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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
11 Minuten
Marlisa Thumm ist ausgebildete Erzählerin – sie lebt mit und in ihren Geschichten und verzaubert ihre Zuhörer sowohl mit Worten als auch mit ausdrucksstarken Gesten. Marlisa Thumm erzählte während fünf Jahren monatlich im „Erzählcafé – Geschichten à la Carte“ und ermunterte dort auch Erzählanfänger zur Bühnenerfahrung.

Seit Mai 2009 erzählt sie mit den „Geschichtenspinnern“ im Abendprogramm im Werkhaus in München.

Eine Vielzahl ihrer Geschichten stammen aus eigener Feder, u.a. mit einer großen Liebe zu Griechenland. Außerdem verwandelt sie auch so manches poetische Thema mit Ölfarbe zu einem farbenfrohen Gemälde. (Studium der Malerei in Athen).

Marlisa Thumm gehört ebenso zu den aktiven Laienschauspielern des „Ökumenischen Erzähltheaters München“ unter Leitung von Reinhard Mentele.
16 Minuten
Michael Augustin, geb. 13.6.1953, ist in seiner Heimatstadt Lübeck und in Kiel zur Schule gegangen. In Kiel und in Dublin hat er Anglistik, Anglo-Irische Literatur, Volkskunde und Irish Folklore studiert. Ab 1976, als in der Schweiz sein erster Band mit Epigrammen erschien, hat er als freier Mitarbeiter Beiträge für den Hörfunk von Radio Telefis Eireann und Radio Bremen geschrieben. Seit 1979 ist er Rundfunkredakteur und Autor bei Radio Bremen und dort zur Zeit zuständig für das sonntägliche Feature, sowie die Lyriksendung “Fundsachen”. Im Sommer/Herbst 1984 war er zu Gast in Paul Engles legendärem “International Writing Program” an der Universität Iowa in den USA, wo er seine spätere Frau, die indische Schriftstellerin Sujata Bhatt, kennenlernte. 1986 war er Stipendiat der Stichting Cultureele Uitwisseling in Amsterdam, 2003 Writer in Residence und Gastprofessor am Dickinson College in den USA und 2006 Writer in Residence an der Universität Bath in England. Bekannt geworden ist Augustin durch seine zunächst in der Neuen Zürcher Zeitung veröffentlichten und später in zahlreichen Büchern versammelten literarischen Miniaturen (Gedichte, Prosa, Dramolette).Etliche seiner seit 1976 veröffentlichten Bücher sind in andere Sprachen übersetzt worden. In den letzten Jahren hat er auf diversen internationalen Poesie- und Literaturfestivals gelesen, z.B. in Medellín/Kolumbien, Dublin, Maastricht, Wien, Kuala Lumpur/Malaysia, Makassar/Indonesien, Carlisle/USA.

Es liest Michael Augustin
12 Minuten
Hanjo Kesting porträtiert mit Sympathie Theodor Fontane und seine Romane

Gottfried Benns Wendung über das „Pläsierliche“ in Theodor Fontanes Werk hallt noch immer nach. Der Dichter verkannte den Romancier, als er dessen wachsame, heitere Lebensfreundlichkeit als altmodisch, harmlos und bürgerlich, generös wie überheblich, als vormodern und auch vorgestrig abtun wollte. Ja, verfallene Schlösser der Mark Brandenburg nahm der Theaterkritiker Fontane auf seinen Wanderungen wahr. Er beschrieb die Landschaften sorgfältig, nachdenklich, behutsam und fantasievoll. Fontane war ein Preuße, aber nicht in wilhelminischem Sinne. Alles Prunkhafte, Pompöse, Protzige und Selbstherrliche war ihm zuwider. Der Schriftsteller dient der Kunst, aber er spricht nicht darüber. Pflichtbewusst und tüchtig war der passionierte Autor, der sich weder inszenieren wollte noch konnte oder musste. Hanjo Kesting macht in Theodor Fontane. Bürgerlichkeit und Lebensmusik besonders darauf aufmerksam.

Eine Rezension von Thorsten Paprotny

Den Text der Rezension finden Sie hier.
9 Minuten
Elisabeth von Ardenne erzählt aus ihrem Leben.

