Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
12 Minuten
Unsere Reihe  "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.

Sie hören im Teil 8/30 Lyrik  Persien

Quelle der Lesung (Auszüge) ist:

"Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,

Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.

Sprecher ist: Uwe Kullnick
12 Minuten
Unsere Reihe  “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.

Sie hören im Teil 7/30 Lyrik  Persien

Quelle der Lesung (Auszüge) ist:

“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,

Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.

Sprecher ist: Uwe Kullnick
28 Minuten
Joseph Victor (seit 1876 von) Scheffel (geboren 1826 in Karlsruhe; gestorben 1886 ebenda) war ein im 19. Jahrhundert viel gelesener deutscher Schriftsteller und Dichter, Autor von Erzählungen und Versepen sowie mehrerer bekannter Liedtexte. Er war indirekter Schöpfer des Begriffes Biedermeier.

Sprecher: Uwe Kullnick
19 Minuten
Sabine Muhl aus Hamburg hat im letzten Jahre “Der kleine Prinz” in leichte Sprache übersetzt. Leichte Sprache ist die einfachste Sprachform mit maximal 6 Wörtern pro Satz und einem Satz in einer Zeile. Bei “Deutsch als Fremdsprache” entspricht das A1 Niveau. Einfache Sprache meint dagegen auch Sätze mit einfachen Nebensatzkonstruktionen, mehreren Wörtern und auch Sätze über den Zeilenumbruch hinaus. Es gibt in Deutschland 7,5 Millionen Menschen, die funktionale Analphabeten sind. Nimmt man Menschen mit anderer Muttersprache hinzu, die Deutsch als Fremdsprache lernen, so sind es ca 14 Millionen. Autoren, die ihre Bücher für diesen Leserkreis übersetzt haben möchten, wenden sich an professionelle Übersetzerinnen wie Sabine Muhl, die auch einen eigenen Verlag für Bücher in leichter oder einfacher Sprache hat.
16 Minuten
Unsere Reihe  "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.

Sie hören im Teil 6/30 Lyrik  Persien

Quelle der Lesung (Auszüge) ist:

"Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,

Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.

Sprecher ist: Uwe Kullnick
11 Minuten
Stefan Lehnberg macht die beiden deutschen Klassiker zu Helden eines Kriminalromans

Von Miriam Seidler

Stefan Lehnberg: Durch Nacht und Wind. Die criminalistischen Werke des Johann Wolfgang von Goethe. Aufgezeichnet von seinem Freunde Friedrich Schiller.

Geheimnisvoll beginnt Stefan Lehnbergs Roman Durch Nacht und Wind. In der Vorrede spricht der fiktive Autor Friedrich Schiller von einer Begebenheit, die seinen Freund Johann Wolfgang von Goethe und ihn in „Not und Verderben“ stürzen würde, wenn sie zu ihren Lebzeiten publik würde. Ein Prolog, der schlaglichtartig und rätselhaft in die folgende Handlung einleitet, ist im Kriminalroman ein beliebtes Gestaltungselement. Allerdings wird meist der Mord oder die Empfindungen des Opfers kurz vor der Tat geschildert und somit für den Leser eine Fährte zum Täter gelegt. Stefan Lehnberg geht anders vor. Er entwirft die Fiktion, dass Schiller und Goethe, dessen Leben wie kein anderes von Tag zu Tag dokumentiert ist, eine mysteriöse Geschichte erlebt haben. In deren Verlauf werden sie auf eine noch nicht genannte Art und Weise selbst schuldig – ansonsten müssten sie die Öffentlichkeit nicht fürchten …

Den Originaltext finden SIe hier

Alle Radiobeiträge von Literaturkritik.de finden Sie hier

Gesprochen von Uwe Kullnick
44 Minuten
Wanja Belaga wurde in Moskau als eines von fünf Kindern eines Mathematiker-Paares geboren und fiel früh mit malen, musizieren und schreiben auf. Nach einer abenteuerlichen Kindheit und wirren Jugend wurde er vor allem im Münchner Nachtleben erfolgreich, gab jedoch die Kunst nie gänzlich auf. So schrieb zum Beispiel die SZ einmal aus Anlass eines seiner Konzerte: „Genie, das aus der Kälte kam“. Er gibt selten Konzerte und macht wenige Ausstellungen, auch seine Texte wurden kaum veröffentlicht. An 21. Juli spielte er Klavier, las mehrere Texte und präsentierte eine Reihe bildnerischer Arbeiten.

