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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
1 Stunde 12 Minuten
Der Literarische Salon vom 13. Juli 2019 (Moderation Prof. Dr. Klaus Wolf)

Dichterlesung mit Georg Klein im chinesischen Saal des Schlosses Edelstetten. Musikalische Umrahmung durch die Musica Annensis (Kammermusikensemble des Augsburger St.-Anna-Gymnasiums). Georg Klein las seine Erzählung “Herzsturzbesinnung” das erste mal vor Publikum.

Im Anschluss daran wurde die Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. durch die Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Wolf und Christian Ferstl unterzeichnet.* *Die Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V. setzt sich für die Pflege der Mundart und zur Förderung der bayerischen und deutschen Dialektforschung ein. Sie hat ihren Sitz in Tirschenreuth.

Unterzeichnung der Kooperationsurkunde zwischen dem Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten e.V. und der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft e.V.

Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte die Romane «Libidissi», «Barbar Rosa», «Die Sonne scheint uns» und «Sünde Güte Blitz» sowie die Erzählungsbände «Anrufung des Blinden Fisches», «Die Logik der Süße» und «Von den Deutschen». Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen; für «Roman unserer Kindheit» erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse. 2013 erschien sein Roman «Die Zukunft des Mars». Mit «Miakro» war er 2018 für den Preis der Leipziger Buchmesse und für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis nominiert.

Georg Klein stand auf der Shortlist des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2018
14 Minuten
Der dem Autor gewidmete Band in der Reihe TEXT + KRITIK enthält überraschende Deutungen

eine Rezension von Martin Lowsky

Sprecherin ist Marlisa Thumm

Die Bände der renommierten Reihe TEXT + KRITIK – über 150 sind mittlerweile erschienen – befassen sich jeweils mit einem Schriftsteller, dem sie etwa ein Dutzend Essays oder Aufsätze widmen, teils überblicksartige, teils auf ein Werk oder einen Schaffensaspekt bezogene. Ferner enthält jeder Band zwei oder drei wenig bekannte Primärtexte sowie eine Bibliografie. Die Neuauflage eines Bandes ist im Allgemeinen ein anderes Werk mit neuen Autoren, sodass in der Reihe kontinuierlich die nachwachsenden Forscher zu Wort kommen. All dies gilt auch für die jetzt erschienene Neuauflage des Bandes Theodor Fontane; keiner ihrer Beiträger war in der vorhergehenden Auflage von 1999 vertreten. Dieser Band enthält drei Texte Fontanes, darunter zwei Gedichte, und 16 Essays sowie eine Bibliografie von Wolfgang Rasch, die in 52 (!) eng gedruckten und sorgfältig gegliederten Spalten die Sekundärliteratur der letzten 14 Jahre auflistet.

Den Text der Rezension lesen Sie hier

Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
13 Minuten
Otto Abts neues Buch von 2018 enthält Haiku und Senryu sowie einen Essay zu drei javanischen Zeremonien, wovon das Tedak Siti (Die ersten Schritte des Babys) auszugsweise vorgestellt wird. Ob das seine Berechtigung hat? Hören Sie selbst – und hören Sie auch hinein in die Klänge des Siegener Gamelan Orchesters, dessen Gründer und private Inhaber Otto Abt und seine Frau sind. Sie spielen traditionelle zentraljavanische Gamelanmusik.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
15 Minuten
Alf Poss war ein Vordenker seiner Zeit, nicht nur mit seiner Prosa. „Hinausgeschwommen“ bewegte er sich gedanklich in eine ferne Zukunft. Auch mit seinem Theaterstück „Wie ein Auto funktionierte“ nahm er 1970 schon das Ende des Autozeitalters vorweg – sozusagen als Metapher einer Zeitenwende. Ebenso sein Theaterstück „Zwei Hühner werden geschlachtet“ war mehr als ein archaisches Ritual auf der Theaterbühne – aus heutiger Sicht ein voraus genommener Blick auf die Massentierhaltung. Grosse schriftstellerische Vielseitigkeit bewies Alf Poss in seinen zahlreichen modernen Hörspielen zum Beispiel „Besuch aus London“ und in seinen späteren Gedichten.

Sprecher: Uwe Kullnick
11 Minuten
Unsere Reihe  “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.

Sie hören im Teil 5/30 Lyrik  Vorderer Osten/Araber

Quelle der Lesung (Auszüge) ist:

“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,

Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.

