Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze Archiv
361 Episoden
1 Stunde 31 Minuten
Wir reisen zurück ins Golden Age of Stephen King, als der Autor nicht nur nonstop die Bestseller-Listen dominierte, sondern auch die Kinocharts. King-Enthusiast Christian 'Kühne' Kühnemann (Moviebreak) hat nicht nur das Gesamtwerk von King verschlungen, sondern auch ein Herz für die weniger geliebten Verfilmungen des Master of Horror. Aber bevor wir uns ins zugekokste Chaos von Rhea M - Es begann ohne Warnung (Maximum Overdrive, 1986) stürzen, widmen wir uns einer der meistgeliebten Tierhorrorfilme der 80er Jahre: Cujo (1983). Und ja, das verspricht nicht nur eine echte Highlight-Episode zu werden - sie ist es auch. Also fangt bitte nicht jetzt schon das Sabbern an wie der tollwütige Bernhardiner!
1 Stunde 23 Minuten
Wir sprechen über die gute (schlechte?) alte Zeit, als Recap-Podcasts noch nicht jede vielbeachtete Serie in Grund und Boden gequatscht haben. Aber hey, Moment mal: Genau das machen wir ja auch! In der Hoffnung, dass uns der Spagat zwischen nerdiger Analyse und Wertschätzung etwas besser gelingt als anderen Podcasts, nähern wir uns "Flight of the Phoenix", einer meiner absoluten Favoriten der zweiten Galactica-Staffel. Adama gibt den Brummbär, Boomer darf sich beweisen, Helo wird gemobbt, und Chief Tyrol darf in seiner überfälligen Spotlight-Episode eine besonders coole Viper bauen. Und ich lasse mich auch kaum davon aus der Fassung bringen, dass Britt-Marie den Episodentitel doof und Apollos Verhalten etwas übergriffig findet … obwohl sie damit vielleicht sogar Recht hat?!
2 Stunden 22 Minuten
Oberzombie Lucas Barwenczik (CUTS, Gelesen. Der Literaturpodcast) und Killerhund Fynn Benkert (Gelesen. Der Literaturpodcast, Schauplatz) sind zurück, um gemeinsam mit mir die Sahnestücke in Paul W.S. Andersons Resident Evil-Reihe zu genießen. Insbesondere Resident Evil: Afterlife (2010) und Resident Evil: Retribution (2012) zeigen perfekt inszeniertes Digitalkino in drei Dimensionen. Dass dabei Story und Figurenzeichnung gefühlt minütlich neu ausgewürfelt werden, stört uns kaum. Ein bisschen streng müssen wir mit dem Dreamteam Paul und Milla nur mit Blick auf Resident Evil: The Final Chapter (2016) sein, der auf der Zielgeraden die ein oder andere falsche Ausfahrt nimmt. Ein schweißtreibendes Vergnügen. Phew!
1 Stunde 26 Minuten
Getreu dem Motto "Öfter mal 'was Neues!" entpuppt sich "Die Reporterin" als eher leichtgewichtiges Intermezzo auf der langen und von komplexer Mythologie gefärbten Reise der Flotte zur Erde. Als Highlight erweist sich vor allem Gaststar Lucy Lawless, die Kriegerprinzessin höchstpersönlich. Davon abgesehen muss man die positiven Aspekte in der Geschichte rund um ein Fernsehteam an Bord der Galactica aber mit der Lupe suchen. Das findet vor allem Patrick, der diesmal besonders viel zu nörgeln hat. Und das nicht nur in Bezug auf sinnfreie Handlungswendungen und platte Dialoge, sondern auch auf Klemmbausteine für Kinder und Erwachsene. What the frak?!?
