Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Archiv
1660 Episoden
31 Minuten
Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor fast genau einem Jahr hat die Europäische Union (EU) neun Sanktionspakete gegen Russland beschlossen, das zehnte ist bereits in Arbeit. Trotzdem soll die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent wachsen, 2024 sogar um 2,1 Prozent. Das schätzen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zum Vergleich: Für Deutschland prognostizieren sie gerade einmal ein Plus von 0,1 Prozent. Andere Institute sind mit Blick auf Russland zwar skeptischer, dennoch stellt sich die Frage: Bleiben die westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland ohne durchschlagende Wirkung? Mit dieser Frage befassen sich die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller in Folge zwei des Podcasts „Handelsblatt Today Spezial: Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ im Gespräch mit dem Ökonomen Vasily Astrov. Laut Astrov, der am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche forscht, sind die kurzfristigen Effekte der Sanktionen auf die russische Wirtschaft tatsächlich nicht so gravierend wie von vielen im Westen erwartet. Gerade im Energiesektor verdiente Russland durch die hohen Gas- und Ölpreise im vergangenen Jahr enorm gut. Doch das ändere sich gerade. Insgesamt hält Astrov die Folgen der westlichen Sanktionen für Russlands Wirtschaft für signifikant – nicht zuletzt wegen des enormen Braindrains, den das Land derzeit erlebe. „Wenn der Krieg lange dauert, werden viele dieser Leute nicht nach Russland zurückkommen. Das ist sehr schade, denn es geht um den Verlust von Humankapital“, sagt Astrov im Podcast. Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann erklärt, welche Wirkung Sanktionen gegen Oligarchen entfalten können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
27 Minuten
Infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind die Erdgaspreise im Vorjahr auf ein Rekordniveau gestiegen. Um Wirtschaft und Verbraucher zukünftig vor extremen Preisschwankungen zu schützen, hat die EU einen Gaspreisdeckel eingeführt. Seit dem 15. Februar dieses Jahres ist er in Kraft. Doch nun scheint es einen Weg für Gashändler zu geben, die Regelung zu umgehen. Der US-Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) betreibt bereits die in Amsterdam ansässige Gasbörse TTF, den wichtigsten europäischen Umschlagplatz für Erdgas. Am Montag hat ICE nun einen neuen Handelsplatz für Gas in London eröffnet. Über die neue Börse sollen Händler die Möglichkeit bekommen, ihre Preise abseits der geregelten Preisobergrenze der EU festlegen zu können. Denn sollte der Gaspreisdeckel der EU in Zukunft greifen, könnten bestimmte Gashandelsgeschäfte verboten werden. „Für den Fall sorgt der Börsenbetreiber jetzt vor. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass es im Moment eher eine theoretische Debatte ist“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mit Host Sandra Groeneveld spricht er über den Gaspreisdeckel und welche Folgen eine Umgehung der Regel für den Gashandel in Europa hat. Außerdem: Kaufen oder mieten? Im neusten Teil der Handelsblatt-Serie „2023 kümmere ich mich um...“ geht es um das Thema Immobilien. Der Chef des Handelsblatt-Geldanlage-Teams Markus Hinterberger erklärt, worauf man achten sollte, wenn man den Kauf oder Bau eines Objektes in Erwägung zieht. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
28 Minuten
Ein Jahr nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine bereiten sich beide Seiten auf eine Frühjahrsoffensive vor. In der Auftaktepisode des fünfteiligen Sonderpodcasts „Handelsblatt Today Spezial – Ein Jahr Krieg in der Ukraine“ sprechen die Hosts Nicole Bastian und Mareike Müller über die Kosten des Kriegs und Prognosen für den weiteren Verlauf. Außenpolitik- und Sicherheitsexpertin Liana Fix sagt, die Ukraine könne es in diesem Jahr schaffen, die Gebiete, die Russland seit vergangenem Jahr erobert hat, zurückzugewinnen. Geländegewinne darüber hinaus hält sie jedoch für schwierig. Deshalb ist Fix, die beim Council on Foreign Relations in Washington arbeitet, überzeugt: „Die Ukraine muss sich auf eine permanente Fortsetzung des Kriegs einstellen.“ Doch wenn dieser Krieg wieder „in einem kleinen Maßstab laufe“, so wie vor 2022, sei dies besser zu bewältigen. Die Ukraine bleibt Fix“ Ansicht zufolge „auf Jahre ein Schild des Westens“ und insbesondere Europas gegen Russland. Deswegen werde Europa die Ukraine militärisch „noch über viele Jahre“ unterstützen müssen. Fix geht von einer nicht formellen, aber De-facto-Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato aus. „Die Ukraine wird eine der stärksten Armeen Europas haben.“ Außerdem: Handelsblatt-Auslandsreporter Mathias Brüggmann berichtet von seinem jüngsten Aufenthalt in Lwiw und der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die am Montag auch US-Präsident Joe Biden besuchte. Brüggmann beschreibt, wie der Krieg an den Ukrainern und Ukrainerinnen zehrt, wie sie trauern, durchhalten – und ein Ende des Tötens herbeisehnen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
25 Minuten
Eine alte Investmentregel lautet: „Don’t fight the Fed“. Im Kern geht es darum, dass man nie gegen die US-Notenbank wetten sollte, weil das immer nach hinten losgeht. Doch seit einigen Monaten wirkt es so, als würden viele Investoren diese Regel ignorieren. Sowohl die US-Notenbank Fed als auch die Europäische Zentralbank (EZB) haben die Leitzinsen Anfang des Monats weiter erhöht und vor allem weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Trotzdem kam es nicht zum befürchteten Kurseinbruch – ganz im Gegenteil. Sowohl Aktien- als auch Anleihekurse legten nach den jüngsten Zinssitzungen der Fed und der EZB sogar deutlich zu. In den kommenden Wochen und Monaten könnte es aber ein böses Erwachen für die Märkte geben. Denn einige Wirtschaftsdaten für die USA sind zuletzt besser ausgefallen als erwartet. Zudem erweist sich die Inflation als äußerst hartnäckig. Das könnte die Fed dazu zwingen, die Zinsen stärker und schneller zu erhöhen als erwartet. „Wenn sich die Inflation nur unglaublich langsam verringert, dann muss man damit rechnen, dass es den ein oder anderen Zinsschritt mehr gibt“, sagt VWL-Professor Harm Bandholz von der FH Kiel in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Bandholz, der lange Zeit US-Chefökonom der Unicredit in New York war, hat die Sorge, dass die Fed in ihrem Eifer, die Inflation in den Griff zu bekommen, zu weit gehen könnte. Trotzdem fällt sein Ausblick für den Aktienmarkt in diesem Jahr positiv aus, wie er im Gespräch mit Host Anis Micijevic erklärt. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörerinnen und -Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
24 Minuten
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat vom US-Flugzeugbauer Lockheed Martin den Auftrag für die Zulieferung von Bauteilen für den Kampfjet F-35 erhalten. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung insgesamt 35 Flugzeuge dieses Typs bei Lockheed Martin bestellt, die nun voraussichtlich teilweise in Deutschland gefertigt werden. Der Kurs der Rheinmetall-Aktie hat am Freitag kaum auf die Nachricht reagiert: „Da wurde wohl noch nicht verstanden, welche Bedeutung das hat“, so die Einschätzung von Martin Murphy, Co-Leiter des Investigativressorts beim Handelsblatt. Er erwartet zudem, dass der Deal für Missstimmungen bei der französischen Regierung sorgen könnte – denn eigentlich haben Deutschland und Frankreich ebenfalls eine Kooperation für den Bau eines Kampffliegers gestartet, der allerdings erst ab 2040 zur Verfügung stehen soll. Außerdem: Die Erzeugerpreise sind den vierten Monat in Folge gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitgeteilt hat. Damit deutet sich ein Rückgang der Inflation an, wie Handelsblatt-Redakteur Julian Olk berichtet. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
29 Minuten
2022 hat die Commerzbank den höchsten Gewinn seit 15 Jahren erzielt. Wie die zweitgrößte deutsche Privatbank am Donnerstag mitteilte, ist das Konzernergebnis im Vorjahr auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen. Von der positiven Entwicklung profitieren auch Aktionäre. Die lange kriselnde Bank kündigte am Mittwoch eine Ausschüttung von 20 Cent je Aktie an – die erste seit 2018. Außerdem will die zweitgrößte deutsche Privatbank für 122 Millionen Euro eigene Papiere zurückkaufen. „Das Besondere bei der Commerzbank ist, dass Dividenden und Ausschüttungen in den letzten Jahren überhaupt nicht an der Tagesordnung waren“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Andreas Kröner in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Da die EZB die Zinsen weiter anheben werde, könne die Commerzbank auch in diesem Jahr weiter steigende Gewinne erwarten, so Kröner. Damit hat das Institut gute Chancen in den Dax zurückzukehren. Außerdem: Einmal im Quartal müssen Hedgefonds ihr Portfolio der US-Börsenaufsicht SEC mitteilen. Am Dienstag wurden nun neue Daten veröffentlicht, die Handelsblatt-Redakteur Andreas Neuhaus ausgewertet hat. Im Podcast verrät er, auf welche Aktien die erfolgreichsten Hedgefonds setzen. Seine komplette Auswertung können Sie auf handelsblatt.com nachlesen: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/citadel-bridgewater-und-millennium-die-lieblingsaktien-der-erfolgreichsten-hedgefonds-manager/28984470.html. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
25 Minuten
Die hohe Inflation treibt Gewerkschaften und Arbeitnehmer zu hohen Lohnforderungen. Allein die Gewerkschaft Verdi will für ihre Mitglieder ein Plus von 10,5 Prozent aushandeln – und droht damit, öffentliche Einrichtungen wie den Nahverkehr, Kitas und Schwimmbäder zu bestreiken. Handelsblatt-Redakteur Frank Specht warnt davor, dass die Tarifstreitigkeiten das Alltagsleben vieler Bürger in den kommenden Monaten beeinträchtigen werden: „Die Gewerkschaften sind entschlossen, ihre Tarifforderungen durchzusetzen.“ Die Gefahr einer Situation, in der sich Löhne und Preise gegenseitig hochschaukeln, sieht er allerdings nicht. „Die meisten Ökonomen gehen nicht davon aus, dass es zu so einer Lohn-Preis-Spirale kommt.“ Zudem seien die Lohnforderungen nur zum Teil durch die Inflation begründet. So gehe es etwa bei den Streiks der Post-Mitarbeiter, wo ein Großteil der Belegschaft eher niedrige Löhne bezieht, beispielsweise auch um bessere Arbeitsbedingungen. Außerdem: Die deutsche Solarindustrie will sich unabhängiger von China machen – und hat mit der Bundesregierung einen Plan ausgearbeitet, wie sich die Branche bei ihren Zulieferern diversifizierter aufstellen kann. Das Thema habe große Bedeutung für Deutschland, sagt Handelsblatt-Redakteurin Kathrin Witsch. „Wenn wir in die Zukunft schauen, ist das eine der gefährlichsten Abhängigkeiten, die es geben kann – weil der Anteil der Solarenergie an unserer Energieversorgung durch die Energiewende deutlich steigen wird.“ *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
34 Minuten
Seitdem Anfang Februar über den USA ein mutmaßlicher Spionageballon aus China abgeschossen wurde, werden immer mehr ähnliche Fälle bekannt. An drei aufeinanderfolgenden Tagen und zuletzt am Sonntag hat das US-Militär insgesamt vier nicht-identifizierbare Flugobjekte vom Himmel geholt. Anfang der Woche meldeten weitere Länder, dass auch in ihrem Luftraum unbekannte Flugkörper aufgespürt wurden, darunter China und Taiwan. Über die Hintergründe ist in allen Fällen bislang wenig bekannt. Doch der Verdacht, dass die Flugkörper für militärische Zwecke im Einsatz gewesen sein könnten, liegt nahe, wie Technologie-Redakteurin Larissa Holzki in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today erklärt. "Man sollte nicht nur bei Drohnen an militärische Zwecke denken. Auch Ballons wurden in der Vergangenheit und werden sicherlich auch noch in der Zukunft für militärische Zwecke genutzt." Auch würden Hinweise auf den Webseiten der Hersteller auf eine militärische Nutzung hindeuten. "Wir wissen aber auch, dass Programme angestrebt werden. Daraus haben die Länder in der Vergangenheit auch kein großes Geheimnis gemacht. Es hat sich, so scheint es, nur keiner dafür interessiert", so Holzki. Es würden sich derzeit also keine Fälle häufen, sondern es werde mehr auf Flugkörper geachtet, führt Holzki aus: "Nachdem man den ersten Ballon eindeutig gesehen hat, wurden die Radare auf Flugobjekte mit ähnlichen Eigenschaften scharf gestellt." Damit liegt nun der Verdacht nahe, dass mutmaßliche Spionageballons bisher stillschweigend gegenseitig geduldet wurden. Durch den sichtbaren Ballon chinesischen Ursprungs hat sich die Lage aber geändert. Außerdem: Im siebten Teil unserer Serie “2023 kümmere ich mich um...” geht es in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today um das Thema Versicherungen. Markus Hinterberger, Chefreporter im Handelsblatt-Geldanlage-Team, spricht mit Host Sandra Groeneveld darüber, wie sich das individuelle Risiko eines finanziellen Ruins am besten abschätzen lässt. Denn um diese Frage geht es im Kern. Und obwohl viele Deutsche tatsächlich unterversichert sind, ist gleichzeitig längst nicht jede Versicherung für alle notwendig. Wer gut für sich überprüft, welche Versicherungen wirklich wichtig sind, kann im Zweifelsfall eine Menge Geld sparen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
21 Minuten
Im Prozess um den Milliardenskandal des Zahlungsdienstleisters Wirecard hat am Montag der ehemalige Konzernchef, Markus Braun, seine erste Aussage getätigt. Dabei habe sich Braun vor allem als Opfer inszeniert, berichtet Vinzenz Neumaier, der den Prozess für das Handelsblatt beobachtet, in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. „Herr Braun selbst sagt, er habe von nichts gewusst, mehr oder minder.“ Nach Neumaiers Einschätzung dürfte Brauns erste Aussage allerdings nicht seine letzte bleiben. Denn der ehemalige Manager wird sowohl dem Gericht als auch der Staatsanwaltschaft einige Fragen beantworten müssen – und dabei wohl versuchen zu belegen, dass es vor allem seine Mitarbeiter waren, die für die Straftaten verantwortlich sind. Allen voran ist das der weiterhin flüchtige Jan Marsalek, der in dem Prozess als Hauptverdächtiger gilt. Aber auch der Kronzeuge Oliver Bellenhaus soll eine Mitverantwortung an dem Bilanzskandal tragen, so die Linie von Brauns Verteidigung. Sollte der ehemalige Wirecard-Chef verurteilt werden, drohen im bis zu 15 Jahre Haft. Außerdem: Der Krieg in der Ukraine hat ernste Folgen für die internationale Raumfahrt. Denn seit sich der Westen im Konflikt mit Russland befindet, will sich Russland mit seiner Weltraumbehörde Roskosmos aus vielen gemeinsamen Projekten zurückziehen. Die europäische Marsmission Exomars droht daher deutlich teurer zu werden als ursprünglich veranschlagt. Was das für weitere Projekte bedeutet, hat Roman Winkelhahn für das Handelsblatt recherchiert. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
16 Minuten
In den Bilanzen der 40 Dax-Konzerne schlummert ein 352 Milliarden Euro schweres Risiko. Die Summe entspricht den Geschäfts- und Firmenwerten (Goodwill) aus Übernahmen, für die es keinen materiellen Gegenwert gibt. Nach Handelsblatt-Berechnungen haben die Dax-Konzerne zehn Prozent mehr Goodwill als ein Jahr zuvor in ihren Bilanzen und gut doppelt so viel wie noch 2005. „Anleger sollten genau hinschauen, wieviel Goodwill ein Unternehmen anhäuft, ob es immer mehr wird oder ob es diesen Goodwill hin und wieder abwertet“, sagt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer in der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended. Continental sei ein gutes Beispiel: Der Autozulieferer habe in den vergangenen Jahren einiges an Goodwill abgeschrieben, was mit Blick auf den Wandel vom Verbrennermotor hin zur Elektromobilität in der Autoindustrie folgerichtig sei. „Es ist ganz logisch, dass sich ursprünglich sehr werthaltige Übernahmen aus dem Zeitalter der Verbrenner- und Katalysatorentechnik heute nicht mehr rechnen und abgeschrieben werden müssen“, sagt Sommer. „Aber so wie Continental machen das leider nicht alle.“ Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/bilanzen-das-352-milliarden-euro-risiko-der-dax-konzerne/28929806.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
30 Minuten
Die Europäische Union sucht seit einigen Wochen einen Umgang mit dem amerikanischen Subventionsprogramm für grüne Technologien IRA. Der 370 Milliarden Dollar schwere Investitionsplan für saubere Energie begünstigt amerikanische Firmen und droht so die europäische Konkurrenz vom US-Markt auszuschließen. Nun haben die 27 EU-Regierungschefs auf einem Sondergipfel über eine europäische Reaktion gesprochen. Am Donnerstag hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Details zu einem neuen Industrieplan vorgelegt. Dieder enthält unter anderem einen Souveränitätsfonds, der auch Künstliche Intelligenz, Quantencomputer und Biotech fördern soll. "Dieser Green Deal Industrial Plan ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen durch China und nicht nur eine Antwort auf die Subventionen der USA", erläutert Moritz Koch, Leiter des Handelsblattbüros in Brüssel in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Mit Host Sandra Groeneveld spricht er darüber, ob die Reaktion der EU überzogen ist, welche Gefahren vom IRA ausgehen und wie der konkrete Plan von Ursula von der Leyen aussieht. Außerdem: Am Montag hat ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala die Türkei und Syrien erschüttert und eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Aus den betroffenen Gebieten wurden bereits mehr als 21.000 Todesopfer gemeldet. Zehntausende Menschen wurden verletzt. Hunderttausende sind obdachdachlos. Das Erdbebengebiet entspricht in etwa der Größe der Bundesrepublik Deutschland. Auf die Katastrophe haben westliche Staaten mit enormen internationalen Hilfen reagiert. Auch Deutschland hat einen Luftkorridor eingerichtet. Mehr als 100.000 Helfer aus dem In- und Ausland sind inzwischen im Katastrophengebiet im Einsatz. "Ich beobachte hier, dass sehr viele Hilfsgüter angekommen sind, auch viele Hilfsorganisationen", berichtet Türkei-Korrespondent Ozan Demircan in der aktuellen Ausgabe von Handelsblatt Today von vor Ort. Doch die Hoffnung weitere Überlebende zu finden, schwinde mit jeder Stunde mehr. Noch dramatischer sei die aktuelle Lage für die Erdbebenopfer im Bürgerkriegsland Syrien. Dort stockt die Versorgung mit Hilfsgütern. "Das Land ist aufgrund des Bürgerkriegs, der jetzt schon fast zwölf Jahre lang in dem Land herrscht, viel viel schlechter aufgestellt, um Hilfsmaßnahmen zu organisieren und zu koordinieren", erklärt Demircan. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
28 Minuten
Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer tauscht seinen CEO aus: Werner Baumann, seit 2016 an der Unternehmensspitze, räumt seinen Posten vorzeitig im Juni – und macht Platz für Bill Anderson, bislang CEO der Pharmasparte von Roche. Vorausgegangen war der Personalie ein wochenlanger Streit über die Ausrichtung von Bayer. Denn mehrere US-Hedgefonds fordern, das Unternehmen in einen Pharma- und einen Agrochemiekonzern aufzuspalten. Entschieden ist der Streit über die Aufspaltung mit der neuen Personalie aber nicht, wie Handelsblatt-Reporter Bert Fröndhoff in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today berichtet. „Es wird ganz entscheidend sein, wie stark sich der Konzern operativ und innovativ in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird“, so seine Einschätzung. Wenn Bayer auch ohne Aufspaltung überzeugende Ergebnisse vorlegt, könne sich der Druck der Investoren wieder verringern – auch wenn eine Teilung der Geschäfte großes Wertsteigerungspotenzial für Anleger biete. Außerdem: Zahlreiche Tech-Unternehmen wie Google, Microsoft und Meta haben in den vergangenen Tagen die KI-Revolution ausgerufen. Anlass war die Veröffentlichung der dritten Version von ChatGPT, einer KI des Unternehmens OpenAI, die teils erstaunliche Ergebnisse bei Textverständnis und -verarbeitung erzielt. Für Privatanleger ist es allerdings oft schwierig zu beurteilen, wie vielversprechend die Technologien tatsächlich sind, an denen die Unternehmen arbeiten. Einen relativ unkomplizierten Einstieg bieten entsprechende Themen-ETFs, die sich auf die Auswahl von Unternehmen spezialisiert haben, die einen größeren Teil ihres Umsatzes mit KI-Software erzielen. Welche es gibt und was sie unterscheidet, hat sich Andreas Neuhaus, Co-Teamleiter Geldanlage beim Handelsblatt, genauer angesehen. Seine Einschätzung: „Man sieht einfach, dass KI jetzt von der experimentellen in die kommerzielle Phase kommt – und dass sich damit auch Geld verdienen lässt.“ *** Mit diesen vier ETF holen Sie den Trend direkt in ihr Depot: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/ki-aktien-mit-diesen-vier-etf-holen-sie-den-trend-direkt-in-ihr-depot-/28966594.html Diese Werte sehen Hedgefonds in den Bayer-Sparten: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharma-und-chemiekonzern-diese-werte-sehen-hedgefonds-in-den-bayer-sparten/28970514.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
28 Minuten
Die Ankündigung des Chipherstellers Intel im März vergangenen Jahres, eine hochmoderne Fabrik in Magdeburg errichten zu wollen, wurde als Coup gefeiert. Eine Ansiedlung des US-Konzerns wäre für die Stadt und die gesamte Region ein großer wirtschaftlicher Gewinn. Inklusive Zulieferern könnten insgesamt 10.000 Arbeitsplätze entstehen. Doch jetzt geraten die Pläne des zweitgrößten Chipherstellers der Welt offenbar ins Stocken. Der Bund hatte bisher 6,8 Milliarden Euro an Fördergeldern zugesagt. Wie das Handelsblatt von Regierungsvertretern erfuhr, hält Intel nun aber Zuschüsse von fast zehn Milliarden Euro für notwendig. „Man bezieht sich da vor allem auf die gestiegenen Energiepreise“, erklärt Handelsblatt-Redakteur Julian Olk in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Durch die Energiekrise seien besonders Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen geraten. Gleichzeitig locken die USA mit enormen Fördersummen Chiphersteller ins Land und werben mit einem günstigen Energieangebot. Außerdem: 2022 war ein Krisenjahr – nicht nur für Verbraucher, sondern auch für viele Unternehmen. Die Folge: Die Zahl der Gewinnwarnungen ist im Vorjahr gestiegen. Doch bei den Umsatz- und Gewinnprognosen börsennotierter Unternehmen hat es auch eine Reihe von Anhebungen gegeben. Warum das so ist und welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen, erklärt Börsenexperte Ulf Sommer. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
35 Minuten
Der Wettlauf der großen Technologiekonzerne im Bereich der Künstlichen Intelligenz nimmt immer mehr an Fahrt auf. Microsoft kooperiert eng mit der ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI und setzt den Suchmaschinenkonzern Google unter Druck. Denn eine Integration von ChatGPT in die Microsoft-Suchmaschine Bing scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Nun reagiert Google und kündigt einen eigenen Chatbot namens Bard an. Eine zentrale Rolle soll dabei das KI-gesteuerte Sprachmodell Lamda spielen, dem ein ehemaliger Softwareingenieur von Google sogar ein Bewusstsein zugeschrieben hatte. Christof Kerkmann aus dem Handelsblatt-Technologieteam spricht im Podcast über Googles Antwort auf ChatGPT. „Google will diesen Chatbot zunächst nur einigen vertrauten Testpersonen zur Verfügung stellen“, erklärt Kerkmann. Konzernchef Sundar Pichai soll US-Medien zufolge zudem die eigenen Mitarbeiter aufgefordert haben, sich intensiv mit der Technologie zu beschäftigen. Das Ziel sei es, die gröbsten Fehler zu beheben und mit Blick auf die Qualität, Sicherheit und Realitätsnähe einen hohen Standard zu erreichen. „Man könnte sagen: Google Bard soll möglichst wenig Unsinn erzählen“, sagt Kerkmann. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/kuenstliche-intelligenz-google-und-baidu-kuendigen-chatgpt-alternativen-an/28968168.html Außerdem: Im sechsten Teil der Serie „2023 kümmere ich mich um...“ spricht Geldanlage-Chefreporter Markus Hinterberger über das Risiko, ein Pflegefall zu werden und erklärt, wie man für ein solches Szenario vorsorgen kann. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/serie-2023-kuemmere-ich-mich-um-die-pflege-alles-zur-pflegeversicherung-und-dem-pflegetagegeld/28966244.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
29 Minuten
Das Verhältnis zwischen den beiden Supermächten USA und China gilt ohnehin schon als angespannt. Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons vor der Küste des US-Bundesstaates South Carolina wächst nun die Sorge, dass sich der Konflikt weiter zuspitzen könnte. Tagelang flog der Ballon über amerikanisches Territorium, bevor er am Samstag von US-Kampfjets abgeschossen wurde. China weist die Spionagevorwürfe zurück und spricht von einem zivilen Forschungsballon, der durch starke Winde abgetrieben worden sei. Der Abschuss sei aus der Sicht des chinesischen Außenministeriums eine „offensichtliche Überreaktion“ der USA gewesen. „China bemüht sich um Deeskalation“, sagt Handelsblatt-China-Korrespondentin Sabine Gusbeth im Podcast. Die Wortwahl aus dem chinesischen Außenministerium sei vergleichsweise zurückhaltend. Denn die chinesische Staatsführung habe eigentlich ein Interesse daran, das Verhältnis zu den USA zu verbessern. „Sie hofft auf Investitionen und Technologie aus dem Ausland, um die schwächelnde Wirtschaft anzukurbeln“, erklärt Gusbeth im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Außerdem: Der Internetdienstleister und Telekomkonzern United Internet will seine Webhosting-Tochter Ionos an diesem Mittwoch an die Frankfurter Börse bringen. Handelsblatt-Reporter Arno Schütze erklärt, wie interessierte Privatanleger die Aktie vor dem Börsendebüt zeichnen können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit