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Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität Archiv

467 Episoden
24 Minuten
Dr. Sebastian Pohlmann, Speichertechnologie-Experten und Vice President Automotive & Business Development bei Skeleton Technologies, war in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast zu Gast. Gemeinsam haben wir uns über Superkondensatoren unterhalten. Dabei bringt Sebastian vor allem deren Vorteile auf den Punkt und warum man diese nicht länger unterschätzen, sondern systematisch für die Mobilitätswende einsetzen sollte. Als Energiespeicher mit hoher Leistungsdichte bilden Superkondensatoren das notwendige Pendant zu Lithium-Ionen-Batterien. So hat uns Sebastian in dieser Folge einerseits die Funktion und den Einsatz von Superkondensatoren einfach erklärt. Dabei auch deren Vor- und Nachteile gegenüber Lithium-Ionen-Akkus, wie wir sie aus dem Elektroauto kennen, eingeordnet. Bei seinen weiteren Ausführungen zeigt sich dann deutlich, dass sich beide Technologien, im Sinne einer nachhaltigen Transformation des Mobilitätssektors miteinander vereinen lassen.  Besonders spannend sei diese Art der Technologie aber vor allem in Fahrzeugen, welche feste Routen zurücklegen und/ oder sich in einem Umfeld bewegen, wo es weniger auf die absolute Reichweite ankommt, als auf die Fähigkeit schnell zu laden. So sei es möglich, dass E-Busse als auch Last-Mile-Delivery-Fahrzeuge davon profitieren. Diese können mit einer Ladung an die 100 Kilometer Strecke zurücklegen, um dann in 40 bis 50 Sekunden die eigenen Akkus wieder aufzuladen. Im Rahmen des Gesprächs tituliert Sebastian das hierfür verwendete Produkt als SuperBattery. Die SuperBattery sei „ein Game Changer“ für die Automobilindustrie, sagt Taavi Madiberg, der CEO von Skeleton Technologies. Dass die Produkte angenommen werden, zeigt sich dadurch, dass man in Deutschland die Produktion deutlich ausweitet. Das erste Produktionswerk des Unternehmens aus Estland befindet sich nahe Dresden. Das zweite Werk entsteht nahe Leipzig. Ab 2024 könnte dort die SuperBattery in Serie starten. Erste Gespräche mit interessierten Automobilherstellern gibt es bereits. Doch im Detail versteht dies Sebastian besser zu erläutern. Daher reinhören. Es lohnt sich!
24 Minuten
Hendrik zu Knyphausen, Country Manager Deutschland für Budbee, stand im Elektroauto-News.net-Podcast Rede und Antwort. Im gemeinsamen Gespräch haben wir uns darüber unterhalten, wie das in 2016 gegründete schwedische Unternehmen, künftig auch in Deutschland die letzte Meile nachhaltig gestalten möchte. Dabei fungiert das Datengetriebene Unternehmen als Bindeglied zwischen Online-Shops und deren Kunden. Denn wie Hendrik ausführt liegt den Online-Shops viel daran den einzigen Touch-Point mit dem Kunden so positiv wie möglich zu gestalten. Und dies ist eben nun einmal die Übergabe der Ware aus dem Lieferwagen/ Cargo-Bike an den Kunden. In Schweden und nordischen Ländern, wo Budbee bereits aktiv ist, hat man nicht nur die Auswahl zwischen verschiedenen Zahlungsdienstleistern, sondern auch zwischen fünf bis sechs Anbietern, welche die Ware überbringen. Die Auswahl trifft hierbei der Kunde. Bei der Ausweitung des eigenen Angebots in Deutschland setze man auf Wachstum in großen Städten und Ballungsgebieten. Hierdurch sei es möglich Elektroautos und Cargo-Bikes möglichst effizient einzusetzen. Hierfür verwende Budbee entsprechende Softwarelösungen zur Routen-Optimierung. Deren Akku übrigens über eigens gewonnen Solar-Strom nachgeladen wird. Für die Langstrecke ist man derzeit noch auf der Suche nach passenden Lösungen mit Alternativem Antrieb. Damit diese Strecken ebenfalls möglichst nachhaltig zurückgelegt werden. Die Budbee-Box stelle laut Hendrik eine Ergänzung des eigenen Angebotes dar, welches man weiter ausbauen wolle. Hierdurch spare man bei der Ausfahrt der Pakete noch weitere CO2-Emissionen ein. Wobei der Country Manager für Deutschland zu verstehen gibt, dass es natürlich nur nachhaltig ist, wenn die eigenen Kunden entsprechend zu Fuß, Rad oder mit der Bahn an den Budbee-Boxen vorbeischauen. Hierfür wolle man das eigene Budbee-Box-Netzwerk wachsen lassen, um näher am Endkunden zu sein, wie Hendrik abschließend zu verstehen gibt.