Effi Briest ist eine der bekanntesten Frauengestalten der deutschen Literatur des späten 19. Jahrhunderts. Im Fontane-Jubiläumsjahr gab es zahlreiche Neuerscheinungen des großen Gesellschaftsromans und in manchem Nachwort wurde darauf hingewiesen, dass eine gewisse Elisabeth von Ardenne reales Vorbild für die Romanfigur war. Das Schicksal von Effi Briest beruht auf ihrer wahren Geschichte. Während Textanalysen und Interpretationen zu Effi Briest kaum überschaubar sind, ist über Elisabeth (genannt Else) von Ardenne recht wenig bekannt.

Eine Rezension von Manfred Orlick

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8 Minuten
Wenige Tage nach Weihnachten wurde Theodor Fontane geboren, vor 200 Jahren, am 30. Dezember 1819 in Neuruppin. Die zeitliche Nähe seines Geburtstags zum Weihnachtsfest dürfte einer der Gründe dafür sein, dass dieses in seinem Werk, in seinen Romanen, Erzählungen, Gedichten, Erinnerungen an die Kinderjahre und Briefen, ein auffallend häufiges und vielfältig variiertes Motiv ist. Weihnachten, Geburtstag und Jahreswechsel sind für ihn und seine literarischen Figuren dreifache Anlässe, Bilanzen zum bisherigen Leben zu ziehen – wie in dem Gedicht zum 24. Dezember 1890 vor seinem 71. Geburtstag:  …

Eine Rezension von Thomas Anz

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7 Minuten
Einundzwanzig Gedichte zur Ankunft eines Kindes.

Eine Rezension von Klaus Hübner

Großer Gott wir loben Dich darf man wohl zu den eindrucksvollsten Kirchenliedern des Abendlandes rechnen. Drei Worte aus dem Liedtext machte der emeritierte Romanistikprofessor und wunderbare Erzähler Johannes Hösle zum Titel des ersten, seine Kindheit betreffenden Teils seiner Erinnerungen: Vor aller Zeit …

Ludwig Steinherr, geboren 1962 in München, studierte Philosophie und promovierte über Hegel und Quine. Er lebt als freier Schriftsteller in München. Für seine bisher zwanzig Gedichtbände erhielt Ludwig Steinherr mehrere Auszeichnungen, so den Leonce-und-Lena-Förderpreis, den Evangelischen Buchpreis und den Hermann-Hesse-Förderpreis. Seit 2003 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine Gedichte wurden vielfach übersetzt. In der Lyrikedition 2000 erschien von ihm unter anderem der Auswahlband »Das Mädchen Der Maler Ich«, in England die zweisprachige Sammlung »Before the Invention of Paradise« (Arc 2010) und in Italien soeben »Prima di ogni tempo / Vor aller Zeit« (Ladolfi 2019).

Den Text der Rezension finden Sie hier
14 Minuten
Über den Chansonpoeten Csaba Gal erreichten uns diese 144 Sätze über die Freundschaft des ungarischen Autors und Lyrikers Csaba Kocsis. Übersetzt und gesprochen von dem deutschen Lyriker Thom Delissen. Der Zeilenstil dieser eindringlichen Sätze ist ein besonderes Hörerlebnis. Lizzy ist übrigens ein Er, es ist Csaba Gal, der Chansonpoet. Es gab unter den Freunden sehr viele Csabas und so bekam jeder seinen Spitznamen. Csaba Gal Lizzy, der Freund.

Sprecher Tom Delissen
38 Minuten
Roland Krause ist  bekannt als Krimiautor mit bei Piper erschienenen Romanen wie „Der Sandner und die Ringgeister“, „Fuchsteufelswild“  oder „Der Tod kann warten“

“Hurenballade Stories” nennt Krause die Sammlung seiner 13 besten Erzählungen. Der Titel ist eine Hommage an François Villon. Wieder bildet die Großstadt mit all ihren heiteren, skurrilen und abgründigen Facetten menschlichen Daseins den Hintergrund seiner Geschichten.

