Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
9 Minuten
eine Rezension von Manfred Orlick Volker Weidermann hat eine biografische Erzählung über den Nobelpreisträger vorgelegt
„Das Meer“, so hat Thomas Mann einmal geschrieben, „sein Rhythmus, seine musikalische Transzendenz ist auf irgendeine Weise überall in meinen Büchern gegenwärtig, auch dann, wenn nicht, was oft genug der Fall, ausdrücklich davon die Rede ist.“ Das Meer war aber nicht nur der „stille Held“ seiner Bücher, auch in seinem Leben war das Meer immer wieder der Ort seiner Sehnsucht und der Befreiung. Wie ein roter Faden zog sich die Liebe zum Meer durch seine Biografie – von der Ostsee bis später zur kalifornischen Pazifikküste.
„Das Meer“, so hat Thomas Mann einmal geschrieben, „sein Rhythmus, seine musikalische Transzendenz ist auf irgendeine Weise überall in meinen Büchern gegenwärtig, auch dann, wenn nicht, was oft genug der Fall, ausdrücklich davon die Rede ist.“ Das Meer war aber nicht nur der „stille Held“ seiner Bücher, auch in seinem Leben war das Meer immer wieder der Ort seiner Sehnsucht und der Befreiung. Wie ein roter Faden zog sich die Liebe zum Meer durch seine Biografie – von der Ostsee bis später zur kalifornischen Pazifikküste.
38 Minuten
Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man konstatiert, dass die Forschung zur christlichen und insbesondere katholischen Literatur eingeschlafen ist. Überblickt man die literaturwissenschaftliche Forschungsgeschichte der letzten Jahrzehnte, so fällt auf, dass es kaum großangelegte Versuche gibt, die Spezifik von katholischer Literatur zu benennen.
Diese internationale literatur- und medienwissenschaftliche Tagung stellt die Frage nach der katholischen Literatur und ihren Medien heute neu: Utopien, Dystopien, Anti-Utopien. Die Science-Fiction scheint seit dem Zweiten Weltkrieg wie kaum ein anderes Genre Appetit auf das Thema Weltuntergang zu haben. Christian Anton Mayer, geboren 1922 in München, gestorben 2005 ebenda, bekannt unter seinem Pseudonym Carl Amery, hat mit dem Roman „Der Untergang der Stadt Passau“ (1975) seinen größten Bucherfolg vorgelegt. Inspiriert von Walter M. Millers „A Canticle for Leibowitz“ beschreibt er die Situation konkurrierender Stämme nach einer globalen Seuche im zwanzigsten Jahrhundert.
Dr. Peter Czoik ist Redakteur und Koordinator beim Literaturportal Bayern an der Bayerischen Staatsbibliothek
Diese internationale literatur- und medienwissenschaftliche Tagung stellt die Frage nach der katholischen Literatur und ihren Medien heute neu: Utopien, Dystopien, Anti-Utopien. Die Science-Fiction scheint seit dem Zweiten Weltkrieg wie kaum ein anderes Genre Appetit auf das Thema Weltuntergang zu haben. Christian Anton Mayer, geboren 1922 in München, gestorben 2005 ebenda, bekannt unter seinem Pseudonym Carl Amery, hat mit dem Roman „Der Untergang der Stadt Passau“ (1975) seinen größten Bucherfolg vorgelegt. Inspiriert von Walter M. Millers „A Canticle for Leibowitz“ beschreibt er die Situation konkurrierender Stämme nach einer globalen Seuche im zwanzigsten Jahrhundert.
Dr. Peter Czoik ist Redakteur und Koordinator beim Literaturportal Bayern an der Bayerischen Staatsbibliothek
1 Stunde 13 Minuten
Willkommen bei der 18. Ausgabe der GlockenbachWelle.
Manchmal leben wir ein Leben auf der Überholspur. Wir sind ständig unter Strom, lassen uns von der Hektik des Alltags und den vielen Verpflichtungen leiten und versuchen irgendwann zu fliehen, wenn uns alles zu viel wird. Manche von uns fliehen dann in ein gutes Buch, manche nach Südfrankreich – oder auch beides. Doch manchmal geht die Rechnung nicht auf und man steckt hinterher tiefer im Schlamassel als vorher. Das zeigt sich auch in Anika Landsteiners neuem Roman. Wir haben uns die Autorin deshalb an die Seite geholt, um genau darüber zu sprechen. …
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Anika Landsteiner, Journalistin, Podcasterin und Autorin von „Nachts erzähle ich dir alles“, kürzlich erschienen bei FISCHER Krüger
Worum geht es dieses Mal?
In dieser Folge widmen wir uns Anika Landsteiner und ihrem neuen Roman, weil wir neugierig darauf waren, welche Persönlichkeit sich hinter ihrem Namen verbirgt, welche Facetten von ihr in einem Gespräch zu Tage treten. Wir haben sie eingeladen, weil uns ihr literarisches Wirken und ihre Werke beeindrucken. Denn die Themen, mit denen sich Anika auseinandersetzt, sind Themen, die uns alle betreffen, denen wir aber oft ausweichen. Anika traut sich in ihrer Arbeit an Tabuthemen. Sie beschäftigt sich vor allem mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten und richtet ihren Fokus auf komplexe Geschichten von Frauen und Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.
In dieser Welle lassen wir uns mit ihr nach Südfrankreich tragen, aber auch ein bisschen zu uns selbst.
Seid gespannt, ob sie uns heute Nacht auch alles erzählt…
Worauf ihr euch freuen dürft:
südfranzösischer Flair: duftende Pinienwälder vs. qualmende Zigaretten
wie sich Anikas Hang zum Mediterranen in den Szenerien ihrer Geschichten wiederfindet
wie sich ein Werk auf natürliche Weise formt und den Kreislauf des Lebens abbildet
warum Anika keine Larifari-Literatur schreibt, aber einen Sweet Spot für Romcoms hat
Tabuthemen wie Verlust, Tod, Trauer und Abtreibung
Persönlichkeitswechsel: wie man sich durch seine Figuren mit fremden Wesenszügen / Lebensphasen vertraut macht
ein bunter Fragenkatalog aus den Kategorien Musik, Anika, herrlich diskutablen Sätze und Dingen, deren Namen die Gesellschaft nicht nennt
warum schöne Sätze sich nicht nur gut anhören, sondern auch zum Nachdenken anregen
eine Playlist zum Buch inkl. Songs, die einen durchs Leben tragen
eine Lieblingsstelle aus dem Buch
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
Manchmal leben wir ein Leben auf der Überholspur. Wir sind ständig unter Strom, lassen uns von der Hektik des Alltags und den vielen Verpflichtungen leiten und versuchen irgendwann zu fliehen, wenn uns alles zu viel wird. Manche von uns fliehen dann in ein gutes Buch, manche nach Südfrankreich – oder auch beides. Doch manchmal geht die Rechnung nicht auf und man steckt hinterher tiefer im Schlamassel als vorher. Das zeigt sich auch in Anika Landsteiners neuem Roman. Wir haben uns die Autorin deshalb an die Seite geholt, um genau darüber zu sprechen. …
Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:
Pamela Scholz – Buchhändlerin der Glockenbachbuchhandlung
Steffi Sack – „Nur Lesen ist schöner“
Anika Landsteiner, Journalistin, Podcasterin und Autorin von „Nachts erzähle ich dir alles“, kürzlich erschienen bei FISCHER Krüger
Worum geht es dieses Mal?
In dieser Folge widmen wir uns Anika Landsteiner und ihrem neuen Roman, weil wir neugierig darauf waren, welche Persönlichkeit sich hinter ihrem Namen verbirgt, welche Facetten von ihr in einem Gespräch zu Tage treten. Wir haben sie eingeladen, weil uns ihr literarisches Wirken und ihre Werke beeindrucken. Denn die Themen, mit denen sich Anika auseinandersetzt, sind Themen, die uns alle betreffen, denen wir aber oft ausweichen. Anika traut sich in ihrer Arbeit an Tabuthemen. Sie beschäftigt sich vor allem mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten und richtet ihren Fokus auf komplexe Geschichten von Frauen und Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.
In dieser Welle lassen wir uns mit ihr nach Südfrankreich tragen, aber auch ein bisschen zu uns selbst.
