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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
1 Stunde 1 Minute
Karl-May-Kongress 2022 - Teil 4

Vortrag Thomas Braatz: Der Münchmeyer-Verlag: Verleger, Nachfolger, die Autoren Karl May und Robert Kraft

(Hördauer 60 Minuten)

Diskussion zum Vortrag:

(Hördauer 2 Minuten)

Ein differenzierter Umgang mit Karl May. Die Karl-May-Gesellschaft tagt in der bayerischen Metropole in Kooperation mit der Bayerischen Amerika-Akademie

Seit 1969 steht die Karl-May-Gesellschaft mit ihren Kongressen, Symposien und Publikationen für eine wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Karl Mays (1842 – 1912). Der sächsische Fantast hat durch seine ›Reiseerzählungen‹ viele Generationen lang die Vorstellung der Deutschen und ihrer Nachbarn von außereuropäischen Kulturen geprägt. Wie wichtig ein differenzierter Umgang mit dem wirkungsmächtigen Autor ist, zeigt die lebhafte gesellschaftliche Debatte, die im August 2022 von der Entscheidung des Ravensburger Verlags ausgelöst wurde, die Begleitprodukte zu dem Kinofilm Der junge Häuptling Winnetou zurückzuziehen. Dabei ging es um die Frage, ob die in Nordamerika spielenden Erzählungen Karl Mays aus heutiger Sicht zu einer Diskriminierung indigener Kulturen und einer Verharmlosung der Verbrechen des Kolonialismus beitragen können. Die Karl-May-Gesellschaft lehnt es ab, historische Dokumente und Kunstwerke aus dem Verkehr zu ziehen oder zu verfälschen, beteiligt sich aber aktiv an der kritischen Aufarbeitung diskriminierender Diskurse. Sie hat sich zu der aktuellen Diskussion u. a. in einem Offenen Brief (Anlage) geäußert, den innerhalb von zwei Wochen rund 14000 Menschen durch ihre Unterschrift unterstützten, und bereitet weitere Aktivitäten zu einer vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Thematik vor.

Dr. Frank Usbeck studierte Amerikanistik, Neue und Neueste Geschichte, Journalistik, und American Indian Studies an der Universität Leipzig und der University of Arizona. 2010 schloss er seine Dissertation über die Entwicklung der deutschen Indianerbegeisterung und deren Missbrauch durch die Nazipropaganda in den deutschen Printmedien zwischen 1925 und 1945 ab. Dem folgte ein Postdoc-Projekt an der TU Dresden über die kulturelle Arbeit amerikanischer Soldatenblogs, die Frank Usbeck aus der Perspektive indianischer Kriegerzeremonien betrachtete.

Wem dies gefiel, der kann ja hier mal reinhören.

oder hier: 

Realisiert durch: Uwe Kullnick und Steven Lundström
1 Stunde 18 Minuten
Hörbahn on Stage: Michael Borgolte erläutert "Die Welten des Mittelalters" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit dem Autor über dessen - Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt -

Lesung Michael Borgolte (Hördauer ca. 25 min)

Gespräch zwischen Michael Borgolte und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 55 min)

Moderation Uwe Kullnick

Die globalisierte Welt der Gegenwart mit ihren Orientierungskrisen erfordert eine Neubestimmung auch des Mittelalters jenseits eurozentrischer Blickverengungen. Michael Borgolte zeigt in seiner magistralen Darstellung, dass Europa zwar stets ein Teil der größten «Welt» von drei Kontinenten – Europa, Asien und Afrika – war, aber sich erst in einem langanhaltenden historischen Prozess aus seiner globalen Randposition befreien und zur eigenständigen Gestaltungsmacht werden konnte. Der bedeutende Mediävist legt damit nichts Geringeres vor als die erste Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt.

Anders als heute war die mittelalterliche Welt noch nicht global vernetzt. Sie war geprägt von zahlreichen Lebenswelten, die sich inselartig über den Globus verteilten, von Amerika bis China, im Nordmeer und Pazifik, unterschiedlich verdichtet in Europa und Afrika. Doch diese Inseln waren nicht alle isoliert. Es entstanden zahlreiche wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Verbindungen von einer Intensität und Weite, die der Antike noch unbekannt waren. Mit stupender Gelehrsamkeit entfaltet Michael Borgolte in seinem Buch ein Panorama dieser Welten des Mittelalters und verknüpft sie zu einer Globalgeschichte, wie sie – auch international – noch nie geschrieben worden ist.  

