Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
57 Minuten
"Annette Kolb" - Uwe Kullnick spricht mit Waldemar Fromm über die Gründung der Annette Kolb Gesellschaft – Hörbahn on Stage
(Hördauer ca. 57 Minuten)
Am 3. Februar 2025 wurde anlässlich des 155. Geburtstags der Schriftstellerin Annette Kolb die Annette Kolb-Gesellschaft im Literaturhaus München ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm verfolgt diese Initiative das Ziel, das Leben und Schaffen der deutsch-französischen Intellektuellen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihrer Person zu fördern. Neben ihrer Bedeutung als Schriftstellerin war Annette Kolb eine überzeugte Pazifistin, eine engagierte Verfechterin der Völkerverständigung und eine entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus.
Die Gesellschaft zielt darauf ab, Kolbs intellektuelle Unabhängigkeit und ihren scharfsinnigen Blick auf gesellschaftliche Normen zu würdigen. Geplant sind jährliche Veranstaltungen an ihrem Geburtstag, die Verleihung des Annette Kolb-Literaturpreises sowie wissenschaftliche Tagungen, um ihre Netzwerke und ihren Einfluss zu beleuchten. Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich im Literaturhaus München und wird von der LMU München und dem Literaturarchiv Monacensia unterstützt, wo Kolbs umfangreicher Nachlass aufbewahrt wird.
Um die Bekanntheit der Annette Kolb-Gesellschaft weiter zu steigern, wird Prof. Dr. Waldemar Fromm in der Sendung "Hörbahn on Stage" auftreten. Gemeinsam mit Uwe Kullnick und Carl Engleitner wird er über die Bedeutung von Annette Kolbs Werk und die Ziele der Gesellschaft sprechen. Die Veranstaltung findet am 27. März 2025 in den Räumlichkeiten der Bayerischen Einigung in München statt.
Die Sendung bietet eine Plattform für literarische Themen und kulturellen Austausch und wird von Uwe Kullnick moderiert, einem erfahrenen Gastgeber im Bereich Literatur und Kultur. Interessierte haben die Möglichkeit, die Sendung live zu verfolgen oder später über das Literatur Radio Hörbahn abzurufen.
Annette Kolb (1870–1967) war eine bemerkenswerte Persönlichkeit, deren Werke wie "Das Exemplar", "Daphne Herbst" und "Die Schaukel" die Literatur des 20. Jahrhunderts bereichert haben. Ihre Essays und Romane spiegeln ihren pazifistischen Standpunkt und ihren Widerstand gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten wider. Durch ihre intellektuelle Unabhängigkeit und ihr Engagement für Völkerverständigung bleibt sie auch über ihre Zeit hinaus eine zeitlose Identifikationsfigur.
Die Gründung der Annette Kolb-Gesellschaft markiert einen bedeutenden Schritt zur Wiederentdeckung dieser faszinierenden Schriftstellerin und ihrer Werke – ein Vorhaben, das durch Veranstaltungen wie "Hörbahn on Stage" weiter vorangetrieben wird.
Prof. Dr. Waldemar Fromm ist eine zentrale Figur in der Erforschung bayerischer Literaturgeschichte und engagiert sich aktiv für die Förderung literarischer Kultur in Bayern durch Projekte wie die Gründung der Annette Kolb-Gesellschaft im Jahr 2025.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
oder vielleicht in diese Sendung
Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen in die Georgenstraße 63, München
Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 57 Minuten)
Am 3. Februar 2025 wurde anlässlich des 155. Geburtstags der Schriftstellerin Annette Kolb die Annette Kolb-Gesellschaft im Literaturhaus München ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm verfolgt diese Initiative das Ziel, das Leben und Schaffen der deutsch-französischen Intellektuellen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihrer Person zu fördern. Neben ihrer Bedeutung als Schriftstellerin war Annette Kolb eine überzeugte Pazifistin, eine engagierte Verfechterin der Völkerverständigung und eine entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus.
Die Gesellschaft zielt darauf ab, Kolbs intellektuelle Unabhängigkeit und ihren scharfsinnigen Blick auf gesellschaftliche Normen zu würdigen. Geplant sind jährliche Veranstaltungen an ihrem Geburtstag, die Verleihung des Annette Kolb-Literaturpreises sowie wissenschaftliche Tagungen, um ihre Netzwerke und ihren Einfluss zu beleuchten. Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich im Literaturhaus München und wird von der LMU München und dem Literaturarchiv Monacensia unterstützt, wo Kolbs umfangreicher Nachlass aufbewahrt wird.
Um die Bekanntheit der Annette Kolb-Gesellschaft weiter zu steigern, wird Prof. Dr. Waldemar Fromm in der Sendung "Hörbahn on Stage" auftreten. Gemeinsam mit Uwe Kullnick und Carl Engleitner wird er über die Bedeutung von Annette Kolbs Werk und die Ziele der Gesellschaft sprechen. Die Veranstaltung findet am 27. März 2025 in den Räumlichkeiten der Bayerischen Einigung in München statt.
Die Sendung bietet eine Plattform für literarische Themen und kulturellen Austausch und wird von Uwe Kullnick moderiert, einem erfahrenen Gastgeber im Bereich Literatur und Kultur. Interessierte haben die Möglichkeit, die Sendung live zu verfolgen oder später über das Literatur Radio Hörbahn abzurufen.
