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unterIrdisch Archiv

58 Episoden
38 Minuten
Folge 28 ist anders als die bisherigen Folgen. Denn sie steht nicht nur für sich, sondern ist auch Teil einer großen Multimediageschichte auf Unterirdis.ch. In der Podcastfolge unterhalten sich Pia, Nico und Dominic über ihre Erfahrungen im Land des goldenen Vlieses und geben einen Einblick in ihre eigene Arbeit.

Titelfoto: Nicolas Schimerl
33 Minuten
Lange ist die Folge 26 her und durch technische und administrative Schwierigkeiten kam es bei dieser Folge auch noch zu unvorhergesehenen Problemen. Aber jetzt ist sie da. In dieser kurzweiligen Folge schauen Pia, Nico und Dominic zurück auf die letzten zwei Jahre, in denen sich Unterirdisch von einer im Fachschaftsraum entstandenen Idee zu einem ernsthaften Projekt entwickelte. Wir geben euch einen Einblick in unsere Arbeit und unsere Highlights der letzten 24 Monate, vor allem geben wir euch auch einen kleinen Ausblick auf das, was euch in den nächsten Monaten erwartet und soviel sei schon einmal verraten: Wir haben großes für euch vor.

Titelfoto: Nicolas Schimerl
28 Minuten
Das Titelbild zeigt es bereits, Raubgrabungen sind nicht selten und mit einer einfachen Googlesuche kann man bereits etliche Fälle zusammentragen. Zuletzt traf es Kolleg:innen aus Bayern, die ihre Grabungsfläche mit über 100 Löchern übersät vorfanden. Aus diesem Anlass ist diese Folge entstanden, in der Dr. Jutta Zerres so freundlich war Dominic dabei zu unterstützen nochmals dediziert aufzuzeigen, wieso das einzelne Objekt für uns Archäolog:innen ohne Kontext kein "Schatz" ist und es dann auch nichts mehr rettet, wenn das gestohlene Objekt später wieder auftaucht. Wir klären zudem, wieso selbst professionelle Ausgrabungen immer auch eine Form von Zerstörung beinhalten.

Link zum erwähnten Blog Archeologik: https://archaeologik.blogspot.com/

#Werbung Link zum in der Folge erwähnten Buch unseres Gasts: https://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/42454/barbarenwall-und-transitland
28 Minuten
In dieser Folge widmen sich Nico und Dominic der Blackbox Archäologie, die Dominic zunächst etwas sehr grob als "Verbundprojekt" bezeichnet. Zum Glück ist Nico ein Insider und kann euch ausführliche Einblicke in die Arbeit des Projekts liefern. Im gemeinsamen Gespräch diskutieren die Beiden zudem darüber, was sie sich von einem Museumsbesuch wünschen würden, warum Tod im Salz dem schon sehr nahe kam und warum Dominic bei seinem letzten Museumsbesuch sehr schnell gelangweilt war.
42 Minuten
Stein, Metall, auch Holz finden sich sehr häufig in archäologischen Kontexten. Wie jedoch ist es mit Textilien? Kleidung ist damals wie heute unabdingbar, erhält sich jedoch sehr schlecht. Können wir Sie dennoch untersuchen? Ja. Wie das geht und warum wir häufig dennoch keinen Schnittplan für ur- und frühgeschichtliche Kleidung rekonstruieren können, das erklärt uns die Doktorandin und Science Slamerin Ronja Lau. Ronja ist darüber hinaus Vorstand des Fördervereins Museumsdorf Düppel (bei Berlin) aktiv und berichtet auch über ihre dortige Arbeit und die Herausforderung einer authentischen Darstellung des Mittelalters.
25 Minuten
Unser heutiger Gast, Prof. Dr. Michael Roos ist Makroökonom und nun stellt sich natürlich die Frage, was führt einen Makroökonom, der sich insbesondere mit Zukunftsthemen beschäftigt und Archäolog:innen zusammen? Die Antwort lautet: ReForm. Was sich dahinter verbirgt und welche Vorteile, aber auch Hindernisse eine interdisziplinäre Forschung bietet, dass klären wir in dieser Folge.
25 Minuten
In dieser Folge stellen wir euch Philipp Vollmer vor. Er ist seit langer Zeit ein Teil des HdA und die meisten kennen es gar nicht ohne ihn, seit kurzem ist er nun der Grabungstechniker in unserem Haus und damit auch der allererste.  Aber was ist überhaupt ein Grabungstechniker? Im Gespräch zwischen den „zwei Exilschwarzwäldern“ geht es auch um das Frankfurter Modell und was das mit Philipps Ausbildung zu tun hat.  Das wird natürlich ausführlich erklärt, ebenso wie die Zuhörerfrage, was denn Philipps Lieblingsprospektionsmethode ist.
43 Minuten
Holz ist ein biologischer Rohstoff, da er jedoch Zeit benötigt, um zu wachsen, ist Holz gleichsam eine (lokal) endliche Ressource. Holz wird im Boden in der Regel gut abgebaut und so sind archäologische Holzfunde auf besondere Umstände angewiesen. Welche das sind, erklärt uns unsere Archäobotanikerin Dr. Nicole Boenke. Wir gehen dabei vielen Fragen nach: Welches Holz wurde genutzt und warum sollten wir nicht nur an Bäume denken. Was können Archäologen aus den Spuren am und manchmal auch im Holz ablesen und wie kann man eigentlich damit datieren?
45 Minuten
In der letzten Folge des Jahres nehmen wir euch mit in eine ebenso wichtige wie auch ungewöhnliche Dissertation. Tim Klingenberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand bei uns im Haus, forscht unter anderem zur räumlichen Wahrnehmung von Landschaft. Mit der Sardinien vorgelagerten Insel Sant’Antioco hat er mit einem durch das Meer begrenzten Forschungsraum ideale Voraussetzungen. Wie er vorgeht, verrät er uns im Gespräch. Noch spannender ist ein weiterer Teil seiner Dissertation, den er bereits in seiner Masterarbeit beleuchtet hatte und jetzt weiter ausarbeiten möchte, die Erforschung von „Soundscapes“ (Klanglandschaften) rund um die bronzezeitlichen Nuraghen und andere nuraghenzeitlichen Monumente. Die sich nicht nur auf Höhenlagen befinden, sondern heute oftmals von dichter Gebüschvegetation umgeben sind. Zum Abschluss sprechen Tim und Dominic über die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und warum Italienisch sprechen zu können nicht immer die Kommunikation erleichtert.

 

Tims Dissertation ist eingebettet in das Projekt „Landschaft Machen. Gruttiacqua und die Canai-Ebene von Sant’Antioco/Sardinien“ von Prof. Dr. Constance von Rüden. Bilder und Informationen zu diesem Projekt findet ihr auf unseren Social-Media-Kanälen.

Foto: Marie Usadel
30 Minuten
In dieser Folge hat Dominic erneut Dr. Aydin Abar zu Gast, der uns im Sommer bereits von seinem in den Startlöchern stehendem Projekt berichtete. Nun ist die erste Grabungskampagne in Vetriolo (Südtirol) vorbei und das halbe Semester auch schon wieder geschafft, sodass es Zeit ist zu rekapitulieren. Was hat gut geklappt, welche Pläne aus dem Sommer mussten verworfen werden? Was sind die Besonderheiten einer Ausgrabung im Hochgebirge? Was sind Fluch und Segen der modernen forstwirtschaftlichen Nutzung der Region? Und warum bekommt Dominic bei Aydins Fundbeschreibung plötzlich ein Verlangen nach Kaffee und Laugengebäck? Das klärt sich alles auf.

 

Foto: Aydin Abar
56 Minuten
Waren unsere vergangenen Folgen doch meist heiter, so widmen wir uns diesmal einem ernsteren Thema. Dem Umgang mit dem Tod in der griechischen Antike und den Jenseitsvorstellungen. Hierzu forscht bei uns in Bochum seit einigen Jahren Dr. Soi Agelidis und bei einem Vornamen der „Leben“ bedeutet stellt sich unweigerlich die Frage, warum ausgerechnet mit dem Tod beschäftigen?

Nachdem das geklärt ist, geht es einmal reihum, wie ist das Verhältnis der Lebenden zu den Toten? Wieso ist es wichtig, dass die Bestattung korrekt durchgeführt wird und wieso steht Patroklos vor den Toren der Unterwelt und darf nicht rein?

Wir alle kennen Hades als den Gott der Unterwelt, in Disneys Herkules als böse und grausam dargestellt, aber stimmt das überhaupt? Überraschend ist auch, dass trotz der enormen Wichtigkeit des Gottes der Unterwelt nur wenige Kultplätze existieren, anders als bei anderen Göttern. Aber auch hierfür hat Soi eine Erklärung. Und wie könnte es bei uns Bochumern anders sein, auch der Bergbau wird kurz angeschnitten, aber warum?

Photo under CC01 Lisence by: The Walters Art Museum      
19 Minuten
Bärbel – nun schon wieder im nasskalten Bochum – berichtet uns im letzten Teil unserer Reihe über des Noraprojekts vom Schlussspurt ihres Teams. Sie verrät uns, worauf man sich in so einer Phase fokussiert, wo man Abstriche machen kann und was sie mit nach Bochum genommen haben. Neben Erfahrung ist dies eine ganze Menge.

Zum Schluss der sehr heiteren Folge skizziert Bärbel uns die kommenden Arbeiten, vom Auspacken bis zur Auswertung und verrät auch schon erste kleine Ergebnisse.
15 Minuten
Wir sind erneut in Nora zu Gast und erfahren, wie es dem Team um Bärbel in der letzten Woche ergangen ist. Zunächst beantwortet Bärbel eure Fragen und wir erfahren so, was vor über 20 Jahren ihr Interesse an den Puniern geweckt hat und wer die Punier eigentlich waren. Ihr habt eigene Fragen? Dann schreibt sie uns gerne in die Kommentare oder nutzt das Fragenfeld in unserer Instagram Story. Wir werden sie im nächsten Teil beantworten.
16 Minuten
Wir sind aus der Sommerpause zurück und nehmen euch mit auf eine aktuell laufende Kampagne. In mehreren kleinen Folgen werden wir Apl. Prof. Dr. Bärbel Morstadt und ihr Team bei ihrer Arbeit im antiken Nora begleiten. In Teil 1 stecken wir für euch den Rahmen, wo befinden wir uns überhaupt, worum geht es bei dem Projekt und warum ist Nora für Bärbel ein prägender Ort. Wenn ihr anschließend Fragen habt oder manche Dinge ganz genau wissen wollt, schickt uns diese entweder bei Social Media oder an oberirdisch@unterirdis.ch und wir werden sie in den nächsten Teilen beantworten.
41 Minuten
Diese Folge ist in vielerlei Hinsicht eine Premiere! Unser Gast Aydin Abar berichtet uns von seinem ersten eigenen Projekt, wir nehmen zum ersten Mal vor Ort im Haus der Archäologien auf und Dominic muss anschließend erstmals seine eigene Tonspur nachträglich komplett neu einsprechen. Tja, blöd gelaufen. Aber unterUns, es kommt dennoch eine spannende Folge heraus, die - so unsere Hoffnungen - noch einige weitere Episoden mit Aydin zur Folge haben wird. Denn so habt ihr die Möglichkeit, ein Projekt von der Entstehung an mitzuverfolgen und es sukzessive wachsen zu sehen. 

Zu Beginn sprechen wir zunächst über Aydins Werdegang, Dominic stellt fest, dass er tatsächlich schon ein halbes Jahr länger in Bochum weilt und die beiden sinnieren ein wenig über Montanarchäologie. Anschließend geht es dann um das Projekt im Trentino: Wie die Idee entstand, was die ersten Zielsetzungen sind und wieso „die sicher nicht nur da oben auf dem Berg gesessen haben“, all das sind Dinge, die ihr erfahren könnt. Auch für unsere Studis ist es interessant, schließlich bieten neue Projekte auch neue Möglichkeiten, auf Lehrgrabungen zu fahren. Und da eine Fortsetzung fest geplant ist, schickt uns doch gerne eure Fragen an Aydin. Entweder unten in den Kommentaren oder bei Twitter und Instagram. Wir freuen uns drauf! 
unterIrdisch

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der Podcast aus dem Haus der Archäologien