7 Tage 1 Song Archiv
344 Episoden
9 Minuten
„Wir riefen Arbeitskräfte, doch es kamen Menschen“: Dieses kritische Zitat des Schriftstellers Max Frisch bezieht sich auf das am 30. Oktober 1961 geschlossenen Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei – lange Zeit machte sich die Deutsche Gesellschaft nur Gedanken über die Arbeit und keine Gedanken über die Menschen.
Um die Menschen, die hinter den Arbeitskräften stecken zu erkennen, helfen Geschichten wie die von Hülya Atasoyis Familie und autobiographische Lieder wie die von Eko Fresh.
Vielleicht habt ihr die „Sing meinen Song“ Version von Eko Fresh zu Keine Maschine gehört – da ging es um seinen Großvater – der zum Arbeiten aus der Türkei nach Deutschland kam, leider sahen viele Deutsche in ihm keinen Menschen, sondern nur eine Maschine, jemand der abliefern muss, um irgendwie ein kleines bisschen Anerkennung zu bekommen.
Im Song heißt es:
Geh' auf die große Reise, die Fremde so fern
Ich kann die Sprache nicht, doch was ich tun muss, werden mir Menschen erklären
Hier ist nicht einer, den ich kenne, werde auf Krankheiten geprüft
Und keiner will meine Freundschaft, denn arbeiten genügt
Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut
Das war aber nicht das erste Lied von Eko Fresh über seinen Großvater, schon 2012 veröffentlichte er das Lied „Der Gastarbeiter“. Es erzählt vom Leben seines türkischen Großvaters, der als “Gastarbeiter” nach Deutschland kam. Er beschreibt die miesen Verhältnisse, unter denen dieser Leben musste und in die er seine Familie holte. Er berichtet von den Schwierigkeiten, welche sich aus der sprachlichen Unkenntnis ergaben, und den Konfrontationen infolge kultureller Gegensätze, die dann auch das Leben von Eko Fresh prägten. Im Refrain heißt es:
Wir sin ein gewisser Schlag von Mensch, haben unser ganzes Leben immer hart gekämpft
Wenig Kohle doch mach mal weiter, ich wiederhole, Gastarbeiter
Wir lieben Deutschland vom Herzen wie verrückt, doch leider liebt es uns nicht jedes Mal zurück
Zu dieser Folge gibt es eine Playlist mit weiteren Songs von Eko Fresh zum Thema https://open.spotify.com/playlist/7Di8ecPZ2QdrLKbdSxgtso?si=4c21e214801b4ad0
Foto Ben Hammer
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/
Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://songwhip.com/eko-fresh/dergastarbeiter
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Um die Menschen, die hinter den Arbeitskräften stecken zu erkennen, helfen Geschichten wie die von Hülya Atasoyis Familie und autobiographische Lieder wie die von Eko Fresh.
Vielleicht habt ihr die „Sing meinen Song“ Version von Eko Fresh zu Keine Maschine gehört – da ging es um seinen Großvater – der zum Arbeiten aus der Türkei nach Deutschland kam, leider sahen viele Deutsche in ihm keinen Menschen, sondern nur eine Maschine, jemand der abliefern muss, um irgendwie ein kleines bisschen Anerkennung zu bekommen.
Im Song heißt es:
Geh' auf die große Reise, die Fremde so fern
Ich kann die Sprache nicht, doch was ich tun muss, werden mir Menschen erklären
Hier ist nicht einer, den ich kenne, werde auf Krankheiten geprüft
Und keiner will meine Freundschaft, denn arbeiten genügt
Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut
Das war aber nicht das erste Lied von Eko Fresh über seinen Großvater, schon 2012 veröffentlichte er das Lied „Der Gastarbeiter“. Es erzählt vom Leben seines türkischen Großvaters, der als “Gastarbeiter” nach Deutschland kam. Er beschreibt die miesen Verhältnisse, unter denen dieser Leben musste und in die er seine Familie holte. Er berichtet von den Schwierigkeiten, welche sich aus der sprachlichen Unkenntnis ergaben, und den Konfrontationen infolge kultureller Gegensätze, die dann auch das Leben von Eko Fresh prägten. Im Refrain heißt es:
Wir sin ein gewisser Schlag von Mensch, haben unser ganzes Leben immer hart gekämpft
Wenig Kohle doch mach mal weiter, ich wiederhole, Gastarbeiter
Wir lieben Deutschland vom Herzen wie verrückt, doch leider liebt es uns nicht jedes Mal zurück
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9 Minuten
In dieser Folge sollt ihr einen kleinen Einblick bekommen, was ich in Grevenbroich im Abi-Gottesdienst des Berufskollegs gemacht habe.
Ein Abschiedslied aber eins mit der Kraft des Trotzes, ich lass mir das Leben nicht vermiesen. Der letzte Tanz. Tanz, als wär´s der letzte Tanz.
Warum merkt man immer erst beim Abschied, was es uns bedeutet? Warum merkt man immer erst beim Winken, wie schön es war? – Ein Lied, das uns erinnern will, wie kostbar die uns geschenkte Zeit ist, wie einzigartig jeder Moment sein kann. Nix ist für immer. Alles ist nur einmal. Auch das Beste geht vorbei. Einwegmomente. Du weißt nie, was morgen kommt.
Also tanz, als wär´s der letzte Tanz
Jeder Abschied sagt mir auch – du bleibst ein Anfänger, eine Anfängerin.
Es braucht immer wieder den Mut und die Kraft neu anzufangen. Das hilft mir auch, wenn das „Höher, schneller, weiter“ an seine Grenzen kommt, weil das vielleicht einfach nicht funktioniert – weil es vielleicht nicht immer „höher, schneller, weiter“ geht – daher ist es gut sich klarzumachen, ich bleib ganz locker, weil Dinge die zu Ende gehen dazu gehören – und zu meinen es geht immer weiter und immer besser mich eher kaputt machen, als zu sagen – ok, hier geht es nicht weiter: Ich fang neu an.
Ich denke, wir sollten uns daher immer wieder trauen, Abschied zu nehmen. Wir sollten Leben und wissen – es gibt ein Ende und es gibt Abschiede – denn das verleiht den schönen Momenten eine neue Qualität. Dieses Wissen ist auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite steigert es auch den Genuss – denn jeder Moment ist einmalig:
Also tanz, als wär’s der letzte Tanz, küss, als wär’s der letzte Kuss…
Foto Sarah Storch
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Link zum Song: https://songwhip.com/bosse/der-letzte-tanz
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Ein Abschiedslied aber eins mit der Kraft des Trotzes, ich lass mir das Leben nicht vermiesen. Der letzte Tanz. Tanz, als wär´s der letzte Tanz.
