Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten Archiv
66 Episoden
34 Minuten
Für diese Folge von Reich durch Radeln besuchen Magda und Matthias die Veletage, eines der exklusivsten Rad-Geschäfte Wiens. Dort unterhalten sie sich mit Shop-Betreiber Kurt Stefan über "Schön schnell radeln", Custom-Bikes und den Einstieg in den Rennrad-Sport. Und: Magda macht gleich eine Bike-Fitting-Session. Wie teuer darf das erste Rennrad sein? Muss es unbedingt Carbon sein? Spielt das Gewicht tatsächlich so eine große Rolle, und: brauchen Frauen wirklich ein Frauenrad? Fragen wie diese stellen sich Rennradeinsteigerinnen und -einsteiger. Wir haben deshalb mit Stefan Kurt gesprochen, einem der beiden Gründer der Veletage. Seit fünf Jahren ist das Radgeschäft in der Wiener Leopoldstadt ein fester Bestandteil der Wiener Rennradszene. Vor allem bei den stilbewussten und zahlungskräftigen Radlern, getreu dem Motto der Veletage: "Fahret schön schnell". Damit das auch gelingt, gibt es neben schönen schnellen Rädern und schicken Rad-Outfits auch ein Bikefitting-Service. Interessant: Das Selbstverständis, das Kurt Stefan in sein Geschäft mitbringt. Die Veletage sei nämlich nicht bloß Rad-Handel, wo es bloß darum geht, Produkte einzukaufen und wieder zu verkaufen, sondern eine Art Informationsknotenpunkt zur Vermittlung von Erlebnissen. Nur so sei es möglich, sich gegenüber dem Online-Handel durchzusetzen. Bikefitting Im Labor von Bikefitter Josh Hayes werden die Radsportlerinnen und Radsportler von den Zehennägeln bis zu den Haarspitzen vermessen. Der gebürtige US-Amerikaner schraubt so lange am Fitting-Bike herum, bis er alle Werte erfasst hat. Überträgt man die auf sein eigenes Rad, soll man laut Josh damit nicht nur schnell fahren können, sondern auch bequem und schmerzfrei. Als Rennrad-Einsteigerin hat sich Magda für den Podcast auf das Fitting-Bike geschwungen. Links: Webseite Veletage Social Media Veletage: Instagram & Facebook & Strava Morgen-Ausfahrten mit der Veletage-Crew: Dienstag: 06:30 Uhr Donnerstag: 06:30 Uhr
40 Minuten
Für diese Episode von "Reich durch Radeln" sprechen wir mit der ehemaligen Greenpeace Campaignerin, Fahrrad- und Zufußgeh-Aktivistin und Mit-Initiatorin der Verkehrssicherheits-Kampagne "Leben im toten Winkel" Hanna Schwarz. In der Wiener Urania treffen wir Hanna, die zum Interview direkt von der "Fridays for Future"-Demo kommt. Klimaschutz, nachhaltiger Lebensstil und lebenswertere Städte sind die Themen der Waldpädagogin, die früher als Campaignerin bei Greenpeace gearbeitet hat. Anfang dieses Jahres startete sie zusammen mit Helge Fahrnberger, Ulrich Leth und der Radlobby Österreich die Initiative "Leben retten im toten Winkel", die sich für die verpflichtende Ausstattung von Lkw mit elektronischen Abbiegeassistenten einsetzt. Die Petition wurde schließlich von knapp 75.000 Menschen unterschrieben. Hanna ist eine begeisterte Radfahrerin, die mit der ganzen Familie auf Camping-Radreisen geht. Und sie setzt sich mit ihrem Verein Geht doch auch für die Recht von Zufußgehenden ein. Links: Petition "Leben im toten Winkel" Geht doch – Initiative für Zufußgehen und öffentlichen Raum “Waldmobil” – Arbeitsgemeinschaft von ausgewählten, ausgebildeten Wald-, Outdoor- und Umweltpädagog_innen, Schul- und Kindergartenpädagog_innen, sowie Sozialpädagog_innen, deren Herzenswunsch es ist, die Bedeutung eines wertschätzenden Umganges mit der eigenen Umwelt, sowie der sozialen Mitwelt erlebbar und begreifbar zu machen. Am elf Hektar großen Areal, „Am Himmel“ werden aber das ganze Jahr über und öffentlich leicht erreichbar Walderlebnisse angeboten. Über diese Folge: Interviewer: Matthias Bernold Produktion / Schnitt: Matthias Bernold Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
48 Minuten
In dieser Folge von Reich durch Radeln sprechen wir mit Stefanie, Leonie und Eva, drei Vertreterinnen des Wiener Radsportvereins „Mitzi and Friends“. Bunte Dressen, gute Laune, flottes Tempo: Wer eine der traditionellen Raus-aus-der-Stadt-Routen der Rennradler benutzt – etwa den Donauradweg am linken Donauufer – hat gute Chancen, dort auf einen Mitzi-Peloton auf Trainingsfahrt zu treffen. Die Mitzis oder der – so die offizielle Bezeichnung – MITZI and FRIENDS Women's Cycling Club ist inzwischen in der Wiener Rennradszene wohl bekannt. Seit knapp fünf Jahren gibt es den von Stefanie Wacht gegründeten Frauensportverein, der das erklärte Ziel verfolgt, Frauen den Einstieg in den Radsport zu erleichtern, sie beim Training zu unterstützen und ganz allgemein die Bedeutung von Frauen in diesem stark männlich dominierten Bereich zu stärken: „Wir sehen uns als Plattform, um Frauen und ihre Leistung zu würdigen, sie miteinander zu vernetzen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu ermutigen“, beschreibt es Mitzi-Obfrau Stefanie. Für diese Episode unseres Podcasts haben Matthias und Ines (Premiere!) mit Stefanie und ihren Club-Kolleginnen Leoni und Eva geplaudert. Es geht um deren Erfahrungen auf dem Rennrad und als Alltagsradlerinnen, um Trainingspläne, radelnde Machos, die richtige Ausrüstung für Einsteigerinnen und Glücksgefühle wie sie nur das Radfahren bietet. Links: Website von MITZI and FRIENDS MITZI and FRIENDS auf facebook Die Mitzis auf Instagram Die Mitzis auf Strava Erwähnt wird im Podcast die Tour de Friends Termine, bei denen die Mitzis dabei bzw. Events, die sie organisieren: Ladies Race St. Pölten Radmarathon am 2. Juni 2019 2. MITZI-Cross, Steinspornbrücke: 24. November 2019 Über diese Folge: Interviewer: Matthias Bernold, Ines Ingerle Produktion / Schnitt: Matthias Bernold Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
47 Minuten
In dieser Folge von Reich durch Radeln sprechen wir mit dem Fahrrad-Reisenden Anselm Pahnke, der in 400 Tagen Afrika durchquert hat. Er hielt seine Reise mit der Kamera fest. Der daraus entstandene Film läuft im Mai in österreichischen Kinos. Anselm hat sich beim Salzburg-Stop seiner Kino-Tour durch Österreich Zeit genommen, um mit Klaus über seine Erlebnisse in Afrika zu sprechen – in 414 Tagen kam er durch 15 Länder. In Reich durch Radeln verrät er unter anderem auf welches Rad er setzt und wie es dazu kam, dass aus seiner Afrika-Durchquerung ein Film wurde. Spannnend seine persönliche Philosophie, die er während der Reise entwickelte: So stellte er für sich etwa die Regel auf, kein Wasser zu kaufen. Stattdessen musste er es auf die selbe Weise wie die Einheimischen beziehen. Auf diese Weise, sagt er, sei er der Bevölkerung näher gekommen als die meisten Reisenden... Nach Salzburg und Wien macht Anselm Pahnke Halt in Innsbruck (2.5. Leokino) und in Linz (4.5. Moviemento/City Kino). Den Film können wir uneingeschränkt empfehlen. Anderswo - Allein in Afrika. läuft noch regulär den ganzen Mai über im Votivkino in Wien, im Leokino in Innsbruck und im Salzburger Das Kino. Links: Homepage zum Film: Anderswo. Allein in Afrika Trailer zu Anderswo.Allein in Afrika Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
31 Minuten
In dieser Folge von Reich durch Radeln sprechen wir mit dem radelnden Landarzt i.R. und Nachhaltigkeits-Aktivisten Klaus Renoldner. Ist ein Leben ohne Auto auch auf dem Land möglich? Renoldner meint: "Ja!" – es sei dies alles nur eine Frage der Logistik... 29 Jahre lang war Klaus Renoldner Gemeindearzt in der Gemeinde Pölla bei Horn im Waldviertel. Als leidenschaftlicher Radfahrer legte er nicht nur den 17 Kilometer langen Weg zur und von der Arbeit mit dem Rad zurück. Von Notfälle abgesehen erledigte er auch seine Hausbesuche mit dem Fahrrad. Seitdem er 1995 auf das Rad umgestiegen ist, hat Klaus Renoldner den ökologische Lebensstil auf immer mehr Lebensbereiche ausgeweitet. Inzwischen hat er seinen persönlichen Energie-Break-Even erreicht, stellt also mehr erneuerbare Energie bereit als er insgesamt an Energie verbraucht. Um es auch anderen zu ermöglichen, ein nachhaltiges Leben mit kleinem ökologischen Fußabdruck zu führen, hat Renoldner das Modell des Triple-Benefit-Principle entwickelt, das zeigen will, wie der Einzelne seinen Lebensstil nachhaltig gestalten und davon auch persönlich profitieren kann. Heute unterrichtet Renoldner u.a. an der FH Joanneum , an der Modul Universität Wien und spricht als Gastredner über Nachhaltigkeit, Gesundheit und Abrüstung. Wie seine Patienten auf den radelnden Landarzt reagiert haben und ob sein Nachfolger seinem Vorbild gefolgt ist, hört selbst. Viel Vergnügen! Links: Website von Klaus Renoldner Das Triple-Benefit-Principle Der Kurzfilm zum Triple-Benefit-Principle Die Marktgemeinde Pölla im Waldviertel Über diese Folge: Interviewer: Magda Jöchler, Isabella Klebinger Produktion / Schnitt: Matthias Bernold Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn ihre unsere Arbeit wertschätzen möchtet, liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
45 Minuten
Mit Dr. Johannes Pepelnik hatten wir diesmal Österreichs "Fahrradanwalt" vor dem Mikro. Wir haben uns drüber unterhalten, was "nautische Dunkelheit" bedeutet, warum er sich mitunter als "Don Quichote der StVO" vorkommt und wie man trotz Business-Anzug vortrefflich Rad fahren kann. In allen Fahrrad-Foren in Wien wird auf die - relativ häufig auftretende - Frage: "Ich hatte einen Radunfall; kennt jemand einen Anwalt" zumeist die Antwort "Johannes Pepelnik". Mit genau jenem besprechen wir Rechtsfragen im Straßenverkehr und dringenden Änderungsbedarf für den Gesetzgeber. Pepelniks Kanzlei heißt übrigens Pepelnik & Karl Rechtsanwälte , Pepelnik schätzt es allerdings, wie er sagt, wenn eine erste Rechtsauskunft zum Beispiel bei der Radlobby oder beim ÖAMTC eingeholt wird. Der begeisterte Rennrad-Fahrer ist auch durch seine Tätigkeit als Autor bekannt. Im Drahtesel, dem österreichischen Fahrrad-Magazin hat er eine eigene Rechtskolumne – hier der Link zu seiner Analyse zum Thema Videobeweis im Straßenverkehr. Außerdem hat er mehrere Rechtsratgeber zum Radfahren verfasst: Radfahren in Wien (Falter Verlag) sowie den Rechtsberater für Radfahrer (Linde Verlag). Viel Vergnügen! Über diese Folge: Interviewer: Matthias Bernold, Klaus Brixler Produktion / Schnitt: Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magda Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn ihre unsere Arbeit wertschätzen möchtet, liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.
41 Minuten
In dieser Folge von ReichDurchRadeln sprechen Magda und Klaus mit Rennrad-Influencerin Nora "unicorncycling" Freitag unter anderem über ihren Auftritt bei der L'Étape du Tour, Frauen im Radsport und die Frage, wie man das richtige Rennrad auswählt. Dieses Mal waren wir bei Rad-Bloggerin Nora Turner aka @unicorncycling zu Gast. Im Hinterzimmer vom Starbikeshop auf der Lassallestraße erzählt uns Nora wie aus einer Stadtradlerin innerhalb von nur eineinhalb Jahren eine L'Étape du Tour-Teilnehmerin wird. Bei der L'Ètape du Tour fahren jedes Jahr 15.000 Amateur-Radler eine Bergetappe der Tour de France – 2018 waren es 4.000 Höhenmeter auf 168 Kilometern. Unterstützt hat sie dabei das Team Alpecin, das jedes Jahr aus Tausenden Hobbyradlern zwölf bis vierzehn auswählt und sie ein Jahr lang unter den Bedingungen und mit der Ausstattung von Profis trainieren lässt. Außerdem wollen wir von Nora wissen, wie es um die Frauen im Rennsport steht und ob man als Rad-Influencerin Geld verdienen kann. Am Schluss finden Frauen ein paar Tipps zur Frage der richtigen Rad-Auswahl... Links: Nora findet ihr hier: Instagram: unicorncycling Blog: unicorncycling.me/ Youtube: Doku über die 'L'Étape du tour' 2018 im Team Alpecin Über diese Folge: Interviewer: Magda Jöchler, Klaus Brixler Produktion / Schnitt: Matthias Bernold, Klaus Brixler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn ihre unsere Arbeit wertschätzen möchtet, liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
28 Minuten
Diesmal in Reich durch Radeln: Susanne Wrighton von der in Graz ansässigen Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM-AMOR). Die studierte Molekularbiologin, Bildhauerin, Verkehrsexpertin und Mutter zweier erwachsener Kinder spricht im Podcast-Interview über EU-Projekte zum Thema Radfahren, Abbiegeassistenten für Lkw und über die Frage, wie unsere Städte kindersicher werden können. Anlass für dieses Podcast Interviews war die Initiative "Leben retten im toten Winkel: Verpflichtende Abbiegeassistenten für LKWs jetzt!". Susanne Wrighton, eine der Projektmanagerinnen bei der Forschungsgesellschaft Mobilität, erklärt im Interview, wie sich Städte wandeln müssen, damit sich Todesfälle wie jener in Wien, bei dem ein Neunjähriger auf dem Zebrastreifen von einem Lkw getötet wurde, nicht mehr ereignen und wie sich dieser Wandel auch politisch herbeiführen lässt. In mehreren groß angelegten EU-Projekten befasste sich die in Graz ansässige Forschungsgesellschaft Mobilität - Austrian Mobility Research (FGM-AMOR) mit dem Thema Transportrad, Verkehrssicherheit von Kindern oder der Gestaltung des öffentlichen Raums. Zitate: „Jetzt scheint die Zeit reif dafür, dass viele Städte Verkehrsberuhigung wie Schulstraßen und dergleichen probieren“ „Kinder müssen auf der Straße spielen können, um sich an den Verkehr zu gewöhnen“ „Wir müsse die Städte wieder kinderfreundlicher machen“ „Menschen sind bequem geworden und haben dem motorisieren Verkehr Übermacht gegeben“ „Ich habe den Eindruck, dass Städte jetzt Änderungen herbeiführen wollen“
1 Stunde
Diesmal bei RdR: Bernhard Kohl, eine der schillerndsten Persönlichkeiten der jüngeren österreichischen Radsportgeschichte. Nach einem dritten Platz bei der Tour de France 2008 und dem Sieg in der Bergwertung, folgte der Absturz nach einer positiven Dopingprobe im Herbst nach der Tour. Im Jahr 2009 – also vor genau zehn Jahren – beendete Kohl seine aktive Karriere. Mittlerweile betreibt er im Süden von Wien eines der größten Fahrradgeschäfte Österreichs. Bernhard hat uns in auf die spannende Reise vom Spitzensportler zum erfolgereichen Unternehmer mitgenommen und dabei noch mit exzellentem Kaffee verwöhnt. Der "Bikepalast Kohl" zeigt auf beeindruckenden 3000 m² alles was die Radsportbranche zu bieten hat. Wir haben erfragt, was Bernhard Kohl unter einem "entspannten Radtag" versteht, wie Radfahren in einen besseren Schüler verwandelt hat und wieso "im Winter der Radfahrer gemacht wird". Darüberhinaus erfahrt ihr wie es ihm beim Übergang vom Radprofil zum Unternehmer ergangen ist, und wieso Bernhard unseren Guglhupf verschmäht hat.
38 Minuten
In dieser Folge von "Reich durch Radeln" besuchen wir die Radwerkstatt von Wolfgang Brunner in Ottakring. Vor 63 Jahren trat Brunner seine Lehre zum Fahrrad-Mechaniker an. Heute ist er der letzte aktive Fahrradmechaniker-Meister der Stadt. Für eine neue Folge von "Reich durch Radeln" waren Isa und Magda zu Gast in der Radwerkstatt von Wolfgang Brunner in der Degengasse in Ottakring. Vor 63 Jahren hat Brunner seine Lehre zum Fahrrad-Mechaniker angetreten. Heute ist er der letzte aktive Fahrradmechaniker-Meister in der Stadt. Die Lehrausbildung gibt es nämlich seit 1970 nicht mehr. Im Laufe seines Lebens hat der Ottakringer die Entwicklung der Räder, vom einfachen aber stabilen Waffenrad bis hin zum komplexen E-Bike, miterlebt. Mit den Rädern haben sich auch seine Kunden verändert. Waren es früher etwa hauptsächlich Männer die Rad gefahren sind, so ist heute ein Großteil seiner Kundschaft weiblich. Die Ansprüche der Kundschaft, erzählt Brunner, sind größer und Reparaturen unbeliebter geworden, wodurch widerum vieles vom Wissen rund um das Rad verloren ginge. Der 75-Jährige möchte diesem Trend entgegen halten und gibt sein Fachwissen deshalb weiter: Am Wifi schult er angehende Profis, einen Crashkurs für Hobbyradler gibt er jeden Frühling an der VHS Margarete/Wieden. Mitglied der ersten Stunde ist Brunner auch beim Reparaturnetzwerk – ein Zusammenschluss von Handwerksbetrieben, die sich für Reparatur und gegen die Wegwerfgesellschaft einsetzen. Einen besonders harten Schlag musste Wolfgang Brunner vor zwei Jahren hinnehmen. Nachdem er auf einem Schutzweg von einem Auto angefahren wurde, musste ihm ein komplettes Bein abgenommen werden. Seitdem muss er auf das Rad verzichten. Ein besonderes Highlight, erzählt er im Podcast, waren für ihn immmer die Kinoabende des Cycle Cinema Clubs. Die Zuschauer müssen dort den Strom für die Filmvorführung auf Standrädern selbst erstrampeln.
53 Minuten
Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März spricht Marianne "BIKEPUNKpfanne" Eberl in unserer Podcast-Folge übers Schweißen, Solo-Radreisen als Frau und über das Fahrrad als Vehikel der Emanzipation. Es ist nicht immer einfach sich als Frau in einer Männerdomäne zu behaupten, und wir behaupten: die Radwelt ist so eine... Welche Herausforderungen entstehen daraus und wie kommt man als Frau mit der Fahrrad-Männerwelt zurecht? Der Gesprächsbogen spannt sich von Emanzipationsgeschichte, sozialem Geschlecht, bis hin zu unserem noch immer binär geprägten Geschlechterdenken und -stereotypen. Wir sprechen über Marianne's Erfahrungen und ihr Leben in dem sich so vieles ums Radfahren dreht: unkonventioneller Radpunk-Lifestyle (Fahrradritter-Turniere eingeschlossen; "Tall bike jousting"), Grazer Altbau-Kriterien, das Gefühl mit dem BMX von der Schiffsrampe Linz in die Donau zu springen und die geniale Erfindung des Fahrrad-YOGA. Bike-YOGA_Foto: MC Broko Wer die umtriebige Marianne persönlich treffen will hält sich am besten an die Wiener Kunstweihnachtsmärkte, denn dort verkauft sie ihre Upcycling-Designs und Schmuckstücke. Wie auch mit der Fotografie hält sie es auch hier lieber analog. Hier ein paar analoge Schmankerl aus Marianne's Bike-Punk Diary: Bike Punk Diary_Fotos: Marianne Eberl Marianne mit selbstgebauter Upcycling-Kalimba Zitate: Marianne über Radreisen: „So begeistert bin ich eigentlich nicht von Radreisen durch die Welt: Wo befindest du dich denn die meiste Zeit? Auf Autobahnen, Shopping Center, Raststationen zum Pinkeln und Wasserauffüllen. Das sind eigentlich die Orte, die ich am wenigsten mag. Ich bevorzuge Radwege. Aber wenn du wirklich Überland fährst, bleibt es dir nicht erspart…" ...über Alleingänge beim Radreisen als Frau: „Ich will nicht daheim bleiben wegen des Patriachats“ Links: Fahrrad YOGA / Velophil Fahrrad-Blog "Die Zeit": https://blog.zeit.de/fahrrad/2013/06/14/bike-yoga-entspannen-und-radfahren/
39 Minuten
In dieser Folge unseres Podcasts spricht Matthias mit dem vielseitigen Vorarlberger Lastenrad-Enthusiasten Eric Poscher-Mika. Aktivismus, Erfindergeist und Leidenschaft zeichnen seine bewegte Lebensreise rund ums Fahrrad aus. Zuletzt hat Eric mit Juergen Ghebrezgiabiher das Buch Car go! Bike Boom!! herausgebracht – die wahrscheinlich umfangreichste Publikation zum Thema Transportrad. Warum ist man in Vorarlberg in Sachen umweltfreundlicher Mobilität so viel weiter als im Osten Österreichs? Was ist die emissionsfreie Schoko-Fahrt und wie kann man mitradeln um faire Schokolade von Amsterdam nach Österreich zu transportieren? Und: Dreht sich Eric Poschers Berufsleben tatsächlich gänzlich ums Radfahren? Antworten auf diese und andere Fragen finden sich in der aktuellen Folge von Reich durch Radeln. Der Dornbirner plaudert aus dem Nähkästchen und zeigt in beeindruckender Weise wie Lebensfreude und Fahrrad, aber auch technisches Know-How und Erfindergeist zusammengehen. Hört rein und lasst euch inspirieren. Achtung Premiere: Dieses Gespräch fand via Skype statt! Detail: Das Intro für die Sendung haben wir in Bad Traunstein im Waldviertel aufgezeichnet, wo Isa bis vor kurzem auf Gesundheitsurlaub war. Matthias hat sie dort besucht. Links: Eric Poschers Website Morgenlab Eric Poschers Buch "Car Go! Bike Boom!!" bestellen Macht mit! "Die Schokofahrt – emissionsfrei transportierte Schokolade" Lastenrad leihen: Fairvelo von Eric Poscher Andere Leihsysteme für Transporträder in Österreich: Das Lastenrad-Kollektiv (in Wien) Grätzlrad (in Wien)
35 Minuten
– Das ist der zweite Teil unserer Podcast-Folge, die sich mit der Berliner Initiative "Volksentscheid Fahrrad" und deren Mastermind Heinrich Strößenreuther befasst. Ihr könnt darin den Vortrag von Strößenreuther zur 25-Jahr-Feier der Forschungsgemeinschaft Mobilität (FGM) in Graz im O-Ton nachhören.
39 Minuten
Mit dem Initiator des Volksentscheid Fahrrad in Berlin, Heinrich Strößenreuther, befasst sich dieses Episode von Reich durch Radeln. Wir hören uns einen Vortrag des erfolgreichen Aktivisten an und diskutieren dessen Thesen. Mit Matthias und Klaus im Studio: Der Stadtplaner Florian Lorenz. Heinrich Strößenreuther ist Deutschlands bekanntester Fahrrad-Aktivist,auch wenn er sich selbst nicht als Fahrrad-Aktivist, sondern als Klima-Aktivist bezeichnet. Der Mann im eleganten Anzug, der so gar nicht wie der stereotype Aktivist aussieht, war Manager bei der Deutschen Bahn, Greenpeace-Campaigner, Strategie-Berater und Startup-Unternehmer bevor er sich eine Auszeit von drei Jahren gönnte, um Deutschlands bemerkenswerteste Fahrrad-Kampagne zu starten und zu begleiten: Den Volksentscheid Fahrrad. Diese Gesetzes-Initiative in Berlin, die von mehr als 100.000 Menschen unterzeichnet wurde, war eines der dominierenden Themen im Berliner Wahlkampf, schaffte es 2017 dank geschickter Campaining-Arbeit in die Koaltionsverhandlungen, später in die Koalitionsvereinbarung der neuen rot-rot-grünen Regierung und schließlich – im Jahr 2018 – in ein neues Mobiltiätsgesetz. Darin werden mehr Geld für den Radverkehr und bessere Infrastruktur festgelegt. Aus Anlass der 25-Jahr-Feier der Forschungsgemeinschaft Mobilität kam Heinrich Strößenreuther vor kurzem nach Graz. Wir haben seinen Festvortrag aufgezeichnet und stellen ihn hier unseren Hörerinnen und Hörern zur Verfügung. Diesen Vortrag diskutieren wir in einer separaten Podcast-Episode zusammen mit dem Wiener Mobilitätsexperten und Rad-Aktivisten Florian Lorenz. Einige Zitate und Thesen von Strößenreuther: "Wir müssen den Flächenkonflikt offen austragen und klar sagen: Wir wollen den Autofahrenden Platz wegnehmen, damit es uns Radfahrende, Zufußgehende besser geht und den Autofahrenden schlechter" "Ein Politiker muss mehr Angst vor Fahrrad-Lobbyisten als vor Auto-Lobbyisten haben" "Bin ein Klima-Aktivist und kein Fahrrad-Aktivist" Links zur Heinrich Strößenreuther und dem Berliner Mobilitätsgesetz: Abschiedsinterview mit Heinrich Strößenreuther auf Freitritt, dem Fahrrad-Blog der Wiener Zeitung Porträt in Die Zeit: „Verkehrsrebell im schwarzen Anzug“, Porträt in Die Welt: „Er ist Deutschlands (angeblich) nervigster Radfahrer“ Website des Volksentscheid Fahrrad Berliner Mobilitätsgesetz vom 5. Juli 2018 Clevere Städte, die Agentur von Heinrich Strößenreuther https://clevere-staedte.de/projekt/Berlin-Standard Links zu Florian Lorenz und Smarter than Car: Website von Florian Lorenz Website des Think Tanks "Smarter than Car" Hier gibt es den Vortrag von Heinrich Strößenreuther in voller Länge zum Nachhören: https://www.drahtesel.or.at/the-magic-of-volksentscheid-fahrrad_teil-2/
41 Minuten
Diesmal radeln wir mit Roland Girtler von der Antike bis in die Gegenwart. Wir reden mit dem unkonventionellen Soziologen, Ehrenkiberer und "Scholar in Gottes Weltuniversum" darüber, wie es kam, dass ein Zuhälter am Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere stand und warum es für Feldforscher kein perfekteres Vehikel als das Fahrrad gibt... Er ist das Enfant Terrible der österreichischen Sozialwissenschaft. Wild, kontrovers, unkonventionell. Mit seinem Interesse für Randgruppen ist er immer für eine Überraschung gut; er erforschte Pfarrersköchinnen und Wilderer, Zuhälter und Adelige, Schmuggler und fahrendes Volk. Um die Regeln der Politischen Korrektheit schert er sich dabei wenig. Roland Girtler (Jahrgang 1941) ist nicht nur ein leidenschaftlicher Verfechter der qualitativen Methode in der Sozialforschung – und führt lange, wenig strukturierte Interviews, die seinem Gegenüber viel Raum zur Entfaltung geben – er nutzt für seine Forschungen mit Vorliebe das Fahrrad. Aus seiner wissenschaftlichen Arbeit sind zahlreiche Bücher entstanden. Wir haben mit dem emeritierten Professor, der in diesem Semester am Institut für Soziologie der Universität Wien die Lehrveranstaltung "Soziologie der Grenze: Flüchtlinge, Schmuggler und fahrendes Volk" hält, über Radfahrende und sonstige Randgruppen gesprochen. Der gebürtige Ottakringer erzählt uns auch, was es mit dem Titel "Ehrenkiberer" auf sich hat und warum ihn vor kurzem der Papst mit einem velophilen Segen erfreute... Viel Spaß! Hier eine Auswahl an Roland Girtlers Veröffentlichungen:
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