7 Tage 1 Song Archiv
344 Episoden
8 Minuten
wir haben derzeit die Ausstellung "Klang meines Körpers" an unserer Schule – und meine Kollegin Marie, die ihr im dritten Gedanken hört und ich waren der Auffassung, dass wir das unbedingt mit dem viralen Hit „Du bist gut genug“ verbinden müssen.
Popkultur arbeitet oft mit Extremen. Shirin David steht dafür stellvertretend: Auf der einen Seite ein Song wie „Bauch Beine Po“ — eine laute, ironische Auseinandersetzung mit Fitness- und Schönheitsidealen. Auf der anderen Seite zeigt sie in „Gut genug“ ihre persönliche, verletzliche Seite.
Wenn wir auf die beiden Songs schauen, heißt es einmal:
„Bauch, Beine, Po / Ist der Bauch nicht flach, hältst du den Atem an [...]“
hier ist der Körper ein Projekt, der Körper wird optimiert, kontrolliert und bewertet.
In „Gut genug“ fragt sie:
„Wann bin ich gut genug für mich? / Ich renne einem Bild hinterher, das es gar nicht gibt.“ — Shirin David wünsch sich, dass ihr Selbstwert nicht mehr von der medialen Inszenierung abhängt
Was zum Weiterdenken:
Im Berufsalltag, in der Ausbildung oder im Klassenraum, viele Berufe haben eine Sache gemeinsam… Richtig! der eigene Körper ist überall mit dabei. Er ist nicht irgendwo im Hintergrund, sondern erscheint oft als Visitenkarte. Er ist täglich präsent und damit ist er auch angreifbar - alle schauen, alle bewerten alle vergleichen. Oft sind wir selbst diejenigen, die am härtesten von allen auf den eigenen Körper schauen. Wir sagen dann: ich muss fitter werden, ich muss besser aussehen, als ob der eigenen Welt ständig neu verhandelt werden müsste. Als ob man sich jeden Morgen von vorne beweisen müsste, all diese Gedanken und diese emotionalen Belastungen können im schlimmsten Fall in eine Essstörung führen - sie sind quasi wie ein Rezept für eine Essstörung und genau an diesem Punkt setzt die Ausstellung Klang meines Körpers an
Diese Ausstellung geht durch Schulen und Berufskollegs Jugendliche stehen vor Porträts und befassen sich mit diesen Personen, mit dem was gesagt wird die Schülerinnen und Schüler erkennen was hinter diesen Porträts steckt und sie werden unter anderem gefragt, was willst du dieser Person gerne mitteilen – und das ist eigentlich auch die Botschaft des Songs.
In Gedanke 1+2 hört ihr Schülerinnen und Schüler des BBZ Grevenbroich.
https://klang-meines-koerpers.de
Foto Sony Music
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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Kontakt: post@7tage1song.de
Link zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/7iNLydOMjLLb7BiwkdoPDU?si=01385a8d58be428b
Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Popkultur arbeitet oft mit Extremen. Shirin David steht dafür stellvertretend: Auf der einen Seite ein Song wie „Bauch Beine Po“ — eine laute, ironische Auseinandersetzung mit Fitness- und Schönheitsidealen. Auf der anderen Seite zeigt sie in „Gut genug“ ihre persönliche, verletzliche Seite.
Wenn wir auf die beiden Songs schauen, heißt es einmal:
„Bauch, Beine, Po / Ist der Bauch nicht flach, hältst du den Atem an [...]“
hier ist der Körper ein Projekt, der Körper wird optimiert, kontrolliert und bewertet.
In „Gut genug“ fragt sie:
„Wann bin ich gut genug für mich? / Ich renne einem Bild hinterher, das es gar nicht gibt.“ — Shirin David wünsch sich, dass ihr Selbstwert nicht mehr von der medialen Inszenierung abhängt
Was zum Weiterdenken:
Im Berufsalltag, in der Ausbildung oder im Klassenraum, viele Berufe haben eine Sache gemeinsam… Richtig! der eigene Körper ist überall mit dabei. Er ist nicht irgendwo im Hintergrund, sondern erscheint oft als Visitenkarte. Er ist täglich präsent und damit ist er auch angreifbar - alle schauen, alle bewerten alle vergleichen. Oft sind wir selbst diejenigen, die am härtesten von allen auf den eigenen Körper schauen. Wir sagen dann: ich muss fitter werden, ich muss besser aussehen, als ob der eigenen Welt ständig neu verhandelt werden müsste. Als ob man sich jeden Morgen von vorne beweisen müsste, all diese Gedanken und diese emotionalen Belastungen können im schlimmsten Fall in eine Essstörung führen - sie sind quasi wie ein Rezept für eine Essstörung und genau an diesem Punkt setzt die Ausstellung Klang meines Körpers an
Diese Ausstellung geht durch Schulen und Berufskollegs Jugendliche stehen vor Porträts und befassen sich mit diesen Personen, mit dem was gesagt wird die Schülerinnen und Schüler erkennen was hinter diesen Porträts steckt und sie werden unter anderem gefragt, was willst du dieser Person gerne mitteilen – und das ist eigentlich auch die Botschaft des Songs.
In Gedanke 1+2 hört ihr Schülerinnen und Schüler des BBZ Grevenbroich.
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10 Minuten
Neben dem Song geht es heute auch die Gedanken, die Brian Zahnd in „A Farewell to Mars“ nennt –als Christen sollten wir uns vom Kriegsgott Mars verabschieden und auf das Kreuz und Jesus schauen.
Bruce Springsteen hat das verstanden. Wenn er “War” bringt, ist das kein Nostalgiekitsch, sondern ein Stoppschild. Ein Moment, in dem die Bühne sagt: “Wir gewöhnen uns nicht an das Unmenschliche.” Übertrag das in den Klassenraum: Gewöhnst du dich an Sprache, die Menschen zu Zielen macht? Gewöhnst du dich an Formulierungen wie “kollateraler Schaden”? Sprache formt Moral. Wenn Worte entmenschlichen, kann Handeln schnell hinterherhumpeln. Unbedingt Videos dieser Tour schauen – erst die Ansprache und dann kommt es knüppeldick – ein Song voller Wucht und Kraft.
https://youtu.be/YqYVcgCmd98?is=sRtyOkr0-0uWicx1
“War — huh — yeah.” Wir kennen die Hook. Sie ist keine Spielerei. Das ist ein Weckruf. Was taugt Krieg? Nichts. Absolut nichts. Und bevor jemand sagt: “So einfach ist das nicht” — lass uns ehrlich sein. Der Mythos der erlösenden Gewalt verkauft uns alte Ware im neuen Glanz: Erst zerstören, dann angeblich Frieden. Erst entmenschlichen, dann verhandeln. Erst drohen, dann heilen. Das ist keine Lösung, das ist die Spirale.