19 Minuten
Robert ist bei Webasto Director Business Development Battery Systems. In dieser Funktion hat er den umfassenden Blick auf die Batterie-Sparte und konnte uns im Elektroauto-News.net Podcast vor allem etwas zum Thema Pkw-Batterie mit auf den Weg geben. Dabei haben wir natürlich auch andere Themenfelder gestreift. Für mich besonders spannend war die Tatsache, dass die Batteriefertigung global betrachtet und vorangetrieben wird. Mit starkem Einfluss aus Deutschland. Mit Hyundai–Kia Motors hat man bereits einen potenten Abnehmer für die ersten beiden gebauten Webasto-Batterievarianten gefunden. In diesem Fall für eine Long-Range-Version mit einer Kapazität von 68,7 Kilowattstunden und die Basisversion mit 50,9 Kilowattstunden. "Offenbar haben wir es nicht schlecht gemacht, denn wir konnten auch einen Folgeauftrag für ein Kia-Modell im C-Segment für uns entscheiden", so Webasto-Ingenieur Robert Gantner im Vorfeld der IAA Transportation 2022. Zu Beginn des Jahres wurde außerdem der erste Batterieauftrag eines deutschen Herstellers bekannt, der ab 2026 in Serie starten soll. Für diesen Auftrag wird ein zusätzliches Werk in Osteuropa gebaut. Darf man der Automobilwoche Glauben schenken, werden die Batterien in Elektroautos des VW Konzerns verbaut. Robert führt im Podcast aus, dass man bei der Entwicklung und Fertigung versuchen muss den "Sweet Spot" zwischen eigenem Webasto-Batterie-Baukasten sowie den Kundenanforderungen zu finden. Diese gemeinsam zu vereinen, um ein entsprechendes Produkt auf den Markt bringen zu können. Dabei spielt von Beginn an der "Design-to-Cost"-Ansatz eine Rolle. Nicht nur in Hinblick auf Beschaffung entsprechender Rohstoffe, sondern auch hinsichtlich des eigenen CO2-Fußabdrucks. Diesen wolle man so gering wie möglich halten und setze daher auf 30 Werke weltweit.  Die Entwicklungen ruhen nun aber nicht mit der ersten Generation der Webasto-Batterien. Künftig wolle man auf dem gleichen Bauraum mehr Energiedichte unterbringen, Module leichter austauschbar gestalten und ein Plug-and-Play Austausch (im Nutzfahrzeug-Bereich) vorantreiben. Bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten und des CO2-Fußabdrucks. Was in Schierling schon ganz gut gelingt, wo man fast autark durch Sonnenenergie versorgt fertigt. Ähnliche Bestrebungen gibt es in Korea. Aber im Detail soll dir dies Robert Gantner am besten selbst erläutern.
23 Minuten
DeepDrive peilt mit seinen eigenen Elektro-Radnabenmotoren an eine revolutionäre Antriebstechnologie für Elektrofahrzeuge spürbar voranzutreiben. Ab 2024 im Umfeld der Mikromobilität, ab 2026 dann auch in E-Fahrzeugen in Großserie zum Einsatz zu bringen. Mit Co-Founder und Powertrain System Engineer, Alexander Rosen habe ich mich für den Elektroauto-News.net Podcast über das recht junge Unternehmen ausgetauscht und herausgefunden, ob man auf Visionen oder harte Fakten baut. An sich trifft wohl beides auf das Münchner Start-Up zu. Aber an die Fakten glaubt man. Nicht nur im eigenen Haus, sondern sieben große Automobilhersteller interessieren sich ebenfalls für die E-Radnabenmotoren von DeepDrive. Geht es nach den Münchnern lösen diese nämlich die beiden größten Problemen bei Elektrofahrzeugen in einem Aufwasch: Reichweite und Kosten. Der getriebelose Motor sei effizienter als der herkömmlicher E-Fahrzeuge, werden die Gründer zitiert. Damit lasse sich die Reichweite um bis zu 20 Prozent erhöhen – auch weil das Chassis um mehr als 100 Kilo leichter ausfalle als mit herkömmlichen Antrieben. Die eigene Plattform mit den Radnabenmotoren entwickelt man ebenfalls weiter, um anderen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten eigene E-Autos auf dieser aufzubauen. Dabei konzentriere sich DeepDrive auf den gesamten Antrieb, die Automobilhersteller auf das drum herum. Im Detail versteht dies Alexander besser zu vermitteln. Daher geht's direkt rein in die Podcast-Folge.
22 Minuten
FLEXeCHARGE möchte einen Unterschied am Markt machen und seinen Teil dazu beitragen, dass Stromnetze stabilisiert werden. In dem man diesen über ein intelligentes Lade- und Energiemanagement System mit der notwendigen Flexibilität versorgt, um entsprechende Spitzenauslastungen abzufangen. Im Detail habe ich mich hierzu mit Max Brandt, COO von FLEXeCHARGE, unterhalten. Dieser gibt uns zu verstehen, wie das Start-Up aus Dänemark die eigene Software-Lösung nutzt, um das Stromnetz flexibel aufzustellen. Max führt im gemeinsamen Gespräch aus, dass das eigene Unternehmen nach wie vor am Markt sehe, dass das Thema intelligentes Lade- und Energiemanagement bei vielen Projekten sowohl im Bereich der Elektrisierung von Firmenfuhrparks als auch bei größeren Mieterparkplätzen erst dann zum Tragen kommt, wenn die Ladeinfrastruktur bereits installiert ist und dann festgestellt wird, dass die Fahrzeuge gar nicht bedarfsgerecht geladen werden. Insbesondere in den letzten sechs Monaten hat das Thema stark an Relevanz dazugewonnen, da es nicht mehr um abstrakte Problemstellungen und mögliche Verbesserungspotentiale geht, sondern die Probleme wie mangelnde verfügbare Netzanschlussleistung, unzureichende Nutzung von PV Strom oder fehlende Kommunikationsschnittstellen mit den Netzbetreibern für Kunden mit größeren Ladeinfrastrukturen Realität sind. Im Detail versteht dies Max wesentlich besser zu vermitteln und zeigt noch auf, wie Unternehmen mit intelligentem Laden Geld verdienen können.
33 Minuten
Jochen Knecht, Head of Communication and external Affairs von Paravan, liefert uns in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast interessante Einblicke darauf, mit welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderung zu kämpfen haben, wenn Sie nachhaltig unterwegs sein wollen. Denn das E-Autos nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken sind scheint allen klar. Was nicht ganz klar scheint, nicht jeder kann die Elektroautos von der Stange fahren. Insbesondere Menschen mit Querschnittslähmungen und massiven Einschränkungen im Oberkörper können nicht einfach in ein Auto einsteigen und dieses fahren. Hierfür sind meist massive Eingriffe in die Fahrzeuge selbst notwendig. Dann ist es aber möglich, dass Menschen mit Behinderung individuelle Mobilität für sich im Alltag nutzen können. Im Bereich der Verbrenner macht dies Paravan, als Weltmarkt- und Qualitätsführer für hoch individuell angepasste Behindertenfahrzeuge, möglich. Auch im Bereich der E-Autos wolle man durchstarten, steht hier aber vor Herausforderungen. Wie beispielsweise die Tatsache zeigt, dass sich Hubhilfen nicht mehr ganz so simpel ins Fahrzeug einbringen lassen. Bei Verbrenner wurde der Boden komplett ausgetauscht. Bei E-Autos mit dem Akku im selbigen nicht ganz so einfach möglich. Auch die Reduktion der Fahrzeuge auf einige wenige Segmente/ Modelle - mit starker Übergewichtung auf SUVs/ Crossover - macht die Auswahl der passenden Elektroautos nicht einfacher. Hat man das passende Fahrzeug gefunden, welches man theoretisch umbauen könnte, greifen regulatorische Hürden. So sei der Umbau einer Verbrenner V-Klasse kein Thema. Das Elektro-Äquivalent, der EQV von Mercedes-Benz, scheidet jedoch aus. Da dieser nach Umbau ein Gewicht von 3,6 Tonnen auf die Waage bringt. Über 3,5 Tonnen erlischt jedoch die Zulassung. Nicht besser wird es bei der Ladeinfrastruktur. Hier schildet Jochen bildlich, Schritt für Schritt mit welchen Problemen man als Mensch mit Behinderung an diesen zu kämpfen hat. Das Ganze wird dann noch erschreckender, als er einen Blick auf die Zahlen wirft. Hierbei zeigt er auf, wie viele öffentliche Ladestationen in Deutschland vorhanden sind. Rund ein Drittel hiervor wurde durch die NOW GmbH, durch öffentliche Gelder, gefördert. Über das Thema Barrierefreiheit hat man sich bis dahin aber noch keine Gedanken gemacht. Es gilt zu hoffen, dass man beim Deutschlandnetz nun ein wenig weiterdenkt und die Inklusion der betroffenen Personen nicht vergisst. Denn Jochen führt auch aus, dass beim Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen E-Autos, zumindest eine Millionen dieser Fahrzeuge von Menschen mit Behinderungen gefahren wird. Wobei dies sicherlich nicht der einzige Grund sein sollte an entsprechenden Stellen ein wenig um-/ weiterzudenken. Aber hör doch selbst.
24 Minuten
Prof. Dr. Christoph Weber, Fachhochschule Kiel Bereich Elektrotechnik, hat aus der FH Kiel heraus sein Unternehmen Heimdalytics gegründet. Dieses hat sich auf die Qualitätsanalyse von gebrauchten und neuen Batteriemodulen, zum Beispiel aus dem E-Fahrzeug Bereich, spezialisiert. Über sein Start-Up und warum die Instandsetzung eines Lithium-Ionen-Akkus zunächst die bessere Wahl ist, als dessen Recycling, habe ich mich mit ihm ausgetauscht. Die eigens entwickelte Hard- und Software-Lösungen erlaubt tiefgehende Analysen bis auf die Zellebene, so dass auch die Wiederverwendung von gebrauchten Modulen in bestehenden Batteriesystemen mit gleicher Qualität möglich ist. Die ersten Erfassungen und Auswertungen von neuen Batteriesystemen dauern entsprechend lange, da bis ins kleinste Detail geprüft wird. Mit Hilfe der gewonnenen Daten können Aussagen zur Batterie-Lebenserwartung getroffen werden. Was die Voraussetzung für gezielte und bezahlbare Reparatur-Verfahren ist. Mit entsprechenden Partner-Unternehmen ist es dann möglich gezielt einzelne Module der Batterie auszutauschen, um die Leistungsfähigkeit der Batterie als Ganzes möglichst lange hoch zu halten. Regulierungen seien dennoch notwendig. Denn schon heute tanzt ein Automobilhersteller aus der Reihe: Tesla. Denn deren Ansatz die Batterie in der Struktur des Fahrzeugs unterzubringen, verhindert nicht nur den Austausch auf Zell- sondern auch auf Modulebene. Da die Batterie "aus einem Guss" im Fahrzeug selbst verbaut ist. Im Detail versteht Prof. Dr. Christoph Weber das Ganze dann aber doch ein wenig besser zu vermitteln. Und erläutert in diesem Zusammenhang, warum die mit Hilfe von Heimdalytics mögliche Langzeit-Nutzung von Gebraucht-Batterien gleichbedeutend mit Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ist.