1 Stunde 10 Minuten
Yes! Der zweite Teil des inoffiziellen Endes (huh?) der ersten Staffel Battlestar Galactica löst all die Versprechen ein, die die letzte Episode gab: Adama, Roslin & Co. nähern sich wieder einander an, die schwangere Zylonin Sharon a.k.a. Boomer darf ihre Loyalität beweisen, und die Galactica-Flotte kommt ihrem Ziel, der Erde, etwas näher. Um Gemüse unter und über dem Erdboden, Flüche und Sexszenen im Kino und Fernsehen geht es auch. Eben ein ganz normaler Tag im Aufnahmekabuff unseres Podcasts ...
1 Stunde 57 Minuten
George P. Cosmatos lässt es zum – leider! – viel zu frühen Karriereende noch einmal richtig krachen mit dem Unterwasser-Horror LEVIATHAN (1989), baut Val Kilmer, Kurt Russell und drei Dutzend Schnauzbärten ein grandioses Kinodenkmal mit TOMBSTONE (1993), und ballert mit einem Spielzeug-Hubschrauber den halben US-Geheimdienst nieder. Und ja, DIE VERSCHWÖRUNG IM SCHATTEN (Shadow Conspiracy, 1997) mag kein Meisterwerk sein, aber jeder Moment Moment mit Stephen Lang ist unverzichtbar.
1 Stunde
Dafür, dass es mit einem desaströs verlaufenden Pilotentraining und einem zylonischen Überraschungsangriff reichlich Action gibt, fühlt sich "Heimat" – Teil 1 doch eher wie ein Warm-up für das spektakuläre Finale dieses Zweiteilers an. Umso stärker ist die Episode in ihren ruhigen Momenten, auch wenn sich Patrick davon deutlich mehr berührt fühlt als Britt-Marie. Seine Co-Host ist derweil viel zu sehr damit beschäftigt, schlecht geflickte Plotholes aufzuspüren. Denn in die sind zumindest Starbuck und Helo mit der Nase zuerst hinein geplumpst.
1 Stunde 18 Minuten
Zum Glück wird dieses Podcastformat unabhängig und kommerzfrei produziert, denn sonst könnten sich strenge Geldgeber doch glatt darüber aufregen, dass wir uns zu Beginn erst einmal in einem hitzigen Gespräch über Reality-TV verlieren. Aber unsere liebste Retro-Serie "Battlestar Galactica" kommt nicht zu kurz, denn dafür gibt es zu viel in den Hirnwindungen und Herzen von Adama, Starbuck und Dummy Helo zu ergründen. Außerdem: Warum "The Farm" einfach dreimal so fetzig klingt wie "Der Bauernhof" und eine fachliche Beurteilung von Dr. med. Simon Creepy. Enjoy!
1 Stunde 6 Minuten
Content Warning: Harte Kost! Natural Enemies (1979) ist so 'psycho', wie ein Psychothriller nur sein kann. Und das gelegentliche Aufblitzen schwarzen Humors sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Daddy Hal Holbrook (The Fog, Creepshow) ernst meint mit dem Plan, seine Familie auszulöschen. Auch auf der Abschussliste: Bahnhofskino-Liebling Louise Fletcher (Exorzist II, Einer flog über das Kuckucksnest). Uff! Zum Glück steht mir mein Gast Franz Köhne zur Seite …
1 Stunde 29 Minuten
Fehlt da nicht ein Wort am Ende des heutigen Episodentitels? Oder ist Patrick da gedanklich wieder ganz woanders, nämlich bei James Bond 007? Im Original klingt da "Resistance" doch deutlich schmissiger, den der titelgebende Widerstand ist in **Battlestar Galactica** in dieser Woche allerorten zu finden: Auf Kobol, wo sich ein Grüppchen Überlebender wacker gegen die Zylonen zur Wehr setzt. Auf der Galactica, wo sich Ingenieurin Cally Dank ihrer treuen Seele plötzlich im Clinch mit der halben Besatzung wiederfindet. Und natürlich inmitten der zivilen Mehrheit und ihrer politischen Gesandten an Bord der Flottenschiffe, die so gar nichts von Colonel Tighs Entscheidung halten, das Kriegsrecht auszurufen. Aber am Ende des ganzen Tohuwahohu wartet ein Lichtblick – und ein Schocker!
1 Stunde 18 Minuten
Britt-Marie und Patrick versuchen, ihrem Bildungsauftrag zu Vokabular und Regelwerk in militärischen Reihen gerecht zu werden und scheitern auf ganzer Linie. Aber wen kümmern solche Dinge, wenn doch die dramaturgischen Qualitäten hier viel wichtiger sind. Und in dieser Hinsicht kann die bis dato wohl geradlinigste BSG-Folge rundum überzeugen. Im Trubel des politischen Intrigenspiels in der Flotte und großer Gefühle auf Kobol könnte man fast vergessen, dass wir diese Woche gar keinen Abstecher in die gelbe Hölle Capricas machen. Fast!
1 Stunde 55 Minuten
Von jetzt auf gleich kraxelte George P. Cosmatos in den 80er Jahren auf sein Karrierehoch. Zumindest, wenn man dies am finanziellen Erfolg seiner Filme bemisst. Und der größte Actionstar der damaligen Zeit war nicht ganz unschuldig daran. Zuerst einmal musste Herr Cosmatos aber in New York City den Kammerjäger spielen und in Unheimliche Begegnung (Of Unknown Origin, 1983) mit Peter Weller auf Rattenjagd gehen. Dann wurde es aber richtig wuchtig, laut und sehr patriotisch, denn nur zwei Jahre später spielte er mit Sylvester Stallone in Mexiko den Vietnamkrieg nach. Und da Rambo II: Der Auftrag (First Blood Part 2: Rambo, 1985) eine halbe Fantastilliarde Dollar an den Kinokassen einspielte, heuerte Sly den Regisseur auch gleich für sein nächstes Filmprojekt an. Auch Die City-Cobra (Cobra, 1986) eroberte die Geldbeutel des Kinopublikums – aber leider nicht unsere Herzen.
1 Stunde 16 Minuten
Nach einem überfrachteten Staffelstart kommt Battlestar Galactica wieder in den Tritt – nicht zuletzt deswegen, weil einige unserer Lieblinge endlich mal durchatmen dürfen. Das gilt natürlich nicht für die Crew an Bord der Galactica, die sich gegen ein Dutzend um sich schießender zylonischer Centurions behaupten muss. Das kostet viele Nerven und einige Menschenleben. Da möchte man fast lieber auf Kobol sitzen und mit Baltar und Headsix Schädel sortieren …
1 Stunde 26 Minuten
Britt-Marie und Patrick sind sowas von bereit für die zweite Staffel von **Battlestar Galactica**, nachdem Season 1 mit einem Cliffhanger für die Ewigkeit endete. Überraschenderweise steht das Schicksal von Commander Adama (Edward James Olmos) gar nicht im Mittelpunkt des Interesses, denn man muss sich außerdem um drölfzig weitere Handlungsstränge und Figuren kümmern. Zumindest einen der Co-Hosts macht das etwas fuchsig. Baltar und Starbuck kriegen auch kaum etwas zu tun. Sapperlot! Aber bevor es um BSG geht, müssen die beiden Trek-Heads ohnehin erst einmal ihrem Frust über spannungsgeladene TV-Zweiteiler aus den frühen 90er Jahren Luft machen ...
1 Stunde 10 Minuten
**André Wentzel** ist nicht nur längst inoffizieller Co-Host dieses Podcasts, sondern zudem sowas wie der Bahnhofskino-Weihnachtsengel. Auch in diesem Jahr bringt er einen versöhnlichen Film für die Feiertage mit, hinter dessen Prestigekino-Fassade emotionale Abgründe liegen. Martin Scorseses bösartiger **After Hours (1985) **schickt seinen Hauptdarsteller Griffin Dunne (American Werewolf, 1981) durch die New Yorker Nacht, während sich die City langsam zu seiner persönlichen Hölle auf Erden wandelt. Und dabei war Scorsese höchstpersönlich lange Zeit nicht sicher, ob er seinem Yuppie-Protagonisten den Tod oder ein Happy Ending wünscht ...