Sprecher ist: Uwe Kullnick
22 Minuten
Der Amazon Kindle Storyteller Award 2017 ging an die Journalistin und Jugendbuchautorin Mira Valentin für ihr außergewöhnliches Buch "Der Mitreiser und die Überfliegerin".

Das Interview auf der Buchmesse führte Susanna Bummel-Vohland

Wir bitten für die eingeschränkte Tonqualität während der ersten 9 Minuten um Entschuldigung.

Mira Valentin war jahrelang Journalistin für Jugend-, Frauen- und Pferdezeitschriften. Seit 2018 schreibt sie hauptberuflich Fantasybücher – ein Traum, den sie seit ihrem zwölften Lebensjahr verfolgt. Gemeinsam mit Sam Feuerbach und Greg Walters bildet sie die Autorenvereinigung "Weltenbauer". In der Öffentlichkeit tritt sie grundsätzlich in einem Cosplay auf, das entweder eine Figur aus ihren eigenen Büchern zeigt oder die Protagonisten befreundeter Autoren darstellt.

Auszeichnungen:

Platz 2 der besten deutschsprachigen Debütautoren 2016 bei Lovelybooks.

Gewinner des Kindle Storyteller Awards 2017 für "Der Mitreiser und die Überfliegerin".

Nominiert für den Deutschen Phantastik Preis und den Skoutz Award 2018 mit "Enyador".
23 Minuten
Manfred Orlick erinnert an den Lyriker, Publizisten und Übersetzer des beginnenden Biedermeier Gustav Schwab und seine Fehde mit Heine. Vor allem aber an seine klassischen Sagen des Altertums.

Sprecherin ist Susanna Bummel-Vohland

Den Text der Rezension lesen Sie hier

Die Texte aller Radio-Rezensionen finden Sie hier
33 Minuten
Der Holzbildhauer Christoph Rodt ist einer der bedeutendsten Künstler Schwabens.

Mit seinem regional auf den Bereich zwischen Illertissen und Gundelfingen, Neresheim und Schwabmünchen konzentrierten Werk beschreitet Rodt den Weg vom Manierismus der Spätrenaissance zum Frühbarock. Er ist einer der wenigen Künstler (um 1578-1634), in dessen Werk sich dieser Weg unmittelbar widerspiegelt.

Der im Jahr 1604 aufgestellte, noch von Ferdinand Vöhlin beauftragte Epitaphaltar in der Illertisser Stadtpfarrkirche St. Martin, ist eines der frühen Werke Rodts. Das Hauptwerk des Meisters war wohl der im Jahr 1628 im Chorbogen der Roggenburger Klosterkirche aufgestellte Kreuzaltar. Er galt den Zeitgenossen als »Wunder der Kunst« und war so beeindruckend, dass selbst der schwedische König Gustav Adolf ihn im Dreißigjährigen Krieg unter seinen persönlichen Schutz stellte, während anderenorts Kircheninventar von seinen Soldaten rücksichtslos geplündert und zerstört wurde.

In dem nun erscheinenden Band ist die kunsthistorische Dissertation von Georg Hartmetz mit zahlreichen neuen Aufnahmen von Josef Seitz illustriert.

Eine wahre Augenweide.

Georg Hartmetz ist in Mühldorf am Inn geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte er eine Bildhauerlehre in Garmisch-Partenkirchen. An der Fachakademie in München wurde er dann zum staatlich geprüften Restaurator ausgebildet. Es folgte ein Studium der Kunstgeschichte an der LMU (Magisterarbeit über die Pietà-Darstellungen von Ignaz Günther) und schließlich der Promotion über Leben und Werk von Christoph Rodt bei Prof. Ulrich Söding (2016).

Heute arbeitet Hartmetz als Dozent an der Fachakademie für Restauratoren in München. Er unterrichtet dort die Fächer Kunstgeschichte, Fachtechnologie und Fachpraxis.
34 Minuten
In unserer Serie Sonntagslyrik hören Sie heute Gedichte und Balladen von Theodor Fontane. Im Rahmen der kleinen Reihe Wiedergehört suchte Uwe Kullnick Gedichte und Balladen aus der Zeit von 1840 – 1892 aus. Die Texte wurden der 4 bändigen Ausgabe „Theodor Fontane, Werke , Schriften und Briefe.“ Carl Hanser Verlag 1962 entnommen.-

Sprecher: Uwe Kullnick
7 Minuten
Macbeth ist tot – enthauptet. Der Vorhang fällt im Swan Theatre der Royal Shakespeare Company. Beifallsstürme. Ein einziger Zuschauer liegt aber regungslos und zusammengesackt in seinem Sessel. Herbeigeeilte Rettungssanitäter können nichts mehr ausrichten. War es ein Herzinfarkt oder Fremdeinwirkung? Der Tote ist Professor Adrian Thompson, der, wie die meisten Zuschauer, Teilnehmer einer Konferenz über die Urheberschaft der Werke William Shakespeares ist. Hier sollten die Argumente und Gegenargumente der verfeindeten Stratfordianer und Oxfordianer aufeinanderprallen. Wer war der Verfasser der weltberühmten Theaterstücke – der einfache Handwerkersohn aus dem „Kuhdorf“ Stratford oder der Earl of Oxford, der den Namen „Shakespeare“ als Pseudonym verwendete?

Eine Rezension von  Manfred Orlick

gelesen von Uwe Kullnick

Den Text zur Rezension finden Sie hier.
16 Minuten
Unsere Reihe  "Historische Lyrik des Ostens" zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.

Sie hören im Teil 4/30 Lyrik  Vorderer Osten/Araber

Quelle der Lesung (Auszüge) ist:

"Lyrik des Ostens" Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,

Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.

Sprecher ist: Uwe Kullnick
22 Minuten
Auch das Gedicht vom Tantenmörder aus der Feder von Frank Wedekind ist in dieser neuen bayerischen Literaturgeschichte zu finden. Von den Tagen der Agilolfinger im 8. Jahrhundert bis zu dem Sprachvirtuosen Gerhard Polt reicht das Spektrum der dargebotenen und erläuterten Texte.

1300 Jahre Geschichte der Literatur auf dem Gebiet des heutigen Bayern werden in diesem Band knapp, kundig und anhand vieler Beispiele vorgestellt. Die gut organisierte Themenvielfalt umfasst religiöse Literatur und mittelalterliche Heldendichtung – zum Beispiel das Hildebrandslied – ebenso wie die Literatur im konfessionellen Zeitalter mit Autoren wie Hans Sachs und Konrad Peutinger oder etwa Werken zwischen Türkenmode und Aufklärung beispielsweise von Johann Emanuel Schikaneder, dem Librettisten von Mozarts Zauberflöte, und ebenso Schöpfungen der jüngeren Geschichte und Gegenwart von Autoren wie Felix Dahn bis hin zu Herbert Achternbusch und Django Asül. Es gilt, viel zu entdecken, vielem wieder zu begegnen und Hunderte von Anregungen für neue Leseerlebnisse zu erhalten!

Prof. Dr. Klaus Wolf ist Universitätsprofessor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt Bayern. Der ausgewiesene Fachmann für bayerische Literatur lehrt und forscht an der Universität Augsburg. Er betreut den Masterstudiengang Germanistik, leitet Archiv und Forschungsstelle für Literatur aus Schwaben (ALS), ist ordentliches Mitglied der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Ordentliches Mitglied des Instituts für Europäische Kulturgeschichte, Erster Vorsitzender des Vereins "Literaturschloss Edelstetten", u.v.a.

Literatur Radio Hörbahn on Stage

Das Literatur Radio Hörbahn lädt zur Lesung ein.

An jedem 1. und 4. Donnerstag um 19 Uhr (Einlass 18:00) lädt das Literatur Radio Hörbahn in die P-Bar, Das Provisorium ein. Präsentiert wird entweder ein/e Autor/in, ein Buch oder ein literarisches Projekt. Die AutorInnen lesen aus ihren Werken und erzählen über die Entstehung, Recherche, Hindernisse und Anekdoten. Anschließend gibt es ein kleines Interview, und auch die Zuhörer dürfen Fragen stellen.

Die Abende umfassen alle Formen der Literatur – Lyrik, Prosa, Romanauszüge, Kurzgeschichten, kurze Erzählungen, experimentelle Texte, Diskussionsrunden, Hörspiele usw. Wir freuen uns auf alle Themen, alle Genres, auf Selfpublisher ebenso wie auf etablierte Verlagsautoren und abgefahrene Fische.

Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und mit eurer Erlaubnis für unser internationales Publikum erreichbar ins Internet gestellt. Das Literatur Radio Hörbahn kann von AutorInnen selbstverständlich verlinkt und für eigene (Marketing-) Zwecke verwendet werden. Bei Texten, die in Verlagen veröffentlicht wurden, sollte vorher die Genehmigung der Verlage zur Veröffentlichung im Radio vorliegen.

Wer aktiv dabei sein möchte, schickt bitte eine Mail an literaturradio@online.ms, Stichwort "Hörbahn on Stage". Wir benötigen eine kurze, aussagekräftige Anfrage.
9 Minuten
Auch das Gedicht vom Tantenmörder aus der Feder von Frank Wedekind ist in dieser neuen bayerischen Literaturgeschichte zu finden. Von den Tagen der Agilolfinger im 8. Jahrhundert bis zu dem Sprachvirtuosen Gerhard Polt reicht das Spektrum der dargebotenen und erläuterten Texte.

1300 Jahre Geschichte der Literatur auf dem Gebiet des heutigen Bayern werden in diesem Band knapp, kundig und anhand vieler Beispiele vorgestellt. Die gut organisierte Themenvielfalt umfasst religiöse Literatur und mittelalterliche Heldendichtung – zum Beispiel das Hildebrandslied – ebenso wie die Literatur im konfessionellen Zeitalter mit Autoren wie Hans Sachs und Konrad Peutinger oder etwa Werken zwischen Türkenmode und Aufklärung beispielsweise von Johann Emanuel Schikaneder, dem Librettisten von Mozarts Zauberflöte, und ebenso Schöpfungen der jüngeren Geschichte und Gegenwart von Autoren wie Felix Dahn bis hin zu Herbert Achternbusch und Django Asül. Es gilt, viel zu entdecken, vielem wieder zu begegnen und Hunderte von Anregungen für neue Leseerlebnisse zu erhalten!

Prof. Dr. Klaus Wolf ist Universitätsprofessor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt Bayern. Der ausgewiesene Fachmann für bayerische Literatur lehrt und forscht an der Universität Augsburg. Er betreut den Masterstudiengang Germanistik, leitet Archiv und Forschungsstelle für Literatur aus Schwaben (ALS), ist ordentliches Mitglied der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Ordentliches Mitglied des Instituts für Europäische Kulturgeschichte, Erster Vorsitzender des Vereins "Literaturschloss Edelstetten", u.v.a.

Literatur Radio Hörbahn on Stage

Das Literatur Radio Hörbahn lädt zur Lesung ein. An jedem 1. und 4. Donnerstag um 19 Uhr (Einlass 18:00) lädt das Literatur Radio Hörbahn in die P-Bar, Das Provisorium ein. Präsentiert wird entweder ein/e Autor/in, ein Buch oder ein literarisches Projekt. Die AutorInnen lesen aus ihren Werken und erzählen über die Entstehung, Recherche, Hindernisse und Anekdoten. Anschließend gibt es ein kleines Interview, und auch die Zuhörer dürfen Fragen stellen. Die Abende umfassen alle Formen der Literatur – Lyrik, Prosa, Romanauszüge, Kurzgeschichten, kurze Erzählungen, experimentelle Texte, Diskussionsrunden, Hörspiele usw. Wir freuen uns auf alle Themen, alle Genres, auf Selfpublisher ebenso wie auf etablierte Verlagsautoren und abgefahrene Fische.

Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und mit eurer Erlaubnis für unser internationales Publikum erreichbar ins Internet gestellt. Das Literatur Radio Hörbahn kann von AutorInnen selbstverständlich verlinkt und für eigene (Marketing-) Zwecke verwendet werden. Bei Texten, die in Verlagen veröffentlicht wurden, sollte vorher die Genehmigung der Verlage zur Veröffentlichung im Radio vorliegen.

Wer aktiv dabei sein möchte, schickt bitte eine Mail an literaturradio@online.ms, Stichwort "Hörbahn on Stage". Wir benötigen eine kurze, aussagekräftige Anfrage.
1 Stunde 6 Minuten
Ein literarisch-musikalischer Abend mit Alois Prinz und Johannes Öllinger (Gitarre) im Schwäbischen Literaturschloss Edelstetten am Samstag, den 29. Juni 2019, 19 Uhr vor dem Chinesischen Saal.

