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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
31 Minuten
Klabund (4. November 1890 – 14. August 1928) hieß bürgerlich Alfred Georg Hermann Henschke und war ein deutscher Schriftsteller. Alfred Henschke war der Sohn eines Apothekers. Im Alter von 16 Jahren erkrankte er an einer Rippenfellentzündung und später an Tuberkulose. Ein erster Band mit Gedichten erschien 1913 in Berlin unter dem Titel Morgenrot! Klabund! Die Tage dämmern! In München erhielt er Zugang zur Bohème und machte unter anderem die Bekanntschaft von Frank Wedekind. Klabund verfasste 25 Dramen und 14 Romane (zum Teil erst postum veröffentlicht), viele Erzählungen und Gedichte. Er starb jung in einer Lungenheilanstalt in Davos.
2 Stunden 2 Minuten
Als die Cutterin Christine Winterall den Münchner Juwelier Alexander Helin kennenlernt, glaubt sie, endlich den Lebensgefährten gefunden zu haben, nach dem sie sich immer gesehnt hat.Mit ihrer Liebe will sie den scheinbar so sanften Mann vor düsteren Vergangenheit retten. Zu spät bemerkt sie die Abgründe, die in seiner dunklen Seele lauern. Ihr Versuch, diejenigen zu schützen, die er ins Verderben stürzen will, endet in einer Katastrophe. Und nicht nur das: Christine wird für ein Verbrechen verurteilt, dass sie nicht begangen hat. Kann sie nach neun Jahren im Gefängnis endlich für Gerechtigkeit sorgen?
1 Stunde 14 Minuten
R.I.P.: Thriller (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja, Band 3) Dunkel. Brutal. Gnadenlos.

Er lässt sie um Verzeihung flehen. Dann mordet er kalt und brutal. Zwei Jugendliche sind seine Opfer, ein Junge wird noch vermisst. Welche Verbrechen haben sie begangen, um den Tod zu verdienen? Kommissar Huldar und Psychologin Freyja ermitteln.

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den “besten Kriminalautoren der Welt” (Times). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit “Das letzte Ritual”, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.
15 Minuten
Die Reihe „So fremd wie wir Menschen“ setzt auf Lesungen und Diskussionen nicht nur mit Erwachsenen und Tonangebern, die ihre festen Meinungen oft schon haben, sondern mit Heranwachsenden, mit Schülerinnen und Schülern, die von dem Flüchtlingsthema mindestens ebenso betroffen sind und ganz eigene Erfahrungen und Blickwinkel darauf haben. Unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst möchte die Schullesereihe mit Jugendlichen aus allen Schultypen Texte lesen, die aktuelle Situation diskutieren, über Hoffnungen und Ängste sprechen – und Anregungen zum eigenen kreativen Umgang damit bieten. Anfang 2018 besuchte Schriftstellerin Nora Gomringer, Leiterin des Internationalen Künstlerhauses „Villa Concordia“, gemeinsam mit dem Literaturportal Bayern das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg und las für die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichte „Mein Name ist Inge Schmidt“.

Kooperationspartner:

Bayerische Staatsbibliothek

Literatur Radio Hörbahn

Redaktion: Literaturportal Bayern

Realisation: ukullnick
1 Stunde 4 Minuten
Der Autor Christian Callo ist neben vielem anderen auch ein Künstler in Sachen literarischer Monologe. Mit der Szene “Der Kameramann” lädt er zu einem Selbstgespräch über den Krieg und die Berichterstattung darüber ein. Die These seines Kameramannes: Ohne Berichte über Krieg, gäbe es die Welt nicht.

Die Textgrundlage zu diesem Monolog finden Sie in seinem Buch: “Zum Garten. Mir nach!”
30 Minuten
Antje Vollmer erinnert in ihrer Doppelbiografie über das Ehepaar Gottliebe und Heinrich von Lehndorff an einen der Angehörigen des Widerstands vom 20. Juli 1944 gegen Hitler, dessen Namen in der Öffentlichkeit weniger präsent ist. Heinrich von Lehndorff war jemand, der mehr im Hintergrund gewirkt hat, auf seinem Besitz in Ostpreussen lag die “Wolfsschanze”, Hitlers bekanntestes Führerhauptquartier. Die Biographie eines Mannes des 20. Juli ist gleichzeitig auch eine Geschichte des Attentats auf Hitler, die hier von Antje Vollmer sehr behutsam und mit viel Respekt vor den Attentätern beschrieben wird.