 

Michael Borgolte war Professor (em.) für mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität und einer der renommiertesten Mediävisten Deutschlands.  Er war seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2005 Ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2005–2011 war er Sprecher des Schwerpunktprogramms der DFG „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter“, 2011 wurde er mit dem Advanced Grant des European Research Council 2011 für das Projekt: „FOUNDMED. Foundations in medieval societies. Cross-cultural comparisons“ ausgezeichnet (Laufzeit 2012–2017). Seine bislang letzten Bücher veröffentlichte er unter den Titeln: „Stiftung und Memoria“ (2012), „Mittelalter in der größeren Welt. Essays zur Geschichtsschreibung und Beiträge zur Forschung“ (2014) und „Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte.Von 3000 v. u. Z. bis 1500 u. Z.“ (2017, engl. Übers. 2019). Seit 2016 ist er Senior Researcher und seit 2017 Gründungsdirektor des Berliner Instituts für Islamische Theologie der Humboldt-Universität. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehören u.a. "Christen, Juden, Muselmanen. Die Erben der Antike und der Aufstieg des Abendlandes" (2006) sowie zuletzt "Weltgeschichte als Stiftungsgeschichte" (2017). 

Termine Hörbahn on Stage in Schwabing 

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
"Meine erste Prüfung" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz

Teil 9

„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“

 

Sprecherin Cassiel Metris

Redaktion und Realisation Uwe Kullnick (Hördauer 4 Minuten)
27 Minuten
Mordsmotive - Hinter den Kulissen mit Carolyn Srugies

(Hördauer ca. 27  Minuten)

In der Reihe Mordsmotive – Ausgezeichnete Krimis stellen wir Ihnen die Shortlist der fünf Stipendiatinnen der Mörderischen Schwestern im Jahr 2025 vor. Heute hören Sie nun die Jurysekretärin Carolyn Srugies im Interview. Wir erfahren unter anderem, worauf es beim Einreichen von Texten für eine Bewerbung um das Stipendium ankommt und wer überhaupt teilnehmen kann.

Moderation: Heike Stepprath

Realisation: Uwe Kullnick

Tontechnik: Jupp Stepprath

 

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10 Minuten
C.BertelsmannDie Spur des Silbers – Wie die Jagd nach dem Edelmetall unsere Welt verändert hat von Tillmann Bendikowski

Auszug 05 

(Hördauer 10 Minuten)

Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ in besonderer Weise vor. Wir lesen 12 kleine Auszüge, die Einblick in historische Hintergründe, erzählerische Feinheiten und die besondere Atmosphäre des Textes geben. Monat für Monat nähern wir uns so den Spuren, die das Silber – als Rohstoff, Machtfaktor und Projektionsfläche – in Geschichte und Gegenwart hinterlassen hat.

Unsere zwölf Sendungen werden das ganze Jahr hindurch jeweils an einem festen Tag im Monat online gestellt. So entsteht ein fortlaufender Hörfaden, dem man folgen kann wie einer historischen Spur, die sich nach und nach entfaltet.

Es liest: Cassiel Metris

Es ist weich und wandelbar, ein sagenhaftes Element, über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, aber auch Ausbeutung und Elend: Silber hat die Welt verändert. Und es bewegt unsere Welt bis heute, als Rohstoff und als Wertanlage. Tillmann Bendikowski erzählt uns seine atemberaubende Geschichte.

In vielen Szenen beschreibt er die Jagd nach dem Edelmetall und verfolgt die Spur des Silbers rund um die Welt: Von der Ausbeutung der Silberminen durch die Spanier, den Silberflotten und der Sklaverei, vom globalen Handel, der neben grenzenlosem Profit auch Elend und Hunger mit sich brachte, über das NS-Raubsilber bis zum Familiensilber unserer Zeit. Es sind Geschichten von Königen und Sklaven, von Konquistadoren, Piraten und Kaufleuten. Ohne die faszinierende Geschichte des Silbers ist die Welt von heute nicht zu verstehen.

Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe »DAS! historisch« Geschichte zum Sprechen bringt, und zudem regelmäßiger Gesprächspartner bei Spiegel TV. Bei C.Bertelsmann erschienen »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020), der Bestseller »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39« (2022) und zuletzt »Himmel Hilf. Warum wir Halt in übernatürlichen Kräften suchen: Aberglaube und magisches Denken vom Mittelalter bis heute« (2023).

Schnitt, Technik Jupp Stepprath,  Realisation Uwe Kullnick

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Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.

Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   

Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.

Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …

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1 Stunde 15 Minuten
HoS: "Kleine Festungen" – Geschichten über arabische Kinder und Jugendliche - aus dem Arabischen. Uwe Kullnick spricht mit Hartmut Fähndrich über sein Übersetzen

Lesung und Gespräch mit Hartmut Fähndrich

(Hördauer ca. 76 min)

Moderation Uwe Kullnick

Ein besonderer Einblick in die arabische Welt - Ein Kind kann in einer feinen Beiruter Privatklinik zur Welt kommen, in einem Raum in dem zum Wohngebiet umfunktionierten alten Friedhof in Kairo oder auf einem syrischen Acker. Was danach geschieht, „auf dass jedes Kind eine glückliche Kindheit habe“, ist mannigfaltig und steht oft nicht im Einklang mit der Erklärung der Rechte des Kindes von 1959. Die „kleinen Festungen“, die da in die Welt treten, werden in den Kindheits- und Jugendjahren gestaltet, geöffnet, geschlossen oder geschleift. Auf welche Weise das geschehen kann, wie also die „geprägte Form“ unter den vielen und vielfältigen Bedingungen arabischer Länder, Traditionen und Strukturen „lebend sich entwickelt“, zeigen fünfzig der modernen und zeitgenössischen arabischen Literatur entnommene Geschichten – aus einem Dutzend verschiedener arabischer Länder. Eine Textsammlung für Erwachsene, die daraus erfahren können, wie Kinder und Jugendliche in der arabischen Welt (zwischen Irak und Marokko, zwischen Syrien und Jemen) aufwachsen, was sie erleben und empfinden, worüber sie sich freuen und woran sie leiden bzw. wie dieses Erleben, literarisch gebrochen, wiedergegeben wird. Mit Beiträgen von: Sahar Mandur (Libanon), Gamil Atija Ibrahim (Ägypten), Muhammad Safsaf (Marokko), Michaïl Nuaima (Libanon), Samicha Chrais (Jordanien), Salwa Bakr (Ägypten), M. Salach al-Asab (Ägypten), Nadschwa Binschatwan (Libyen), Anwar Scha‘ul (Irak), Wagdi al-Komi (Ägypten), Ibrahim Samauïl (Syrien), Achmad al-Chamissi (Ägypten), Raja Alem (Saudi-Arabien), Achlam Bischarat (Palästina), Badrija al-Bischr (Saudi-Arabien), Buthaina al-Nassiri (Irak), Edwar al-Charrat (Ägypten), Muhammad al-Bissati (Ägypten).

Hartmut Fähndrich, geboren 1944 in Tübingen, ist seit 1978 Lehrbeauftragter für Arabisch und Islamwissenschaften an der ETH Zürich. Neben seiner Übersetzertätigkeit arbeitet er auch als Herausgeber und Publizist. Wegen seiner Verdienste um die Übersetzung arabischer Literatur erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Hieronymus-Ring des VdÜ, 2004 den Übersetzerpreis der Arabischen Liga, 2005 den Anerkennungspreis des Großen Literaturpreises des Kantons Bern und 2016 den Spezialpreis Übersetzung der Schweizer Literaturpreise. 2018 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Sheikh-Hamad-Preis für Übersetzung und Kulturaustausch ausgezeichnet.

Termine Hörbahn on Stage in Schwabing 

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
16 Minuten
Great Shorties: "Die Klasse" – von Ingo Cesaro

(Hördauer 16 Minuten)

Ingo Cesaro, lebt als Schriftsteller, Herausgeber, Handpressendrucker und Galerist in Kronach.

Über 300 Einzelveröffentlichungen und Mitarbeit an unzähligen Anthologien und Sammelbänden. Ich habe 180 Editionen, teilweise mit Originalgrafik herausgegeben. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Küsntlerbüchern, bibliophilen Editionen, Pop up poetry art, Buch- Objekten und Einzelblattdrucken und Ausstellungen "Buch an der Wand" niederschlug. Enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingeln mit "Japp & Texte"; "Saxophon und Lyrik"; "Vertanzte Gedichte" und Minimalmusik & Dreiezeiler. Als Galerist fast 30 Ausstellungen mit Grafiken von Günter Grass, bis nach Süd-Ungarn, organisiert. Dazu auch Ausstellungen von Gottfried Wiegand, Christoph Meckel, Eberhard  Schlotter, Wilhelm Schramm und Brother in Art und vielen anderen. Gründet den Verein "Regionale Kunstförderung Kronach e. V. und deren 1. Vorsitzende. Z. B. im moment "Cesaros temporäre Galerie im Impfzentrum Kronach" mit über 140 Arbeiten von über dreißige Künstlerinnen und Künstler. Startet die "Cranach City ART Galerie. Organisiert internationale Kunst-Projekte, z. B. Intern. Lucas-Cranach- Preis; Intern. Vogelscheuchen-Wettbewerb; intern. Kunstprojekt "HolzART", bisher 22 x; Mitwitzer-Künstler-Markt 15 x; Kunstmesse "ARTkronach" 37 x Intern. mail-art-Projekte(selbst als mail-art-artist intern. mit typografischen Arbeiten unterwegs). Organisiert intern. Literatur-Projekte z. B. " Kronach/Bayern - Hauptstadt der Poesie - tausend Gedichte für eine Stadt", "900 Jahre Schwabach - und kein bisschen alt". Organisiert nachhaltige Literatur-Projekte immer verbunden mit einer Setz- und Druckwerkstatt "wie zu Gutenbergs Zeiten" (mit der einzigen "mobilen" Handpresse im deutschsprachigen Raum) an Schulen und Universistäten im In- und Ausland. Mitglied: VS (ver.di); die KOGGE, Deutschschweizer P.E.N.; Deutsche Haiku-Gesellschaft; regensburger Schriftsteller Gruppe Intern. RSGI (deren Vize seit 1998); Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik GZL.

in Kronach: Botschafter, Stiftungsrat der Bürgerstiftung "Historisches Kronach"; Mitglied im Gremium "Kronacher Sommer" und "Kreiskulturring" Mitglied im Arbeitskreis "Lucas Cranach".

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Sprecher, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
6 Minuten
SF Kritik: "Der elektrische Engel" von Sven Haupt - besprochen von Udo Klotz

(Hördauer 06 Min.)

In einer Welt, in der künstliche Intelligenzen real geworden sind, wird die Psychologin Bettina Calvin zur führende Expertin für autonom denkende Computersysteme. Sie wird immer dann gerufen, wenn die neu erschaffenen, sich selbst bewussten Wesen plötzlich verschwinden, rebellieren oder einfach nur durchdrehen. In ihrer einzigartigen Karriere, die ihr schon in die Wiege gelegt wurde, spiegelt sich die Entwicklung der gesamten Menschheit. Dieser Episodenroman begleitet Bettina Calvin durch die einzelnen Stationen ihres Lebens. Von ihrem ersten bedeutungsvollen Kindertraum bis zur Erfüllung ihrer Aufgabe und noch weit darüber hinaus.

Udo Klotz organisiert seit rund dreißig Jahren die Wahl und die Verleihung des Kurd Laßwitz Preises, kurz KLP genannt, einem der wichtigsten Literaturpreise auf dem Gebiet der phantastischen Literatur in Deutschland. Im Gespräch erzählt er, wie die Nominierungen zustande kommen, wer zur Wahl berechtigt ist und wie und wo die Verleihungen stattfinden.

Außerdem ist Udo Klotz gemeinsam mit Christian Hoffmann Herausgeber des Magazins !TIME MACHINE, das mit bisher sechs Ausgaben beim Wurdack Verlag erscheint und sich vor allem an SF-Fans wendet, die sich nicht nur für Neuerscheinungen interessieren, sondern auch für die Geschichte des Genres.

 

Münchner Phantasten

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Tontechnik und Realisation: Uwe Kullnick
9 Minuten
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius  - Kapitel 5

(Hördauer 10 Minuten)

„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt,  faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.

Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.

Es liest: Cassiel Metris

Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.

Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.

Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.

Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick

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Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.

Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   

Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.

Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …

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13 Minuten
"Die Aushöhlung des Rechtsstaats?" - eine Rezension von Gertrud Winkler - Literaturkritik.de

(Hördauer 14 Minuten)

Law Statt Order  - Der Kampf um den Rechtsstaat

Der Rechtsstaatsbegriff wird in politischen Diskursen und Entscheidungen ordnungspolitisch umgedeutet und verengt. Im Zentrum steht nicht mehr der Schutz der Freiheit des Einzelnen vor staatlicher Willkür, sondern die Legitimierung staatlicher Eingriffe in individuelle Rechte zur Durchsetzung öffentlicher Sicherheit und Ordnung. Im Zuge dieser Umdeutung ist, so Pichl (Professor für Recht und soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences) „der liberal-demokratische Gehalt des Rechtsstaats(-begriffs) in den letzten Jahren zusehends ausgehöhlt und bis zur Unkenntlichkeit verste …“

Eine Rezension von Gertrud Nunner-Winkler

Den Text der Rezension finden Sie hier

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Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde 43 Minuten
Die GlockenbachWelle mit Anne Freytag

Die 37. Welle mit Anne Freytag

(Hördauer 104 Minuten)

Herzlich willkommen bei der 37. Ausgabe der GlockenbachWelle.

In dieser Folge haben wir eine Autorin zu Gast, die es wie keine zweite versteht, uns auf der Gefühlsebene zu erreichen. Mit ihrem besonderen Gespür für das Menschliche hat sie uns schon in das Innenleben so manch ihrer Figuren blicken lassen und damit den Blick auf Gedanken und Emotionen freigegeben, die oftmals verborgen bleiben.

Es könnte eine lange, laute Nacht werden, die so manche Fragen aufwirft.

Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung

Pamela Scholz – Leidenschaftliche Buchhändlerin und Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung

Steffi Sack - Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“

Anne Freytag – Bestsellerautorin

Worum geht es dieses Mal?

Anne Freytag versteht es, Romane mit Suchtfaktor zu verfassen. Sie zeichnet ihre Figuren stets so authentisch, dass man das Gefühl hat, man könne sie auch jederzeit auf der Straße treffen. In dieser Folge fühlen wir Anne ein bisschen auf den Zahn und wollen hinter ihr Erfolgsrezept als Autorin kommen. Im Fokus steht dabei ihr brandneuer Roman "Laute Nächte", der sich insbesondere mit den Themen Verlust, Trauer und Neuanfang auseinandersetzt.

Worauf ihr euch freuen dürft:

• der lange Weg zur Autorin

• über die Schubladisierung von Büchern und Autor*innen

• was braucht es zum Schreiben eines Jugendbuches?

• über Heimatfilm- und Tagesschaugefühle

• über die weibliche Version von Vetternwirtschaft

• wie die Story zu „Laute Nächte“ gewachsen ist

• Wege der Trauerbewältigung

• über erwachsene und junge Städte

• wie Romanfiguren sich persönlichen Träumen annehmen

• über die Zusammenarbeit von Verlag & Autor*innen

• von der Harmonie zwischen Cover & Geschichte

Wir wünschen viel Freude beim Hören.

Artikel zur Welle mit Anne Freytag auf Nur Lesen ist schöner

Zum Roman „Laute Nächte“ von Anne Freytag

Projektseite auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite der Glockenbachbuchhandlung

Homepage von Anne Freytag

Instagramaccount von Anne Freytag
1 Stunde 21 Minuten
Histothek: "Die frühen Völker Eurasiens" – Hermann Parzinger spricht mit Uwe Kullnick über Eurasiens Völker vom Neolithikum bis zum Mittelalter

Einführung von Hermann Parzinger (Hördauer ca. 16 min) und Gespräch zwischen Hermann Parsinger, Steven Lundström und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 66 min)

Moderation Uwe Kullnick, Ko.-Moderation Steven Lundström

Der international renommierte Vor- und Frühgeschichtsforscher Hermann Parzinger legt mit diesem höchst informativen, reich bebilderten Band ein Grundlagenwerk über Geschichte und Kultur der frühen Völker zwischen Ural und Pazifik vor.

Die Ausstellungen über Skythen und Mongolen haben das Interesse von Hunderttausenden Besuchern auf sich gezogen, und doch stellen diese beiden Völker nur einen kleinen Ausschnitt der zahlreichen Kulturen dar, die in dem gewaltigen Territorium zwischen Ural und Pazifik von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter entstanden sind. Den Völkern in diesem Gebiet kommt eine entscheidende Bedeutung für die Frühgeschichte der Alten Welt insgesamt zu, und so erscheinen sie als ein fester Bestandteil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte der Austausch zwischen westlichen Wissenschaftlern und den Forschern auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion intensiviert werden, so daß mit dem Werk von Hermann Parzinger erstmals eine große Synthese des heutigen Wissensstandes über die archäologische Erforschung dieses Gebiets vorgelegt werden kann. Im Zentrum der Darstellung stehen die Verbreitungsgeschichte der Völker, ihre materielle Kultur, ihre Siedlungs- und Wirtschaftsweise, ihre Bestattungsbräuche und ihre künstlerischen Ausdrucksformen. All dies wird systematisch erschlossen und in enger Verbindung von Text und Bildern präsentiert. Auf diese Weise ist eine differenzierte und zugleich anschauliche Darstellung eines bedeutenden Kulturraums der Menschheitsgeschichte entstanden.

Prof. Dr. Hermann Parzinger ist Prähistoriker und seit 2008 Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Bis heute leitet er Forschungsprojekte und veröffentlicht regelmäßig zu wissenschaftlichen und auch kulturpolitischen Themen. Parzinger ist Träger zahlreicher Preise (Kurzvita, Werdegang, weiteres)

Die Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung

…wurde gemeinsam mit dem Verlag C.H. Beck gegründet. Ihr Ziel ist es, ausgewiesenen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, grundlegende Erkenntnisse aus dem Bereich der Historischen Geisteswissenschaften einer interessierten Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Stiftung unterstreicht damit ihr Anliegen, herausragende geisteswissenschaftliche Forschungsleistungen zu fördern – in diesem Fall in Form eines Buches, das höchsten Ansprüchen genügt und eine große Leserschaft findet.

Im Juni 2022 hat das Literatur Radio Hörbahn, in enger Kooperation mit dem Verlag C.H.Beck und der Gerda Henkel Stiftung, die Histothek on Stage ins Leben gerufen. Sie wird im Rahmen der Sendung Hörbahn on Stage deren Format übernehmen. Histothek on Stage wird im ersten Teil aus einer ca. 30-minütigen Lesung aus, oder der Einführung in eines der Werke der Historischen Bibliothek durch die Autor*innen bestehen. Anschließend wird Uwe Kullnick ein ca. 60-minütiges Gespräch mit der Autorin bzw. dem Autor führen, in dem das Thema des Buches beleuchtet wird. Auch werden Motive, Hintergründe, wissenschaftliche Aspekte und natürlich die Autor*inen selbst angesprochen. Es ist geplant, jeden Monat eines der bisher 27 erschienen Bücher dieser Reihe in eine Sendung zu nehmen. Monatlich alternierend wird dabei jeweils ein Buch vom Beginn der Reihe und eines, ausgehend vom neuesten Stand der Reihe in die Sendung kommen.

Termine Hörbahn on Stage in Schwabing 

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
21 Minuten
Kids Corner: Heike Nieder liest ihre Lyrik für Kinder

Heike Nieder, geb. 1978, lebt mit ihrem Mann und 3 Kindern in München. Sie betreibt einen Lyrikblog: www.lyrikbrause.de und hat zwei Bücher veröffentlicht: die Anthologie "Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse. Lustige und nachdenkliche Gedichte für Kinder" sowie den Band "Das große Gute-Nacht-Geschichten-Buch" (beide Bücher (c) 2019 im Anaconda Verlag, Köln

Uwe-Michael Gutzschhahn stellt die Autorin vor.

Der Schnupfen sitzt auf der Terrasse

Kinder lieben Gedichte! Neben altbekannten Freunden wie Morgensterns Wiesel auf dem Kiesel oder Goethes Zauberlehrling trifft man hier auch auf weniger bekannte Gestalten wie den Riesen Timpetu oder Miss Pig. Heike Nieder hat die schönsten Gedichte für Kinder vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zusammengestellt und dabei nach Stimmungen gegliedert. So liest sich bei Fernweh das Gedicht vom Luftschiffer besonders gut und wenn einem der Sinn nach Unfug steht, ist Kästners verhextes Telefon genau das Richtige! Die fröhlichen Illustrationen von Katharina Staar bezaubern kleine und große Leser.

 

Das große Gute-Nacht-Geschichten Buch

Was ist denn das? Da sitzen zwei kleine Gestalten auf Kasimirs Bettkante und streiten, wer heute die Träume verteilen darf: Herr Alb oder Frau Wunsch? Warum wird in Grimmelshausen ununterbrochen gegähnt? Was passiert, wenn Onkel Carl abends zum Babysitten kommt? Und was hat es mit der Schnarchdose auf sich? Zum Glück ist eines sicher: Am Ende können alle wunderbar einschlafen. Die vergnüglichen, nicht zu aufregenden Gute-Nacht-Geschichten, zauberhaft illustriert von Katharina Staar, eignen sich zum abendlichen Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren.

Uwe-Michael Gutzschhahn, Radioredakteur für Kids Corner, geboren in Langenberg im Rheinland, aufgewachsen in Dortmund, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort 1978 mit einer Arbeit über den zeitgenössischen Schriftsteller Christoph Meckel. Uwe-Michael Gutzschhahn ist Verfasser von Erzählungen, Kinder- und Jugendbüchern und Gedichten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien und als Übersetzer aus dem Englischen hervorgetreten. Daneben ist er als Herausgeber von Anthologien

Er erhielt 1979 den Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen, 1984 den Würzburger Literaturpreis sowie 1993 den Preis der Internationalen Bodenseekonferenz. 2011 wurde er gemeinsam mit dem Autor für Morris Gleitzmans Einmal mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet, den er 2019 für die Übersetzung Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen, zusammen mit dem australischen Autor Steven Herrick, erneut erhielt. 2019 wurde Uwe-Michael Gutzschhahn zu den Münchner Turmschreibern berufen.

Er arbeitete über zwei Jahrzehnte als Lektor in verschiedenen Kinder- und Jugendbuchverlagen und war bei Ravensburger und Hanser Programmleiter. 2001 verließ er die Verlagsarbeit und ist seither freiberuflich als Übersetzer, Autor, Herausgeber, Lektor und Literaturagent tätig. Seit 1996 lebt er in München.

Redaktion und Realisierung: Uwe Kullnick
6 Minuten
SF Kritik: "Der elektrische Engel" von Sven Haupt - besprochen von Udo Klotz

(Hördauer 06 Min.)

In einer Welt, in der künstliche Intelligenzen real geworden sind, wird die Psychologin Bettina Calvin zur führende Expertin für autonom denkende Computersysteme. Sie wird immer dann gerufen, wenn die neu erschaffenen, sich selbst bewussten Wesen plötzlich verschwinden, rebellieren oder einfach nur durchdrehen. In ihrer einzigartigen Karriere, die ihr schon in die Wiege gelegt wurde, spiegelt sich die Entwicklung der gesamten Menschheit. Dieser Episodenroman begleitet Bettina Calvin durch die einzelnen Stationen ihres Lebens. Von ihrem ersten bedeutungsvollen Kindertraum bis zur Erfüllung ihrer Aufgabe und noch weit darüber hinaus.

Udo Klotz organisiert seit rund dreißig Jahren die Wahl und die Verleihung des Kurd Laßwitz Preises, kurz KLP genannt, einem der wichtigsten Literaturpreise auf dem Gebiet der phantastischen Literatur in Deutschland. Im Gespräch erzählt er, wie die Nominierungen zustande kommen, wer zur Wahl berechtigt ist und wie und wo die Verleihungen stattfinden.

Außerdem ist Udo Klotz gemeinsam mit Christian Hoffmann Herausgeber des Magazins !TIME MACHINE, das mit bisher sechs Ausgaben beim Wurdack Verlag erscheint und sich vor allem an SF-Fans wendet, die sich nicht nur für Neuerscheinungen interessieren, sondern auch für die Geschichte des Genres.

 

Münchner Phantasten

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Tontechnik und Realisation: Uwe Kullnick
3 Minuten
SF Kritik: "Die Sirenen des Titan" von Kurt Vonnegut - besprochen von Christian Hoffmann

Hördauer 03 Min.

Als Winston Niles Rumfoord sein Raumschiff in ein chrono-synklastisches Infidibulum flog, wurde er in pure Energie verwandelt. Er wird nur dann wieder stofflich, wenn seine Energiewelle einen Planeten kreuzt – also materialisiert er sich alle 59 Tage in seiner Heimat Newport, Rhode Island, und das auch nur für eine Stunde. Aber immerhin weiß er jetzt alles über alles, was je geschehen ist und je geschehen wird ...

Christian Hoffmann Mitherausgeber des Magazins !TIME MACHINE, das mit bisher sechs Ausgaben beim Wurdack Verlag erscheint und sich vor allem an SF-Fans wendet, die sich nicht nur für Neuerscheinungen interessieren, sondern auch für die Geschichte des Genres.

Münchner Phantasten

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Tontechnik und Realisation: Uwe Kullnick