Roland Krause wurde in Lindau geboren. Nach einigen Jahren in Nürnberg lebt und schreibt er heute in München. Im Piper Verlag erschienen bisher drei Kriminalromane um den Giesinger Hauptkommissar Josef Sandner. Zahlreiche seiner Kurzgeschichten wurden in Anthologien veröffentlicht. Nun erschien im BALAENA Verlag eine Sammlung seiner besten Erzählungen.
15 Minuten
Mascha Kaléko (1907 – 1975) fand in den Zwanzigerjahren in Berlin Anschluss an die intellektuellen Kreise des Romanischen Cafés. Zunächst veröffentlichte sie Gedichte in Zeitungen, bevor sie 1933 mit dem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ ihren ersten großen Erfolg feiern konnte. 1938 emigrierte sie in die USA, 1959 siedelte sie von dort nach Israel über. Mascha Kaléko zählt neben Sarah Kirsch, Hilde Domin, Marie Luise Kaschnitz, Nelly Sachs und Else Lasker- Schüler zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie können die Rezension nachlesen auf dem Blog des Rezensenten: radiergummi.wordpress.com.
15 Minuten
Es gab zahlreiche Vorkommnisse, Gefahren und Erlebnisse  auf meinen viele Reisen. Menschen und Tiere begegneten mir in Afrika, Asien, USA, Kanada, Süd- und Mittelamerika, Arabien, Japan und Europa. Die vielen Geschichten zu erzählen wird den Rest meines Lebens dauern und ich freue mich darauf. Hier ist eine Geschichte aus Afrika. Ich rieche noch den besonderen Duft des Kraterrandes des Ngorongorokraters, höre noch das Stampfen der Büffel und habe selten so gefroren wie Mitten in Afrika, am Rand des Ngorongoro Kraters. Diesem Weltwunder der Natur.

Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler.  Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Als Gründer und Betreiber des Literatur Radio Hörbahn produzierte er in den vergangenen Jahren rund 1000 Sendungen und erreichte damit hundertausende Hörer.

Als Neurophysiologe und selbst Betroffener hat er ein vielbeachtetes Buch über das Restless Legs Syndrom geschrieben: Restless Legs – Pest in den Beinen

Blog: http://ukullnick.com

Facebook: http://facebook.com/uwe.kullnick

Twitter: @Ukullnick
15 Minuten
Vor 100 Jahren schrieb Kurt Tucholsky eine Würdigung anlässlich Theodor Fontanes 100. Geburtstag. In Jahr 2019 feiern wir Fontanes 200. Geburtstag. Das ist ein guter Anlass die Würdigung Tucholskys erneut zu lesen. Was ist nicht alles passiert in den vergangenen hundert Jahren. Umso interessanter ist die Auffassung von Kurt Tucholsky. Sie zeigt uns, dass es Parallelen in der Anschauung eines Schriftstellers gibt, die sich auch nach so langer Zeit noch ähneln.

Die Verehrung von Theodor Fontane und seinem Werk verbindet uns über ein Jahrhundert hinweg. Wenngleich Fontanes Alterswerk zu Lebzeiten von Kurt Tucholsky nicht sehr lange her war, lag doch ein ganzer Weltkrieg dazwischen, der die ganze zentralglobale Welt, ja die ganze Welt in ein neues Zeitalter gerissen hat. Und so “verlegt Tucholsky den Tod Fontanes vom 20. September 1898 auf den 1. August 1914, als sich Deutschland jubelnd in den Weltkrieg stürzte, als die Welt Fontanes verschwand.

Doch Fontane blieb für Viele der Bewahrer der Welt davor. Eine Welt in der zu Leben sicher nicht einfach war, nach der wir aber heute den seltsamen Wunsch entwickeln können – Anteil daan gehabt zu haben. Die Lektüre der Romane Theodor Fontanes ermöglichen uns diesen Wunsch. Ich glaube, dass jemand in 100 Jahren eine Würdigung schreibt, aus der die gleiche kleine Sehnsuch nach der Welt des “Alten Fontane”.
14 Minuten
Die Fans von Marc Elsberg wissen, was sie von ihm erwarten dürfen: Spannung pur und immer wieder zeitaktuelle Reizthemen, vor deren Hintergrundszenarien seine packenden Handlungen ablaufen. In „Blackout“ war es die drohende Apokalypse einer zusammenbrechenden Energieversorgung und deren dramatische Folgen. In „Zero“ dann die wuchernde Cyberwelt, die uns immer mehr umschlingt. Und in „Helix“ das Schreckgespenst einer Gentechnologie, mit welcher sich vielleicht eine Büchse der Pandora öffnen könnte. Unterschwellige Dystopien der nahen Zukunft – oder bereits unserer Gegenwart?

Marc Elsberg , wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT, ZERO und HELIX etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. BLACKOUT und ZERO wurden von »Bild der Wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft.

Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Dialogregisseur tätig und ein sehr gefragter Hörbuchsprecher.

Eine Rezension von Dieter R. Fuchs
12 Minuten
Zum4. Advent hat Manfred Orlick einige Gedichte zusammengestellt. Gedichte, die man nicht mehr kennt und leider nicht in den Medien hört. Dennoch sind sie hörenswert und bringen einen Hauch von ihrer Zeit in unsere Zeit.

Das Team von Literatur Radio Hörbahn wünscht Ihnen allen einen schönen 4. Advent.
12 Minuten
Seit zwei Jahren ist die sogenannte Flüchtlingskrise ein zentrales gesellschaftliches Thema. Auch das Literaturportal Bayern beteiligt sich mit mehreren Projekten: 2015 war es Kooperationspartner der Buchpublikation Fremd, einer Anthologie gegen Fremdenfeindlichkeit, es hat zudem etliche Lesungen veranstaltet und unterstützt das Aktionsbündnis Wir machen das. Nun geht es noch einen Schritt weiter, oder eher: tiefer, bis an die Graswurzeln der Gesellschaft, hinein in die Schulen. Die Reihe So fremd wie wir Menschen setzt auf Lesungen und Diskussionen nicht nur mit Erwachsenen und Tonangebern, die ihre festen Meinungen oft schon haben, sondern mit Heranwachsenden, mit Schülerinnen und Schülern, die von dem Flüchtlingsthema mindestens ebenso betroffen sind und ganz eigene Erfahrungen und Blickwinkel darauf haben. Unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst fand am 29. Juni 2017 am Klenze-Gymnasium in München-Sendling eine weitere Veranstaltung der Reihe statt. Vorgestellt von Fridolin Schley, war diesmal Johano Strasser zu Gast. Er las für die Schülerinnen und Schüler die folgende Kurzgeschichte, die hier erstmals veröffentlicht wird.

Johano Strasser, geb. 1939 in Leeuwarden (Niederlande). Promotion in Philosophie 1967, Habilitation in Politikwissenschaft an der FU Berlin 1977. Von 1980 – 1988 Redakteur und Mitherausgeber der politisch-literarischen Zeitschrift „L’80“. Seit 1983 freier Schriftsteller, ab 1995 Generalsekretär zunächst des west-deutschen, dann des gesamtdeutschen P.E.N. Seit 2002 Präsident des P.E.N.-Zentrums Deutschland.

Veröffentlichungen: Zahlreiche Sachbücher, Romane, Hörspiele, Theaterstücke, Gedichte. Zuletzt: Leben oder Überleben. Wider die Zurichtung des Menschen zu einem Element des Marktes, München 2001; Die Tücke des Subjekts. Handreichungen für Unverbesserliche, München 2002, erw. Ausgabe 2008; Canossa. Eine Katharsis. Theaterstück, München 2005; Als wir noch Götter waren im Mai. Erinnerungen, München/Zürich 2007; Bossa Nova. Ein Provinzroman, München/Zürich 2008, Labile Hanglage. Gedichte, Frankfurt/M. 2010; Kolumbus kam nur bis Hannibal. 14 subversive Geschichten, München 2010; Die schönste Zeit des Lebens. Roman, München 2011; Gesellschaft in Angst, Gütersloh 2013; Das Drama des Fortschritts, Bonn 2015; Der Wind. Ein Gedicht, Weitra 2016; Das freie Wort. Vom öffentlichen Gebrauch der Vernunft im postfaktischen Zeitalter, München 2017

Preise: Preis des politischen Buches 1983 zusammen mit Klaus Traube für das Buch ‚Die Zukunft des Fortschritts’; Gerty-Spies-Literaturpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2002

Lebt in Berg am Starnberger See.

Kooperationspartner:

Bayerische Staatsbibliothek
9 Minuten
Dieter Richter zeichnet die Italienreisen des Romanciers Theodor Fontane nach

Von Thorsten Schulteart

Eine Rezension von Thorsten Schulte

Mit Reiseberichterstattungen hatte die journalistische Karriere von Theodor Fontane begonnen, auch in seinem literarischen Werk wird immer wieder gereist. Seine Sehnsucht zog ihn stets in den Norden, sein Herz schlug für England. Und doch brach Theodor Fontane im Jahr 1874 mit seiner Frau Emilie nach Italien auf. Dieter Richter, emeritierter Professor für Kritische Literaturgeschichte an der Universität Bremen, hat die Reisenotizbücher und Briefe von Theodor Fontane und dessen Frau untersucht und in seinem Buch Fontane in Italien die Erlebnisse und Beobachtungen des Ehepaares nachgezeichnet. …

Den Text der Rezension finden Sie hier