Seid gespannt, ob sie uns heute Nacht auch alles erzählt…
Worauf ihr euch freuen dürft:
südfranzösischer Flair: duftende Pinienwälder vs. qualmende Zigaretten
wie sich Anikas Hang zum Mediterranen in den Szenerien ihrer Geschichten wiederfindet
wie sich ein Werk auf natürliche Weise formt und den Kreislauf des Lebens abbildet
warum Anika keine Larifari-Literatur schreibt, aber einen Sweet Spot für Romcoms hat
Tabuthemen wie Verlust, Tod, Trauer und Abtreibung
Persönlichkeitswechsel: wie man sich durch seine Figuren mit fremden Wesenszügen / Lebensphasen vertraut macht
ein bunter Fragenkatalog aus den Kategorien Musik, Anika, herrlich diskutablen Sätze und Dingen, deren Namen die Gesellschaft nicht nennt
warum schöne Sätze sich nicht nur gut anhören, sondern auch zum Nachdenken anregen
eine Playlist zum Buch inkl. Songs, die einen durchs Leben tragen
eine Lieblingsstelle aus dem Buch
Wir wünschen viel Freude beim Hören …
18 Minuten
Rezension von Anna Obererlacher
Zeitkapsel. Ein Moment, der in die Zeit geschickt wird, von der Gegenwart in die Zukunft. Die Vorstellung einer Blechbüchse, die den Schatz eines Augenblicks trägt, vergraben in einem hastig gebuddelten Loch im Garten, wo sie Generationen überdauert und bestenfalls eines Tages zum Vorschein kommen wird. Der Inhalt idealerweise konserviert, womöglich aber vergilbt, durchnässt, zerfallen oder noch schlimmer: ohne emotionalen Wert ausgestattet. So beherbergt die ‚Zeitkapsel‘ nicht nur Gegenstände, sondern auch Wünsche, Hoffnungen und Neugier.
Den Text des Beitrags finden Sie hier
Ein Beitrag von Anna Obererlacher
Sprecher ist Uwe Kullnick
Zeitkapsel. Ein Moment, der in die Zeit geschickt wird, von der Gegenwart in die Zukunft. Die Vorstellung einer Blechbüchse, die den Schatz eines Augenblicks trägt, vergraben in einem hastig gebuddelten Loch im Garten, wo sie Generationen überdauert und bestenfalls eines Tages zum Vorschein kommen wird. Der Inhalt idealerweise konserviert, womöglich aber vergilbt, durchnässt, zerfallen oder noch schlimmer: ohne emotionalen Wert ausgestattet. So beherbergt die ‚Zeitkapsel‘ nicht nur Gegenstände, sondern auch Wünsche, Hoffnungen und Neugier.
Den Text des Beitrags finden Sie hier
Ein Beitrag von Anna Obererlacher
Sprecher ist Uwe Kullnick
7 Minuten
Seit 2015 veröffentlicht die Prosathek auf ihrer Seite Texte – zum Grübeln, Weinen oder Lachen. Die literarischen Schmankerl sind kurz, weil das Leben es auch ist, und sie sind lang, weil das Zeitempfinden eine dehnbare Angelegenheit ist. Sie sind lang genug, um zu unterhalten und sie sind kurz genug, um innerhalb einer durchschnittlich langen Fahrt* mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gelesen zu werden.
Verena Ullmann, geboren 1989 in Straubing, ist Lyrikerin und Romanautorin. Sie studierte Romanistik und Kunstgeschichte in Regensburg, Clermont-Ferrand und München.
Nach Stationen als Online-Redakteurin in Paris und Werbetexterin in München war sie zuletzt als Projektmanagerin im Verlagswesen tätig. Sie ist Gründungsmitglied der Autorengruppe Prosathek und gibt Schreib-Workshops.
Für ihr Lyrikprojekt Wedafest erhielt Verena Ullmann 2017 den Leonhard-und-Ida-Wolf-Gedächtnispreis der Stadt München. Im Jahr darauf wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Straubing und der Dr.-Franz-und-Astrid-Ritter-Stiftung ausgezeichnet.
2019 erschienen ihr Lyrikband Wedafest im Allitera Verlag sowie ihr Debütroman Die Papageieninsel: oder Von der Kunst, sich selbst zu finden bei Diederichs.
Verena Ullmann lebt mit ihrer Familie in Memmingen.
Sprecherin Heike Stepprath
Hinweis:
„Hannah muss ungefähr acht Jahre gewesen sein, da waren sie plötzlich da. An dem kleinen Haken an der Decke über ihrem Bett hatte man die beiden Papageien aus Stoff aufgehängt. Wenn sie nicht schlafen konnte, sprach sie mit ihnen und Coco und Lora gaben Antworten auf all ihre Fragen.“
Lange hatte sie nicht mehr an sie gedacht. Doch als sie nun als junge, aufstrebende Frau zur Fortbildung auf eine kleine Mittelmeerinsel geschickt wird, warten ungeahnte Herausforderungen auf sie. Und auf einmal sind sie wieder da, ihre zwei Papageien aus der Kindheit und helfen ihr, inmitten großer Selbstzweifel, Misstrauen und Leistungsdruck einen Weg zu finden, der sie frei werden lässt.
Verena Ullmann, geboren 1989 in Straubing, ist Lyrikerin und Romanautorin. Sie studierte Romanistik und Kunstgeschichte in Regensburg, Clermont-Ferrand und München.
Nach Stationen als Online-Redakteurin in Paris und Werbetexterin in München war sie zuletzt als Projektmanagerin im Verlagswesen tätig. Sie ist Gründungsmitglied der Autorengruppe Prosathek und gibt Schreib-Workshops.
Für ihr Lyrikprojekt Wedafest erhielt Verena Ullmann 2017 den Leonhard-und-Ida-Wolf-Gedächtnispreis der Stadt München. Im Jahr darauf wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Straubing und der Dr.-Franz-und-Astrid-Ritter-Stiftung ausgezeichnet.
2019 erschienen ihr Lyrikband Wedafest im Allitera Verlag sowie ihr Debütroman Die Papageieninsel: oder Von der Kunst, sich selbst zu finden bei Diederichs.
Verena Ullmann lebt mit ihrer Familie in Memmingen.
Sprecherin Heike Stepprath
Hinweis:
„Hannah muss ungefähr acht Jahre gewesen sein, da waren sie plötzlich da. An dem kleinen Haken an der Decke über ihrem Bett hatte man die beiden Papageien aus Stoff aufgehängt. Wenn sie nicht schlafen konnte, sprach sie mit ihnen und Coco und Lora gaben Antworten auf all ihre Fragen.“
Lange hatte sie nicht mehr an sie gedacht. Doch als sie nun als junge, aufstrebende Frau zur Fortbildung auf eine kleine Mittelmeerinsel geschickt wird, warten ungeahnte Herausforderungen auf sie. Und auf einmal sind sie wieder da, ihre zwei Papageien aus der Kindheit und helfen ihr, inmitten großer Selbstzweifel, Misstrauen und Leistungsdruck einen Weg zu finden, der sie frei werden lässt.
1 Stunde 31 Minuten
Für viel Geld soll der Journalist Kurt Zink die Biografie des ehemaligen Stasi-Offiziers Alexander Bock schreiben. Dieser rühmt sich, Willy Brandt beim Misstrauensvotum 1972 vor dem Sturz bewahrt zu haben. Zink misstraut den bisherigen Erzählungen. Er findet heraus, was jahrzehntelang verschleiert wurde: Das Misstrauensvotum war Teil eines parteiinternen Machtkampfes, einer Intrige gegen Rainer Barzel. Der CDU-Vorsitzende sollte als Kanzler verhindert werden. Aber wer steckte dahinter?
Hartmut Palmer, Jahrgang 1941, hat fast ein halbes Jahrhundert lang, von 1968 bis 2015, als politischer Korrespondent in Bonn und Berlin viele deutsche Politiker – darunter alle Kanzler von Willy Brandt bis Angela Merkel – aus der Nähe beobachtet und beschrieben. Sein Weg führte ihn vom Kölner Stadt-Anzeiger über die Süddeutsche Zeitung zum SPIEGEL und schließlich in die Redaktion des Magazins Cicero. Seit 2015 lebt und arbeitet er als freiberuflicher Journalist und Autor in Bonn. „Verrat am Rhein“ ist sein erster Roman, geprägt und beeinflusst von den vielen Erfahrungen und Eindrücken, die er in seinem Berufsleben gesammelt hat.
