Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
35 Minuten
Literaturkritik.de: Die Verknüpfung der alltäglichen mit der phantastischen Welt. Zahlreiche Neuerscheinungen würdigten den 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann – von Manfred Orlick
(Hördauer ca. 35 Minuten)
„Die Wochentage bin ich Jurist und höchstens etwas Musiker, sonntags am Tage wird gezeichnet und abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.“ Mit diesem kurzen Briefzitat an seinen Jugendfreund und den späteren Staatsmann Theodor Gottlieb von Hippel (1775-1843) fasste der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann gewissermaßen seine Biografie in einem Satz zusammen. Hoffmanns Talente waren außerordentlich vielseitig. Bevor er sich dem Schreiben zuwandte, betätigte er sich recht erfolgreich als Komponist und Kapellmeister. Bekannt wurde er auch als Zeichner, Karikaturist und Illustrator, u.a. seiner eigenen Bücher. Obwohl er relativ spät mit den deutschen Romantikern in Kontakt trat, wurde er mit seinen phantastischen Geschichten und Schauernovellen einer der größten deutschen Erzähler der Romantik. ...
Von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch einmal hier hinein
Regie und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 35 Minuten)
„Die Wochentage bin ich Jurist und höchstens etwas Musiker, sonntags am Tage wird gezeichnet und abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.“ Mit diesem kurzen Briefzitat an seinen Jugendfreund und den späteren Staatsmann Theodor Gottlieb von Hippel (1775-1843) fasste der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann gewissermaßen seine Biografie in einem Satz zusammen. Hoffmanns Talente waren außerordentlich vielseitig. Bevor er sich dem Schreiben zuwandte, betätigte er sich recht erfolgreich als Komponist und Kapellmeister. Bekannt wurde er auch als Zeichner, Karikaturist und Illustrator, u.a. seiner eigenen Bücher. Obwohl er relativ spät mit den deutschen Romantikern in Kontakt trat, wurde er mit seinen phantastischen Geschichten und Schauernovellen einer der größten deutschen Erzähler der Romantik. ...
Von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
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Regie und Realisation Uwe Kullnick
10 Minuten
Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?
(Hördauer 10 Minuten)
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht den Lautesten überlassen wird, sondern in den Dienst der Demokratie gestellt wird? In seinem neuen Beitrag für Literatur Radio Hörbahn erzählt Doc U., Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Radio Liberton, warum er genau das versucht: KI‑Musik und Texte zu nutzen, um Menschen für Grundgesetz, Menschenwürde und eine wehrhafte Demokratie zu gewinnen.
Ausgehend vom Toleranzparadox Karl Poppers und dem weltweiten „Democratic Backsliding“ fragt er, warum die Vernünftigen so oft schweigen, während die Feinde der Freiheit längst laut und organisiert sind – und was ein kleines, aber entschlossenes Demokratie‑Radio wie Radio Liberton dem entgegensetzen kann.
Ein persönlicher, klarer und streitbarer Essay über Mut, Sprache, politische Lieder – und die Frage, warum wir KI nicht den Falschen überlassen dürfen.
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(Hördauer 10 Minuten)
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht den Lautesten überlassen wird, sondern in den Dienst der Demokratie gestellt wird? In seinem neuen Beitrag für Literatur Radio Hörbahn erzählt Doc U., Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Radio Liberton, warum er genau das versucht: KI‑Musik und Texte zu nutzen, um Menschen für Grundgesetz, Menschenwürde und eine wehrhafte Demokratie zu gewinnen.
Ausgehend vom Toleranzparadox Karl Poppers und dem weltweiten „Democratic Backsliding“ fragt er, warum die Vernünftigen so oft schweigen, während die Feinde der Freiheit längst laut und organisiert sind – und was ein kleines, aber entschlossenes Demokratie‑Radio wie Radio Liberton dem entgegensetzen kann.
Ein persönlicher, klarer und streitbarer Essay über Mut, Sprache, politische Lieder – und die Frage, warum wir KI nicht den Falschen überlassen dürfen.
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1 Stunde 1 Minute
Kath-Akademie Gespräch: Marita Krauss diskutiert mit Franz Maget und Said AlDailami über das Buch „Zehn Jahre Arabischer Frühling – und jetzt?: Eine Bilanz
(Hördauer: 62 Minuten)
Im Dezember 2010 löste die Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Gemüsehändlers den „Arabischen Frühling“ aus. In Tunesien und Ägypten stürzten die Langzeit-Diktatoren. Es kam zu Massenprotesten in der gesamten arabischen Welt, vor allem junge Menschen wünschten sich Freiheit und Wohlstand. Doch die Hoffnung auf Demokratie wurde enttäuscht, autoritäre Strukturen blieben fast überall erhalten und die arabischen Staaten Nordafrikas entwickelten sich zu einer der größten Krisenregion der Erde. Viele Menschen machten sich als Flüchtlinge auf den Weg nach Europa. Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den arabischen Ländern getan und wie geht es weiter? Diese Fragen wollen Franz Maget und Said AlDailami ihrer Gastgeberin Marita Krauss, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Regionalgeschichte an der Universität Augsburg, in unserer Reihe „Akademie aktuell“ beantworten, das auf Video aufgezeichnet wird. Franz Maget, der frühere bayerische SPD-Politiker, war drei Jahre als Referent für gesellschaftliche Fragen an der deutschen Botschaft in Tunis tätig; er ist seit 2019 Sonderberater des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für den Maghreb und Ägypten zuständig und ein intimer Kenner der Region. Dr. Said AlDailami ist im Jemen geboren und lebt seit seinem 9. Lebensjahr in Deutschland. Nach seiner Offiziersausbildung sowie seiner Promotion in Staats- und Sozialwissenschaften war er Leiter des Regionalbüros für Tunesien, Algerien und Libyen der Hanns-Seidel-Stiftung in Tunis, mittlerweile ist er als Leiter des Referats für internationale Stipendien der Hanns-Seidel-Stiftung zurück in München.
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Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer: 62 Minuten)
Im Dezember 2010 löste die Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Gemüsehändlers den „Arabischen Frühling“ aus. In Tunesien und Ägypten stürzten die Langzeit-Diktatoren. Es kam zu Massenprotesten in der gesamten arabischen Welt, vor allem junge Menschen wünschten sich Freiheit und Wohlstand. Doch die Hoffnung auf Demokratie wurde enttäuscht, autoritäre Strukturen blieben fast überall erhalten und die arabischen Staaten Nordafrikas entwickelten sich zu einer der größten Krisenregion der Erde. Viele Menschen machten sich als Flüchtlinge auf den Weg nach Europa. Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den arabischen Ländern getan und wie geht es weiter? Diese Fragen wollen Franz Maget und Said AlDailami ihrer Gastgeberin Marita Krauss, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Regionalgeschichte an der Universität Augsburg, in unserer Reihe „Akademie aktuell“ beantworten, das auf Video aufgezeichnet wird. Franz Maget, der frühere bayerische SPD-Politiker, war drei Jahre als Referent für gesellschaftliche Fragen an der deutschen Botschaft in Tunis tätig; er ist seit 2019 Sonderberater des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für den Maghreb und Ägypten zuständig und ein intimer Kenner der Region. Dr. Said AlDailami ist im Jemen geboren und lebt seit seinem 9. Lebensjahr in Deutschland. Nach seiner Offiziersausbildung sowie seiner Promotion in Staats- und Sozialwissenschaften war er Leiter des Regionalbüros für Tunesien, Algerien und Libyen der Hanns-Seidel-Stiftung in Tunis, mittlerweile ist er als Leiter des Referats für internationale Stipendien der Hanns-Seidel-Stiftung zurück in München.
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Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
7 Minuten
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 6
Kapitel 6
(Hördauer ca. 7 Minuten)
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest:
Cassiel Metris
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
____________________________________________________________________________
Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.
Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …
Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Kapitel 6
(Hördauer ca. 7 Minuten)
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest:
Cassiel Metris
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
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20 Minuten
Literatur und Kritik „Einundzwanzigster Stock„ - von Karin Peschka
(Hördauer ca. 20 Minuten)
Wir dürfen Beiträge aus Ausgabe 575/576 von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen. Es hat den Themenschwerpunkt BERÜHRUNGEN, und die Rubriken „Umfrage“ und „Ein Tag im Leben“, Rezensionen von Neuerscheinungen österreichischer Autorinnen und Autoren sowie weiteren Beiträgen. In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von
Karin Peschka — Geboren 1967, lebt in Wien und Eferding. Zuletzt erschienen DSCHOMBA (2023) und im Juli erschien BRUCKNERS AFFE im Otto Müller Verlag . Zu ihren Auszeichnungen und Stipendien zählen u.a. der Ingeborg-Bachmann-Publikumspreis 2017, das Robert-Musil-Stipendium (2020-2023) und zuletzt der Landeskulturpreis Oberösterreich für Literatur in 2023.
Wir danken dem Verlag und der Autorin für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.
Diese Sendung hat Ihnen gefallen?
Unsere Live-Sendung in München/Schwabing oder im Pixel (Gasteig, Mü)
Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 20 Minuten)
Wir dürfen Beiträge aus Ausgabe 575/576 von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen. Es hat den Themenschwerpunkt BERÜHRUNGEN, und die Rubriken „Umfrage“ und „Ein Tag im Leben“, Rezensionen von Neuerscheinungen österreichischer Autorinnen und Autoren sowie weiteren Beiträgen. In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von
Karin Peschka — Geboren 1967, lebt in Wien und Eferding. Zuletzt erschienen DSCHOMBA (2023) und im Juli erschien BRUCKNERS AFFE im Otto Müller Verlag . Zu ihren Auszeichnungen und Stipendien zählen u.a. der Ingeborg-Bachmann-Publikumspreis 2017, das Robert-Musil-Stipendium (2020-2023) und zuletzt der Landeskulturpreis Oberösterreich für Literatur in 2023.
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Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 8 Minuten
Essay (Dagmar Saval): Von Jassy über Wien nach Berlin – Arthur Kahane, der Dramaturg von Max Reinhardt
(Hördauer 69 Minuten)
Arthur Kahane war Lyriker, Romanschriftsteller, Essayist und von 1905 bis 1932 Dramaturg des Berliner Deutschen Theaters. Er war ein Freund und enger Mitarbeiter von Max Reinhardt.
Dagmar Saval, In Wien geboren, Studium der Romanischen Sprachen, Kunstgeschichte, Philosophie. In Wien, Genf, Paris. Promotion. Private musikalische Ausbildung (Klavier, Cello). Bibliothekarsausbildung an der ÖNB, dann in der Theatersammlung der ÖNB /heute Theatermuseum, Wien.
Nach der Heirat mit dem Maler Ralph Wünsche, Westberlin/Berlin. Lektorin im Propyläen Verlag/Ullstein, Dramaturgie in der Abteilung Fernsehspiel SFB/RBB, Akademie der Künste, Archiv Abteilung Darstellende Kunst, Berlin.
Zahlreiche Publikationen, Briefeditionen, meist Erstveröffentlichungen über Musik, Theater mit Schwerpunkt Exil 1933 -1945.
Szenisch - musikalische Lesungen in Berlin, Wien u.a. Städten
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(Hördauer 69 Minuten)
Arthur Kahane war Lyriker, Romanschriftsteller, Essayist und von 1905 bis 1932 Dramaturg des Berliner Deutschen Theaters. Er war ein Freund und enger Mitarbeiter von Max Reinhardt.
Dagmar Saval, In Wien geboren, Studium der Romanischen Sprachen, Kunstgeschichte, Philosophie. In Wien, Genf, Paris. Promotion. Private musikalische Ausbildung (Klavier, Cello). Bibliothekarsausbildung an der ÖNB, dann in der Theatersammlung der ÖNB /heute Theatermuseum, Wien.
Nach der Heirat mit dem Maler Ralph Wünsche, Westberlin/Berlin. Lektorin im Propyläen Verlag/Ullstein, Dramaturgie in der Abteilung Fernsehspiel SFB/RBB, Akademie der Künste, Archiv Abteilung Darstellende Kunst, Berlin.
Zahlreiche Publikationen, Briefeditionen, meist Erstveröffentlichungen über Musik, Theater mit Schwerpunkt Exil 1933 -1945.
Szenisch - musikalische Lesungen in Berlin, Wien u.a. Städten
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8 Minuten
„Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ von Stefanie von Wietersheim (Auszug 3 Lida Gustava Heymann) EJ-EB
Ein. Jahr - ein Buch - Auszug 03
(Hördauer ca. 08 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Vergessene Heldinnen“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 10 markanten Beispielen entsteht ein Eindruck von den Frauen, die dieses Buch betrachtet.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg ein ausführlicher Einblick in die Welt der vergessenen Heldinnen.
Es liest Cassiel Metris (Nadja Kobler)
Auszug 03
Wer kennt die erste schwarze Opernsängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
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Bearbeitung und Realisation: Uwe Kullnick
Ein. Jahr - ein Buch - Auszug 03
(Hördauer ca. 08 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Vergessene Heldinnen“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 10 markanten Beispielen entsteht ein Eindruck von den Frauen, die dieses Buch betrachtet.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg ein ausführlicher Einblick in die Welt der vergessenen Heldinnen.