Brian Zahnd nennt das die Mars-Logik. Der Kriegsgott flüstert: “Gewalt rettet.” Das Kreuz antwortet: “Nein.” Nicht weil Leiden heilig wäre, sondern weil Vergeltung niemals Wiederherstellung ist. Das Kreuz entlarvt: Gewalt bringt Gewalt zur Welt. Und die Rechnung zahlen nie die mächtigen Anführer, sondern die Gesichter ohne Namen — Mütter, Kinder, Nachbarn. Genau deshalb ist “War” so wichtig: Der Song bläst die Helden und Kriegs Romantik weg. Keine heroischen Posen. Nur die nackte Wahrheit: Krieg frisst Leben. Daher spielt Bruce Springsteen nach War derzeit oft Born in the USA – auch ein Song, der den Krieg anklagt, denn dieser verheizt Menschen.
Foto Rob de Martin
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Bruce Springsteen hat das verstanden. Wenn er “War” bringt, ist das kein Nostalgiekitsch, sondern ein Stoppschild. Ein Moment, in dem die Bühne sagt: “Wir gewöhnen uns nicht an das Unmenschliche.” Übertrag das in den Klassenraum: Gewöhnst du dich an Sprache, die Menschen zu Zielen macht? Gewöhnst du dich an Formulierungen wie “kollateraler Schaden”? Sprache formt Moral. Wenn Worte entmenschlichen, kann Handeln schnell hinterherhumpeln. Unbedingt Videos dieser Tour schauen – erst die Ansprache und dann kommt es knüppeldick – ein Song voller Wucht und Kraft.
https://youtu.be/YqYVcgCmd98?is=sRtyOkr0-0uWicx1
“War — huh — yeah.” Wir kennen die Hook. Sie ist keine Spielerei. Das ist ein Weckruf. Was taugt Krieg? Nichts. Absolut nichts. Und bevor jemand sagt: “So einfach ist das nicht” — lass uns ehrlich sein. Der Mythos der erlösenden Gewalt verkauft uns alte Ware im neuen Glanz: Erst zerstören, dann angeblich Frieden. Erst entmenschlichen, dann verhandeln. Erst drohen, dann heilen. Das ist keine Lösung, das ist die Spirale.
Brian Zahnd nennt das die Mars-Logik. Der Kriegsgott flüstert: “Gewalt rettet.” Das Kreuz antwortet: “Nein.” Nicht weil Leiden heilig wäre, sondern weil Vergeltung niemals Wiederherstellung ist. Das Kreuz entlarvt: Gewalt bringt Gewalt zur Welt. Und die Rechnung zahlen nie die mächtigen Anführer, sondern die Gesichter ohne Namen — Mütter, Kinder, Nachbarn. Genau deshalb ist “War” so wichtig: Der Song bläst die Helden und Kriegs Romantik weg. Keine heroischen Posen. Nur die nackte Wahrheit: Krieg frisst Leben. Daher spielt Bruce Springsteen nach War derzeit oft Born in the USA – auch ein Song, der den Krieg anklagt, denn dieser verheizt Menschen.
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15 Minuten
Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, es gibt keinen Song „Glaube ohne Gott“ von Kettcar, aber es gibt zwei Songs in denen das vorkommt – „Mit der Stimme eines Irren“ und „Zurück“ außerdem interessant die Bücher von Dorothee Sölle und Hartmut von Sass, die sich mit atheistisch glauben beschäftigen und auch das Buch von Martin Buber Ich und Du.
Das Buch von Hartmut Sass – mit dem Titel „Atheistisch glauben“ und die beiden Kettcar Songs „Mit der Stimme eines Irren“ und Zurück“– beschreiben was mir theologisch wichtig ist – aber wie bekomme ich das zu fassen – als Pfarrer habe ich manchmal das Gefühl mit der Stimme eines Irren in einer noch bekloppteren Welt zu leben und gegen diesen Irrsinn anzureden, anzuhoffen und anzureden – in all der Verzweiflung ist es dann gut sichere Orte zu haben an die ich mich zurückziehen kann – zurück um mich selbst zu finden –
„Ein Glauben ohne Gott“ – so singen Kettcar, und zunächst klingt das wie eine Absage an Religion. Aber je länger du hinhörst, desto deutlicher tritt eine andere Gestalt hervor: Glaube nicht als Bekenntnis zu einem entfernten Himmelswesen, sondern als Weise, das Leben zu führen; nicht als Flucht, sondern als Blick, der in diese Welt anderes reinschaut. Genau hier treffen sich Kettcar mit einer Theologie, die von Dorothee Sölle bis Hartmut von Sass reicht – oder den Evangelien, wo der Glaube eben Zwischen den Menschen passiert, im Dialog in der Zuwendung. Martin Buber hätte es so gesagt: Alles Wesentliche spielt sich im „Zwischen“ ab, nämlich zwischen Ich‑Du.
Ich finde, Kettcars „Glaube ohne Gott“ ist im besten Sinn christlich: Ich denke Jesus würde da mitsingen. Hört euch beide Lieder mal an und überlegt von das eigentlich gesungen wird.
Es geht um Kontakt zu den Mitmenschen, im Du wird Bereicherung entdeckt, in derselben Wirklichkeit tauchen auf einmal Möglichkeiten auf. Um es mit Martin Buber zu sagen es ist ein Glaube im Zwischen: Kein Besitz, sondern Begegnung; kein System, sondern Stimme; keine Flucht, sondern Nähe.
Darauf kommt es an. Wir müssen keinen Gott vorschieben, um das zu tun, was Gottes Sache ist. Wir sollten anderen den Himmel nicht erklären, sondern ihn runter auf die Erde leben. Glaube ist etwas, dass ich nur – mit blinden Händen, mit zitternder Stimme –zeigen kann – und eben nicht mit ausgestrecktem Zeigefinger.
Auf was es ankommt, das was uns unbedingt angeht ist da wo jemand sagt „Ich bin mehr, wenn ich hier bei dir bin“
Anke liest die Textstellen der Kettcar Songs.
Ich freue mich sehr, dass Hartmut von Sass am Ende der Folge auch etwas zu Kettcar und Glaube ohne Gott sagt.
Mehr dazu: https://www.swr.de/swr1/leute/theologe-hartmut-von-sass-ueber-glaube-und-kirche-100.html
Foto: Borries
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Das Buch von Hartmut Sass – mit dem Titel „Atheistisch glauben“ und die beiden Kettcar Songs „Mit der Stimme eines Irren“ und Zurück“– beschreiben was mir theologisch wichtig ist – aber wie bekomme ich das zu fassen – als Pfarrer habe ich manchmal das Gefühl mit der Stimme eines Irren in einer noch bekloppteren Welt zu leben und gegen diesen Irrsinn anzureden, anzuhoffen und anzureden – in all der Verzweiflung ist es dann gut sichere Orte zu haben an die ich mich zurückziehen kann – zurück um mich selbst zu finden –
„Ein Glauben ohne Gott“ – so singen Kettcar, und zunächst klingt das wie eine Absage an Religion. Aber je länger du hinhörst, desto deutlicher tritt eine andere Gestalt hervor: Glaube nicht als Bekenntnis zu einem entfernten Himmelswesen, sondern als Weise, das Leben zu führen; nicht als Flucht, sondern als Blick, der in diese Welt anderes reinschaut. Genau hier treffen sich Kettcar mit einer Theologie, die von Dorothee Sölle bis Hartmut von Sass reicht – oder den Evangelien, wo der Glaube eben Zwischen den Menschen passiert, im Dialog in der Zuwendung. Martin Buber hätte es so gesagt: Alles Wesentliche spielt sich im „Zwischen“ ab, nämlich zwischen Ich‑Du.
