Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze Archiv
361 Episoden
1 Stunde 21 Minuten
Drei Monate und 15 Episoden nach unserem Reiseantritt in die Welt der neuen Battlestar Galactica sind wir glücklicherweise frak-frakkin-tastisch zufrieden mit den bisherigen Erlebnissen. Und wie geht es euch so mit der Serie und unserem Podcast? Im Rückblick auf die erste Staffel sinnieren wir darüber, an welchen Aspekten von BSG der Zahn der Zeit mehr oder weniger geknabbert habt, welche Figuren charakterlich gewachsen sind und von wem wir mehr erwarten, wir antworten auf euer Feedback und eure Fragen, spekulieren über bevorstehende Events, und sprechen über unsere Tops und Flops der ersten Staffel. Enjoy!
1 Stunde 24 Minuten
Fast könnte man angesichts der erschütternden letzten Minute dieses Staffel-Finales vergessen, dass noch eine ganze Menge anderer Dinge passieren. Beispielsweise ein Faustkampf zwischen Starbuck und Six. Oder eine Begegnung zwischen Boomer und drölfzig nackten Boomer-Kopien. Und da wären noch Laura Roslin und Adama Junior in Ketten. Außerdem: Baltar wird Papa. Meine Güte!
1 Stunde 37 Minuten
im ersten Teil des Staffel-Finales stößt die Galactica auf die Erde— doch nein, es ist Kobol! Und genau dort steht das Grab der Athene, das den Weg zur Erde weist. Dafür muss Starbuck aber erst einmal zurück nach Caprica, um ein Artefakt zu besorgen, das als Schlüssel dient. Ach, es ist kompliziert! Wir hören uns diesmal schon am Donnerstag (11. Dezember) zum großen Finale der Season 1 wieder.
1 Stunde 54 Minuten
Der Name Yorgos Pan Cosmatos klingt zwar so griechisch wie Feta, Ouzo und Sirtaki, der werte Herr stammt allerdings aus dem schönen Florenz und feierte seine größten Erfolge in den USA mit Krachern wie RAMBO 2 (1985), COBRA (1986) und TOMBSTONE (1993). Doch bis es dazu kam, backte Mister Cosmatos in europäischen Gefilden kleinere Pitas. Für HEISSKALTES BLUT (The Beloved/Sin, 1971) konnte er mit Raquel Welch gleich einen veritablen Megastar gewinnen, um seine Variation einer klassischen Tragödie zu erzählen. Weniger fühlig, aber ebenso harsch ist DAS MASSAKER – DER FALL KAPPLER (aka Rapressaglia – Tödlicher Irrtum, 1973) geraten, in der sich Richard Burton als strammer Nazi-Offizier ungewollt für ein grausames Kriegsverbrechen verantwortlich zeichnet. Und selbst der mit Richard Harris, Sophia Loren, Burt Lancaster, Ava Gardner, Martin Sheen und Officer Nordberg stargespickte CASSANDRA CROSSING – TREFFPUNKT TODESBRÜCKE (1976) geht dahin, wo es weh tut. Etwas leichter wird es erst im abenteuerlichen FLUCHT NACH ATHENA (1979), in dem Roger Moore den britischsten Nazi aller Zeiten spielen darf, dessen Charme selbst Elliot Gould, Richard Roundtree und David Niven den Kopf verdreht. Dazu gibt's jede Menge Zoten, Explosionen, Kojak und die hinreißende Claudia Cardinale in Liebe und Tanz vereint. Herz, was willst du mehr?
1 Stunde 24 Minuten
Der gute Bad Guy oder auch durchtriebene Good Guy Tom Zarek (Richard Hatch) ist zurück. Apollo zeigt sich trinkfreudig und kratzbürstig. Gaius Baltar ist überfordert. Starbuck macht sich schick. Adama Senior hält sich bedeckt. Und Laura Roslin darf wieder einmal skrupellos sein. Ach ja, eine halbe Storyline über ein politisches Attentat gibt es auch noch. Die sorgt unter anderem dafür, dass "Der Zwölferrat" ("Colonial Day", 2005) uns zwischendurch etwas die Geduld verlieren lässt. Außerdem: Ungewöhnlich viel (männliche) nackte Haut und schon wieder eine konsequenzenreiche Szene auf dem Klo.