“Meine Arbeit ist ohne gesellschaftliche Relevanz im Bild, gegen die politische Relevanz im Wort und ohne passendes Passepartout für schubladeskes Einsortieren am Klavier.“ „ich spiele gut Klavier, manchmal sehr gut. Ich schreibe kurze Texte, die manchmal sehr lustig sind, aber auch irgendwie traurig. Ich male besser als ich Klavier spiele und zeichne auch sehr gut, aber das glaubt mir keiner“

Ohne real Erlebtes bin ich verloren, es fällt mir dann nichts ein. Weder auf dem Papier, noch auf der Leinwand. Ohne die Wirklichkeit sind auch meine Töne auf dem Klavier kaum vorstellbar. Ich brauche die Tatsachen um unsachlich zu werden. Die absolute Wahrheit macht dann Spaß, wenn sie relativiert werden kann. Aber erst das objektive Erleben, dann das subjektive Interpretieren. So kann ich also aus den wahren Geschichten unwahre spinnen, aus den Bildern des Alltags etwas neues kredenzen. Aus gehörten Tönen anderes kreieren. Ohne Fantasterei macht die ganze Wirklichkeit gar keinen Spaß!”

Es liest und spielt (Improvisationen auf dem Klavier) der Autor Wanja Belaga
15 Minuten
Bei dem 1965 in Hamburg geborenen Schriftsteller Wolfgang Herrndorf wurde 2010 ein Hirntumor diagnostiziert, der seinen baldigen Tod sehr wahrscheinlich machte. Herrndorf, der frühzeitig für einen Suizid als “Exitstrategie” entschieden hatte, hat sein Leben mit und sein Sterben an diesem Tumor für Freunde erst in einem Blog, den er später öffentlich machte, festgehalten. Dieser Blog “Arbeit und Struktur” wurde nach seinem Tod 2013 auch als Buch veröffentlicht, das im Rowohl-Verlag erschienen ist …
28 Minuten
eine Rezension von Wolfgang Funk

Sprecherin ist Marlisa Thumm

Ein Blick zurück

Einer der hellsichtigsten literarischen Texte zum Thema Brexit erschien bereits im Jahre 1998, also 18 Jahre bevor David Cameron seinem Land in Folge einer der spektakulärsten und folgenreichsten Fehleinschätzungen der politischen Geschichte Großbritanniens das Referendum zum Verbleib oder Austritt aus der Europäischen Union vom 23. Juni 2016 einbrockte. In Julian Barnes Roman England, England (auf Deutsch erstmals 1999 erschienen) kauft der Medienmogul Jack Pitman, dessen Figur mehr als nur zufällige Parallelen zu Robert Maxwell aufweist, die Isle of Wight und richtet dort einen Vergnügungspark namens ‚England England‘ ein, der es ausländischen Touristen ermöglicht, gemütlich und ohne große Strecken zurücklegen zu müssen, die Sehenswürdigkeiten Englands, oder zumindest Repliken davon, zu besichtigen. Im Roman führt der triumphale Erfolg dieser Unternehmung schließlich dazu, dass der neu gegründete und durch und durch kapitalistische Staat, der ausschließlich von Touristen und Mitarbeitern des Vergnügungsparks bewohnt ist, dem ‚alten‘ England schnell den Rang abläuft, sich von diesem unabhängig erklärt und seine Rolle in der internationalen Staatengemeinschaft einnimmt. Während ‚England England‘ also dementsprechend zum Mitglied der EU wird, kehrt das alte England, das sich inzwischen in ‚Anglia‘ umbenannt hat, zu einem vorindustriellen Lebens- und Entwicklungsstand zurück. Jedwede internationale und nationale Infrastruktur bricht zusammen und das soziale, kulturelle und ökonomische Leben konzentriert sich ausschließlich auf die Dorfgemeinschaft. Als Folge entstehen neue, alte Brauchtümer, Dialekte und Identifikationsmuster.

Den Text der Rezension lesen Sie hier

Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
23 Minuten
Zwölf gruselige Kriminalgeschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in München, angelehnt an Ereignisse und Legenden von der Eisenzeit bis in die Gegenwart: Warum die Kelten ihre Heimat verloren und wie grausam sie ihre Feinde behandelten. Auf welche Weise eine Hebamme und der Scharfrichter die Faust Gottes entlarvten. Wie eine Frau trotz ihrer Unschuld in die erbarmungslosen Fänge der Inquisition geriet. Oder weshalb der Türmer von Sankt Peter vor Angst fast wahnsinnig wurde.

Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie promovierte über „Das Lachen“.

Nach Stationen bei Bertelsmann und A.T.Kearney ist sie heute Autorin und freie Lehrbeauftragte.

Stefanie Gregg schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten, die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden: u.a. – 3. Platz beim Meerbuscher Literaturpreis, 3. Platz beim 8. Alfa Multimediawettbewerb,- Shortlist zum 18. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb, – Shortlist des Irseer Pegasus.

Mit ihrer Familie wohnt die Autorin in der Nähe von München.

Sie ist Mitglied im Autorenverband DAS SYNDIKAT und im Netzwerk der Krimiautorinnen MÖRDERISCHE SCHWESTERN.

Weitere Bücher:

Der Sommer der blauen Nächte

Mein schlimmster schönster Sommer

Duft nach Weiß

Angela Eßer wurde in Krefeld geboren, studierte Theaterwissenschaft und war als pädagogische Mitarbeiterin bei der VHS München und am Theater tätig. Unter dem Titel “Mordshunger” gibt sie mörderische Kochseminare, in denen die Ess- und Trinkvorlieben von berühmten Privatdetektiven und Kommissaren aus der Kriminalliteratur aufgedeckt werden. Sie ist Organisatorin von Krimifestivals, Initiatorin von „Bloody Cover“ sowie Herausgeberin von Krimi-Anthologien.

Ihre Geschichte “6 Uhr 23 – Guten Morgen München” aus der Anthologie München blutrotwurde nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 – Sparte Kurzkrimi. Im November 2011 gründete sie gemeinsam mit Nina George (Publizistin, Hamburg) die Initiative “JA zum Urheberrecht”.

Von 2005 – 2012 war sie Sprecherin des SYNDIKATs, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, und von 2014-2018 organisierte sie die CRIMINALE, das größte deutschsprachige Krimifestival.

2018 erhielt sie das Krimistipendium “Tatort Töwerland” auf Juist.

Weitere Bücher:

Menüthek Krimi – ars vivendi

“Die Zeugin” in: Mörderischer Gardasee – Gmeiner Verlag

“Tatort München – oder die Münchner Krimiszene von den Anfängen bis heute im Schnelldurchlauf” in: Literatur Geschichte Münchens – Verlag Friedrich Pustet

erscheint im Herbst 2019

„Der Friedhof der schönen Dinge“ in: “Die gruseligsten Orte in Köln”

erscheint im Frühjahr

Mörderisches Juist (Herausgeberin und eine Geschichte)

Es moderiert Uwe Kullnick
1 Stunde 6 Minuten
Zwölf gruselige Kriminalgeschichten von zwölf Autoren über zwölf reale Orte in München, angelehnt an Ereignisse und Legenden von der Eisenzeit bis in die Gegenwart: Warum die Kelten ihre Heimat verloren und wie grausam sie ihre Feinde behandelten. Auf welche Weise eine Hebamme und der Scharfrichter die Faust Gottes entlarvten. Wie eine Frau trotz ihrer Unschuld in die erbarmungslosen Fänge der Inquisition geriet. Oder weshalb der Türmer von Sankt Peter vor Angst fast wahnsinnig wurde.

Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie promovierte über „Das Lachen“. Nach Stationen bei Bertelsmann und A.T.Kearney ist sie heute Autorin und freie Lehrbeauftragte. Stefanie Gregg schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzgeschichten, die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden: u.a. – 3. Platz beim Meerbuscher Literaturpreis, 3. Platz beim 8. Alfa Multimediawettbewerb,- Shortlist zum 18. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb, – Shortlist des Irseer Pegasus. Mit ihrer Familie wohnt die Autorin in der Nähe von München. Sie ist Mitglied im Autorenverband DAS SYNDIKAT und im Netzwerk der Krimiautorinnen MÖRDERISCHE SCHWESTERN.

Weitere Bücher:

Der Sommer der blauen Nächte Mein schlimmster schönster Sommer Duft nach Weiß

Angela Eßer wurde in Krefeld geboren, studierte Theaterwissenschaft und war als pädagogische Mitarbeiterin bei der VHS München und am Theater tätig. Unter dem Titel “Mordshunger” gibt sie mörderische Kochseminare, in denen die Ess- und Trinkvorlieben von berühmten Privatdetektiven und Kommissaren aus der Kriminalliteratur aufgedeckt werden. Sie ist Organisatorin von Krimifestivals, Initiatorin von „Bloody Cover“ sowie Herausgeberin von Krimi-Anthologien.

Ihre Geschichte “6 Uhr 23 – Guten Morgen München” aus der Anthologie München blutrotwurde nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 – Sparte Kurzkrimi. Im November 2011 gründete sie gemeinsam mit Nina George (Publizistin, Hamburg) die Initiative “JA zum Urheberrecht”.

Von 2005 – 2012 war sie Sprecherin des SYNDIKATs, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, und von 2014-2018 organisierte sie die CRIMINALE, das größte deutschsprachige Krimifestival.

2018 erhielt sie das Krimistipendium “Tatort Töwerland” auf Juist.

Weitere Bücher:

Menüthek Krimi – ars vivendi

“Die Zeugin” in: Mörderischer Gardasee – Gmeiner Verlag

“Tatort München – oder die Münchner Krimiszene von den Anfängen bis heute im Schnelldurchlauf” in: Literatur Geschichte Münchens – Verlag Friedrich Pustet

erscheint im Herbst 2019

„Der Friedhof der schönen Dinge“ in: “Die gruseligsten Orte in Köln”

erscheint im Frühjahr

Mörderisches Juist (Herausgeberin und eine Geschichte)

Es moderiert Uwe Kullnick
12 Minuten
Alf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg – sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick
18 Minuten
eine Rezension von Stefan Höppner

Sprecherin ist Marlisa Thumm

Mehr als 30 Jahre ist es her, seit die Arno Schmidt Stiftung begann, die Werke des Autors herauszugeben – in der sogenannten Bargfelder Ausgabe. Sie heißt so nach dem kleinen Heidedorf, in dem Schmidt seine letzten 21 Lebensjahre verbracht hat und in dem seine Witwe und Jan Philipp Reemtsma wenige Jahre später die Stiftung ins Leben riefen. Ab 1985 erschienen dort sorgfältige und ästhetisch ansprechende Editionen seiner Werke, gestaltet vom preisgekrönten Typografen Friedrich Forssmann. Dazu kommt eine ganze Korona von Einzelausgaben, Briefwechseln, Supplementen, Hörbüchern, Fotobänden und vielen weiteren Publikationen, zu deren letzten Höhepunkten die ausführliche Bildbiografie von Fanny Esterházy zählt. Bis Mitte der 1990er Jahre erschienen die Bände in rascher Folge, die verbleibenden Lücken wurden aber nur langsam gefüllt. Inzwischen war sogar der Zürcher Haffmans Verlag pleite gegangen, der die Ausgabe über lange Jahre betreut hatte, und Suhrkamp war in die Bresche gesprungen …

Den Text der Rezension lesen Sie hier

Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
22 Minuten
Der Grafiker und Illustrator Alfred Kubin, bekannt durch seine Gestaltungen von Werken E.T.A. Hofmanns oder E.A. Poes, hat einen einzigen Roman geschrieben: Die andere Seite. Er handelt vom Leben in und vom Untergang des fantastischen “Traumreichs”, das der geheimnisvolle Claus Patera, ein ehemaliger Klassenkamerad der Hauptfigur dieses Buches, in Asien gegründet hat …

Den Text der Rezension finden Sie hier.
8 Minuten
Der Literarische Salon vom 13. Juli 2019 (Moderation Prof. Dr. Klaus Wolf)

Dichterlesung mit Georg Klein im chinesischen Saal des Schlosses Edelstetten. Musikalische Umrahmung durch die Musica Annensis (Kammermusikensemble des Augsburger St.-Anna-Gymnasiums).

Georg Klein las seine Erzählung “Herzsturzbesinnung” das erste mal vor Publikum.

Im Anschluss daran wurde die Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. durch die Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Wolf und Christian Ferstl unterzeichnet.*

*Die Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. setzt sich für die Pflege der Mundart und zur Förderung der bayerischen und deutschen Dialektforschung ein. Sie hat ihren Sitz in Tirschenreuth.

Unterzeichnung der Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V.

Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte die Romane «Libidissi», «Barbar Rosa», «Die Sonne scheint uns» und «Sünde Güte Blitz» sowie die Erzählungsbände «Anrufung des Blinden Fisches», «Die Logik der Süße» und «Von den Deutschen». Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für «Roman unserer Kindheit» erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse. 2013 erschien sein Roman «Die Zukunft des Mars». Mit «Miakro» war er 2018 für den Preis der Leipziger Buchmesse und für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis nominiert.

Georg Klein stand auf der Shortlist des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2018