Den Text der Rezension finden Sie hier.
9 Minuten
Die Reihe „So fremd wie wir Menschen“ setzt auf Lesungen und Diskussionen nicht nur mit Erwachsenen und Tonangebern, die ihre festen Meinungen oft schon haben, sondern mit Heranwachsenden, mit Schülerinnen und Schülern, die von dem Flüchtlingsthema mindestens ebenso betroffen sind und ganz eigene Erfahrungen und Blickwinkel darauf haben. Unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst möchte die Schullesereihe mit Jugendlichen aus allen Schultypen Texte lesen, die aktuelle Situation diskutieren, über Hoffnungen und Ängste sprechen – und Anregungen zum eigenen kreativen Umgang damit bieten. Anfang 2018 besuchte Schriftstellerin Nora Gomringer, Leiterin des Internationalen Künstlerhauses „Villa Concordia“, gemeinsam mit dem Literaturportal Bayern das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg und las für die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichte „Mein Name ist Inge Schmidt“.

Kooperationspartner:

Bayerische Staatsbibliothek

Literatur Radio Hörbahn

Redaktion: Literaturportal Bayern

Realisation: ukullnick
46 Minuten
Das Interview mit Dr. Meike Zwingenberger, Geschäftsführerin der Stiftung Bayerisches Amerikahaus wurde im Amerikahaus München aufgezeichnet.

Hören Sie zusätzlich den Vortrag von Dr. Meike Zwingenberger über die Re-Education nach dem zweiten Weltkrieg.
43 Minuten
Nach dem Zweiten Weltkrieg riefen US-Amerikaner zur „re-education” der Deutschen die später so genannten Amerikahäuser ins Leben – auch in München. Hier entwickelte sich das Amerikahaus bald zu einer der aktivsten US-amerikanischen Kultureinrichtungen in Europa.

Wie sah die Arbeit dieser Institution in ihrer Anfangszeit konkret aus? An welchem Demokratie-Verständnis orientierte sie sich?

Erfahren Sie durch diesen Vortrag mehr über diese Institution und ihren Beitrag zur Demokratisierung der deutschen Nachkriegsgesellschaft.

Den Vortrag hielt DR. MEIKE ZWINGENBERGER, Geschäftsführerin der Stiftung Bayerisches Amerikahaus.

VERANSTALTER: Münchner Volkshochschule Stiftung Bayerisches Amerikahaus
13 Minuten
Unsere Reihe  “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen  aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen.  Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.

Sie hören im Teil 9/30 Lyrik  aus der Türkei

Quelle der Lesung (Auszüge) ist:

“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,

Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.
15 Minuten
Zwischen Politik und Poesie: Ein bewegendes Zeitzeugnis der Bundesrepublik

„Trotz alledem“: Hannes Waders Lebensgeschichte ist Arbeiterlied, Folksong und großer deutscher Gesellschaftsroman zugleich, geschrieben vom legendären Songwriter selbst. Kraftvoll, berührend, episch und poetisch wie in seinen Liedern erzählt Hannes Wader, was ihn und seine Musik geprägt hat: Nachkriegszeit auf dem Land, 68er-Jahre in Berlin, Deutscher Herbst, Friedensbewegung, der Kampf für eine gerechtere Welt und der Abschied von Illusionen. Ein Leben unter Frauen und Künstlern, mit Hunden und Pferden, Georges Brassens und Bob Dylan. Dieses Buch ist durch und durch Wader: direkt und aufrichtig, humorvoll, sarkastisch und nachdenklich-kritisch, voller Achtung für alle, die von einer besseren Welt träumen und für sie handeln.
8 Minuten
Jaroslav Rudiš zu seinem Vortrag: „Eine Eisenbahnreise aus dem Böhmischen Paradies, wo ich geboren bin, nach Reichenberg,  wo ich Deutsch und Geschichte studierte habe, und weiter nach Berlin, wo ich zur Zeit lebe, und von dort über Prag und Pilsen ins verlassene Altvatergebirge, wo ein einsamer Eisenbahner lebt, der nachts die Züge aus der Vergangenheit sieht. Die Reise führt an den Orten vorbei, wo meine Romane und Geschichten spielen, wo sich Tschechen und Deutsche treffen und wo das Bier richtig gut schmeckt.“

Externe Links:

Website zu Alois Nebel

Jaroslav Rudiš bei Voland & Quist

Tschechisches Zentrum München

Redaktion: Literaturportal Bayern

Realisierung: ukullnick
1 Stunde 11 Minuten
Eine verschlafene Kleinstadt. Hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich, dass die alleinerziehende Krankenschwester Lisbeth Broussard das zweite Gesicht hat. Seit sie als junges Mädchen in einem intuitiven Moment ausgerechnet den achtbaren Schuldirektor als grausamen Serienmörder enttarnte, feiert man sie einerseits als Heldin – andererseits hält man respektvoll Abstand von der wunderlichen Frau mit den rabenschwarzen Augen, die scheinbar mehr sieht, als so manchem im Ort lieb sein kann …

Richard Lorenz, Jahrgang 1972, arbeitete zunächst in der onkologischen Pflege und Palliativmedizin, später als Konzertveranstalter / Booker sowie freier Journalist, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung Freising. 2014 debütierte er mit seinem Roman Amerika Plakate bei der Edition Phantasia, wo 2016 auch sein zweiter Roman Frost, Erna Piaf und der Heilige erschien. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München.

erzähl:perspektive

Literaturagentur Michaela Gröner & Klaus Gröner GbR

Büro 1: Hohenzollernstraße 69 • D – 80796 München

Büro 2: Karl-Theodor-Str. 82 • D – 80803 München

t +49 (0)89 20 33 99 26 • f +49 (0)89 20 33 99 25

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Manuskriptzusendungen

Die Moderation hat Uwe Kullnick.
23 Minuten
“Weit über das Land“ – Lesung mit Peter Stamm

Um besser schreiben zu können, bemühte sich Peter Stamm früh um ein tieferes Verständnis des Menschen. Nach der kaufmännischen Lehre studierte der Schweizer Schriftsteller deshalb u.a. Psychopathologie und war an psychiatrischen Kliniken tätig. Aufenthalte in New York und Paris folgten. Mit seinem vierten, 2016 für das Kino verfilmten Roman Agnes gelang ihm 1998 ein fulminanter Durchbruch. Seither verfasste Peter Stamm, dessen vielfach ausgezeichnete Werke in 37 Sprachen vorliegen, vier Erzählsammlungen, Theaterstücke, Hörspiele sowie weitere fünf Romane, zuletzt 2014 Nacht ist der Tag. Lesereisen führten den Hölderlinpreisträger in die ganze Welt. Sein aktueller Roman Weit über das Land stand 2016 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

Redaktion: Literaturportal Bayern

Realisierung: ukullnick
20 Minuten
Zusammen mit der Gruppe „Das Konvolut“ hat Fridolin Schley die Erzählung “Leere Räume erinnern sich an uns” aus seinem bei der autorenedition sarabande erschienenen E-Book “Die leuchtende Stadt” als Hörstück inszeniert und aufgenommen. „Das Konvolut” folgt dem musikalischen Prinzip des Zusammenfließens. Ein Ton ist nichts ohne seinen Zusammenhang, der im Moment des Entstehens schon wieder vergeht. Und dabei doch etwas hinterlässt. So versteht die Gruppe auch Literatur. Nicht als in papiernen Stein gehauen, sondern als Klangtexte voller Rhythmus, Stimmen und Melodie. Meistens interpretiert die Gruppe Stadtgeschichten. Denn auch die Stadt bedeutet größtmögliche, unentwegt zusammen und durcheinander fließende Vielfalt auf kleinstem Raum. „Das Konvolut“ öffnet diese Hörräume und bespielt sie als urbane Narration in Schizophonie. “Das Konvolut” sind: Katharina Neudorfer (Stimme), Erik Weingarten (Sound) und Kilian Kemmer (Keys).

Redaktion: Literaturportal Bayern

Realisierung: ukullnick