Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten Archiv

66 Episoden
41 Minuten
Bevor es so richtig nass und kalt wird, gibt es von uns eine letzte Sommerfolge: Diesmal mit dem Radmechaniker und -Verleiher Wolfgang Purkhart am oberösterreichischen Attersee. In der kurzen Zeit des Jahres, in der das Salzkammergut akzeptable Urlaubsbedingungen ermöglicht, strömen deutsche Touristen und einheimische Sommerfrischler an die Seen – und in die Werkstatt von Wolfgang Purkhart. Dank E-Bikes hat die Drei-Seen-Tour mit 1.000 Höhenmetern die Goldene Wandernadel als Urlaubstrophäe abgelöst. Hochambitionierte Freizeitsportler vom Phänotyp Sitzgemüse, Ausrüstungsweltmeister, die keinen Reifen wechseln können, und wenig hilfreiche „Mit-Reparierer“ und „Verschlimmbesserer“ schlagen bei ihm auf. Sie alle werden mit einem Glas Wein und verbindlichen Handlungsanweisungen auf den Boden der Realität geholt. Bei Vogelgezwitscher und einem Achtel Weißwein plaudern wir mit dem begnadeten Tüftler und Schrauber über 40 Jahre Berufserfahrung – von der Entwicklung der ersten Mountainbikes, dem Sammeln von Weinkellern, den Folgen der Wegwerfgesellschaft, adipösen Touristen auf E-Bikes und den Fahrrädern prominenter Sommerfrischler. Links > Infoseite über Wolfgang Purkharts' Radverleih beim Tourismusverband Attersee   Über diesen Podcast In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RdR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Jan Killian, Klaus Brixler, Martina Powell und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn ihre unsere Arbeit wertschätzen möchtet, liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.  
44 Minuten
Sobald man die Radbar betritt, steht man sofort vor dem Herzstück des Geschäfts: dem Montageständer. Hier wird der Arbeitsplatz der Mechanikerin nicht versteckt, sondern, wie in einer offenen Küche ins Zentrum gerückt - und hier waltet Gaffi ihres Amtes. Gaffi war bei Veloce als Radbotin tätig, fuhr Radrennen, trainierte jahrelang im Winter auf Sansibar, schraubte in verschiedenen Radwerkstätten und hat uns direkt in ihrer Wirkungsstätte zum Gespräch eingeladen. Links > Homepage Radbar Wien   Über diesen Podcast In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RdR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Jan Killian, Klaus Brixler, Martina Powell und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn ihre unsere Arbeit wertschätzen möchtet, liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.
1 Stunde 22 Minuten
Wer ihn nicht kennt: Er ist Rekordgewinner des Race Across America. Wie er das geschafft hat, und auch von Grenzerfahrungen und durchfahrenen Nächten am Rad erzählt er uns in einem ausführlichen Interview. Manche fahren das Race Across America und sind froh, wenn sie ins Ziel kommen. Christoph Strasser fährt den Event, als wäre es ein normales Radrennen und kommt schon eineinhalb Tage vor dem Zweitplatzierten ins Ziel. Das RAAM führt quer durch die USA, von der Westküste zur Ostküste. Ziel ist es, die 5.000 km lange Strecke so schnell wie möglich zu bewältigen. Christoph Strasser ist das schon sechs Mal gelungen. 2014 kam er in 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten ins Ziel und hält seitdem den Rekord. Für diese Erfolge mutet er seinem Körper einiges zu: Der massive Schlafentzug lässt ihn regelmäßig halluzinieren – 20 Minuten Schlaf am Stück müssen reichen. Dazu kommen Schmerzen und physische Grenzerfahrungen wie Lungenödeme. Gut, dass Christoph Strasser ein verständnisvolles Betreuerteam hat, dem er seine wunderlichen Aussetzer zumuten kann und dem er die Verantwortung während dem Rennen abgibt, während er zu einer kurbelnden Fahrmaschine mutiert. Wie macht man das mit dem Schlafen oder besser dem Nicht-Schlafen? Soll man stehenbleiben, um zur Toilette zu gehen? Kann man die Landschaft beim Race Across America überhaupt genießen? Welche neuen Herausforderungen er noch sucht, warum ein Holzbrett mehr wert ist als Preisgeld und noch vieles mehr, verrät uns Christoph Strasser in dieser Folge. Sponsor dieser Folge von Reich durch Radeln ist Athletic Greens. Als Hörer*in unseres Podcasts erhältst Du zu Deinem Athletic Greens einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und 5 Travel Packs kostenlos dazu. Dein Angebot findest Du unter athleticgreens.com/rdr.   Links > Homepage Christoph Strasser > Buch "Der Weg ist weiter als das Ziel" > Podcast "Sitzfleisch" - die gemeinsamen Race-Erfahrungen von Christoph und Langzeitbetreuer Florian Kraschitzer > RAAM - Race Across Amercia > RAN - Race Around Niederösterreich > Race Around Austria   Über diesen Podcast In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RdR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Jan Killian, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen. Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn ihre unsere Arbeit wertschätzen möchtet, liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.
53 Minuten
“You like it? Bike it!” – mit diesem Slogan präsentierte sich das Urlaubsland Österreich bei der Tourismusmesse 2019 in Berlin. Das Ziel: mehr Radfahrende für Österreich begeistern. Für die lokale Mountainbiker*innen-Szene war es ein Schlag ins Gesicht: Wenn sie in den Wäldern und Bergen ihrem Hobby nachgehen, riskieren sie regelmäßig Strafen und Anzeigen. Paragraph 33 des Forstgesetzes aus dem Jahr 1975 verbietet nämlich das Befahren von Forstwegen mit dem Rad. Es sei denn, es ist ausdrücklich erlaubt. Das Problem: Das ist es in den wenigsten Fällen. 28.000 km sind laut Statistik für den Radverkehr freigegeben, laut Pfaffenbichler sind es aber gerade mal 10.000 km. Gegen Paragraph 33 wehrt sich der Steyrer Andreas Pfaffenbichler und sein Verein “upmove” seit Jahrzehnten. Ursprünglich war Andreas Sportkletterer. Da war ihm der Radius allerdings bald zu eng und so hat ihn der aus den USA überschwappende MTB-Trend Mitte der 80iger Jahre auf das Rad gebracht: “Damals bin ich auf das Rad gestiegen und nie wieder abgestiegen.” Vor allem der Schwebezustand, in den er kommt, wenn er Waldwege bergab fährt, sind die Momente, für die Andreas auch den Konflikt mit Waldbesitzer*innen und Jäger*innen in Kauf nimmt. Noch halten sich diese negativen Erfahrungen in Grenzen, in der Szene hört man aber immer wieder von Besitzstörungsklagen und Strafmandaten. Links: MTB-Verein: upmove Facbeook-Gruppe: You like it bike it **** Sponsor dieser Folge von Reich durch Radeln ist “Athletic Greens“. Als Hörer*in unseres Podcasts erhältst du zu Deinem Athletic Greens-Abo einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und fünf Travel Packs kostenlos dazu. Dein Angebot findest Du unter athleticgreens.com/rdr.
1 Stunde 16 Minuten
Unser Podcast bekommt erstmals olympischen Glanz verliehen: Andreas Müller erzählt uns von seiner Qualifikation für die Spiele, für die er seine Bahnradfahrer-Pension um ein Jahr verschoben hat. Er überrascht uns im Gespräch mit spannenden Buchtips, absurden Wattwerten und einem Blick in die glamouröse Vergangenheit des Bahnradsports. Wir schreiben das Jahr 1911. Im Berliner Sportpalast steigt die exzessivste Party des Jahres. Im Inneren des Holzovals Männer in Frack und Zylinder, ihre Begleiterinnen in den Logen. Oben auf den Rängen Arbeiter in Schiebermützen. Sechs Tage und Nächte in denen der Alkohol fließt und die Band wilde Tanzmusik spielt. Im Hintergrund hört man beständig das Singen der Pneus auf der Ovalbahn und sieht das Auf und Ab der Fahrerbeine, die wie stampfende Kolben einer gut geölten Maschine die Stahlräder über das 45 Grad steile Holzrund treiben. 110 Jahre später, ebenfalls auf einem steilen Holzoval drehen Bahnradfahrende ihre letzten Runden. Noch heuer wird Österreichs letzte Radbahn – das Ferry Dusika Stadion im Wiener Prater abgerissen. Mittendrin Andreas Müller, ein sympathischer Berliner, der für Österreich in Tokio im Madison-Bewerb (Zweier-Mannschaftsfahren) an den Start gehen wird. Es wird das Ende seiner Karriere und womöglich für den Bahnradsport in Österreich, denn ein Ersatz für das in die Jahre gekommene Oval ist nicht in Sicht. Nochmal zurück an den Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Madison Square Garden in New York wird eine entscheidende Regel erfunden, die den Grundstein für Andreas Müllers Paradedisziplin legt. Ein makabrer Teil der Attraktion beim Six Day Race ist, dass immer wieder Fahrer erschöpft vom Rad fallen oder während des Rennens einschlafen und in schreckliche Stürze verwickelt werden. Also wird in Zweierteams gefahren – der Madison ist geboren. Die Fahrer wechseln einander wie beim Roller Derby mit Schleudergriff ab. Der „ruhende“ Fahrer wird vom mit 60 km/h im Kreis Fahrenden nach vorne katapultiert. Spektakulär, aber ebenso gefährlich, und so wird der Griff zeitweise wieder verboten. 2021: Bahnradfahren, bereits seit den ersten Spielen der Neuzeit olympische Disziplin, findet zum ersten Mal seit langem wieder mit österreichischer Beteiligung statt. Andreas Müller, blickt gut gelaunt – Wehmut ist definitiv nicht seine Sache – mit uns zurück auf seine Kariere, die einst auf einem Klappfahrrad der VEB Mifa Fahrradwerke begann. Er berichtet von den unvermeidlichen Splittern, die man sich bei Stürzen einzieht, gibt spannende Buchtips und erzählt wie das ist, wenn man in Berlin die Stalinallee immer geradeaus fährt, bis man in Moskau ankommt. Links: Andreas Müller Homepage Petition "Rettet das Ferry Dusika-Stadion" Literaturtipps: Sebastian Haffner "Geschichte eines Deutschen" Wolfgang Büscher: Berlin - Moskau, Eine Reise zu Fuß **** Sponsor dieser Folge von Reich durch Radeln ist  “Athletic Greens“. Als Hörer*in unseres Podcasts erhältst du zu Deinen Athletic Greens einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und 5 Travel Packs kostenlos dazu. Dein Angebot findest du unter athleticgreens.com/rdr. ****
44 Minuten
Drängeln, Schimpfen, nonverbale Eindeutigkeiten, wer kennt das nicht – was oft als Unachtsamkeit beginnt wird als Angriff wahrgenommen und dementsprechend beantwortet. Wir haben für diese Folge alltägliche und weniger alltägliche Anekdoten aus dem Straßenverkehr gesammelt: Ein SUV-Fahrer reagiert auf konstruktives Feedback im Verkehr mit gefährlicher Drohung und als ein Rad fahrender Rüpel ihrer „Zwetschke“ zu nahe kommt, macht Chris Lohner eine Durchsage der anderen Art. Warum Mobilität unsere Aggressionsmomente befördert, die Ärger-Neigung junger Männer und wie wir die Wut kanalisieren können, diskutieren wir in dieser Folge mit der Verkehrspsychologin Bettina Schützhofer. Warnung: Schimpfwörter haben wir in dieser Episode nicht ge-beept.   Links > Bettina Schützhofer – Verkehrspsychologin > Sicher Unterwegs - Institut für Verkehrspsychologie > Chris Lohner, Facebook-Beitrag > Chris Lohner, Webseite   Musik in diesem Podcast Ice Flow, Kevin MacLeod JOWA am Balkon, Fuck the Cars: https://www.youtube.com/JOWA Brooklyn and the Bridge, Nico Staf Under the Rug, Density & Time Traversing, Godmode Hiatus, Rage   Über diese Folge Gestaltung: Matthias Bernold & Magdalena Jöchler Produktion / Schnitt: Matthias Bernold, Klaus Brixler & Magdalena Jöchler   Über diesen Podcast In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Jan Killian. Die Musik kommt von MC Broko.
1 Stunde 5 Minuten
Herbert Meneweger ist nebenberuflich Radprofi. Der 57-Jährige trat bei Langstrecken-Rennen wie dem Race Across America gegen Profis wie Wolfgang Fasching an und lief 243 Kilometer durch die Sahara. Alles neben seinem Job bei einer Versicherung, wo er gemeinsam mit Klaus arbeitet. Es hat etwas gedauert bis Klaus bemerkt hat, dass er mit einem Extrem-Sportler im selben Unternehmen arbeitet und damit einen idealen Gast für unseren Podcast als Arbeitskollegen hat. Herbert Meneweger hat u.a. zwei Mal am Race Across America (5.000 km in 9 Tagen) teilgenommen, gewann Bronze beim Race Across the Alps und belegte den 4. Platz beim Race Around Austria – um nur einige seiner Langstrecken-Erfolge zu nennen. Training und Vorbereitungen dazu passierten neben seinem Vollzeitjob. Im Gespräch mit Klaus erzählt Herbert von bewusstem Schlaf als Training für Langstreckenrennen, entzündeten Hinterteilen und seinen Anfängen am Rennrad. Er ist als jüngstes von zehn Kindern auf einem Bergbauernhof im Pongau aufgewachsen. Schon als Kind hat er die Bergstraßen auf einem Rennrad bestritten. Auch wenn er viele Jahre später an Profirennen teilnimmt, wollte er selbst nie ganz auf den Sport setzen. "Mir ist es nie ums Gewinnen gegangen", erzählt er im Gespräch mit Klaus. Neben dem Rennradsport hat Herbert Meneweger auch bei Laufwettbewerben geglänzt und z.B. den Marathon des Sables absolviert – der führt über mehr als 230 km mitten durch die Sahara. Heute ist er im Extremsportler-Ruhestand. Seine Rad- und Laufgeschichten kann man auf seiner Webseite und in mehreren Büchern nachlesen.   Weiterführende Links > Homepage Herbert Meneweger > Bücher von Herbert Meneweger  
1 Stunde 4 Minuten
Seit 1988 arbeitet Oliver Baier als Moderator für österreichische und deutsche Radio- und Fernsehsender. Sein Metier war schon immer der Humor: mit der Comedyshow "Montevideo" startete 1994 seine TV-Karriere, seit 2004 moderiert er die Comedy-Quizshow "Was gibt es Neues?" auf ORF1, von der es schon über 500 Folgen gibt. Dazu kommen regelmäßig Bühnenauftritte und Fernsehserien und -filme wie "Der Aufschneider" von David Schalko. Einmal im Jahr geht er aber offline: bei einer mehrwöchigen Radreise. Anstoß für seinen "Paradigmenwechsel" – wie er seine erste Radreise nennt – war eine Gruppe Bikepacker auf der Wiener Ringstraße. "Das ist doch das, was du immer machen wolltest", hat sich Baier damals am Steuer seines Autos gedacht. Seit diesem Paradigmenwechsel ist er schon durch aller Herren Länder geradelt: seine erste Reise ging von Spittal an der Drau nach Aix en Provence in Frankreich, 2018 reiste er von Lienz nach Paris, sein Lieblingsreiseland Land aber ist Thailand. Im Podcast erzählt Oliver Baier von seinen Sorgen vor der ersten Radreise, unpraktischen Kleiderhaken in Hotelzimmern und über die Faszination von Radtunneln. Und: Warum er in Wien per E-Rad unterwegs ist. Weiterführende Links > Homepage Oliver Baier > Olivers Radtouren  
57 Minuten
Andreas und Dominik sind das was man gerne als Sandkastenfreunde bezeichnet: Die beiden kennen sich von Geburt an und haben seitdem alles gemeinsam gemacht. Vor fünf Jahren haben sie mit der Planung ihres wohl größten Abenteuers begonnen: einer Radtour von Österreich nach Australien. "Wir wollten so wenig wie möglich und so viel wie notwendig planen", sagt Andreas im Gespräch mit Klaus und Magda. Die beiden hatten weder einen Bezug zum Radfahren noch ein eigenes Rad. Ohne Kondition sind sie zwei Jahre später Richtung Australien aufgebrochen. "Wir hatten keine Ahnung von dem was wir da tun. Wir haben alles eingepackt von dem wir uns vorgestellt haben, dass es uns helfen könnte", sagt Dominik. Kein Wunder, dass die Räder eher Umzugswägen als einem akribisch gepacktem Bikepacker-Rad ähnelten. Rund zehn Kilogramm wog allein das Kameraequipment mit dem sie ihre Reise dokumentierten um daraus mit etwas Unterstützung von Oscar-Preisträger Josef Aichholzer einen Film zu machen. Angekommen sind sie trotz Übergepäck und zwei Jahre später läuft jetzt der Film über ihr Abenteuer in den österreichischen Kinos.   Weiterführende Links: > Austria2Australia Homepage > auf Facebook > auf Instagram > der Trailer zum Film  
59 Minuten
1990 übernimmt Leo Hillinger einen knappen Hektar Weingarten von seinem Vater, heute bewirtschaftet er über 100 Hektar. Das ist aber nicht der Grund weshalb er über das Burgenland hinaus bekannt ist. Hillinger kennt man in Österreich vor allem dank verschiedener TV-Shows. Dass der Star- bzw. Promiwinzer neben etlichen Business-Standbeinen auch noch bis zu 20 Stunden pro Woche am Rad sitzt, wissen hingegen wenige. Bei einer seiner ersten Ausfahrten hat ihn sein Freund und Ex-Skiprofi Armin Assinger gleich an und über seine Belastungsgrenze gebracht: am Nassfeld angekommen musste der Radneuling Hillinger an den Infusionstropf angehängt werden. Abgeschreckt hat ihn das offensichtlich nicht: Heute sind 150 oder 250-Kilometerstrecken für ihn nichts Besonderes mehr. Im Podcast-Gespräch erzählt Leo Hillinger außerdem von seinen kulinarischen Vorlieben bei Ausfahrten, seinen Lieblingsstrecken und vom Weinmachen natürlich. Weiterführende Links > Leo auf STRAVA > Weingut Hillinger > Leos aktuelles Buch "Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz" Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht aus Klaus Brixler, Jan Killian und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. (Zumindest war das bis zur Corona-Krise so.) Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform: Spotify: spotify.com/ReichdurchRadeln iTunes: podcasts.apple.com/reich-durch-radeln-podcast-der-velophilen-erfolgsgeschichten/ Google Podcast: podcasts.google.com/ReichdurchRadeln Facebook: facebook.com/ReichdurchRadeln/ Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.   Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
1 Stunde 12 Minuten
Der gebürtige Norddeutsche kam nach Wien um sechs Jaher als Meisterschüler bei der Star-Architektin Zaha Hadid zu lernen, gegangen ist er als fester Bestandteil der Wiener Radszene. Angefangen hat er im Radlager in der Wiener Operngasse und ist im Laufe der Jahre zum gefragten Fotograf der Wiener Radzsene geworden. Heute lebt er von der Fotografie. Vor Kurzem ist Bengt nach Berlin übersiedelt, bei einem Abstecher in Wien haben wir mit ihm über seine Erfahrungen bei den härtesten Unsupported Bikepacking Races gesprochen: vom Atlas Mountain Race in Marokko über das Silk Road Mountain Race bis hin zu den Reisen die er für seinen Fahrrad-Bildband "Lengends of Steel" machte und natürlich darüber, wie er neben den Strapazen auch noch derart atemberaubende Fotos zustande bringt. Sein aktuellstes Projekt ist die Gravel Rennserie "Orbit 360" bei der man zwischen 4. Juli und 6. September jeweils eine Strecke in jedem deutschen Bundesland bewältigen muss. Die vier Fotos, um die es im Gespräch geht: Eine gekürzte und adaptierte Fassung des Interviews gibt's hier zum Nachlesen - „Meine Eltern haben mich früh rausgelassen“.   Weiterführende Links: > Bengts Homepage > Bengt auf Instagram > Bengt auf Instagram - analog fotografiert > Orbit 360 > Bengts Bildband "Legends of Steel"  
28 Minuten
Matthias und Klaus sprechen mit Barbara Laa und Veronika Wirth von "Platz für Wien". Die Initative für sichere Straßen, bessere Radinfrastruktur und mehr Grün in der Stadt will 57.255 Unterschriften sammeln, um Verkehrspolitik im Wiener Wahlkampf im Herbst zum Thema zu machen. Barbara und Veronika verraten uns, wie man so eine Kampagne plant, wie sich die Corona-Krise aufs Verkehrsverhalten und auf das Interesse am Radfahren ausgewirkt hat und was sie sich von Platz für Wien erhoffen. Platz für Wien, für alle, die noch nicht davon gehört haben, ist eine im März 2020 gestartete ambitionierte verkehrspolitische Kampagne, die sich für eine grünere Stadt, bessere Radinfrastruktur, mehr Platz für Fußgänger und mehr Sicherheit im Straßenverkehr einsetzt. Vorbild dafür war der erfolgreiche Volksentscheid Fahrrad in Berlin, der letztlich zum Beschluss eines Radverkehrsgesetzes geführt hat. Corona-Quarantäne-bedingt haben wir diese Folge wieder mittels Video-Konferenz aufgezeichnet. Links: Platz für Wien: platzfuer.wien Facebookseite von Platz für Wien www.facebook.com/platzfuerwien/ Reich durch Radeln-Folge zum Berliner Volksentscheid Fahrrad Volksentscheid Fahrrad im Netz: volksentscheid-fahrrad.de Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) erzählen wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik für das Intro stammt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
34 Minuten
Für die neue Folge von Reich durch Radeln waren wir im Velobis zu Besuch. Vor fünf Jahren hat der gebürtige Nigerianer Anthony Chira hier sein Fahrradgeschäft und Bistro eröffnet. Damit fusionierte er seine zwei großen Leidenschaften: das Fahrrad und gutes Essen. Bis 2013 flimmerten im Ecklokal an der Kreuzung Linzer Straße / Johnstraße Kinofilme über die Leinwand des Gloriette Kinos. Zwei Jahre später ist Anthony Chira mit seinem Fahrradgeschäft hier eingezogen – seine Werkstatt ein paar Häuser weiter, platzte damals aus allen Nähten. Weil Anthony nicht nur ein leidenschaftlicher Radfahrer ist, sondern auch gutes Essen liebt, hat er gleich ein Bistro angeschlossen. "Ich war damals 40 Jahre alt und hatte eine kleine Sinnkrise, ich wollte endlich etwas machen das mir Spaß macht", sagt Anthony im Gespräch mit Klaus und Magda. Und weil es ihm gerade Spaß machte, bietet er seitdem auch gleich Food-Jams – also Kochpartys – an, schreibt Kochbücher, baut gerade noch eine Eismanufaktur dazu und schmiedet an Plänen für den Ausbau der Radmanufaktur. Langweilig wird ihm wahrscheinlich nicht so schnell. Vor 26 Jahren hat Anthony seine Heimat Nigeria verlassen, um in London zu studieren. Lange ist er dort nicht geblieben: Bei einem Wien-Urlaub hat er seine Frau kennengelernt und ist nach Wien übersiedelt. Die Leidenschaft für Räder – vor allem selbst gebaute – hat er von Kindesbeinen an. Zusammen mit dem Vater hat er schon als Kind Fahrräder zusammengeschweißt. In Nigeria war das Rad damals noch ein gängiges Fortbewegungsmittel. "Heute ist radfahren dort lebensgefährlich", erzählt Anthony. In Wien ist er schnell zu einem festen Bestandteil der Radszene geworden, auch wenn Leute auf der Straße mit dem Finger auf ihn gezeigt hätten: "Schau, ein Schwarzer am Rad, haben Mütter zu ihren Kindern gesagt". Aus seiner Heimat mitgenommen hat er auch die Leidenschaft für gutes Essen – "Spice Boy" nannte ihn seine Oma für seine Liebe zu Gewürzen. Im Velobis verfeinert er damit heute österreichische Gerichte. Um den Corona-bedingten Ausfall und vor allem die anstehenden Projekte zu finanzieren, hat Anthony eine Finanzierungskampagne via Conda gestartet. 130.000 Euro peilt er als Ziel an, etwa die Hälfte hat er schon geschafft. Links: Velobis Bike Bistro: www.velobis.com Velobis auf Facebook: www.facebook.com/velobis Conda-Kampagne: www.conda-hilft.at/campaign/velobis Anthony's Buch "Food Jam": shop.falter.at/detail/9783991002581 Three Peaks Bike Race: www.adventurebikeracing.com/threepeaksbikerace   Über diese Folge: Interviewende: Magdalena Jöchler und Klaus Brixler Produktion / Schnitt: Magdalena Jöchler und Klaus Brixler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform. Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren. Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de
54 Minuten
Wilde Kreaturen – darunter eine Ringelnatter, eine Schwarzbären-Mama und eine Hummel (in der Unterhose) – sind diesmal die Hauptakteurinnen. Bei der Einordnung der tierischen Anekdoten hilft uns Peter Iwaniewicz, der aus Funk und Fernsehen bekannte Zoologe und Tierkolumnist. Wie es sich für Ophidiophobikerin (Odiophobie=Angst vor Schlangen) Magda anfühlt, mit dem Rennrad über eine Ringelnatter zu rattern, hat sie Matthias vor ein paar Wochen geschildert. Schnell war klar: es gibt etliche Geschichten, in denen Radfahrende und Tiere aneinander geraten – Stoff genug für eine Spezialfolge unseres Fahrrad-Podcasts, in der wir die besten animalische Anekdoten präsentieren. Spoiler-Alert: Begegnung mit Radfahrenden enden für Tiere nicht selten tödlich.  "Der Ringelnatter hast du wahrscheinlich das Rückgrad gebrochen", erklärt Peter Iwaniewicz. Welche Gefühle diese Begegnungen wachrufen, wie sich der Ekel vor Spinnen, Ratten und Schlangen überwinden lässt und warum sich ein Vogel Strauss mit Cairo-to-Cape Town-Weltrekordler Michael Strasser ein Wettrennen lieferte – das und noch mehr diskutieren wir in dieser Folge von Reich durch Radeln ... Neues Storytelling-Format: Bitte um Feedback Übrigens: Für diese Folge haben wir ein neues Storytelling-Format ausprobiert. Schreibt uns doch, ob euch das ganze gefällt. Bitte an: ReichDurchRadeln@posteo.de Links: Peter Iwaniewicz – Buchautor: www.kremayr-scheriau.at Peter Iwaniewicz – Falter Kolumne: www.falter.at Michael Strasser – Buch "Cairo2Cape": www.strassermichael.at/cairo-2-cape-buch/ Michael Strasser in seinem ersten Interview mit ReichdurchRadeln: Podcast-Interview   Über diese Folge Gestaltung: Matthias Bernold & Magdalena Jöchler Produktion / Schnitt: Matthias Bernold & Magdalena Jöchler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. (Zumindest war das bis zur Corona-Krise so.) Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform: Spotify: spotify.com/ReichdurchRadeln iTunes: podcasts.apple.com/reich-durch-radeln-podcast-der-velophilen-erfolgsgeschichten/ Google Podcast: podcasts.google.com/ReichdurchRadeln Facebook: facebook.com/ReichdurchRadeln/ Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.   Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an ReichDurchRadeln@posteo.de  
1 Stunde 13 Minuten
Für diese Folge haben Klaus und Magda den Berufsabenteurer, Extrem-Radsportler, Weltrekordhalter und Motivationstrainer Jonas Deichmann gleich zwei Mal getroffen: im Februar persönlich im Reich-durch-Radeln-Studio und – aufgrund der Corona-Krise – noch in zweites Mal per Videocall für ein Update. Jonas Deichmann verbringt sein Leben auf dem Rad. Ein festes Zuhause hatte der 33-Jährige nicht. Zumindest bis vor Corona. Erst der Lockdown hat ihn gezwungen, sesshaft zu werden. Konkret ist er zu seinem Vater in die Schweiz gezogen. "Ich habe schon lange nicht mehr so viel Zeit an einem Ort verbracht", erzählt er uns im Videocall in Woche 6 der Ausgangsbeschränkungen. In normaleren Zeiten durchquert er mit seinem Rad ganze Kontinente: Afrika von Kairo nach Kapstadt, Eurasien von Portugal bis Wladiwostok oder Amerika von Alaska nach Patagonien. Alles "unsupported", wie man das nennt – also ohne Team und technischen Support – und in Rekordzeit. Vom Wirtschaftsstudium zum Extrem-Sport Schon während er International Business studiert, hält es den gebürtigen Deutschen nicht lange an einem Ort. Ende 2017 hängt er seinen soliden Job in einer IT-Firma endgültig an den Nagel und macht sich als Extrem-Sportler, Abenteurer und Motivationstrainer selbstständig. Heute hält Jonas bei sechs Weltrekorden. Eigentlich sollte 2020 ein weiterer hinzukommen: die Weltumrundung in den Triathlon-Disziplinen. Im Studiogespräch das wir Ende Februar mit ihm in Wien geführt haben, erzählt er von der Planung solcher Extremtouren, mentaler Stärke, wie er sich trotz einer Lebensmittelvergiftung mitten in der Sahara jeden Tag aufs Rad gesetzt hat und weitergefahren ist. Seine Aussage "im Zweifel entscheide ich mich gegen Komfort" beschreibt mit viel Unterstatement, welche Mühen Jonas auf sich nimmt. Typische Packliste für eine sechswöchige Reise: Zwei Trikots, zwei Radhosen, eine Regenjacke, eine abgeschnittene Zahnbürste, Schlafsack und Zelt. Update wegen Corona Eigentlich wollten wir das Gespräch mit Jonas bereits im März online stellen, aber dann kam Corona und hat unsere und auch Jonas Pläne und Vorträge gehörig durcheinander gewirbelt. Per Videocall in die Schweiz gibt uns Jonas jetzt ein Update zur geplanten Weltumrundung und Einblicke in die Vorbereitungen darauf. Ironie des Schicksals: Die mentale Stärke die er sonst Unternehmen und Sportbegeisterten in seinen Vorträgen weitergibt, kommen ihm selbst jetzt zugute. Links: Homepage: jonasdeichmann.com Facebook: JonasDeichmannAdventures Instagram: @jonas_deichmann   Über diese Folge: Interviewer*innen: Magdalena Jöchler und Klaus Brixler Produktion / Schnitt: Klaus Brixler Über diesen Podcast: In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wie wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an immateriellen Werten sein. Das Team von RDR besteht aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik kommt von MC Broko. Wir haben im ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen. (Zumindest war das bis zur Corona-Krise so.) Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen. Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform: Spotify: spotify.com/ReichdurchRadeln iTunes: podcasts.apple.com/reich-durch-radeln-podcast-der-velophilen-erfolgsgeschichten/ Google Podcast: podcasts.google.com/ReichdurchRadeln Facebook: facebook.com/ReichdurchRadeln/ Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.  
Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten

Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten

Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten