Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
6 Minuten
"Die Verdorbenen" - von Michael Köhlmeier - eine Rezension von Peter Mohr – Literaturkritik.de Michael Köhlmeiers Roman „Die Verdorbenen“ begeistert mit einer Mischung aus Leichtigkeit und Tragikomik
(Hördauer ca. 07 Minuten)
„Du bist verdorben auf die Welt gekommen. Ein verdorbener Mensch und dennoch unschuldig. Das gibt es“, heißt es über den Ich-Erzähler Johann. Der 75-jährige österreichische Autor Michael Köhlmeier, der seit den 1980er Jahren auf durchgehend hohem Niveau veröffentlicht und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde, hat nach den zuletzt hochgelobten, relativ schmalen Romanen Das Philosophenschiff (2024) und Frankie (2022) wieder ein auf der Waage leichtes Buch vorgelegt – den novellenartigen, nur etwas mehr als 150 Seiten umfassenden Roman Die Verdorbenen....
Von Peter Mohr
Den Text der Rezension finden Sie hier
Diese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hinein
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 07 Minuten)
„Du bist verdorben auf die Welt gekommen. Ein verdorbener Mensch und dennoch unschuldig. Das gibt es“, heißt es über den Ich-Erzähler Johann. Der 75-jährige österreichische Autor Michael Köhlmeier, der seit den 1980er Jahren auf durchgehend hohem Niveau veröffentlicht und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde, hat nach den zuletzt hochgelobten, relativ schmalen Romanen Das Philosophenschiff (2024) und Frankie (2022) wieder ein auf der Waage leichtes Buch vorgelegt – den novellenartigen, nur etwas mehr als 150 Seiten umfassenden Roman Die Verdorbenen....
Von Peter Mohr
Den Text der Rezension finden Sie hier
Diese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hinein
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
12 Minuten
"Patriot. Meine Geschichte" - von Alexej Nawalny - eine Rezension von Daniel Henseler – Literaturkritik.de
(Hördauer ca. 12 Minuten)
Alexej Nawalny war eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten im Russland der letzten Jahre. Jemand hat einmal formuliert: „In Russland gibt es nur zwei Politiker: Putin und Nawalny“. Das mag übertrieben sein, sagt aber doch etwas über die Wahrnehmung Nawalnys aus. Viele trauten ihm zu, dass er in einem erneuerten Russland dereinst eine führende politische Rolle übernehmen könnte. Vor knapp einem Jahr ist Nawalny in einem Straflager am Polarkreis verstorben. Die Umstände seines Todes sind ungeklärt und werden es wohl auch für immer bleiben. Russische Oppositionelle und viele andere gehen davon aus, dass der russische Staat Nawalny ermordet hat......
Von Daniel Henseler
Den Text der Rezension finden Sie hier
Diese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hinein
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 12 Minuten)
Alexej Nawalny war eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten im Russland der letzten Jahre. Jemand hat einmal formuliert: „In Russland gibt es nur zwei Politiker: Putin und Nawalny“. Das mag übertrieben sein, sagt aber doch etwas über die Wahrnehmung Nawalnys aus. Viele trauten ihm zu, dass er in einem erneuerten Russland dereinst eine führende politische Rolle übernehmen könnte. Vor knapp einem Jahr ist Nawalny in einem Straflager am Polarkreis verstorben. Die Umstände seines Todes sind ungeklärt und werden es wohl auch für immer bleiben. Russische Oppositionelle und viele andere gehen davon aus, dass der russische Staat Nawalny ermordet hat......
Von Daniel Henseler
Den Text der Rezension finden Sie hier
Diese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hinein
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
8 Minuten
Frau Goethe liest (FGL) - "Die Zeitungsdynastie - Neue Freiheit" von Katrin Tempel – Rezension
(Hördauer ca. 8 Minuten)
Der zweite Weltkrieg ist beendet. Die Alliierten setzen alles daran, das Land zu entnazifizieren. Seid der Flucht der Geschwister sind 10 Jahre vergangen, Berlin ist nahezu zerstört. Die Zerstörung wird durch die Beschreibungen deutlich. Man kann sich die Menschen auf der Suche nach Nahrung und nach einem Platz zum Schlafen vorstellen. Die West-Alliierten setzten in diesem Umfeld auf den gezielten Aufbau demokratischer Strukturen.
Katrin Tempel lässt ihre Figuren im Finale der Trilogie "Die Zeitungsdynastie - Neue Freiheit" noch einmal leiden.
Eine Rezension von Heike Stepprath, Sprecherin Heike Stepprath
Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.
Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Unsere Live-Sendungen im Pixel (Gasteig)
(Hördauer ca. 8 Minuten)
Der zweite Weltkrieg ist beendet. Die Alliierten setzen alles daran, das Land zu entnazifizieren. Seid der Flucht der Geschwister sind 10 Jahre vergangen, Berlin ist nahezu zerstört. Die Zerstörung wird durch die Beschreibungen deutlich. Man kann sich die Menschen auf der Suche nach Nahrung und nach einem Platz zum Schlafen vorstellen. Die West-Alliierten setzten in diesem Umfeld auf den gezielten Aufbau demokratischer Strukturen.
Katrin Tempel lässt ihre Figuren im Finale der Trilogie "Die Zeitungsdynastie - Neue Freiheit" noch einmal leiden.
Eine Rezension von Heike Stepprath, Sprecherin Heike Stepprath
Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.
Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Unsere Live-Sendungen im Pixel (Gasteig)
8 Minuten
Der Handel von gebrauchten Büchern im 17. und 18. Jahrhundert
Eine historische Darstellung von Mark Lehmstedt widmet sich ausführlich dem zweiten Buchmarkt in Leipzig – Literaturkritik.de
(Hördauer ca. 09 Minuten)
Die Geschichtsschreibung der Buchwissenschaft hat sich lange Zeit fast ausschließlich auf Produktion, Vertrieb und Handel von Novitäten beschränkt. Der Umgang mit gebrauchten Büchern wurde dagegen weitgehend vernachlässigt. In den meisten Überblicksdarstellungen zur Geschichte des Buchhandels wurde der Gebrauchtbuchhandel nur am Rande erwähnt. Dabei war „der Austausch von Nicht-Neuem“ seit der Frühen Neuzeit keine Seltenheit. Der antiquarische Buchhandel reichte von Ramschware über Restbestände von großen Auflagen bis hin zu Raritäten......
Von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
Eine historische Darstellung von Mark Lehmstedt widmet sich ausführlich dem zweiten Buchmarkt in Leipzig – Literaturkritik.de
(Hördauer ca. 09 Minuten)
Die Geschichtsschreibung der Buchwissenschaft hat sich lange Zeit fast ausschließlich auf Produktion, Vertrieb und Handel von Novitäten beschränkt. Der Umgang mit gebrauchten Büchern wurde dagegen weitgehend vernachlässigt. In den meisten Überblicksdarstellungen zur Geschichte des Buchhandels wurde der Gebrauchtbuchhandel nur am Rande erwähnt. Dabei war „der Austausch von Nicht-Neuem“ seit der Frühen Neuzeit keine Seltenheit. Der antiquarische Buchhandel reichte von Ramschware über Restbestände von großen Auflagen bis hin zu Raritäten......
Von Manfred Orlick
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 11 Minuten
Wissenschaftsbuch 2024
"Elefanten: Ihre Weisheit, ihre Sprache und ihr soziales Miteinander" – Angela Stöger spricht mit Uwe Kullnick über ihr Buch - Hörbahn on Stage
Angela Stöger liest aus "Elefanten" und spricht mit Uwe Kullnick (Hördauer ca. 72 min)
Sie sind uns verblüffend ähnlich und doch so anders: Elefanten, die größten noch lebenden Säugetiere der Erde, faszinieren uns aufgrund ihrer Intelligenz, ihrer Emotionen und ihres fürsorglichen Soziallebens. Die Fähigkeit, sich selbst im Spiegel zu erkennen, ihr sprichwörtliches Elefantengedächtnis, ihr Charisma, ihre individuellen Charaktere und Talente oder ihr Umgang mit Verstorbenen: Wir haben viel mehr mit ihnen gemein, als dass es der Körperbau der Elefanten vermuten ließe.
Zugleich leben die Dickhäuter mit den großen Ohren und riesigen Stoßzähnen in einer vollkommen anderen Sinneswelt: Mit ihrem gigantischen Rüssel können sie nicht nur fühlen, sie haben auch den besten Geruchssinn unter allen Säugetieren. Geräusche und Schwingungen, die sie wahrnehmen und aussenden, bleiben uns Menschen großteils verborgen.
Die international renommierte Elefantenforscherin Angela Stöger nimmt uns mit auf ihre Entdeckungsreise in die erstaunliche Welt der Afrikanischen und Asiatischen Elefanten und der kaum bekannten Waldelefanten. Wir lernen Abu und Sabi, Bubbles, Valimosa, den Babyelefanten Mongu und viele andere Tiere kennen – und mit ihnen die Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen: von zärtlichen Momenten untereinander bis hin zu ihren Kämpfen, ihrem Leben und ihrem Schicksal. Wir erfahren, wie sie kommunizieren, wie sie denken, wie sie fühlen. Dieses Buch hilft uns dank der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auch zu verstehen, wie sie mit ihren Sinnen die Welt wahrnehmen. Und wie wir hoffentlich ihre und unsere Intelligenz nutzen können, um ihr Überleben zu sichern. ...
Angela Stöger ist Verhaltensforscherin, Kognitionsbiologin und Expertin für Bioakustik und Lautkommunikation. Die weltweit renommierte Elefantenexpertin gründete das Mammal Communication Lab an der Universität Wien und arbeitet am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Regelmäßig hält sich Angela Stöger für ihre vielfach ausgezeichnete Forschung in Ländern wie Botswana, Südafrika, Nepal und Südkorea auf, zuletzt im Herbst 2022. Ihr Buch „Von singenden Mäusen und quietschenden Elefanten“ wurde mit dem Wissenschaftsbuchpreis des Jahres 2022 ausgezeichnet.
Mehr über Angela Stöger:
SWR Leute, Die Elefantenflüsterin
Wenn Ihnen unser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen im Pixel oder in Schwabing
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
"Elefanten: Ihre Weisheit, ihre Sprache und ihr soziales Miteinander" – Angela Stöger spricht mit Uwe Kullnick über ihr Buch - Hörbahn on Stage
Angela Stöger liest aus "Elefanten" und spricht mit Uwe Kullnick (Hördauer ca. 72 min)
Sie sind uns verblüffend ähnlich und doch so anders: Elefanten, die größten noch lebenden Säugetiere der Erde, faszinieren uns aufgrund ihrer Intelligenz, ihrer Emotionen und ihres fürsorglichen Soziallebens. Die Fähigkeit, sich selbst im Spiegel zu erkennen, ihr sprichwörtliches Elefantengedächtnis, ihr Charisma, ihre individuellen Charaktere und Talente oder ihr Umgang mit Verstorbenen: Wir haben viel mehr mit ihnen gemein, als dass es der Körperbau der Elefanten vermuten ließe.
Zugleich leben die Dickhäuter mit den großen Ohren und riesigen Stoßzähnen in einer vollkommen anderen Sinneswelt: Mit ihrem gigantischen Rüssel können sie nicht nur fühlen, sie haben auch den besten Geruchssinn unter allen Säugetieren. Geräusche und Schwingungen, die sie wahrnehmen und aussenden, bleiben uns Menschen großteils verborgen.
Die international renommierte Elefantenforscherin Angela Stöger nimmt uns mit auf ihre Entdeckungsreise in die erstaunliche Welt der Afrikanischen und Asiatischen Elefanten und der kaum bekannten Waldelefanten. Wir lernen Abu und Sabi, Bubbles, Valimosa, den Babyelefanten Mongu und viele andere Tiere kennen – und mit ihnen die Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen: von zärtlichen Momenten untereinander bis hin zu ihren Kämpfen, ihrem Leben und ihrem Schicksal. Wir erfahren, wie sie kommunizieren, wie sie denken, wie sie fühlen. Dieses Buch hilft uns dank der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auch zu verstehen, wie sie mit ihren Sinnen die Welt wahrnehmen. Und wie wir hoffentlich ihre und unsere Intelligenz nutzen können, um ihr Überleben zu sichern. ...
Angela Stöger ist Verhaltensforscherin, Kognitionsbiologin und Expertin für Bioakustik und Lautkommunikation. Die weltweit renommierte Elefantenexpertin gründete das Mammal Communication Lab an der Universität Wien und arbeitet am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Regelmäßig hält sich Angela Stöger für ihre vielfach ausgezeichnete Forschung in Ländern wie Botswana, Südafrika, Nepal und Südkorea auf, zuletzt im Herbst 2022. Ihr Buch „Von singenden Mäusen und quietschenden Elefanten“ wurde mit dem Wissenschaftsbuchpreis des Jahres 2022 ausgezeichnet.
Mehr über Angela Stöger:
SWR Leute, Die Elefantenflüsterin
Wenn Ihnen unser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen im Pixel oder in Schwabing
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Piazza an der Bo "Länderspiel International" – eine Kolumne von Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
31 Minuten
"China, die Erste" mit Göttern auf Tour - von Uwe Kullnick
(Hördauer 32. Min)
Aus seinem Buch „Lachen, Leben, Sterben“ liest Uwe Kullnick, die Geschichte einer ersten Reise nach China, ins Land der Mitte, der Weisheit und der Möglichkeiten unter dem Motto: „Reisen ist auch eine Art Wahnsinn.“ Die achtzehn Erzählungen aus fünf Kontinenten zeigen Menschen und Schicksale, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Sie erzählen, was sich in einem Reisenden an Erlebnissen, Beobachtungen, Szenen, kleinen und kleinsten Splittern in bekannten und exotischen Ländern entzünden kann. Manchmal sind es schlimme, oft schöne Gedanken die hier literarische Gestalt annehmen. Immer sind sie ein Stück des Lebens mit seinem – Lachen – Leben und Sterben.
Es liest der Autor.
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler mit Leib und Seele. Er arbeitete in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Uwe Kullnick ist Gründer und Intendant des Literatur Radio Hörbahn und der Histothek.
(Hördauer 32. Min)
Aus seinem Buch „Lachen, Leben, Sterben“ liest Uwe Kullnick, die Geschichte einer ersten Reise nach China, ins Land der Mitte, der Weisheit und der Möglichkeiten unter dem Motto: „Reisen ist auch eine Art Wahnsinn.“ Die achtzehn Erzählungen aus fünf Kontinenten zeigen Menschen und Schicksale, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Sie erzählen, was sich in einem Reisenden an Erlebnissen, Beobachtungen, Szenen, kleinen und kleinsten Splittern in bekannten und exotischen Ländern entzünden kann. Manchmal sind es schlimme, oft schöne Gedanken die hier literarische Gestalt annehmen. Immer sind sie ein Stück des Lebens mit seinem – Lachen – Leben und Sterben.
Es liest der Autor.
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler mit Leib und Seele. Er arbeitete in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Uwe Kullnick ist Gründer und Intendant des Literatur Radio Hörbahn und der Histothek.
1 Stunde 21 Minuten
Vor 80 Jahren: "George Orwell in Stuttgart/Nürnberg/Köln" - Uwe Kullnick spricht mit Geoff Rodoreda – Hörbahn on Stage
(Hördauer ca. 82 Minuten)
April 1945. Der britische Autor George Orwell kommt als Kriegsreporter in die württembergische Hauptstadt, direkt nachdem Stuttgart von den alliierten Truppen eingenommen wurde. Er dokumentiert das Chaos der ersten Stunden nach dem Ende der Naziherrschaft. Köln und Nürnberg sind ebenfalls Stationen dieser Reise, die bislang weitgehend unbekannt war. Dabei schrieb der Autor direkt nach seiner Rückkehr nach England die ersten Seiten seines Meisterwerks 1984. Aus Originaltexten und Quellen hat Geoffrey Rodoreda als Orwell-Kenner Details zusammengetragen, die erstmals Licht auf die Stuttgarter Episode werfen. Und er erzählt davon, wie die Eindrücke aus dem kriegszerstörten Deutschland in Orwells Werk weiterwirkten. Eine Entdeckung.
Dr. Geoffrey Rodoreda, Jahrgang 1965, ist Australier und lebt seit 1996 in Stuttgart. Er studierte Politik und Journalismus in Australien, arbeitete dort beim öffentlichen Rundfunk als Redakteur und später als freier Journalist in Deutschland. Heute unterrichtet er englische Literatur an der Universität Stuttgart, an der er 2018 zum Thema zeitgenössische australische Literatur promovierte.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen in die Georgenstraße 63, München
Realisation, Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 82 Minuten)
April 1945. Der britische Autor George Orwell kommt als Kriegsreporter in die württembergische Hauptstadt, direkt nachdem Stuttgart von den alliierten Truppen eingenommen wurde. Er dokumentiert das Chaos der ersten Stunden nach dem Ende der Naziherrschaft. Köln und Nürnberg sind ebenfalls Stationen dieser Reise, die bislang weitgehend unbekannt war. Dabei schrieb der Autor direkt nach seiner Rückkehr nach England die ersten Seiten seines Meisterwerks 1984. Aus Originaltexten und Quellen hat Geoffrey Rodoreda als Orwell-Kenner Details zusammengetragen, die erstmals Licht auf die Stuttgarter Episode werfen. Und er erzählt davon, wie die Eindrücke aus dem kriegszerstörten Deutschland in Orwells Werk weiterwirkten. Eine Entdeckung.
Dr. Geoffrey Rodoreda, Jahrgang 1965, ist Australier und lebt seit 1996 in Stuttgart. Er studierte Politik und Journalismus in Australien, arbeitete dort beim öffentlichen Rundfunk als Redakteur und später als freier Journalist in Deutschland. Heute unterrichtet er englische Literatur an der Universität Stuttgart, an der er 2018 zum Thema zeitgenössische australische Literatur promovierte.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen in die Georgenstraße 63, München
Realisation, Uwe Kullnick
1 Stunde 15 Minuten
"Müll: Eine schmutzige Geschichte der Menschheit" – öffentliche Radio-Aufzeichnung mit Roman Köster und Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 75 Min.)
SHORTLIST FÜR DEN DEUTSCHEN SACHBUCHPREIS 2024
Mensch und Müll – das ist eine lange und innige Beziehung. Bereits die Neandertaler haben Dinge für nutzlos befunden, aussortiert und weggeworfen. Das alte Rom kämpfte ebenso mit Müllproblemen wie die Metropolen des 19. Jahrhunderts. Doch alles verblasst hinter den Abfallbergen der Gegenwart. Anhand der Produktion von und dem Umgang mit Müll schreibt Roman Köster eine erhellende Geschichte unserer Spezies und zeigt, wie sich das Leben mit dem Abfall von der Sesshaftwerdung bis heute verändert. Sein Buch bietet die erste durchgehend schmutzige Geschichte der Menschheit, denn weggeworfen wird immer.
In der Vormoderne waren Abfälle vor allem ein praktisches Problem. Sie lagen herum, rochen schlecht und behinderten den Verkehr. Im Zuge des starken und weltweiten Städtewachstums seit dem späten 18. Jahrhundert stieg die Aufmerksamkeit für durch Abfälle erzeugte hygienische Probleme, die die Ausbreitung von Typhus oder Cholera begünstigten. Heute hingegen ist der Müll von einer Frage städtischer Sauberkeit zu einem globalen Umweltproblem geworden. In seiner Globalgeschichte des Mülls von der Frühgeschichte bis heute geht Roman Köster den Ursachen dieser Entwicklungen nach und zeigt, wie sich das Wegwerfen, Entsorgen und Wiederverwerten im Lauf der Geschichte verändert hat. Denn der Müll und der Versuch, ihn zu beseitigen, prägten das Gesicht der Siedlungen und Städte sowie das Leben ihrer Bewohner – von der Steinzeit bis heute.
Weggeworfen wird immer
Leben mit Müll – von der Sesshaftwerdung bis heute
Wie der Umgang mit Abfall das Gesicht der Siedlungen und Städte prägte – und das Leben ihrer Bewohner
Eine Geschichte des Wegwerfens, Entsorgens und Recyclens
Von den Abfallproblemen alter Städte zu den Müllbergen der Gegenwart
Vorgeschichte und Ursachen der aktuellen Umweltprobleme …
Roman Köster ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und hat sich über die deutsche Abfallwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg habilitiert.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach Schwabing
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 75 Min.)
SHORTLIST FÜR DEN DEUTSCHEN SACHBUCHPREIS 2024
Mensch und Müll – das ist eine lange und innige Beziehung. Bereits die Neandertaler haben Dinge für nutzlos befunden, aussortiert und weggeworfen. Das alte Rom kämpfte ebenso mit Müllproblemen wie die Metropolen des 19. Jahrhunderts. Doch alles verblasst hinter den Abfallbergen der Gegenwart. Anhand der Produktion von und dem Umgang mit Müll schreibt Roman Köster eine erhellende Geschichte unserer Spezies und zeigt, wie sich das Leben mit dem Abfall von der Sesshaftwerdung bis heute verändert. Sein Buch bietet die erste durchgehend schmutzige Geschichte der Menschheit, denn weggeworfen wird immer.
In der Vormoderne waren Abfälle vor allem ein praktisches Problem. Sie lagen herum, rochen schlecht und behinderten den Verkehr. Im Zuge des starken und weltweiten Städtewachstums seit dem späten 18. Jahrhundert stieg die Aufmerksamkeit für durch Abfälle erzeugte hygienische Probleme, die die Ausbreitung von Typhus oder Cholera begünstigten. Heute hingegen ist der Müll von einer Frage städtischer Sauberkeit zu einem globalen Umweltproblem geworden. In seiner Globalgeschichte des Mülls von der Frühgeschichte bis heute geht Roman Köster den Ursachen dieser Entwicklungen nach und zeigt, wie sich das Wegwerfen, Entsorgen und Wiederverwerten im Lauf der Geschichte verändert hat. Denn der Müll und der Versuch, ihn zu beseitigen, prägten das Gesicht der Siedlungen und Städte sowie das Leben ihrer Bewohner – von der Steinzeit bis heute.
Weggeworfen wird immer
Leben mit Müll – von der Sesshaftwerdung bis heute
Wie der Umgang mit Abfall das Gesicht der Siedlungen und Städte prägte – und das Leben ihrer Bewohner
Eine Geschichte des Wegwerfens, Entsorgens und Recyclens
Von den Abfallproblemen alter Städte zu den Müllbergen der Gegenwart
Vorgeschichte und Ursachen der aktuellen Umweltprobleme …
Roman Köster ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und hat sich über die deutsche Abfallwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg habilitiert.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach Schwabing
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
57 Minuten
„Tödliches Gebet“ – René Anour spricht mit Heike Stepprath – Hörbahn on Stage
Lesung René Anour (bis ca. 10:52 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit René Anour (bis ca. 57 Min)
Moderation Heike Stepprath
Der aktuelle Krimi spielt an einem Touristenhotspot in der Provence, Schauplatz ist das Kloster Abtei Notre-Dame de Séanque. Der Commissaire Louis Campanard ist der Richtige, wenn es um Krimis mit trickreichen Wendungen geht.
In der 270. Sendung von Hörbahn on Stage haben wir mit René Anour ein Gespräch über seinen neuen Krimi geführt. Wie gewohnt hören Sie vorweg eine Lesung aus dem Roman „Tödliches Gebet“ (erschienen im Heyne Verlag).
Link zum Buch
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig München)
Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
Lesung René Anour (bis ca. 10:52 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit René Anour (bis ca. 57 Min)
Moderation Heike Stepprath
Der aktuelle Krimi spielt an einem Touristenhotspot in der Provence, Schauplatz ist das Kloster Abtei Notre-Dame de Séanque. Der Commissaire Louis Campanard ist der Richtige, wenn es um Krimis mit trickreichen Wendungen geht.
In der 270. Sendung von Hörbahn on Stage haben wir mit René Anour ein Gespräch über seinen neuen Krimi geführt. Wie gewohnt hören Sie vorweg eine Lesung aus dem Roman „Tödliches Gebet“ (erschienen im Heyne Verlag).
Link zum Buch
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig München)
Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
18 Minuten
"SF & More – Urknalls Kinder - Kosmologie poetisch - Nadja Kobler-Ringler berichtet über ein ganz besonderes Wochenendseminar.
(Hördauer ca. 19 min)
Das Seminar fand am 1.-3. September 2024 im Physikzentrum Bad Honnef statt.
Hören wir Nadja zu, was sie uns darüber zu erzählen hat.
Dr. Nadja Kobler-Ringler (Georgie Severin) lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing
Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 19 min)
Das Seminar fand am 1.-3. September 2024 im Physikzentrum Bad Honnef statt.
Hören wir Nadja zu, was sie uns darüber zu erzählen hat.
Dr. Nadja Kobler-Ringler (Georgie Severin) lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens" bemüht.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing
Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
50 Minuten
- SF & more -
Wir Kinder der Raketenbauer - „Wie die Erfahrung des Weltraums das menschliche Wahrnehmen, Denken und Handeln verändert“
von Alexander Seibold
(Hördauer 50 Minuten)
Apollo 17 (7.12. – 19.12.1972) war der elfte bemannte und letzte Flug zum Mond. Insgesamt gab es sechs Mondlandungen im Rahmen des Apollo-Programms. Die Erde wird gelegentlich mit einem perfekten Raumschiff verglichen, auf dem die Menschheit durch das All reist. Der Astronaut James Lovell sagte einmal: „Was wir auf der Erde haben, erkennen wir erst dann, wenn wir sie verlassen.“ Der Fotograf dieser berühmten Fotografie ist leider unklar. Sicher ist nur, es war einer der Astronauten der Apollo 17-Crew: wohl Harrison Schmitt oder auch Ron Evans. (Foto: The prime crew for the Apollo 17 lunar landing mission are: Commander, Eugene A. Cernan (seated), Command Module pilot Ronald E. Evans (standing on right), and Lunar Module pilot, Harrison H. Schmitt. They are photographed with a Lunar Roving Vehicle (LRV) trainer. Cernan and Schmitt will use an LRV during their exploration of the Taurus-Littrow landing site. The Apollo 17 Saturn V Moon rocket is in the background. This picture was taken at Pad A, Launch Complex 39, Kennedy Space Center (KSC), Florida. NASA 10.10.1972, public domain, https://images.nasa.gov/details/S72-50438).
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein.
Realisation Uwe Kullnick
Wir Kinder der Raketenbauer - „Wie die Erfahrung des Weltraums das menschliche Wahrnehmen, Denken und Handeln verändert“
von Alexander Seibold
(Hördauer 50 Minuten)
Apollo 17 (7.12. – 19.12.1972) war der elfte bemannte und letzte Flug zum Mond. Insgesamt gab es sechs Mondlandungen im Rahmen des Apollo-Programms. Die Erde wird gelegentlich mit einem perfekten Raumschiff verglichen, auf dem die Menschheit durch das All reist. Der Astronaut James Lovell sagte einmal: „Was wir auf der Erde haben, erkennen wir erst dann, wenn wir sie verlassen.“ Der Fotograf dieser berühmten Fotografie ist leider unklar. Sicher ist nur, es war einer der Astronauten der Apollo 17-Crew: wohl Harrison Schmitt oder auch Ron Evans. (Foto: The prime crew for the Apollo 17 lunar landing mission are: Commander, Eugene A. Cernan (seated), Command Module pilot Ronald E. Evans (standing on right), and Lunar Module pilot, Harrison H. Schmitt. They are photographed with a Lunar Roving Vehicle (LRV) trainer. Cernan and Schmitt will use an LRV during their exploration of the Taurus-Littrow landing site. The Apollo 17 Saturn V Moon rocket is in the background. This picture was taken at Pad A, Launch Complex 39, Kennedy Space Center (KSC), Florida. NASA 10.10.1972, public domain, https://images.nasa.gov/details/S72-50438).
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein.
Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Piazza an der Bo "Rotkehlchen von der Post" – eine Kolumne von Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt: Jupp Stepprath und Realisation: Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt: Jupp Stepprath und Realisation: Uwe Kullnick
10 Minuten
"Die Tierbrüder" – eine Rezension von Peter Czoik
(Hördauer ca. 11 Minuten)
Dieses Buch handelt von Tieren und von Menschen. Es ist ein Buch über den tagtäglichen Umgang mit den Tieren. Es ist daher, so gesehen, ein Buch über den normalen Alltag der von den Menschen eingekerkerten und missbrauchten Tiere. Es ist aber ein Alltag, den wir Menschen weitgehend ausgeblendet haben. Eine Wirklichkeit, um die wir uns nicht kümmern. Edgar Kupfer-Koberwitz ist es mit diesem Buch gelungen, uns diesen grausamen Alltag wieder ins Bewusstsein zu bringen. Er bildet die Realität, und dabei auch die Gefühls- und Gedankenwelten von Menschen und Tieren, mit seinen schlichten, unaufgeregten Worten so scharf ab, wie es kaum ein Foto könnte. Dem Leser wird schlagartig klar: Die Wahrheit des „menschlichen“ Umgangs mit Tieren ist geprägt durch innere - erlernte - Gleichgültigkeit, Unachtsamkeit, Grausamkeit auf Seiten der Menschen, und tief empfundenes Leid auf Seiten der Tiere. Der Leser wendet sich aber nicht ab, wie es oft der Betrachter grausamer Bilder tut. Man ist einfach gefesselt von den Beschreibungen, weil sie direkt Herz und Verstand erreichen. Man erkennt seine eigenen Schwächen und Unachtsamkeiten ohne sich gegen diese Erkenntnis zu wehren. Im Gegenteil: Man ist froh, dass einem endlich die Augen geöffnet werden und man die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen kann. Man ist zutiefst erfüllt von dem Wunsch, sofort bei sich selbst damit anzufangen und sich zu ändern. - Vielleicht sind die Beschreibungen von Edgar Kupfer-Koberwitz auch deshalb so authentisch, weil er selbst unter den Nazis über vier Jahre in einem KZ verbringen musste.
Sprecher Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
Vielleicht interessiert Sie auch dieser Beitrag
(Hördauer ca. 11 Minuten)
Dieses Buch handelt von Tieren und von Menschen. Es ist ein Buch über den tagtäglichen Umgang mit den Tieren. Es ist daher, so gesehen, ein Buch über den normalen Alltag der von den Menschen eingekerkerten und missbrauchten Tiere. Es ist aber ein Alltag, den wir Menschen weitgehend ausgeblendet haben. Eine Wirklichkeit, um die wir uns nicht kümmern. Edgar Kupfer-Koberwitz ist es mit diesem Buch gelungen, uns diesen grausamen Alltag wieder ins Bewusstsein zu bringen. Er bildet die Realität, und dabei auch die Gefühls- und Gedankenwelten von Menschen und Tieren, mit seinen schlichten, unaufgeregten Worten so scharf ab, wie es kaum ein Foto könnte. Dem Leser wird schlagartig klar: Die Wahrheit des „menschlichen“ Umgangs mit Tieren ist geprägt durch innere - erlernte - Gleichgültigkeit, Unachtsamkeit, Grausamkeit auf Seiten der Menschen, und tief empfundenes Leid auf Seiten der Tiere. Der Leser wendet sich aber nicht ab, wie es oft der Betrachter grausamer Bilder tut. Man ist einfach gefesselt von den Beschreibungen, weil sie direkt Herz und Verstand erreichen. Man erkennt seine eigenen Schwächen und Unachtsamkeiten ohne sich gegen diese Erkenntnis zu wehren. Im Gegenteil: Man ist froh, dass einem endlich die Augen geöffnet werden und man die notwendigen Konsequenzen daraus ziehen kann. Man ist zutiefst erfüllt von dem Wunsch, sofort bei sich selbst damit anzufangen und sich zu ändern. - Vielleicht sind die Beschreibungen von Edgar Kupfer-Koberwitz auch deshalb so authentisch, weil er selbst unter den Nazis über vier Jahre in einem KZ verbringen musste.
Sprecher Matthias Pöhlmann
Regie und Realisation Uwe Kullnick
Vielleicht interessiert Sie auch dieser Beitrag
57 Minuten
"Bellerophon – Gedichte" - Jan-Eike Hornauer und Uwe Kullnick sprechen mit Christian Dörr – Lyrik on Stage
(Hördauer ca. 57 Min.)
Den Alten galt der Bellerophon-Mythos gleich dem des Herakles. Meist gerät der Held erst zum Ende in die Verwirrung. In Christian Dörrs Gedichtzyklus tritt sie jedoch auf dem Höhepunkt ein: Mit einem Sturz des Helden vom Pegasos endet der anvisierte Gipfelsturm. Nur das geflügelte Pferd erreicht den Olymp und wird zum Sternbild erhoben. Der Gefallene überlebt den Sturz schwer verletzt, zieht sich von Menschen und Göttern zurück. Wer ihm begegnet, ahnt dennoch, dass er es mit einem besonderen Liebling der Götter zu tun hat.
Christian Dörr (*1967 in Wertheim am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, Lyriker und Pädagoge. Nach dem Abitur am humanistischen Ludwigsgymnasium München leistete er Zivildienst in der Schwerstbehindertenbetreuung, bevor er an der LMU München Philosophie, Germanistik, Komparatistik und Orientalistik studierte. Prägende Jahre verbrachte er zwischen 1990 und 2005 auf Reisen durch den Mittelmeerraum und Vorderen Orient, insbesondere in Italien, der Türkei und Syrien, wo er sich intensiv mit Sufismus und hinduistischer Mystik auseinandersetzte.
2005 gründete er den Verein Hafis e.V., der sich für Bildungschancen junger Migrant:innen einsetzt, und arbeitet parallel als Berufsfindungscoach. Sein literarisches Schaffen umfasst drei Gedichtbände: Melusinen im Kopf (2019) und Buddha in Nachbars Garten (2021) im Anthea Verlag sowie Bellerophon (2022, mit Linolschnitten von Steffen Büchner) in der Lyrik-Edition NEUN. Seine Gedichtfilme, produziert mit Krunoslav Ruf, veröffentlicht er auf seinem YouTube-Kanal „Christian Dörr-Poetrycast“.
Dörrs Werk verbindet mythologische Motive (etwa Melusinen oder Bellerophon) mit zeitgenössischen Themen wie Migration und Naturbetrachtung, oft inspiriert von seinen Sehnsuchtsorten Rom und Venedig. Eine unveröffentlichte Übersetzung der indischen Mystikerin Mirabai sowie Kinderlehrbücher für Hafis e.V. runden sein Œuvre ab.
Moderatoren Uwe Kullnick und Jan-Eike Hornauer*
*als Redakteur Lyrik neu hinzugekommen: Jan-Eike Hornauer, geboren 1979, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Lektor, Texter, Autor, Herausgeber), wohnt in München. In Lübeck in die Welt geworfen, aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Verfasst Lyrik und kurze Prosa. Beim Schreiben interessieren ihn stets die Brüche, die sich in Sprache, Kultur und Welt, in allen menschlichen Lebensbereichen auftun. Erster Solo-Lyrikband: »Schallende Verse. Vorwiegend komische Gedichte« (Lerato; »Lesespaß, der in der modernen Lyrikwelt seinesgleichen sucht« Kultura-Extra). Herausgabe von Prosa-Anthologien, zuletzt »Grotesk!« (Candela; »Ein Muss für jeden, der nicht auf 08/15-Literatur steht« Wir lesen), und Lyrik-Sammlungen, hier zuletzt »Der schmunzelnde Poet« (Candela; »eine Fundgrube für jeden, der Freude an Lyrik hat ... ausgezeichnete Arbeit des Herausgeber« Main-Echo). Zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins REALTRAUM, freier Redakteur bei DAS GEDICHT blog, dort v. a. Herausgabe von Online-Lyrikanthologien (u. a. »Wenn Liebe schwant I & II«). Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. DAS GEDICHT, etcetera, Versnetze, Poesiealbum neu, Dichtungsring, Schreibkräfte. Zweifelsohne einer der größten Literaten Deutschlands (exakt zwei Meter Körperlänge)
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 57 Min.)
Den Alten galt der Bellerophon-Mythos gleich dem des Herakles. Meist gerät der Held erst zum Ende in die Verwirrung. In Christian Dörrs Gedichtzyklus tritt sie jedoch auf dem Höhepunkt ein: Mit einem Sturz des Helden vom Pegasos endet der anvisierte Gipfelsturm. Nur das geflügelte Pferd erreicht den Olymp und wird zum Sternbild erhoben. Der Gefallene überlebt den Sturz schwer verletzt, zieht sich von Menschen und Göttern zurück. Wer ihm begegnet, ahnt dennoch, dass er es mit einem besonderen Liebling der Götter zu tun hat.
Christian Dörr (*1967 in Wertheim am Main) ist ein deutscher Schriftsteller, Lyriker und Pädagoge. Nach dem Abitur am humanistischen Ludwigsgymnasium München leistete er Zivildienst in der Schwerstbehindertenbetreuung, bevor er an der LMU München Philosophie, Germanistik, Komparatistik und Orientalistik studierte. Prägende Jahre verbrachte er zwischen 1990 und 2005 auf Reisen durch den Mittelmeerraum und Vorderen Orient, insbesondere in Italien, der Türkei und Syrien, wo er sich intensiv mit Sufismus und hinduistischer Mystik auseinandersetzte.
2005 gründete er den Verein Hafis e.V., der sich für Bildungschancen junger Migrant:innen einsetzt, und arbeitet parallel als Berufsfindungscoach. Sein literarisches Schaffen umfasst drei Gedichtbände: Melusinen im Kopf (2019) und Buddha in Nachbars Garten (2021) im Anthea Verlag sowie Bellerophon (2022, mit Linolschnitten von Steffen Büchner) in der Lyrik-Edition NEUN. Seine Gedichtfilme, produziert mit Krunoslav Ruf, veröffentlicht er auf seinem YouTube-Kanal „Christian Dörr-Poetrycast“.
Dörrs Werk verbindet mythologische Motive (etwa Melusinen oder Bellerophon) mit zeitgenössischen Themen wie Migration und Naturbetrachtung, oft inspiriert von seinen Sehnsuchtsorten Rom und Venedig. Eine unveröffentlichte Übersetzung der indischen Mystikerin Mirabai sowie Kinderlehrbücher für Hafis e.V. runden sein Œuvre ab.
Moderatoren Uwe Kullnick und Jan-Eike Hornauer*
*als Redakteur Lyrik neu hinzugekommen: Jan-Eike Hornauer, geboren 1979, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Lektor, Texter, Autor, Herausgeber), wohnt in München. In Lübeck in die Welt geworfen, aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Verfasst Lyrik und kurze Prosa. Beim Schreiben interessieren ihn stets die Brüche, die sich in Sprache, Kultur und Welt, in allen menschlichen Lebensbereichen auftun. Erster Solo-Lyrikband: »Schallende Verse. Vorwiegend komische Gedichte« (Lerato; »Lesespaß, der in der modernen Lyrikwelt seinesgleichen sucht« Kultura-Extra). Herausgabe von Prosa-Anthologien, zuletzt »Grotesk!« (Candela; »Ein Muss für jeden, der nicht auf 08/15-Literatur steht« Wir lesen), und Lyrik-Sammlungen, hier zuletzt »Der schmunzelnde Poet« (Candela; »eine Fundgrube für jeden, der Freude an Lyrik hat ... ausgezeichnete Arbeit des Herausgeber« Main-Echo). Zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins REALTRAUM, freier Redakteur bei DAS GEDICHT blog, dort v. a. Herausgabe von Online-Lyrikanthologien (u. a. »Wenn Liebe schwant I & II«). Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. DAS GEDICHT, etcetera, Versnetze, Poesiealbum neu, Dichtungsring, Schreibkräfte. Zweifelsohne einer der größten Literaten Deutschlands (exakt zwei Meter Körperlänge)
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen ins Pixel (Gasteig) oder nach Schwabing
Redaktion und Realisation Uwe Kullnick