Annette Kolb (1870–1967) war eine bemerkenswerte Persönlichkeit, deren Werke wie "Das Exemplar", "Daphne Herbst" und "Die Schaukel" die Literatur des 20. Jahrhunderts bereichert haben. Ihre Essays und Romane spiegeln ihren pazifistischen Standpunkt und ihren Widerstand gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten wider. Durch ihre intellektuelle Unabhängigkeit und ihr Engagement für Völkerverständigung bleibt sie auch über ihre Zeit hinaus eine zeitlose Identifikationsfigur.
Die Gründung der Annette Kolb-Gesellschaft markiert einen bedeutenden Schritt zur Wiederentdeckung dieser faszinierenden Schriftstellerin und ihrer Werke – ein Vorhaben, das durch Veranstaltungen wie "Hörbahn on Stage" weiter vorangetrieben wird.
Prof. Dr. Waldemar Fromm ist eine zentrale Figur in der Erforschung bayerischer Literaturgeschichte und engagiert sich aktiv für die Förderung literarischer Kultur in Bayern durch Projekte wie die Gründung der Annette Kolb-Gesellschaft im Jahr 2025.
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Realisation Uwe Kullnick
48 Minuten
Reportage: GRETE WEIL ›DER WEG ZUR GRENZE‹ mit Ingvild Richardsen
Gespräch/Lesung des Briefes: Uwe Kullnick (LiteraturRadio Hörbahn)
Unmittelbar nachdem Grete Weil den Roman in Amsterdam auf der Speichertreppe fertiggestellt hatte, hat sie an Bruno Frank einen Brief geschrieben. Damit beginnt diese Reportage.
(Hördauer 48 Minuten)
Der große Roman der jüdischen Autorin über Alltag und Widerstand in der NS-Zeit
"Der Weg zur Grenze" ist Grete Weils großer Roman über Alltag und Widerstand in der NS-Zeit. Aus ihrem Amsterdamer Versteck schreibt sie 1944 dieses bewegende Buch über die Flucht aus Deutschland 1936 und eine große Liebe, die tödlich endet. Ein bedeutendes, posthum erstmals zugänglich gemachtes Werk der deutschen Literatur, eindrücklich und bewegend, klug und hellsichtig.
Die Haupterzählung, zugleich Rahmengeschichte, spielt 1936 und handelt von der Flucht der jungen, jüdischen Münchnerin Monika Merton, deren Mann bereits im KZ Dachau getötet worden ist. Da inzwischen auch sie von der Gestapo gesucht wird, macht sie sich, zuletzt zu Fuß und auf Skiern, auf den Weg über die Grenze nach Österreich. Durch Zufall begleitet sie ein junger Bekannter, der Lyriker Andreas von Cornides. Ihm erzählt sie ihre Geschichte: Szenen ihres Lebens in München und im aufgewühlten, rasanten und aufgeheizten Berlin Anfang der Dreißigerjahre, von ihrer Liebe zu ihrem Cousin Klaus, der Ehe, von Reisen und Krisen und der Arbeit an einer alternativen, ländlichen Schule in Bayern, bis die Machtergreifung der Nazis und der wachsende Antisemitismus allem ein Ende bereiten.
"Ein Glücksfall für die Literatur des Exils und der Shoa." Die Presse
"Es ist mehr als nur ein kämpferisches Buch gegen den Nationalsozialismus." Frankfurter Allgemeine Zeitung
Erstmals im Taschenbuch zeitgleich auch in Französisch erschienen.
Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung "Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933" in der Monacensia im Hildebrandhaus und der Ausstellung „Die modernen Frauen des Atelier Elvira“ 2022 in den Kunstsammlungen in Augsburg. Sie forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdisches Erbe und NS-Zeit. Sie lehrt und forscht an der Universität Augsburg- 2019 veröffentlichte sie bei S. Fischer das Buch «Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen.
Wie Frauen die Welt veränderten», in der sie die Entstehung der deutschen Emanzipationsbewegung und des Jugendstils neu erzählt. 2022 gab sie im Beck Verlag das von ihr entdeckte Typoskript „Der Weg zur Grenze“ heraus. 2023 erschien das Buch bereits auf Niederländisch.
Sie forscht und lehrt an der Universität Augsburg und am Literaturschloss Edelstetten e.V. Zusammen mit Prof. Klaus Wolf führt sie Pilot-Projekte zur Erinnerungskultur durch.
Mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus. Der Antisemitismusforscher Wolfgang Benz bezeichnet die Entdeckung des Manuskriptes als eine Sensation.
Wolfgang Benz:
„Ich halte die Entdeckung des Manuskriptes für eine Sensation"
TELITO:
Tegernseer LiteraTouren
Grete Weil – Literarischer Spaziergang von Dr. Ingvild Richardsen.
Realisation: Uwe Kullnick
Gespräch/Lesung des Briefes: Uwe Kullnick (LiteraturRadio Hörbahn)
Unmittelbar nachdem Grete Weil den Roman in Amsterdam auf der Speichertreppe fertiggestellt hatte, hat sie an Bruno Frank einen Brief geschrieben. Damit beginnt diese Reportage.
(Hördauer 48 Minuten)
Der große Roman der jüdischen Autorin über Alltag und Widerstand in der NS-Zeit
"Der Weg zur Grenze" ist Grete Weils großer Roman über Alltag und Widerstand in der NS-Zeit. Aus ihrem Amsterdamer Versteck schreibt sie 1944 dieses bewegende Buch über die Flucht aus Deutschland 1936 und eine große Liebe, die tödlich endet. Ein bedeutendes, posthum erstmals zugänglich gemachtes Werk der deutschen Literatur, eindrücklich und bewegend, klug und hellsichtig.
Die Haupterzählung, zugleich Rahmengeschichte, spielt 1936 und handelt von der Flucht der jungen, jüdischen Münchnerin Monika Merton, deren Mann bereits im KZ Dachau getötet worden ist. Da inzwischen auch sie von der Gestapo gesucht wird, macht sie sich, zuletzt zu Fuß und auf Skiern, auf den Weg über die Grenze nach Österreich. Durch Zufall begleitet sie ein junger Bekannter, der Lyriker Andreas von Cornides. Ihm erzählt sie ihre Geschichte: Szenen ihres Lebens in München und im aufgewühlten, rasanten und aufgeheizten Berlin Anfang der Dreißigerjahre, von ihrer Liebe zu ihrem Cousin Klaus, der Ehe, von Reisen und Krisen und der Arbeit an einer alternativen, ländlichen Schule in Bayern, bis die Machtergreifung der Nazis und der wachsende Antisemitismus allem ein Ende bereiten.
"Ein Glücksfall für die Literatur des Exils und der Shoa." Die Presse
"Es ist mehr als nur ein kämpferisches Buch gegen den Nationalsozialismus." Frankfurter Allgemeine Zeitung
Erstmals im Taschenbuch zeitgleich auch in Französisch erschienen.
Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung "Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933" in der Monacensia im Hildebrandhaus und der Ausstellung „Die modernen Frauen des Atelier Elvira“ 2022 in den Kunstsammlungen in Augsburg. Sie forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdisches Erbe und NS-Zeit. Sie lehrt und forscht an der Universität Augsburg- 2019 veröffentlichte sie bei S. Fischer das Buch «Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen.
Wie Frauen die Welt veränderten», in der sie die Entstehung der deutschen Emanzipationsbewegung und des Jugendstils neu erzählt. 2022 gab sie im Beck Verlag das von ihr entdeckte Typoskript „Der Weg zur Grenze“ heraus. 2023 erschien das Buch bereits auf Niederländisch.
Sie forscht und lehrt an der Universität Augsburg und am Literaturschloss Edelstetten e.V. Zusammen mit Prof. Klaus Wolf führt sie Pilot-Projekte zur Erinnerungskultur durch.
Mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus. Der Antisemitismusforscher Wolfgang Benz bezeichnet die Entdeckung des Manuskriptes als eine Sensation.
Wolfgang Benz:
„Ich halte die Entdeckung des Manuskriptes für eine Sensation"
TELITO:
Tegernseer LiteraTouren
Grete Weil – Literarischer Spaziergang von Dr. Ingvild Richardsen.
Realisation: Uwe Kullnick
36 Minuten
Mordsmotive 05 - "Anouk und Margaux"
von Christiane Bartelsen und Ruth Rahlff
(Hördauer ca. 37 Minuten, Gesprächsbeginn bei 09:46 Minuten)
In der Reihe Mordsmotive – Ausgezeichnete Krimis stellen wir Ihnen die Shortlist der fünf Stipendiatinnen der Mörderischen Schwestern vor. Heute hören Sie nun Christiane Bartelsen und Ruth Rahlff, die einen Ausschnitt aus ihrem Krimi „Anouk und Margaux“ vorlesen. Im anschließenden Interview erfahren wir etwas über die Nominierten, die Idee zum Roman und ihre Arbeit als Autorinnen.
Moderation: Heike Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
Tontechnik: Jupp Stepprath
Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.
Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
von Christiane Bartelsen und Ruth Rahlff
(Hördauer ca. 37 Minuten, Gesprächsbeginn bei 09:46 Minuten)
In der Reihe Mordsmotive – Ausgezeichnete Krimis stellen wir Ihnen die Shortlist der fünf Stipendiatinnen der Mörderischen Schwestern vor. Heute hören Sie nun Christiane Bartelsen und Ruth Rahlff, die einen Ausschnitt aus ihrem Krimi „Anouk und Margaux“ vorlesen. Im anschließenden Interview erfahren wir etwas über die Nominierten, die Idee zum Roman und ihre Arbeit als Autorinnen.
Moderation: Heike Stepprath
Realisation: Uwe Kullnick
Tontechnik: Jupp Stepprath
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13 Minuten
"Ist Vorbeikommen endgültig vorbei? Sind Spontanbesuche unhöflich oder empfehlenswert?
von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne
(Hördauer ca. 13 Minuten)
Rätsel des Lebens. Wie, um Himmels willen, geschieht es, dass ein Buch, ein Artikel, ein Aufsatz zu leben beginnt? Worte, die wir geschrieben haben, trafen auf Menschen wie ein magischer Bumerang, der eben diese Menschen zu uns zurückholt?
Es ist doch so: Wir schreiben ein Buch, einen Aufsatz, eine Kolumne. Der Text wird „publiziert“, dem lesenden Publikum ausgeliefert. Fremde und vertraute Menschen lesen jene Worte und Sätze, die uns Autorin oder Autor in den Sinn kamen, als wir geschrieben haben. Wir haben keine Kontrolle darüber, was unsere Leserschaft mit unseren Gedanken, Einfällen und Formulierungen anfängt. Meistens erfahren wir das nicht, manchmal aber doch.
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne
(Hördauer ca. 13 Minuten)
Rätsel des Lebens. Wie, um Himmels willen, geschieht es, dass ein Buch, ein Artikel, ein Aufsatz zu leben beginnt? Worte, die wir geschrieben haben, trafen auf Menschen wie ein magischer Bumerang, der eben diese Menschen zu uns zurückholt?
Es ist doch so: Wir schreiben ein Buch, einen Aufsatz, eine Kolumne. Der Text wird „publiziert“, dem lesenden Publikum ausgeliefert. Fremde und vertraute Menschen lesen jene Worte und Sätze, die uns Autorin oder Autor in den Sinn kamen, als wir geschrieben haben. Wir haben keine Kontrolle darüber, was unsere Leserschaft mit unseren Gedanken, Einfällen und Formulierungen anfängt. Meistens erfahren wir das nicht, manchmal aber doch.
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
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Sprecher: Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde 8 Minuten
Essay (Dagmar Saval): Von Jassy über Wien nach Berlin – Arthur Kahane, der Dramaturg von Max Reinhardt
(Hördauer 69 Minuten)
Arthur Kahane war Lyriker, Romanschriftsteller, Essayist und von 1905 bis 1932 Dramaturg des Berliner Deutschen Theaters. Er war ein Freund und enger Mitarbeiter von Max Reinhardt.
Dagmar Saval, In Wien geboren, Studium der Romanischen Sprachen, Kunstgeschichte, Philosophie. In Wien, Genf, Paris. Promotion. Private musikalische Ausbildung (Klavier, Cello). Bibliothekarsausbildung an der ÖNB, dann in der Theatersammlung der ÖNB /heute Theatermuseum, Wien.
Nach der Heirat mit dem Maler Ralph Wünsche, Westberlin/Berlin. Lektorin im Propyläen Verlag/Ullstein, Dramaturgie in der Abteilung Fernsehspiel SFB/RBB, Akademie der Künste, Archiv Abteilung Darstellende Kunst, Berlin.
Zahlreiche Publikationen, Briefeditionen, meist Erstveröffentlichungen über Musik, Theater mit Schwerpunkt Exil 1933 -1945.
Szenisch - musikalische Lesungen in Berlin, Wien u.a. Städten
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(Hördauer 69 Minuten)
Arthur Kahane war Lyriker, Romanschriftsteller, Essayist und von 1905 bis 1932 Dramaturg des Berliner Deutschen Theaters. Er war ein Freund und enger Mitarbeiter von Max Reinhardt.
Dagmar Saval, In Wien geboren, Studium der Romanischen Sprachen, Kunstgeschichte, Philosophie. In Wien, Genf, Paris. Promotion. Private musikalische Ausbildung (Klavier, Cello). Bibliothekarsausbildung an der ÖNB, dann in der Theatersammlung der ÖNB /heute Theatermuseum, Wien.
Nach der Heirat mit dem Maler Ralph Wünsche, Westberlin/Berlin. Lektorin im Propyläen Verlag/Ullstein, Dramaturgie in der Abteilung Fernsehspiel SFB/RBB, Akademie der Künste, Archiv Abteilung Darstellende Kunst, Berlin.
Zahlreiche Publikationen, Briefeditionen, meist Erstveröffentlichungen über Musik, Theater mit Schwerpunkt Exil 1933 -1945.
Szenisch - musikalische Lesungen in Berlin, Wien u.a. Städten
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3 Minuten
Piazza an der Bo "Vorbereitungen" – eine Kolumne von Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
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Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt, Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
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Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt, Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 43 Minuten
Reportage: Morde an polnischen Kriegsgefangenen und Entwürdigung von Frauen und Mädchen in der Bodensee – Region
(acht Reportagen zusammengefasst, Hördauer insgesamt: 104 min)
Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
(acht Reportagen zusammengefasst, Hördauer insgesamt: 104 min)
Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 5 Minuten
Reportage: Irans Töchter - Über Mut, Heimat und die Schönheit des Lebens - Stefanie von Wietersheim, Leyla Piedayesh und Neda Rajabi
(Hördauer 65 Minuten)
In diesem einzigartigen Buch erzählen außergewöhnliche Frauen mit iranischen Wurzeln von ihrer Herkunft, ihren Werten und ihrer Suche nach Freiheit. Die feministische Revolution unter dem Motto Frau, Leben, Freiheit im Iran hat seit dem Herbst 2022 weltweit Solidarität hervorgerufen und diese Frauen sind ein Symbol des Kampfes für ein eigenbestimmtes Leben in Würde geworden. Sie laden ein, ihre fesselnden Geschichten zu entdecken, ihre Häuser zu besuchen und von ihren persönlichen Ritualen, von Poesie und Musik zu erfahren. Dieses Buch vereint Lebenshaltung, Stil und politisches Momentum zu einer einzigartigen Verbindung. Die Leser:innen tauchen ein in die Welt der Stärke, Schönheit und Liebe zum Leben. Es ist eine Hommage an die Kraft der weiblichen Kreation, des freien Lebens und des geschliffenen öffentlichen Wortes. Initiiert wurde das Projekt von der deutsch-iranischen Modemacherin Leyla Piedayesh aus Berlin, die mit der Autorin Stefanie von Wietersheim und der Fotografin Neda Rajabi Lebensläufe iranischer Frauen in Deutschland zeigen möchte – als Signal des Freiheitswillens der Frauen im Iran und über seine Grenzen hinaus.
"Ich arbeite seit über 25 Jahren als Journalistin. Aber eine solche Dichte an beeindruckenden Interviewpartnerinnen habe ich noch nie erlebt. Viele ihrer Geschichten haben mich nachts nicht schlafen lassen. Und ihre innere Stärke und ihr Lebensmut sind mir selbst Vorbild geworden." Stefanie von Wietersheim
"Mir war bei der Zusage zu dem Projekt nicht bewusst, dass es auch eine Reise durch meine eigene Identität werden würde. Zu wissen, dass es in meinem Struggle der Identitäten zwischen Deutsch und Iranisch Frauen gibt, die genau meine Journey durchgemacht haben und meine Zerrissenheit verstehen." Neda Rajabi
Die im Buch erwähnten Lieblingssongs wurden von Leyla Piedayesh in dieser Spotify- Playlist zusammengefasst.
Die Aufzeichnung fand mit freundlicher Genehmigung der Buchhandlung Lehmkuhl, München statt.
Tontechnik Jupp Stepprath, Aufzeichnung, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer 65 Minuten)
In diesem einzigartigen Buch erzählen außergewöhnliche Frauen mit iranischen Wurzeln von ihrer Herkunft, ihren Werten und ihrer Suche nach Freiheit. Die feministische Revolution unter dem Motto Frau, Leben, Freiheit im Iran hat seit dem Herbst 2022 weltweit Solidarität hervorgerufen und diese Frauen sind ein Symbol des Kampfes für ein eigenbestimmtes Leben in Würde geworden. Sie laden ein, ihre fesselnden Geschichten zu entdecken, ihre Häuser zu besuchen und von ihren persönlichen Ritualen, von Poesie und Musik zu erfahren. Dieses Buch vereint Lebenshaltung, Stil und politisches Momentum zu einer einzigartigen Verbindung. Die Leser:innen tauchen ein in die Welt der Stärke, Schönheit und Liebe zum Leben. Es ist eine Hommage an die Kraft der weiblichen Kreation, des freien Lebens und des geschliffenen öffentlichen Wortes. Initiiert wurde das Projekt von der deutsch-iranischen Modemacherin Leyla Piedayesh aus Berlin, die mit der Autorin Stefanie von Wietersheim und der Fotografin Neda Rajabi Lebensläufe iranischer Frauen in Deutschland zeigen möchte – als Signal des Freiheitswillens der Frauen im Iran und über seine Grenzen hinaus.
"Ich arbeite seit über 25 Jahren als Journalistin. Aber eine solche Dichte an beeindruckenden Interviewpartnerinnen habe ich noch nie erlebt. Viele ihrer Geschichten haben mich nachts nicht schlafen lassen. Und ihre innere Stärke und ihr Lebensmut sind mir selbst Vorbild geworden." Stefanie von Wietersheim
"Mir war bei der Zusage zu dem Projekt nicht bewusst, dass es auch eine Reise durch meine eigene Identität werden würde. Zu wissen, dass es in meinem Struggle der Identitäten zwischen Deutsch und Iranisch Frauen gibt, die genau meine Journey durchgemacht haben und meine Zerrissenheit verstehen." Neda Rajabi
Die im Buch erwähnten Lieblingssongs wurden von Leyla Piedayesh in dieser Spotify- Playlist zusammengefasst.
Die Aufzeichnung fand mit freundlicher Genehmigung der Buchhandlung Lehmkuhl, München statt.
Tontechnik Jupp Stepprath, Aufzeichnung, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 34 Minuten
Kath-Akademie Archiv: „Jan Wagner zu Gast bei Albert von Schirnding“
(Hördauer: 95 Minuten)
Schon lange war Jan Wagner für den sommerlichen Literaturabend der Katholischen Akademie in Bayern 2015 eingeladen. Dann kam im Frühjahr des Jahres 2015 die Auszeichnung mit dem renommierten Literaturpreis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“. Diese außergewöhnliche Ehrung – erstmals für einen Lyriker – brachte für die Akademie große Freude. Bereits das Erstlingswerk dieses 1971 in Hamburg geborenen und in Berlin lebenden Lyrikers „Probebohrungen im Himmel“ (2001) ließ aufhorchen, und alle weiteren Gedichtbände – „Guerickes Sperling“ (2004), „Australien“ (2010), „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ (2012) – sorgten beim Fachpublikum für Aufsehen. Eine Fülle von Stipendien belegen dies, beispielsweise das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo (2011) und zuletzt der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung (2014). Hinzu kommen hochkarätige Auszeichnungen wie der Kranichsteiner Literaturpreis (2011), der Eduard-Mörike-Preis (2014) und der Georg-Büchner-Preis (2017). Jan Wagner, der auch als Übersetzer englischsprachiger Lyrik und Verfasser zahlreicher Essays hervorgetreten ist, ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Längst wird er auch international geschätzt. Gedichte von ihm sind mittlerweile in rund 30 Sprachen übersetzt. Der Erfolg ruft neuerdings sogar Kritiker auf den Plan. Wie populär dürfen Gedichte sein?
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen.
Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer: 95 Minuten)
Schon lange war Jan Wagner für den sommerlichen Literaturabend der Katholischen Akademie in Bayern 2015 eingeladen. Dann kam im Frühjahr des Jahres 2015 die Auszeichnung mit dem renommierten Literaturpreis der Leipziger Buchmesse für seinen Gedichtband „Regentonnenvariationen“. Diese außergewöhnliche Ehrung – erstmals für einen Lyriker – brachte für die Akademie große Freude. Bereits das Erstlingswerk dieses 1971 in Hamburg geborenen und in Berlin lebenden Lyrikers „Probebohrungen im Himmel“ (2001) ließ aufhorchen, und alle weiteren Gedichtbände – „Guerickes Sperling“ (2004), „Australien“ (2010), „Die Eulenhasser in den Hallenhäusern“ (2012) – sorgten beim Fachpublikum für Aufsehen. Eine Fülle von Stipendien belegen dies, beispielsweise das Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo (2011) und zuletzt der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung (2014). Hinzu kommen hochkarätige Auszeichnungen wie der Kranichsteiner Literaturpreis (2011), der Eduard-Mörike-Preis (2014) und der Georg-Büchner-Preis (2017). Jan Wagner, der auch als Übersetzer englischsprachiger Lyrik und Verfasser zahlreicher Essays hervorgetreten ist, ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Längst wird er auch international geschätzt. Gedichte von ihm sind mittlerweile in rund 30 Sprachen übersetzt. Der Erfolg ruft neuerdings sogar Kritiker auf den Plan. Wie populär dürfen Gedichte sein?
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Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Realisation Uwe Kullnick
50 Minuten
Jugendstil "Salzbrand im Jugendstil" - mit Beate von Zeschwitz Dry und Graham Dry: Keramikmuseum Westerwald
Ingvild Richardsen und Uwe Kullnick sprechen mit Beate von Zezschwitz-Dry und Dr. Graham Dry, den weltweit führenden Experten für Jugendstil
Ingvild Richardsen, Ukullnick, 04/25
(Hördauer 49 Minuten)
Beate Dry von Zezschwitz
Dr. Beate Dry-von Zezschwitz (*30. August 1940 in Berlin) ist eine renommierte Kunsthistorikerin und Sammlerin mit einem besonderen Schwerpunkt auf Jugendstil und Historismus. Sie studierte Germanistik und Klassische Archäologie und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Dissertation über Westerwälder Steinzeug des Jugendstils. Ihre Arbeit gilt bis heute als Standardwerk auf diesem Gebiet.
Dr. Dry-von Zezschwitz war maßgeblich an der Erforschung und Ausstellung von Jugendstilkunst beteiligt, darunter die Ausstellung "Richard Riemerschmid. Vom Jugendstil zum Werkbund" im Münchner Stadtmuseum (1982–1983). Sie leitete ab 1989 die Abteilung für Angewandte Kunst im Münchner Auktionshaus Ketterer und gründete später die Auktionshäuser Quittenbaum (1998) und von Zezschwitz (2002), wo sie bis 2008 als Geschäftsleiterin tätig war.
Ihre Sammlung umfasst herausragende Werke des Jugendstils, darunter Objekte aus nahezu allen bedeutenden Werkstätten dieser Epoche. Diese Sammlung wurde über Jahrzehnte durch persönliche Kontakte zu Künstlernachfahren sowie durch Ankäufe im Auktions- und Antiquitätenhandel aufgebaut. Teile ihrer Sammlung wurden in bedeutenden Ausstellungen präsentiert, wie etwa "Münchner Schmuck 1900–1940" im Bayerischen Nationalmuseum.
Dr. Dry-von Zezschwitz hat zahlreiche Publikationen verfasst, insbesondere zu Jugendstil und Historismus, und ist bis heute eine gefragte Expertin in der Museumslandschaft.
Graham Dry
Dr. Graham Dry, geboren 1944 in England, ist ein renommierter Kunsthistoriker, Sachverständiger und Bibliophiler, der seit 1971 in München lebt und wirkt. Nach seinem Studium in Oxford und München war er zuletzt bis 2010 zusammen mit seiner Frau Beate Dry-von Zezschwitz als Mitinhaber des Auktionshauses "Von Zezschwitz Kunst und Design" tätig. Dry hat sich als Berater für bedeutende Museen weltweit einen Namen gemacht und ist ein produktiver Autor im Bereich Kunstgeschichte.
Seine Expertise erstreckt sich über ein breites Spektrum des Kunstgewerbes des 19. und 20. Jahrhunderts, mit besonderem Fokus auf München um 1900. Dry hat zahlreiche Beiträge für renommierte Kunstzeitschriften verfasst und war als Experte in Fernsehsendungen tätig. Bemerkenswert sind seine Forschungsergebnisse, wie die Entdeckung der Quelle für Peter Behrens' berühmten Farbholzschnitt "Kuß".
Dry ist auch für seine umfangreiche Sammlung von Jugendstil-Bucheinbänden bekannt, die 2018 von der Staatsbibliothek zu Berlin erworben wurde. Zuletzt machte er 2022 mit der Lösung eines langjährigen Rätsels um das Fassadenrelief des "Hof-Atelier Elvira" in München auf sich aufmerksam, indem er dessen wahre Bedeutung und künstlerische Vorlagen enthüllte
Text und Inhalt: Ingvild Richardsen, Uwe Kullnick: Gestaltung und Realisation
Text- und Dataming ist untersagt.
Ingvild Richardsen und Uwe Kullnick sprechen mit Beate von Zezschwitz-Dry und Dr. Graham Dry, den weltweit führenden Experten für Jugendstil
Ingvild Richardsen, Ukullnick, 04/25
(Hördauer 49 Minuten)
Beate Dry von Zezschwitz
Dr. Beate Dry-von Zezschwitz (*30. August 1940 in Berlin) ist eine renommierte Kunsthistorikerin und Sammlerin mit einem besonderen Schwerpunkt auf Jugendstil und Historismus. Sie studierte Germanistik und Klassische Archäologie und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Dissertation über Westerwälder Steinzeug des Jugendstils. Ihre Arbeit gilt bis heute als Standardwerk auf diesem Gebiet.
Dr. Dry-von Zezschwitz war maßgeblich an der Erforschung und Ausstellung von Jugendstilkunst beteiligt, darunter die Ausstellung "Richard Riemerschmid. Vom Jugendstil zum Werkbund" im Münchner Stadtmuseum (1982–1983). Sie leitete ab 1989 die Abteilung für Angewandte Kunst im Münchner Auktionshaus Ketterer und gründete später die Auktionshäuser Quittenbaum (1998) und von Zezschwitz (2002), wo sie bis 2008 als Geschäftsleiterin tätig war.
Ihre Sammlung umfasst herausragende Werke des Jugendstils, darunter Objekte aus nahezu allen bedeutenden Werkstätten dieser Epoche. Diese Sammlung wurde über Jahrzehnte durch persönliche Kontakte zu Künstlernachfahren sowie durch Ankäufe im Auktions- und Antiquitätenhandel aufgebaut. Teile ihrer Sammlung wurden in bedeutenden Ausstellungen präsentiert, wie etwa "Münchner Schmuck 1900–1940" im Bayerischen Nationalmuseum.
Dr. Dry-von Zezschwitz hat zahlreiche Publikationen verfasst, insbesondere zu Jugendstil und Historismus, und ist bis heute eine gefragte Expertin in der Museumslandschaft.
Graham Dry
Dr. Graham Dry, geboren 1944 in England, ist ein renommierter Kunsthistoriker, Sachverständiger und Bibliophiler, der seit 1971 in München lebt und wirkt. Nach seinem Studium in Oxford und München war er zuletzt bis 2010 zusammen mit seiner Frau Beate Dry-von Zezschwitz als Mitinhaber des Auktionshauses "Von Zezschwitz Kunst und Design" tätig. Dry hat sich als Berater für bedeutende Museen weltweit einen Namen gemacht und ist ein produktiver Autor im Bereich Kunstgeschichte.
Seine Expertise erstreckt sich über ein breites Spektrum des Kunstgewerbes des 19. und 20. Jahrhunderts, mit besonderem Fokus auf München um 1900. Dry hat zahlreiche Beiträge für renommierte Kunstzeitschriften verfasst und war als Experte in Fernsehsendungen tätig. Bemerkenswert sind seine Forschungsergebnisse, wie die Entdeckung der Quelle für Peter Behrens' berühmten Farbholzschnitt "Kuß".
Dry ist auch für seine umfangreiche Sammlung von Jugendstil-Bucheinbänden bekannt, die 2018 von der Staatsbibliothek zu Berlin erworben wurde. Zuletzt machte er 2022 mit der Lösung eines langjährigen Rätsels um das Fassadenrelief des "Hof-Atelier Elvira" in München auf sich aufmerksam, indem er dessen wahre Bedeutung und künstlerische Vorlagen enthüllte
Text und Inhalt: Ingvild Richardsen, Uwe Kullnick: Gestaltung und Realisation
Text- und Dataming ist untersagt.
11 Minuten
Alexander von Humboldt – 1820-1829 - Sämtliche Schriften
Auf dem Weg nach Asien
AvH 4/10 – „Rede auf der Versammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte“ IV.94 - 1820-1829
(Hördauer 11 Minuten)
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Auf dem Weg nach Asien
AvH 4/10 – „Rede auf der Versammlung der deutschen Naturforscher und Ärzte“ IV.94 - 1820-1829
(Hördauer 11 Minuten)
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
Piazza an der Bo "Unter Verdacht" – Kolumne von Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 5 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 5 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
25 Minuten
Great Shorties: "Kannibalen" von Hartmut Merkt
Gelesen von Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 25 min)
Hartmut Merkt † war Mathematiker, Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.
"Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.
Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.
Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.
Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.
Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Jiddisch, Latein und Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi.
Übersetzungen
Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische
Preise
Internationaler Lyrikpreis des Invandvarnas Kulturcentrum von Schweden (1978), Teilnahme Endauswahl Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt anläßlich des Literarischen März 1987 (1987), Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1988), Einladung beim Literarischen Colloquium Berlin, Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1991), Förderung des Innen- und Kunstministeriums Baden-Württemberg (2000)
Funkbeiträge
Funkerzählung: Augenrollen zum Beispiel, WDR 12.07.1988
Literatur Radio Bayern:
Lyrik am Sonntag
Great Shorties: Kannibalen
Great Shorties: Der Aufstieg
Great Shorties: „Ferifan" von Hartmut Merkt
Great Shorties: „Treffen mit C" von Hartmut Merkt
Great Shorties: „Augenrollen zum Beispiel" von Hartmut Merkt
Theaterstücke
Philemon und Baukis 81, Theaterstück in 18 Bildern, 1986, Zimmertheater Tübingen, 08.02.1987
Videos
Verfilmung von Gedichten, Ein Projekt der Universität Stuttgart mit dem Seminar für Erziehung und Didaktik Stuttgart, zus. mit Jürgen Wolff, Dillmann, Schwieberdingen 1985
Siehe auch: Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg
Gelesen von Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 25 min)
Hartmut Merkt † war Mathematiker, Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.
"Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.
Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.
Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.
Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.
Hartmut Merkt beherrscht Altgriechisch Althochdeutsch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Jiddisch, Latein und Mittelhochdeutsch. Er ist Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi.
Übersetzungen
Hartmut Merkt übersetzt aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnische, Englische und Französische
Preise
Internationaler Lyrikpreis des Invandvarnas Kulturcentrum von Schweden (1978), Teilnahme Endauswahl Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt anläßlich des Literarischen März 1987 (1987), Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1988), Einladung beim Literarischen Colloquium Berlin, Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1991), Förderung des Innen- und Kunstministeriums Baden-Württemberg (2000)
Funkbeiträge
Funkerzählung: Augenrollen zum Beispiel, WDR 12.07.1988
Literatur Radio Bayern:
Lyrik am Sonntag
Great Shorties: Kannibalen
Great Shorties: Der Aufstieg
Great Shorties: „Ferifan" von Hartmut Merkt
Great Shorties: „Treffen mit C" von Hartmut Merkt
Great Shorties: „Augenrollen zum Beispiel" von Hartmut Merkt
Theaterstücke
Philemon und Baukis 81, Theaterstück in 18 Bildern, 1986, Zimmertheater Tübingen, 08.02.1987
Videos
Verfilmung von Gedichten, Ein Projekt der Universität Stuttgart mit dem Seminar für Erziehung und Didaktik Stuttgart, zus. mit Jürgen Wolff, Dillmann, Schwieberdingen 1985
Siehe auch: Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg
12 Minuten
Great Shorties: "Im Felsennest" – Im Jemen, von Dieter R. Fuchs
Es liest Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 12 min)
Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielt seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen.
Beim Fabulus-Verlag erschien im September 2015 der Debut-Roman "Der Tanz der Häsin". Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan "Hannya - im Bann der Dämonin". In 2018 folgte der Urban Fantasy Thriller "Zhulong - ein Drache erwacht". Drei Bände der Trilogie "Der Masanao-Adler" liegen als Manuskript vor, der erste Band wird 2020 beim Karina Verlag erscheinen. Ein erster Fortsetzungsband der ZHULONG-Reihe sucht noch eine Verlagsheimat. Außerdem erschienen Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.
Es liest Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 12 min)
Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielt seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen.
Beim Fabulus-Verlag erschien im September 2015 der Debut-Roman "Der Tanz der Häsin". Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan "Hannya - im Bann der Dämonin". In 2018 folgte der Urban Fantasy Thriller "Zhulong - ein Drache erwacht". Drei Bände der Trilogie "Der Masanao-Adler" liegen als Manuskript vor, der erste Band wird 2020 beim Karina Verlag erscheinen. Ein erster Fortsetzungsband der ZHULONG-Reihe sucht noch eine Verlagsheimat. Außerdem erschienen Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.
28 Minuten
Autoren:
"Sturmsonate" - ein Roman von Alexander Bertsch Teil 2
Testauszug (Hördauer ca. 28 Minuten)
Die Vergänglichkeit der Musen
Das stattliche Anwesen der Familie Obenvelder in einer süddeutschen Stadt, in einem weitläufigen, parkartigen Garten gelegen, ist dem langsamen Verfall preisgegeben. Diese Villa, die einmal das Haus der Künste genannt wurde, war früher ein Ort vielfältiger Veranstaltungen: Theater, Literatur, Konzerte, Kunstausstellungen. Initiator war Prosper O., der sich mit dieser Tätigkeit seinen Lebenstraum erfüllte.
Biographie
Alexander Bertsch wurde 1940 in Heilbronn geboren. Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und Musik in Tübingen und Stuttgart. Er lebt heute in Abstatt bei Heilbronn. 1987 erschien der Lyrikband Fluchtpunkte, es folgten die Romane Wie Asche im Wind (1993), Die endliche Reise (1999), Die Liebe, die Kunst und der Tod (2004), der Erzählband Philemons Aufzeichnungen (2006), sowie der Lyrikband Dämmerungswelten (2010). 2014 erschien der Roman Eine Sinfonie der Welt, 2015 die Fluchtgeschichte Kein Fährmann wartet am Totenfluss und 2017 der Kriminalroman Mörderische Ausgrenzungen. Außerdem schrieb Bertsch Texte für literarisches Kabarett und Theaterstücke: Träume flussabwärts (Musical, 1993), Käthchen in verschiedenen Varianten für das Theaterschiff Heilbronn (1995/96). Die listigen Weiber von Weinsberg (Schauspiel mit Musik, Weibertreufestspiele 2000), Letzte Tage in Marseille – Arthur Rimbaud, Schauspiel (Theaterschiff Heilbronn 2013). Teilnahme mit Textbeiträgen an dem Kulturprojekt ‚Segni die Pace‘ (Zeichen des Friedens) der Universität Rom (2001).
Vielleicht mögen Sie auch diese Sendung!
Cut: Jupp Stepprath
Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
"Sturmsonate" - ein Roman von Alexander Bertsch Teil 2
Testauszug (Hördauer ca. 28 Minuten)
Die Vergänglichkeit der Musen
Das stattliche Anwesen der Familie Obenvelder in einer süddeutschen Stadt, in einem weitläufigen, parkartigen Garten gelegen, ist dem langsamen Verfall preisgegeben. Diese Villa, die einmal das Haus der Künste genannt wurde, war früher ein Ort vielfältiger Veranstaltungen: Theater, Literatur, Konzerte, Kunstausstellungen. Initiator war Prosper O., der sich mit dieser Tätigkeit seinen Lebenstraum erfüllte.
Biographie
Alexander Bertsch wurde 1940 in Heilbronn geboren. Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und Musik in Tübingen und Stuttgart. Er lebt heute in Abstatt bei Heilbronn. 1987 erschien der Lyrikband Fluchtpunkte, es folgten die Romane Wie Asche im Wind (1993), Die endliche Reise (1999), Die Liebe, die Kunst und der Tod (2004), der Erzählband Philemons Aufzeichnungen (2006), sowie der Lyrikband Dämmerungswelten (2010). 2014 erschien der Roman Eine Sinfonie der Welt, 2015 die Fluchtgeschichte Kein Fährmann wartet am Totenfluss und 2017 der Kriminalroman Mörderische Ausgrenzungen. Außerdem schrieb Bertsch Texte für literarisches Kabarett und Theaterstücke: Träume flussabwärts (Musical, 1993), Käthchen in verschiedenen Varianten für das Theaterschiff Heilbronn (1995/96). Die listigen Weiber von Weinsberg (Schauspiel mit Musik, Weibertreufestspiele 2000), Letzte Tage in Marseille – Arthur Rimbaud, Schauspiel (Theaterschiff Heilbronn 2013). Teilnahme mit Textbeiträgen an dem Kulturprojekt ‚Segni die Pace‘ (Zeichen des Friedens) der Universität Rom (2001).
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Cut: Jupp Stepprath
Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick