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OK COOL Archiv
507 Episoden
59 Minuten
Philomena Schwab hat viel zu tun: An der Spitze ihres 2016 gegründetes Studios "Stray Fawn" hat die Schweizer Game-Designerin ihr kleines Team durch mittlerweile einige Spielereleases geführt - und das mit Erfolg. Das Portfolio von "Stray Fawn" glänzt mit Kreativität und kommt bei den Fans außerordentlich gut an. Gleichzeitig ist die Schweizerin stolz drauf, die Notwendigkeit von Überstunden vor ihrem Team erfolgreich fern zu halten. Wie ihr das gelingt und über vieles andere mehr hat sie nun mit Dom geplauscht.
1 Stunde 46 Minuten
Crunch, also lang anhaltende und kräftezehrende Phasen der Überstunden und Überarbeitung, lässt die Spielebranche seit ihren Anfängen als Phänomen nicht los. Woran liegt das? Kann man denn nicht Spiele entwickeln, ohne sich und seine MitarbeiterInnen kaputt zu schuften? Und welche Verantwortung trägt der Spielejournalismus in seiner Berichterstattung zum Thema? Diesen und mehr Fragen ist der freie Journalist Dom Schott nachgegangen und hat dafür mit einer Reihe von ExpertInnen gesprochen, um das Thema von vielen verschiedenen Seiten zu beleuchten. Ein großes Dank an alle, die bei dieser Suche nach Antworten mitgeholfen haben: - Ralf Adam, seit über 30 Jahren Producer und Projektmanager - Maurice Alain, Game Designer und Gründer des Indie-Studios "Tiny Roar" - Philomena Schwab, Game Designerin und Gründerin des Indie-Studios "Stray Fawn" - Michael Graf, Chef des Plus-Ressorts der GameStar - Christian Schmidt, Marketing bei Innogames & Mitgründer von Stay Forever "OK COOL fragt nach" erscheint monatlich für alle UnterstützerInnen von OK COOL. Wenn ihr dazugehören wollt, dann schaut euch doch mal auf Steady um und werft einen Taler in den Hut - als Dank gibt es ein gutes Gefühl und viele weitere, exklusive Formate: https://steadyhq.com/de/okc
1 Stunde 4 Minuten
Vanessa Seifert schreibt beruflich über Musik und ihre MacherInnen, mal nach einem Konzertbesuch, mal nach einem langen Interview. Ausgerechnet 2020, in diesem Jahr voller Sorgen und Unsicherheiten, hat sich Vanessa nun als Musikjournalistin selbstständig gemacht. Wie es zu diesem mutigen Schritt kam, wie Selbstständigkeit auch 2020 funktionieren kann und warum es "Druckplatte" in den Titel dieser Folge geschafft hat - darüber sprechen Gastgeber Dom Schott und Vanessa Seifert in aller freundlichen Ausführlichkeit.
1 Stunde 3 Minuten
Rainer Sigl ist freier Journalist aus Österreich und schreibt viel, aber nicht nur, über Spiele und Spielkultur. Außerdem war er Doms Lieblingsgesprächpartner auf dem Berliner Spielefestival Amaze 2018 - oder war es 2017? Jedenfalls: Genug Gründe, den Wiener zum Gespräch einzuladen und über seine Vergangenheit, die sogenannte "Indie-Faulheit" und Nischenjournalismus zu sprechen.
1 Stunde 6 Minuten
Christian Kurowski, besser bekannt als "Kuro", gehört zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Spielejournalismus: Seine Karriere begann als Prakti und Volontär bei GIGA, dann rutschte er 2009 in die Spielejournalist-Hausschuhe der Münchner Redaktion von Gameswelt, um schließlich - nach über 11 Jahren in der bayrischen Hauptstadt - einen neuen Job in einer neuen Stadt anzutreten: Redakteur bei GameTwo in Hamburg, irgendwo zwischen den Rocketbeans, Funk und Corona-Masken. Dom führt Kuro noch einmal zurück in die Vergangenheit, klappert seine wichtigsten Lebensstationen ab, fragt nach Wegen in den Spielejournalismus - und, na klar, nach dem Lieblingsessen aus der Kindheit.
53 Minuten
Melissa Lee ist einer dieser Menschen, bei denen man gar nicht weiß, wo man anfangen soll: Sie hat ein eigenes Modelabel, ein eigenes Restaurant, streamt regelmäßig auf Twitch, pflegt einen YouTube-Kanal und vieles, vieles mehr. Klar, dass Dom da eine ganze Menge Fragen hat, die sich vor allem um ein Thema drehen: Wer ist eigentlich Melissa Lee, wenn mal niemand hinschaut? Und wer, wenn wirklich ALLE hinschauen? Um diesem Fragezeichen auf den Grund zu gehen, hat er sich mit Melissa vor das Mikro gesetzt und eine wunderbar bunte, wendungsreiche Stunde erlebt.
58 Minuten
Nina Sinsel demonstriert regelmäßig auf Twitch als "achNina" ihr beeindruckendes Talent als Bastlerin und Erfinderin: Für hunderte ZuschauerInnen programmiert sie Roboter, schreiende Pflanzen oder sprechende Schüsseln, umgeben von einer wunderbar sympathischen "Ich probiere einfach mal"-Atmosphäre. Doch das soll erst der Anfang sein, wie sie im Gespräch mit Dom verrät, der endlich mal all seine Fragen über Technik, Roboterbau für Anfänger und ethische KI loswerden kann.
20 Minuten
Ein kleiner Rückschlag und viele gutgelaunte Worte in dieser Folge von "OK COOL packt aus"
1 Stunde 21 Minuten
Joshua alias "Stuffed Wombat" ist ein Indie-Entwickler aus Österreich und arbeitet aktuell an "qomp", ein Liebeskind zwischen Pong und einem minimalistischem Jump'n'Run - inklusive tiefsinniger Botschaft. Aber "qomp" ist noch viel mehr als nur das aktuelle Projekt des Entwicklers, sondern auch ein wichtiger Meilenstein in einem wendungsreichen Leben. Dom Schott hat Joshua getroffen und mit ihm über sein Spiel, aber auch über noch so viel mehr gesprochen: Die Angst vor kommerziellem Erfolg, Komplimente, Depressionen und Fluchtwege aus der Kindheit.
1 Stunde 11 Minuten
Lea Dickert ist Concept Artist, Illustratorin und arbeitet seit mittlerweile über sechs Jahren in der Spielebranche. Dom findet ihre Arbeit toll und ihren Lebenslauf beeindruckend zielgerichtet - und genau deswegen hat er Lea zum Gespräch eingeladen, um herauszufinden, wie der Mensch tickt, der seit Jahren offenbar unbeirrt die Karriereleiter nach oben klettert.
32 Minuten
OK COOL entwickelt sich prächtig, immer mehr Leute hören und lesen mit. Grund genug für Dom, in die Zukunft zu schauen und zu überlegen: Wohin geht die Reise eigentlich?
1 Stunde 7 Minuten
Seit fünf Jahren arbeitet Stephan Hövelbrinks alleine an seinem Postapokalypse-Rollenspiel "Death Trash", in dem sich vulgärer Humor, Pixelkotze und Fallout 1 die Hand geben. Und endlich ist der Release in Sicht. Dom Schott wollte wissen: Wie fühlt sich Stephan auf der Zielgeraden? Was passiert so kurz vor dem großen Tag noch bei einem so ehrgeizigen Projekt? Wie denkt er über Crunch als Wertungsfaktor in Tests? Und was ist ihm eigentlich wichtiger: Eine gute Wertung in Spielezeitschriften - oder auf Steam? Über das und noch mehr tauschte sich das Duo gemütlich und extrem entschleunigt aus.
1 Stunde 25 Minuten
Der Lebenslauf von Paul Kautz schlängelt sich einmal quer durch die Spielebranche: Erst Redakteur bei PC Joker, GameStar und 4Players, dann PR für Capcom. Über 15 Jahre lang wuselte er so von einer Station zur nächsten, um schließlich bei seinem aktuellen Arbeitsplatz zu landen: Professioneller PC-Zusammenbauer und Community Manager bei dem Hardware-Hersteller "be quiet!" Die wenige Freizeit widmet er seit drei Jahren seinem Retro-Podcast "Game Not Over", in den viel Liebe, Fleiß und Energie fließt. Ihr merkt schon: Wer mit Paul spricht, kann über viele Themen stolpern. Und genau das ist auch im Gespräch mit Dom Schott so passiert: Es geht um Videospielsozialisierung in der DDR, nächtliche Autofahrten zu unmöglichen Bewerbungsgesprächen, Unmut über den Begriff "Spielejournalismus", Leidenschaftsprojekte - und woher "OK COOL" eigentlich seinen Namen hat. Ja, richtig gehört, auch dieses Geheimnis wird in dieser Folge endlich gelüftet.
1 Stunde 7 Minuten
Raphaelle Roux oder auch "Glasmond" hat sieben anstrengende, aber auch erfüllende Jahre hinter sich: 2013 eröffnete sie gemeinsam mit ihren zwei Freundinnen den Item Shop in München, ein charmanter Laden voller Geek- und Nerd-Kram, der schnell zu einer Münchner Instanz wurde. Doch dieses Kapitel ist nun erst einmal vorbei: Vor wenigen Wochen musste sie den Laden schließen. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt sie von ihrem Leben vor dem Item Shop, wie die aufregenden ersten Jahre als Besitzerin verliefen, wie sie sich mit sexistischen Geschäftspartnern herumschlagen musste, warum der Laden schließlich seine Pforten schloss - und wie es nun weitergehen soll.
1 Stunde 13 Minuten
Arno Görgen hat viel zu sagen - vor allem über Horrorspiele, die Darstellung von Krankheit in digitalen Games und noch eine ganze Reihe mehr. Denn damit beschäftigt sich der Kulturhistoriker seit vielen Jahren, was Dom Schott (ebenfalls begeisterter, aber zugleich ängstlicher Horrorfan) dazu verführte, Arno zum Gespräch einzuladen. Es ging um Forschung mit Horrorspielen, Strategien gegen traurige Tage und pralle Forschungsbücher.