unterIrdisch Archiv
58 Episoden
58 Minuten
In dieser Folge fahren wir in ein Bergwerk ein und sind mal so richtig UnterIrdisch. Genauer gesagt blicken wir auf den römischen Azuritbergbau in Wallerfangen. Als Reiseführer stehen uns Dr. Gabriele Körlin (Deutsches Bergbaumuseum) und Dr. Michael Ecker (Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim) zur Seite.
Die beiden erzählen uns, wie sie zur Montanarchäologie kamen, wie es ist, untertage zu arbeiten und warum es manchmal angenehmer ist, mehrere hundert Meter Fels über sich zu haben, anstatt nur 18. Natürlich erklären sie uns auch, was Azurit genau ist und wofür es genutzt wurde. Hieraus ergibt sich auch seine enorme Bedeutung und warum man sich die Mühe machte, im Berg danach zu suchen. Eine Kröte namens Bruce spielt auch eine Rolle und Michael erzählt uns, wie es war, seinen Grundschullehrer über die Grabung zu führen. Außerdem verrät er uns, wie man einmal in archäologische Tätigkeiten hineinschnuppern und an einer echten archäologischen Ausgrabung teilnehmen kann.
Einen der drei Stollen, um die es geht, könnt ihr zudem virtuell besuchen. Und zwar hier: Stollen Bruss - 3D model by Deutsches Bergbau-Museum Bochum (@3-DBM) [5013bed] (sketchfab.com)
Wenn ihr einmal den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim besuchen wollt, hier findet ihr weitere Informationen: Home | Europäischer Kulturpark (europaeischer-kulturpark.de)
Die beiden erzählen uns, wie sie zur Montanarchäologie kamen, wie es ist, untertage zu arbeiten und warum es manchmal angenehmer ist, mehrere hundert Meter Fels über sich zu haben, anstatt nur 18. Natürlich erklären sie uns auch, was Azurit genau ist und wofür es genutzt wurde. Hieraus ergibt sich auch seine enorme Bedeutung und warum man sich die Mühe machte, im Berg danach zu suchen. Eine Kröte namens Bruce spielt auch eine Rolle und Michael erzählt uns, wie es war, seinen Grundschullehrer über die Grabung zu führen. Außerdem verrät er uns, wie man einmal in archäologische Tätigkeiten hineinschnuppern und an einer echten archäologischen Ausgrabung teilnehmen kann.
Einen der drei Stollen, um die es geht, könnt ihr zudem virtuell besuchen. Und zwar hier: Stollen Bruss - 3D model by Deutsches Bergbau-Museum Bochum (@3-DBM) [5013bed] (sketchfab.com)
Wenn ihr einmal den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim besuchen wollt, hier findet ihr weitere Informationen: Home | Europäischer Kulturpark (europaeischer-kulturpark.de)
44 Minuten
Die finanzielle Krise Südeuropas, die gewaltsamen Transformationen im Maghreb und im Nahen Osten sowie die Migrationsbewegung aus Afrika und Asien nach Europa haben den Mittelmeerraum in den letzten 15 Jahren massiv in den Fokus der Öffentlichkeit gezerrt. Da verwundert es nicht, dass die Region erneut ins Blickfeld der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gerückt ist. Um diese vielen Forschungsfelder zu bündeln und Synergien zu erzeugen, wurde das Zentrum für Mittelmeerstudien (ZMS) gegründet. Dessen Arbeit stellen uns in dieser Folge unsere Gäste Prof. Dr. Constance von Rüden, Prof. Dr. Markus Koller und Jun.-Prof. Verena Krebs ausführlich vor.
Und diese Arbeit ist äußerst vielfältig, so ist man als Zuhörer:in zunächst überrascht, dass auch die Äthiopistik Teil des ZMS ist. Zudem erklären unsere Gäste, wie man sich über die Forschungen des ZMS informieren und partizipieren kann. Neben Nachwuchsförderung steht dabei auch die Einbindung von interessierten Personen im Vordergrund. Neugierig? – Dann hört einfach mal rein.
Und diese Arbeit ist äußerst vielfältig, so ist man als Zuhörer:in zunächst überrascht, dass auch die Äthiopistik Teil des ZMS ist. Zudem erklären unsere Gäste, wie man sich über die Forschungen des ZMS informieren und partizipieren kann. Neben Nachwuchsförderung steht dabei auch die Einbindung von interessierten Personen im Vordergrund. Neugierig? – Dann hört einfach mal rein.
43 Minuten
Kurz vor dem Start der neuen Sonderausstellung „Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien“ im Deutschen Bergbau-Museum Bochum hat sich Dominic virtuell mit Prof. Dr. Thomas Stöllner getroffen, um über die am 07.04.2021 eröffnete Ausstellung zu sprechen.
Thomas Stöllner forscht seit über 20 Jahren im Iran. Dass ihn die Faszination für die einzigartigen archäologischen Befunde dieses Landes immer noch nicht verlassen hat, merkt man ihm deutlich an. Gemeinsam mit Dominic nimmt er uns mit auf eine Reise zum Salzbergwerk von Chehrabad in der nordwestiranischen Provinz Zanjan. Die dort gefundenen, vom Salz mumifizierten menschlichen Überreste sind der Ausgangspunkt von über einem Jahrzehnt Forschung.
Vor allem das tragische Schicksal eines jungen Mannes, den die Fachwelt heute als Salzmann 4 kennt, steht im Zentrum dieser Folge. Sie unterhalten sich aber auch darüber, wie eine Ausstellung entsteht - und warum Emotionen bei der Wissensvermittlung wichtig sind. Auch “Tod im Salz” blieb von Covid19 nicht unberührt. Deshalb ist die Ausstellung vorerst nur online auf https://tod-im-salz.de zu sehen.
Thomas Stöllner ist aktuell Geschäftsführender Leiter des Instituts für Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum, stellvertretender Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, Leiter der Abteilung Forschung und Leiter des Forschungsbereichs Montanarchäologie. In seiner Funktion hat er maßgeblichen Anteil an den eng geknüpften Beziehungen zwischen Bochum und Iran. Diese resultierten unter anderem auch in dem von der DFG geförderten Schwerpunktprogramm 2176 “Das iranische Hochland”.
Thomas Stöllner forscht seit über 20 Jahren im Iran. Dass ihn die Faszination für die einzigartigen archäologischen Befunde dieses Landes immer noch nicht verlassen hat, merkt man ihm deutlich an. Gemeinsam mit Dominic nimmt er uns mit auf eine Reise zum Salzbergwerk von Chehrabad in der nordwestiranischen Provinz Zanjan. Die dort gefundenen, vom Salz mumifizierten menschlichen Überreste sind der Ausgangspunkt von über einem Jahrzehnt Forschung.
Vor allem das tragische Schicksal eines jungen Mannes, den die Fachwelt heute als Salzmann 4 kennt, steht im Zentrum dieser Folge. Sie unterhalten sich aber auch darüber, wie eine Ausstellung entsteht - und warum Emotionen bei der Wissensvermittlung wichtig sind. Auch “Tod im Salz” blieb von Covid19 nicht unberührt. Deshalb ist die Ausstellung vorerst nur online auf https://tod-im-salz.de zu sehen.
Thomas Stöllner ist aktuell Geschäftsführender Leiter des Instituts für Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum, stellvertretender Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, Leiter der Abteilung Forschung und Leiter des Forschungsbereichs Montanarchäologie. In seiner Funktion hat er maßgeblichen Anteil an den eng geknüpften Beziehungen zwischen Bochum und Iran. Diese resultierten unter anderem auch in dem von der DFG geförderten Schwerpunktprogramm 2176 “Das iranische Hochland”.
39 Minuten
Für Teil 2 unserer Doppelfolge haben wir erneut Theresa Rafflenbeul und Lucas Latzel zu Gast. Die beiden Nachwuchswissenschaftler:innen berichten uns heute von ihren Dissertationsvorhaben. Gemeinsam mit Dominic sinnieren sie darüber, dass man zu Beginn immer zu groß plant und dann Abstriche machen muss. Sehen darin aber einen Vorteil, da sie sich so letztlich auf das Essenzielle konzentrieren können.
Wir lernen, was uns Baudekor verraten kann, was eine Clusteranalyse ist und warum manchmal das Hinterland ganz wichtig ist, um Stadtgründungen in der Antike zu verstehen. Der letzte Abschnitt dreht sich darum, wie es ist „dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Also seid gespannt und hört rein in Teil 2.
Wir lernen, was uns Baudekor verraten kann, was eine Clusteranalyse ist und warum manchmal das Hinterland ganz wichtig ist, um Stadtgründungen in der Antike zu verstehen. Der letzte Abschnitt dreht sich darum, wie es ist „dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen“. Also seid gespannt und hört rein in Teil 2.
30 Minuten
Im ersten Teil unserer Doppelfolge haben wir mit Theresa Rafflenbeuel und Lucas Latzel zwei unserer Nachwuchswissenschaftler:innen zu Gast. Sie erinnern sich mit Dominic an ihre Masterarbeitsphase. Worüber haben sie geschrieben? Wie kamen sie überhaupt zu ihrem Thema? Und welche Hürden können sich plötzlich auftun? Das sind Fragen, die beantwortet werden.
Lucas gewährt uns einen Einblick, wie es ist, wenn man kurz nach der Anmeldung seines Themas in Italien die Fundaufnahme beginnen möchte und stattdessen plötzlich im Lockdown sitzt. Wenn ihr wissen wollt, welches Glück im Unglück er hatte und warum wir trotz allem Stress die Masterarbeit nicht missen wollen, dann hört rein in Teil 1.
Lucas gewährt uns einen Einblick, wie es ist, wenn man kurz nach der Anmeldung seines Themas in Italien die Fundaufnahme beginnen möchte und stattdessen plötzlich im Lockdown sitzt. Wenn ihr wissen wollt, welches Glück im Unglück er hatte und warum wir trotz allem Stress die Masterarbeit nicht missen wollen, dann hört rein in Teil 1.
57 Minuten
Heute wird es voll, denn sechs Gäste dürfen wir bei uns begrüßen. Und ja, auch der Ton macht dieses Mal nicht immer das was wir wollen, die entsprechenden Passagen sollen euch aber nicht vorenthalten werden. Denn Prof. Dr. Jon Albers und sein Team berichten uns heute ausführlich von ihrem „Der Osthafen von Selinunt“-Projekt.
Ihr bekommt dabei nicht nur einen Einblick, wie man einen Hafen ausgräbt und warum unsere Archäolog:innen nicht einmal ein Tauchgerät dafür brauchen. Sondern auch, wie ein Forschungsprojekt überhaupt entsteht. Denn bis der Spaten und die Kelle zum ersten Mal in den Boden fahren, vergehen in der Regel ein paar Jahre.
Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf das vergangene Jahr und lassen uns von den Teammitgliedern ihren Grabungsalltag schildern und natürlich verrät uns Prof. Dr. Jon Albers, was für ihn als Grabungsleiter die Highlights sind.
Ihr bekommt dabei nicht nur einen Einblick, wie man einen Hafen ausgräbt und warum unsere Archäolog:innen nicht einmal ein Tauchgerät dafür brauchen. Sondern auch, wie ein Forschungsprojekt überhaupt entsteht. Denn bis der Spaten und die Kelle zum ersten Mal in den Boden fahren, vergehen in der Regel ein paar Jahre.
Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf das vergangene Jahr und lassen uns von den Teammitgliedern ihren Grabungsalltag schildern und natürlich verrät uns Prof. Dr. Jon Albers, was für ihn als Grabungsleiter die Highlights sind.
1 Stunde 4 Minuten
unterIrdisch darf dieses Mal Jacqueline Gödde als Gast begrüßen. Die Gelsenkirchenerin ist aktuell Studentin der Archäologischen Wissenschaften und der Linguistik an der Ruhr-Universität und konnte 2020 ihre ersten Erfahrungen auf Lehrgrabungen sammeln.
Wir sprechen über die Bedeutung von Grabungserfahrungen und wie viel leichter einem hinterher das Studium der Fachliteratur fällt.
Außerdem gibt es Einblicke in die Ängste und Sorgen, die Jacqueline und Dominic vor ihren ersten Grabungen hatten und warum diese ganz schnell verflogen sind. Außerdem sprechen wir über die Erfahrungen als Städter auf dem nicht ganz so „platten“ Land, das Glück, 2020 auf Ausgrabung fahren zu dürfen, was das für Forschungsprojekte sind, bei denen Jacqueline mitarbeiten durfte und wie ihr Grabungsalltag aussah. Warum putzen Archäologen Matsch? Welche Kelle ist die beste? Macht es Spaß im Regen zu arbeiten? (Spoiler: Ja!)
Und uns fällt auf: Archäologen essen nicht nur sehr gerne und viel, sie können auch meist ganz gut kochen...
Wir sprechen über die Bedeutung von Grabungserfahrungen und wie viel leichter einem hinterher das Studium der Fachliteratur fällt.
Außerdem gibt es Einblicke in die Ängste und Sorgen, die Jacqueline und Dominic vor ihren ersten Grabungen hatten und warum diese ganz schnell verflogen sind. Außerdem sprechen wir über die Erfahrungen als Städter auf dem nicht ganz so „platten“ Land, das Glück, 2020 auf Ausgrabung fahren zu dürfen, was das für Forschungsprojekte sind, bei denen Jacqueline mitarbeiten durfte und wie ihr Grabungsalltag aussah. Warum putzen Archäologen Matsch? Welche Kelle ist die beste? Macht es Spaß im Regen zu arbeiten? (Spoiler: Ja!)
Und uns fällt auf: Archäologen essen nicht nur sehr gerne und viel, sie können auch meist ganz gut kochen...
1 Stunde
Alle Jahre wieder ist Weihnachten. Grund genug für das unterIrdisch-Team, sich in einer gemütlichen Runde zusammenzusetzen.
Ein Podcast über das unterIrdisch-Team, ihre Weihnachtsvorbereitungen und natürlich ihr Lieblingsthema - Archäologie.
Ein Podcast über das unterIrdisch-Team, ihre Weihnachtsvorbereitungen und natürlich ihr Lieblingsthema - Archäologie.
34 Minuten
In der zweiten Folge mit Prof. Dr. Constance von Rüden sprechen Dominic und Kevin über eines der wohl bekanntesten archäologischen Monumente weltweit: Stonehenge.
Dabei stellen sie die archäologischen Grabungen und Theorien jedoch hinten an und diskutieren stattdessen über die Bedeutungen, die populäre Archäologieschlaglichter für uns alle haben. Ob wir mit einem wissenschaftlichen Interesse davorstehen, einer religiösen Neugier oder bloßer Faszination: Die Bandbreite an Gefühlen erscheint riesig, die Menschen einem archäologischen Denkmal entgegenbringen können – gerade, wenn es fest mit der eigenen Welt verwurzelt ist. Was kann es bedeuten, wenn ein Monument aus dem Alltag der Menschen entfernt wird?
Im Fall Stonehenge erscheint diese Frage aktueller denn je. Denn durch den kürzlich beschlossenen Bau eines Straßentunnels, der die im unmittelbaren Umland verlaufende Fernverkehrsstraße A303 unter die Erde legen soll, geschieht genau dies. Obwohl die britische Fach- und Nachrichtenwelt in den letzten Monaten viel darüber berichtete und teils kontrovers darüber streitet, findet man dazu in der deutschsprachigen Medienlandschaft wenig. Völlig zu Unrecht, wie wir finden!
Wenn Ihr wissen wollt, was rund um Stonehenge herum geschehen soll, wie wir den Steinkreis selbst erlebten und warum wir der Ansicht sind, dass der Besuch von archäologischen Orten und Funden nicht von der Größe der Geldbörse abhängen sollte, dann hört Euch unbedingt diese Folge an!
Dabei stellen sie die archäologischen Grabungen und Theorien jedoch hinten an und diskutieren stattdessen über die Bedeutungen, die populäre Archäologieschlaglichter für uns alle haben. Ob wir mit einem wissenschaftlichen Interesse davorstehen, einer religiösen Neugier oder bloßer Faszination: Die Bandbreite an Gefühlen erscheint riesig, die Menschen einem archäologischen Denkmal entgegenbringen können – gerade, wenn es fest mit der eigenen Welt verwurzelt ist. Was kann es bedeuten, wenn ein Monument aus dem Alltag der Menschen entfernt wird?
Im Fall Stonehenge erscheint diese Frage aktueller denn je. Denn durch den kürzlich beschlossenen Bau eines Straßentunnels, der die im unmittelbaren Umland verlaufende Fernverkehrsstraße A303 unter die Erde legen soll, geschieht genau dies. Obwohl die britische Fach- und Nachrichtenwelt in den letzten Monaten viel darüber berichtete und teils kontrovers darüber streitet, findet man dazu in der deutschsprachigen Medienlandschaft wenig. Völlig zu Unrecht, wie wir finden!
Wenn Ihr wissen wollt, was rund um Stonehenge herum geschehen soll, wie wir den Steinkreis selbst erlebten und warum wir der Ansicht sind, dass der Besuch von archäologischen Orten und Funden nicht von der Größe der Geldbörse abhängen sollte, dann hört Euch unbedingt diese Folge an!
1 Stunde 1 Minute
In der heutigen Folge hat unterIrdisch Prof. Dr. Constance von Rüden zu Gast. Im Gespräch mit Kevin und Dominic tauschen die drei Erfahrungen und Gedanken zum Archäologiebild der breiteren Öffentlichkeit aus. Die Bochumer Professorin, die sich auf die Archäologie des stein- und bronzezeitlichen Mittelmeerraums spezialisiert hat, beschäftigt sich seit einigen Jahren verstärkt mit dem Phänomen der sog. Community Archaeology, bei der die Archäologie nicht an der Gesellschaft vorbei geschehen soll.
Wie reagierten unsere Freunde und Verwandte, als wir anfingen Archäologie zu studieren? Gleich zu Beginn dieser Folge bieten wir euch einen Eindruck davon und sprechen darüber, wie wir schon früh ein Interesse für dieses Fach entwickelten. (Spoiler!: Unsere Eltern waren nicht ganz unschuldig.)
Danach dreht sich dann alles um Öffentlichkeit und die Rolle der Medien in der Darstellung archäologischen Wissens. Denn, ohne dass sich jemand für das Fach interessiert, stünden wir am Ende mit leeren Händen dar. Doch was genau begründet ein solches Interesse? Was bedeutet es, die Öffentlichkeit in archäologische Projekte einzubeziehen, und wo liegen die Gefahren, wenn wir hier von ‚Identität‘ und ‚Heimat‘ sprechen? Wo wird aus verkürzter Darstellung zu Unterhaltungszwecken eine gefährliche Verzerrung der Vergangenheit?
Solchen und noch weiteren Fragen stellten wir uns im aktuellen Podcast. Dabei kommen die Drei nicht immer zu einer klaren Antwort, also schreibt uns eure Meinung in die Kommentare oder bei Twitter und Instagram!
Wie reagierten unsere Freunde und Verwandte, als wir anfingen Archäologie zu studieren? Gleich zu Beginn dieser Folge bieten wir euch einen Eindruck davon und sprechen darüber, wie wir schon früh ein Interesse für dieses Fach entwickelten. (Spoiler!: Unsere Eltern waren nicht ganz unschuldig.)
Danach dreht sich dann alles um Öffentlichkeit und die Rolle der Medien in der Darstellung archäologischen Wissens. Denn, ohne dass sich jemand für das Fach interessiert, stünden wir am Ende mit leeren Händen dar. Doch was genau begründet ein solches Interesse? Was bedeutet es, die Öffentlichkeit in archäologische Projekte einzubeziehen, und wo liegen die Gefahren, wenn wir hier von ‚Identität‘ und ‚Heimat‘ sprechen? Wo wird aus verkürzter Darstellung zu Unterhaltungszwecken eine gefährliche Verzerrung der Vergangenheit?
Solchen und noch weiteren Fragen stellten wir uns im aktuellen Podcast. Dabei kommen die Drei nicht immer zu einer klaren Antwort, also schreibt uns eure Meinung in die Kommentare oder bei Twitter und Instagram!
1 minute
unterIrdisch war zu Gast bei Dr. Natascha Bagherpour Kashani, die als Kustodin für Klassische Archäologie und den Alten Orient im Archäologischen Museum Frankfurt tätig ist.
Unsere Gastgeberin ist seit vielen Jahren archäologisch tätig und hat schon früh in ihrer Karriere einen Schwerpunkt auf ein nicht nur aus fachwissenschaftlicher Perspektive faszinierendes Land gelegt: Iran. Sie erzählt, wie sie zur Archäologie und zur Arbeit in Iran kam.
Wir sprechen außerdem über die archäologischen Forschungen in Iran, insbesondere über das Salzbergwerk von Chehrabad in der nordwestiranischen Provinz Zanjan. Dieses Salzbergwerk ist ein ganz besonderer Fundplatz: hier fanden Archäolog:innen menschliche Überreste von Bergleuten, die dort vor 2500 und 1500 Jahren bei Grubenunglücken zu Tode kamen. Die Forschung an diesen Salzmännern von Zanjan - den einzigen weltweit bis heute erhaltenen Salzmumien - gestattet uns umfangreiche Einblicke in vergangene Lebenswirklichkeiten.
Doch wie organisiert man eine Grabung in Iran? Welche Vorbereitungen müssen in Deutschland erfolgen, wie ist der Ablauf vor Grabungsbeginn in Iran? Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich in diesem Land, die hierzulande unvorstellbar wären? Garniert mit einigen Anekdoten beleuchten wir all diese Fragen.
Die kommende Sonderausstellung "Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien" thematisieren wir ebenfalls. Was macht die Ausstellung besonders? Was sind persönliche Highlights unserer Gesprächsteilnehmer:innen? Wie kam es überhaupt dazu, dass die Sonderausstellung realisiert werden kann? Und wo liegen die ganz individuellen Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Projekts in der aktuellen Lage?
Wer mehr über die Salzmänner von Zanjan, ihre Lebenswelt und die Forschung rund um das Salzbergwerk von Chehrābād erfahren will, kann uns auch auf Instagram (@unterirdis.ch), Twitter (@unterirdis_ch) und unserem Science Blog https://unterirdis.ch folgen.
Unsere Gastgeberin ist seit vielen Jahren archäologisch tätig und hat schon früh in ihrer Karriere einen Schwerpunkt auf ein nicht nur aus fachwissenschaftlicher Perspektive faszinierendes Land gelegt: Iran. Sie erzählt, wie sie zur Archäologie und zur Arbeit in Iran kam.
Wir sprechen außerdem über die archäologischen Forschungen in Iran, insbesondere über das Salzbergwerk von Chehrabad in der nordwestiranischen Provinz Zanjan. Dieses Salzbergwerk ist ein ganz besonderer Fundplatz: hier fanden Archäolog:innen menschliche Überreste von Bergleuten, die dort vor 2500 und 1500 Jahren bei Grubenunglücken zu Tode kamen. Die Forschung an diesen Salzmännern von Zanjan - den einzigen weltweit bis heute erhaltenen Salzmumien - gestattet uns umfangreiche Einblicke in vergangene Lebenswirklichkeiten.
Doch wie organisiert man eine Grabung in Iran? Welche Vorbereitungen müssen in Deutschland erfolgen, wie ist der Ablauf vor Grabungsbeginn in Iran? Welche Chancen und Möglichkeiten bieten sich in diesem Land, die hierzulande unvorstellbar wären? Garniert mit einigen Anekdoten beleuchten wir all diese Fragen.
Die kommende Sonderausstellung "Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien" thematisieren wir ebenfalls. Was macht die Ausstellung besonders? Was sind persönliche Highlights unserer Gesprächsteilnehmer:innen? Wie kam es überhaupt dazu, dass die Sonderausstellung realisiert werden kann? Und wo liegen die ganz individuellen Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Projekts in der aktuellen Lage?
Wer mehr über die Salzmänner von Zanjan, ihre Lebenswelt und die Forschung rund um das Salzbergwerk von Chehrābād erfahren will, kann uns auch auf Instagram (@unterirdis.ch), Twitter (@unterirdis_ch) und unserem Science Blog https://unterirdis.ch folgen.
35 Minuten
Auch in Folge 2 sind Dr. Jennifer Garner und Dr. Manuel Zeiler zu Gast bei unserem Moderator Dominic. Dieses Mal dreht sich alles um „die Mutter aller Ofen“, wieso ein Ofen „abfackelt“ und warum es manchmal besser ist, nichts zu tun.
53 Minuten
Gemeinsam mit unseren promovierten Gästen - der einzig wahren Jennifer Garner und Manuel Zeiler - taucht unser Moderator Dominic in die Vergangenheit des Siegerlandes ein. Neben allerlei Wissenswertem gibt es auch die eine oder andere Anekdote zu hören.