Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
1 Stunde 24 Minuten
Zweiter Teil der spannenden Saga um Dr. Faustus. Ein faustisches Spektakulum mit Musik, Puppen, Gift und Zauberei!
Der goldene Herbst 1518 neigt sich dem Ende. Sechs Jahre sind vergangen, seitdem der berühmte Magier Johann Georg Faustus aus Nürnberg geflohen ist. Sein Ruhm ist gewachsen, selbst an den Höfen von Herzögen, Grafen und Bischöfen sucht man seinen Rat. So als würde der Herrgott – oder sein böser Gegenspieler? – eine schützende Hand über ihn halten. Gemeinsam mit seinem neuen Gefährten Karl Wagner und der jungen Gauklerin Greta, seiner Ziehtochter, reist er als Quacksalber und Astrologe durch die Lande. Doch Johann spürt, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Sein Erzfeind Tonio ist noch nicht besiegt. Tief im Inneren weiß Johann, dass das Böse zurückkehren und erneut seine Hand nach ihm ausstrecken wird …
Oliver Pötzsch: Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der “Henkerstochter”-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
Veranstalterr: Krimifestival München Ullstein Verlag, List Hardcover
Krimifestival, Planung und Realisation: Sabine Thomas
Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
Der goldene Herbst 1518 neigt sich dem Ende. Sechs Jahre sind vergangen, seitdem der berühmte Magier Johann Georg Faustus aus Nürnberg geflohen ist. Sein Ruhm ist gewachsen, selbst an den Höfen von Herzögen, Grafen und Bischöfen sucht man seinen Rat. So als würde der Herrgott – oder sein böser Gegenspieler? – eine schützende Hand über ihn halten. Gemeinsam mit seinem neuen Gefährten Karl Wagner und der jungen Gauklerin Greta, seiner Ziehtochter, reist er als Quacksalber und Astrologe durch die Lande. Doch Johann spürt, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Sein Erzfeind Tonio ist noch nicht besiegt. Tief im Inneren weiß Johann, dass das Böse zurückkehren und erneut seine Hand nach ihm ausstrecken wird …
Oliver Pötzsch: Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der “Henkerstochter”-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.
Veranstalterr: Krimifestival München Ullstein Verlag, List Hardcover
Krimifestival, Planung und Realisation: Sabine Thomas
Aufnahme, Schnitt und Realisation: Uwe Kullnick
18 Minuten
Zusammen mit der Gruppe „Das Konvolut“ hat Fridolin Schley die Erzählung “Die Königin” aus seinem bei der autorenedition sarabande erschienenen E-Book “Die leuchtende Stadt” als Hörstück inszeniert und aufgenommen. „Das Konvolut” folgt dem musikalischen Prinzip des Zusammenfließens. Ein Ton ist nichts ohne seinen Zusammenhang, der im Moment des Entstehens schon wieder vergeht. Und dabei doch etwas hinterlässt. So versteht die Gruppe auch Literatur. Nicht als in papiernen Stein gehauen, sondern als Klangtexte voller Rhythmus, Stimmen und Melodie. Meistens interpretiert die Gruppe Stadtgeschichten. Denn auch die Stadt bedeutet größtmögliche, unentwegt zusammen und durcheinander fließende Vielfalt auf kleinstem Raum. „Das Konvolut“ öffnet diese Hörräume und bespielt sie als urbane Narration in Schizophonie. “Das Konvolut” sind: Katharina Neudorfer (Stimme), Erik Weingarten (Sound) und Kilian Kemmer (Keys).
Redaktion: Literaturportal Bayern
Realisierung: ukullnick
Redaktion: Literaturportal Bayern
Realisierung: ukullnick
10 Minuten
In der Edition „Die DDR im Blick der Stasi“ offenbaren diese Berichte einen Eindruck von Realitätsnähe und Weltfremde
Eine Rezension von Manfred Orlick
Die Zentrale Auswertungs- und Informationsgruppe (ZAIG) war das „Funktionalorgan“ des Ministers für Staatssicherheit und somit die wichtigste Schaltstelle im Ministerium für Staatssicherheit (MfS), in der nahezu alle komplexen Stabsfunktionen konzentriert waren. Zu den Aufgaben der ZAIG zählte unter anderem auch die Berichterstattung an die engere Partei- und Staatsführung der DDR – vor allem die Mitglieder des SED-Politbüros wurden über einzelne sicherheitspolitische Ereignisse und Vorgänge in Kenntnis gesetzt. Über 36 Jahre wurden Berichte in unterschiedlichen Formen angefertigt, die heute eine zeitgeschichtliche Quelle von hohem historischen Wert sind …
Es las Uwe Kullnick
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Eine Rezension von Manfred Orlick
Die Zentrale Auswertungs- und Informationsgruppe (ZAIG) war das „Funktionalorgan“ des Ministers für Staatssicherheit und somit die wichtigste Schaltstelle im Ministerium für Staatssicherheit (MfS), in der nahezu alle komplexen Stabsfunktionen konzentriert waren. Zu den Aufgaben der ZAIG zählte unter anderem auch die Berichterstattung an die engere Partei- und Staatsführung der DDR – vor allem die Mitglieder des SED-Politbüros wurden über einzelne sicherheitspolitische Ereignisse und Vorgänge in Kenntnis gesetzt. Über 36 Jahre wurden Berichte in unterschiedlichen Formen angefertigt, die heute eine zeitgeschichtliche Quelle von hohem historischen Wert sind …
Es las Uwe Kullnick
Den Text der Rezension finden Sie hier.
10 Minuten
Volker Demuth schreibt über den Großvaterbauernhof und seine eigene Geschichte.
Eine Rezension von Georg Patzer
„Tatsächlich begann ich im Bauernhaus der Großeltern ein Gespür für einen Ort zu entwickeln, an dem vieles verschwunden und unsichtbar geworden war, das dabei jedoch nicht aufgehört hatte, Teil und Wirkkraft der Gegenwart zu sein, selbst wenn ich mich nicht in der Lage sah, mir irgendetwas davon erklären zu können.“ Kindheitserinnerungen an einen schwäbischen Bauernhof, in der Nähe von Ulm, den der Urgroßvater nicht geerbt, sondern 1890 gekauft hat und damit vom Tagelöhner zum Grundbesitzer wurde. Volker Demuth erzählt von seinen Kinderspielen und Entdeckungsreise im Haus und auf der Bühne (schwäbisch für Dachboden) und geht dabei bis zurück zum Bauernkrieg im 16. Jahrhundert, denn offensichtlich hat dieser Bauernhof in jener Zeit eine große Rolle gespielt: Auf diesem Hof haben sich die aufständischen Bauern getroffen und zogen dann durch das Land, bis sie blutig besiegt wurden. Ihre berühmten „Zwölf Artikel“ nahmen hier ihre Gestalt an …
Es las Marlisa Thumm
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Eine Rezension von Georg Patzer
„Tatsächlich begann ich im Bauernhaus der Großeltern ein Gespür für einen Ort zu entwickeln, an dem vieles verschwunden und unsichtbar geworden war, das dabei jedoch nicht aufgehört hatte, Teil und Wirkkraft der Gegenwart zu sein, selbst wenn ich mich nicht in der Lage sah, mir irgendetwas davon erklären zu können.“ Kindheitserinnerungen an einen schwäbischen Bauernhof, in der Nähe von Ulm, den der Urgroßvater nicht geerbt, sondern 1890 gekauft hat und damit vom Tagelöhner zum Grundbesitzer wurde. Volker Demuth erzählt von seinen Kinderspielen und Entdeckungsreise im Haus und auf der Bühne (schwäbisch für Dachboden) und geht dabei bis zurück zum Bauernkrieg im 16. Jahrhundert, denn offensichtlich hat dieser Bauernhof in jener Zeit eine große Rolle gespielt: Auf diesem Hof haben sich die aufständischen Bauern getroffen und zogen dann durch das Land, bis sie blutig besiegt wurden. Ihre berühmten „Zwölf Artikel“ nahmen hier ihre Gestalt an …
Es las Marlisa Thumm
Den Text der Rezension finden Sie hier.
11 Minuten
Am 9. März fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn.
Redaktion: Literaturportal Bayern
Realisierung: ukullnick
Redaktion: Literaturportal Bayern
Realisierung: ukullnick
10 Minuten
August Stramms neue überraschende Wortkunst wirkte beispielgebend auf viele Autoren. Dieser Band präsentiert alle Gedichte, die in seinen letzten Lebensjahren veröffentlicht wurden, sowie auch diejenigen, die erst postum publiziert worden sind.
Joerg K. Sommermeyer (JS), geb. am 14.10.1947 in Brackenheim, Edition von Werken Josefa Gerhäusers, Franz Trellers, Oskar Panizzas, Fritz von Ostinis, Hugo Balls, Carl Einsteins, Ludwig Rubiners, Franz Kafkas, Heinrich von Kleists, Christian Morgensterns, Robert Müllers, Joseph von Eichendorffs, Adelbert von Chamissos, Georg Büchners, Denis Diderots, Wilhelm Heinrich Wackenroders, E. T. A. Hoffmanns, Heinrich Heines. Rainer Maria Rilkes, Annette von Droste-Hülshoffs, Jeremias Gotthelfs und Marie von Ebner-Eschenbachs. Joerg K. Sommermeyer (JS) lebt in Berlin.
August Stramm, geboren am 29. Juli 1874 in Münster, gestorben am 1. September 1915 bei Horodec (östlich Kobryn, heute Weißrussland); während eines Sturmangriffs an der Ostfront gefallen. Bedeutender Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus.
Sprecher: Uwe Kullnick
Joerg K. Sommermeyer (JS), geb. am 14.10.1947 in Brackenheim, Edition von Werken Josefa Gerhäusers, Franz Trellers, Oskar Panizzas, Fritz von Ostinis, Hugo Balls, Carl Einsteins, Ludwig Rubiners, Franz Kafkas, Heinrich von Kleists, Christian Morgensterns, Robert Müllers, Joseph von Eichendorffs, Adelbert von Chamissos, Georg Büchners, Denis Diderots, Wilhelm Heinrich Wackenroders, E. T. A. Hoffmanns, Heinrich Heines. Rainer Maria Rilkes, Annette von Droste-Hülshoffs, Jeremias Gotthelfs und Marie von Ebner-Eschenbachs. Joerg K. Sommermeyer (JS) lebt in Berlin.
August Stramm, geboren am 29. Juli 1874 in Münster, gestorben am 1. September 1915 bei Horodec (östlich Kobryn, heute Weißrussland); während eines Sturmangriffs an der Ostfront gefallen. Bedeutender Dichter und Dramatiker des deutschen Expressionismus.
Sprecher: Uwe Kullnick
8 Minuten
Zum Jubiläum des Mauerfalls unternimmt Bernd Ingmar Gutberlet eine Reise durch das ehemals geteilte Berlin
Eine Rezension von Manfred Orlick
In fünf Stunden war am 13. August 1961 die Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin und die Stadtgrenze West-Berlins zum Brandenburger Umland abgeriegelt. Im Ganzen besehen aber hatte die Berliner Mauer eine Bauzeit von 28 Jahren, 2 Monaten und 27 Tagen. Denn was am Anfang Stacheldraht war, wurde nach und nach befestigt, ausgebaut und unterhalten – und das bis zum Fall der Mauer am 9. November 1989 …
Es las Uwe Kullnick
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Eine Rezension von Manfred Orlick
In fünf Stunden war am 13. August 1961 die Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin und die Stadtgrenze West-Berlins zum Brandenburger Umland abgeriegelt. Im Ganzen besehen aber hatte die Berliner Mauer eine Bauzeit von 28 Jahren, 2 Monaten und 27 Tagen. Denn was am Anfang Stacheldraht war, wurde nach und nach befestigt, ausgebaut und unterhalten – und das bis zum Fall der Mauer am 9. November 1989 …
Es las Uwe Kullnick
Den Text der Rezension finden Sie hier.
11 Minuten
Am 9. März fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn.Redaktion: Literaturportal Bayern
Realisierung: ukullnick
Realisierung: ukullnick
11 Minuten
Sandra Hoffmann läuft Ski – und erzählt eine Geschichte über Katholiken, Kulturen und wie der Kopf vom Körper lernt
Zu Beginn des Frühlings fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn.
Redaktion: Literaturportal Bayern
Realisierung: ukullnick
Zu Beginn des Frühlings fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn.
Redaktion: Literaturportal Bayern
Realisierung: ukullnick
13 Minuten
Im Frühjahr fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn.
Redaktion: Literaturportal Bayern
Redaktion: Literaturportal Bayern
11 Minuten
Wolfgang Brenner: “Das deutsche Datum. Der neunte November” und Anke Hilbrenner / Charlotte Jahnz: “Am 9. November. Innenansichten eines Jahrhunderts.”
Eine Rezension von Manfred Orlick
Der 9. November ist eines der wichtigsten Daten in der deutschen Geschichte – und das nicht nur, weil an diesem Tag im Jahr 1989 die Berliner Mauer fiel, die fast drei Jahrzehnte Osten und Westen der Stadt trennte. Vielmehr gibt es viele bedeutende 9. November in der jüngeren deutschen Geschichte. Kein Datum im Kalenderjahr hat die deutsche Erinnerung an das 20. Jahrhundert so geprägt wie dieses. Die Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, haben Geschichte geschrieben und Deutschland – zum Teil radikal – verändert. Ein Kulminationspunkt für unterschiedliche historische Entwicklungen und dabei doch nur ein banales Datum. Doch seine Wiederkehr ist auffällig. Gehorchen die komplexen 9.-November-Ereignisse vielleicht einer historischen Logik? Existiert eine untergründige Verbindung zwischen all diesen Daten? …
Es las Uwe Kullnick
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Eine Rezension von Manfred Orlick
Der 9. November ist eines der wichtigsten Daten in der deutschen Geschichte – und das nicht nur, weil an diesem Tag im Jahr 1989 die Berliner Mauer fiel, die fast drei Jahrzehnte Osten und Westen der Stadt trennte. Vielmehr gibt es viele bedeutende 9. November in der jüngeren deutschen Geschichte. Kein Datum im Kalenderjahr hat die deutsche Erinnerung an das 20. Jahrhundert so geprägt wie dieses. Die Ereignisse, die an diesem Tag stattfanden, haben Geschichte geschrieben und Deutschland – zum Teil radikal – verändert. Ein Kulminationspunkt für unterschiedliche historische Entwicklungen und dabei doch nur ein banales Datum. Doch seine Wiederkehr ist auffällig. Gehorchen die komplexen 9.-November-Ereignisse vielleicht einer historischen Logik? Existiert eine untergründige Verbindung zwischen all diesen Daten? …
Es las Uwe Kullnick
Den Text der Rezension finden Sie hier.
10 Minuten
Am 9. März fand im Café Lost Weekend eine große Lesung Münchner Autoren statt, bei der das Literaturportal Bayern als Kooperationspartner mitwirkte. Motto des Abends war: „But you’re welcome – eine Initiative gegen Fremdenhass“. Wo sind wir selbst fremd? Wie hängen Fremdsein und Schreiben zusammen? Fragen wie diesen ging vor fast 100 Besuchern eine Reihe namhafter Autoren nach: Steven Uhly, Lena Gorelik, Daniel Jaakov Kühn, Andreas Unger, Sandra Hoffmann, Margarete Moulin, Jürgen Bulla, Katja Huber (der wir auch für Mitschnitt und Nachbearbeitung danken!), Daniel Grohn, Emel Ugurcan, Andrea Heuser und Dagmar Leupold. Es moderierten Maximilian Dorner und Fridolin Schley, für den musikalischen Rahmen sorgte Daniel Grohn.
Redaktion: Literaturportal Bayern
Redaktion: Literaturportal Bayern
41 Minuten
Es liest die Autorin.
Sabina Lorenz. Geboren 1967, lebt in München. Studium der Sozialpädagogik in München und London. Von 2003 bis 2009 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift außer.dem.
Zahlreiche Veröffentlichungen von Kurzprosa und Lyrik in Anthologien und Zeitschriften.
Letzte Auszeichnungen
Longlist des Tukan-Preises 2011
Förderpreis des Stuttgarter Schriftstellerhausese 2011
Einzeltitel
Aufhellungen, Roman, P. Kirchheim Verlag 2011
Echos für eine Nacht, Lyrikedition 2000, 2010
Die Fremde ist ein Ort, Lyrikedition 2000, 2007
Sabina Lorenz. Geboren 1967, lebt in München. Studium der Sozialpädagogik in München und London. Von 2003 bis 2009 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift außer.dem.
Zahlreiche Veröffentlichungen von Kurzprosa und Lyrik in Anthologien und Zeitschriften.
Letzte Auszeichnungen
Longlist des Tukan-Preises 2011
Förderpreis des Stuttgarter Schriftstellerhausese 2011
Einzeltitel
Aufhellungen, Roman, P. Kirchheim Verlag 2011
Echos für eine Nacht, Lyrikedition 2000, 2010
Die Fremde ist ein Ort, Lyrikedition 2000, 2007
10 Minuten
Anfang August ist der Roman Immer nach Hause des Münchner Autors Thomas Lang über den jungen Hermann Hesse erschienen. Schon einen Monat später beginnt das nächste Projekt Der gefundene Tod. Das Besondere daran: Der Roman soll als interaktives Online-Experiment völlig transparent und im Austausch mit den Usern im Internet entstehen. Wir haben mit Thomas Lang über das Projekt „Netzroman“ gesprochen. Heute, am 1. September, fällt der Startschuss für das Projekt auf netzroman.thomaslang.net.
Das Interview können Sie hier lesen
Kooperationspartner:
Bayerische Staatsbibliothek
Literatur Radio Hörbahn
Das Interview können Sie hier lesen
Kooperationspartner:
Bayerische Staatsbibliothek
Literatur Radio Hörbahn
9 Minuten
Die wahre Geschichte des Lale Sokolov. Eine Biographie von Heather Morris
Am 23. April 1942 trifft der 25-jährige Ludwig Eisenberg aus Krompachy, Slowakei, in einem verschlossenen Viehtransporter im Konzentrationslager Auschwitz ein. Sein Verbrechen: Er ist Jude. Der junge Mann hat keine Ahnung, welcher Horror ihn in den nächsten zweieinhalb Jahren in der Tötungsfabrik erwarten wird, in der rund 1,5 Millionen Leidensgenossen aus aller Herren Länder ihr Leben lassen. Doch der Junge überlebt den Holocaust, den Auschwitz symbolisiert. Ein halbes Jahrhundert später vertraut er sich der australischen Autorin Heather Morris in Melbourne an, die seine Erlebnisse unter dem Titel „Der Tätowierer von Auschwitz“ literarisch verdichtet und damit einen Weltbestseller schafft. …
Heather Morris ist Drehbuchautorin und lebt in Australien.
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Am 23. April 1942 trifft der 25-jährige Ludwig Eisenberg aus Krompachy, Slowakei, in einem verschlossenen Viehtransporter im Konzentrationslager Auschwitz ein. Sein Verbrechen: Er ist Jude. Der junge Mann hat keine Ahnung, welcher Horror ihn in den nächsten zweieinhalb Jahren in der Tötungsfabrik erwarten wird, in der rund 1,5 Millionen Leidensgenossen aus aller Herren Länder ihr Leben lassen. Doch der Junge überlebt den Holocaust, den Auschwitz symbolisiert. Ein halbes Jahrhundert später vertraut er sich der australischen Autorin Heather Morris in Melbourne an, die seine Erlebnisse unter dem Titel „Der Tätowierer von Auschwitz“ literarisch verdichtet und damit einen Weltbestseller schafft. …
Heather Morris ist Drehbuchautorin und lebt in Australien.
Den Text der Rezension finden Sie hier.