1 Stunde 10 Minuten
Boys will be boys – und wenn diese Jungs älter werden, sollte man sich in Acht nehmen, dass man sich keine Backpfeife oder etwas Schlimmeres einfängt. Das wissen mein Gast Markus Köhler nicht erst, seit wir vor ein paar Jahren über Roadhouse (1989) geschnackt haben, hilft uns aber in jedem Fall beim Gespräch über eine Art Prototypen für die spätere Hitserie 21 Jump Street (1987-1991) weiter, die sich offensichtlich von Die gnadenlose Clique (Band of the Hand, 1986) inspirieren ließ. Leider war die Michael-Mann-Produktion rund um Stephen Lang und seine Truppe krimineller Jugendlicher im Kampf gegen Drogendealer kein Erfolg und ging nicht in Serie. Was aber nicht bedeuten soll, dass sich der filmische Ausflug in die übelsten Ecken Miamis nicht lohnt …
1 Stunde 21 Minuten
Gänsehaut am ganzen Körper bei Patrick … und gerade einmal wohlwollende Anerkennung seitens Britt-Marie. Aber kann der alte Fanboy die Battlestar-Novizin noch auf seine Seite ziehen? Immerhin hat DIE HAND GOTTES ("The Hand of God") einige der musikalisch wie effekttechnisch herausragendsten Momente der ersten Staffel zu bieten. Und esoterisch-religiös werden wieder dicke Bretter gebohrt. Außerdem: Jede Menge Schlangen und Helo macht auf Caprica eine schockierende Entdeckung. Dabei ist es schon verwunderlich, dass er durch den Gelbfilter über dem Filmbild überhaupt etwas erkennen kann!
1 Stunde 9 Minuten
Mit zwei meiner Lieblingsgäste darf ich heute über DARK CITY (1998) schnacken, der sich vom kommerziell gefloppten Kinospektakel zum heißgeliebten Hit im Heimkino entwickelte. Aber verdient Alex Proyas' düsteres Science-Fiction-Märchen all seinen späten Ruhm? Das können natürlich weder Filmkritiker Stefan Jung (filmcontext), GenZ-Literaturpapst Fynn Benkert (Gelesen. Der Literaturpodcast) noch Yours truly entscheiden. Wohl aber können wir über die gelungenen und weniger gelungenen Aspekte des Films diskutieren. Dabei stellt sich heraus, dass uns im Zweifelsfall der "Style" doch mehr bedeutet als die "Substance". Nur die Frage, ob Kiefer Sutherlands hier oder in seiner späteren Hitserie 24 besser aufgehoben ist, konnten und wollten wir nicht final klären. Sorry, Stefan!
1 Stunde 10 Minuten
Falls das Toiletten-Getuschel zwischen Dr. Baltar und Lt. Gaeta in Episode 7 euer Bedürfnis nach Albernheiten an Bord der Galactica nicht gestillt hat, für den hält das Galactica-Reboot in "Tigh Me Up, Tigh Me Down" noch mehr Schabernack bereit. Dabei gibt es gleich mehrere Premieren zu feiern, nämlich das erste Showcase für den grimmigen Colonel Tigh und seine bessere (schlechtere?) Hälfte Ellen, das BSG-Regiedebüt von Edward James Olmos, und den Start von Ron Moores legendären Podcastkommentaren. Das hat zumindest Patrick sehr gefreut. Und Britt-Marie findet den Episodentitel großartig. Aber genügt das, um aus dieser Folge eine Sternstunde des Fernsehens zu machen?
1 Stunde 31 Minuten
Der religiöse Fanatismus der Zylonen ist Britt-Marie zu Kopf gestiegen, denn selbiger raucht nach diesem Kammerspiel, in dem sich Starbuck und Leoben Conoy a.k.a. Nummer Zwei beharken. Dabei ist angesichts einiger ruppiger Foltermethoden seitens unserer liebsten Pilotin aber gar nicht so klar, wer hier die Good Guys sind. Zumindest klärt sich für die von einer existenziellen Krise geplagte Boomer vorerst, wer sie wirklich ist – oder auch nicht, denn die Diagnose kommt von Gaius Baltar, dem man sowieso nichts glauben sollte. Gott, äh, die Götter von Kobol stehen uns bei!
1 Stunde 10 Minuten
Schon der Titel dieser Podcast-Episode ist so lang, dass er bereits alles erklärt. Kurzum: Mit Godzilla-Aficionado André Wentzel geht es diesmal auf die Insel – und wirklich nur auf die Insel, denn der siebte und achte Frankenstein-Film fühlen sich mehr nach "Aloha!" als "Roaarrr!" an. Klingt nach Spaß? Ist es auch!
2 Stunden 20 Minuten
Jane Campion hat es nicht eilig. Zumindest liegt dieser Rückschluss nahe, wenn man auf die zeitlichen Abstände zwischen ihren Filmprojekten blickt. Und in diesem Falle wollen wir auch gar nicht meckern, denn die Regisseurin beweist mit ihren jüngsten Werken ein treffsicheres Auge für reizvolle Kino- und Serienstoffe: BRIGHT STAR (2009) bietet ein sattes Pfund düstere Romantik im verregneten England. Im TV-Thriller TOP OF THE LAKE (2013) ermittelt Elisabeth Moss vor der beeindruckenden Kulisse Neuseelands, bevor sie sich in TOP OF THE LAKE: CHINA GIRL (2017) in den gefährlichsten Ecken Sidneys herumtreibt. Und im Oscar-prämierten THE POWER OF THE DOG (2021) sattelt Campion die Pferde für gebrochene Cowboys. Yee-haw!
1 Stunde 26 Minuten
Gaius Baltars erste Showcase-Episode ist nicht nur besonders spannend und sexy – inklusive einem sinnlichen Intermezzo auf Caprica! – sondern bietet Britt-Marie gleich doppelt und dreifach Gelegenheit, Patrick mit Fragen um die Glaubenswelt in Battlestar Galactica zu löchern. Und ihr Co-Host kann sogar sogar einige davon beantworten – oder hofft dies zumindest. Ach, wie gerne hätte er doch selbst eine Headsix im Kopf, die ihm gelegentlich etwas einflüstert. Ein Missverständnis epochaler Größe kann er am Ende aber doch aufklären. Immerhin!
1 Stunde 20 Minuten
Endlich passiert mal was auf dem Von Zylonen besetzten Caprica! Da ist es gleich viel weniger schlimm, wenn sich in der Flotte ein kurzerhand zusammenberufenes Schiedsgericht zur Frage "Wer an Bord der Galactica ist ein zylonischer Verräter?" nicht als das heilsamste Mittel entpuppt, um dem allgemeinen Misstrauen entgegenzuwirken. Und am Ende des Tages kriegen ohnehin nur die Crewmitglieder etwas auf den Deckel, die es am wenigsten verdient haben.
1 Stunde 58 Minuten
Nach jahrelangem Bitten und Bangen um eine RESIDENT EVIL-Retrospektive im Bahnhofskino konnte ich mit Lucas Barwenczik (CUTS, Gelesen. Der Literaturpodcast) und Fynn Benkert (Gelesen. Der Literaturpodcast, Schauplatz) gleich zwei meiner liebsten Gäste hinter die Mikrofone locken, um mit mir über die ersten drei Teile in Paul W. S. Andersons Magnum Opus zu sprechen. Wobei, streng genommen sitzt ja nicht nur Mr. Anderson auf dem Regiestuhl. Und überhaupt ist die langlebige Kinoreihe nach den Capcom-Videospielen auch zu gleichen Teilen das Meisterwerk seiner Muse und späteren Lebenspartnerin Milla Jovovich. Mit Resident Evil (2002), Resident Evil: Apocalypse (2004) und Resident Evil: Extinction (2007) beginnt der Zombie-Actionhorror jedenfalls vielversprechend …