Ich finde, Kettcars „Glaube ohne Gott“ ist im besten Sinn christlich: Ich denke Jesus würde da mitsingen. Hört euch beide Lieder mal an und überlegt von das eigentlich gesungen wird.
Es geht um Kontakt zu den Mitmenschen, im Du wird Bereicherung entdeckt, in derselben Wirklichkeit tauchen auf einmal Möglichkeiten auf. Um es mit Martin Buber zu sagen es ist ein Glaube im Zwischen: Kein Besitz, sondern Begegnung; kein System, sondern Stimme; keine Flucht, sondern Nähe.
Darauf kommt es an. Wir müssen keinen Gott vorschieben, um das zu tun, was Gottes Sache ist. Wir sollten anderen den Himmel nicht erklären, sondern ihn runter auf die Erde leben. Glaube ist etwas, dass ich nur – mit blinden Händen, mit zitternder Stimme –zeigen kann – und eben nicht mit ausgestrecktem Zeigefinger.
Auf was es ankommt, das was uns unbedingt angeht ist da wo jemand sagt „Ich bin mehr, wenn ich hier bei dir bin“
Anke liest die Textstellen der Kettcar Songs.
Ich freue mich sehr, dass Hartmut von Sass am Ende der Folge auch etwas zu Kettcar und Glaube ohne Gott sagt.
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12 Minuten
In dieser Folge ist Marie Knaepper mit dabei, sie ist im Vorstand der Kölner Künstlerinnen und Künstler Initiative Arsch huh. Marie spricht in dieser Folge von einem Song, der ihr Kraft gibt Haltung zu zeigen und für Mitmenschlichkeit aufzustehen.
Im Refrain dieses Songs kommt sehr oft „I won´t do, what you tell me“ vor. Marie ist und war viel auf Demonstrationen und sie glaubt, dass dieser Song ein wahnsinnig guter Protestsong ist, weil er eine klare Grenze zieht, der Song sagt genau hier ist keine Grauzone mehr, sondern macht deutlich was nicht mehr akzeptabel ist. Dabei versprüht der Song eine greifbare Wut, die aber nicht ohnmächtig ist, sondern diese Wut hat etwas Verwandelndes – sie fordert mich auf etwas zu tun – sie aktiviert mich.
Dafür ist es wichtig eine Haltung zu haben - sich hinzustellen und keinen Platz zu machen, wenn sich da etwas in Richtung Ungerechtigkeit bewegt. In der nächsten Zeit wird es wichtig sein, gerade für die in der Gesellschaft einzustehen, die nicht im Blick sind, die nicht gesehen und gehört werden – laute Musik, klare Slogans können da helfen. Marie sagt dazu: „das wird kein einfacher Weg, da gibt es viel zu tun aber ich glaube für ein Leben in Frieden und Freiheit sollten wir ganz laut sein und ganz klare Kante zeigen und uns weiterhin in der Gesellschaft einbringen, denn wir sind ein Teil davon. Nicht aufgeben, nicht resignieren, sondern weiter mit Haltung nach vorne gehen.
https://www.arschhuh.de
Hört auch mal den Arsch huh Podcast: „Zäng Ussenander“
Foto Scott Penner
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Im Refrain dieses Songs kommt sehr oft „I won´t do, what you tell me“ vor. Marie ist und war viel auf Demonstrationen und sie glaubt, dass dieser Song ein wahnsinnig guter Protestsong ist, weil er eine klare Grenze zieht, der Song sagt genau hier ist keine Grauzone mehr, sondern macht deutlich was nicht mehr akzeptabel ist. Dabei versprüht der Song eine greifbare Wut, die aber nicht ohnmächtig ist, sondern diese Wut hat etwas Verwandelndes – sie fordert mich auf etwas zu tun – sie aktiviert mich.
Dafür ist es wichtig eine Haltung zu haben - sich hinzustellen und keinen Platz zu machen, wenn sich da etwas in Richtung Ungerechtigkeit bewegt. In der nächsten Zeit wird es wichtig sein, gerade für die in der Gesellschaft einzustehen, die nicht im Blick sind, die nicht gesehen und gehört werden – laute Musik, klare Slogans können da helfen. Marie sagt dazu: „das wird kein einfacher Weg, da gibt es viel zu tun aber ich glaube für ein Leben in Frieden und Freiheit sollten wir ganz laut sein und ganz klare Kante zeigen und uns weiterhin in der Gesellschaft einbringen, denn wir sind ein Teil davon. Nicht aufgeben, nicht resignieren, sondern weiter mit Haltung nach vorne gehen.
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Hört auch mal den Arsch huh Podcast: „Zäng Ussenander“
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10 Minuten
In Carlas Song spielt der Song „Bridge Over Troubled Water“ eine Rolle. In seiner 2026 Liveshow stellt Harry Styles unserem Song seinen Song „Satellite“ dazu. Beide werden vermischt und fliegen in der gleichen Umlaufbahn.
„Carla’s Song“ ist hier der intime Anfang: Ich zeige dir die Karte, auf der ich mich nicht verlaufe. Diese Lieder helfen und heilen -„It’s all waiting there for you.“ Die Nachricht trifft ein. Dann kippt die Perspektive zu „Satellite“. Auch da: waiting for ya“. Aufeinander warten – zusammenbleiben – aushalten – treu sein. Wir sind verbunden, auch wenn wir Distanz halten müssen. Wir bleiben in Reichweite, auch wenn wir nicht greifen können. Das gibt uns Halt und Sicherheit.
Warum funktioniert das mit diesen Songs? Nicht nur wegen Tonarten, sondern wegen Erzählung. Erst „Ich trage dich über Wasser“, dann „Ich bleibe in deiner Umlaufbahn, bis du landen kannst.“ Aneinander bleiben, und zusammen sein – selbst wenn weite Kreise gezogen werden müssen.
Und genau das ist die Situation von „Carla’s Song“. Da sitzen zwei Menschen. Einer spielt vor, was Musik ihm gegeben hat, eben Paul Simons Melodie - „Bridge Over Troubled Water“. Und plötzlich ist es nicht nur Musik, es ist eine persönliche Beichte ohne peinliches Geständnis: Hör zu, das hat mich getragen, als meine Knie weich wurden. Das war meine Brücke. Und ich baue sie dir rüber, wenn du willst. Du musst nicht springen. Geh einfach Schritt für Schritt.
It's all waiting there for you – Musik als sowas wie himmlische Rettung
„It’s all waiting there for you.“ Als wollte die Musik sagen: Die Nachricht ist angekommen. Du bist nicht allein. Du musst nicht Heldin oder Held spielen. Nenn es „Ignorance or innocence“ – egal, wenn du das noch nicht kennt. Jetzt kennst du es. Jetzt kannst du es auch hören und dich darauf einlassen.
Foto Borries privat
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„Carla’s Song“ ist hier der intime Anfang: Ich zeige dir die Karte, auf der ich mich nicht verlaufe. Diese Lieder helfen und heilen -„It’s all waiting there for you.“ Die Nachricht trifft ein. Dann kippt die Perspektive zu „Satellite“. Auch da: waiting for ya“. Aufeinander warten – zusammenbleiben – aushalten – treu sein. Wir sind verbunden, auch wenn wir Distanz halten müssen. Wir bleiben in Reichweite, auch wenn wir nicht greifen können. Das gibt uns Halt und Sicherheit.
