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Der Achte Tag. Der Gesellschafts-Podcast mit Alev Doğan Archiv

622 Episoden
5 Minuten
Wer sich gut um mich selbst kümmert, kann auch anderen helfen. Denn die Beschäftigung mit dem eigenen Bewusstsein, Zeit für Nachdenklichkeit und Reflektion, halten uns gesund und intakt. Dieser Meinung ist Anna Craemer, Expertin für Bewusstsein und der Bedeutung für inneren Wandel.

Anna Craemer sagt: Das größte Umweltproblem ist nicht etwa die Klimakatastrophe, es sind unsere Veränderungsblockaden: Mangel, Angst, Misstrauen, - die zu Egoismus, Gier und Ausbeutung führen. 

In dieser Folge vom Achten Tag schildert Craemer, warum die Bewegung zum Besseren nicht mit äußeren Umständen zu tun hat, warum es sich stattdessen lohnt, aufzumachen und in persönliche und kollektive Verletztheiten reinzuhören.

Immer freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast-Reihe.

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8 Minuten
Wasserknappheit entwickelt sich zur dramatischsten Folge der Überschreitung unserer planetaren Ressourcen – bisher fernab der breiten öffentlichen Aufmerksamkeit. Bereits in den 1990er Jahren wurde prophezeit, dass die Kriege der Zukunft nicht mehr um Öl, sondern um Wasser geführt werden. Darüber, wie weit wir von dieser verstörenden Dystopie entfernt sind, spricht Alev Doğan mit Matthias Berninger. Der ehemalige Grünen-Politiker war von 2001 bis 2005 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und Landesvorsitzender seiner Partei in Hessen. Seit 2019 leitet er den Bereich Public Affairs, Science and Sustainability beim deutschen Pharma- und Agrochemie-Konzern Bayer.

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6 Minuten
Umverteilung funktioniert nur, wenn vorher etwas da ist – so lautet die Grundprämisse des Unternehmers Andreas Buhr. Und trotzdem würden immer wieder Unternehmen und Menschen unterstützt und befördert, ohne dass sie eine Leistung erbracht hätten. Das daraus entstehende Anspruchsdenken hemme wiederum Innovation und Leistung. Doch gerade in Zeiten der Digitalisierung und der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen müssten Leistungsträger unterstützt werden - sowohl gesamtgesellschaftlich als auch in Unternehmen.

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6 Minuten
Ein fremder Planet im Planeten Erde – so beschreibt die Professorin Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, die Tiefsee: jene Sphären der Weltmeere, die bis zu vier Kilometer tief sind und in die keine Sonnenstrahlen und nur die wenigsten U-Boote vordringen. Tiefseeforscherin Boetius berichtet im Gespräch mit Alev Doğan von den spektakulären Farben und Lebewesen, die sie während ihrer Expeditionsreisen erlebt. Sie umreißt den Zustand der Weltmeere, erläutert die Auswirkungen von Plastikverschmutzung und Klimaerwärmung auf die Ökosysteme und sie gibt Hoffnung: Hoffnung, dass ein nachhaltiger und durchdachter Tourismus Mensch und Natur retten und sie wieder in EInklang miteinander bringen kann.

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6 Minuten
Die 26-jährige Unternehmensberaterin Isabelle Joswig ist Aktivistin für eine weiblichere und inklusivere Wirtschaft. Als Frau mit Legasthenie setzt sie sich nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen dafür ein, dass Behinderungen in der Wirtschaft normalisiert und langfristig akzeptiert werden. Ihr geht es nicht lediglich darum, dass Unternehmen, die ihrer Inklusionspflicht nachkommen, moralischer handeln, sondern, dass es für die Unternehmen selbst von Vorteil ist, wenn sie Menschen mit Behinderung einstellen. Welche Vorteile das sind, berichtet sie im Gespräch mit Alev Doğan.

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6 Minuten
Wie tolerant sind wir? Wie sehr basiert unsere eigene Weltanschauung auf Vielfalt, Diversität und Freiheit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Sabine Seichter in ihrer Tätigkeit als Universitätsprofessorin für Erziehungswissenschaften in Salzburg.  In dieser Folge vom Achten Tag hält sie ein Plädoyer für Vielfalt gegen Einfalt, für Pluralismus, gegen Konformität und versteht darunter nicht weniger als die Frage, ob wir, wenn wir die Achtung von Vielfalt, die Anerkennung der Vielfalt menschlichen Lebens hinter uns lassen, den Menschen immer noch als ein Jemand oder nicht etwa als ein Etwas begreifen. 

Immer freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast-Reihe.

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6 Minuten
Er ist Diplom-Physiker und nach Angela Merkel der zweite deutsche Physiker, der sein Geld im Bereich Kabarett und Comedy verdient - so beschreibt sich der Kabarettist Vince Ebert selbst. Seit 20 Jahren steht er auf der Bühne und vermittelt den Menschen Wissenschaft auf humorvolle Art. Im Achten Tag spricht Ebert über ein Missverständnis, das viele von der Wissenschaft hätten: Zu viele verwechselten Klimaforschung mit Klimapolitik und Virologie mit Coronamaßnahmen. Wissenschaft sagt uns nicht, was wir tun sollen, sondern erklärt nur, wie bestimmte Dinge funktionieren, so Ebert. Die fehlende Trennschärfe führe dazu, dass aktuelle Diskussionen so verhärtet sind. Mit Alev Doğan spricht er über die Rolle der Wissenschaft und warnt vor einer politischen Vereinnahmung von Forschung.

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8 Minuten
Städte sind komplexe, Ressourcen-verschlingende Gebilde mit voneinander unabhängigen, kaum vernetzten Infrastrukturen, sei es im Verkehr, beim Wohnen und Arbeiten, in der Gesundheit und Pflege, in der öffentlichen Versorgung oder in der Produktion von Gütern. Während der urbane Lebensraum für viele die gelungene Kombination von Leben, Wohnen und Arbeiten ist, ist er für andere zunehmend teuer, ineffizient und unsicher. Seit Jahren ist von Smart City und der vernetzten Stadt der Zukunft die Rede – doch was tut sich wirklich? Und was müsste sich tun? Darüber spricht Technologie-Experte Georg Steinberger im Achten Tag.

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7 Minuten
Ein außenpolitischer Achter Tag, der sich mit einer Region beschäftigt, über die sehr viel gesprochen, gewertet und geurteilt wird, während die allerwenigsten diese Region eigentlich kennen: der Mittlere Osten und Nordafrika - die sogenannte arabische Welt. Jeremias Kettner ist Außenpolitik-Experte und steht seit 2017 dem Arabischen Kulturhaus vor. Im Gespräch mit Alev Doğan berichtet er von dem Beitrag, den internationale Kulturzusammenarbeit auf die Völkerverständigung haben kann und von der Herausforderung, eine komplett von Katar finanzierte Institution ideell unabhängig zu leiten.

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7 Minuten
Ein traditioneller Konflikt, der mal im Hintergrund flimmert, mal besonders hochkocht: der Generationenkonflikt. Wer ist für wessen Zukunft verantwortlich? Wer bringt den Älteren und ihren Errungenschaften zu wenig Respekt entgegen? Und wie kann dieser Konflikt konstruktiv gelöst werden, sodass Jung und Alt Hand in Hand in die Zukunft blicken und marschieren können? Darüber spricht Alev Doğan mit Ronja Ebeling. Die 25-Jährige berichtet von den Sorgen ihrer Generation und plädiert für einen Dialog zwischen Jung und Alt auf Augenhöhe.

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6 Minuten
Wie hat die Corona-Pandemie die Digitalisierung beeinflusst? Und welchen Einfluss hat das Digitale auf unser (Arbeits-) Leben in diesen Zeiten? Diesen Fragen geht Armin Grunwald in dieser Folge vom Achten Tag nach. Grunwald leitet das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie. Außerdem berät er den Deutschen Bundestag und hat eine Professur für Technik, Philosophie und Technikethik in Karlsruhe. 

Grunwald analysiert, wo hat die Digitalisierung uns in der Pandemiezeit geholfen und Arbeitsprozesse vereinfacht; wo stößt sie warum an Grenzen.

Immer freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast-Reihe.

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6 Minuten
Er ist einer der stärksten und deswegen auch einer der verwundbarsten Pfeiler der deutschen Wirtschaft: der Außenhandel. „Made in Germany“ gilt international als Qualitätssiegel und an den Titel Exportweltmeister hat man sich hierzulande bereits seit langer Zeit gewöhnt. Doch wie sicher ist diese Vormachtstellung? Dieser Frage widmet sich Alev Doğan im Gespräch mit Außenhandels-Expertin Anahita Thoms. Die Partnerin bei Baker McKenzie - spezialisiert auf Außenhandel und Nachhaltigkeit - ist auch im Vorstand der Atlantik-Brücke und fordert im Achten Tag mehr Aufmerksamkeit für den Außenhandel. Ein Gespräch über Embargos, Sanktionen, Wohlstand und politische Macht durch wirtschaftliche Stärke.

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6 Minuten
Was ist schön? Wer ist schön? Und was bedeutet Schönheit heute? Das sind große, mal persönliche, mal individuelle, zu Ende gedacht auch immer philosophische Fragen. Diesen widmet sich Alev Doğan gemeinsam mit Tina Müller - CEO der Douglas-Group, Europas größte Beauty-Plattform. Seit 1993 arbeitet Müller in der Kosmetikbranche und ist so nah dran an der Entwicklung

 unserer Schönheitsideale wie wenig andere. Darüber, wie sich der gesellschaftliche Blick auf Schönheit über die Jahrzehnte verändert hat, welche Trends und Gegentrends die Gegenwart prägen und wie die Kosmetikbranche auf anspruchsvollere Konsumenten reagiert, berichtet Müller in diesem Achten Tag.

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11 Minuten
In Deutschland wird offener, kontroverser und hitziger denn je über Rassismus debattiert. Weil Rassismus ein immer größeres Problem wird? Nein, im Gegenteil: Weil die Gesellschaft Fortschritte macht. Doch wie funktioniert Rassismus, wem dient er und wozu? Aladin El-Mafaalani ist Bestsellerautor (Integrationsparadox, Mythos Bildung) und lehrt als Professor für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück. In seinem neuen Buch Wozu Rassismus gibt er einen Überblick über die Begriffsverständnisse, die Geschichte und die Gegenwart dieser menschenfeindlichen Herrschaftsideologie. Im Gespräch mit Alev Doğan nimmt der Soziologe die jüngsten Entwicklungen und Diskurse unter die Lupe, ordnet sie ein, warnt vor spaltenden Tendenzen und plädiert für kultiviertes Streiten. Ein Gespräch über die Standfestigkeit von Rassismus trotz aller Besserungen, über Kant, Hegel sowie Asbest und Ostereier.

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8 Minuten
Was wissen wir über aktuelles jüdisches Leben in Deutschland? Was wissen wir über jüdische Traditionen, die die deutsche Gesellschaft entscheidend mitgeprägt haben und noch heute prägen? Und weshalb ist nur den wenigsten bewusst, welche Rolle Deutschland als Standort für die Entwicklung des liberalen Judentums gespielt hat? Diese Fragen bespricht Alev Doğan mit der Präsidentin der Jüdischen Studierenden Union Deutschland, Anna Staroselski. Die 25-Jährige plädiert für einen unbefangeneren Blick auf das moderne Leben deutscher Jüdinnen und Juden heute: ein Blick, der der Verantwortung des Holocaust gerecht wird; ohne das deutsche Judentum lediglich durch die Brille des nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen zu sehen.

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