EinBlick – Der Podcast Archiv
357 Episoden
37 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Verstehen, nicht verurteilen – wie der Bundestag die Corona-Pandemie aufarbeitet Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Franziska Hoppermann MdB, der Vorsitzenden der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie, über Lehren aus der Pandemie, fehlende Krisenübungen, die ›Generation Corona‹ und die Resilienz unserer Gesellschaft. Die Enquete-Kommission ›Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse‹ hat sich im September 2025 konstituiert. 14 Abgeordnete und 14 externe Sachverständige untersuchen, wie die Entscheidungen der Pandemiejahre zustande kamen, was sich bewährt hat und wo Deutschland für künftige Gesundheitskrisen besser aufgestellt sein muss. Der Abschlussbericht soll bis zum 30. Juni 2027 vorliegen. Franziska Hoppermann ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Hamburger Wahlkreis Wandsbek. Die Diplom-Kauffrau ist Obfrau der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung sowie Bundesschatzmeisterin der CDU. Im September 2025 wählte die Enquete-Kommission sie einstimmig zu ihrer Vorsitzenden. Im Interview spricht Hoppermann über ihre wichtigste Lehre – dass Deutschland den Ernstfall einer Pandemie nie geübt hat –, über den Unterschied zwischen Enquete-Kommission und Untersuchungsausschuss, über Föderalismus und die Rolle der Ministerpräsidentenkonferenz, über den Digitalisierungsschub von Telemedizin bis elektronischer Patientenakte, über das Beteiligungsformat der ›Generation Corona‹ und über Long Covid. Als Erfolg der Kommission wertet Hoppermann einen möglichst geeinten Abschlussbericht: einen, der die Pandemiejahre angemessen beurteilt und konkrete, rechtlich umsetzbare Empfehlungen für künftige Krisen vorlegt – nicht bloß das Versprechen, beim nächsten Mal werde alles besser.
13 Minuten
Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: • Sparpaket im Parlament – Bundestag und Bundesrat beraten erstmals über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz • Streit um die Hausarztzentrierte Versorgung – TK-Studie sieht kaum Steuerungseffekte, Hausärzt:innen widersprechen • Pflegereform unter Druck – Länder, Kommunen und Verbände fordern grundlegende Nachbesserungen • Apotheken im Aufwind – höheres Honorar und ein Angebot zur Primärversorgung
52 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens ProReVers – wie gelingt Versorgungsplanung auf dem Land? Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Steffen Bohm und Prof. Mathias Stöwhas über sektorenübergreifende Versorgungsplanung im ländlichen Brandenburg, regionale Planungskonferenzen und die Lücke zwischen Theorie und Praxis. Das Innovationsfondsprojekt ProReVers – kurz für »Prospektive regionale sektorenübergreifende Versorgungsplanung« – ist im Oktober 2023 gestartet und wird vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Untersucht wurde am Beispiel der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin im Nordosten Brandenburgs, wie ambulante und stationäre Versorgung über die Sektorengrenzen hinweg gemeinsam und bedarfsgerecht geplant werden können. Konsortialführer ist die AGENON; Konsortialpartner sind die AOK Nordost, die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, die KMG Kliniken und die Medizinische Hochschule Brandenburg. Steffen Bohm ist Geschäftsführer der AGENON Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Gesundheitswesen in Berlin und Projektleiter von ProReVers. Er ist seit rund dreißig Jahren in der Versorgungsforschung und Beratung im Gesundheitswesen tätig. Professor Mathias Stöwhas ist Mediziner und Leiter Medizincontrolling bei den KMG Kliniken; zugleich lehrt er als Professor für Medizincontrolling an der Medical School Berlin. Die KMG Kliniken sind als Konsortialpartner an ProReVers beteiligt. Im Interview sprechen beide über die demografische Entwicklung in der Region, über Ambulantisierungspotenziale und ihre Grenzen in der Praxis, über die regionale Planungskonferenz als neues Instrument und über Hybrid-DRG. Zum Schluss wird es grundsätzlich: Bohm fordert vom Bund ein in sich geschlossenes, praxistaugliches Konzept für die sektorenübergreifende Planung statt eines weiteren »Reformchens« – und Stöwhas plädiert dafür, Reformpläne von denen auf Umsetzbarkeit prüfen zu lassen, die sie täglich umsetzen müssen: den Praktikern in der Versorgung.
14 Minuten
Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: • Ärztetag lehnt GeDIG ab – Delegierte in Hannover warnen vor digitalem Zwang. • Apothekenreform beschlossen – Bundestag verabschiedet ApoVWG, GKV-Spitzenverband spricht von Mogelpackung. • eAU entlastet – DIW-Studie zeigt: digitale Krankschreibung erhöht Krankenstand nicht. • Pflegekasse in Schieflage – Milliardendefizit wächst, GKV fordert Corona-Schulden zurück.
22 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens E-Rezept, Wettbewerb, Apothekenreform – wohin steuert der Arzneimittelversand? Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Heinrich Meyer über die Apothekenreform, Wettbewerbsungleichgewichte im Versandhandel und den Stand der Digitalisierung in der pharmazeutischen Versorgung. Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken – kurz BVDVA – vertritt die Interessen der zugelassenen deutschen Versandapotheken gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Der Verband wurde 2004 gegründet, als der Arzneimittelversandhandel in Deutschland zugelassen wurde. Am 11. und 12. Juni 2026 richtet der BVDVA seinen 19. Jahreskongress im Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin aus. Heinrich Meyer ist Apotheker, Inhaber der Versandapotheke Sanicare in Bad Laer und seit zweitausenddreiundzwanzig Vorsitzender des BVDVA. Er hat Sanicare seit zweitausenddrei mit aufgebaut und den Versandhandel von Beginn an mitgeprägt. Im Interview spricht er über das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz, über faire Wettbewerbsbedingungen zwischen deutschen und europäischen Versandapotheken und über den Stand bei eRezept, elektronischer Patientenakte und Telematikinfrastruktur. Außerdem gibt er einen Ausblick und auf das Jubiläum 2027: den 20. BVDVA-Kongress.
17 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Eigene Praxis oder Anstellung? Wie sich die ambulante Versorgung in Berlin verändert Fachjournalist und Einblick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit einem Vertreter des Heilberufe-Centers der Berliner Sparkasse über Herausforderungen im Berliner Praxismarkt. Die Hürden bei der Praxisnachfolge und neue Modelle zwischen Niederlassung und Anstellung. Das Heilberufe-Center begleitet Ärztinnen und Ärzte in allen Phasen ihrer beruflichen Entwicklung. Von der ersten Orientierung über Praxisübernahmen bis hin zu neuen Versorgungs- und Niederlassungsmodellen. Durch die enge Einbindung in die Netzwerke der ambulanten Versorgung entsteht dort ein umfassender Blick auf Versorgungsstrukturen, Nachfolgeprozesse und die Erwartungen einer neuen Generation der Ärzteschaft. Unser Gesprächspartner heute ist Steffen Lehmann. Er ist von Beginn an im Heilberufe-Center dabei und berät seit mehr als 10 Jahren niedergelassene Heilberufler:innen in Berlin.
14 Minuten
Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: • Sechzehn Milliarden Sparpaket – das Kabinett beschließt das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz, der Bund kürzt seinen Zuschuss • Notfallreform mit integrierten Notfallzentren – die Hausärzteschaft warnt in Magdeburg vor digitaler Ersteinschätzung außerhalb der Notaufnahme • Apothekenreform steckt fest – EU-Kommission bremst, ABDA kritisiert höheren Kassenabschlag • ePA-Nutzung verdoppelt – knapp jede:r Vierte ist aktiv, die Gematik plant neue Funktionen
13 Minuten
Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: • Die DMEA zum letzten Mal in Berlin – Bundesgesundheitsministerin Warken setzt auf KI und die ePA als Alltags-App • Das GKV-Sparpaket nimmt Fahrt auf – zwanzig Milliarden Euro Einsparungen und breite Kritik aus Koalition und Verbänden • Erste Fördermittel für die Krankenhausreform bewilligt und das Kabinett beschließt die Notfallreform • Das Forschungsdatenzentrum Gesundheit wird mit dem GeDIG weiterentwickelt
#EinBlick – nachgefragt Patrick Jahn: Innovationsregion TPG – vom Kohlerevier zur Pflegemodellregion
38 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens Digitale Pflege aus dem Kohlerevier – wie eine Innovationsregion zur Blaupause für Deutschland wird Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Professor Patrick Jahn, dem wissenschaftlichen Leiter der Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG) an der Universitätsmedizin Halle, über den Aufbau eines Innovationsökosystems im ehemaligen Mitteldeutschen Kohlerevier. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung digitaler Versorgungsmodelle für eine alternde Bevölkerung, konkrete Projekte wie die Arzneimitteldrohne und die Digitale Residenzpraxis sowie der Aufbau von Maker- und Education-Labs im südlichen Sachsen-Anhalt. Außerdem erklärt Jahn, was andere unterversorgte Regionen vom Ansatz in Sachsen-Anhalt lernen können. Patrick Jahn ist Inhaber der Professur für Versorgungsforschung mit Schwerpunkt Pflege im Krankenhaus an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als ausgebildeter Krankenpfleger verbindet er Pflegepraxis und Wissenschaft. Er studierte Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Halle sowie an der McMaster University im kanadischen Hamilton. Vor seiner Berufung nach Halle hatte er einen Lehrstuhl für Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Versorgungsforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen inne. Die Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege und Gesundheitsversorgung (TPG) ist eines der größten Versorgungsforschungsprojekte Deutschlands. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Vorhaben bis 2033 mit rund 140 Millionen Euro. Im Fokus steht das südliche Sachsen-Anhalt – eine Strukturwandelregion, in der der Anteil der über 65-Jährigen teilweise bei bis zu 32 Prozent liegt, während der Bundesschnitt bei rund 21 Prozent steht. Über die Projektlaufzeit sind etwa 85 Forschungs- und Entwicklungsprojekte geplant, koordiniert an der Universitätsmedizin Halle.
14 Minuten
Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: Die Finanzkommission Gesundheit legt 66 Sparvorschläge vor – bis zu 42 Milliarden Euro Entlastung für die GKV möglich Krankenhausreformanpassungsgesetz passiert den Bundesrat: Zehn Länder fordern Nachbesserungen Neues Digitalgesetz GeDIG: ePA wird zur Versorgungsplattform mit Terminbuchung - Telefax ist künftig grundsätzlich nicht mehr zulässig Apothekenreform vor der Abstimmung: ApoVWG kommt am sechzehnten April in den Bundestag
13 Minuten
Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: Fünf digitale Trends im Gesundheitswesen: Von der ePA-Bilanz über KI im Operationssaal bis zur Zukunft der Medizin Finanzkommission legt Sparvorschläge vor: GKV braucht bis zu fünfundzwanzig Milliarden Euro Entlastung KHAG vor dem Bundesrat: Kliniken bangen um Leistungsgruppen und Pflegepersonal Prävention in der Apotheke: Warken will Herzrisiken ohne Arzttermin messbar machen
23 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens TI-Stabilität, ePA und EHDS – Was die Gesundheits-IT-Branche jetzt braucht Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz spricht mit Sascha Raddatz, dem neuen Geschäftsführer des Bundesverbandes Gesundheits-IT (bvitg), über die drängenden Herausforderungen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt stehen die Stabilität der Telematikinfrastruktur, die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte, das kommende Digitalgesetz und die nationale Umsetzung des European Health Data Space EHDS. Außerdem erklärt Raddatz, warum die europäische Leitmesse DMEA ab 2027 in München stattfinden wird. Sascha Raddatz ist seit Januar 2026 Geschäftsführer des Bundesverbandes Gesundheits-IT bvitg. Zuvor war er als Bereichsleiter Politik & Kommunikation beim bvitg tätig. Neben und nach seinem Studium der Geschichtswissenschaften sowie der Zukunfts- und Innovationsforschung arbeitete er in unterschiedlichen Funktionen im Deutschen Bundestag. Sascha Raddatz ist Jahrgang 1990 und lebt in Berlin. Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. vertritt die Interessen der führenden IT-Anbieter im Gesundheitswesen in Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen repräsentieren die industrielle Gesundheits-IT-Branche und entwickeln Lösungen für alle Bereiche der Gesundheitsversorgung. Der Verband ist Veranstalter der DMEA, Europas führender Veranstaltung für digitale Gesundheitsversorgung.
13 Minuten
Einblick – Der Podcast«, der Podcast für den tieferen aber knackigen Einblick in die relevanten Ereignisse des Gesundheitswesens der vergangenen Woche vom Gesundheitsmanagement der Berlin-Chemie. Immer freitags um 12 Uhr. In dieser Ausgabe: KRITIS-Dachgesetz passiert den Bundesrat: Erstmals bundeseinheitliche Schutzstandards für kritische Infrastrukturen Kassenlage trügerisch: Dreieinhalb Milliarden Überschuss – doch die Finanzlücke wächst Bundestag beschließt Krankenhausreformanpassungsgesetz: Längere Fristen und mehr Ausnahmen für Kliniken Primärversorgung im Umbruch: Warken will Patient:innen über die Hausarztpraxis steuern
39 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens #resilient: Krisenfestigkeit im Gesundheitswesen – Arzneimittelversorgung und ambulante Vorsorge für den Ernstfall Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz hat drei Referent:innen des 19. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker interviewt: Oberstapotheker Doktor Bernd Klaubert, Leitender Apotheker und Inspizient Wehrpharmazie der Bundeswehr, Ellen Haußdörfer, Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege in Berlin, sowie Anne-Kathrin Klemm, Alleinvorständin des BKK Dachverbandes. Der Kongress findet am 17. und 18. März 2026 in Berlin statt unter dem Motto »Kurs 2030: #vernetzt #gesteuert #resilient«. Die Interviews fokussieren den Themenstrang #resilient und beleuchten, wie die Arzneimittelversorgung in Zeiten multipler Krisen gesichert werden kann und wie das ambulante Gesundheitswesen auf den Ernstfall vorbereitet ist. Dr. Bernd Klaubert leitet als Inspizient die Wehrpharmazie der Bundeswehr und ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie. Er nimmt am 17. März an der Diskussion »#resilient: Arzneimittelversorgung in Zeiten multipler Krisen« teil. Ellen Haußdörfer ist seit April 2023 Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Sie diskutiert beim Kongress zum Thema »#resilient: Krisensituationen – wie ist das ambulante Gesundheitswesen aufgestellt?«. Anne-Kathrin Klemm ist seit Juli 2025 Alleinvorständin des BKK Dachverbandes, der 68 Betriebskrankenkassen mit 9 Millionen Versicherten vertritt.
28 Minuten
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden mit Expert:innen des Gesundheitswesens #gesteuert: Versorgungssteuerung im Gesundheitswesen – Patientensteuerung, Primärversorgung und regionale Strukturen Fachjournalist und EinBlick-Redakteur Christoph Nitz hat drei Referent:innen des 19. Kongresses für Gesundheitsnetzwerker interviewt: Thomas Ballast, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse, Constanze Liebe, Vorstandsvorsitzende der AdA – Bundesverband der Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze, sowie Prof. Dr. Lutz Hager, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e. V. Der Kongress findet am 17. und 18. März 2026 in Berlin statt unter dem Motto »Kurs 2030: #vernetzt #gesteuert #resilient«. Die Interviews fokussieren den Themenstrang #gesteuert und beleuchten, wie Deutschlands Gesundheitswesen trotz sehr vieler Arzt-Patienten-Kontakte wirksamer gesteuert werden kann und welche Reformstrukturen nötig sind, um das System zu entlasten. Thomas Ballast ist seit 2012 stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Techniker Krankenkasse in Hamburg, verantwortlich u. a. für Innovation, ambulante Versorgung und Versorgungssteuerung. Er nimmt am 17. März an der Diskussion »#gesteuert: Versorgung braucht Steuerung« teil – zu der Frage, welche Strukturen, Prozesse und digitalen Verfahren Patient:innen helfen, bedarfsnotwendige Angebote zu finden. Constanze Liebe ist Vorstandsvorsitzende des AdA – Bundesverband der Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze und Geschäftsführerin des Ärztenetzes Lippe. Beim Kongress diskutiert sie zum Thema »#gesteuert: Regionale Versorgungssteuerung & Primärversorgung – Bedingungen, Rollen regionaler Akteure, Vernetzung vor Ort«. Professor Lutz Hager ist Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e. V. BMC. Er betont: Wenn wir nur über Patientensteuerung reden, springt die Diskussion zu kurz – für bessere Versorgungsergebnisse brauche es eine vernetzte Versorgung mit allen Akteuren.