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Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten Archiv

66 Episoden
52 Minuten
Die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise machen auch vor der Fahrrad-Industrie und vor dem Fahrrad-Handel nicht halt. Matthias spricht mit Kurt Stefan von der Veletage, Sonja Fasching von IG-Fahrrad und Michael Knoll von Starbike über Existenzsorgen, Kundentreue und die weitere Zukunft der Fahrrad-Shops vor dem Hintergrund geborstener Supply Chains. Mit einem dramatischen Appell hat sich diese Woche die Confederation of the European Bicycle Industry (CONEBI) an die EU-Kommission gewandt, in der sie davor warnt, dass aufgrund der Corona-Krise in der E-Bike und Fahrrad-Fertigung heuer ein Produktionsrückgang von 40 Prozent oder mehr drohen könnte:  50.000 Fahrrad-Händler seien betroffen und insgesamt 150.000 Arbeitsplätze. In den nächsten drei Monaten sei mit einem Geschäftsrückgang von 30 bis 70 Prozent zu rechnen, mit „einer Welle von Konkursen und Entlassungen in fahrrad-bezogenen Unternehmen“. Keine gute Nachrichten also auch für österreichische Fahrrad-Händler, sollte man zumindest meinen. Im Gespräch mit Reich durch Radeln zeigten sich unsere drei interviewten Fahrrad-Shop-Bosse dann allerdings durchwegs optimistischer als gedacht. Die Corona-Krise habe das Kundeninteresse nur kaum gebremst, ließen Sonja Fasching (IG-Fahrrad), Kurt Stefan (Veletage) und Michael Knoll (Starbike) wissen. Interessant ist das nicht zuletzt deshalb, als sich alle drei Unternehmen in recht unterschiedlichen Segmenten bewegen. Während die Veletage auf High-End-Rennräder aus Italien und Custom-Bikes setzt, ist man bei Starbike breiter aufgestellt: Der Händler, der erst vor Kurzem ins radaffine Nordbahnviertel gezogen ist, sorgte kürzlich mit einer Crowdfunding-Kampagne für Aufsehen. Und die IG-Fahrrad, mit ihren Shops in der Westbahnstraße und in der Otto-Bauer-Gasse, gehört mit ihrer fünfzehnjährigen Geschichte zu den etablierten Fahrrad-Werkstätten Wiens. Links: Confederation of the European Bicycle Industry (CONEBI): http://www.conebi.eu/ Starbike-Website: https://www.starbike.at Starbike-Facebook: https://www.facebook.com/starbikewien/ Starbike-Instagram: https://www.instagram.com/starbike_wien/ IG-Fahrrad-Website: www.ig-fahrrad.at Veletage-Website: https://veletage.com/ Über diese Folge Interviewer: Matthias Bernold Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. (Zumindest war das bis zur Corona-Krise so.) Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform: Spotify: spotify.com/ReichdurchRadeln iTunes: podcasts.apple.com/reich-durch-radeln-podcast-der-velophilen-erfolgsgeschichten/ Google Podcast: podcasts.google.com/ReichdurchRadeln Facebook: facebook.com/ReichdurchRadeln/ Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.   Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de  
58 Minuten
Indoor-Training statt Frühlingsausfahrten, abgesagte Wettkämpfe, Kundschaft in Quarantäne. Mit Ex-Radprofi Bernhard Kohl, Radbloggerin Nora Turner und Sportwissenschaftler Stephan Werner besprechen Magda und Klaus via Telekonferenz die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Radsport. "Grundsätzlich gilt: nicht alles, was nicht explizit untersagt wurde, ist in der derzeitigen Situation ratsam, wünschenswert und verantwortungsbewusst", appellierte Sportminister Werner Kogler vergangene Woche an die Radbegeisterten. Dass Zurückhaltung eingekehrt ist, war zuletzt auch bei der bei Radfahrenden so beliebten App Strava zu sehen: während kaum noch Ausfahrten gepostet werden, messen sich die Nutzer jetzt umso häufiger in Online-Wettkämpfen via Zwift- und Wahoo-Challenges.  