13 Minuten
Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir auf Elektroauto-News.net erstmals über Einfach E-Auto berichtet. Damals hieß es: "Gerade einmal elf Fragen benötigt der KI-basierte Assistent von Einfach E-Auto, um den Einstieg in die E-Mobilität so einfach wie möglich zu gestalten." Die Hürden zum Einstieg in die Elektromobilität wolle man weiterhin abbauen. Wählt aber nun einen anderen Ansatz, wie Julian Feser, einer der Gründer des Start-Ups, zu verstehen gibt. Den Nutzer:innen sei es möglich beim eigenen E-Auto-Vergleich die Fahrzeuge nach Elektroauto spezifischen Merkmalen zu filtern, wie beispielsweise nach Wärmepumpe, Möglichkeit zum Bidirektionalen Laden, AC- und DC-Ladegeschwindigkeit, usw... Hierdurch soll es den Fahrer:innen erleichtert werden das richtige Fahrzeug zu finden. In einer Ausbaustufe wird man dazu übergehen die Möglichkeit zum Vergleich der Fahrzeuge anzubieten. Des Weiteren habe Einfach E-Auto sein Angebot um einen Wallbox-Vergleich mit angeschlossenem Online-Shop sowie einem Ladekartenvergleich erweitert. Künftig soll dann noch ein Vergleich für die THG-Quote sowie für verschiedene Förderangebote folgen. Doch das lässt du dir am besten selbst von Julian in der aktuellen Podast-Folge erläutern.
25 Minuten
Die THG-Quote für Elektroautos kommt seit Anfang des Jahres im Umfeld der Elektromobilität immer wieder zur Sprache. Zuletzt auch als THG-Quote für Wallboxen, wodurch E-Autofahrer zusätzliche Einnahmen erzielen können. Insofern den alles korrekt abläuft. Und eben darüber habe ich mich mit Philip Weykamp, Co-Gründer und CEO von fairnergy, im Elektroauto-News.net Podcast ausgetauscht. fairnergy agiert am Markt der Treibhausgas-Minderungsquote als Zwischenhändler, zwischen E-Autofahrer und Mineralölunternehmen. Dabei wolle man allerdings seinen Teil zur Energiewende beitragen. Und einen nachhaltigen Impact/ Einfluss auf die Energiewende nehmen. Bei der Treibhausgasminderungsquote handelt es sich um ein Klimaschutzinstrument, welches dazu beitragen soll den Ausstoß von Kohlendioxid insbesondere im Verkehrssektor zu mindern.  Hierdurch werden etwa etwa Mineralölkonzerne, die fossile Kraftstoffe in Umlauf bringen dazu verpflichtet, ihre Emissionen jedes Jahr um einen festgesetzten Prozentsatz zu mindern. Jedoch sollte eben dieses ausgeschüttete Geld zurück in den Kreislauf der Energiewende gebracht werden. Schließlich soll die Mineralöl-Industrie durch diese Zahlungen den Wandel zur Nachhaltigkeit finanzieren. Ähnliche Gedanken kommen auf, wenn man die THG-Quote für Wallboxen betrachtet. Auch hier trifft es mit den Mineralölkonzerne nicht "die Falschen". Auch, wenn diese im Fall der Beantragung der Quote für die private Wallbox eben doch zu unrecht zur Kasse gebeten werden. Denn bei der THG-Quote für E-Autos, als auch für private Wallboxen - wie es aktuell ausgelegt wird - wird ein und dasselbe abgerechnet. Denn, dass was wir als Quote für Wallbox kennen, ist im privaten Bereich die Prämie für E-Autos. Denn um es sich hier einfach zu machen und auf privater Ebene nicht ewig hin und her zurechnen hat die Bundesnetzagentur angenommen, dass 80% des Ladens an heimischer Ladestation (2.000 kWh/ Jahr / ~ 12.000 km) für das eigene E-Auto genutzt werden. Dies hat man entsprechend umgerechnet und landet bei den aktuellen Quoten der Treibhausgasminderung-Vermarktung. Somit wäre eine Wallbox-Auszahlung für Privatpersonen doppelt gemoppelt. Philip führt dies im Gespräch ausführlicher aus und arbeitet entsprechende Unterschiede heraus. Hier muss es gelingen eine saubere Trennung zwischen Öffentlichem und Privatem Laden zu schaffen. Einen Ansatz hierfür bietet fairnergy selbst, welches mit ihrem Wallbox-Sharing-Angebot (Beta-Phase), klar aufzuzeigen vermögen, welcher Anteil von Strom nun öffentlich oder privat verwendet wurde. Eine Lösung, welche man so auch der Bundesnetzagentur zur Verfügung stellen würde, um so eine möglichst breite Masse an E-Autofahrer:innen zu erreichen. Im Detail bin ich jedoch der Falsche, um dies ausführlich auszuführen. Daher ist es spätestens jetzt Zeit für den Einsatz von Philip, welcher dir das ganze Thema näher bringen kann. Viel Spaß damit.
26 Minuten
Frank William Lauenstein, Head of Sales und Managing Director bei Plugsurfing, hat sich die Zeit genommen, um in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast hinter die Kulissen blicken zu lassen. Plugsurfing ist ein E-Mobilitäts-Dienstleister, der Zugang zum größten öffentlichen Ladenetz Europas bietet. Sich darüber hinaus nicht scheut das eigene Geschäftsfeld zu erweitern und auszubauen. Seit viereinhalb Jahren ist Frank bei Plugsurfing tätig. Aktuell verantwortet er den Vertrieb der eigenen Produkte und eignet sich daher wie kaum jemand anderes, um uns das eigene Geschäftsmodell näher zu bringen. Trotz dreier Standbeine (Produkte) agiere man kameradschaftlich am Markt. Das Unternehmen verstehe sich aber hierbei keineswegs als Einzelspieler. Im Gegenteil der Teamgedanke und Transparenz ziehe sich durchs gesamte Unternehmen. Man selbst verstehe sich als Allianz der E-Mobilität, welche man mit Automobilhersteller und Ladenetzbetreiber bilde. Selbst stehe Plugsurfing dabei im Mittelpunkt. Und trägt seinen Teil dazu bei, die Transparenz am Markt voranzutreiben, Prozesse neu auszurichten und aufs Groß und Ganze - das Wachstum der E-Mobilität hinzuarbeiten. Etwas was nur gemeinsam gelingen kann, wie Frank aufzeigt, als er von unterschiedlichen Herausforderungen/ Gegebenheiten an Europas Ladeinfrastruktur-Märkten berichtet. Aber das, dass soll er dir am besten selbst erläutern. Viel Spaß mit der aktuellen Podcast-Folge.
23 Minuten
Alle wollen E-Autos. Doch das Laden kann auf Dauer die Stromrechnung ziemlich belasten. Immer mehr Menschen wollen diese Kosten zukünftig daher senken. Das ist auch möglich. Z.B. indem sie entweder ihren eigenen PV-Strom nutzen oder günstige Stromtarife des Energieversorgers. Die AC-Ladelösungen von eSYSTEMS machen genau das möglich. Was sie alles können, vermittelt Geschäftsführer Jochen Paukert, in dieser Folge des Elektroauto-News.net-Podcast. Ab kommendem Jahr wird auch das bidirektionale AC-Laden technisch möglich. Dann scheitert es nur noch an der Bürokratie. Als junges Start-Up beschäftigt man sich heutzutage mit dem Hochlauf der E-Mobilität, welcher gerade von der ersten in die zweite Phase übergehen zu scheint, wie Herr Paukert im Gespräch ausführt. Derzeit befinde man sich noch im Run auf Elektroautos. Die Entwicklung am Markt schreitet voran, Fahrzeuge halten immer was sie versprechen und auch die Reichweitenangst nimmt ab. Um das Thema Laden machten sich die E-Auto-Besitzer derzeit nur am Rande Gedanken. Doch das wird sich in der zweiten Phase ändern. Paukert zeigt sich überzeugt davon, dass die Zeit kommen wird, in der intelligente Ladesysteme benötigt werden, die das Laden günstiger machen. Schneller als gedacht, wie er in der Podcast-Folge ausführt. Wer also darüber mehr erfahren möchte, der hört nun zu.
13 Minuten
Opel beschreitet zum 40. Geburtstag des Opel Corsa gänzlich neue Wege. Wie uns Albrecht Schäfer, Direktor Marketing Opel, zu verstehen gibt wird es den Opel Corsa-e 40 - eine limitierte Sonderedition des Corsa-e, nur im hauseigenen Opel Auto-Abo, powered by Free2move geben. Zum Kauf wird es die streng limitierte Variante, über welche wir in diesem Artikel haben, nicht geben. Ab 499,00 Euro im Monat kann man diesen abonnieren. Weitere (Elektro)-Fahrzeuge werden folgen. Albrecht führt im gemeinsamen Gespräch aus, dass man mit der Geburtstags-Edition des Corsa-e die Herzen der Corsa-Fans höherschlagen lassen möchte. In Anlehnung an das Geburtsjahr des beliebten, bezahlbaren Gefährts limitiert man die Sonderauflage des Corsa 40 / Corsa-e 40 auf 1.982 Exemplare. Fahren lässt sich dieser nur über ein E-Auto-Abo. Umgesetzt wird das Experiment Auto-Abo gemeinsam mit der Stellantis-Konzernplattform Free2move. Dabei unterscheidet Opel zwischen der Verbrenner und Elektro-Variante. Bereits ab 369 Euro pro Monat kann der „Corsa 40“ abonniert werden. Die rein elektrische Variante startet ab 499 Euro im Monat. Für die Abogebühr inkludiert sind Inspektion, Wartung und Verschleißteile genauso wie Steuern und Versicherungen. Darüber hinaus ist ein kompletter Satz Winterreifen im Auto-Abo inkludiert. Zwischen sechs und 12 Monate Laufzeit und Laufleistung von 1.000 bis 3.000 Kilometer pro Monat hat man die Wahl. Im Detail hat Albrecht noch ein wenig hinter die Kulissen des Opel Auto-Abo, powered by Free2move, blicken lassen. Wer genau hinhört, der könnte auf die Idee kommen, dass andere Marken des Stellantis-Konzern mit einem ähnlichen Angebot nachziehen. Nun aber erst einmal viel Spaß mit der aktuellen Folge.
28 Minuten
Arthur entwickelt laut eigener Aussage hochmoderne, emissionsfreie Busse und forscht an dazugehörigen Systemlösungen, um die Mobilitätswende aktiv voranzutreiben. Dabei wolle man sich nicht nur auf den Wasserstoffantrieb oder die Batteriebetriebene E-Mobilität fokussieren. Vielmehr wolle man auf die Technologie setzen, welche im jeweiligen Fall die bessere Lösung ist. Dies gab uns Philipp Glonner, CEO und Mitgründer von Arthur in dieser Folge des Elektroauto-News.net Podcast zu verstehen. Auf der Messe Bus2Bus in Berlin 2022 stellte das Unternehmen sein erstes Produkt vor, das weniger als sechs Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer verbrauchen soll. Auch die Betriebskosten sollen, in Anbetracht des ganzheitlichen Energiekonzepts, beim Busmodell Arthur H2 Zero günstiger sein als bei vergleichbare Modellen. Ziel ist es ein Bus auf die Straße zu bringen, welcher den Busunternehmen auf die übliche Nutzungszeiträumen eines solchen bares Geld spart. Der Mitgründer von Arthur äußert im Podcast auch, dass Wasserstoff nicht die Lösung für alles sei, sondern man von Fall zu Fall unterscheiden müsse. Als Ansatzpunkte, welche zu beachten seien, verweist er auf die Möglichkeit zum Aufbau von Ladeinfrastruktur, tägliche Strecken, die zurückgelegt werden muss sowie die Fahrstrecke an sich. Aber nicht nur E-Busse seien ein Thema, welchem man sich angenommen habe. Auch das Thema Infrastruktur zum Wasserstoff-Tanken gehe man an, alleine und/ oder mit Partnern. Im Detail erläutert dir dies Philipp am besten selbst.
17 Minuten
Im Rahmen der ersten europäischen Pressefahrt des Mazda CX-60 e-Skyactiv Plug-In-Hybrid konnte ich mich mit Jochen Münzinger, Direktor für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mazda Deutschland, über die Pläne des Automobilherstellers für die Zukunft austauschen. In der Welt der Elektromobilität gilt der japanische Automobilhersteller Mazda als Nachzügler und „muss“ aufholen, um mit den Marktbegleiter mithalten zu können. Wobei müssen ein ziemlich starkes Wort ist. Insbesondere dann, wenn man sich wie Mazda für die Vielfältigkeit im Antrieb entscheidet, wie Münzinger im gemeinsamen Gespräch ausführt. Für Mazda sei die aktuelle Zeit, mit all ihren Herausforderungen eine disruptive Zeit, welche den Wandel beschleunige. Aber eben nicht nur in eine Richtung. Es gilt den für den jeweiligen Markt sinnvollen ökologischen Antrieb zu finden. Dies spiegelt sich in der Multi-Solution-Strategie der Marke wider. Eben darüber habe ich mich mit Herr Münzinger unterhalten. Sind aber auch auf den Mazda CX-60-e Skyactive Plug-In-Hybrid eingegangen. Als Plug-in Hybridantrieb ist der Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV ein wichtiger Teil der Mazda Multi-Solution-Strategie für eine nachhaltige Mobilität. Diese folgt dem Prinzip, dass es für unterschiedliche Anwendungen eine jeweils passende Antriebslösung gibt. Doch das lässt du dir am besten selbst von Herr Münzinger in der aktuellen Podast-Folge erläutern.
27 Minuten
Das Berliner Startup PANION, unter der Leitung von CEO Markus Kröger und CTO Weston Hankins, will Flottenbetreiber die Angst vor der Elektrifizierung der eigenen Flotte nehmen. Dabei verstehe man sich selbst als COMPANION (im Deutschen "Begleiter") auf dem Weg hin zur E-Mobilität. Im Oktober 2020 entstanden als 100 Prozent Tochter von ABB eMobility setzt man auf Zahlen, Daten und Fakten, um den Weg zu ebnen. PANION konzentriert sich hierbei stets auf die individuellen Probleme/ Herausforderungen der Kunden. Lernt aber natürlich auch Kundenübergreifend, um weitere Unternehmen an der eigenen Erfahrung teilhaben zu lassen. In diesem Zusammenhang führt Markus aus, wie man von Amazon einiges lernen konnte. Die allein aufgrund der eigenen Flottengröße die ein oder andere Herausforderung zu bewältigen hatten. Im Detail ist es aber natürlich am besten, wenn Markus uns dies alles selbst erläutert. Denn wer weiß es besser, als der CEO von PANION. Viel Spaß mit der aktuellen Folge.
Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität

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