Urban Pop - Musiktalk mit Peter Urban Archiv
113 Episoden
53 Minuten
Patti Smith hatte es geschafft: Aus der Angestellten eines New Yorker Buchladens, die Verse schrieb und sie mit Gitarrenbegleitung vortrug, wurde sie zu einem Rockstar ganz eigener Prägung. Ein Vorbild für eine weibliche Künstlerin in der Musikszene, eine ganz eigene Art zu texten und aufzutreten, sich aber gleichzeitig nie zu sehr dem Markt unterzuordnen. „Radio Ethiopia“ und „Easter“, die Alben in den folgenden Jahren ab Mitte der 70er verstärkten ihren Ruf als kompromisslose Sängerin mit Haltung, auch wenn die Kritik darin eine größere Gefälligkeit und Massenkompatibilität ausmachte.
„Because the night“ wurde ihr größter Hit, gemeinsam geschrieben mit Bruce Springsteen.
Nach einem weiteren Album zog sich Patti Smith zurück, sie heiratete den MC5 – Musiker Fred „Sonic“ Smith und bekam zwei Kinder.
1988 kehrte sie mit „Dream of Life“ und dem Titel „People have the Power” kurzzeitig in die Öffentlichkeit zurück. Ein richtiges Comeback gelang ihr aber erst in den 90er Jahren.
Ihr Mann war verstorben, mit Hilfe von Freunden wie Michael Stipe von REM schrieb sie die Lieder für „Gone Again“, 1994.
Patti Smith hat noch eine Reihe von Alben herausgebracht seither, zunehmend hat sie sich viel Anerkennung als Buchautorin erworben. In „Just Kids“ beschreibt sie die frühen Jahre der Freundschaft mit Robert Mapplethorpe, ein internationaler Bestseller. Mit „M Train“ setzte sie die autobiographische Erzählung fort und schrieb über ihre Jahre mit Fred Smith und danach. Weitere Bücher folgten.
Patti Smith ist vielfach geehrt und ausgezeichnet worden, viel wichtiger ist ihr wohl aber: das Publikum liebt sie nach wie vor und bejubelt ihre Auftritte: als Ikone, als sogenannte „Godmother of Punk“, vor allem aber als Sängerin und Textern, die der Rockmusik ihre ganz eigene Sprache hinzugefügt hat.
Im Gespräch mit Ocke Bandixen zeichnet Peter Urban den Weg der Patti Smith in dieser zweiten Folge von „Urban Pop“ weiter nach, er analysiert ihre musikalischen und textlichen Themen und berichtet von dem großen, weltweiten Ansehen als Künstlerin, das Patti Smith seit vielen Jahren genießt.
Peters Playlist für Patti Smith:
Piss factory (Single, 1974)
Horses (1975): das gesamte Album
Radio Ethiopia (1976): Pissing in a river
Easter (1978): Because the night, Rock’n’Roll N****r,
Privilege (Set me free), We three
Wave (1979): Frederick, Dancing barefoot, So you want to be (a rock’n‘roll star), Revenge
Dream of Life (1988): People have the power, Paths that cross, Dream of life, The Jackson song
Gone Again (1996): Gone again, Beneath the southern cross, Summer cannibals
Peace & Noise (1997): 1959, Last call
Gung Ho (2000): Persuasion, Glitter in their eyes, Grateful
Trampin‘ (2004): Mother Rose, My Blakean year
Twelve (2007): Gimme shelter, Soul kitchen, Pastime paradise
Banga (2012): Amerigo, April fool, Fuji-san, Nine, Seneca, After the gold rush
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
„Because the night“ wurde ihr größter Hit, gemeinsam geschrieben mit Bruce Springsteen.
Nach einem weiteren Album zog sich Patti Smith zurück, sie heiratete den MC5 – Musiker Fred „Sonic“ Smith und bekam zwei Kinder.
1988 kehrte sie mit „Dream of Life“ und dem Titel „People have the Power” kurzzeitig in die Öffentlichkeit zurück. Ein richtiges Comeback gelang ihr aber erst in den 90er Jahren.
Ihr Mann war verstorben, mit Hilfe von Freunden wie Michael Stipe von REM schrieb sie die Lieder für „Gone Again“, 1994.
Patti Smith hat noch eine Reihe von Alben herausgebracht seither, zunehmend hat sie sich viel Anerkennung als Buchautorin erworben. In „Just Kids“ beschreibt sie die frühen Jahre der Freundschaft mit Robert Mapplethorpe, ein internationaler Bestseller. Mit „M Train“ setzte sie die autobiographische Erzählung fort und schrieb über ihre Jahre mit Fred Smith und danach. Weitere Bücher folgten.
Patti Smith ist vielfach geehrt und ausgezeichnet worden, viel wichtiger ist ihr wohl aber: das Publikum liebt sie nach wie vor und bejubelt ihre Auftritte: als Ikone, als sogenannte „Godmother of Punk“, vor allem aber als Sängerin und Textern, die der Rockmusik ihre ganz eigene Sprache hinzugefügt hat.
Im Gespräch mit Ocke Bandixen zeichnet Peter Urban den Weg der Patti Smith in dieser zweiten Folge von „Urban Pop“ weiter nach, er analysiert ihre musikalischen und textlichen Themen und berichtet von dem großen, weltweiten Ansehen als Künstlerin, das Patti Smith seit vielen Jahren genießt.
Peters Playlist für Patti Smith:
Piss factory (Single, 1974)
Horses (1975): das gesamte Album
Radio Ethiopia (1976): Pissing in a river
Easter (1978): Because the night, Rock’n’Roll N****r,
Privilege (Set me free), We three
Wave (1979): Frederick, Dancing barefoot, So you want to be (a rock’n‘roll star), Revenge
Dream of Life (1988): People have the power, Paths that cross, Dream of life, The Jackson song
Gone Again (1996): Gone again, Beneath the southern cross, Summer cannibals
Peace & Noise (1997): 1959, Last call
Gung Ho (2000): Persuasion, Glitter in their eyes, Grateful
Trampin‘ (2004): Mother Rose, My Blakean year
Twelve (2007): Gimme shelter, Soul kitchen, Pastime paradise
Banga (2012): Amerigo, April fool, Fuji-san, Nine, Seneca, After the gold rush
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
47 Minuten
Eher durch Zufall sei sie Musikerin geworden, sagt Patti Smith, die sich immer als Lyrikerin, als Autorin gesehen hat. Aus einem streng religiösen Elternhaus in Chicago floh sie Ende der 60er Jahre nach New York. Dort hielt sie sich mühsam als Verkäuferin in Buchläden über Wasser und legte eigene Gedichte aus. Mit dem später berühmten Fotographen Robert Mapplethorpe hauste sie ab Ende der 60er Jahre zweitweise im Chelsea Hotel und in billigen Wohnungen, schreibend, träumend vom Ruhm.
Sie fühlte sich den Beat Poeten ebenso verbunden wie dem französischen Dichter Arthur Rimbaud und tauchte in die Off-Szene New Yorks zwischen William S. Boroughs, Andy Warhol und Allen Ginsburg. Freunde wie Sam Shepard ermutigten sie, ihre Gedichte mit Gitarrenbegleitung auf der Bühne zu präsentieren: die Geburt der Sängerin Patti Smith, vor allem im legendären Club „CBGB´s“ in New York.
Das Debütalbum der Patti Smith-Group „Horses“ im Jahr 1975 schlug ein. Die wütend herausgeschleuderten Verse der Sängerin, die ungewöhnlichen Themen, die unverstellte Sprache erreichten viele. Patti Smith wurde international bekannt als Vorreiterin des Punk.
Im Gespräch mit Ocke Bandixen analysiert Peter Urban in der ersten Folge die künstlerischen Wurzeln von Patti Smith, die Elemente ihrer Kunst und die Machart und Wirkung ihres wegweisenden Albums „Horses“.
Den zweiten Teil des Podcasts findet Ihr in einer Woche hier unter dem Titel: Patti Smith – Lebendige Ikone (2/2)
Peters Playlist für Patti Smith:
Piss factory (Single, 1974)
Horses (1975): das gesamte Album
Radio Ethiopia (1976): Pissing in a river
Easter (1978): Because the night, Rock’n’Roll N****r, Privilege (Set me free), We three
Wave (1979): Frederick, Dancing barefoot, So you want to be (a rock’n‘roll star), Revenge
Dream of Life (1988): People have the power, Paths that cross, Dream of life, The Jackson song
Gone Again (1996): Gone again, Beneath the southern cross, Summer cannibals
Peace & Noise (1997): 1959, Last call
Gung Ho (2000): Persuasion, Glitter in their eyes, Grateful
Trampin‘ (2004): Mother Rose, My Blakean year
Twelve (2007): Gimme shelter, Soul kitchen, Pastime paradise
Banga (2012): Amerigo, April fool, Fuji-san, Nine, Seneca, After the gold rush
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Sie fühlte sich den Beat Poeten ebenso verbunden wie dem französischen Dichter Arthur Rimbaud und tauchte in die Off-Szene New Yorks zwischen William S. Boroughs, Andy Warhol und Allen Ginsburg. Freunde wie Sam Shepard ermutigten sie, ihre Gedichte mit Gitarrenbegleitung auf der Bühne zu präsentieren: die Geburt der Sängerin Patti Smith, vor allem im legendären Club „CBGB´s“ in New York.
Das Debütalbum der Patti Smith-Group „Horses“ im Jahr 1975 schlug ein. Die wütend herausgeschleuderten Verse der Sängerin, die ungewöhnlichen Themen, die unverstellte Sprache erreichten viele. Patti Smith wurde international bekannt als Vorreiterin des Punk.
Im Gespräch mit Ocke Bandixen analysiert Peter Urban in der ersten Folge die künstlerischen Wurzeln von Patti Smith, die Elemente ihrer Kunst und die Machart und Wirkung ihres wegweisenden Albums „Horses“.
Den zweiten Teil des Podcasts findet Ihr in einer Woche hier unter dem Titel: Patti Smith – Lebendige Ikone (2/2)
Peters Playlist für Patti Smith:
Piss factory (Single, 1974)
Horses (1975): das gesamte Album
Radio Ethiopia (1976): Pissing in a river
Easter (1978): Because the night, Rock’n’Roll N****r, Privilege (Set me free), We three
Wave (1979): Frederick, Dancing barefoot, So you want to be (a rock’n‘roll star), Revenge
Dream of Life (1988): People have the power, Paths that cross, Dream of life, The Jackson song
Gone Again (1996): Gone again, Beneath the southern cross, Summer cannibals
Peace & Noise (1997): 1959, Last call
Gung Ho (2000): Persuasion, Glitter in their eyes, Grateful
Trampin‘ (2004): Mother Rose, My Blakean year
Twelve (2007): Gimme shelter, Soul kitchen, Pastime paradise
Banga (2012): Amerigo, April fool, Fuji-san, Nine, Seneca, After the gold rush
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 30 Minuten
Paul McCartney hat die Beatles verlassen! Diese Meldung im April 1970 schockierte die Musikwelt. Die Auflösungstendenzen der berühmtesten Band der Welt waren vorher schon unübersehbar, auch George Harrison und John Lennon hatten die Band bereits verlassen wollen. Paul McCartney legte danach gleich los mit einem Solo-Album. Das berühmte Liebeslied „Maybe I´m amazed“ erzählt von Linda, seiner Frau, die privat und musikalisch zur wichtigsten Person wird.
Die Musikwelt verfolgte den musikalischen Streit der ehemaligen Beatles in den folgenden Jahren. Was aber war musikalisch bei Paul McCartney los? Warum wurde die Qualität vieler Lieder damals nicht erkannt? War der Schatten der Beatles einfach zu groß für die „Wings“-Alben oder die Soloprojekte?
Paul McCartney lieferte auch in den 70er und 80er Jahren regelmäßig Hits, er arbeitete zusammen mit Stevie Wonder, Michael Jackson und Elvis Costello. „Say Say Say“ und „Ebony and Ivory“ waren weltweit in den Charts, andere Projekte floppten, “Here Today“, sein Lied an den ermordeten Freund John Lennon, rührte 1982 die Welt zu Tränen.
Peter Urban berichtet von Begegnungen mit Paul McCartney in der Abbey Road. Im Gespräch mit Ocke Bandixen erzählt er von der Wahrnehmung des Solokünstlers McCartney über die Jahrzehnte, von Meisterwerken in den späteren Jahren des Musikers und den nicht nachlassenden musikalischen Ideen des Liverpoolers.
Die erste Folge Paul McCartney: der Beatle sowie alle anderen Folgen von Urban Pop Musiktalk mit Peter Urban findet Ihr in der ARD Audiothek.
Peters Playlist für Paul McCartney: Wings und Solo-Jahre (2/2)
(Albumtitel in Klammern)
1970: Every night, Maybe I’m amazed (McCartney)
1971: Another day (Single)
Too many people (Ram)
Dear friend (Wild Life)
1973: My love (Red Rose Speedway)
Live and let die (Single)
Band on the run, Nineteen Hundred and Eighty Five (Band on the Run)
1979: Arrow through me (Back to the Egg)
1980: Coming up, Waterfalls (McCartney II)
1982: Here today (Tug of War)
1983: Pipes of peace (Pipes of Peace)
1986: Only love remains (Press to Play)
1989: My brave face, Put it there, That day is done, Ou est le soleil? (Flowers in the Dirt - remastered 2017)
1993: Hope of deliverance (Off the Ground)
1997: The song we were singing, The world tonight, If you wanna, Somedays, Young boy, Calico skies, Heaven on a Sunday, Souvenir, Little willow, Beautiful night, Great day (Flaming Pie – remastered 2020)
2001: Your loving flame (Driving Rain)
2005: Jenny Wren, This never happened before, Anyway (Chaos and Creation in the Backyard)
2007: Dance tonight, The end of the end (Memory Almost Full)
2012: My valentine, Only our hearts (Kisses on the Bottom)
2013: Early days, New (New)
2015: Rihanna/Kanye West/Paul McCartney - FourFiveSeconds (Single)
2018: I don’t know, Happy with you, Despite repeated warnings (Egypt Station)
2020: Find my way, Seize the day (McCartney III)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Die Musikwelt verfolgte den musikalischen Streit der ehemaligen Beatles in den folgenden Jahren. Was aber war musikalisch bei Paul McCartney los? Warum wurde die Qualität vieler Lieder damals nicht erkannt? War der Schatten der Beatles einfach zu groß für die „Wings“-Alben oder die Soloprojekte?
Paul McCartney lieferte auch in den 70er und 80er Jahren regelmäßig Hits, er arbeitete zusammen mit Stevie Wonder, Michael Jackson und Elvis Costello. „Say Say Say“ und „Ebony and Ivory“ waren weltweit in den Charts, andere Projekte floppten, “Here Today“, sein Lied an den ermordeten Freund John Lennon, rührte 1982 die Welt zu Tränen.
Peter Urban berichtet von Begegnungen mit Paul McCartney in der Abbey Road. Im Gespräch mit Ocke Bandixen erzählt er von der Wahrnehmung des Solokünstlers McCartney über die Jahrzehnte, von Meisterwerken in den späteren Jahren des Musikers und den nicht nachlassenden musikalischen Ideen des Liverpoolers.
Die erste Folge Paul McCartney: der Beatle sowie alle anderen Folgen von Urban Pop Musiktalk mit Peter Urban findet Ihr in der ARD Audiothek.
Peters Playlist für Paul McCartney: Wings und Solo-Jahre (2/2)
(Albumtitel in Klammern)
1970: Every night, Maybe I’m amazed (McCartney)
1971: Another day (Single)
Too many people (Ram)
Dear friend (Wild Life)
1973: My love (Red Rose Speedway)
Live and let die (Single)
Band on the run, Nineteen Hundred and Eighty Five (Band on the Run)
1979: Arrow through me (Back to the Egg)
1980: Coming up, Waterfalls (McCartney II)
1982: Here today (Tug of War)
1983: Pipes of peace (Pipes of Peace)
1986: Only love remains (Press to Play)
1989: My brave face, Put it there, That day is done, Ou est le soleil? (Flowers in the Dirt - remastered 2017)
1993: Hope of deliverance (Off the Ground)
1997: The song we were singing, The world tonight, If you wanna, Somedays, Young boy, Calico skies, Heaven on a Sunday, Souvenir, Little willow, Beautiful night, Great day (Flaming Pie – remastered 2020)
2001: Your loving flame (Driving Rain)
2005: Jenny Wren, This never happened before, Anyway (Chaos and Creation in the Backyard)
2007: Dance tonight, The end of the end (Memory Almost Full)
2012: My valentine, Only our hearts (Kisses on the Bottom)
2013: Early days, New (New)
2015: Rihanna/Kanye West/Paul McCartney - FourFiveSeconds (Single)
2018: I don’t know, Happy with you, Despite repeated warnings (Egypt Station)
2020: Find my way, Seize the day (McCartney III)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 26 Minuten
Paul McCartney ist eine Musiklegende. Sein außerordentliches Talent für Melodien, seine Kreativität und Neugier, dazu die symbiotische musikalische Zusammenarbeit mit seinem Freund John Lennon - an ihm kann niemand vorbei.
Bei allem Zauber des vierköpfigen Phänomens der Beatles, ihrem märchenhaften Erfolg und bahnbrechenden Einfluss auf die Pop- und Rockmusik stellt sich die Frage: welchen Anteil hatte Paul McCartney daran? Woher kommen seine musikalischen Ideen? Wie hat es der Liverpooler sowohl als Balladenkomponist als auch als Rockmusiker schafft, so viel Neues zu schaffen?
Peter Urban analysiert das Können von Sir Paul McCartney in „Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban“. Er erzählt in zwei Ausgaben einmal über die Zeit von Paul McCartney bei den Beatles, des Weiteren über seine Arbeiten danach.
In der ersten Folge geht es um den musikalischen Hintergrund von Paul McCartney, die Musikwelt seiner Familie, den Impuls des Rock’n‘Roll, die Lehrjahre in Hamburg und Liverpool. Ab wann konnte man sagen: das ist ein Paul-McCartney-Song? Die außerordentliche Balance zwischen unvergesslichen Balladen und mitreißenden Rocknummern – wie haben John Lennon und Paul McCartney zusammengearbeitet? Welchen ganz persönlichen Einfluss hatte der Produzent George Martin auf Paul McCartney, war er dessen Meisterschüler?
Im Gespräch mit Ocke Bandixen erklärt Peter Urban das musikalische Schaffen von Paul McCartney zur Beatles-Zeit, er deckt Quellen und Einflüsse auf und beschreibt die Reaktionen und Erwartungen der Fans und Kritiker der Zeit.
Peters Playlist für Paul McCartney: der Beatle (1/2)
(Album-Titel in Klammern, remastered versions 2009 und Remixe 2017/2019)
1963: I saw her standing there (Please Please Me)
From me to you (Single), I want to hold your hand (Single)
All my Loving (With the Beatles)
1964: If I fell, And I love her, Can’t buy me love, Things we said today (A Hard Days Night)
Baby in black, I’ll follow the sun (Beatles For Sale)
1965: I’ve just seen a face, Yesterday (Help!)
We can work it out (Single)
Drive my car, You won’t see me, Michelle, I’m looking through you (Rubber Soul)
1966: Eleanor Rigby, Here, there and everywhere, Good day sunshine, For no one, Got to get you into my life (Revolver)
1967: Penny Lane (Single, Stereo Mix 2017)
With a little help from my friends, Getting better, Fixing a hole, She’s leaving home, When I’m sixty-four, A day in the life (Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band – Remix 2017)
Hello, Goodbye (Single)
The fool on the hill (Magical Mystery Tour, EP)
1968: Hey Jude (Single)
Blackbird, I will, Mother Nature’s son, Helter skelter, Honey pie
1969: Get back (Single)
Oh Darling, You never give me your money, She came in through the bathroom window/Golden slumbers/Carry that weight/The end (Abbey Road – Remix 2019)
1970: Let it be (Let It Be), The long and winding road (Let It Be…Naked, 2014)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Bei allem Zauber des vierköpfigen Phänomens der Beatles, ihrem märchenhaften Erfolg und bahnbrechenden Einfluss auf die Pop- und Rockmusik stellt sich die Frage: welchen Anteil hatte Paul McCartney daran? Woher kommen seine musikalischen Ideen? Wie hat es der Liverpooler sowohl als Balladenkomponist als auch als Rockmusiker schafft, so viel Neues zu schaffen?