Es liest Cassiel Metris (Nadja Kobler)
Auszug 03
Wer kennt die erste schwarze Opernsängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
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Bearbeitung und Realisation: Uwe Kullnick
10 Minuten
Frau Goethe liest (FGL) - "Meeresdunkel" von Till Raether – Rezension
(Hördauer ca. 10 Minuten)
Mallorca, für viele ein Sehnsuchtsort. Sonne, Meer. Entspannte Tage unter Pinien. Das Zirpen von Zikaden. Genau mit dieser Erwartung im Gepäck reist Henrike in Till Rasters Thriller „Meeresdunkel“ auf die Baleareninsel.
Meeresdunkel verbindet eine Urlaubsreise, wie sie viele kennen, mit einem dichten Spannungsaufbau. Der Thriller von Till Raether ist im April 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.
Eine Rezension von Heike Stepprath.
Sprecherin Heike Stepprath
Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.
Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
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(Hördauer ca. 10 Minuten)
Mallorca, für viele ein Sehnsuchtsort. Sonne, Meer. Entspannte Tage unter Pinien. Das Zirpen von Zikaden. Genau mit dieser Erwartung im Gepäck reist Henrike in Till Rasters Thriller „Meeresdunkel“ auf die Baleareninsel.
Meeresdunkel verbindet eine Urlaubsreise, wie sie viele kennen, mit einem dichten Spannungsaufbau. Der Thriller von Till Raether ist im April 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.
Eine Rezension von Heike Stepprath.
Sprecherin Heike Stepprath
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Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
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18 Minuten
"Lina Morgenstern – Die Geschichte einer Rebellin" von Gerhard J. Rekel (Auszug 5.) EB-EJ
(Hördauer 18 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.
Es liest: Anna Malbach von Elevenlabs
Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt, Technik und Realisation: Uwe Kullnick
(Hördauer 18 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.
Es liest: Anna Malbach von Elevenlabs
Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt, Technik und Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde 49 Minuten
Kath-Akademie Archiv: Paul Celan zum 100. Geburtstag – Jan-Heiner Tück, Markus May und Dominik Fröhlich versuchen den religiösen Dichter Paul Celan kennenzulernen
(Hördauer: 110 Minuten)
Viele Kenner der deutschen Lyrik halten Paul Celan für den bedeutendsten Poeten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl steht Celans Dichtung – nach wie vor – in dem Ruf, schwierig und unzugänglich, ja beinahe geheimnisvoll zu sein. Ist Celans Werk also nur ein esoterischer Gegenstand akademischer Diskussionen? Celan selbst wehrte sich gegen solche Verkürzung und forderte von seinen Lesern: Wiederholung, Vertiefung, vor allem: Aufmerksamkeit. „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ – so zitiert Celan den Philosophen und Oratorianer Nicolas Malebranche und deutet damit an, dass seine Gedichte nur vor dem Hintergrund des Religiösen wirklich zu erhellen sind. Diesem Fingerzeig wollen wir anlässlich von Paul Celans 100. Geburtstag nachgehen und gemeinsam mit unseren Gästen – dem Theologen Jan-Heiner Tück aus Wien und dem Literaturwissenschaftler Markus May aus München – den religiösen Dichter Paul Celan kennenlernen. Das einleitende Referat hält Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern.
Der abwesende Gott, die Opfer der Shoah, Spuren jüdischer Mystik und Anspielungen auf die Passion des Gekreuzigten werden dabei ebenso im Zentrum stehen wie Celans Auseinandersetzung mit dem Judentum und seiner jüdischen Identität.
Unter Anleitung des Sprecherziehers Marcus Boshkow rezitieren die beiden Schauspielerinnen Nora Buzalka und Elna Lindgens einschlägige Gedichte – u.a. Benedicta, Tenebrae, Denk dir, Die Pole – und lassen so den Dichter selbst zu Wort kommen. Besondere Aufmerksamkeit ist also geboten, denn: „wir wissen ja nicht, weißt du, wir wissen ja nicht, was gilt.“
Prof. Dr. phil. Markus May, Institut für deutsche Philologie, LMU München; Prof. Dr. phil. Peter Goßens, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum; Jürgen Lehmann, em. Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Universität Erlangen-Nürnberg
Dominik Fröhlich: Schwerpunkte Philosophie, Literatur, Psychologie, und Romano Guardini. Mitarbeiter der Katholischen Akademie in Bayern.
Jan-Heiner Tück studierte nach dem Abitur am Collegium Augustinianum Gaesdonck von 1987 bis 1994 Katholische Theologie und Germanistik an den Universitäten in Tübingen und München. Anschließend wurde er bei Peter Hünermann in Tübingen zum Dr. theol. promoviert.
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Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer: 110 Minuten)
Viele Kenner der deutschen Lyrik halten Paul Celan für den bedeutendsten Poeten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl steht Celans Dichtung – nach wie vor – in dem Ruf, schwierig und unzugänglich, ja beinahe geheimnisvoll zu sein. Ist Celans Werk also nur ein esoterischer Gegenstand akademischer Diskussionen? Celan selbst wehrte sich gegen solche Verkürzung und forderte von seinen Lesern: Wiederholung, Vertiefung, vor allem: Aufmerksamkeit. „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ – so zitiert Celan den Philosophen und Oratorianer Nicolas Malebranche und deutet damit an, dass seine Gedichte nur vor dem Hintergrund des Religiösen wirklich zu erhellen sind. Diesem Fingerzeig wollen wir anlässlich von Paul Celans 100. Geburtstag nachgehen und gemeinsam mit unseren Gästen – dem Theologen Jan-Heiner Tück aus Wien und dem Literaturwissenschaftler Markus May aus München – den religiösen Dichter Paul Celan kennenlernen. Das einleitende Referat hält Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern.
Der abwesende Gott, die Opfer der Shoah, Spuren jüdischer Mystik und Anspielungen auf die Passion des Gekreuzigten werden dabei ebenso im Zentrum stehen wie Celans Auseinandersetzung mit dem Judentum und seiner jüdischen Identität.
Unter Anleitung des Sprecherziehers Marcus Boshkow rezitieren die beiden Schauspielerinnen Nora Buzalka und Elna Lindgens einschlägige Gedichte – u.a. Benedicta, Tenebrae, Denk dir, Die Pole – und lassen so den Dichter selbst zu Wort kommen. Besondere Aufmerksamkeit ist also geboten, denn: „wir wissen ja nicht, weißt du, wir wissen ja nicht, was gilt.“
Prof. Dr. phil. Markus May, Institut für deutsche Philologie, LMU München; Prof. Dr. phil. Peter Goßens, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum; Jürgen Lehmann, em. Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Universität Erlangen-Nürnberg
Dominik Fröhlich: Schwerpunkte Philosophie, Literatur, Psychologie, und Romano Guardini. Mitarbeiter der Katholischen Akademie in Bayern.
Jan-Heiner Tück studierte nach dem Abitur am Collegium Augustinianum Gaesdonck von 1987 bis 1994 Katholische Theologie und Germanistik an den Universitäten in Tübingen und München. Anschließend wurde er bei Peter Hünermann in Tübingen zum Dr. theol. promoviert.
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Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 22 Minuten
HoS: "Die Könige der Welt" – Die Geschichte der Fußballweltmeisterschaften - Uwe Kullnick spricht mit Florian Kinast
Lesung Florian Kinast (Hördauer ca. 32 min)
Gespräch zwischen Florian Kinast und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 51 min)
Moderation Uwe Kullnick
Die Historie der Fußball-Weltmeisterschaft in all ihren Facetten: Florian Kinast beleuchtet die großen Stars und die tragischen Helden, er porträtiert die legendären Protagonisten. Er erzählt von der Weiterentwicklung der taktischen Spielsysteme und ordnet die Turniere in ihren zeithistorischen und gesellschaftspolitischen Kontext ein. Er schildert, wie sich der Fußball im Lauf der Jahrzehnte veränderte, von einer anfangs reinen Amateurveranstaltung hin zu einem professionellen Mega-vent. Eine spannende, unterhaltsame und kurzweilige Lektüre mit viel Geschichte und Geschichten, mit Analysen und Anekdoten, abgerundet mit einem umfassenden Statistikteil mit allen Spielen, allen Toren und sämtlichen Final-Aufstellungen seit 1930.
Florian Kinast: Wenn es um Sport und ganz im Speziellen um Fußball geht, ist man bei Florian Kinast, Jahrgang 1969, an der richtigen Stelle. Seit mehr als zwei Jahrzehnten begleitet er als Journalist und Autor den liebsten Sport der Deutschen und schreibt unter anderem als Korrespondent für den ›SPIEGEL‹ über den FC Bayern. Er lebt und arbeitet in München, als Redakteur reiste er für sechs Olympische Spiele und andere sportliche Großveranstaltungen aber auch gerne um die halbe Welt.
Termine Hörbahn on Stage in Schwabing
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Lesung Florian Kinast (Hördauer ca. 32 min)
Gespräch zwischen Florian Kinast und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 51 min)
Moderation Uwe Kullnick
Die Historie der Fußball-Weltmeisterschaft in all ihren Facetten: Florian Kinast beleuchtet die großen Stars und die tragischen Helden, er porträtiert die legendären Protagonisten. Er erzählt von der Weiterentwicklung der taktischen Spielsysteme und ordnet die Turniere in ihren zeithistorischen und gesellschaftspolitischen Kontext ein. Er schildert, wie sich der Fußball im Lauf der Jahrzehnte veränderte, von einer anfangs reinen Amateurveranstaltung hin zu einem professionellen Mega-vent. Eine spannende, unterhaltsame und kurzweilige Lektüre mit viel Geschichte und Geschichten, mit Analysen und Anekdoten, abgerundet mit einem umfassenden Statistikteil mit allen Spielen, allen Toren und sämtlichen Final-Aufstellungen seit 1930.
Florian Kinast: Wenn es um Sport und ganz im Speziellen um Fußball geht, ist man bei Florian Kinast, Jahrgang 1969, an der richtigen Stelle. Seit mehr als zwei Jahrzehnten begleitet er als Journalist und Autor den liebsten Sport der Deutschen und schreibt unter anderem als Korrespondent für den ›SPIEGEL‹ über den FC Bayern. Er lebt und arbeitet in München, als Redakteur reiste er für sechs Olympische Spiele und andere sportliche Großveranstaltungen aber auch gerne um die halbe Welt.
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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
SF Kritik: "Luna inconita" von Axel Kruse - besprochen von Udo Klotz
(Hördauer 05 Min.)
Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson, wer kennt sie nicht? Hier kommt sie in neuem Gewand. Die faschistische Erdregierung wurde von den Aliens in die Knie gezwungen. In der Ideologie der Verlierer fühlt sich Jim Hawkins sichtlich wohl. Für ihn sind die Aliens an allem schuld: Am verlorenen Krieg sowieso, an der Arbeitslosigkeit, der wirtschaftlichen Misere und überhaupt … Er ist zwar noch nie einem Alien persönlich begegnet, aber seine Meinung steht unverrückbar – oder doch nicht? Denn dann erlebt er ein Abenteuer, das seine Einstellung hart auf die Probe stellt, und nach und nach kommen die Selbstzweifel, die sein Weltbild infrage stellen.
Udo Klotz organisiert seit rund dreißig Jahren die Wahl und die Verleihung des Kurd Laßwitz Preises, kurz KLP genannt, einem der wichtigsten Literaturpreise auf dem Gebiet der phantastischen Literatur in Deutschland. Im Gespräch erzählt er, wie die Nominierungen zustande kommen, wer zur Wahl berechtigt ist und wie und wo die Verleihungen stattfinden.
Außerdem ist Udo Klotz gemeinsam mit Christian Hoffmann Herausgeber des Magazins !TIME MACHINE, das mit bisher sechs Ausgaben beim Wurdack Verlag erscheint und sich vor allem an SF-Fans wendet, die sich nicht nur für Neuerscheinungen interessieren, sondern auch für die Geschichte des Genres.
Münchner Phantasten
Wenn dich diese Sendung interessiert hat, dann schau doch auch mal hierhttps://literaturradiohoerbahn.com/kalt-wie-die-luft-von-orjan-n-karlsson-rezension-von-constanze-matthes/
Tontechnik und Realisation: Uwe Kullnick
(Hördauer 05 Min.)
Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson, wer kennt sie nicht? Hier kommt sie in neuem Gewand. Die faschistische Erdregierung wurde von den Aliens in die Knie gezwungen. In der Ideologie der Verlierer fühlt sich Jim Hawkins sichtlich wohl. Für ihn sind die Aliens an allem schuld: Am verlorenen Krieg sowieso, an der Arbeitslosigkeit, der wirtschaftlichen Misere und überhaupt … Er ist zwar noch nie einem Alien persönlich begegnet, aber seine Meinung steht unverrückbar – oder doch nicht? Denn dann erlebt er ein Abenteuer, das seine Einstellung hart auf die Probe stellt, und nach und nach kommen die Selbstzweifel, die sein Weltbild infrage stellen.
Udo Klotz organisiert seit rund dreißig Jahren die Wahl und die Verleihung des Kurd Laßwitz Preises, kurz KLP genannt, einem der wichtigsten Literaturpreise auf dem Gebiet der phantastischen Literatur in Deutschland. Im Gespräch erzählt er, wie die Nominierungen zustande kommen, wer zur Wahl berechtigt ist und wie und wo die Verleihungen stattfinden.
Außerdem ist Udo Klotz gemeinsam mit Christian Hoffmann Herausgeber des Magazins !TIME MACHINE, das mit bisher sechs Ausgaben beim Wurdack Verlag erscheint und sich vor allem an SF-Fans wendet, die sich nicht nur für Neuerscheinungen interessieren, sondern auch für die Geschichte des Genres.
Münchner Phantasten
Wenn dich diese Sendung interessiert hat, dann schau doch auch mal hierhttps://literaturradiohoerbahn.com/kalt-wie-die-luft-von-orjan-n-karlsson-rezension-von-constanze-matthes/
Tontechnik und Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde 31 Minuten
Kath-Akademie Lesung: Erich Garhammer trifft Rilke-Biograf Manfred Koch
(Hördauer: 92 Minuten)
Kath-Akademie Lesung: Erich Garhammer trifft Rilke-Biograf Manfred Koch Wohl kein Dichter hat die Poesie des 20. Jahrhunderts mehr geprägt als Rainer Maria Rilke. Der Germanist Manfred Koch legt zu dessen 150. Geburtstag eine augenöffnende Biografie vor. Er nähert sich Rilke über den Roman „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Von der Erfahrung der Großstadt aus und ihren Abgründen, vor allem aber der Begegnung mit dem Bildhauer Auguste Rodin erschließt Koch die bekannten Gedichte „Der Panther“ und „Archaischer Torso Apollos“. Rilke überträgt das Handwerk des bildenden Künstlers Rodin auf die Lyrik: So schafft er Kunst-Dinge, tötet ihre bloße Materialität, bevor er sie mit einer neuen Perspektive zum Leben erweckt. Sie bekommen dadurch Offenbarungscharakter. Literatur wurde für Rilke zur Selbstheilung der Seele“. Eine Psychoanalyse lehnte er ab, weil er mit der „Austreibung der Teufel“ auch eine Beschädigung seiner „Engel“ fürchtete. Koch gelingt mit seiner Biografie ein neuer Blick auf Leben und Werk von Rainer Maria Rilke. Über seine wichtigsten Entdeckungen wird er an diesem Abend im Gespräch mit Erich Garhammer berichten.
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Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer: 92 Minuten)
Kath-Akademie Lesung: Erich Garhammer trifft Rilke-Biograf Manfred Koch Wohl kein Dichter hat die Poesie des 20. Jahrhunderts mehr geprägt als Rainer Maria Rilke. Der Germanist Manfred Koch legt zu dessen 150. Geburtstag eine augenöffnende Biografie vor. Er nähert sich Rilke über den Roman „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Von der Erfahrung der Großstadt aus und ihren Abgründen, vor allem aber der Begegnung mit dem Bildhauer Auguste Rodin erschließt Koch die bekannten Gedichte „Der Panther“ und „Archaischer Torso Apollos“. Rilke überträgt das Handwerk des bildenden Künstlers Rodin auf die Lyrik: So schafft er Kunst-Dinge, tötet ihre bloße Materialität, bevor er sie mit einer neuen Perspektive zum Leben erweckt. Sie bekommen dadurch Offenbarungscharakter. Literatur wurde für Rilke zur Selbstheilung der Seele“. Eine Psychoanalyse lehnte er ab, weil er mit der „Austreibung der Teufel“ auch eine Beschädigung seiner „Engel“ fürchtete. Koch gelingt mit seiner Biografie ein neuer Blick auf Leben und Werk von Rainer Maria Rilke. Über seine wichtigsten Entdeckungen wird er an diesem Abend im Gespräch mit Erich Garhammer berichten.
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Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
11 Minuten
Monsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. Rekel
Ein Jahr - ein Buch
Auszug 05
Hördauer 11 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.
Es liest: Heike Stepprath
Auszug 05
Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?
Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.
Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.
Gerhard J. Rekelwurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt, Technik: Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
Ein Jahr - ein Buch
Auszug 05
Hördauer 11 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.
Es liest: Heike Stepprath
Auszug 05
Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?
Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.
Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.
Gerhard J. Rekelwurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt, Technik: Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 30 Minuten
»Alpenglühen« – Danilo Art-Merbitz zu Gast bei Jan-Eike Hornauer in Lyrik on Stage
(Hördauer ca. 90 Min.)
Die Liebe zur bayrischen Bergwelt, zum Land der Freiheit (und dabei den städtischen sowie den naturweiten USA) sowie jene zwischen den Geschlechtern – das sind die großen Themen in der Lyrik von Danilo Art-Merbitz. Und um die wird es natürlich gehen, wenn der Dichter aus Leipzig, der sich auch Bayern eng verbunden zeigt, zu Gast ist bei Jan-Eike Hornauer in »Lyrik on Stage«, der Poesiepodcast-Reihe von Literaturradio Hörbahn, im Gepäck seinen zweiten Gedichtband »Alpenglühen« sowie auch dessen Vorgänger »Von Rom nach New York«. In klaren Worten, poetischen Bildern und ungebundenen Versen zeigt Art-Merbitz in seinen Versen typischerweise den glückssuchenden Menschen in seiner Welt. Dabei darf das lyrische Ich gerne auch mit dem Autor gleichgesetzt werden (große Schnittmengen jedenfalls stehen zu vermuten), es verweist aber über sich hinaus, ins Popkulturelle sowie Essenzielle. Viel Raum zum Nachhaken und Besprechen also! Die Podcastfolge wird sich dabei natürlich nicht nur um den Dichter Art-Merbitz drehen, sondern auch um den Lyrikvermittler und die sozial engagierte Person, beides zusammen kommt etwa, wenn er Lyrik anderer Poetinnen und Poeten in einer Gewerkschaftszeitung oder im Sozialmagazin »Straßenkreuzer« aus Nürnberg vorstellt – und natürlich um den ewig Weltneugierigen.
Danilo Art-Merbitz, geboren 1976 in Pasewalk, aufgewachsen in Magdeburg und Leipzig, wohnt heute, nach einem Studium der Rechtswissenschaften, u. a. als Journalist und Schriftsteller sowie bildender Künstler in Leipzig. Redaktionelle Mitarbeit bei mehreren Zeitschriften und Zeitungen, wie dem Leipziger MiB und dem Nürnberger Straßenkreuzer, wo er auch die Lyrikseite »Mehr als ein Wort« betreut. Seine Gedichte sind in Anthologien zu finden, etwa in der Reihe »Poesiealbum neu«, ab und zu sind sie überdies im öffentlichen Raum zu entdecken, wo Art-Merbitz sie gelegentlich als Streetart, genauer als kleine Paste-ups anbringt. Mit »Alpenglühen« ist 2025 sein zweiter Gedichtband erschienen, der erste ist unter dem Titel »Von Rom nach New York« 2023 herausgekommen (beide Tredition).
Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.
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Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 90 Min.)
Die Liebe zur bayrischen Bergwelt, zum Land der Freiheit (und dabei den städtischen sowie den naturweiten USA) sowie jene zwischen den Geschlechtern – das sind die großen Themen in der Lyrik von Danilo Art-Merbitz. Und um die wird es natürlich gehen, wenn der Dichter aus Leipzig, der sich auch Bayern eng verbunden zeigt, zu Gast ist bei Jan-Eike Hornauer in »Lyrik on Stage«, der Poesiepodcast-Reihe von Literaturradio Hörbahn, im Gepäck seinen zweiten Gedichtband »Alpenglühen« sowie auch dessen Vorgänger »Von Rom nach New York«. In klaren Worten, poetischen Bildern und ungebundenen Versen zeigt Art-Merbitz in seinen Versen typischerweise den glückssuchenden Menschen in seiner Welt. Dabei darf das lyrische Ich gerne auch mit dem Autor gleichgesetzt werden (große Schnittmengen jedenfalls stehen zu vermuten), es verweist aber über sich hinaus, ins Popkulturelle sowie Essenzielle. Viel Raum zum Nachhaken und Besprechen also! Die Podcastfolge wird sich dabei natürlich nicht nur um den Dichter Art-Merbitz drehen, sondern auch um den Lyrikvermittler und die sozial engagierte Person, beides zusammen kommt etwa, wenn er Lyrik anderer Poetinnen und Poeten in einer Gewerkschaftszeitung oder im Sozialmagazin »Straßenkreuzer« aus Nürnberg vorstellt – und natürlich um den ewig Weltneugierigen.
Danilo Art-Merbitz, geboren 1976 in Pasewalk, aufgewachsen in Magdeburg und Leipzig, wohnt heute, nach einem Studium der Rechtswissenschaften, u. a. als Journalist und Schriftsteller sowie bildender Künstler in Leipzig. Redaktionelle Mitarbeit bei mehreren Zeitschriften und Zeitungen, wie dem Leipziger MiB und dem Nürnberger Straßenkreuzer, wo er auch die Lyrikseite »Mehr als ein Wort« betreut. Seine Gedichte sind in Anthologien zu finden, etwa in der Reihe »Poesiealbum neu«, ab und zu sind sie überdies im öffentlichen Raum zu entdecken, wo Art-Merbitz sie gelegentlich als Streetart, genauer als kleine Paste-ups anbringt. Mit »Alpenglühen« ist 2025 sein zweiter Gedichtband erschienen, der erste ist unter dem Titel »Von Rom nach New York« 2023 herausgekommen (beide Tredition).
Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.
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