Hermann Hesse hatte zu seinem Vater Johannes Hesse ein schwieriges Verhältnis. Er bewunderte und hasste ihn. Weil er den Vorstellungen seiner Eltern nicht entsprach, steckten sie ihn sogar in ein „Irrenhaus“. Hermann Hesse wurde später selber Vater von drei Söhnen. Als seine erste Ehe zerbrach, gab er seine Kinder weg, doch viele seiner Briefe zeigen auch, dass er ein teilnehmender und liebevoller Vater war. Alois Prinz, der eine viel beachtete Biographie über Hermann Hesse verfasst hat, präsentiert den berühmten Autor in einem ungewohnten Licht – als Sohn und Vater. Neben Auszügen aus seinem Buch liest er aus Briefen Hesses an seine Söhne und zeigt Bilder. Johannes Öllinger spielt dazu an der klassischen Gitarre Stücke von Bach bis hin zu modernen Komponisten und greift die Ambivalenz der Vater-Sohn-Beziehung musikalisch auf.

Alois Prinz, geboren 1958, gehört zu den hochkarätigen und viel beachteten Autoren im Bereich Biografien. Er studierte Literaturwissenschaft, Politologie und Philosophie, parallel dazu absolvierte er eine journalistische Ausbildung. Bekannt wurde er durch seine Biografien über Georg Forster, Hannah Arendt, Hermann Hesse, Ulrike Meinhof, Franz Kafka, den Apostel Paulus oder Jesus, Dietrich Bonhoeffer und Martin Luther King. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Evangelischen Buchpreis für die Arendt-Biografie und den Deutschen Jugendliteraturpreis für seine Biografie über Ulrike Meinhof sowie 2017 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur für sein Gesamtwerk.

Johannes Öllingers: Das Spektrum des Gitarristen Johannes Öllinger, geboren 1981, reicht von Alter Musik auf historischen und modernen Instrumenten über das klassische Gitarrenrepertoire bis hin zu zeitgenössischermusik verschiedener Genres. Er konzertiert mit den führenden Orchestern und Ensembles wie dem Symphonieorchester des BR, dem Ensemble musikFabrik (Köln) oder dem Ensemble Resonanz (Hamburg). Seine mittlerweile vierte Solo-CD widmet sich den Suiten J. S. Bachs. Erwähnt sei auch sein Brieflieder-Programm, bei dem er Zitate aus Briefen bedeutender Persönlichkeiten vertont. Zuletzt wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2017 ausgezeichnet.
25 Minuten
Ein verhängnisvolles Versprechen bestimmt das Schicksal einer jungen Künstlerin

Deutschland, 1939: Ida besucht ein Pensionat für höhere Töchter am Bodensee. Ihre Leidenschaft gilt der Malerei, sie träumt von einer Zukunft als gefeierte Künstlerin. Doch als ihre Schwester Alice im Kindbett stirbt, verspricht Ida, sich um ihr Kind und ihren Mann zu kümmern.

Inmitten der aufgeladenen Vorkriegsstimmung versucht Ida verzweifelt, den Tod ihrer Schwester und die Erwartungen ihrer Eltern zu verdrängen. Zutiefst erschüttert sieht sie ihre Zukunftspläne zerstört. Da trifft sie Viktor wieder, der schon seit frühester Jugend in sie verliebt ist, und sie stürzt sich Hals über Kopf in einen Flirt. Wenig später bricht der Krieg aus …

Yngra Wieland war Tänzerin, Galeristin, Managerin beim Musikfernsehen. Heute ist sie Heilpraktikerin für Psychotherapie, hält Seminare und Vorträge. Seit 2013 ist sie Mitglied der Meisterklasse der WortWerkstatt SCHREIBundWEISE, geleitet von der Autorin und Dozentin Diana Hillebrand. Stimmbildung und Sprachcoaching u. a. bei Juliane Breinl, Ute Bronder, Matthias Rehrl sowie der Sprecherakademie München. Seit 2015 regelmäßig Lesungen auf der LBM.

2015 gewann sie zusammen mit der Autorin Gaby Kilian den 1. Platz des Autorenwettbewerbs der Stadt Landsberg am Lech. Die Kurzgeschichte erschien in der Anthologie „Sagenhafte Verbrechen aus dem Lechrain“.

2015 erschien ihr erster historischer Roman „Der Tanz der Schäfflerin“ im Burgenwelt Verlag. Der zweite Band „Das Schicksal der Schäfflerin“ erschien im Dezember 2016.

Sie ist Mitglied im Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA) und der Montségur Autorenvereinigung.

Yngra Wieland wird von der Literaturagentur Scripta, München vertreten.