Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Archiv
1660 Episoden
25 Minuten
Finleap-Chef Ramin Niroumand über die Zukunft der Branche. Warum Fintechs von einer Bankenkonsolidierung sogar profitieren könnten. Seit der Pandemie sind Fintechs, insbesondere Neo-Broker, gefragt wie noch nie. Für Ramin Niroumand von Finleap, dem größten Fintech-Ökosystem in Europa, steht die Branche trotzdem noch am Anfang ihrer Entwicklung. Der Finleap-Gründer erklärt in der heutigen Folge, warum die Unterschiede zwischen Fintechs und traditionellen Banken mit den Jahren immer weiter abnehmen werden. In einer möglichen Bankenkonsolidierung sieht er für seine Branche keine Gefahr – im Gegenteil: Wenn klassische Banken sich zusammenschließen, könnte das der Fintech-Szene sogar helfen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
24 Minuten
Die Inflationsrate steigt, die Zinssorgen wachsen. Mit diesem Strategiewechsel können Anleger ihr Depot schützen. Die Inflation in Deutschland ist seit Jahresbeginn stark gestiegen. Im August 2021 lag die Inflationsrate laut ifo-Institut bei 3,9 Prozent, so hoch wie zuletzt vor etwa dreißig Jahren. In den letzten Jahrzehnten nahm der Preisauftrieb tendenziell ab. Die aktuell vergleichsweise kräftige Kaufkraftminderung schreiben die Münchner Ökonomen im Wesentlichen der Corona-Krise zu. Im nächsten Jahr könne sich der Preisanstieg jedoch bereits entschleunigen. Für 2022 prophezeien sie Inflationsraten zwischen zwei und 2,5 Prozent. Anleger können sich mit der richtigen Aufstellung im Depot vor derartigen Schwankungen schützen. Aktienanalyst Ulf Sommer hat sechs Aktien identifiziert, denen weder Inflation noch steigende Zinsen etwas anhaben können. Um welche Unternehmen es geht und welche Kriterien dieser Bewertung zu Grunde liegen, erklärt er im Interview. Außerdem: In den USA liegt die Teuerungsrate für August mittlerweile bei 5,3 Prozent. Anleger sind nervös und befürchten ein baldiges Eingreifen der US-Notenbank Fed. Handelsblatt Börsenexperte Markus Koch gibt ein Stimmungsbild von der Wall Street. Im Gespräch schätzt er ein, wann die US-Notenbank Fed wohl die Geldpolitik strafft und die Anleihekäufe reduziert. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
22 Minuten
Schon seit Jahren verspricht die Politik den Bürgerinnen und Bürgern den Abbau unnötiger Bürokratie. Auch Start-ups leiden weiter, solange das Versprechen nicht eingelöst wird. Der Rückstand Deutschlands im Bereich der Digitalisierung macht nicht nur Bürgern zu schaffen, sondern der gesamten deutschen Wirtschaft. Auch Unternehmen stehen teils vor großen Herausforderungen, wenn es um Anträge, Genehmigungen und Lizenzen geht. Doch die Schwierigkeiten beginnen noch viel früher im Lebenszyklus eines Unternehmens – nämlich mit der Gründung. Für Start-ups kann die Bürokratie daher schnell darüber entscheiden, ob ein Projekt erfolgreich ist oder scheitert. Handelsblatt-Reporterin Teresa Stiens weiß, wie groß die Probleme wirklich sind. Sie spricht darüber, was der deutsche Bürokratie-Wahnsinn für die Gründer-Welt bedeutet – und welche Lösungen sich gerade junge Unternehmerinnen und Unternehmer wünschen, damit die deutsche Wirtschaft international konkurrenzfähig bleibt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
30 Minuten
Finanzminister Olaf Scholz über die Bedeutung der europäischen Bankenunion – und wie Deutschland seine Klimaziele finanziell erreichen kann. „Der nächste wichtige Schritt, ist die Bankenunion“, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz beim diesjährigen Handelsblatt Bankengipfel. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes diskutiert der SPD-Kanzlerkandidat über Ambitionen und Verfehlungen im Finanzsektor, warum er die strenge Regulierung von Banken für notwendig hält und wie er seine Wahlversprechen finanzieren will. Scholz ist überzeugt: „Dass wir in 25 Jahren klimaneutral wirtschaften wollen, ist das ehrgeizigste, industrielle Modernisierungsprojekt, dass sich Deutschland je vorgenommen hat!“. Auf die Frage, wer dafür bezahlen muss, gibt er jedoch keine klare Antwort. Und: Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia macht den Weg für die geplante Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen frei. Bislang hatte der Dax-Konzern für den Kauf die Bedingung gestellt, dass mehr als 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Anleger ihre Aktien gegen eine Barofferte von 53 Euro pro Papier umtauschen. Nun streicht Vonovia diese Mindestannahmeschwelle für die laufende Offerte. Finanzredakteur Carsten Herz erklärt, warum die Übernahme somit so gut wie gewiss ist. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
24 Minuten
Nischenbanken richten ihre Angebote auf eine eng definierte Zielgruppe aus. Dadurch können sie sich auf einen bestimmten Fachbereich fokussieren, grenzen aber auch ihren Kundenkreis stark ein. Viele klassische Banken werben damit, sich an ihre Kunden anzupassen. Doch was passiert, wenn das Versprechen wirklich umgesetzt wird und eine Bank sich auf eine bestimmte Nische fokussiert? Vertical Banking beschreibt einen Ansatz, bei dem sich sogenannte Nischenbanken auf eine eng definierte Zielgruppe festlegen und ihre Angebote auf die Bedürfnisse eben dieser Zielgruppe ausrichten. Es gibt beispielsweise Banken extra für Frauen, für die Generation Z, für Muslime oder sogar für einzelne Berufsgruppen wie Ärzte, Apotheker oder Friseure. Damit verfolgt Vertical Banking eine gänzlich andere Strategie als herkömmliche Banken oder sogar Neobanken, die in der Regel sehr universell Ansprechpartner für alle Zielgruppen sein wollen. Wie zukunftsträchtig diese Art der Spezialisierung sein kann, weiß Christopher Plantener, CEO und Gründer der Nischenbank speziell für Selbstständige „Kontist“. Er spricht über Vor- und Nachteile, sich selbst einzuschränken. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
23 Minuten
Auf dem digitalen Bankengipfel diskutieren Wolfgang Fink und Ingrid Hengster über die Rolle von Wirtschaft und Bankenwelt im Krisenjahr 2021 – und darüber, vor welchen Herausforderung der Mittelstand steht. Die Coronakrise, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Investitionspolitik zählen zu den prägendsten Themen des Pandemiejahres 2021. Auf dem Handelsblatt Banken Gipfel, der diese Woche in Frankfurt stattfand, haben sich Wolfgang Fink und Inrid Hengster den Fragen zu diesen Themen von Handelsblatt Live Journalistin Ina Karabasz gestellt. Wolfgang Fink ist CEO von Goldman Sachs Europe und Leiter des Gesamtgeschäfts der Bank in Deutschland und Österreich. Ingrid Hengster ist seit 2014 Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe und verantwortet dort neben der Inlandsförderung die Umsetzung der Coronahilfskredite. Im Gespräch bringen die beiden zwei unterschiedliche Blickwinkel aus der Bankenwelt auf die deutsche Wirtschaft ein - darüber, wie sich die Wirtschaft im Pandemiejahr 2021 aufstellen muss, um nachhaltig erfolgreich zu sein, welche Rolle dabei die Bankenwelt spielt und wie die Wirtschaft digitaler und zugleich nachhaltiger werden kann. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
30 Minuten
Europa braucht große Banken. Diesen Standpunkt vertritt Deutsche Bank-Chef Christian Sewing auf beim Handelsblatt Bankengipfel. Nach Fusionspartnern schaue sich das Unternehmen selbst derzeit nicht um. „In diesem Jahrzehnt wird sich entscheiden, wer die Weltwirtschaft im 21. Jahrhundert führen wird.“ Mit diesen Worten hat Deutsche Bank-Chef Christian Sewing den diesjährigen Handelsblatt Bankengipfel eröffnet. Sein Appell ist deutlich: Europa braucht einen stärkeren Banken- und Kapitalmarkt. „Sonst werden wir uns in einer polarisierten Weltwirtschaft zwischen USA und China nicht behaupten können.“ Um das Ziel zu erreichen, seien faire Regulierung und Strategien für mehr Nachhaltigkeit wichtig. Konsolidierung sei längst überfällig. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Kathrin Jones, der Leiterin unseres Finanzressorts, erklärt Christian Sewing, warum die Deutsche Bank derzeit trotzdem nicht nach Fusionspartnern sucht. Außerdem: Trading ist im Trend. Über das Hype-Thema diskutieren beim Bankengipfel der Chefökonom der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) Steffen Kern, Scalable Capital-Chef Erik Podzuweit und Gerhard Schick, Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende. Handelsblatt Today-Host Mary Abdelaziz-Ditzow berichtet über das spannungsgeladene Gespräch. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
25 Minuten
Wachstum statt Sicherheit? Kritiker werfen der Neobank falsche Prioritäten vor. So rechtfertigt sich der CEO Valentin Stalf. N26 ist eine der am schnellsten wachsenden Banken in Deutschland. Doch in der Vergangenheit stand die Direktbank immer wieder in der Kritik. Besonders weil Betrüger Fake-Konten von N26 zur Geldwäsche genutzt haben sollen. Allein in diesem Jahr wurden mehr als 1000 solcher Kontonummern bekannt. Die Finanzaufsicht Bafin kündigte daraufhin massive Einschränkungen an. Zum Auftakt des diesjährigen Handelsblatt Bankengipfels spricht der Gründer und CEO der Neobank Valentin Stalf über die Anti-Geldwäsche-Strategie des Unternehmens. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes gesteht er einerseits Fehler ein und widerspricht andererseits der Kritik, die Neobank würde zu schnell wachsen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
29 Minuten
Immer mehr Neobroker bieten jetzt auch Kryptowährungen an. Eine Diskussion über den Bitcoin als Wertanlage mit Justtrade-Gründer Ralf Oetting und Marco Infuso von 21Shares. Der Bitcoin etabliert sich zunehmend als Zahlungsmittel und Wertanlage in der Finanzwelt: Seit heute können die Bürger von El Salvador offiziell mit dem Bitcoin bezahlen. 400 Münzen im Wert von über 17 Millionen Euro hält der zentralamerikanische Staat bereits. Und auch bei Anlegern steigt das Interesse für den Bitcoin – allerdings als langfristige Wertanlage. Das gilt übrigens nicht nur für diese, sondern für viele Digitalwährungen. Die Folge: Insgesamt wird das Angebot an Krypto-börsengehandelten Produkten immer größer: Der Online-Broker Justtrade mit dem bereits größten Krypto-Angebot in Deutschland baut diese Sparte jetzt noch weiter aus und wird zukünftig mit dem Krypto-Asset-Manager 21Shares kooperieren. Doch eignen sich Kryptowährungen wirklich als passive Geldanlage? Und wie entscheidet der Krypto-Asset-Manager 21Shares, welche Kryptowährungen ins Portfolio aufgenommen werden? Wie genau funktioniert hier die Qualitätskontrolle? Das erklären in der heutigen Sendung Marco Infuso, Managing Director für die Geschäftsentwicklung in Europa bei 21Shares, und Ralf Oetting, Gründer und Geschäftsführer von Justtrade. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
19 Minuten
Der Dax wird um zehn Unternehmen reicher. Welche Änderungen sich daraus für alle drei Börsenligen ergeben, was die Änderung für den ETF-Markt heißt und worauf Anleger jetzt achten sollten. Am 24. November 2020 hat die deutsche Börse verkündet, den Leitindex um zehn Unternehmen aufzustocken. Am vergangenen Freitag, also fast zehn Monate und viele neue Rekordstände später, wurden die Nachzügler verkündet: Neu mit dabei sind Airbus, Zalando, Hellofresh, Siemens Healthineers, Symrise, Sartorius, Porsche, Brenntag, Puma und Quiagen. Der deutsche Leitindex wird damit jünger, moderner und technologiegetriebener – und damit im besten Fall attraktiver für ausländische Investoren, so die Meinung vieler Analysten. Diese Veränderung ist jedoch nur ein Teil der gesamten Dax-Reform – und die wiederum betrifft auch den MDax und den SDax. Was sich in allen drei Börsenligen insgesamt durch die neuen Beschlüsse verändern wird und wie sich die Reform auf den ETF-Markt auswirkt, das erklärt in der heutigen Sendung Handelsblatt-Finanzredakteurin Andrea Cünnen. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
26 Minuten
Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Chancen und Risiken er für den Dax dieses Jahr noch sieht. Wird 2021 ein Rekordjahr für die erste deutsche Börsenliga? Die Bilanzen der Dax-Konzerne für das erste Halbjahr 2021 haben viele Experten überrascht: Nach den vielen Rekordkursen der vergangenen Monate konnten die dreißig Dax-notierten Unternehmen einen Nettogewinn von 62,3 Milliarden Euro für das erste Halbjahr verzeichnen – im gesamten Vorjahr lag der Gewinn bei nur 41 Milliarden Euro. Viele Analysten haben ihre Prognosen für das gesamte Jahr deshalb angehoben: Im Schnitt auf einen Gesamtnettogewinn von 103 Milliarden Euro für die erste Börsenliga. Ulf Sommer hat die Halbjahresbilanzen der Dax und MDax-Konzerne analysiert und dabei die Prognosen der Analysten für das restliche Jahr bewertet. Mit welchen Chancen und Risiken für den deutschen Leitindex Anleger dieses Jahr noch rechnen müssen, ob der Dax noch die 17.000er Marke knacken könnte und ob auch dieses Jahr mit einer Jahresendrally zu rechnen ist, erklärt unser Handelsblatt-Aktienanalyst in der aktuellen Folge von Today Extended. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
24 Minuten
Auf der Social Media-Plattform BitClout investieren Nutzer mit digitalen Coins in die Profile von Prominenten - und machen die Beliebtheit von Menschen zur handelbaren Ware. Die Internet-Plattform BitClout kombiniert die Welt der sozialen Medien mit Kryptowährungen: Basierend auf einer Blockchain, können die Nutzer die hauseigene Kryptowährung nutzen, um in die Profile bekannter Persönlichkeiten zu investieren. Neben Prominenten wie Elon Musk oder Kim Kardashian sind auch Profile von Kunstschaffenden aus der Influencer-Szene sowie Privatpersonen zu finden. BitClout ist eine sogenannte Social Token Plattform. Social Token sind digitale Coins, die ihren Nutzern zum Beispiel Zugang zu exklusiven sozialen Netzwerken versprechen. Der Begriff steht gleichzeitig für einen der neuesten Trends der Kryptobranche: Anders als herkömmliche Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether sind die Token einzelnen Personen oder Gemeinschaften, einer Marke oder einem Influencer zugeordnet. So können sich Gruppen oder Prominente, die im Internet aktiv sind, über eigene Krypto-Token finanzielle Mittel beschaffen. Aber das Konzept birgt auch Risiken - denn oftmals wissen die Menschen, deren Profile vermarktet werden, nicht von ihrer Existenz auf BitClout, im Netz wird zudem immer wieder diskutiert, ob es sich bei Bitclout um einen Scam handeln könnte. Zum anderen entbrennen regelmäßig ethische Diskussionen über das Geschäftsmodell. Digitalexperte Max Orgeldinger, Mitbegründer des Unternehmens TLGG Consulting, einer Beratung für digitale Geschäftsmodelle, erläutert die Grundidee hinter BitClout und die möglichen gesellschaftlichen Konsequenzen. Mehr zu den Themen Social Token und NFT finden Sie unter den folgenden Links: - [Der Hype um Social Token: Welches Potential dahintersteckt – und welche Risiken lauern](https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/kryptobranche-wie-anleger-vom-hype-um-social-token-profitieren/27370694.html) - [Handelsblatt Today vom 03.05.2021: NFTs: Darauf sollten Sie beim Handel mit digitalen Sammlerstücken achten](https://www.handelsblatt.com/audio/today/handelsblatt-today-hype-um-nft-darauf-sollten-sie-beim-handel-mit-digitalen-sammlerstuecken-achten/27154504.html) Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
27 Minuten
In Europa erreichen die Preise für Immobilien teilweise neue Rekordstände. Das schürt die Angst vor einer Blase. Warum ein Crash derzeit nicht zu befürchten ist. Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen steigen weiter – nicht nur in Deutschland. Während Mahner in Europa bereits wieder von einer Blase sprechen, winken andere diese Sorge ab. Die Diskussion ist nicht neu: Nach dem großen Crash am US-Immobilienmarkt 2008 gab es immer wieder Warnungen vor einem solchen Szenario. Hausbesitzer und Wohnungseigentümer, die die Immobilie als Geldanlage angeschafft haben, würden dann viel Geld verlieren. Finanzredakteur Carsten Herz gibt jedoch Entwarnung. Er glaubt nicht an einen Crash in den nächsten Jahren. Im Interview erfahren Sie, worauf Kaufinteressenten nun achten sollten und ob sich ein Blick ins Ausland lohnt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
26 Minuten
Fünf Firmen mit hohen Gewinnchancen und moderaten Aktienpreisen. Und: Wie eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP die Finanzwelt verändern würde. Unternehmen, die hohe Gewinne erwirtschaften und mit moderaten Aktienpreisen punkten, sind für Anleger besonders spannend: Fünf solcher Beispiele hat Ulf Sommer identifiziert. Unser Unternehmensredakteur hat dafür die Halbjahresbilanzen der Dax und MDax-Konzerne analysiert – und die Prognosen von Analysten für das restliche Jahr bewertet. Daraus wurden fünf Gewinner erkohren. Das besondere hierbei: Drei davon stammen aus der Chemiebranche. Außerdem: In Berlin kursieren erste Personalspekulationen für eine Ampelkoalition. Die Grundlage dafür ist ein Dokument, das die mögliche Ministerienaufteilung in einer Ampel unter Führung von Olaf Scholz skizziert. Der Urheber ist bislang unbekannt. Politikredakteur Martin Greive erklärt, welche Argumente tatsächlich für eine Koalition aus SPD, Grünen und der FDP sprechen und was sich unter diesen Bedingungen für die Finanzwelt verändern würde. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.
25 Minuten
Abschaffung, Neuauflage oder Anpassung: Die Parteien sind sich uneinig. Der Ausgang der Bundestagswahl entscheidet womöglich über das Schicksal der Riester-Rente. Als 2002 der damalige Bundesarbeitsminister Walter Riester die Riester-Rente eingeführt hat, bezeichnete der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder dies als Jahrhundertreform. Das Angebot des Staates, Sparer durch Zulagen und Steuervorteile beim privaten Rentenaufbau zu unterstützen, hat am Anfang sehr viele Menschen zur Altersvorsorge animiert – mittlerweile aber immens an Beliebtheit verloren. Die Zahlen stagnieren seit Jahren, obwohl doppelt so viele Menschen Anspruch auf die Förderung hätten. Schon 2016 erklärte Bundesinnenminister Horst Seehofer die staatlich geförderte Altersvorsorge für gescheitert. Ein Jahr später war sie zum beliebten Streit- und Wahlkampfthema konvertiert. Dass sich bei der Riester-Rente etwas ändern muss, scheint auch zur Bundestagswahl 2021 allen Parteien bewusst. Über die Ausgestaltung einer solchen Reform sind sich die wahlkämpfenden Parteien jedoch uneinig. Alle haben andere Pläne. Der Ausgang der Bundestagswahl könnte also maßgeblich über die Zukunft der Förderrente entscheiden. Finanzredakteurin Anke Rezmer erklärt, warum eine Reform der Riester-Rente überhaupt notwendig ist, was die einzelnen Parteien wollen – und wie Sparerinnen und Sparer am besten mit dieser Unsicherheit umgehen können. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/lesen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblatt.com.