Hartmut Palmer, Jahrgang 1941, hat fast ein halbes Jahrhundert lang, von 1968 bis 2015, als politischer Korrespondent in Bonn und Berlin viele deutsche Politiker – darunter alle Kanzler von Willy Brandt bis Angela Merkel – aus der Nähe beobachtet und beschrieben. Sein Weg führte ihn vom Kölner Stadt-Anzeiger über die Süddeutsche Zeitung zum SPIEGEL und schließlich in die Redaktion des Magazins Cicero. Seit 2015 lebt und arbeitet er als freiberuflicher Journalist und Autor in Bonn. „Verrat am Rhein“ ist sein erster Roman, geprägt und beeinflusst von den vielen Erfahrungen und Eindrücken, die er in seinem Berufsleben gesammelt hat.
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Novemberleuchten”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Novemberleuchten”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
1 Stunde 21 Minuten
Über die Bedeutung der Vertreibung von Geistesgrößen wie Hannah Arendt, Th. W. Adorno, Max Delbrück, Walter Gropius und vieler mehr aus dem nationalsozialistischen Deutschland
Hannah Arendt, Theodor W. Adorno, Walter Gropius, Hans Jonas, Max Delbrück, Curt Stern und viele andere Größen aus Physik, Jura, Geschichtswissenschaften, Theologie, Chemie, Pädagogik und mehr: Die Machtübernahme der Nationalsozialisten war für viele Wissenschaftler:innen verbunden mit Berufsverbot, Bedrohung und Verfolgung. Viele sahen sich gezwungen, Deutschland zu verlassen und zu versuchen, im Exil eine neue Existenz aufzubauen. In Interviews aus den Jahren 1959 und 1960 sprechen 35 Exilant:innen in den USA über die Gründe ihrer Vertreibung und den Neuanfang, über Fluchtwege und Helfer, über neue Hoffnung und Scheitern.
Mit: Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Fritz Bamberger, Walter Berendsohn, Albrecht Bethe, Arnold Brecht, Richard Courant, Max Delbrück, Friedrich Dessauer, Tilly Edinger, Friedrich Wilhelm Förster, Walter Friedländer, Kurt Goldstein, Sabine Gova, Walter Gropius, Emil Gumbel, Hajo Holborn, Werner Jaeger, Hans Jonas, Hans Kelsen, Adolf Leschnitzer, Fritz Lipmann, Leo Löwenthal, Karl Landauer, Adolf Leschnitzer, Anna Maenchen, Kurt Pinthus, Hans Rothe, Hans Rothfels Rosenstock-Huessy , Martin Schwarzschild, Else Staudinger, Hans Staudinger, Curt Stern, Paul Tillich und Ernst Toch
Annette Vogt studierte Mathematik und Physik an der Universität Leipzig, ist Diplom-Mathematikerin und promovierte Mathematikhistorikerin. Von 1994 bis 2018 war sie research scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, seitdem research scholar emeriti. Seit 1997 hält sie Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin seit 2014 als Honorar-Professorin. Sie ist Mitglied der International Academy for History of Science (2016 Full Member). Sie publizierte mehrere Bücher, über 200 Artikel und ist Mitautorin der Wanderausstellung zu Leben und Werk Emil J. Gumbels (1891-1966), die u. a. in München und Heidelberg gezeigt wurde.
Hans Sarkowicz studierte Germanistik und Geschichte in Frankfurt/Main. Seit 1979 arbeitet er beim Hessischen Rundfunk. Er leitete das hr2-Ressort Literatur und Hörspiel und ist Autor von zeitgeschichtlichen und kulturhistorischen Publikationen, unter anderem zur Kunst und Literatur im Nationalsozialismus.
Hannah Arendt, Theodor W. Adorno, Walter Gropius, Hans Jonas, Max Delbrück, Curt Stern und viele andere Größen aus Physik, Jura, Geschichtswissenschaften, Theologie, Chemie, Pädagogik und mehr: Die Machtübernahme der Nationalsozialisten war für viele Wissenschaftler:innen verbunden mit Berufsverbot, Bedrohung und Verfolgung. Viele sahen sich gezwungen, Deutschland zu verlassen und zu versuchen, im Exil eine neue Existenz aufzubauen. In Interviews aus den Jahren 1959 und 1960 sprechen 35 Exilant:innen in den USA über die Gründe ihrer Vertreibung und den Neuanfang, über Fluchtwege und Helfer, über neue Hoffnung und Scheitern.
Mit: Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Fritz Bamberger, Walter Berendsohn, Albrecht Bethe, Arnold Brecht, Richard Courant, Max Delbrück, Friedrich Dessauer, Tilly Edinger, Friedrich Wilhelm Förster, Walter Friedländer, Kurt Goldstein, Sabine Gova, Walter Gropius, Emil Gumbel, Hajo Holborn, Werner Jaeger, Hans Jonas, Hans Kelsen, Adolf Leschnitzer, Fritz Lipmann, Leo Löwenthal, Karl Landauer, Adolf Leschnitzer, Anna Maenchen, Kurt Pinthus, Hans Rothe, Hans Rothfels Rosenstock-Huessy , Martin Schwarzschild, Else Staudinger, Hans Staudinger, Curt Stern, Paul Tillich und Ernst Toch
Annette Vogt studierte Mathematik und Physik an der Universität Leipzig, ist Diplom-Mathematikerin und promovierte Mathematikhistorikerin. Von 1994 bis 2018 war sie research scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin, seitdem research scholar emeriti. Seit 1997 hält sie Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin seit 2014 als Honorar-Professorin. Sie ist Mitglied der International Academy for History of Science (2016 Full Member). Sie publizierte mehrere Bücher, über 200 Artikel und ist Mitautorin der Wanderausstellung zu Leben und Werk Emil J. Gumbels (1891-1966), die u. a. in München und Heidelberg gezeigt wurde.
Hans Sarkowicz studierte Germanistik und Geschichte in Frankfurt/Main. Seit 1979 arbeitet er beim Hessischen Rundfunk. Er leitete das hr2-Ressort Literatur und Hörspiel und ist Autor von zeitgeschichtlichen und kulturhistorischen Publikationen, unter anderem zur Kunst und Literatur im Nationalsozialismus.
57 Minuten
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft Wie werden wir in Zukunft arbeiten?
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Annika Zinn wurde 2000 in Kassel geboren. Neben ihrem Studium schreibt sie Geschichten. Besonders angetan hat es ihr das Genre SF, dessen gesellschaftskritische Note sie nutzt, um Menschen den Spiegel vorzuhalten. Ihre erste Veröffentlichung erfolgte 2020 in der Anthologie Ich in meiner Welt von morgen. Sie arbeitet an ihrem Debütroman.
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Annika Zinn wurde 2000 in Kassel geboren. Neben ihrem Studium schreibt sie Geschichten. Besonders angetan hat es ihr das Genre SF, dessen gesellschaftskritische Note sie nutzt, um Menschen den Spiegel vorzuhalten. Ihre erste Veröffentlichung erfolgte 2020 in der Anthologie Ich in meiner Welt von morgen. Sie arbeitet an ihrem Debütroman.
7 Minuten
Seit 2015 veröffentlicht die Prosathek auf ihrer Seite Texte – zum Grübeln, Weinen oder Lachen. Die literarischen Schmankerl sind kurz, weil das Leben es auch ist, und sie sind lang, weil das Zeitempfinden eine dehnbare Angelegenheit ist. Sie sind lang genug, um zu unterhalten und sie sind kurz genug, um innerhalb einer durchschnittlich langen Fahrt* mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gelesen zu werden.
Alexander Wachter wurde 1994 in Feldkirch geboren. Der Österreich-Import der Prosathek verdiente unter anderem bereits als Steinmetz, Pfleger, Bibliothekar, Kellner, Social-Media Manager und Technischer Redakteur seine Brötchen.
Die Konstante in seinem Leben ist das Schreiben. In seinen Geschichten fließen alle seine Erlebnisse und Interessen zusammen. Von einem Harry-Potter-Wahn in jungen Jahren losgetreten, genießt er es jeher, Charakteren und Welten mit seinen Worten Leben einzuhauchen.
So las und moderierte er bereits auf Bühnen in Bayern und Österreich. Seine Kurzgeschichten und Gedichte wurden u.a. in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht.
Hinweis:
„Ich stellte mir vor, wie viele Menschen sich gerade in dieser Stadt befanden – die gehalten und geliebt werden wollten. Wer war ich, dass ich mich von einer Person so quälen ließ?“
Seine Liebe zu Aurora und der Kummer, der damit seinen Anfang nimmt, ist für Luca unerträglich. Er tröstet sich mit unzähligen neuen Bekanntschaften und lernt dabei Frauen und Männer kennen, die allerdings die Sehnsucht nach Aurora eher noch verstärken. Er genießt die Aufmerksamkeit und Zuneigung all dieser Menschen, denen er begegnet und verletzt sie mit seiner Zurückweisung. Im Laufe dieser Erfahrungen kommt er sich jedoch selbst immer näher. Schließlich weiß er, was Glück für ihn bedeutet.
Wenn Ihnen diese Geschichte gefallen hat, gefällt Ihnen vielleicht auch diese.
Alexander Wachter wurde 1994 in Feldkirch geboren. Der Österreich-Import der Prosathek verdiente unter anderem bereits als Steinmetz, Pfleger, Bibliothekar, Kellner, Social-Media Manager und Technischer Redakteur seine Brötchen.
Die Konstante in seinem Leben ist das Schreiben. In seinen Geschichten fließen alle seine Erlebnisse und Interessen zusammen. Von einem Harry-Potter-Wahn in jungen Jahren losgetreten, genießt er es jeher, Charakteren und Welten mit seinen Worten Leben einzuhauchen.
So las und moderierte er bereits auf Bühnen in Bayern und Österreich. Seine Kurzgeschichten und Gedichte wurden u.a. in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht.
Hinweis:
„Ich stellte mir vor, wie viele Menschen sich gerade in dieser Stadt befanden – die gehalten und geliebt werden wollten. Wer war ich, dass ich mich von einer Person so quälen ließ?“
Seine Liebe zu Aurora und der Kummer, der damit seinen Anfang nimmt, ist für Luca unerträglich. Er tröstet sich mit unzähligen neuen Bekanntschaften und lernt dabei Frauen und Männer kennen, die allerdings die Sehnsucht nach Aurora eher noch verstärken. Er genießt die Aufmerksamkeit und Zuneigung all dieser Menschen, denen er begegnet und verletzt sie mit seiner Zurückweisung. Im Laufe dieser Erfahrungen kommt er sich jedoch selbst immer näher. Schließlich weiß er, was Glück für ihn bedeutet.
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1 Stunde 19 Minuten
Ralph Roger Glöckler, Jahrgang 1950, lebt in Frankfurt am Main. Germanistik-, Romanistik- und Völkerkundestudium in Tübingen, wo er Mitherausgeber der Zeitschrift EXEMPLA war. Nach dem Studium, das er mit einer Magisterarbeit über die expressionistische Lyrik von Anton Schnack abschloss, lebte Glöckler viele Jahre in Lissabon, eine Stadt, die er im Werk von Fernando Pessoa, vor allem in den Gedichten seines Heteronyms Álvaro de Campos, als Sehnsuchtsort für sich entdeckte. Ein Zyklus aus Glöcklers Gedichtbuch DAS GESICHT ABLEGEN (2001) ist Fernando Pessoa gewidmet. In den 1990iger Jahren begann auch die Stadt New York eine Rolle zu spielen, deren Energie eine Art kreativen Gegenpols zur portugiesischen Hauptstadt bildet. Hier ist Glöckler u. a. den Lebensspuren von Charles Ives und Henry Cowell gefolgt, deren Freundschaft Thema eines Romans geworden ist.
Das Motiv der Reise, auch im übertragenen Sinn, ist von Anfang an in seinem Werk zu finden, sowohl in den Gedichten als auch den literarischen Reise-Erzählungen. Die Suche nach dem Ich und seiner eigenen Sprache klingt in der Begegnung mit dem Fremden, Unbekannten, oft auch Beängstigenden an. So sind der frühe Roman REISE INS LICHT (1984), die Reisebücher PORTUGAL FÜR KENNER (1980/1989), CORVO. EINE AZOREN-UTOPIE (2005), VULKANISCHE REISE. EINE AZOREN-SAGA (1997/2008) auch als Werke des Unterwegsseins zu Menschenschicksalen zu lesen.
Die Erzählung MADRE (2007) über die azoreanische Nonne Teresa da Anunciada, 1658 —1738, Gründerin des Kultes um die Büste des >Senhor Santo Cristo
Das Motiv der Reise, auch im übertragenen Sinn, ist von Anfang an in seinem Werk zu finden, sowohl in den Gedichten als auch den literarischen Reise-Erzählungen. Die Suche nach dem Ich und seiner eigenen Sprache klingt in der Begegnung mit dem Fremden, Unbekannten, oft auch Beängstigenden an. So sind der frühe Roman REISE INS LICHT (1984), die Reisebücher PORTUGAL FÜR KENNER (1980/1989), CORVO. EINE AZOREN-UTOPIE (2005), VULKANISCHE REISE. EINE AZOREN-SAGA (1997/2008) auch als Werke des Unterwegsseins zu Menschenschicksalen zu lesen.
Die Erzählung MADRE (2007) über die azoreanische Nonne Teresa da Anunciada, 1658 —1738, Gründerin des Kultes um die Büste des >Senhor Santo Cristo
12 Minuten
Es klingt zunächst wie Science-Fiction, dabei ist die Unempfindlichkeit gegen Schmerzen ein schwerwiegendes Symptom bestimmter Formen von Neuropathie. Diese verschlechtern darüber hinaus die Wundheilung, sodass schon kleinste Verletzungen zu Blutvergiftungen, Geschwüren oder Verstümmelungen führen können. In einem länderübergreifenden Projekt schlossen sich Spezialist:innen zusammen, um ein Diagnosenetzwerk aufzubauen und genetische Ursachen zu klären.
1 Stunde 31 Minuten
Bayern lebte vom Ende des Ersten Weltkriegs bis 1923 im Ausnahmezustand: Revolution, Räterepublik, Hyperinflation, Hitlerputsch. Der vorliegende Band beleuchtet politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen am Beispiel der vier heutigen Landkreise des Oberlands. Gezeigt werden die Auswirkungen der Räterepublik auf das südliche Oberbayern, die Entstehung von Bürgermilizen, die Anfänge der NSDAP und die des Tourismus, die Publikationen der Parteipresse und der Blick des Schriftstellers Ödön von Horváth auf die Zeitläufte. Darüber hinaus wirft das Buch Schlaglichter auf einen Nachbarlandkreis und das Nachbarland Österreich. Die neun Aufsätze stammen von renommierten Fachleuten und sind mehrheitlich reich bebildert. Ein Dokumententeil mit teils bislang unveröffentlichtem Material lädt zusätzlich zur Auseinandersetzung mit einem überaus spannenden Kapitel bayerischer Geschichte ein.
4 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Naturkunden”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Naturkunden”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
8 Minuten
Er ist wieder zurück. Und er ist nicht allein. In „Der Holländer“ hatte er seinen ersten großen Auftritt, nun muss Liewe Cupido den nächsten Fall aufklären. Vor der nordfriesischen Insel Amrum in der Deutschen Bucht stößt die Besatzung des niederländischen Bergungsschiffes „Freyja“ auf einen toten Taucher – in einer speziellen Körperhaltung verharrt und mit Handschellen an das Wrack des seit 1950 verschollenen Schiffes „Hanna“ gefesselt, das Unmengen an Kupferplatten an Bord hat. Für den wortkargen Kriminalbeamten beginnt eine Zeit des Reisens – von Küste zu Küste, von Land zu Land. Und oft mit dabei seine Hündin Vos, die Mathijs Deen im zweiten Band der Reihe an die Seite seines Helden stellt. …
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.