Warum merkt man immer erst beim Abschied, was es uns bedeutet? Warum merkt man immer erst beim Winken, wie schön es war? – Ein Lied, das uns erinnern will, wie kostbar die uns geschenkte Zeit ist, wie einzigartig jeder Moment sein kann. Nix ist für immer. Alles ist nur einmal. Auch das Beste geht vorbei. Einwegmomente. Du weißt nie, was morgen kommt.
Also tanz, als wär´s der letzte Tanz
Jeder Abschied sagt mir auch – du bleibst ein Anfänger, eine Anfängerin.
Es braucht immer wieder den Mut und die Kraft neu anzufangen. Das hilft mir auch, wenn das „Höher, schneller, weiter“ an seine Grenzen kommt, weil das vielleicht einfach nicht funktioniert – weil es vielleicht nicht immer „höher, schneller, weiter“ geht – daher ist es gut sich klarzumachen, ich bleib ganz locker, weil Dinge die zu Ende gehen dazu gehören – und zu meinen es geht immer weiter und immer besser mich eher kaputt machen, als zu sagen – ok, hier geht es nicht weiter: Ich fang neu an.
Ich denke, wir sollten uns daher immer wieder trauen, Abschied zu nehmen. Wir sollten Leben und wissen – es gibt ein Ende und es gibt Abschiede – denn das verleiht den schönen Momenten eine neue Qualität. Dieses Wissen ist auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite steigert es auch den Genuss – denn jeder Moment ist einmalig:
Also tanz, als wär’s der letzte Tanz, küss, als wär’s der letzte Kuss…
Foto Sarah Storch
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10 Minuten
In dieser Folge redet Sarah Benz über einem Lied von Joni Mitchell.
Auf YouTube könnt Ihr es auch von ihr gesungen hören
https://youtu.be/lYynC9p1fZA?si=9ui-RIs_6MnGMaVL
Sarah Benz arbeitet als Bestatterin, Trauerbegleiterin und Dozentin. Sie ist die Gründerin des Kurzfilmprojektes Sarggeschichten: das sind Kurzfilme zu den Themen Sterben, Tod, Trauer und Erinnern. In diesen Filmen wird erklärt, was man alles gestalten kann, wenn ein wichtiger Mensch stirbt und bestattet werden muss. Dadurch macht Sarah Menschen Mut ihre Abschiede selbstbestimmt zu gestalten, so dass sie zu denen passen die gestorben sind und auch zu denen die sich verabschieden wollen.
https://sarggeschichten.de
Joni Mitchell hat schon als junge Frau eine Menge erlebt. Nicht alles ging glatt und manches war zum Verzweifeln. Es ist eben nicht alles so schön eindeutig, wie wir manchmal denken und die Erkenntnis, dass alles zwei oder mehrere Seiten hat, kann mich milder machen, weil ich genauer hinsehe und so empfindsamer für die Mehrdeutigkeit werde. Das ist der Hintergrund mit dem sie mit 23 Jahren den Song „Both Sides Now“ schreibt.
I've looked at life that way -So singt Joni Mitchell – Sie reflektiert über die Liebe, das Leben und die Wolken und darüber, dass Liebe, Leben und Wolken unterschiedliche Seiten haben. Nur wenn ich mich auf diese Mehrdeutigkeit einlasse, nur wenn ich den Mut habe auch einmal Zweifel zuzulassen und nicht nur meine Seite als die einzig richtige zu nehmen, führt mich das zur Weisheit. So lautet die Botschaft des Liedes, dass wir die Schönheit des Lebens schätzen können, wenn wir es in all seinen Facetten erlebt haben.
In Sarahs Buch wird das ähnlich in Bezug auf den Tod beschrieben. Dort heißt es am Ende: „Der Tod ist immer da wird immer da sein. Er lässt sich nicht davon beeindrucken, ob wir mit ihm umgehen können oder nicht, aber dann, wenn wir uns dem Tod zuwenden, ihn ansehen, anstatt ihm den Rücken zuzukehren dann werden wir vielleicht auf eine ganz neue Weise spüren, wie zart und kostbar das Leben ist, werden behutsamer und liebevoller Miteinander in unserer Welt umgehen das ist vielleicht ein revolutionärer Gedanke oder ein törichter aber das ist unsere Hoffnung.“
Foto @ Joni Mitchell, Warner Brothers
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Sarah Benz arbeitet als Bestatterin, Trauerbegleiterin und Dozentin. Sie ist die Gründerin des Kurzfilmprojektes Sarggeschichten: das sind Kurzfilme zu den Themen Sterben, Tod, Trauer und Erinnern. In diesen Filmen wird erklärt, was man alles gestalten kann, wenn ein wichtiger Mensch stirbt und bestattet werden muss. Dadurch macht Sarah Menschen Mut ihre Abschiede selbstbestimmt zu gestalten, so dass sie zu denen passen die gestorben sind und auch zu denen die sich verabschieden wollen.
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Joni Mitchell hat schon als junge Frau eine Menge erlebt. Nicht alles ging glatt und manches war zum Verzweifeln. Es ist eben nicht alles so schön eindeutig, wie wir manchmal denken und die Erkenntnis, dass alles zwei oder mehrere Seiten hat, kann mich milder machen, weil ich genauer hinsehe und so empfindsamer für die Mehrdeutigkeit werde. Das ist der Hintergrund mit dem sie mit 23 Jahren den Song „Both Sides Now“ schreibt.
I've looked at life that way -So singt Joni Mitchell – Sie reflektiert über die Liebe, das Leben und die Wolken und darüber, dass Liebe, Leben und Wolken unterschiedliche Seiten haben. Nur wenn ich mich auf diese Mehrdeutigkeit einlasse, nur wenn ich den Mut habe auch einmal Zweifel zuzulassen und nicht nur meine Seite als die einzig richtige zu nehmen, führt mich das zur Weisheit. So lautet die Botschaft des Liedes, dass wir die Schönheit des Lebens schätzen können, wenn wir es in all seinen Facetten erlebt haben.
In Sarahs Buch wird das ähnlich in Bezug auf den Tod beschrieben. Dort heißt es am Ende: „Der Tod ist immer da wird immer da sein. Er lässt sich nicht davon beeindrucken, ob wir mit ihm umgehen können oder nicht, aber dann, wenn wir uns dem Tod zuwenden, ihn ansehen, anstatt ihm den Rücken zuzukehren dann werden wir vielleicht auf eine ganz neue Weise spüren, wie zart und kostbar das Leben ist, werden behutsamer und liebevoller Miteinander in unserer Welt umgehen das ist vielleicht ein revolutionärer Gedanke oder ein törichter aber das ist unsere Hoffnung.“
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12 Minuten
Die Liebe zur Musik bringt Menschen zusammen. Das sind immer wieder wunderbare Erfahrungen, die das Leben reicher, schöner und bunter machen – mich hat die Musik mit Marcus S. Kleiner zusammengebracht und er erzählt euch heute von einem ganz besonderen Song in seinem Leben und einem besonderen Menschen in seinem Leben – Also aufpassen! – es geht um alles – es geht um Leben und Tod.
Außerdem geht es auch darum, warum es manchmal notwendig ist, in einer Zugtoilette zu tanzen.
Marcus S. Kleiner macht in einem Podcast mit - Fugengold – warum ist so ein Song, wie der von The Kills, für mich Fugengold? Weil er etwas zusammenhält, was droht auseinander zu driften – Sex und Leben, Tod und Liebe - in noch nicht einmal 5 Minuten und dazu noch ein Video, was ganz viele Räume aufmacht selbst zu denken: Wie sehen dann eigentlich meine Gedanken zu Tod und Leben aus – und je klarer ich das habe, desto stabiler wird meine Haltung – und mit einer klaren Haltung öffnen sich Möglichkeitsräume.
Liebe, Musik und Kunst können diese Möglichkeitsräume über Leben und Tod hinaus ausdehnen – da gibt es dann eine Trotzkraft – auch wenn der Tod droht, sage ich trotzdem ja zum Leben und zur Liebe und zu Menschen.
Die Homepage von Marcus S. Kleiner
https://medienkulturanalyse.de/wp/
Foto @ Myles Hendrik
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Link zum Song: https://songwhip.com/the-kills/doing-it-to-death
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Außerdem geht es auch darum, warum es manchmal notwendig ist, in einer Zugtoilette zu tanzen.
Marcus S. Kleiner macht in einem Podcast mit - Fugengold – warum ist so ein Song, wie der von The Kills, für mich Fugengold? Weil er etwas zusammenhält, was droht auseinander zu driften – Sex und Leben, Tod und Liebe - in noch nicht einmal 5 Minuten und dazu noch ein Video, was ganz viele Räume aufmacht selbst zu denken: Wie sehen dann eigentlich meine Gedanken zu Tod und Leben aus – und je klarer ich das habe, desto stabiler wird meine Haltung – und mit einer klaren Haltung öffnen sich Möglichkeitsräume.
Liebe, Musik und Kunst können diese Möglichkeitsräume über Leben und Tod hinaus ausdehnen – da gibt es dann eine Trotzkraft – auch wenn der Tod droht, sage ich trotzdem ja zum Leben und zur Liebe und zu Menschen.
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9 Minuten
Die Taschen voller Glück – das ist das, was ich als seelische Gesundheit beschreiben könnte – Seele ist sowas wie die Beziehung, die ich zu mir selbst habe. Ich verrate manchmal die Beziehung zu mir selbst, weil ich anderen Dinge nachlaufe – Geld, Macht oder so – ich gewinne vielleicht was, ich stehe gut da, aber seelisch habe ich Schmerzen – mir geht es nicht gut.
Planlos lassen in ihrer letzten Single die Gedanken kreisen.
Was wollte ich? Was will ich jetzt? Welche Rolle spielt es im Moment zu sein
Und warum ist es wichtig immer etwas Glück in der Tasche zu haben?
Jesus hat das auch so gemacht, der hat ganz oft eine Frage gestellt und die Menschen dann selbst denken lassen. Es gibt auch so eine „Taschen voller Glück“ Frage: „Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele?“
Wenn ich den Kontakt zu anderen verliere und nur noch an das gewinnen denke, dann verliere ich meine Mitmenschen. Der Song kann daran erinnern – immer nur mehr haben wollen, immer ans „Gewinnen“ denken kann zu einer Sucht werden, in der ich mich selbst und die anderen verliere.
Im Podcast erzählen Irene und Anja wie bei ihnen das Glück in die Taschen kommt.
Foto @ Planlos
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Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/planlos/taschen-voller-gluck-single-edit
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Planlos lassen in ihrer letzten Single die Gedanken kreisen.
Was wollte ich? Was will ich jetzt? Welche Rolle spielt es im Moment zu sein
Und warum ist es wichtig immer etwas Glück in der Tasche zu haben?
Jesus hat das auch so gemacht, der hat ganz oft eine Frage gestellt und die Menschen dann selbst denken lassen. Es gibt auch so eine „Taschen voller Glück“ Frage: „Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und nimmt doch Schaden an seiner Seele?“
Wenn ich den Kontakt zu anderen verliere und nur noch an das gewinnen denke, dann verliere ich meine Mitmenschen. Der Song kann daran erinnern – immer nur mehr haben wollen, immer ans „Gewinnen“ denken kann zu einer Sucht werden, in der ich mich selbst und die anderen verliere.
Im Podcast erzählen Irene und Anja wie bei ihnen das Glück in die Taschen kommt.
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9 Minuten
Liebe wird aus Mut gemacht
Denk nicht lange nach
Wir fahren auf Feuerrädern
Richtung Zukunft durch die Nacht
Wir fahren auf Feuerrädern, es ist gut, wenn „Feuer“ drin ist – und es ist gut, wenn es bei allem Feuer auch immer die Momente gibt wo es Geduldsfäden gibt, die dafür sorgen, das die Route Richtung Zukunft nicht vor lauter Feuer in den Rädern aus dem Blick gerät.
Wenn das nicht klappt, dann werden die Geduldsfäden zu Zündschnüren – das passiert und wenn wir eng zusammen sind, dann sind Explosionen schon so, dass andere was abbekommen. In diesen Situationen ist die Liebe ein besonderes Geschenk.
Gib mir die Hand – wir machen das Beste draus – wir richten uns ein – es wird gut und wir bauen uns überall einen Raum für Zärtlichkeit und Miteinander – in unserem Regierungssitz regiert die Zärtlichkeit und wir sind da voller Hoffnung das es immer irgendwie, irgendwo und irgendwann klappt.
Dieser Podcast ist eine Traupredigt für euch alle – der Vers war - Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch.
Gib mir die Hand – Liebe wird aus Mut gemacht.
Im Podcast wird L.I.E.B.E. buchstabiert – wie würdest Du Liebe buchstabieren?
Liebe wird aus Mut gemacht
Es geht darum die Hoffnung, die Chancen zu ergreifen im Moment zu leben – die Zweifel loszulassen und die Möglichkeiten zu umarmen, die sich bieten. Und in Beziehung dem ganzen Durcheinander dieser Welt die Hoffnung auf ein gutes Leben entgegenzusetzen.
Foto Thomas Leidig
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Link zum Song: https://songwhip.com/jan-delay/irgendwieirgendwoirgendwann
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Denk nicht lange nach
Wir fahren auf Feuerrädern
Richtung Zukunft durch die Nacht
Wir fahren auf Feuerrädern, es ist gut, wenn „Feuer“ drin ist – und es ist gut, wenn es bei allem Feuer auch immer die Momente gibt wo es Geduldsfäden gibt, die dafür sorgen, das die Route Richtung Zukunft nicht vor lauter Feuer in den Rädern aus dem Blick gerät.
Wenn das nicht klappt, dann werden die Geduldsfäden zu Zündschnüren – das passiert und wenn wir eng zusammen sind, dann sind Explosionen schon so, dass andere was abbekommen. In diesen Situationen ist die Liebe ein besonderes Geschenk.
Gib mir die Hand – wir machen das Beste draus – wir richten uns ein – es wird gut und wir bauen uns überall einen Raum für Zärtlichkeit und Miteinander – in unserem Regierungssitz regiert die Zärtlichkeit und wir sind da voller Hoffnung das es immer irgendwie, irgendwo und irgendwann klappt.
Dieser Podcast ist eine Traupredigt für euch alle – der Vers war - Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch.
Gib mir die Hand – Liebe wird aus Mut gemacht.
Im Podcast wird L.I.E.B.E. buchstabiert – wie würdest Du Liebe buchstabieren?
Liebe wird aus Mut gemacht
Es geht darum die Hoffnung, die Chancen zu ergreifen im Moment zu leben – die Zweifel loszulassen und die Möglichkeiten zu umarmen, die sich bieten. Und in Beziehung dem ganzen Durcheinander dieser Welt die Hoffnung auf ein gutes Leben entgegenzusetzen.
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11 Minuten
Auf den ersten Blick ist der Song ein Song über das müde und erschöpft sein – wer kennt das nicht – 6.Stunde, kurz vor dem Klingeln. Trotz allem Zweifel an der Menschheit, trotz der Müdigkeit und Abgestumpftheit ist „Auch für mich 6. Stunde“ ein Lied mit Hoffnung – Ja, die Zeiten sind schon in vielem so, dass sie mir den Stecker ziehen und mich müde machen – aber mich hängen lassen, weil ich jetzt müde bin, da sollte ich mal drüber nachdenken – „komm ich bin müde, ihr seid müde – aber „Hey, es ist für mich und für euch 6.Stunde, wenn jeder ein wenig gibt dann können wir es bis zum Horizont schaffen.“
Auch musikalisch finde ich das sehr gelungen – die einsamen Akkorde am Anfang und dann nach dem letzten Text – wenn der Horizont erreicht, ist Gitarren und Schlagzeug satt – die reißen zusammen den Horizont auf – wenigsten für einen Moment, ich werde wachgerüttelt obwohl 6.Stunde ist – der Weg wird frei für einen Aufbruch. Bengalos in der Nacht
Zartheit – Bengalo - Horizont
In Gedanke 3 beziehe ich mich auf das Buch „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke – sie schreibt: Gehasst wird ungenau. Präzise lässt sich nicht gut hassen. Mit der Präzision käme die Zartheit, das genaue Hinsehen oder Hinhören, mit der Präzision käme jene Differenzierung, die die einzelne Person als menschliches Wesen erkennt. Es geht um das genaue hinsehen, darum füreinander Licht zu sein und andere nicht versinken zu lassen.
Ihr Buch beginnt mit Psalm 69,3-5 – für mich ist das ein „Auf für mich 6.Stunde – Psalm“:
»Ich bin versunken in tiefem Schlamm,
wo kein Grund ist;
ich bin in Wassertiefen geraten,
und die Flut schwillt über mich her.
Ich bin müde von meinem Rufen,
vertrocknet ist meine Kehle.
Meine Augen verzehren sich
im Harren auf meinen Gott.
Derer, die mich ohne Ursache hassen,
sind mehr als der Haare auf meinem Haupte.«
Versunken im Schlamm, alleine gelassen, keinen Boden unter den Füßen, keinen Halt – ohne Ursache gehasst werden – Von einer Flutwelle weggerissen werden – das sind ganz schön heftige 6.Stunde Gefühle oder schlimmer sogar – Ich finde der Song von Kettcar hilft, mit den Gitarren zusammen eine Wand gegen den Hass zu bilden und uns dadurch zu helfen, wenn wir müde sind – einfach durch das Gefühl – ich und du, du und ich, wir sind nicht allein
Den Horizont erreichen
Ein Bengalo in der Nacht
Den Horizont erreichen
Foto Andreas Hornoff
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Link zum Song: https://songwhip.com/kettcar/auch-fur-mich-6-stunde
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Auch musikalisch finde ich das sehr gelungen – die einsamen Akkorde am Anfang und dann nach dem letzten Text – wenn der Horizont erreicht, ist Gitarren und Schlagzeug satt – die reißen zusammen den Horizont auf – wenigsten für einen Moment, ich werde wachgerüttelt obwohl 6.Stunde ist – der Weg wird frei für einen Aufbruch. Bengalos in der Nacht
Zartheit – Bengalo - Horizont
In Gedanke 3 beziehe ich mich auf das Buch „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke – sie schreibt: Gehasst wird ungenau. Präzise lässt sich nicht gut hassen. Mit der Präzision käme die Zartheit, das genaue Hinsehen oder Hinhören, mit der Präzision käme jene Differenzierung, die die einzelne Person als menschliches Wesen erkennt. Es geht um das genaue hinsehen, darum füreinander Licht zu sein und andere nicht versinken zu lassen.
Ihr Buch beginnt mit Psalm 69,3-5 – für mich ist das ein „Auf für mich 6.Stunde – Psalm“:
»Ich bin versunken in tiefem Schlamm,
wo kein Grund ist;
ich bin in Wassertiefen geraten,
und die Flut schwillt über mich her.
Ich bin müde von meinem Rufen,
vertrocknet ist meine Kehle.
Meine Augen verzehren sich
im Harren auf meinen Gott.
Derer, die mich ohne Ursache hassen,
sind mehr als der Haare auf meinem Haupte.«
Versunken im Schlamm, alleine gelassen, keinen Boden unter den Füßen, keinen Halt – ohne Ursache gehasst werden – Von einer Flutwelle weggerissen werden – das sind ganz schön heftige 6.Stunde Gefühle oder schlimmer sogar – Ich finde der Song von Kettcar hilft, mit den Gitarren zusammen eine Wand gegen den Hass zu bilden und uns dadurch zu helfen, wenn wir müde sind – einfach durch das Gefühl – ich und du, du und ich, wir sind nicht allein
Den Horizont erreichen
Ein Bengalo in der Nacht
Den Horizont erreichen
Foto Andreas Hornoff
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10 Minuten
Mit Kira und Felix vom Podcast gehe ich dem Thema „Fragen“ nach. Jesus selbst stellt viele Fragen, über 300 sind davon in den Evangelien überliefert. Jesus stellt Fragen und nimmt uns Menschen dadurch in die Geschichte mit Gott, denn wer fragt das ist nicht fertig. Das Fragen zeigt: G*tt ist nicht fertig mit uns - und wir sollten es auch nicht sein: mit uns nicht und mit G*tt nicht.
Eine Frage ermutigt zurückzufragen aus der Frage entsteht eine Gegenfrage – ein Gespräch entsteht. So werden in dem Lied aus 2 Fragen 4 Fragen und sicher noch viele mehr.
Und wenn ich dich zwei Fragen fragen würde
Wär das: Woran glaubst du?
Und wofür lebst du?
Und wenn du mich zwei Fragen fragen würdest
Wär das: Woran denkst du?
Und wohin gehst du?
Mir ist es als Berufsschulpfarrer wichtig, klarzumachen, dass Religionen Antworten geben können. Aber diese Antworten bringen nur etwas, wenn mir auch meine Frage klar ist. Sonst kommen die Antworten – wie Rat-Schläge, eben Schläge und dann wird Religion zu etwas das mich schlägt. Jesus gibt keine Ratschläge, er ist einfühlsam und stellt Fragen. Ich denke mir, dass er viele Menschen auch dadurch angezogen hat, dass er Fragen gestellt hat, die vorher so noch nicht gestellt wurden – zum Beispiel: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine eigene Seele verliert?“
Im Song entsteht durch das Fragen eine Beziehung, von Jesus sind über 300 Fragen überliefert – ein Zeichen dafür, das G*tt nicht fertig mit uns ist, diese Fragen wollen immer wieder neu in eine Beziehung rufen.
https://die-haltestelle-podcast.de
Foto Jo Jankowski
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Link zum Song: https://songwhip.com/klee/2-fragen
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Eine Frage ermutigt zurückzufragen aus der Frage entsteht eine Gegenfrage – ein Gespräch entsteht. So werden in dem Lied aus 2 Fragen 4 Fragen und sicher noch viele mehr.
Und wenn ich dich zwei Fragen fragen würde
Wär das: Woran glaubst du?
Und wofür lebst du?
Und wenn du mich zwei Fragen fragen würdest
Wär das: Woran denkst du?
Und wohin gehst du?
Mir ist es als Berufsschulpfarrer wichtig, klarzumachen, dass Religionen Antworten geben können. Aber diese Antworten bringen nur etwas, wenn mir auch meine Frage klar ist. Sonst kommen die Antworten – wie Rat-Schläge, eben Schläge und dann wird Religion zu etwas das mich schlägt. Jesus gibt keine Ratschläge, er ist einfühlsam und stellt Fragen. Ich denke mir, dass er viele Menschen auch dadurch angezogen hat, dass er Fragen gestellt hat, die vorher so noch nicht gestellt wurden – zum Beispiel: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine eigene Seele verliert?“
Im Song entsteht durch das Fragen eine Beziehung, von Jesus sind über 300 Fragen überliefert – ein Zeichen dafür, das G*tt nicht fertig mit uns ist, diese Fragen wollen immer wieder neu in eine Beziehung rufen.
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9 Minuten
Muss ich denn
sterben
Um zu leben?
Ich bin mit Sarah für diese Folge zusammengekommen, weil sie an einer Stelle dafür eingetreten ist, die Musik, die dementen Personen vorgespielt wird liebevoller auszuwählen. Sarah sagt Ihrer Oma hätte „Out Of The Dark“ gut getan. Und auch Sarah gibt dieser Song eine Menge – wenn sie „muss ich denn sterben um zu leben“ hört, dann kommen ihr die Tränen, weil das ihre Oma gesagt haben könnte. Ihre Oma musste mit vielen Entbehrungen leben und hatte es nie leicht. Das „Muss ich den sterben um zu leben“ aus dem Song fühlt sich in diesem Fall so ein bisschen an wie: ihr Tod ermöglichte ein neues Leben.
Out of the dark
Hörst du die Stimme, die dir sagt
"Into the light, I give up and close my eyes"?
Die Sängerin, Psychologin und Autorin Sarah Straub erzählt im Podcast von Falcos Lied und von ihrer Oma. Im Podcast geht es um Demenz, es geht um die Herausforderungen, die pflegende Angehörige zu leisten haben und es geht darum wie sich Sarah für die Menschen mit Demenz und ihr pflegenden Angehörigen einsetzt.
Natürlich geht es auch um Musik, denn die kann Herzensöffner und Gehirnöffner sein, durch Musik können sich für demente Personen Zugänge öffnen – dafür lohnt es sich, sich für den individuellen Musikgeschmack zu interessieren.
Es lohnt sich mal auf Sarahs Homepage zu gehen https://www.sarah-straub.de
Foto Universal Music
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Link zum Song: https://songwhip.com/falco/out-of-the-dark1986
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sterben
Um zu leben?
Ich bin mit Sarah für diese Folge zusammengekommen, weil sie an einer Stelle dafür eingetreten ist, die Musik, die dementen Personen vorgespielt wird liebevoller auszuwählen. Sarah sagt Ihrer Oma hätte „Out Of The Dark“ gut getan. Und auch Sarah gibt dieser Song eine Menge – wenn sie „muss ich denn sterben um zu leben“ hört, dann kommen ihr die Tränen, weil das ihre Oma gesagt haben könnte. Ihre Oma musste mit vielen Entbehrungen leben und hatte es nie leicht. Das „Muss ich den sterben um zu leben“ aus dem Song fühlt sich in diesem Fall so ein bisschen an wie: ihr Tod ermöglichte ein neues Leben.
Out of the dark
Hörst du die Stimme, die dir sagt
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Die Sängerin, Psychologin und Autorin Sarah Straub erzählt im Podcast von Falcos Lied und von ihrer Oma. Im Podcast geht es um Demenz, es geht um die Herausforderungen, die pflegende Angehörige zu leisten haben und es geht darum wie sich Sarah für die Menschen mit Demenz und ihr pflegenden Angehörigen einsetzt.
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12 Minuten
Rock And Roll All Nite ist eine klassische Rock-Party Hymne, der Rock´n`Roll Lifestyle wird abgefeiert. Der Text ermuntert alle Hemmung loszulassen und den Moment zu genießen. Eine ganze Nacht Vollgas. Und hier fördert die Übertreibung das Verständnis – es ist einfach wichtig, das Leben zu feiern – hüpfen, springen, tanzen und toben. Und Kiss ist da vielleicht die Band überhaupt, denn bei denen ist einfach alles übertrieben und alles immer mindestens eine Nummer größer als bei allen anderen. Neben allen Klassikern ist für Kiss aber unser Song der Woche ein ganz großer auch für die Band – Paul Stanley hat bei der Tour 2021 in einem Interview gesagt „Rock And Roll All Nite - Das ist die Rock-Hymne, die die Welt verbindet.“
Was diese Hymne mit der Familiengeschichte von Paul Stanley und Gene Simmons zu tun hat, erfahrt ihr im Podcast.
Die Band Kiss hat jüdischen Wurzeln. Die Kiss Gründer Gene Simmons und Paul Stanleyhaben sich dazu immer wieder deutlich bekannt, so konnte Paul Stanley sagen: Zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen gehören die Freunde meiner Eltern, die Nummern auf die Arme tätowiert hatten, die Zeugen der Gräuel waren, von denen sechs Millionen andere niemals sprechen können. Mütter, Väter, Kinder, Babys, alle gefoltert und systematisch ermordet für ihr stolzes Erbe und ihre Religion.“
Ich finde, wenn man diese Geschichten kennt, dann wird Rock´n`Roll All Nite zu einer echten Überlebenshymne – es wird zu einer Ansage, sich gegenseitig nicht das Leben zu Hölle zu machen, sondern es ist wichtig zusammen das Leben zu genießen und sich untereinander etwas zu gönnen.
Viele Jüdinnen und Juden, die vor den Nazis fliehen mussten, sind in New York gelandet – schau doch mal bei dir vor Ort! In Gedanke 3 gibt es eine Geschichte aus Grevenbroich, Ulrich Herlitz erzählt uns die Geschichte der Familie Katz und von Ron Cohen und seiner Frau Patti Hill, die gerade Grevenbroich besucht haben.
Foto @ Universal Music
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Link zum Song: https://songwhip.com/kiss/rock-and-roll-all-nite
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Was diese Hymne mit der Familiengeschichte von Paul Stanley und Gene Simmons zu tun hat, erfahrt ihr im Podcast.
Die Band Kiss hat jüdischen Wurzeln. Die Kiss Gründer Gene Simmons und Paul Stanleyhaben sich dazu immer wieder deutlich bekannt, so konnte Paul Stanley sagen: Zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen gehören die Freunde meiner Eltern, die Nummern auf die Arme tätowiert hatten, die Zeugen der Gräuel waren, von denen sechs Millionen andere niemals sprechen können. Mütter, Väter, Kinder, Babys, alle gefoltert und systematisch ermordet für ihr stolzes Erbe und ihre Religion.“
Ich finde, wenn man diese Geschichten kennt, dann wird Rock´n`Roll All Nite zu einer echten Überlebenshymne – es wird zu einer Ansage, sich gegenseitig nicht das Leben zu Hölle zu machen, sondern es ist wichtig zusammen das Leben zu genießen und sich untereinander etwas zu gönnen.
Viele Jüdinnen und Juden, die vor den Nazis fliehen mussten, sind in New York gelandet – schau doch mal bei dir vor Ort! In Gedanke 3 gibt es eine Geschichte aus Grevenbroich, Ulrich Herlitz erzählt uns die Geschichte der Familie Katz und von Ron Cohen und seiner Frau Patti Hill, die gerade Grevenbroich besucht haben.
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7 Minuten
Musik macht das Blut jung
Das „Young Blood“ fließt ein ganzes Leben in Dir. Lass Dich nicht belügen, irgendwann sei es vorbei mit neuen Aufbrüchen. Natürlich geht beim Aufbrechen auch was kaputt, aber es kommt auch frische Luft rein. Mit 18 habe ich vielleicht noch nicht so viel Angst auszubrechen und aufzubrechen, weil ich weniger zu verlieren habe als „etablierter“ Erwachsener. Daher ist Musik aus der Jugend wie ein Brief des 18jährigen Ichs an das Erwachsene Ich – „Hey, was ist mit deinen Träumen passiert, gibt es die noch, oder gibt es neue Träume?“
Wie ist das mit unseren Lieblingsliedern, was bedeuten sie uns heute noch? Und wer spricht zu mir, wenn ich Songs höre, die ich vor langer Zeit gut gefunden habe. Sind die Hoffnungen und Sehnsüchte von damals erfüllt, oder habe ich Sie verraten? Fließt in meinen Adern noch „Young Blood“? Oder habe ich mich mit allem abgefunden und schummle mich so durch?
Diesen Fragen geht Johanna mit ihrem Lieblingssong, als Sie 18 war nach und wir verbinden damit die Einladung an Dich das auch zu tun – denn das ist der 7Tage1Song Weg – eine Woche mit einem Song zu leben und den ganz oft zu hören und zu sehen, was er mit Dir anstellt.
Johanna ist bei Instagramm als @doppelnamenpastorin unterwegs
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Das „Young Blood“ fließt ein ganzes Leben in Dir. Lass Dich nicht belügen, irgendwann sei es vorbei mit neuen Aufbrüchen. Natürlich geht beim Aufbrechen auch was kaputt, aber es kommt auch frische Luft rein. Mit 18 habe ich vielleicht noch nicht so viel Angst auszubrechen und aufzubrechen, weil ich weniger zu verlieren habe als „etablierter“ Erwachsener. Daher ist Musik aus der Jugend wie ein Brief des 18jährigen Ichs an das Erwachsene Ich – „Hey, was ist mit deinen Träumen passiert, gibt es die noch, oder gibt es neue Träume?“
Wie ist das mit unseren Lieblingsliedern, was bedeuten sie uns heute noch? Und wer spricht zu mir, wenn ich Songs höre, die ich vor langer Zeit gut gefunden habe. Sind die Hoffnungen und Sehnsüchte von damals erfüllt, oder habe ich Sie verraten? Fließt in meinen Adern noch „Young Blood“? Oder habe ich mich mit allem abgefunden und schummle mich so durch?
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11 Minuten
"Cold Little Heart" handelt von der Schwierigkeit, eigene Emotionen und Unsicherheiten anzuerkennen und damit umzugehen. Es ist die Sehnsucht jemanden zu finden die oder der an mich glaubt – und ich denke, das trifft den Kern des Christentums – ich suche nicht jemanden an den ich glauben kann, sondern ich lasse mich finden von jemand, die oder der an mich glaubt.
Und hier treffen sich dann Musik und Religion, als Orte wie sie Sehnsucht, Verstand und Gefühl miteinander verbinden – es geht darum, was wirklich wichtig ist – darum was das kleine kalte Herz benötigt, um ein großes warmes Herz voller Hoffnung zu werden
Michael Kiwanuka beschreibt innere Konflikte: die innere Zerrissenheit – Stolz, Scham, die eigenen Versteckspiele, den Schmerz, die Selbstverachtung.
In diesen Konflikten möchte ich gerne ein anderer sein, als der, der ich bin. Ich scheitere aber immer wieder. In mich selbst verkeilt drehe ich mich im Kreis. Ich komme nicht aus mir, aus meinen Fehlern heraus, so werde ich schuldig an den Dus um mich herum und an mir selbst.
Die Lösung - die Er-lösung im Song lautet: Raus aus dem Tod, hinein ins Leben. In die Wärme, die Weite: „Wenn ich’s nur versuche, dann wirst Du – Du wirst an Dich und mich glauben.“
Das „Du“ als erhoffte Rettung aus dem eigenen engen Herzen. So ist das in Freundschaften, in der Liebe, so ist es in der Religion. G*tt begegnet mir als ein Gegenüber, das an mich glaubt, trotz allen meinen Fehlern.
https://www.efo-magazin.de/kirche/efoi/zugespielt/ich-will-menschen-im-namen-der-liebe-einladen/
Foto Sam Butt
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Und hier treffen sich dann Musik und Religion, als Orte wie sie Sehnsucht, Verstand und Gefühl miteinander verbinden – es geht darum, was wirklich wichtig ist – darum was das kleine kalte Herz benötigt, um ein großes warmes Herz voller Hoffnung zu werden
Michael Kiwanuka beschreibt innere Konflikte: die innere Zerrissenheit – Stolz, Scham, die eigenen Versteckspiele, den Schmerz, die Selbstverachtung.
In diesen Konflikten möchte ich gerne ein anderer sein, als der, der ich bin. Ich scheitere aber immer wieder. In mich selbst verkeilt drehe ich mich im Kreis. Ich komme nicht aus mir, aus meinen Fehlern heraus, so werde ich schuldig an den Dus um mich herum und an mir selbst.
Die Lösung - die Er-lösung im Song lautet: Raus aus dem Tod, hinein ins Leben. In die Wärme, die Weite: „Wenn ich’s nur versuche, dann wirst Du – Du wirst an Dich und mich glauben.“
Das „Du“ als erhoffte Rettung aus dem eigenen engen Herzen. So ist das in Freundschaften, in der Liebe, so ist es in der Religion. G*tt begegnet mir als ein Gegenüber, das an mich glaubt, trotz allen meinen Fehlern.
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12 Minuten
Heute macht Joana mit, sie ist Aktivistin und kämpft dafür, dass sich alle Menschen ok fühlen können. Leider ist das nicht so, denn es gibt immer Menschen, die das nicht wollen, die sich selbst gut finden, wenn andere unter ihnen stehen. Oft haben sie sich das nicht selbst ausgedacht, sondern die Gesellschaft gibt ihnen das vor. Menschen werden in Klassen und Kategorien eingeteilt, reich und arm, schwarz und weiß, von hier von woanders, Mann – Frau – Es ist ok will uns dazu anstiften uns in Liebe zu begegenen und uns gegenseitig das „Es ist ok“ zu gönnen und auch zu zusprechen – eben Hände reichen, anstatt mit den Fingern zu zeigen und zu sortieren.
Der Sänger unseres Songs der Woche ist auch mit zwei Statements vertreten.
Joana und Molley wissen beide was Ausgrenzung bedeutet, aber sie sind beide auch in Sachen Liebe unterwegs. Sie setzten sich für gesellschaftliche Veränderungen ein. Denn
es ist gesellschaftlich viel schwieriger, sich OK zu finden, sich zu lieben, sich anzunehmen, wenn man nicht der vermeintlichen Norm angehört. Molley nimmt das in einem fröhlichen Ton in seinem Song auf. Die Botschaft ist „liebe dich und liebe andere“ – das macht alles viel schöner. Eine einfache Botschaft, aber schwer für die, die dafür etwas von ihren Privilegien abgeben müssen.
Wir sollten stolz auf Vielfalt sein und zueinander stehen so wie es Paulus im Brief an die Römer geschrieben hat: "Sind andere Menschen glücklich, freut euch mit ihnen. Sind sie traurig, dann begleitet sie in ihrem Kummer. Lebt in Frieden miteinander. Wendet euch denen zu, die weniger angesehen sind." (Röm 12,15f) „sich in Liebe und Solidarität“ ein „Es ist Ok“ zusprechen darauf kommt es an –Mitmenschlichkeit sollte nichts sein über das wir diskutieren müssen
https://joannapeprah.de
Foto Cara Wanderer
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Joana und Molley wissen beide was Ausgrenzung bedeutet, aber sie sind beide auch in Sachen Liebe unterwegs. Sie setzten sich für gesellschaftliche Veränderungen ein. Denn
es ist gesellschaftlich viel schwieriger, sich OK zu finden, sich zu lieben, sich anzunehmen, wenn man nicht der vermeintlichen Norm angehört. Molley nimmt das in einem fröhlichen Ton in seinem Song auf. Die Botschaft ist „liebe dich und liebe andere“ – das macht alles viel schöner. Eine einfache Botschaft, aber schwer für die, die dafür etwas von ihren Privilegien abgeben müssen.
Wir sollten stolz auf Vielfalt sein und zueinander stehen so wie es Paulus im Brief an die Römer geschrieben hat: "Sind andere Menschen glücklich, freut euch mit ihnen. Sind sie traurig, dann begleitet sie in ihrem Kummer. Lebt in Frieden miteinander. Wendet euch denen zu, die weniger angesehen sind." (Röm 12,15f) „sich in Liebe und Solidarität“ ein „Es ist Ok“ zusprechen darauf kommt es an –Mitmenschlichkeit sollte nichts sein über das wir diskutieren müssen
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9 Minuten
Der Podcast ist das Ergebnis der Unterrichtseinheit „Anerkennung“ in Religion – Oberstufe Kinderpflege des Berufskollegs Grevenbroich
Der Song beschäftigt sich mit Alltagsrassismus, Nazis im Landtag, Sexismus und all die Missstände unserer Gesellschaft. Bei vielen dieser Themen gibt es eine Doppelmoral. Wir sehen, dass etwas nicht stimmt, aber wenn wir selbst nicht betroffen sind, machen wir nichts. Dann müssen sich die Opfer allein um Gerechtigkeit und Fairness kümmern.
Da ist es nur logisch, dass Nura mit Wut, Trauer und Unverständnis reagiert. Sie sagt: „Als Schwarze, bisexuelle Frau muss ich politisch sein und möchte meine Plattform dafür nutzen und anderen eine Stimme geben, die nicht diese Reichweite haben wie ich.“
Findest Feminismus lustig, weil du's nicht so siehst
Doch wenn ich Max heißen würde, würd' ich mehr verdienen
Sie sagen: „Du bist eine Frau
Pass nachts draußen auf“
Der Rock ist ganz kurz und die Typen zu blau
Anerkennung bedeutet eben zu erkennen, dass Menschen recht haben, wenn Sie fragen: „Sag mal ist das fair.“
Anerkennung bedeutet auch immer die Verletzungen und das Leid der anderen anzuerkennen, gerade von denen, mit denen ich nicht einer Meinung bin. Wenn ich das Leid von allen Menschen sehe, dann öffnen sich Perspektiven, wie es weitergehen kann.
Anerkennung ist daher eine Haltung der eigenen Persönlichkeit – ich mache dir ein Angebot, ich erkenne dich an, ohne Vorleistung – wir können reden.
Also: Sag mir was ist fair?
Fair ist, wenn wir uns gegenseitig Anerkennung schenken.
Foto Tatsiana Tribunalova
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Link zum Song: https://songwhip.com/nura/fair
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Der Song beschäftigt sich mit Alltagsrassismus, Nazis im Landtag, Sexismus und all die Missstände unserer Gesellschaft. Bei vielen dieser Themen gibt es eine Doppelmoral. Wir sehen, dass etwas nicht stimmt, aber wenn wir selbst nicht betroffen sind, machen wir nichts. Dann müssen sich die Opfer allein um Gerechtigkeit und Fairness kümmern.
Da ist es nur logisch, dass Nura mit Wut, Trauer und Unverständnis reagiert. Sie sagt: „Als Schwarze, bisexuelle Frau muss ich politisch sein und möchte meine Plattform dafür nutzen und anderen eine Stimme geben, die nicht diese Reichweite haben wie ich.“
Findest Feminismus lustig, weil du's nicht so siehst
Doch wenn ich Max heißen würde, würd' ich mehr verdienen
Sie sagen: „Du bist eine Frau
Pass nachts draußen auf“
Der Rock ist ganz kurz und die Typen zu blau
Anerkennung bedeutet eben zu erkennen, dass Menschen recht haben, wenn Sie fragen: „Sag mal ist das fair.“
Anerkennung bedeutet auch immer die Verletzungen und das Leid der anderen anzuerkennen, gerade von denen, mit denen ich nicht einer Meinung bin. Wenn ich das Leid von allen Menschen sehe, dann öffnen sich Perspektiven, wie es weitergehen kann.
Anerkennung ist daher eine Haltung der eigenen Persönlichkeit – ich mache dir ein Angebot, ich erkenne dich an, ohne Vorleistung – wir können reden.
Also: Sag mir was ist fair?
Fair ist, wenn wir uns gegenseitig Anerkennung schenken.
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8 Minuten
Am 2.November 2023, 53 Jahre nach ihrer Trennung haben die Beatles mit „Now an Then“ noch einmal einen neuen Song herausgebracht.
Dieses Lied wendet sich an ein unbestimmtes Du:
„I know it’s true, it’s all because of you / And if I make it through, it’s all because of you / And now and then, if we must start again / We will know for sure, that I love you.“
Manchmal muss man von vorne anfangen – dafür ist es nie zu spät!
„Now and Then“, so heißt dieses Lied, 1979 wurde es bei John Lennon zu Hause in New York so vor sich hingesungen, als wäre es ihm gerade eingefallen – dabei läuft eine Musikkassette mit. Auf die Cassette mit der Aufnahme schreibt er „For Paul“ - Lennon widmet sie McCartney.
Die Beatles haben recht – es geht um Liebe, es geht um Beziehungen und es geht darum immer wieder neu anzufangen.
Start again meint auch Vergebung und Versöhnung: also die Wiederherstellung das Reparieren von geschädigten Beziehungen. Es geht darum um Vergebung zu bitten, wenn ich Unrecht getan habe – ich soll mich für Frieden und Versöhnung einsetzen.
Was das mit dem jüdischen Theologen Abraham Joshua Heschel und den Gedanken des Tikkun Olam (des Reparieren der Welt) zu tun hat, hört ihr im Podcast.
Wie wurde der Song aufgenommen:
GfDYm-PIvtnv46YH9RdTsbToB0PCckpl4Dv-nfyEZvPdDkzn6uetgmL6eW3LG
Bild Jakob Whale (er hat es gemalt)
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Link zum Song: https://songwhip.com/the-beatles/now-and-then
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Dieses Lied wendet sich an ein unbestimmtes Du:
„I know it’s true, it’s all because of you / And if I make it through, it’s all because of you / And now and then, if we must start again / We will know for sure, that I love you.“
Manchmal muss man von vorne anfangen – dafür ist es nie zu spät!
„Now and Then“, so heißt dieses Lied, 1979 wurde es bei John Lennon zu Hause in New York so vor sich hingesungen, als wäre es ihm gerade eingefallen – dabei läuft eine Musikkassette mit. Auf die Cassette mit der Aufnahme schreibt er „For Paul“ - Lennon widmet sie McCartney.
Die Beatles haben recht – es geht um Liebe, es geht um Beziehungen und es geht darum immer wieder neu anzufangen.
Start again meint auch Vergebung und Versöhnung: also die Wiederherstellung das Reparieren von geschädigten Beziehungen. Es geht darum um Vergebung zu bitten, wenn ich Unrecht getan habe – ich soll mich für Frieden und Versöhnung einsetzen.
Was das mit dem jüdischen Theologen Abraham Joshua Heschel und den Gedanken des Tikkun Olam (des Reparieren der Welt) zu tun hat, hört ihr im Podcast.
Wie wurde der Song aufgenommen:
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Bild Jakob Whale (er hat es gemalt)
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