Peter Urban analysiert das Können von Sir Paul McCartney in „Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban“. Er erzählt in zwei Ausgaben einmal über die Zeit von Paul McCartney bei den Beatles, des Weiteren über seine Arbeiten danach.
In der ersten Folge geht es um den musikalischen Hintergrund von Paul McCartney, die Musikwelt seiner Familie, den Impuls des Rock’n‘Roll, die Lehrjahre in Hamburg und Liverpool. Ab wann konnte man sagen: das ist ein Paul-McCartney-Song? Die außerordentliche Balance zwischen unvergesslichen Balladen und mitreißenden Rocknummern – wie haben John Lennon und Paul McCartney zusammengearbeitet? Welchen ganz persönlichen Einfluss hatte der Produzent George Martin auf Paul McCartney, war er dessen Meisterschüler?
Im Gespräch mit Ocke Bandixen erklärt Peter Urban das musikalische Schaffen von Paul McCartney zur Beatles-Zeit, er deckt Quellen und Einflüsse auf und beschreibt die Reaktionen und Erwartungen der Fans und Kritiker der Zeit.
Peters Playlist für Paul McCartney: der Beatle (1/2)
(Album-Titel in Klammern, remastered versions 2009 und Remixe 2017/2019)
1963: I saw her standing there (Please Please Me)
From me to you (Single), I want to hold your hand (Single)
All my Loving (With the Beatles)
1964: If I fell, And I love her, Can’t buy me love, Things we said today (A Hard Days Night)
Baby in black, I’ll follow the sun (Beatles For Sale)
1965: I’ve just seen a face, Yesterday (Help!)
We can work it out (Single)
Drive my car, You won’t see me, Michelle, I’m looking through you (Rubber Soul)
1966: Eleanor Rigby, Here, there and everywhere, Good day sunshine, For no one, Got to get you into my life (Revolver)
1967: Penny Lane (Single, Stereo Mix 2017)
With a little help from my friends, Getting better, Fixing a hole, She’s leaving home, When I’m sixty-four, A day in the life (Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band – Remix 2017)
Hello, Goodbye (Single)
The fool on the hill (Magical Mystery Tour, EP)
1968: Hey Jude (Single)
Blackbird, I will, Mother Nature’s son, Helter skelter, Honey pie
1969: Get back (Single)
Oh Darling, You never give me your money, She came in through the bathroom window/Golden slumbers/Carry that weight/The end (Abbey Road – Remix 2019)
1970: Let it be (Let It Be), The long and winding road (Let It Be…Naked, 2014)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 19 Minuten
Elton John ist in den 70er Jahren der erfolgreichste Solokünstler der Popmusik. Alle Alben verkaufen sich millionenfach, seine Konzerte in Stadien sind ausverkauft.
Und doch erschöpft sich seine Arbeitsweise, persönliche Probleme mit Drogen und Beziehungen belasten ihn, die Zusammenarbeit mit dem Texter Bernie Taupin wird unterbrochen, Ausflüge in Discomusik Ende der 70er Jahre gefallen vielen seiner Fans nicht.
Mit dem Album „Too low for zero” kommt die Anerkennung vieler Kritiker und der Fans zurück.
Elton John braucht noch bis 1990, um seine Suchtprobleme in den Griff zu bekommen.
Peter Urban schätzt das musikalische Schaffen von Elton John ein. Im Gespräch mit Ocke Bandixen erzählt er von einem persönlichen Interview und den bis heute spannenden Wendungen im Leben des brillanten Balladenkönigs und Boogie-Man.
Peters Playlist für Elton John (1&2)
Empty Sky (1969): Skyline pigeon
Elton John (1970): Your song, Take me to the pilot, First episode at Hienton, Border song, The greatest discovery, The King must die
Tumbleweed Connection (1970): ganzes Album
Madman across the water (1971): Tiny dancer, Levon, Madman across the water
Honky Chateau (1972): Honky cat, Mellow, Rocket man, Mona Lisas and Mad Hatters
Don’t Shoot Me I’m Only the Piano Player (1973): Daniel
Goodbye Yellow Brick Road (1973): Candle in the wind, Bennie and the Jets, Goodbye yellow brick road, Grey seal, I’ve seen that movie too, Saturday night’s alright (For fighting)
Caribou (1974): Don’t let the sun go down on me
Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy (1975): ganzes Album
Blue Moves (1976): Tonight, Cage the songbird, Sorry …
A Single Man (1978): Georgia, Song for Guy
21 at 33 (1980): Little Jeannie, White lady white powder
The Fox (1981): Just like Belgium, Elton’s Song
Jump Up! (1982): Empty Garden
Too Low for Zero (1983): Cold as Christmas, I’m still standing, I guess that’s why they call it the blues, One more arrow
Breaking Hearts (1984): Breaking hearts
Ice on Fire (1985): Nikita
Reg Strikes Back (1988): A word in Spanish, I don’t wanna go on with you like that
Sleeping with the Past (1989): Healing hands, Sacrifice
The One (1992): Simple life, The one, Runaway train
Made in England (1995): Believe, Made in England, Blessed
Songs from the West Coast (2001): The emperor’s new clothes, I want love, Ballad of the boy in red shoes, This train don’t stop there anymore
The Captain and the Kid (2006): Postcards from Richard Nixon, Wouldn’t have you any other way (NYC), Tinderbox, Old 67, The captain and the kid
Elton John/Leon Russell - The Union (2010)
The Diving Board (2013): Oscar Wilde gets out, A town called Jubilee, Home again, Mexican vacation, The diving board
Wonderful Crazy Night (2016): Wonderful crazy night, In the name of you, The open chord
The Lockdown Sessions (2021): Finish line, I’m not gonna miss you
SINGLE:
Candle in the Wind 1997
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Und doch erschöpft sich seine Arbeitsweise, persönliche Probleme mit Drogen und Beziehungen belasten ihn, die Zusammenarbeit mit dem Texter Bernie Taupin wird unterbrochen, Ausflüge in Discomusik Ende der 70er Jahre gefallen vielen seiner Fans nicht.
Mit dem Album „Too low for zero” kommt die Anerkennung vieler Kritiker und der Fans zurück.
Elton John braucht noch bis 1990, um seine Suchtprobleme in den Griff zu bekommen.
Peter Urban schätzt das musikalische Schaffen von Elton John ein. Im Gespräch mit Ocke Bandixen erzählt er von einem persönlichen Interview und den bis heute spannenden Wendungen im Leben des brillanten Balladenkönigs und Boogie-Man.
Peters Playlist für Elton John (1&2)
Empty Sky (1969): Skyline pigeon
Elton John (1970): Your song, Take me to the pilot, First episode at Hienton, Border song, The greatest discovery, The King must die
Tumbleweed Connection (1970): ganzes Album
Madman across the water (1971): Tiny dancer, Levon, Madman across the water
Honky Chateau (1972): Honky cat, Mellow, Rocket man, Mona Lisas and Mad Hatters
Don’t Shoot Me I’m Only the Piano Player (1973): Daniel
Goodbye Yellow Brick Road (1973): Candle in the wind, Bennie and the Jets, Goodbye yellow brick road, Grey seal, I’ve seen that movie too, Saturday night’s alright (For fighting)
Caribou (1974): Don’t let the sun go down on me
Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy (1975): ganzes Album
Blue Moves (1976): Tonight, Cage the songbird, Sorry …
A Single Man (1978): Georgia, Song for Guy
21 at 33 (1980): Little Jeannie, White lady white powder
The Fox (1981): Just like Belgium, Elton’s Song
Jump Up! (1982): Empty Garden
Too Low for Zero (1983): Cold as Christmas, I’m still standing, I guess that’s why they call it the blues, One more arrow
Breaking Hearts (1984): Breaking hearts
Ice on Fire (1985): Nikita
Reg Strikes Back (1988): A word in Spanish, I don’t wanna go on with you like that
Sleeping with the Past (1989): Healing hands, Sacrifice
The One (1992): Simple life, The one, Runaway train
Made in England (1995): Believe, Made in England, Blessed
Songs from the West Coast (2001): The emperor’s new clothes, I want love, Ballad of the boy in red shoes, This train don’t stop there anymore
The Captain and the Kid (2006): Postcards from Richard Nixon, Wouldn’t have you any other way (NYC), Tinderbox, Old 67, The captain and the kid
Elton John/Leon Russell - The Union (2010)
The Diving Board (2013): Oscar Wilde gets out, A town called Jubilee, Home again, Mexican vacation, The diving board
Wonderful Crazy Night (2016): Wonderful crazy night, In the name of you, The open chord
The Lockdown Sessions (2021): Finish line, I’m not gonna miss you
SINGLE:
Candle in the Wind 1997
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 15 Minuten
Elton John hat der Welt über 50 Jahre lang seine Melodien geschenkt.
Geboren wurde der schrille Superstar mit Brille als Reginald Kenneth Dwight, ein schüchternes Einzelkind. Schon früh wurde sein musikalisches Talent und sein präzises Gehör entdeckt.
Nach Lehrjahren traf er schließlich auf den Texter Bernie Taupin – eine entscheidende Wende in seinem Leben. Das zweite Album brachte den Durchbruch, der Star Elton John war geboren. In wenigen Jahren folgten Alben, große Tourneen und zahlreiche Hits. Die Kostüme und Bühnenauftritte wurden immer spektakulärer, verdeckten aber auch Einsamkeit und Drogenprobleme.
Peter Urban erinnert sich an erste Auftritte. Im Gespräch mit Ocke Bandixen zeichnet er den Werdegang des Sängers und Pianisten nach und erklärt die Quellen für dessen Musik.
Peters Playlist für Elton John (1&2)
Empty Sky (1969): Skyline pigeon
Elton John (1970): Your song, Take me to the pilot, First episode at Hienton, Border song, The greatest discovery, The King must die
Tumbleweed Connection (1970): ganzes Album
Madman across the water (1971): Tiny dancer, Levon, Madman across the water
Honky Chateau (1972): Honky cat, Mellow, Rocket man, Mona Lisas and Mad Hatters
Don’t Shoot Me I’m Only the Piano Player (1973): Daniel
Goodbye Yellow Brick Road (1973): Candle in the wind, Bennie and the Jets, Goodbye yellow brick road, Grey seal, I’ve seen that movie too, Saturday night’s alright (For fighting)
Caribou (1974): Don’t let the sun go down on me
Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy (1975): ganzes Album
Blue Moves (1976): Tonight, Cage the songbird, Sorry …
A Single Man (1978): Georgia, Song for Guy
21 at 33 (1980): Little Jeannie, White lady white powder
The Fox (1981): Just like Belgium, Elton’s Song
Jump Up! (1982): Empty Garden
Too Low for Zero (1983): Cold as Christmas, I’m still standing, I guess that’s why they call it the blues, One more arrow
Breaking Hearts (1984): Breaking hearts
Ice on Fire (1985): Nikita
Reg Strikes Back (1988): A word in Spanish, I don’t wanna go on with you like that
Sleeping with the Past (1989): Healing hands, Sacrifice
The One (1992): Simple life, The one, Runaway train
Made in England (1995): Believe, Made in England, Blessed
Songs from the West Coast (2001): The emperor’s new clothes, I want love, Ballad of the boy in red shoes, This train don’t stop there anymore
The Captain and the Kid (2006): Postcards from Richard Nixon, Wouldn’t have you any other way (NYC), Tinderbox, Old 67, The captain and the kid
Elton John/Leon Russell - The Union (2010)
The Diving Board (2013): Oscar Wilde gets out, A town called Jubilee, Home again, Mexican vacation, The diving board
Wonderful Crazy Night (2016): Wonderful crazy night, In the name of you, The open chord
The Lockdown Sessions (2021): Finish line, I’m not gonna miss you
SINGLE:
Candle in the Wind 1997
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Geboren wurde der schrille Superstar mit Brille als Reginald Kenneth Dwight, ein schüchternes Einzelkind. Schon früh wurde sein musikalisches Talent und sein präzises Gehör entdeckt.
Nach Lehrjahren traf er schließlich auf den Texter Bernie Taupin – eine entscheidende Wende in seinem Leben. Das zweite Album brachte den Durchbruch, der Star Elton John war geboren. In wenigen Jahren folgten Alben, große Tourneen und zahlreiche Hits. Die Kostüme und Bühnenauftritte wurden immer spektakulärer, verdeckten aber auch Einsamkeit und Drogenprobleme.
Peter Urban erinnert sich an erste Auftritte. Im Gespräch mit Ocke Bandixen zeichnet er den Werdegang des Sängers und Pianisten nach und erklärt die Quellen für dessen Musik.
Peters Playlist für Elton John (1&2)
Empty Sky (1969): Skyline pigeon
Elton John (1970): Your song, Take me to the pilot, First episode at Hienton, Border song, The greatest discovery, The King must die
Tumbleweed Connection (1970): ganzes Album
Madman across the water (1971): Tiny dancer, Levon, Madman across the water
Honky Chateau (1972): Honky cat, Mellow, Rocket man, Mona Lisas and Mad Hatters
Don’t Shoot Me I’m Only the Piano Player (1973): Daniel
Goodbye Yellow Brick Road (1973): Candle in the wind, Bennie and the Jets, Goodbye yellow brick road, Grey seal, I’ve seen that movie too, Saturday night’s alright (For fighting)
Caribou (1974): Don’t let the sun go down on me
Captain Fantastic and the Brown Dirt Cowboy (1975): ganzes Album
Blue Moves (1976): Tonight, Cage the songbird, Sorry …
A Single Man (1978): Georgia, Song for Guy
21 at 33 (1980): Little Jeannie, White lady white powder
The Fox (1981): Just like Belgium, Elton’s Song
Jump Up! (1982): Empty Garden
Too Low for Zero (1983): Cold as Christmas, I’m still standing, I guess that’s why they call it the blues, One more arrow
Breaking Hearts (1984): Breaking hearts
Ice on Fire (1985): Nikita
Reg Strikes Back (1988): A word in Spanish, I don’t wanna go on with you like that
Sleeping with the Past (1989): Healing hands, Sacrifice
The One (1992): Simple life, The one, Runaway train
Made in England (1995): Believe, Made in England, Blessed
Songs from the West Coast (2001): The emperor’s new clothes, I want love, Ballad of the boy in red shoes, This train don’t stop there anymore
The Captain and the Kid (2006): Postcards from Richard Nixon, Wouldn’t have you any other way (NYC), Tinderbox, Old 67, The captain and the kid
Elton John/Leon Russell - The Union (2010)
The Diving Board (2013): Oscar Wilde gets out, A town called Jubilee, Home again, Mexican vacation, The diving board
Wonderful Crazy Night (2016): Wonderful crazy night, In the name of you, The open chord
The Lockdown Sessions (2021): Finish line, I’m not gonna miss you
SINGLE:
Candle in the Wind 1997
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 23 Minuten
U2 hatten es ab den 80er Jahren geschafft, weltweit ein Millionenpublikum zu erreichen. Das Charisma des Sängers Bono und der Sound vor allem mit dem prägenden Gitarrenspiel von „The Edge“: U2 waren sofort erkennbar und spielten statt in Hallen in riesigen Stadien.
Die Band blieb aber nicht stehen, sie ging, mit neuen Ideen im Kopf, nach Berlin, wo eben die Mauer gefallen war. Der Sound der Band wurde elektronischer, Klänge der „Einstürzenden Neubauten“ oder der aufkommenden Techno-Szene beeinflussten die neuen Lieder, die zum Teil im Hansastudio aufgenommen wurden. Das Album „Achtung, Baby!“ spaltete die Fans zunächst, Hits wie „One“ oder „Mysterious Ways“ bescherten der Band jedoch wieder weltweiten Erfolg und Anerkennung. U2 gingen diesen Weg weiter, die Live-Auftritte glichen nun Theaterinszenierungen. Die Band hatte sich vom Pathos der 80er Jahre befreit.
Peter Urban berichtet auch im zweiten Teil vom künstlerischen Werdegang der Band, er analysiert ihre musikalischen Wendungen und erzählt im Gespräch mit Ocke Bandixen von ganz unterschiedlichen Konzerten, bei denen er die Band über die Jahre erlebt hat.
Peters Playlist für U2:
Boy (1980): I will follow, Stories for boys, The ocean
October (1982): Rejoice, Tomorrow, October
War (1983): Sunday Bloody Sunday, Seconds, New Year’s Day, Surrender, 40
Under A Blood Red Sky (Live, 1983): I will follow, Sunday Bloody Sunday, New Year’s Day, 40
The Unforgettable Fire (1984): A sort of homecoming, Pride (In the name of love), The unforgettable fire, 4th of July, Bad, MLK
Wide Awake In America (EP 1985): Bad (live)
The Joshua Tree (1987): Where the streets have no name, I still haven’t found, what I’m looking for, With or without you, Bullet the blue sky, Running to stand still, In God’s country, Trip through your wires, Mothers of the disappeared
Rattle and Hum (1988): Desire, Silver and gold, Angel of Harlem, All I want is you
Achtung Baby (1991): Even better than the real thing, One, Who’s gonna ride your wild horses, The fly, Mysterious ways, Acrobat, Love is blindness
Zooropa (1993): Lemon, Stay (Faraway, so close), The first time
Passengers: Original Soundtracks 1 (1995): Miss Sarajevo (feat. Luciano Pavarotti)
Pop (1997): Staring at the sun
All That You Can’t Leave Behind (2000): Beautiful day, Stuck in a moment you can’t get out of, Walk on, In a little while, The ground beneath her feet
How to Dismantle an Atomic Bomb (2004): Vertigo, Sometimes you can’t make it on your own, City of blinding lights, One step closer, A man and a woman
No Line on the Horizon (2009): Magnificent, Cedars of Lebanon
Ordinary Love/Breathe (Single 2013, Soundtrack Mandela: „The Long Ride to Freedom“)
Songs of Innocence (2014): Every breaking wave, Song for someone, Iris (Hold me close), Cedarwood Road, The troubles (feat. Lykke Li)
Songs of Experience (2017): Summer of love, Love is bigger than anything that’s in its way, 13 (There is a light)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Die Band blieb aber nicht stehen, sie ging, mit neuen Ideen im Kopf, nach Berlin, wo eben die Mauer gefallen war. Der Sound der Band wurde elektronischer, Klänge der „Einstürzenden Neubauten“ oder der aufkommenden Techno-Szene beeinflussten die neuen Lieder, die zum Teil im Hansastudio aufgenommen wurden. Das Album „Achtung, Baby!“ spaltete die Fans zunächst, Hits wie „One“ oder „Mysterious Ways“ bescherten der Band jedoch wieder weltweiten Erfolg und Anerkennung. U2 gingen diesen Weg weiter, die Live-Auftritte glichen nun Theaterinszenierungen. Die Band hatte sich vom Pathos der 80er Jahre befreit.
Peter Urban berichtet auch im zweiten Teil vom künstlerischen Werdegang der Band, er analysiert ihre musikalischen Wendungen und erzählt im Gespräch mit Ocke Bandixen von ganz unterschiedlichen Konzerten, bei denen er die Band über die Jahre erlebt hat.
Peters Playlist für U2:
Boy (1980): I will follow, Stories for boys, The ocean
October (1982): Rejoice, Tomorrow, October
War (1983): Sunday Bloody Sunday, Seconds, New Year’s Day, Surrender, 40
Under A Blood Red Sky (Live, 1983): I will follow, Sunday Bloody Sunday, New Year’s Day, 40
The Unforgettable Fire (1984): A sort of homecoming, Pride (In the name of love), The unforgettable fire, 4th of July, Bad, MLK
Wide Awake In America (EP 1985): Bad (live)
The Joshua Tree (1987): Where the streets have no name, I still haven’t found, what I’m looking for, With or without you, Bullet the blue sky, Running to stand still, In God’s country, Trip through your wires, Mothers of the disappeared
Rattle and Hum (1988): Desire, Silver and gold, Angel of Harlem, All I want is you
Achtung Baby (1991): Even better than the real thing, One, Who’s gonna ride your wild horses, The fly, Mysterious ways, Acrobat, Love is blindness
Zooropa (1993): Lemon, Stay (Faraway, so close), The first time
Passengers: Original Soundtracks 1 (1995): Miss Sarajevo (feat. Luciano Pavarotti)
Pop (1997): Staring at the sun
All That You Can’t Leave Behind (2000): Beautiful day, Stuck in a moment you can’t get out of, Walk on, In a little while, The ground beneath her feet
How to Dismantle an Atomic Bomb (2004): Vertigo, Sometimes you can’t make it on your own, City of blinding lights, One step closer, A man and a woman
No Line on the Horizon (2009): Magnificent, Cedars of Lebanon
Ordinary Love/Breathe (Single 2013, Soundtrack Mandela: „The Long Ride to Freedom“)
Songs of Innocence (2014): Every breaking wave, Song for someone, Iris (Hold me close), Cedarwood Road, The troubles (feat. Lykke Li)
Songs of Experience (2017): Summer of love, Love is bigger than anything that’s in its way, 13 (There is a light)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 21 Minuten
U2 gehören zu den wenigen Bands, die über Jahrzehnte weltweit ein Millionenpublikum erreichen.
U2 wurde Mitte der 70er Jahre in Dublin gegründet. Aus der Schülerband entwickelte sich eine Gruppe, die mit bisweilen politischen oder sehr persönlichen Liedern engagiert über Verlust, Angst oder ihren Glauben sang.
„Sunday, Bloody Sunday“ vom dritten Album “War” machte sie auch international bekannt.
U2 entwickelte dabei vor allem auf der Bühne eine ganz eigene, anziehende Klangwelt: Bono, der Sänger, und „The Edge“, der Gitarrist der Band, prägten besonders den Sound der Band, der bis heute sofort erkennbar ist.
Im ersten Teil des Podcasts über U2 entschlüsselt Peter Urban die Klangmagie der vier Iren bis zum meistverkauften Album der Band „The Joshua Tree“, 1987.
Er erzählt vom ersten U2-Konzert im legendären Hamburger Club „Onkel Pö“, bei dem er dabei war. Peter Urban zeichnet im Gespräch mit Ocke Bandixen den Weg und die künstlerische Entwicklung der Band über die verschiedenen Alben und ihre Konzerte nach und er berichtet ausführlich vom Auftritt bei Live Aid 1985, bei dem er selbst als Kommentator tätig war.
Peters Playlist für U2:
Boy (1980): I will follow, Stories for boys, The ocean
October (1982): Rejoice, Tomorrow, October
War (1983): Sunday Bloody Sunday, Seconds, New Year’s Day, Surrender, 40
Under A Blood Red Sky (Live, 1983): I will follow, Sunday Bloody Sunday, New Year’s Day, 40
The Unforgettable Fire (1984): A sort of homecoming, Pride (In the name of love), The unforgettable fire, 4th of July, Bad, MLK
Wide Awake In America (EP 1985): Bad (live)
The Joshua Tree (1987): Where the streets have no name, I still haven’t found, what I’m looking for, With or without you, Bullet the blue sky, Running to stand still, In God’s country, Trip through your wires, Mothers of the disappeared
Rattle and Hum (1988): Desire, Silver and gold, Angel of Harlem, All I want is you
Achtung Baby (1991): Even better than the real thing, One, Who’s gonna ride your wild horses, The fly, Mysterious ways, Acrobat, Love is blindness
Zooropa (1993): Lemon, Stay (Faraway, so close), The first time
Passengers: Original Soundtracks 1 (1995): Miss Sarajevo (feat. Luciano Pavarotti)
Pop (1997): Staring at the sun
All That You Can’t Leave Behind (2000): Beautiful day, Stuck in a moment you can’t get out of, Walk on, In a little while, The ground beneath her feet
How to Dismantle an Atomic Bomb (2004): Vertigo, Sometimes you can’t make it on your own, City of blinding lights, One step closer, A man and a woman
No Line on the Horizon (2009): Magnificent, Cedars of Lebanon
Ordinary Love/Breathe (Single 2013, Soundtrack Mandela: „The Long Ride to Freedom“)
Songs of Innocence (2014): Every breaking wave, Song for someone, Iris (Hold me close), Cedarwood Road, The troubles (feat. Lykke Li)
Songs of Experience (2017): Summer of love, Love is bigger than anything that’s in its way, 13 (There is a light)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
U2 wurde Mitte der 70er Jahre in Dublin gegründet. Aus der Schülerband entwickelte sich eine Gruppe, die mit bisweilen politischen oder sehr persönlichen Liedern engagiert über Verlust, Angst oder ihren Glauben sang.
„Sunday, Bloody Sunday“ vom dritten Album “War” machte sie auch international bekannt.
U2 entwickelte dabei vor allem auf der Bühne eine ganz eigene, anziehende Klangwelt: Bono, der Sänger, und „The Edge“, der Gitarrist der Band, prägten besonders den Sound der Band, der bis heute sofort erkennbar ist.
Im ersten Teil des Podcasts über U2 entschlüsselt Peter Urban die Klangmagie der vier Iren bis zum meistverkauften Album der Band „The Joshua Tree“, 1987.
Er erzählt vom ersten U2-Konzert im legendären Hamburger Club „Onkel Pö“, bei dem er dabei war. Peter Urban zeichnet im Gespräch mit Ocke Bandixen den Weg und die künstlerische Entwicklung der Band über die verschiedenen Alben und ihre Konzerte nach und er berichtet ausführlich vom Auftritt bei Live Aid 1985, bei dem er selbst als Kommentator tätig war.
Peters Playlist für U2:
Boy (1980): I will follow, Stories for boys, The ocean
October (1982): Rejoice, Tomorrow, October
War (1983): Sunday Bloody Sunday, Seconds, New Year’s Day, Surrender, 40
Under A Blood Red Sky (Live, 1983): I will follow, Sunday Bloody Sunday, New Year’s Day, 40
The Unforgettable Fire (1984): A sort of homecoming, Pride (In the name of love), The unforgettable fire, 4th of July, Bad, MLK
Wide Awake In America (EP 1985): Bad (live)
The Joshua Tree (1987): Where the streets have no name, I still haven’t found, what I’m looking for, With or without you, Bullet the blue sky, Running to stand still, In God’s country, Trip through your wires, Mothers of the disappeared
Rattle and Hum (1988): Desire, Silver and gold, Angel of Harlem, All I want is you
Achtung Baby (1991): Even better than the real thing, One, Who’s gonna ride your wild horses, The fly, Mysterious ways, Acrobat, Love is blindness
Zooropa (1993): Lemon, Stay (Faraway, so close), The first time
Passengers: Original Soundtracks 1 (1995): Miss Sarajevo (feat. Luciano Pavarotti)
Pop (1997): Staring at the sun
All That You Can’t Leave Behind (2000): Beautiful day, Stuck in a moment you can’t get out of, Walk on, In a little while, The ground beneath her feet
How to Dismantle an Atomic Bomb (2004): Vertigo, Sometimes you can’t make it on your own, City of blinding lights, One step closer, A man and a woman
No Line on the Horizon (2009): Magnificent, Cedars of Lebanon
Ordinary Love/Breathe (Single 2013, Soundtrack Mandela: „The Long Ride to Freedom“)
Songs of Innocence (2014): Every breaking wave, Song for someone, Iris (Hold me close), Cedarwood Road, The troubles (feat. Lykke Li)
Songs of Experience (2017): Summer of love, Love is bigger than anything that’s in its way, 13 (There is a light)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 8 Minuten
“Tapestry” von Carole King, im Jahr 1971 veröffentlicht, ist eines der erfolgreichsten und einflussreichsten Alben der Popmusikgeschichte. Carole King trat damit für ein großes Publikum als Singer-Songwriterin in Erscheinung.
Carole King konnte damals bereits auf eine lange und überaus erfolgreiche Karriere als Musikautorin zurückblicken. Meistens gemeinsam mit ihrem Partner Gerry Goffin schrieb sie zahlreiche Hits für andere Künstlerinnen und Künstler, für Vokalgruppen, Beatbands oder Solokünstler.
Carole King nahm einige dieser früheren Lieder ebenfalls für „Tapestry“ auf. Sie fügen sich in ihrer ganz eigenen Interpretation stimmig ein in die Gesamtaussage des Albums: die klavierbetonten, selbstbewussten, ebenso sehnsüchtigen wie lebensfrohen und tröstenden Songs einer Ausnahmekünstlerin.
Peter Urban erzählt in der neuen Podcast Folge von „Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban“ vom Werdegang der Künstlerin Carole King. Im Gespräch mit Ocke Bandixen spannt er den Bogen von der Entstehung des legendären Albums über die gewaltige Resonanz, die sich nicht nur nicht nur in sehr vielen Auszeichnungen ausdrückte – bis hin zu den zahllosen Neuaufnahmen der Lieder.
Peters Playlist für Carole King:
(Als Künstlerin)
It might as well rain until September (Single, 1962)
The City (Carole King, Charles Larkey, Danny Kortchmar, Jim Gordon)
Now that everythin’s been said (1968): Snow queen, I wasn‘t born to follow
Writer (1970): Goin‘ back, Raspberry jam, I can’t hear you no more, Up on the roof
Tapestry (1971) – alle Songs
The Legendary Demos (2012): Take good care of my baby (1961), (You make me feel like) A natural woman (1967), Like little children (1966), Crying in the rain (1962)
(Als Autorin - eine Auswahl von Top-Hits):
1961: Will you love me tomorrow (The Shirelles, u.a.), Take good care of my baby (Bobby Vee, u.a.), Some kind of wonderful, (The Drifters), Walkin‘ with my angel (Bobby Vee)
1962: Chains (The Cookies, The Beatles, 1963), The Loco-Motion (Little Eva, u.a.), Keep your hands off my baby (Little Eva u.a., The Beatles 1963), Go away little girl (Steve Lawrence, u.a.), Up on the roof (The Drifters, u.a.), Crying in the rain (Everly Brothers, u.a., Tammi Wynette, 1981, a-ha, 1990)
1963: Hey girl (Freddie Scott, u.a.), One fine day (The Chiffons, u.a., The Carpenters, 1973)
1964: I’m into something good (Herman’s Hermits), Oh no not my baby (Maxine Brown, u.a., Manfred Mann, 1965, Rod Stewart, 1973)
1965: At the club (The Drifters), Some of your lovin‘ (Dusty Springfield, Phil Collins, 2010), Don’t forget about me (Barbara Lewis, Dusty Springfield)
1966: Don’t bring me down (The Animals, Goin‘ back (Dusty Springfield, u.a., The Byrds, 1968), I can’t make it alone (P.J.Proby, u.a.), Like little children (The Knickerbockers)
1967: Pleasant Valley Sunday (The Monkees), (You make me feel like) A natural woman (Aretha Franklin, u.a.)
1968: I wasn’t born to follow (The Byrds, u.a.)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Carole King konnte damals bereits auf eine lange und überaus erfolgreiche Karriere als Musikautorin zurückblicken. Meistens gemeinsam mit ihrem Partner Gerry Goffin schrieb sie zahlreiche Hits für andere Künstlerinnen und Künstler, für Vokalgruppen, Beatbands oder Solokünstler.
Carole King nahm einige dieser früheren Lieder ebenfalls für „Tapestry“ auf. Sie fügen sich in ihrer ganz eigenen Interpretation stimmig ein in die Gesamtaussage des Albums: die klavierbetonten, selbstbewussten, ebenso sehnsüchtigen wie lebensfrohen und tröstenden Songs einer Ausnahmekünstlerin.
Peter Urban erzählt in der neuen Podcast Folge von „Urban Pop – Musiktalk mit Peter Urban“ vom Werdegang der Künstlerin Carole King. Im Gespräch mit Ocke Bandixen spannt er den Bogen von der Entstehung des legendären Albums über die gewaltige Resonanz, die sich nicht nur nicht nur in sehr vielen Auszeichnungen ausdrückte – bis hin zu den zahllosen Neuaufnahmen der Lieder.
Peters Playlist für Carole King:
(Als Künstlerin)
It might as well rain until September (Single, 1962)
The City (Carole King, Charles Larkey, Danny Kortchmar, Jim Gordon)
Now that everythin’s been said (1968): Snow queen, I wasn‘t born to follow
Writer (1970): Goin‘ back, Raspberry jam, I can’t hear you no more, Up on the roof
Tapestry (1971) – alle Songs
The Legendary Demos (2012): Take good care of my baby (1961), (You make me feel like) A natural woman (1967), Like little children (1966), Crying in the rain (1962)
(Als Autorin - eine Auswahl von Top-Hits):
1961: Will you love me tomorrow (The Shirelles, u.a.), Take good care of my baby (Bobby Vee, u.a.), Some kind of wonderful, (The Drifters), Walkin‘ with my angel (Bobby Vee)
1962: Chains (The Cookies, The Beatles, 1963), The Loco-Motion (Little Eva, u.a.), Keep your hands off my baby (Little Eva u.a., The Beatles 1963), Go away little girl (Steve Lawrence, u.a.), Up on the roof (The Drifters, u.a.), Crying in the rain (Everly Brothers, u.a., Tammi Wynette, 1981, a-ha, 1990)
1963: Hey girl (Freddie Scott, u.a.), One fine day (The Chiffons, u.a., The Carpenters, 1973)
1964: I’m into something good (Herman’s Hermits), Oh no not my baby (Maxine Brown, u.a., Manfred Mann, 1965, Rod Stewart, 1973)
1965: At the club (The Drifters), Some of your lovin‘ (Dusty Springfield, Phil Collins, 2010), Don’t forget about me (Barbara Lewis, Dusty Springfield)
1966: Don’t bring me down (The Animals, Goin‘ back (Dusty Springfield, u.a., The Byrds, 1968), I can’t make it alone (P.J.Proby, u.a.), Like little children (The Knickerbockers)
1967: Pleasant Valley Sunday (The Monkees), (You make me feel like) A natural woman (Aretha Franklin, u.a.)
1968: I wasn’t born to follow (The Byrds, u.a.)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 8 Minuten
AnnenMayKantereit ist eine der spannendsten Bands in Deutschland. Schon erste Videos vor zehn Jahren mit eigenen Liedern, die sich von Auftritten auf den Straßen in ihrer Heimatstadt Köln über Socialmedia-Kanäle verbreiteten, ließen aufhorchen: eine junge deutsche Band, die authentisch und ungekünstelt über das Lebensgefühl der jungen Menschen singt?
Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit, aus deren Nachnamen sich der ungewöhnliche Bandname ableitet, stehen dafür.
Neben den Texten bleibt vor allem die dunkle, raue Stimme des Sängers Henning May im Kopf, der von WGs, Müdigkeit, Antriebsschwierigkeiten und dem Gefühl singt, noch nicht zu wissen, was man will. Seine Ballade „Barfuß am Klavier“ sowie das Lied an seinen Vater „Oft gefragt“ werden zu Hits der Band, vielmehr aber erreichen sie vor allem ein Publikum, das weit über die Generation der Musiker hinaus geht.
Die Band feiert auch nach dem zweiten Album große Erfolge, spielt auf den großen Bühnen der Festivals - scheinbar leicht gelingt es ihnen, ihre Musik und ein Lebensgefühl mit dem Publikum zu teilen.
Das dritte Album „12“ kennzeichnet zweierlei: einmal die Lockdown-Phase der Pandemie. In den Texten und der Aufnahmeart wird das Gefühl der Isolation beschrieben und das Fremdeln mit der Welt, wenn wieder geöffnet wird. Andererseits wird die Entschlossenheit bekräftigt und besungen, ohne in plumpe Parolen abzugleiten, sich für eine offene Gesellschaft und gegen den Klimawandel zu engagieren.
Peter Urban berichtet davon, wie er den Liedern von AnnenMayKantereit zum ersten Mal begegnet ist. Im Gespräch mit Ocke Bandixen beschreibt er Henning Mays musikalische Verwandtschaft zu Rio Reiser und erklärt, warum das dritte Album der Band womöglich einmal später in der Schule behandelt werden könnte.
Peters Playlist für AnnenMayKantereit:
Wird schon irgendwie gehen (EP, 2015): 21, 22, 23, 3. Stock, Oft gefragt
Alles nix Konkretes (2016): Oft gefragt, Pocahontas, 3. Stock, Mir wär‘ lieber, du weinst, Neues Zimmer, Barfuß am Klavier
AnnenMayKantereit & Freunde – Live in Berlin (2016)
Schlagschatten (2018): Marie, In meinem Bett, Ich geh heut nicht mehr tanzen, Weiße Wand, Du bist anders, Schon krass
Singles: Tommi (2019), Ozean (2019), Ausgehen (2020)
12 (2020): Gegenwart, Spätsommerregen, Paloma, Ganz egal, Aufgeregt, Die letzte Ballade
Orangenlied (2021, nur auf Youtube)
Juju feat. Henning May (Single, 2019): Vermissen
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit, aus deren Nachnamen sich der ungewöhnliche Bandname ableitet, stehen dafür.
Neben den Texten bleibt vor allem die dunkle, raue Stimme des Sängers Henning May im Kopf, der von WGs, Müdigkeit, Antriebsschwierigkeiten und dem Gefühl singt, noch nicht zu wissen, was man will. Seine Ballade „Barfuß am Klavier“ sowie das Lied an seinen Vater „Oft gefragt“ werden zu Hits der Band, vielmehr aber erreichen sie vor allem ein Publikum, das weit über die Generation der Musiker hinaus geht.
Die Band feiert auch nach dem zweiten Album große Erfolge, spielt auf den großen Bühnen der Festivals - scheinbar leicht gelingt es ihnen, ihre Musik und ein Lebensgefühl mit dem Publikum zu teilen.
Das dritte Album „12“ kennzeichnet zweierlei: einmal die Lockdown-Phase der Pandemie. In den Texten und der Aufnahmeart wird das Gefühl der Isolation beschrieben und das Fremdeln mit der Welt, wenn wieder geöffnet wird. Andererseits wird die Entschlossenheit bekräftigt und besungen, ohne in plumpe Parolen abzugleiten, sich für eine offene Gesellschaft und gegen den Klimawandel zu engagieren.
Peter Urban berichtet davon, wie er den Liedern von AnnenMayKantereit zum ersten Mal begegnet ist. Im Gespräch mit Ocke Bandixen beschreibt er Henning Mays musikalische Verwandtschaft zu Rio Reiser und erklärt, warum das dritte Album der Band womöglich einmal später in der Schule behandelt werden könnte.
Peters Playlist für AnnenMayKantereit:
Wird schon irgendwie gehen (EP, 2015): 21, 22, 23, 3. Stock, Oft gefragt
Alles nix Konkretes (2016): Oft gefragt, Pocahontas, 3. Stock, Mir wär‘ lieber, du weinst, Neues Zimmer, Barfuß am Klavier
AnnenMayKantereit & Freunde – Live in Berlin (2016)
Schlagschatten (2018): Marie, In meinem Bett, Ich geh heut nicht mehr tanzen, Weiße Wand, Du bist anders, Schon krass
Singles: Tommi (2019), Ozean (2019), Ausgehen (2020)
12 (2020): Gegenwart, Spätsommerregen, Paloma, Ganz egal, Aufgeregt, Die letzte Ballade
Orangenlied (2021, nur auf Youtube)
Juju feat. Henning May (Single, 2019): Vermissen
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
54 Minuten
Mit "Wuthering Heights" und ganz eigenen Klängen, Rollenbildern und dem Gefühl für faszinierende Melodien hatte Kate Bush Ende der 70er Jahre für Aufsehen gesorgt.
Nach einer mehrjährigen Veröffentlichungspause knüpfte sie 1985 an ihre früheren Erfolge an: „Running up that Hill“, „Cloudbusting“ und der Titelsong „Hounds of love“ wurden erneut zu großen Hits, das Album selbst wurde ihr bis dahin erfolgreichstes.
Daneben gab es eine künstlerisch und kommerziell besondere Zusammenarbeit: Peter Urban bezeichnet es im Podcast als „glorreiche Idee von Peter Gabriel, den Song ‚Don’t give up‘ mit Kate Bush aufzunehmen“.
Kate Bush setzte – immer mit einigen Jahren Pause in der Öffentlichkeit - ihr Werk fort mit zunehmend experimentellen Formen und Konzeptalben. Die große Anerkennung und Bewunderung des Publikums und der Musikwelt ließen dabei nie nach.
Nach „The Sensual World“ und “The Red Shoes” kamen mit “Aerial” und “50 Words for snow” wahre Klanggemälde heraus, voller Geschichten und fantastischer Popideen.
Kate Bush - inzwischen Mutter eines Sohnes - lebt seither von der Öffentlichkeit abgeschieden auf dem Land. Ihre großen musikalischen Fähigkeiten hat sie keineswegs eingebüßt, wie sie mit den Alben deutlich machte. Und auch ihre Qualität als Bühnenkünstlerin hat nicht nachgelassen. Das stellte sie 2014 in einer für alle Welt überraschenden Reihe von 22 Konzerten in London eindrucksvoll unter Beweis.
Peter Urban erklärt die vielschichtigen Klangwelten der Kate Bush auch in diesem zweiten Teil des Podcasts. Im Gespräch mit Ocke Bandixen erinnert er an die überwältigende Resonanz auf ihre Konzertabende und an die große Wertschätzung, die Kate Bush immer noch in der Musikwelt genießt.
Die erste Folge des Podcasts Kate Bush – magischer Pop (1/2) findet Ihr u. a. in der ARD Audiothek.
Dort findet Ihr auch Peters Playlist für Kate Bush.
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Nach einer mehrjährigen Veröffentlichungspause knüpfte sie 1985 an ihre früheren Erfolge an: „Running up that Hill“, „Cloudbusting“ und der Titelsong „Hounds of love“ wurden erneut zu großen Hits, das Album selbst wurde ihr bis dahin erfolgreichstes.
Daneben gab es eine künstlerisch und kommerziell besondere Zusammenarbeit: Peter Urban bezeichnet es im Podcast als „glorreiche Idee von Peter Gabriel, den Song ‚Don’t give up‘ mit Kate Bush aufzunehmen“.
Kate Bush setzte – immer mit einigen Jahren Pause in der Öffentlichkeit - ihr Werk fort mit zunehmend experimentellen Formen und Konzeptalben. Die große Anerkennung und Bewunderung des Publikums und der Musikwelt ließen dabei nie nach.
Nach „The Sensual World“ und “The Red Shoes” kamen mit “Aerial” und “50 Words for snow” wahre Klanggemälde heraus, voller Geschichten und fantastischer Popideen.
Kate Bush - inzwischen Mutter eines Sohnes - lebt seither von der Öffentlichkeit abgeschieden auf dem Land. Ihre großen musikalischen Fähigkeiten hat sie keineswegs eingebüßt, wie sie mit den Alben deutlich machte. Und auch ihre Qualität als Bühnenkünstlerin hat nicht nachgelassen. Das stellte sie 2014 in einer für alle Welt überraschenden Reihe von 22 Konzerten in London eindrucksvoll unter Beweis.
Peter Urban erklärt die vielschichtigen Klangwelten der Kate Bush auch in diesem zweiten Teil des Podcasts. Im Gespräch mit Ocke Bandixen erinnert er an die überwältigende Resonanz auf ihre Konzertabende und an die große Wertschätzung, die Kate Bush immer noch in der Musikwelt genießt.
Die erste Folge des Podcasts Kate Bush – magischer Pop (1/2) findet Ihr u. a. in der ARD Audiothek.
Dort findet Ihr auch Peters Playlist für Kate Bush.
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
47 Minuten
Einzigartig ist die Musik von Kate Bush. Voller magischer Melodien und Klangexperimente, durchzogen von Figuren und Rollen der Literatur, des Films und der Sagenwelt.
Schon als Teenager bekommt sie durch die Fürsprache des Pink Floyd-Gitarristen David Gilmour einen Plattenvertrag. Sie ist aber im Gegensatz zu vielen anderen Musikerinnen eine stets eigenständige und selbstbewusste Künstlerin.
So setzt sie auch gegen den EMI-Label-Chef durch, dass „Wuthering Heights“ ihre erste Single und schließlich ein großer Hit wird. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie damals in der ARD-Sendung „Bio‘s Bahnhof“ bei Alfred Biolek.
Kate Bush ist nur einmal Ende der 70er Jahre auf Tournee gegangen, schuf aber in der Art und Größe der Inszenierung Maßstäbe, an denen sich später Künstler wie Madonna oder Michael Jackson messen lassen mussten.
„Babooshka“, „Army Dreamers“, „Wow“ – die fantasievollen Werke ihrer ersten Alben faszinierten die Musikwelt, ihre Klangexperimente mit Sampling und Synthesizern wurden selten zum Selbstzweck, sondern dienten hauptsächlich der Erweiterung ihrer musikalischen Palette.
Wie war es damals, als Kate Bush mit „Wuthering Heights“ auftauchte? Peter Urban erklärt im Gespräch mit Ocke Bandixen in der neuen Folge von Urban Pop die frühen Jahre und die Bedeutung von Kate Bush.
In der nächsten Folge sprechen Peter und Ocke unter anderem über Kate Bushs Arbeit mit Peter Gabriel und über ihr 22-tägiges Gastspiel im Londoner Hammersmith Apollo.
Den Podcast findet Ihr hier ab 24.02.
Peters Playlist für Kate Bush:
The Kick Inside (1978): The man with the child in his eyes, Wuthering heights
Lionheart (1978): Wow, Kashka from Baghdad
Never For Ever (1980): Babooshka, Delius, The wedding list, The infant kiss, Army dreamers, Breathing
Live at Hammersmith Odeon (1981): Feel it (Live-Mitschnitt der „Tour of Life“ 1979)
The Dreaming (1982): Sat in your lap, Suspended in gaffa, Houdini
Hounds of Love (1985): Running up that hill (A deal with god), Hounds of love, The big sky, Cloudbusting, And dream of sheep, Waking the witch, Hello earth, The morning fog
Peter Gabriel feat. Kate Bush: Don’t give up (So, 1986)
The Sensual World (1989): The sensual world, The fog, Deeper understanding, This woman‘s work
The Red Shoes (1993): And so is love, Eat the music, Moments of pleasure, Lily, The red shoes, Why should I love you?
Aerial (2005): King of the mountain, Pi, Bertie, Joanni, A coral room, An endless sky of honey (Suite)
Director’s Cut (2011): Flower of the mountain, Deeper understanding, The red shoes, This woman’s work, Moments of pleasure, Never be mine, And so is love, Rubberband girl
50 Words For Snow (2011): Snowflake, Lake Tahoe, Misty, Snowed in at Wheeler Street, 50 words for snow
Before The Dawn (2016): grandioses Live-Album auf drei CDs - Mitschnitt des 22-tägigen Gastspiels 2014 im Hammersmith Apollo
The Other Sides (2019): Remixe und Raritäten 1975 - 2012
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Schon als Teenager bekommt sie durch die Fürsprache des Pink Floyd-Gitarristen David Gilmour einen Plattenvertrag. Sie ist aber im Gegensatz zu vielen anderen Musikerinnen eine stets eigenständige und selbstbewusste Künstlerin.
So setzt sie auch gegen den EMI-Label-Chef durch, dass „Wuthering Heights“ ihre erste Single und schließlich ein großer Hit wird. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie damals in der ARD-Sendung „Bio‘s Bahnhof“ bei Alfred Biolek.
Kate Bush ist nur einmal Ende der 70er Jahre auf Tournee gegangen, schuf aber in der Art und Größe der Inszenierung Maßstäbe, an denen sich später Künstler wie Madonna oder Michael Jackson messen lassen mussten.
„Babooshka“, „Army Dreamers“, „Wow“ – die fantasievollen Werke ihrer ersten Alben faszinierten die Musikwelt, ihre Klangexperimente mit Sampling und Synthesizern wurden selten zum Selbstzweck, sondern dienten hauptsächlich der Erweiterung ihrer musikalischen Palette.
Wie war es damals, als Kate Bush mit „Wuthering Heights“ auftauchte? Peter Urban erklärt im Gespräch mit Ocke Bandixen in der neuen Folge von Urban Pop die frühen Jahre und die Bedeutung von Kate Bush.
In der nächsten Folge sprechen Peter und Ocke unter anderem über Kate Bushs Arbeit mit Peter Gabriel und über ihr 22-tägiges Gastspiel im Londoner Hammersmith Apollo.
Den Podcast findet Ihr hier ab 24.02.
Peters Playlist für Kate Bush:
The Kick Inside (1978): The man with the child in his eyes, Wuthering heights
Lionheart (1978): Wow, Kashka from Baghdad
Never For Ever (1980): Babooshka, Delius, The wedding list, The infant kiss, Army dreamers, Breathing
Live at Hammersmith Odeon (1981): Feel it (Live-Mitschnitt der „Tour of Life“ 1979)
The Dreaming (1982): Sat in your lap, Suspended in gaffa, Houdini
Hounds of Love (1985): Running up that hill (A deal with god), Hounds of love, The big sky, Cloudbusting, And dream of sheep, Waking the witch, Hello earth, The morning fog
Peter Gabriel feat. Kate Bush: Don’t give up (So, 1986)
The Sensual World (1989): The sensual world, The fog, Deeper understanding, This woman‘s work
The Red Shoes (1993): And so is love, Eat the music, Moments of pleasure, Lily, The red shoes, Why should I love you?
Aerial (2005): King of the mountain, Pi, Bertie, Joanni, A coral room, An endless sky of honey (Suite)
Director’s Cut (2011): Flower of the mountain, Deeper understanding, The red shoes, This woman’s work, Moments of pleasure, Never be mine, And so is love, Rubberband girl
50 Words For Snow (2011): Snowflake, Lake Tahoe, Misty, Snowed in at Wheeler Street, 50 words for snow
Before The Dawn (2016): grandioses Live-Album auf drei CDs - Mitschnitt des 22-tägigen Gastspiels 2014 im Hammersmith Apollo
The Other Sides (2019): Remixe und Raritäten 1975 - 2012
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 10 Minuten
Der in New York geborene Sänger und Pianist hat Klassiker wie „Just the way you are“, „Uptown Girl“ oder „We didn‘t start the fire“ geschrieben. Zu seinen größten Erfolgen zählt der Song „Piano Man“ – eine Referenz an seine eigene Zeit als Klavierspieler in verschiedenen Bars in Los Angeles.
Er hat Doo-Wop-Songs geschaffen, ebenso wie klassisch anmutende Balladen und Rock-Nummern. Immer wieder besang er das Leben der US-Amerikaner nach dem Krieg, seine Lieder handeln von Arbeitslosigkeit, dem Vietnam-Krieg oder dem Kalten Krieg.
1987 trat er als einer der ersten westlichen Popmusiker in der UdSSR auf, seine bewegende Ballade „Leningrad“ erzählt von den Begegnungen dort.
Billy Joels Familiengeschichte reicht zurück nach Deutschland. Seine Großeltern und sein Vater entkamen nur knapp den Mördern des NS-Regimes. Auch dieser Teil seiner Biografie findet sich musikalisch in seinem Werk wieder.
Bis heute ist niemand zuvor so oft im New Yorker Madison Square Garden aufgetreten, seine nächsten Auftritte dort sind bereits in Planung.
Peter Urban zeichnet im Gespräch mit Ocke Bandixen das Künstlerleben und die durchaus nicht gerade verlaufene Karriere von Billy Joel nach. Er berichtet von Interviews und Konzerten und schätzt den musikalischen Stellenwert des „Piano Man“ ein.
Peters Playlist:
Cold Spring Harbor (1971): She’s got a way, Everybody loves you now
Piano Man (1973): Piano man, You’re my home, Captain Jack
Streetlife Serenade (1974): Souvenir
Turnstiles (1976): Say goodbye to Hollywood, Summer, highland falls, New York state of mind, James, Miami 2017
Stranger (1977): Movin‘ out (Anthony‘ song), Just the way you are, Scenes from an Italian restaurant, Vienna, She’s always a woman
52nd Street (1978): Honesty, My life, Zanzibar
The Nylon Curtain (1982): Allentown, Laura, Goodnight Saigon, She’s right on time, Scandinavian skies
An Innocent Man (1983): The longest time, Uptown girl
The Bridge (1986): A matter of trust, Baby Grand
Storm Front (1989): We didn't start the fire, The downeaster „Alexa“, I go to extremes, Leningrad, And so it goes
River of Dreams (1993): All about soul, Lullabye (Goodnight, my angel), The river of dreams
Billy Joel/ Cass Dillon: Christmas in Fallujah (Single, 2007)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Er hat Doo-Wop-Songs geschaffen, ebenso wie klassisch anmutende Balladen und Rock-Nummern. Immer wieder besang er das Leben der US-Amerikaner nach dem Krieg, seine Lieder handeln von Arbeitslosigkeit, dem Vietnam-Krieg oder dem Kalten Krieg.
1987 trat er als einer der ersten westlichen Popmusiker in der UdSSR auf, seine bewegende Ballade „Leningrad“ erzählt von den Begegnungen dort.
Billy Joels Familiengeschichte reicht zurück nach Deutschland. Seine Großeltern und sein Vater entkamen nur knapp den Mördern des NS-Regimes. Auch dieser Teil seiner Biografie findet sich musikalisch in seinem Werk wieder.
Bis heute ist niemand zuvor so oft im New Yorker Madison Square Garden aufgetreten, seine nächsten Auftritte dort sind bereits in Planung.
Peter Urban zeichnet im Gespräch mit Ocke Bandixen das Künstlerleben und die durchaus nicht gerade verlaufene Karriere von Billy Joel nach. Er berichtet von Interviews und Konzerten und schätzt den musikalischen Stellenwert des „Piano Man“ ein.
Peters Playlist:
Cold Spring Harbor (1971): She’s got a way, Everybody loves you now
Piano Man (1973): Piano man, You’re my home, Captain Jack
Streetlife Serenade (1974): Souvenir
Turnstiles (1976): Say goodbye to Hollywood, Summer, highland falls, New York state of mind, James, Miami 2017
Stranger (1977): Movin‘ out (Anthony‘ song), Just the way you are, Scenes from an Italian restaurant, Vienna, She’s always a woman
52nd Street (1978): Honesty, My life, Zanzibar
The Nylon Curtain (1982): Allentown, Laura, Goodnight Saigon, She’s right on time, Scandinavian skies
An Innocent Man (1983): The longest time, Uptown girl
The Bridge (1986): A matter of trust, Baby Grand
Storm Front (1989): We didn't start the fire, The downeaster „Alexa“, I go to extremes, Leningrad, And so it goes
River of Dreams (1993): All about soul, Lullabye (Goodnight, my angel), The river of dreams
Billy Joel/ Cass Dillon: Christmas in Fallujah (Single, 2007)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 11 Minuten
Die Geschichte von Pink Floyd bleibt auch nach dem Mega-Erfolg von „Dark Side Of The Moon“ spannend.
Ein zweites, von vielen Fans noch höher eingeschätztes Album erschien zwei Jahre danach: „Wish You Were Here“, 1975.
Mit „Shine On You Crazy Diamond” kehrten Pink Floyd zur langen Form zurück, dem Lied über eine ganze Seite des Albums. Mit diesem Lied und dem Titelsong bedachten sie ein weiteres Mal ihren Gründer und Freund Syd Barrett, der durch Krankheit nach übergroßem Drogenkonsum die Band hatte verlassen müssen.
Roger Waters übernahm mehr und mehr die Führung der Band, seine Kapitalismuskritik, aber auch die Traumata der Nachkriegskinder durch Erziehung und Gefühlskälte wurden zu großen Themen auf den folgenden Alben. „The Wall“ war sicher der Höhepunkt in der Reihe, ein dritter weltweiter Mega-Erfolg, von Anfang an wie ein Musik-Theaterstück konzipiert, das später auch verfilmt wurde.
Mitte der 80er Jahre zerstritt sich die Band, Roger Waters verkündete seinen Austritt. Die übrigen drei Mitglieder fanden sich 1987 für ein neues Album und anschließende Tourneen wieder zusammen. Weitere Alben folgten.
Beim Live 8-Konzert 2005 schließlich traten die vier ein letztes Mal gemeinsam auf vor einem Millionenpublikum.
Peter Urban berichtet im Gespräch mit NDR Kulturredakteur Ocke Bandixen von den zahlreichen Wendungen der Band ab Mitte der 70er Jahre, von eigenen Interviews mit Nick Mason, dem Schlagzeuger, und dem Gitarristen David Gilmour. Er schätzt die Bedeutung des Spätwerkes und der Solo-Projekte der Mitglieder von Pink Floyd ein.
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Ein zweites, von vielen Fans noch höher eingeschätztes Album erschien zwei Jahre danach: „Wish You Were Here“, 1975.
Mit „Shine On You Crazy Diamond” kehrten Pink Floyd zur langen Form zurück, dem Lied über eine ganze Seite des Albums. Mit diesem Lied und dem Titelsong bedachten sie ein weiteres Mal ihren Gründer und Freund Syd Barrett, der durch Krankheit nach übergroßem Drogenkonsum die Band hatte verlassen müssen.
Roger Waters übernahm mehr und mehr die Führung der Band, seine Kapitalismuskritik, aber auch die Traumata der Nachkriegskinder durch Erziehung und Gefühlskälte wurden zu großen Themen auf den folgenden Alben. „The Wall“ war sicher der Höhepunkt in der Reihe, ein dritter weltweiter Mega-Erfolg, von Anfang an wie ein Musik-Theaterstück konzipiert, das später auch verfilmt wurde.
Mitte der 80er Jahre zerstritt sich die Band, Roger Waters verkündete seinen Austritt. Die übrigen drei Mitglieder fanden sich 1987 für ein neues Album und anschließende Tourneen wieder zusammen. Weitere Alben folgten.
Beim Live 8-Konzert 2005 schließlich traten die vier ein letztes Mal gemeinsam auf vor einem Millionenpublikum.
Peter Urban berichtet im Gespräch mit NDR Kulturredakteur Ocke Bandixen von den zahlreichen Wendungen der Band ab Mitte der 70er Jahre, von eigenen Interviews mit Nick Mason, dem Schlagzeuger, und dem Gitarristen David Gilmour. Er schätzt die Bedeutung des Spätwerkes und der Solo-Projekte der Mitglieder von Pink Floyd ein.
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
1 Stunde 7 Minuten
Pink Floyd gehören zu den wichtigsten, einflussreichsten, erfolgreichsten und spannendsten Bands der Musikgeschichte. Mit Klangexperimenten wie Konzeptalben, berührenden, melancholischen Liedern und zeitkritischen Songs haben sie über Jahrzehnte immer wieder ein Millionenpublikum erreicht.
Geprägt wurde die Band zunächst durch ihren Gründer und Kopf Syd Barrett, der seine Freunde in der Band zu verspielten Liedern anregte und Texte voller skurriler Typen schrieb. Die Band wurde ab Mitte der 60er ein Liebling der Underground-Szene von London, damals schon mischten sie ihre Klangcollagen mit visuellen Bühneneffekten.
Nach seinem gesundheitlich bedingten Ausscheiden aus der Band übernahm vor allem der Bassist Roger Waters die Führung der Band, wobei die musikalisch sehr unterschiedlichen Ideen aller Mitglieder letztlich den unverwechselbaren Klang von Pink Floyd ausmachten.
„Dark Side of the moon“ aus dem Jahr 1973 ist bis heute ein Meisterwerk der Band, das alle Qualitäten bündelt.
Woher kamen die Ideen für die Lieder? Welchen Stellenwert hatte die Band ab den späten 60er Jahren? Was passierte, nachdem Syd Barrett nicht mehr dabei war?
Peter Urban berichtet von Pink Floyd-Konzerterlebnissen und eigenen Interviews mit den Musikern. Im Gespräch mit Ocke Bandixen schätzt er die bekannten sowie eher unbekannten Werke der Band ein. Part 1 – von den Anfängen bis „Dark Side of the moon“. Den zweiten Teil findet Ihr hier ab nächsten Donnerstag (23.12.): Pink Floyd - Part 2.
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Geprägt wurde die Band zunächst durch ihren Gründer und Kopf Syd Barrett, der seine Freunde in der Band zu verspielten Liedern anregte und Texte voller skurriler Typen schrieb. Die Band wurde ab Mitte der 60er ein Liebling der Underground-Szene von London, damals schon mischten sie ihre Klangcollagen mit visuellen Bühneneffekten.
Nach seinem gesundheitlich bedingten Ausscheiden aus der Band übernahm vor allem der Bassist Roger Waters die Führung der Band, wobei die musikalisch sehr unterschiedlichen Ideen aller Mitglieder letztlich den unverwechselbaren Klang von Pink Floyd ausmachten.
„Dark Side of the moon“ aus dem Jahr 1973 ist bis heute ein Meisterwerk der Band, das alle Qualitäten bündelt.
Woher kamen die Ideen für die Lieder? Welchen Stellenwert hatte die Band ab den späten 60er Jahren? Was passierte, nachdem Syd Barrett nicht mehr dabei war?
Peter Urban berichtet von Pink Floyd-Konzerterlebnissen und eigenen Interviews mit den Musikern. Im Gespräch mit Ocke Bandixen schätzt er die bekannten sowie eher unbekannten Werke der Band ein. Part 1 – von den Anfängen bis „Dark Side of the moon“. Den zweiten Teil findet Ihr hier ab nächsten Donnerstag (23.12.): Pink Floyd - Part 2.
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen