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58 Episoden
31 Minuten
Wir bleiben noch eine Weile bei der dArV-Tagung und begrüßen heute Katja Lembke vom "Niedersächsischen Landesmuseum Hannover" in unserem Podcast. Sie forscht seit 20 Jahren in der ägyptischen Nekropole von Tuna el-Gebel. Wer als Kind im Sandkasten gespielt hat, erinnert sich sicher wie schwierig es ist, dort tiefe Löcher zu graben. Über die Schwierigkeiten einer Grabung in der Wüste sprechen wir ebenso, wie über die Vorteile einer solchen Lage.
34 Minuten
Zum Auftakt unseres Blocks, Themen auf der diesjährigen dArV widmen wir uns einem ernsten Thema mit sperrigem Titel. Und während Archäologie natürlich überwiegend Spaß und Abenteuer bedeutet, so ist auch unser Feld nicht frei von allgemein-gesellschaftlichen Problemen. Wir können also verstehen, wenn diese Folge für den ein oder anderen erst einmal uninteressant oder langweilig erscheint. Oder sich fragt, was hat dies mit einem Archäologiepodcast zu tun. Wir würden uns dennoch freuen, wenn ihr uns auch in dieser Folge eure Zeit gebt und sie komplett anhört.

Und natürlich hätten wir die 42. Folge gerne mit popkulturellen Anspielung und Themen vollgepackt, doch manchmal sollte ein solcher Platz für ein wichtigeres Thema geräumt werden. Zumal mit Blick auf diese Folge erschreckenderweise 42 auch nicht die Antwort auf die Frage, wie viel Prozent der Studierenden schon diskriminierendes oder sexualisierendes Fehlverhalten erfahren oder indirekt erlebt haben, ist. Denn die Zahl, die uns unsere Gäste präsentieren, ist leider um ein Vielfaches höher. Außerdem ist 42 nicht die Antwort darauf, wie wir diesen Missstand ein für alle Mal beseitigen können. Leider. Aber unsere Gäste Cosima Hebel und Sophie Hiesmair zeigen auf, wie groß die Probleme sind und welche ersten Schritte gemacht werden sollten und was jeder von uns dazu beitragen kann und sollte. Dominic fragt sich unterdessen, wie er sich gegenüber Betroffenen optimal Verhält und bekommt wertvolle Tipps. Die vielleicht auch dem ein oder anderen weiterhelfen. Auf Unterirdisch findet ihr unter der Folge zudem einen Link zu den Umfrageergebnissen, die unsere Gäste präsentieren und eine Plakatvorlage, um an euren Einrichtungen auf Anlaufstellen hinzuweisen.
38 Minuten
Am 08. Juni fand in der LVR-Außenstelle Titz der im zweijährigen Turnus stattfindende Tag der Archäologie statt. Mit dabei waren auch unsere Masterstudierenden Katharina Fröhlich und Marco Harig, die im Gespräch mit Dominic von ihren Eindrücken berichten und welchen Beitrag Sie vor Ort geleistet haben.
7 Minuten
In dieser sehr kurzen Folge werfen Jon Albers und Dominic einen Blick auf die kommende Woche und die dann bei uns stattfindende dArV-Tagung.
42 Minuten
Im letzten Sommer konnte das Haus der Archäologien einige aufsehenerregende Funde machen, so haben die meisten sicherlich schon von der in Selinunt gefundenen Sima aus Marmor, die einen Löwenkopf aufweist, gelesen oder gehört. Spektakuläre Funde sind es auch, die der Archäologie in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit bringen. Eine Bodenverfärbung ist eben auf den ersten Blick deutlich weniger attraktiv als ein ca. 400 kg schwerer Marmorblock mit teilweise ausgearbeitetem Löwenkopf, auch wenn erstere uns manchmal deutlich mehr Informationen liefert. Dementsprechend nehmen auch wir den Kopf als Aufhänger für diese Folge. Projekt und Grabungsleiter Prof. Dr. Jon Albers und Dr. Axel Miß erzählen, wie es zur Auffindung des Löwenkopfes kam. Wieso der Fundort ebenso Fragen aufwirft, wie der Zustand der Sima. Und am Ende gehen die beiden auch auf die weiteren Ergebnisse der Grabungen im Bereich des Osthafens von Selinunt ein.
1 Stunde 19 Minuten
Diese Folge erscheint ausschließlich in Englischer Sprache.

For this episode, we have invited Timothy LeCain (Montana State University in Bozeman) - a real monster, according to him. Together with him, Pia and Dominic discuss what makes him a monster and why we humans of the 20th and 21st centuries might all be "monsters" in some way. And why this is an observation that is also important for us archaeologists when it comes to establishing a "connection" with the past. The episode was produced as a follow-up to Timothy's talk at ReForm, which you can watch again on our YouTube channel: https://youtu.be/cO6Bbcw5vV8?si=UdDMGczLzPNkpAlF

We also talk about the paradox that we own more and more things and yet live in an "immaterial world". So it's about monsters, crafts, how the invention of the automobile has unconsciously changed us and much more.

More about Timothy: About — LeCAIN (timothyjameslecain.com)

Wir haben uns mit Timothy LeCain (Montana State University in Bozeman) für diese Folge ein - so seine Aussage - echtes Monster eingeladen. Was ihn zu einem Monster macht und warum wir Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts in gewisser Weise alle vielleicht "Monster" sind, das erörtern Pia und Dominic gemeinsam mit ihm. Und warum dies eine Feststellung ist, die auch für uns Archäolog:innen wichtig ist, wenn es darum geht eine "Verbindung" mit der Vergangenheit herzustellen.

Die Folge entstand im Nachgang an Timothys Vortrag im Rahmen von ReForm, den ihr euch auf unserem YouTube Kanal nochmals anschauen könnt: https://youtu.be/cO6Bbcw5vV8?si=UdDMGczLzPNkpAlF

Wir sprechen auch über das Paradoxon, dass wir zwar immer mehr Dinge besitzen und doch in einer "immaterial World" leben. Es geht also um Monster, Handwerk, wie die Erfindung des Automobils uns unbewusst verändert hat und einiges mehr.
55 Minuten
Zum vierten und vorerst letzten Mal widmen wir uns Herxheim und nun steigen wir tief ein in die möglichen Interpretationen des Fundplatzes. Andrea zeigt uns, wie wichtig es ist nicht nur an Objekten zu arbeiten, sondern multidisziplinäre Fragestellungen und Ansätze zu verfolgen, um Fehlschlüsse zu vermeiden.

Herxheim ist aber auch ein gutes Beispiel dafür, wie sehr Schlagzeilen andere wichtige Erkenntnisse in der öffentlichen Vermittlung verdrängen können. Weil Kannibalismus für Medien wesentlich spannender ist, als die Genetik oder Strontiumisotopie der gefundenen Individuen.
31 Minuten
In der dritten Teilfolge über Herxheim widmen wir uns der bewegten Forschungsgeschichte – die leider auch einen sehr traurigen Moment aufweist. Gegen Ende der Folge geht es u.a. um Ausgrabungstechniken und welchen Einfluss die unterschiedlichen Vorgehensweisen auf die letztlich zu gewinnenden Informationen haben.

(Foto: GDKE Rheinland-Pfalz, Dir. Landesarchäologie - Speyer. Fabian Haack)
11 Minuten
Wir unterbrechen unsere Herxheimreihe für einen außergewöhnlich gut erhaltenen Fund. Während der diesjährigen Kampagne im Georgenstollen am Dürrnberg konnte das Team um Prof. Dr. Thomas Stöllner den im Titelbild zu sehenden Kinderschuh finden. In gut 11 Minuten bringt euch Thomas die diesjährige Kampagne und den Fund sowie seine Bedeutung und Implikationen näher.
26 Minuten
Im zweiten Teil der Herxheim-Reihe beleuchten wir die Arbeit der Bodendenkmalpflege, zudem erzählt Andrea, wie der Fundplatz entdeckt wurde und welche Rolle Fundmeldungen von Geländebegehungen, Zufallsfunden und ehrenamtlichen Helfern dabei spielen, dass geplante Baumaßnahmen nicht zu einer Zerstörung von Kulturdenkmälern führen.
25 Minuten
Im März – erschreckend wie lang dies nun schon wieder her ist – sprachen Dominic und Pia mit der Archäologin Andrea Zeeb-Lanz von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz über Andreas Werdegang, ihre Forschung, die Bodendenkmalpflege, das Neolithikum und insbesondere den Fundplatz Herxheim. Die insgesamt 2,5h Rohmaterial werden wir euch jetzt in den nächsten Wochen in mehreren Episoden präsentieren. Im ersten Teil stellt sich Andrea ausführlich vor, ehe wir einen allgemeinen Blick auf das Neolithikum im westdeutschen Raum werfen.
37 Minuten
Anhand agentenbasierter Modellierungen ist es Andreas Angourakis und seinen Kolleg:innen gelungen, neue Erkenntnisse zur Domestikation von Pflanzen zu gewinnen. Wie genau, das verrät er in dieser englischsprachigen Folge. Ein deutsches Transkript/Interview in schriftlicher Form reichen wir demnächst nach.

Using agent-based modelling, Andreas Angourakis and his colleagues have succeeded in gaining new insights into the domestication of plants. He reveals exactly how in this English-language episode. A German transcript/interview in written form will be available soon.
33 Minuten
Augmented Reality (AR) ist nicht erst seit Pokémon Go in aller Munde und wie ihr sicher schon auf unserem Instagram-Kanal gesehen habt, entwickelt das Verbundprojekt Blackbox Archäologie aktuell zwei AR Spiele für die LWL Museen in Haltern und Herne.

Einen Schritt weiter ist bereits das Franziskanermuseum in Villingen-Schwenningen, das bereits 2021 seiner Dauerausstellung zum Magdalenenberg ein solches Spiel bescherte. Dominic hatte es auf einem Heimatbesuch ausprobiert und war so begeistert, dass er Peter Graßmann fragte, ob dieser nicht über die Entstehungsgeschichte und den Mehrwert von AR bei der Vermittlung archäologischer Erkenntnisse im Museumsalltag sprechen möchte.

Herausgekommen ist eine Folge, in der wir darüber hinaus auch ein wenig über die Kelten lernen.

Foto: Franziskanermuseum
35 Minuten
In Folge 29 widmen wir uns den Marmora aus den Barbarathermen in Trier. Die einst die größte Badeanlage außerhalb Roms waren. Zur Ausstattung der Thermen gehörten unterschiedlichste Marmora, deren Herkunft und Aussehen Jun. Prof. Dr. Vilma Ruppienė zurzeit untersucht. Im Gespräch mit Dominic erläutert sie ihren wissenschaftlichen Werdegang und bietet dann einen Einblick in das Projekt, das in Kooperation mit dem Rheinischen Landesmuseum in Trier erfolgt.
32 Minuten
Hurra, wir sind wieder da! Es bleibt chaotisch und so erscheint die 30 nun vor der 29. Aber zumindest müsst ihr nicht länger warten. In dieser Folge hören wir erneut von Aydin und erfahren, was sich in den letzten 11 Monaten so getan hat und warum es in diesem Sommer nur einen Survey gab und keine Grabung. Wir lernen nebenbei auch etwas über heiliges Wasser, dass letztlich doch nicht so prickelnd ist und natürlich viel über Archäologie im Hochgebirge.
unterIrdisch

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der Podcast aus dem Haus der Archäologien