Ob das wohnzimmerliche Strampeln auf dem Ergometer oder dem Smart Trainer wirklich genauso viel Spaß machen wie die Spritztour zur Dopplerhütte sei dahingestellt. Fix ist aber: Das Corona-Virus hat den Start in die neue Outdoor-Radsaison gründlich versaut. Jetzt heißt es Geduld haben und die Zeit für Core-Training nutzen, rät Stephan Werner von WEsports. Viele Radfahrende würden den richtigen Muskelaufbau in den Wintermonaten ohnehin vernachlässigen – so gesehen sei der Lockdown eigentlich eine Chance. Nora aka. Unicorn-Cycling hat sich für diese Zeit eine besondere Challenge auferlegt: Sie will endlich ihre erste Liegestütze schaffen. Die Frage ob Ausfahrt ja oder nein stellt sich bei Bernhard Kohl derzeit nicht: Homeschooling für die Kinder und die Neuorganisation seines Radgeschäfts nehmen ihn derzeit zu 100 Prozent in Anspruch. Wie ihr an der Tonqualität erahnen könnt, haben wir diese Folge per Videokonferenz in unseren Küchen, Wohn- und Radzimmern aufgezeichnet. Erste Erfahrungen damit haben wir bei den Podcasts mit Mawil und Sarah Rijkes gesammelt. Zum ersten Mal hingegen hatten wir dieses Mal gleich drei Gäste in der Sendung. Alle drei waren übrigens bereits einmal bei Reich durch Radeln zu Gast: hier gehts zum Interview mit Bernhard Kohl, das wir im Jahr 2019 geführt haben. Hier zum Interview mit Nora Turner aus 2019. Und hier zum Interview mit Leistungsdiagnostiker Stephan Werner, das erst kürzlich online ging. Links WEsports – Leistungsdiagnostik Stephan Werner: https://www.wesports.at/ Nora Tuner: unicorncycling.me &  instagram.com/unicorncycling & strava.com/nora Bernhard Kohl: bernhardkohl.at   Über diese Folge Interviewer: Klaus Brixler und Magdalena Jöchler Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler Über diesen Podcast In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform: Spotify: spotify.com/ReichdurchRadeln iTunes: podcasts.apple.com/reich-durch-radeln-podcast-der-velophilen-erfolgsgeschichten/ Google Podcast: podcasts.google.com/ReichdurchRadeln Facebook:facebook.com/ReichdurchRadeln/ Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.   Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de  
1 Stunde 8 Minuten
Für diese Folge hat Klaus am Ergometer von Stephan Werner seine Fitness prüfen lassen. Bei der Leistungsdiagnostik werden u.a. Laktaktwerte, Lungenvolumen und Watt-Leistung am Rad getestet. Die große Frage: Ist Klaus fit für die Radsaison? Im Leistungsdiagnostik-Institut von Stephan Werner gehen entweder Profisportlerinnen und Profisportler ein und aus oder ambitionierte Hobbysportler wie unser Klaus. Klaus hat sich für die kommende Radsaison wieder ein paar längere Touren vorgenommen und möchte wissen, ob seine körperliche Verfassung bei diesen Plänen mitspielt. In einer knapp dreistündigen Sitzung testet und misst Stephan Werner Lungenvolumen, Laktatwerte und treibt Klaus an seine Belastungsgrenzen. Vorbereiten sollte man sich auf so einen Test besser nicht, Stephan Werner will einen möglichst ehrlichen Status Quo vermessen. Neben Puls, Lungenvolumen und Laktatwerten im Blut interessiert sich Werner insbesondere für Klaus' maximale Wattleistung. Damit kann er den Sportwissenschaftler überraschen: "Das System Klaus funktioniert", ruft Stephan wiederholt während dem Test. Eine halbe Stunde lang muss Klaus auf dem Testgerät in die Pedale treten – alle drei Minuten erhöht Stephan die Wattzahl um 40 Watt. Es beginnt mit lockerem Pedalieren und endet im Ergometer-Äquivalent der Eisernen-Hand-Gasse bei 390 Watt. Stephan ist Sportwissenschaftler und war in seinen jungen Jahren selbst Cross Country- und Snowboard-Nachwuchshoffnung. Nach einem schweren Unfall ist er ausgestiegen. Nach Jahren in der Baubranche hat er sich als Spätberufener für Sportwissenschaften inskribiert und vor fünf Jahren sein Institut WE Sports eröffnet. Sport betreibt der 42-Jährige nach wie vor, besonders gerne widmet er seine Freizeit dem Ausdauersport: Triathlon, laufen, langlaufen und natürlich radfahren. Links: WE Sports – Stephan Werner: https://www.wesports.at/   Über diese Folge: Interviewer: Klaus Brixler und Matthias Bernold Testperson: Klaus Brixler Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform: Spotify: spotify.com/ReichdurchRadeln iTunes: podcasts.apple.com/reich-durch-radeln-podcast-der-velophilen-erfolgsgeschichten/ Google Podcast: podcasts.google.com/ReichdurchRadeln Facebook:facebook.com/ReichdurchRadeln/ Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de  
1 Stunde 32 Minuten
Teresie tells you about her travels just as casually like others chat about their trip to next lake on the  weekend – only in her case the the trip is 17,400 kilometers long and the place she started is South Africa. When she will be done with it, it will probaly have taken more than 3,5 years. Initially she moved to South Africa for her studies, afterwards she stayed and worked in the field of climate change mitigation for the South African government. Teresie then took the decision not to go back by airplane, but instead by bike.  She decided to take it slow in order to take in all the sights, people and adventures that she can manage along the way. Be prepared for an interview with the most contagious laughter! Weiterführende Links > Teresie on Facebook > Teresie on Instragram > Teresies Patreon Account > The Stoves that ROCK - a project in Kenya that Teresie supports > Bicylcesouth - a summary of Teresies trip with awesome pictures!   About this podcast: With our podcast "Reich durch Radeln" (which translates to something like "rich with bikes") we want to get you close the most interesting stories and people that have dedicated their live in some way to cycling and who have in one way or another, have become "rich". Our team currenly consists of Matthias Bernold, Klaus Brixler and Magdalena Jöchler. The music is from MC Broko. If you like what we do, please share, like and comment what we post! If you have any critique, ideas, know a potential guest, are a potential guest yourself or just want to say "Hi" - drop us a line at ReichDurchRadeln@posteo.de!  
41 Minuten
Diesmal plaudern wir mit Eva, sie ist Gründerin und Obfrau des Frauen-Moutainbike-Vereins Velochicks. In unserem Gespräch beleuchten wir, warum sie den Verein mitgegründet hat, der mittlerweile in Graz, Wien und Salzburg aktiv ist, was die Unterschiede zwischen Männern und Frauen am Rad sind, wie man(n) mit Angst umgeht und wie man eigene Kinder auch in die Radleidenschaft einbindet. Eva Rümmele ist in ihrem "Hauptberuf" Personaltrainerin, MTB-Instruktorin, Mental- und Sportmentaltrainerin, zertifizierte Faszientrainerin und Functional Equipment Expertin. Links: > Velochicks > Eva Rümmele - Movement Credits: Interviewer*innen: Magdalena Jöchler und Matthias Bernold Produktion/Schnitt: Klaus Brixler und Matthias Bernold Foto: Martina Siebenhandl   Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de  
1 Stunde 11 Minuten
Diesmal sprechen wir mit Barbara Ottawa. Die begeisterte Langstrecken-Radlerin arbeitete viele Jahre lang als Finanzjournalistin bis sie sich entschloss, nur noch als Fahrrad-Botin beim Wiener Botinnen-Kollektiv Hermes unterwegs zu sein. Warum sie gutes Einkommen und Sozialprestige gegen einen Job auf Wiens Straßen eintauschte, erfahrt Ihr in der jüngsten Ausgabe von Reich durch Radeln. Spätberufen – so könnte man Barbara Ottawas Zugang zum Radfahren beschreiben. Erst in ihren Dreißigern entdeckte die Wienerin ihre Liebe zum Radfahren. Es war eine Liebe, die immer stärker wurde. Erst wurde das Fahrrad Alltagsgerät, dann war es plötzlich ihr bevorzugtes Mobilitätsmittel mit dem sie etwa auf Wochenendbesuche nach Graz fährt. Wenig später stand das Fahrrad schon im Mittelpunkt ihres Soziallebens. Vor kurzem ging Barbara, die mitunter gerne einmal 200 Kilometer und mehr im Rennradsattel sitzt, dann den letzten Schritt: Sie beschloss ihre "bürgerliche" Berufskarriere und sattelte auf den Beruf der Fahrradbotin um. Beruf oder bloß Job? Im Gespräch mit Matthias und Klaus erzählt uns die Aussteigerin, was ihr durch den Kopf ging, als sie ihren Beruf als Finanzjournalistin an den Nagel hing und wie es ihr heute als Fahrradbotin geht. Ganz verloren geht Barbara Ottawa dem Journalismus übrigens nicht: Dem Drahtesel hat sie versprochen weiterhin das eine oder andere gute Stück zu schreiben. Außerdem bleibt sie der Zeitreisen-Gemeine (sic!) treu: Jener Gemeinschaft von historisch Interessierten, die dem Geschichtsfeuilleton "Zeitreisen" der Wiener Zeitung folgen. Links: Wiener Botinnen-Kollektiv Hermes Geschichtsfeuilleton "Zeitreisen" der Wiener Zeitung Über diese Folge: Interviewer: Klaus Brixler und Matthias Bernold Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de  
1 Stunde 3 Minuten
Mit dem Mountainbike im Gepäck bezwingt der Wahl-Innsbrucker Harald Philipp Kletterwände in der ganzen Welt (und auch in Nordkorea!). Im Reich durch Radeln-Interview mit Magda und Klaus lässt uns der – laut Eigendefinition – "Mountainbike-Geschichtenerzähler" an seinen Abenteuern teilhaben. Auf dem Rad erkundet der Wahl-Innsbrucker Harald Philipp Wanderwege und Klettersteige, die so manchen geübteren Wanderer vor Ehrfurcht erstarren lassen und fängt diese Erlebnisse in Filmen und Fotos ein. Daraus entstehen faszinierende Kameraeinstellungen und diese präsentiert er in Keynotes für Unternehmen oder vor bei Vorträgen in der Österreich, Deutschland und der Schweiz. Aktuell kann man Harald mit seinen beiden Vortragsreihen "Flow" und "Pfadfinder" in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich live erleben. Wir haben Philipp und dessen Lebensgefährtin Katharina, die ihn auf vielen Touren begleitet, zum Gespräch im Impact Hub Vienna getroffen. Links: Termine von Harald Philipp Interview zum Pfad-Finder Vortrag Über diese Folge: Interviewer: Klaus Brixler und Magdalena Jöchler Produktion / Schnitt: Klaus Brixler und Magdalena Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
52 Minuten
In der aktuellen Folge sind Ole Kassow und Pernille Bessone von Cycling Without Age zu Gast bei Reich durch Radeln. Die dänische NGO organisiert Radausfahrten und Radreisen für Altersheim-Bewohner. Vor sieben Jahren hat Ole Kassow Cycling Without Age in Kopenhagen gegründet. Schuld daran war Thorkilde, ein 95-Jähriger Bewohner eines Altersheims in Oles Nachbarschaft. Jeden Tag radelte er an Thorkilde vorbei, der saß dort auf einer Bank in der Sonne und hat grüßte die vorbeilaufenden Schülerinnen und Schüler und eben auch Ole. "Ich habe fieberhaft überlegt, wie ich ihn wieder aufs Rad bringe", erzählt Ole Kassow im Podcast. Heute organisieren die Freiwilligen von Cycling Without Age in 42 Ländern mit ihren roten Rikschas Ausflüge mit den betagten Senioren. Exakt 1.643 Chapter – so nennt die NGO die lokalen Gruppen – gibt es derzeit weltweit. Sie organisieren die freiwilligen Piloten der Rikschas in Kooperation mit den Altersheimen. Auf den Ausfahrten entstehen so langjährige Freundschaften, die Passagiere kommen mit Menschen außerhalb der Altersheime in Kontakt und fühlen sich für ein paar Stunden wieder frei und mobil. Highlights sind ohne Frage die mehrtägigen Radreisen, die erste führte von Kopenhagen nach Hamburg. In Österreich ist Cycling Without Age schon länger vertreten, den Anfang machte Lustenau. Es folgten Salzburg, die Steiermark, Tirol und erst vor einem Monat die Bundeshauptstadt. Bei ihrem Besuch in Wien nahmen sie Ole und Pernille Zeit für ein ausführliches Gespräch über die Initiative. Eines können wir versprechen: Die Begeisterung der beiden ist ansteckend! Links: Cyclings Without Age, weltweit: cyclingwithoutage.org Radeln ohne Alter, Österreich: radelnohnealter.at TedTalk Ole Kassow (2014, Kopenhagen): youtube.com/TedTalk_Kassow Mini-Reportage über eine Radreise: youtube.com/Finn   Über diese Folge: Interviewer: Matthias Bernold und Magdalena Jöchler Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