Warum funktioniert das mit diesen Songs? Nicht nur wegen Tonarten, sondern wegen Erzählung. Erst „Ich trage dich über Wasser“, dann „Ich bleibe in deiner Umlaufbahn, bis du landen kannst.“ Aneinander bleiben, und zusammen sein – selbst wenn weite Kreise gezogen werden müssen.
Und genau das ist die Situation von „Carla’s Song“. Da sitzen zwei Menschen. Einer spielt vor, was Musik ihm gegeben hat, eben Paul Simons Melodie - „Bridge Over Troubled Water“. Und plötzlich ist es nicht nur Musik, es ist eine persönliche Beichte ohne peinliches Geständnis: Hör zu, das hat mich getragen, als meine Knie weich wurden. Das war meine Brücke. Und ich baue sie dir rüber, wenn du willst. Du musst nicht springen. Geh einfach Schritt für Schritt.
It's all waiting there for you – Musik als sowas wie himmlische Rettung
„It’s all waiting there for you.“ Als wollte die Musik sagen: Die Nachricht ist angekommen. Du bist nicht allein. Du musst nicht Heldin oder Held spielen. Nenn es „Ignorance or innocence“ – egal, wenn du das noch nicht kennt. Jetzt kennst du es. Jetzt kannst du es auch hören und dich darauf einlassen.
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13 Minuten
Tut mir leid, ich hab keine Hoffnung für dich, das ist ein ganz schön harter Anfang für einen Song – Sarah nimmt uns mit auf eine Reise und zeigt uns wie aus diesem Anfang eine Hoffnung entstehen kann. Wir begegnen dabei unserer Sehnsucht, wir merken, dass wir uns gegenseitig brauchen und wir stellen fest das der Krieg der größte Betrug an der Menschlichkeit ist. Damit aus der Hoffnungslosigkeit vom Anfang Hoffnung wird, dürfen wir nicht stundelang über Lösungen debattieren, sondern „endlich die Werte und Würden und Worte in liebende Taten verwandeln“
Ich bin jemand die oder der jemand braucht. Ich schaffe es nicht allein – manchmal kann ich nur sagen „tut mir leid ich bin leer, ich habe keine Hoffnung für dich“ – wenn ich nicht mehr kann, dann brauche ich jemand.
Und alles, was wir von uns glauben zu sein
muss zerfallen und niederregnen
Denn dann können wir uns dort und hier
nochmal ganz von vorne begegnen
Ich merke, dass ich jemanden brauche, aber zur Hilfe kann das nur werden, wenn ich so weich werde, dass die andere Person auch in mich reinkommt – wo ich zu hart bin und auf meinem Recht bestehe – wo ich glaube erstmal selbst jemand zu sein, dann erkenne ich die anderen nicht, die mir helfen können. Sie erreichen nicht mein Herz, denn das ist aus Stein – es ist eine Festung meiner Positionen. Musik kann der Anfang sein, sie kann uns zeigen Veränderungen sind möglich, sie kann uns helfen ein weiches, zärtliches Herz zu bekommen - auch dieser Song, kann uns verwandeln – hört ihn mal in dieser Woche ganz oft, das ist was ganz anderes, als ihn nur einmal zu hören.
Es ist eine große Freude, dass Sarah Lesch in dieser Folge dabei ist.
https://www.sarahlesch.de
Foto Sandra Ludewig
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Ich bin jemand die oder der jemand braucht. Ich schaffe es nicht allein – manchmal kann ich nur sagen „tut mir leid ich bin leer, ich habe keine Hoffnung für dich“ – wenn ich nicht mehr kann, dann brauche ich jemand.
Und alles, was wir von uns glauben zu sein
muss zerfallen und niederregnen
Denn dann können wir uns dort und hier
nochmal ganz von vorne begegnen
Ich merke, dass ich jemanden brauche, aber zur Hilfe kann das nur werden, wenn ich so weich werde, dass die andere Person auch in mich reinkommt – wo ich zu hart bin und auf meinem Recht bestehe – wo ich glaube erstmal selbst jemand zu sein, dann erkenne ich die anderen nicht, die mir helfen können. Sie erreichen nicht mein Herz, denn das ist aus Stein – es ist eine Festung meiner Positionen. Musik kann der Anfang sein, sie kann uns zeigen Veränderungen sind möglich, sie kann uns helfen ein weiches, zärtliches Herz zu bekommen - auch dieser Song, kann uns verwandeln – hört ihn mal in dieser Woche ganz oft, das ist was ganz anderes, als ihn nur einmal zu hören.
Es ist eine große Freude, dass Sarah Lesch in dieser Folge dabei ist.
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10 Minuten
Diese Folge erscheint, weil am 3.Juni Muhammad Ali seinen 10. Todestag hat – er wird The Greatest genannt und das nicht nur weil er so ein großer Boxer war, sondern auch ein großer Mensch – sein Kampf für Gleichberechtigung und der gleichen Würde für alle Menschen sollte bis heute Inspiration für uns alle sein
In "Fight The Power" von Public Enemy wird dieser Widerstand gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit thematisiert. Der Song fordert die Menschen auf, sich gegen die Mächtigen zu erheben, die ihre Stimme und ihre Rechte unterdrücken. In einer Zeit, in der wir erneut mit autoritären Tendenzen konfrontiert sind, ist es wichtig, Alis Vermächtnis zu ehren und für Gerechtigkeit einzutreten. Die Parallelen zwischen Alis Kampf und den heutigen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit sind unübersehbar. Der Mut, den Ali zeigte, ist eine Inspiration für die heutige Generation, die sich gegen Ungerechtigkeiten und Diskriminierung zur Wehr setzen will.
In Gedanke 1 beantworten Sarzeh und Elgün vom BBZ-GV einige Fragen von mir, damit ihr merkt, wie unser Song und Muhammad Ali zusammenhängen.
"Fight The Power" ermutigt uns, gegen Vorurteile und Stereotypen anzukämpfen. Der Song fordert die Zuhörer auf, die Machtstrukturen zu hinterfragen, die oft von Vorurteilen und Ignoranz geprägt sind. Indem wir Alis Menschlichkeit und seine Botschaft des Friedens in den Vordergrund stellen, können wir dazu beitragen, ein differenzierteres Verständnis des Islams zu fördern und Vorurteile abzubauen.
Die Werte, für die Ali einstand – Respekt, Gerechtigkeit und Frieden – sind universell und können uns alle inspirieren. Es ist wichtig, dass wir diese Werte in unserem täglichen Leben umsetzen und uns für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Indem wir Alis Beispiel folgen, können wir aktiv gegen Ungerechtigkeiten kämpfen und ein positives Bild des Islams fördern, das die Menschlichkeit und den Frieden in den Vordergrund stellt.
Foto Universal Music
Homepage: https://7tage1song.de
Playlist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ec
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In "Fight The Power" von Public Enemy wird dieser Widerstand gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit thematisiert. Der Song fordert die Menschen auf, sich gegen die Mächtigen zu erheben, die ihre Stimme und ihre Rechte unterdrücken. In einer Zeit, in der wir erneut mit autoritären Tendenzen konfrontiert sind, ist es wichtig, Alis Vermächtnis zu ehren und für Gerechtigkeit einzutreten. Die Parallelen zwischen Alis Kampf und den heutigen Kämpfen für soziale Gerechtigkeit sind unübersehbar. Der Mut, den Ali zeigte, ist eine Inspiration für die heutige Generation, die sich gegen Ungerechtigkeiten und Diskriminierung zur Wehr setzen will.
In Gedanke 1 beantworten Sarzeh und Elgün vom BBZ-GV einige Fragen von mir, damit ihr merkt, wie unser Song und Muhammad Ali zusammenhängen.
"Fight The Power" ermutigt uns, gegen Vorurteile und Stereotypen anzukämpfen. Der Song fordert die Zuhörer auf, die Machtstrukturen zu hinterfragen, die oft von Vorurteilen und Ignoranz geprägt sind. Indem wir Alis Menschlichkeit und seine Botschaft des Friedens in den Vordergrund stellen, können wir dazu beitragen, ein differenzierteres Verständnis des Islams zu fördern und Vorurteile abzubauen.
Die Werte, für die Ali einstand – Respekt, Gerechtigkeit und Frieden – sind universell und können uns alle inspirieren. Es ist wichtig, dass wir diese Werte in unserem täglichen Leben umsetzen und uns für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Indem wir Alis Beispiel folgen, können wir aktiv gegen Ungerechtigkeiten kämpfen und ein positives Bild des Islams fördern, das die Menschlichkeit und den Frieden in den Vordergrund stellt.
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10 Minuten
Im vierten Jahr ihrer M72-Tour ist Metallica aktuell auf Europa-Tournee. Am Mittwoch 27. Mai machen sie auch Halt für ein Open-Air-Konzert im Stadion Letzigrund in Zürich in der Schweiz. Wir hören deshalb diese Woche im Podcast Samuel Hug aus der Schweiz. Er ist Pfarrer der Metalchurch, einer evangelisch-reformierten Kirchgemeinde für Metalfans.
Wir haben deswegen Metallicas erfolgreichsten Song für diese Folge ausgewählt. Er beschreibt eine Beziehung zu einem Gegenüber, die so sicher ist, dass sie keine Geheimnisse mehr kennt. Diese Offenheit bringt im Anderen das ganz Eigene zum Vorschein. Sicher ist neben der Musik auch dieser Inhalt ein Teil des Erfolges dieses Songs.
Vertrauen suche ich und finde es in dir - Nichts anderes zählt
Mir ist es egal, was sie sagen / Mir ist es egal, welche Spielchen sie spielen / Mir ist es egal, was sie tun / Mir ist es egal, was sie wissen / Denn ich weiss, ja, ich weiss
Samuel erzählt davon, wie wichtig es ist, sich von Gott gesehen und gekannt zu fühlen. Der Song kann mir helfen zu verstehen, wie gut es ist sich verstanden und geliebt zu fühlen auch dort, wo ich mir selbst ein Rätsel bin. Wo ich das empfinde, da kann ich mich sogar anderen Menschen gegenüber öffnen, bevor ich weiss, dass sie es gut meinen. Ich kann mich dann schon öffnen, bevor ich eine Sicherheit habe, dass ich nicht enttäuscht und verletzt werde. Weil da jemand ist, der mich trägt. Jemand, der mit mir auch den Schmerz des Verletzt-Werdens trägt. Weil da jemand ist, der mich erlöst und heilt. Und so wird am Ende die Vision von echten, tiefen, verlässlichen zwischenmenschlichen Beziehungen aus NOTHING ELSE MATTERS doch Realität!
Nichts anderes zählt
https://metalchurch.ch
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Wir haben deswegen Metallicas erfolgreichsten Song für diese Folge ausgewählt. Er beschreibt eine Beziehung zu einem Gegenüber, die so sicher ist, dass sie keine Geheimnisse mehr kennt. Diese Offenheit bringt im Anderen das ganz Eigene zum Vorschein. Sicher ist neben der Musik auch dieser Inhalt ein Teil des Erfolges dieses Songs.
Vertrauen suche ich und finde es in dir - Nichts anderes zählt
Mir ist es egal, was sie sagen / Mir ist es egal, welche Spielchen sie spielen / Mir ist es egal, was sie tun / Mir ist es egal, was sie wissen / Denn ich weiss, ja, ich weiss
Samuel erzählt davon, wie wichtig es ist, sich von Gott gesehen und gekannt zu fühlen. Der Song kann mir helfen zu verstehen, wie gut es ist sich verstanden und geliebt zu fühlen auch dort, wo ich mir selbst ein Rätsel bin. Wo ich das empfinde, da kann ich mich sogar anderen Menschen gegenüber öffnen, bevor ich weiss, dass sie es gut meinen. Ich kann mich dann schon öffnen, bevor ich eine Sicherheit habe, dass ich nicht enttäuscht und verletzt werde. Weil da jemand ist, der mich trägt. Jemand, der mit mir auch den Schmerz des Verletzt-Werdens trägt. Weil da jemand ist, der mich erlöst und heilt. Und so wird am Ende die Vision von echten, tiefen, verlässlichen zwischenmenschlichen Beziehungen aus NOTHING ELSE MATTERS doch Realität!
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7 Minuten
Wenn ihr denkt heute geht es wie sonst immer hauptsächlich um den Song, dann liegt ihr diese Woche falsch. Es geht vor allem um das Buch „Die Assistentin“ von Caroline Wahl – und auch da geht es hier jetzt nicht um die Haupthandlung, die Assistentin wird von einem Verleger mies behandelt, er zeigt übergriffiges Verhalten und er beutet die Assistentin aus. Also um die Sachen, die auf den ersten Blick zu sehen sind, geht es nicht.
Ich möchte euch mal ganz persönlich erzählen, was das Buch mit mir gemacht hat, und vielleicht kann ja jemand damit was anfangen – das geht ohne Buch aber sicher besser, wenn du durch die Folge Interesse bekommen hast das Buch selbst zu lesen.
Also los: natürlich ist Ausbeutung ein Thema des Buches – was mich gepackt hat ist – mal bei mir selbst zu fragen, was sind eigentlich die Strukturen, dass ich in bestimmten Situationen weiterlebe, oder weiterarbeite, obwohl ich selbst merke, es tut mir nicht gut.
Markier den harten Bro, wenn man aber der Sache auf den Grund geht,
merkt man, das ist in der Tat nicht so.
So ist das eben oft – wir trauen uns nicht Grenzen zu ziehen, wo es um eigene Begrenzungen geht, wo wir sagen müssen, ich schaffe das jetzt nicht, das klappt nicht, so kann ich das nicht – da markieren wir lieber den Harten – auf den Grund, in unser Herz lassen wir uns nicht schauen.
Roller ist eine Selbstbehauptungshymne eines Underdogs, der den Angebern keine Chance gibt, ihn klein zu machen, nur weil er einen Roller fährt, der gerade mal 70km/h schafft
Ich würde gerne mal mit Apache darüber reden – der ja inzwischen von Autos singt die 28 Liter brauchen – macht das wirklich glücklicher, kaufe ich mir so eine Karre wirklich für mich, oder eben nur um einen „Harten“ zu markieren – ich finde jedenfalls „Roller“ besser und der Song gibt mir auch mehr, lieber 10 ehrliche PS als in der Leistungsangeberei drauf gehen – in diesem Sinn.
Foto FourMusic
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Ich möchte euch mal ganz persönlich erzählen, was das Buch mit mir gemacht hat, und vielleicht kann ja jemand damit was anfangen – das geht ohne Buch aber sicher besser, wenn du durch die Folge Interesse bekommen hast das Buch selbst zu lesen.
Also los: natürlich ist Ausbeutung ein Thema des Buches – was mich gepackt hat ist – mal bei mir selbst zu fragen, was sind eigentlich die Strukturen, dass ich in bestimmten Situationen weiterlebe, oder weiterarbeite, obwohl ich selbst merke, es tut mir nicht gut.
Markier den harten Bro, wenn man aber der Sache auf den Grund geht,
merkt man, das ist in der Tat nicht so.
So ist das eben oft – wir trauen uns nicht Grenzen zu ziehen, wo es um eigene Begrenzungen geht, wo wir sagen müssen, ich schaffe das jetzt nicht, das klappt nicht, so kann ich das nicht – da markieren wir lieber den Harten – auf den Grund, in unser Herz lassen wir uns nicht schauen.
Roller ist eine Selbstbehauptungshymne eines Underdogs, der den Angebern keine Chance gibt, ihn klein zu machen, nur weil er einen Roller fährt, der gerade mal 70km/h schafft
Ich würde gerne mal mit Apache darüber reden – der ja inzwischen von Autos singt die 28 Liter brauchen – macht das wirklich glücklicher, kaufe ich mir so eine Karre wirklich für mich, oder eben nur um einen „Harten“ zu markieren – ich finde jedenfalls „Roller“ besser und der Song gibt mir auch mehr, lieber 10 ehrliche PS als in der Leistungsangeberei drauf gehen – in diesem Sinn.
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8 Minuten
Niemand bekommt eine Generalprobe für das eigene Leben – wir stehen alle mitten auf der Bühne, ohne den Text perfekt zu kennen. Gerade darin liegt aber auch die Chance: Wir dürfen ausprobieren, Fehler machen und unseren eigenen Weg erst im Gehen entdecken.
Im Podcast sagt Sophia, dass wir das manchmal vergessen, dass wir unser Leben eben nur einmal leben und jeder Moment ist eben zum ersten Mal – daher sollten wir misstrauisch bei allen Menschen sein, die meinen, alles im Griff zu haben. Es lebt sich entspannter, wenn ich offen bin für Fehler.
Im Leben prasseln viele Erwartungen und Meinungen von außen auf uns ein, doch am Ende tragen wir selbst die Verantwortung für unsere Entscheidungen. Sich selbst ernst zu nehmen, bedeutet auch, Grenzen zu setzen und den Mut zu haben, sich nicht fremdbestimmen zu lassen.
Echte Begegnungen mit anderen Menschen bringen uns weiter, auch wenn sie nicht immer harmonisch verlaufen. Gerade in Spannungen und Reibung steckt oft die größte Energie. Das ist ein Ort, wo wir uns besonders stark spüren können.
Sophia erklärt euch, warum es gut ist immer wieder mal zu sagen: „einen Scheiß muss ich“ – so wie es im Song heißt. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wer hilft mir eigentlich weiter, mit wem kann ich so reden, dass ich das Gefühl habe mit diesen Gesprächen finde ich raus, was mir guttut.
Also:
Wo foah ma hin?
Mia foahn eine ins Leben
Foto Ingo Pertramer
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Im Podcast sagt Sophia, dass wir das manchmal vergessen, dass wir unser Leben eben nur einmal leben und jeder Moment ist eben zum ersten Mal – daher sollten wir misstrauisch bei allen Menschen sein, die meinen, alles im Griff zu haben. Es lebt sich entspannter, wenn ich offen bin für Fehler.
Im Leben prasseln viele Erwartungen und Meinungen von außen auf uns ein, doch am Ende tragen wir selbst die Verantwortung für unsere Entscheidungen. Sich selbst ernst zu nehmen, bedeutet auch, Grenzen zu setzen und den Mut zu haben, sich nicht fremdbestimmen zu lassen.
Echte Begegnungen mit anderen Menschen bringen uns weiter, auch wenn sie nicht immer harmonisch verlaufen. Gerade in Spannungen und Reibung steckt oft die größte Energie. Das ist ein Ort, wo wir uns besonders stark spüren können.
Sophia erklärt euch, warum es gut ist immer wieder mal zu sagen: „einen Scheiß muss ich“ – so wie es im Song heißt. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wer hilft mir eigentlich weiter, mit wem kann ich so reden, dass ich das Gefühl habe mit diesen Gesprächen finde ich raus, was mir guttut.
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13 Minuten
In der heutigen Zeit geht es immer wieder darum, dass man sich Ziele setzen soll. Es wird an vielen Stellen in der Öffentlichkeit vorgelebt, dass es erstrebenswert sein könnte sich bestimmte Dinge zu verdienen, nicht nur Geld, sondern auch Anerkennung und Zuneigung. Dagegen gibt eine schöne Zeile in dem Song die lautet: „Zweifel nicht am Ziel, doch daran dass es dich glücklich macht und Zweifel nicht an dir, doch daran, was dir dein Ego sagt“
Das ist also ein Ratschlag, sich eben nicht verleiten zu lassen von Menschen, die einem etwas versprechen, sondern eigentlich eher sich mit Menschen zu umgeben die einen nicht werten für das was man sein will oder das was man tut sondern einfach für das was man ist. – Also Slow Down, renn denn Leuten nicht hinterher, renn nicht den Stöckchen hinterher, die man wegwirft, damit du sie zurückbringst, sondern geh so langsam, dass du merkst, wer dich einfach so gernhat.
In dieser Folge ist Jan Wehn zu Gast, er hat das Buch Deutschrap geschrieben, in dem er diese Szene und Kultur vorstellt. Heute verrät er euch einen seiner Lieblingssongs. Es ist Teil 2: Slow Down von Curse – wie man sich denken kann gehört zu Teil 2 ein Teil 1, dieser Song heißt Overdrive und beschreibt ein erschöpftes Leben eines jungen Menschen – Teil 2 ist dann die Antwort des Curse von heute an sein 20jähriges Overdrive ich – Jan und ich finden, dass alle Menschen, die Erschöpfung kennen von diesem Song profitieren können – was haben Liebe und Anerkennung mit Slow Down zu tun – das erfahrt ihr im Podcast, hört mal rein
Foto Robert Eikelpoth
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Das ist also ein Ratschlag, sich eben nicht verleiten zu lassen von Menschen, die einem etwas versprechen, sondern eigentlich eher sich mit Menschen zu umgeben die einen nicht werten für das was man sein will oder das was man tut sondern einfach für das was man ist. – Also Slow Down, renn denn Leuten nicht hinterher, renn nicht den Stöckchen hinterher, die man wegwirft, damit du sie zurückbringst, sondern geh so langsam, dass du merkst, wer dich einfach so gernhat.
In dieser Folge ist Jan Wehn zu Gast, er hat das Buch Deutschrap geschrieben, in dem er diese Szene und Kultur vorstellt. Heute verrät er euch einen seiner Lieblingssongs. Es ist Teil 2: Slow Down von Curse – wie man sich denken kann gehört zu Teil 2 ein Teil 1, dieser Song heißt Overdrive und beschreibt ein erschöpftes Leben eines jungen Menschen – Teil 2 ist dann die Antwort des Curse von heute an sein 20jähriges Overdrive ich – Jan und ich finden, dass alle Menschen, die Erschöpfung kennen von diesem Song profitieren können – was haben Liebe und Anerkennung mit Slow Down zu tun – das erfahrt ihr im Podcast, hört mal rein
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13 Minuten
Mandy Manglers Buch „Don´t miss the Clitoris – eine Bedienungsanleitung“ – geht mit einem Zitat aus einem Christina Aquilera Song los.
I´m a genie in a Bottle, Baby
You gotta rub me the right way
- da war natürlich sofort klar – hier hat ein Lied etwas mit Halt und Orientierung zu tun – ich frag mal nach und …- das ging dann ganz fix mit der Zusage – danke Mandy Mangler
Der wiederkehrende Refrain "I'm a genie in a bottle / You gotta rub me the right way" besingt, dass Erfüllung und Lust an den richtigen Umgang gebunden sind. Der "Genie" ist mächtig, doch mächtig ist der Flaschengeist nur, wenn die Person, die ihn befreien will, weiß, wie. Das ist eine gute Parallele zur Klitoris: sie ist ein zentrales Lustorgan, das Erregung und Orgasmen maßgeblich beeinflussen kann — doch ohne Wissen über Lage, Struktur und richtige Berührung bleibt dieser Zugang verschlossen. Der gute Geist bleibt in der Flasche. Denn sexuelle Erregung ist komplex, individuell unterschiedlich und erfordert Kommunikation, Kenntnis über den eigenen Körper und dem Körper von anderen und natürlich Respekt.
Daher sollte dieses Wissen nicht weggeschlossen werden, sondern wir sollten offen darüber reden – schon die Aufmachung des Buches mit einer ganz auffallenden Klitoris fordert dazu heraus. Und der Song natürlich auch.
Viele von uns sind mit Begriffen wie Kitzler, Schamlippen oder Scheide aufgewachsen. Diese Wörter sind historisch gewachsen und tief im Sprachgebrauch verankert. Gleichzeitig transportieren sie – oft unbewusst – Vorstellungen von Scham oder reduzieren den weiblichen Körper auf eine funktionale Rolle – ein Ort wo etwas weggesteckt werden kann.
Gerade im schulischen Kontext sollte ein Raum geschaffen werden, in dem Sexualität sachlich, respektvoll und selbstbestimmt thematisiert werden kann. Die bewusste Wahl von Begriffen ist dabei ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Diese Entscheidung kann dazu beitragen, tradierte Rollenbilder zu hinterfragen und ein zeitgemäßes Verständnis von Körperlichkeit und Gleichberechtigung zu fördern.
Wir sollten gemeinsam darüber nachdenken, welche Wirkung Sprache hat – und wie wir sie bewusst einsetzen können.
Mandy Manglers Buch „Don´t miss the Clitoris“ liefert hier einen wichtigen Beitrag.
In Gedanke 3 gibt es interessante Informationen von Hebamme Evelyn.
Foto Christina Aguilera
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You gotta rub me the right way
- da war natürlich sofort klar – hier hat ein Lied etwas mit Halt und Orientierung zu tun – ich frag mal nach und …- das ging dann ganz fix mit der Zusage – danke Mandy Mangler
Der wiederkehrende Refrain "I'm a genie in a bottle / You gotta rub me the right way" besingt, dass Erfüllung und Lust an den richtigen Umgang gebunden sind. Der "Genie" ist mächtig, doch mächtig ist der Flaschengeist nur, wenn die Person, die ihn befreien will, weiß, wie. Das ist eine gute Parallele zur Klitoris: sie ist ein zentrales Lustorgan, das Erregung und Orgasmen maßgeblich beeinflussen kann — doch ohne Wissen über Lage, Struktur und richtige Berührung bleibt dieser Zugang verschlossen. Der gute Geist bleibt in der Flasche. Denn sexuelle Erregung ist komplex, individuell unterschiedlich und erfordert Kommunikation, Kenntnis über den eigenen Körper und dem Körper von anderen und natürlich Respekt.
Daher sollte dieses Wissen nicht weggeschlossen werden, sondern wir sollten offen darüber reden – schon die Aufmachung des Buches mit einer ganz auffallenden Klitoris fordert dazu heraus. Und der Song natürlich auch.
Viele von uns sind mit Begriffen wie Kitzler, Schamlippen oder Scheide aufgewachsen. Diese Wörter sind historisch gewachsen und tief im Sprachgebrauch verankert. Gleichzeitig transportieren sie – oft unbewusst – Vorstellungen von Scham oder reduzieren den weiblichen Körper auf eine funktionale Rolle – ein Ort wo etwas weggesteckt werden kann.
Gerade im schulischen Kontext sollte ein Raum geschaffen werden, in dem Sexualität sachlich, respektvoll und selbstbestimmt thematisiert werden kann. Die bewusste Wahl von Begriffen ist dabei ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Diese Entscheidung kann dazu beitragen, tradierte Rollenbilder zu hinterfragen und ein zeitgemäßes Verständnis von Körperlichkeit und Gleichberechtigung zu fördern.
Wir sollten gemeinsam darüber nachdenken, welche Wirkung Sprache hat – und wie wir sie bewusst einsetzen können.
Mandy Manglers Buch „Don´t miss the Clitoris“ liefert hier einen wichtigen Beitrag.
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9 Minuten
Es ist immer etwas besonderes, wenn der Künstler selbst in einer Podcastfolge dabei ist. So ist es auch dieses Mal – Erik Leuthäuser ist dabei. Er verbindet Jazz mit Pop, deutschen Texten und sehr persönlichen Themen – sein Album Sucht von dem unser Song Zart stammt, kann ich sehr empfehlen. Erik erzählt euch in dieser Folge wie sein Song entstanden ist. Er zeigt euch wie Liebe und Zartheit zusammenhängen, dabei beruft er sich auf Audre Lorde und Bell Hooks. Mir hat Erik mit seinem Song eine Brücke zu den Ideen von Dorothee Sölle gebaut bei ihr hängen Zartheit und Liebe immer auch mit Widerstand gegen die Welt zusammen, die eben oft nicht zart und liebevoll ist.
Zart ist stark
Im Song wird deutlich, dass „zart sein“ bedeuten kann stark gegen die Härte in der Welt zu sein. Im Song macht Erik dies mit Wortspielen deutlich – mein Favorit ist da:
„Kompro – vermiss – dich“.
Es klingt nach Kompromiss, und zugleich nach Vermissen: als würde Liebe sagen, dass sie bereit ist, sich zu bewegen, sich aufeinander zuzubewegen, einander Raum zu lassen – und dass genau darin auch Sehnsucht wohnt. Liebe kann Kompromisse machen, weil sie Beziehung will; sie kann vermissen, weil ihr der andere wirklich etwas bedeutet. In meinen Augen zeigt das Wortspiel aber auch die Grenze, die die Liebe zieht. Denn Liebe, so wie sie etwa Audre Lorde beschrieben hat, ist keine Kraft der Anpassung um jeden Preis. Sie bleibt zart – aber gerade diese Zartheit macht sie auch entschlossen. An den entscheidenden Stellen macht sie keine Kompromisse: dort, wo Würde verletzt wird, wo Ungerechtigkeit herrscht, wo Menschen klein gemacht werden. Da wo es grob wird – sagt die Liebe: zu zart gibt es keinen Kompromiss – grob gibt es nicht!
Hört euch den Song an – es ist ein sanftes Revolutionslied.
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Foto Cy Klock
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Zart ist stark
Im Song wird deutlich, dass „zart sein“ bedeuten kann stark gegen die Härte in der Welt zu sein. Im Song macht Erik dies mit Wortspielen deutlich – mein Favorit ist da:
„Kompro – vermiss – dich“.
Es klingt nach Kompromiss, und zugleich nach Vermissen: als würde Liebe sagen, dass sie bereit ist, sich zu bewegen, sich aufeinander zuzubewegen, einander Raum zu lassen – und dass genau darin auch Sehnsucht wohnt. Liebe kann Kompromisse machen, weil sie Beziehung will; sie kann vermissen, weil ihr der andere wirklich etwas bedeutet. In meinen Augen zeigt das Wortspiel aber auch die Grenze, die die Liebe zieht. Denn Liebe, so wie sie etwa Audre Lorde beschrieben hat, ist keine Kraft der Anpassung um jeden Preis. Sie bleibt zart – aber gerade diese Zartheit macht sie auch entschlossen. An den entscheidenden Stellen macht sie keine Kompromisse: dort, wo Würde verletzt wird, wo Ungerechtigkeit herrscht, wo Menschen klein gemacht werden. Da wo es grob wird – sagt die Liebe: zu zart gibt es keinen Kompromiss – grob gibt es nicht!
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7 Minuten
Diese Welt tanzt gerade am Abgrund – ich habe manchmal das Gefühl, dass die Personen die Bestimmen Menschen ohne Träume ohne Sehnsucht nach Frieden sind, sie sind nur an sich interessiert und nicht an einem Zusammen.
Mit dem Song von Aerosmith stellen wir euch in dieser Folge drei Menschen vor, die gesagt haben „Dream On!“
1 - Martin Luther King fordert uns auf, die Verzweiflung nicht als Ende zu sehen, sondern als Gelegenheit, Hoffnung und Heilung in die Welt zu bringen. Dies spiegelt sich in der Zeile „Sing with me, sing for the years, sing for the laughter, sing for the tears“ wider.
2 - Marcella Althaus-Reid fordert uns auf, die Realität nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv zu verändern. Für sie bedeutet "Dream On", dass das Festhalten an unseren Träumen auch bedeutet, für die Träume anderer zu kämpfen. Die Zeilen des Songs, die von den Tränen und der Freude im Leben sprechen, erinnern uns daran, dass wir aus der Erfahrung der Unterdrückten lernen müssen.
3 - Sônia Guajajara verkörpert den Geist des Widerstands und der Hoffnung, der in "Dream On" mitschwingt. Der Song ermutigt uns, trotz der Herausforderungen, die wir erleben, an unseren Träumen festzuhalten. Ihre Vision einer integralen Ökologie spiegelt sich in der Idee wider, dass wir für eine bessere Zukunft kämpfen müssen, in der die Erde und die Menschen respektiert werden. „Maybe tomorrow the good Lord will take you away
Foto Capitol Records
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Mit dem Song von Aerosmith stellen wir euch in dieser Folge drei Menschen vor, die gesagt haben „Dream On!“
1 - Martin Luther King fordert uns auf, die Verzweiflung nicht als Ende zu sehen, sondern als Gelegenheit, Hoffnung und Heilung in die Welt zu bringen. Dies spiegelt sich in der Zeile „Sing with me, sing for the years, sing for the laughter, sing for the tears“ wider.
2 - Marcella Althaus-Reid fordert uns auf, die Realität nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv zu verändern. Für sie bedeutet "Dream On", dass das Festhalten an unseren Träumen auch bedeutet, für die Träume anderer zu kämpfen. Die Zeilen des Songs, die von den Tränen und der Freude im Leben sprechen, erinnern uns daran, dass wir aus der Erfahrung der Unterdrückten lernen müssen.
3 - Sônia Guajajara verkörpert den Geist des Widerstands und der Hoffnung, der in "Dream On" mitschwingt. Der Song ermutigt uns, trotz der Herausforderungen, die wir erleben, an unseren Träumen festzuhalten. Ihre Vision einer integralen Ökologie spiegelt sich in der Idee wider, dass wir für eine bessere Zukunft kämpfen müssen, in der die Erde und die Menschen respektiert werden. „Maybe tomorrow the good Lord will take you away
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8 Minuten
Obwohl ich Mark Forster nicht besonders mag, kann ich nicht leugnen, dass er sich mit seinen eingängigen Melodien und Ohrwürmern wie „Kogong“ immer wieder in meinem Kopf festsetzt. Man hört seine Songs im Radio, und plötzlich sing ich, „Kogong, Kogong“ vor mich hin, ohne es wirklich zu wollen. Es ist, als ob sein Rhythmus und seine Texte einen ungewollten Platz in meinem Kopf eingenommen haben. In diesem Moment fühle ich mich wie Oli, der beschreibt, wie es ihm mit diesen Gedanken geht – gefangen zwischen dem, was ich will und dem, was mich unweigerlich erreicht.
„Du brauchst deinen Frieden“ – ist eine Aussage dieses Songs, mich bringt das dazu, über die Voraussetzungen für inneren Frieden nachzudenken. Was ist nötig, um diesen Frieden zu finden? Ist es die Akzeptanz der eigenen Gefühle, das Loslassen von Erwartungen oder vielleicht die Suche nach einem tieferen Verständnis für sich selbst und die Welt um einen herum? In einer Zeit, in der so viele äußere Einflüsse auf uns einprasseln, wird die Frage nach dem, was Frieden für mich bedeutet, immer drängender. Es ist ein Weg, den ich gehen möchte, um mein Herz und meinen Geist in Einklang zu bringen.
Ich bedanke mich bei @oligella (Instagram) der diese Folge bereichert.
Foto David Königsmann
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„Du brauchst deinen Frieden“ – ist eine Aussage dieses Songs, mich bringt das dazu, über die Voraussetzungen für inneren Frieden nachzudenken. Was ist nötig, um diesen Frieden zu finden? Ist es die Akzeptanz der eigenen Gefühle, das Loslassen von Erwartungen oder vielleicht die Suche nach einem tieferen Verständnis für sich selbst und die Welt um einen herum? In einer Zeit, in der so viele äußere Einflüsse auf uns einprasseln, wird die Frage nach dem, was Frieden für mich bedeutet, immer drängender. Es ist ein Weg, den ich gehen möchte, um mein Herz und meinen Geist in Einklang zu bringen.
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