42 Minuten
Der Kinderradhersteller "woom bikes" ist das Bilderbuch-Startup der österreichischen Fahrradszene. Wir haben die Gründer Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld am Firmensitz in Klosterneuburg besucht. Bevor das Gespräch losgeht, bekommen wir eine Führung über das Firmengelände. Mittlerweile ist der Kinderradhersteller der größte Mieter im weitläufigen "Büropark Donau" in Klosterneuburg. Bei der Runde durch Lager- und Montagehallen, spürt man die Begeisterung der beiden für ihr Produkt. Heute sind Marcus und Christian mit woom Weltmarktführer. Und der Boom reißt nicht ab: In diesem Jahr wächst das Unternehmen eigenen Prognosen zufolge um bis zu 90 Prozent. Begonnen hat es aber –  kein Klischee – in einer Garage im 14. Bezirk. Beide hatten Kinder und waren unzufrieden mit dem Radangebot für die Kleinen. Besonders das Gewicht der Räder stellte sich beim Nachwuchs als Problem heraus. Also steckten sie zwei Jahre lang die Köpfe zusammen, tüftelten nahezu jeden Feierabend an den Modellen und schraubten schließlich die ersten Räder in der Garage zusammen. "Nach den ersten 300 Rädern habe ich gesehen, dass es dafür genug Kunden gibt. Sechs Monate später habe ich dann meinen Job gekündigt", sagt Marcus Ihlenfeld über die Gründungsphase. Grund für den großen Erfolg: die Räder sind von den Pedalen bis zur Bremse auf das Kind und sein Wachstum abgestimmt. "Denn ein 10 kg schweres Fahrrad fühlt sich für ein Kind an wie ein 40 kg schweres für einen Erwachsenen", rechnet Marcus beim Rundgang vor. Insgesamt gibt es sechs Größen: beginnend beim Laufrad woom 1 für die Eineinhalb- bis Dreijährigen, bis zum woom 6 für die Zehn- bis Vierzehnjährigen. woom 2 und 3 sind mit speziell auf Kinderhände abgestimmten Handbremsen ausgestattet. Im Podcastgespräch sprechen wir mit Marcus und Christian ausführlich über die Gründungsphase, die Ungewissheit und wie sie von der Vermieterin aus der Garage geworfen wurden. Für Eltern von Kindern im radfähigem Alter haben die beiden auf der Webseite eine didaktisch makellose und rührend ausführliche Erläuterung parat:  "Füße auf die Pedale: Radfahren lernen in 15 Minuten". Links: Kinderräder von Woom: Webshop von woom Nachdem Klaus im Interview so eindringlich nach offenen Stellen gefragt hat: Jobbörse von Woom   Über diese Folge: Interviewer: Matthias Bernold, Klaus Brixler Produktion / Schnitt: Matthias Bernold Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
1 Stunde 3 Minuten
Konrad Paul Liessmann, der wohl bekannteste Philosoph Österreichs, im Gespräch mit  Matthias Bernold und Klaus Brixler über seine Liebe zum Rennradfahren, die Wichtigkeit des Nachdenkens in Bewegung und den – unnotwendigerweise – emotionalisierten verkehrspolitischen Diskurs ... Spätestens seit seinem Buch "Das Universum der Dinge", in dem der Wiener Philosophie-Professor seine Faszination für das Rennrad darlegt, ist es keine Geheimnis mehr: Konrad Paul Liessmann ist ein Fahrrad-Enthusiast. Präziser gesagt: Ein Rennrad-Enthusiast. In dieser Folge von Reich durch Radeln geht der gebürtige Kärntner nochmals bis ganz an den Anfang zurück und beschreibt, wie die Liebe zu diesem Gefährt eigentlich entstanden ist. Liessmann spricht über die schönsten Pässe in den Dolomiten, den Trost, den die Philosophie dem alternden Sportler spendet und er verrät, "dass er wahrscheinlich jeden wichtigen Gedanken zum ersten Mal auf dem Fahrrad gedacht hat". Spannendes Detail am Rande: In der Stadt radelt Liessmann ungern: "Nach ein paar hundert Metern auf einem dieser schmalen Radstreifen, eingezwickt zwischen knapp überholenden Autos und Parkenden, bin ich körperlich und physisch am Ende." Es sei an der Zeit, die Verteilung des öffentlichen Raumes neu zu denken: "Ich verstehe bis heute nicht, warum Menschen die sich ein Auto für 30.000 - 60.000 Euro kaufen, glauben das Recht zu haben, dieses Auto überall abstellen zu können ohne was dafür zahlen zu müssen." Literaturempfehlungen: "Der werfe den ersten Stein" Gemeinsam mit Michael Köhlmeier widmet sich Liessmann den dunklen Seiten der menschlichen Existenz: Verrat, Betrug und Intrigen. "Das Universum der Dinge" In zwölf Stücken macht sich Konrad Paul Liessmann Gedanken über unsere kapitalistische Gesellschaft und ihre Beziehung zu Gegenständen. Er stellt Verbindungen zwischen Dingen her, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, z.B. einer Radtour durch die Puszta und die nominalistische Geldtheorie Aristoteles. Liessmann empfiehlt: Günther Anders – der deutsch-österreichische Philosoph hat sich u.a. mit den Auswirkungen der Technik auf den Menschen beschäftigt. Von ihm hat Liessmann die Logik des Automobils übernommen: "Das Problem ist nicht der Mensch. Es sind die technischen Systeme. Das Automobil legt uns aufgrund seiner Technik, seines Aussehens, seiner Bedienbarkeit ein bestimmtes Verhalten nahe. Also muss man die technischen Systeme analysieren und nicht den Menschen kritisieren." Blaise Pascal – Liessmanns Lieblingszitat des französischen Mathematikers und Philosophen: Alle Probleme entstehen dadurch, dass die Menschen nicht gelernt haben ruhig zu Hause zu bleiben. Davon leitet Liessmann ab: "Nicht welche Form von Mobilität ist das Problem, sondern Mobilität an sich ist das Problem." Links: Lieblingspässe: Passo di Pordoi Passo di Giau   Über diese Folge: Interviewer: Matthias Bernold, Klaus Brixler Produktion / Schnitt: Matthias Bernold, Magda Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt,
58 Minuten
Fahrrad-Polizist Reinhard Kolm ist diesmal Gast bei Reich durch Radeln. Magda und Klaus haben mit dem Inspektor über schikanöse Kontrollen, Lücken in der Straßenverkehrsordnung und die Sicherheit im Straßenverkehr gesprochen. 142 Radpolizisten sind auf Wiens Straßen im Dienst. Als Freund und Helfer werden sie von den wenigsten Radfahrenden gesehen. Häufiger fühlt man sich sich von den Uniformierten unnötig schikaniert. Wie diese "Schikanen" ein Polizist sieht, haben wir mit Inspektor Reinhard Kolm diskutiert. Reinhard Kolms Wachstube ist in der Kandlgasse im 7. Bezirk. Zu seinem Revier zählt deshalb auch ein Teil der Mariahilfer Straße, wo sich an der Kreuzung mit der Neubaugasse gleich auch ein neuralgischer Punkt befindet. Dass er dort besonders gerne steht und bei Rotlicht Fahrende kontrolliert, gibt der Radpolizist Reinhard Kolm unumwunden zu: "Hier wird sehr gerne bei Rot gefahren und es passieren laufend Unfälle." Wie viele solcher Kontrollen und wie viele sogenannte Schwerpunktkontrollen an Fahrradfahrenden stattfinden, darüber führt die Wiener Polizei eigenen Angaben zufolge keine Statistik. "Ganz generell kann man aber von zehn bis zwanzig Schwerpunkten pro Monat in ganz Wien sprechen", heißt es in der Pressestelle. Reinhard Kolm erzählt im Gespräch wie solche Aktionen vorbereitet werden und wie sie ablaufen. Für ihn sind solche Kontrollen – wenig überraschend – gerechtfertigt – es gehe um den Schutz der Radfahrenden und um Präventionsmaßnahmen. Dass bei Zufußgehenden hier weniger genau hingeschaut werde, sieht Kolm nicht so. Eine schwammige Gesetzeslage beklagt er hingegen bei der Seitenabstandsregel. "Für uns ist es schwierig den gesetzeskonformen Abstand mit freiem Auge zu erkennen. Momentan gibt es noch kein Allheilmittel." Bei den Autofahrenden kritisiert Kolm mangelndes Verständnis für Radfahrende. Er selbst sei ein begeisterten Radfahrer. "Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, bin ich einfach glücklich. Das kann man mit Geld nicht aufwiegen", sagt Kolm. In Wien benutzt er das Rad für Alltagswege, in der Freizeit ist er gerne mit dem Mountainbike unterwegs. Eine gekürzte und adaptierte Print-Fassung des Podcast-Interviews gibt es in Ausgabe 19/3 des DRAHTESEL zu lesen. Links: Fakten zur Seitenabstandsregel: https://www.radlobby.at/abstand#Fakten Statistik Verkehrsunfälle (2018): https://www.statistik.at/web_de/statistiken/energie_umwelt_innovation_mobilitaet/verkehr/strasse/unfaelle_mit_personenschaden/index.html Verkehrsunfallkarte: https://www.statistik.at/verkehrsunfallkarte/              
51 Minuten
Für diese Folge von Reich durch Radeln waren Klaus und Magda beim dänischen Botschafter René Dinesen zu Gast. Im Gespräch verrät er, dass sich auch ein Botschafter abreagieren muss und warum er in Wien kaum Rad fährt. Es ist zu einer kleinen Tradition geworden: der dänische Botschafter in Wien kommt mit dem Rad zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten. Heuer war es erstmals an René Dinesen, diese diplomatisches Zeichen zu setzen: Seit knapp einem Jahr vertritt der 48-Jährige die Rad-Nation Dänemark in Österreich. Von der medialen Aufmerksamkeit, die er damit auf sich zog, war er etwas überrascht. "Es hat aus Kübeln geschüttet, wahrscheinlich war das der Grund für die Aufregung. Oder weil der Bundespräsident früher bei den Grünen war", versucht sich Dinesen die Schlagzeilen zu erklären. An die hiesige Rad-Infrastruktur, gibt Dinesen zu, muss er sich allerdings erst noch gewöhnen. In Kopenhagen habe er täglich 25 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt. In Wien hingegen bleibt das Rad stehen. Das habe zwar auch mit seiner Arbeit als Botschafter zu tun, aber auch mit den Verhältnissen auf Wiens Straßen: Während er in Kopenhagen auf breiten Radstraßen mit seinem Lieblings-Podcast in den Ohren zur Arbeit geradelt sei, fühle er sich hier als Radler zwischen Autos und Straßenbahn unwohl. Abseits der Radthemen gibt uns René Dinesen noch Einblicke in die Arbeit eines Botschafters: Weshalb Botschafter alle vier Jahre das Land verlassen müssen, wie er Dänemark neben Österreich auch noch in vier weiteren Ländern vertritt und wie er in Afghanistan nur knapp einem Bombenanschlag entkommen ist. Links:  Copenhagenize-Index: Hauptstädte im Fahrradcheck Dänische Botschaft auf Twitter ---------------------------------------------- Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
43 Minuten
Erwin Pröll spricht in dieser Episode von Reich durch Radeln über seine Begeisterung für das Rennradfahren, die auch zwei schwere Stürze nicht zu trüben vermochten. Der ehemalige Landeshauptmann von Niederösterreich wünscht sich einen Ausbau des Radwegenetzes, und er fordert – vor dem Hintergrund der Klimakrise – die Einführung einer CO2-Steuer. Von 1992 bis 2017 regierte Erwin Pröll als Landeshauptmann Niederösterreich. Genauso lange stand er an der Spitze der niederösterreichischen ÖVP. Sein Einfluss endete nicht an den Grenzen des Bundeslandes. Als "Landesfürst", "Machtmensch" und einer der "mächtigsten Männer Österreichs" wurde er wiederholt bezeichnet. Weniger bekannt ist, dass der gebürtige Radlbrunner auch begeistert Rennrad fährt. Das Radeln habe ihm – wie er uns im Podcast-Interview erzählt – die Möglichkeit gegeben, sich zu erden und wieder zu sich zu finden. Wir haben uns außerdem über Verkehrspolitik in Niederösterreich unterhalten und darüber, welche Rolle dem Fahrrad darin zukommt bzw. zukommen sollte. Auch Pröll verfügt – wie er sagt – über Erfahrungen mit Kfz-Lenkenden, die ihn gefährlich knapp überholen. Die Einführung von gesetzlichen Überholabständen wie es sie etwa auch in Deutschland gibt, hält er für überlegenswert. Was sonstige Forderungen der Radfahrenden-Interessensvertretung angeht, ist der radelnde Ex-Landeshauptmann weniger aufgeschlossen. Mitunter würde er sogar eine fahrrad-restriktivere Gesetzeslage bevorzugen: "Ich bin ein absoluter Feind des Nebeneinanderfahrens auf Straßen. Auch die Radfahrer haben einen Beitrag zu mehr Sicherheit auf den Straßen zu leisten." (Anmerkung: Derzeit ist laut § 69 Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung Rennradfahrenden das Nebeneinanderfahren bei Trainingsfahrten erlaubt.) Stichwort Klimakrise: Hier fordert Pröll von der Politik die Einführung einer CO2-Steuer. Pröll: "Eines der wichtigsten Korrektive für menschliches Verhalten ist die Geldbörse." Wir führten das Gespräch in den Räumlichkeiten der KULTUR.REGION.NIEDERÖSTERREICH GmbH in Wien, wo Pröll als Aufsichtsratsvorsitzender ein Büro hat.   Über diese Folge: Interviewer: Matthias Bernold, Klaus Brixler Produktion /  Schnitt: Klaus Brixler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
40 Minuten
Für diese Episode haben wir mit Rad-Profi Sarah Rijkes gesprochen. Die 28-Jährige ist Österreichs amtierende Rennrad-Staatsmeisterin und eine der wenigen Frauen hierzulande, die mit diesem Sport ihr Geld verdienen. Seit fünf Jahren ist Sarah Rijkes Profisportlerin. Im Interviw erzählt sie uns wie viel Training in so einer Karriere steckt, nach welchen Regeln ein Rennrad-Team funktioniert und welches Rad eine Profi-Radfahrerin im Alltag fährt. Sarah ist in einer Radsport-verrückten Familie im Mostviertel aufgewachsen. Ihre ersten Ausfahrten erlebt sie als Kleinkind im Trailer und später am Tandem mit ihrem Papa. Mit 15 Jahren ist Sarah ihre ersten Rennen gefahren. Auch nachdem ihr Vater – ein gebürtiger Holländer – beim Rennradtraining tödlich verunglückt, arbeitet Sarah weiter an ihrer Profikarriere. Heute lebt sie in Belgien und tourt mit ihrem Profiteam um die Welt. Matthias und Magda haben mit Sarah während einem ihrer wenigen Besuche zuhause – in Waidhofen an der Ybbs – gesprochen. Das Interview hat online stattgefunden, die Tonqualität ist dieses Mal deshalb nicht ganz so gut wie gewohnt. Die wichtigsten Wichtige Etappen in Sarah Rijkes Karriere: 2018: österreichische Staatsmeisterin im Straßenrennrad 2016: 3. Platz bei österreichischer Staatsmeisterschaft im Straßenrennrad 2014: erster Vertrag bei einem Team Links: WNT ROTOR Pro Cycling-Team: https://www.wnt-rotor-pro-cycling.com/wnt-rotor-procycling.html Sportliche Statistiken von Sarah Rijkes bei procyclingstats Facebook: https://www.facebook.com/sarah.rijkes Instagram: https://www.instagram.com/sarahrijkes/ Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de    
32 Minuten
Für diese Folge von Reich durch Radeln sprechen Matthias und Magda mit dem Berliner Comic-Zeichner Markus Witzel alias Mawil. Anlass: Der Künstler, selbst überzeugter Alltags- und Tourenradler, hat Lucky Luke aufs Pferd gesetzt. Dieses Podcast-Gespräch ist – wenn man so will – die Weiterführung der aktuellen DRAHTESEL-Covergeschichte "Verkehrswende im Wilden Westen". Hier bekommt Ihr Gelegenheit, den Berliner Cartoonisten Mawil im O-Ton zu hören. Gleich vorweg: Uns hat der von Mawil gestaltete Lucky Luke-Band sehr gut gefallen. Die Hommage an den Westernhelden, der (in diesem Heft) schneller einen Reifen flickt als sein Schatten, ist nicht nur witzig gemacht und überaus kurzweilig. Sondern sie ist zugleich Kritik an unserem Auto-orientierten Verkehrssystem. "Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn mehr Leute sich das Fahrrad zutrauen würden", erklärte uns Mawil, der in Berlin alle Wege mit seinem gepimpten Diamant-Tourenrad zurücklegt. Im Interview redet er außerdem über langweilige Heldenfiguren und Loser-Typen, über seine Kindheit in der DDR samt Klapprad und Verkehrspolitik in Berlin. Das Interview hat online stattgefunden und kommt deshalb nicht in der gewohnten Qualität. LINKS: Die Coverstory in DRAHTESEL 19/2 Mawils Homepage Lucky Luke im Egmont Verlag Wikipedia-Eintrag zu Mawil        
Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten

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