Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
13 Minuten
Therese Chromik ist vor allem für ihre Lyrik bekannt. Aber sie publizierte auch literarische Prosa, Essays und Biographien. Nun haben wir ihre Erzählungen als Great Shorties versammelt. Es sind Geschichten, wie das Leben sie schreibt, eben Great Shorties. Sie sind dem Buch “Das dritte Testament” Verlag Ralf Liebe, entnommen.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
6 Minuten
Rezension von David Wonschewski
Die Frage ist nicht neu, bleibt aber berechtigt: Warum nur kennen wir ach so aufgeschlossenen Deutschen viel mehr Kultur von weit entfernt beheimateten Nationen als denn von denen, die uns regional so nahe sind? Trifft auf Polen zu, trifft auf Tschechen, Moldawier, Slowenen zu. Und auch auf Ungarn.
David Wonschewski, Jahrgang 1977, wuchs im Münsterland auf und ist seit 24 Jahren als Musikjournalist für Radio, Print & Online tätig. Als leitender Redakteur gestaltete er viele Jahre das musikalische Programm landesweiter Stationen, führte Interviews mit internationalen Künstlern (Cliff Richard, Joe Cocker, Pet Shop Boys, Take That, Paul Young) verfasste knapp 450 Rezensionen sowie PR-Texte für u.a. Reinhard Mey. Er saß von 2013 bis 2015 in der Jury der renommierten Liederbestenliste und ist Mitbegründer der noch immer existenten Liederatur-Bühne „Geschmacksverstärker“ im Zebrano-Theater Berlin. Sein von der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft empfohlener Debütroman „Schwarzer Frost“ brachte ihm 2013 erste Vergleiche mit Autorengrößen wie David Foster Wallace, Bret Easton Ellis oder eben Thomas Bernhard ein. Der Nachfolger „Geliebter Schmerz“ erschien Anfang 2014, der Roman „Zerteiltes Leid“ wurde im Mai 2015 veröffentlicht.
Sein erstes Hörbuch „Das Seufzen und das Schweben“ erschien Anfang 2017.
„Wonschewski zieht alle Register der Vortragskunst bis hin zur schrillen Verzweiflung, die sich in drastischen Stimmlagen widerspiegelt. Ironie, Sarkasmus und Zynismus – der Autor versteht es vortrefflich, diese Stilmittel zu einem höchst amüsanten Cocktail zu mixen.“ (Rainer Nix, „Westfälische Nachrichten“, 10. Juni 2015).
Die Frage ist nicht neu, bleibt aber berechtigt: Warum nur kennen wir ach so aufgeschlossenen Deutschen viel mehr Kultur von weit entfernt beheimateten Nationen als denn von denen, die uns regional so nahe sind? Trifft auf Polen zu, trifft auf Tschechen, Moldawier, Slowenen zu. Und auch auf Ungarn.
David Wonschewski, Jahrgang 1977, wuchs im Münsterland auf und ist seit 24 Jahren als Musikjournalist für Radio, Print & Online tätig. Als leitender Redakteur gestaltete er viele Jahre das musikalische Programm landesweiter Stationen, führte Interviews mit internationalen Künstlern (Cliff Richard, Joe Cocker, Pet Shop Boys, Take That, Paul Young) verfasste knapp 450 Rezensionen sowie PR-Texte für u.a. Reinhard Mey. Er saß von 2013 bis 2015 in der Jury der renommierten Liederbestenliste und ist Mitbegründer der noch immer existenten Liederatur-Bühne „Geschmacksverstärker“ im Zebrano-Theater Berlin. Sein von der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft empfohlener Debütroman „Schwarzer Frost“ brachte ihm 2013 erste Vergleiche mit Autorengrößen wie David Foster Wallace, Bret Easton Ellis oder eben Thomas Bernhard ein. Der Nachfolger „Geliebter Schmerz“ erschien Anfang 2014, der Roman „Zerteiltes Leid“ wurde im Mai 2015 veröffentlicht.
Sein erstes Hörbuch „Das Seufzen und das Schweben“ erschien Anfang 2017.
„Wonschewski zieht alle Register der Vortragskunst bis hin zur schrillen Verzweiflung, die sich in drastischen Stimmlagen widerspiegelt. Ironie, Sarkasmus und Zynismus – der Autor versteht es vortrefflich, diese Stilmittel zu einem höchst amüsanten Cocktail zu mixen.“ (Rainer Nix, „Westfälische Nachrichten“, 10. Juni 2015).
30 Minuten
Antje Vollmer erinnert in ihrer Doppelbiografie über das Ehepaar Gottliebe und Heinrich von Lehndorff an einen der Angehörigen des Widerstands vom 20. Juli 1944 gegen Hitler, dessen Namen in der Öffentlichkeit weniger präsent ist.Heinrich von Lehndorff war jemand, der mehr im Hintergrund gewirkt hat, auf seinem Besitz in Ostpreussen lag die „Wolfsschanze“, Hitlers bekanntestes Führerhauptquartier. Die Biographie eines Mannes des 20. Juli ist gleichzeitig auch eine Geschichte des Attentats auf Hitler, die hier von Antje Vollmer sehr behutsam und mit viel Respekt vor den Attentätern beschrieben wird.
Sprecher ist Gerhard Luhofer
Sprecher ist Gerhard Luhofer
14 Minuten
Therese Chromik ist vor allem für ihre Lyrik bekannt. Aber sie publizierte auch literarische Prosa, Essays und Biographien. Nun haben wir ihre Erzählungen als Great Shorties versammelt. Es sind Geschichten, wie das Leben sie schreibt, eben Great Shorties. Sie sind dem Buch “Das dritte Testament” Verlag Ralf Liebe, entnommen.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
Dr. Therese Chromik, am 16. Oktober 1943 in Liegnitz geboren, studierte Philosophie, Germanistik, Geographie und Kunst in Marburg und Kiel und unterrichtete an Gymnasien in Kiel und Husum. Sie war verheiratet mit Dr. Christian Chromik und ist Mutter von zwei Söhnen. Seit 1979 ist sie verwitwet. Seit vielen Jahren leitet sie Werkstätten für kreatives Schreiben mit Schülern und Erwachsenen. Darüber auch Veröffentlichungen. Lehraufträge an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Abordnungen ans Kultusministerium und an das Institut für Praxis und Theorie der Schule. Bis 2007 Schulleiterin der Theodor-Storm-Schule Husum. Fachbeirätin für Literatur in der GEDOK SH. Im Sommer 2008 Dozentin für Literatur und Kreatives Schreiben in der Junior Akademie St. Peter Ording.- Schulleiterin von 2000 bis 2007 in Husum an der Theodor-Storm-Schule. Promotion 2011 in Wroclaw im Fach Germanistik.
27 Minuten
Das Schamrock Festival fand vom 23-25 Oktober 2020 in der whiteBOX.art in München statt.
Das Festival steht unter dem Motto Einmischen – oder Poetry for Future (gestiftet von Anja Utler). Was vermag die Poesie in Zeiten der Krise? Gedichte können überzeugen, erklären, befürworten oder verteidigen, aber letztendlich geht es ihnen um Schönheit, die Kraft der Sprache, um Freiheit.
Poesie mischt sich ein, nicht indem sie uns vorschreibt, was wir zu denken haben, sondern durch die Erschaffung von Räumen, in denen unsere Imaginationen aufeinandertreffen und interagieren können. Gedichte sind Orte der Begegnung, der Belebung und der Autonomie, Schutzräume, die für alle zugänglich sind.
Die Dichtkunst hat sich längst erweiterte Präsentationsformen erschlossen und experimentiert mit Theater, Performance, Musik, Tanz, Film und digitalen Medien. Wir laden Sie ein, die weibliche Seite der Poesie in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Die Gäste unserer Länderschwerpunkte, internationalen Kooperationen, Workshops und Podiumsgespräche kommen u.a. aus Eritrea, Äthiopien, Katalonien, Schottland, Japan, Österreich, der Schweiz, Hongkong, Dänemark, Grönland, Belarus und Uganda.
Angesichts der gegenwärtigen Lage haben wir eine Mischform mit Live-Veranstaltungen, Streamings und Filmen entwickelt, Live-Beiträge werden zusätzlich per Stream zugänglich sein. Einzelne Beiträge werden im Vorfeld und das Gesamtprogramm im Nachgang online präsentiert.
Wir bedanken uns bei über 30 Kultur- und Literaturinstitutionen aus sechzehn Ländern, die uns in unserem Vorhaben ideell und finanziell unterstützen. Dabei danken wir an erster Stelle dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das den Salon und das Festival von Beginn an gefördert hat.
Feiern Sie mit uns zusammen, wenn auch im derzeit gebotenen Abstand, ein glanzvolles Dichtfest, die Kraft der Poesie, Poetry for Future
Das Festival steht unter dem Motto Einmischen – oder Poetry for Future (gestiftet von Anja Utler). Was vermag die Poesie in Zeiten der Krise? Gedichte können überzeugen, erklären, befürworten oder verteidigen, aber letztendlich geht es ihnen um Schönheit, die Kraft der Sprache, um Freiheit.
Poesie mischt sich ein, nicht indem sie uns vorschreibt, was wir zu denken haben, sondern durch die Erschaffung von Räumen, in denen unsere Imaginationen aufeinandertreffen und interagieren können. Gedichte sind Orte der Begegnung, der Belebung und der Autonomie, Schutzräume, die für alle zugänglich sind.
Die Dichtkunst hat sich längst erweiterte Präsentationsformen erschlossen und experimentiert mit Theater, Performance, Musik, Tanz, Film und digitalen Medien. Wir laden Sie ein, die weibliche Seite der Poesie in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Die Gäste unserer Länderschwerpunkte, internationalen Kooperationen, Workshops und Podiumsgespräche kommen u.a. aus Eritrea, Äthiopien, Katalonien, Schottland, Japan, Österreich, der Schweiz, Hongkong, Dänemark, Grönland, Belarus und Uganda.
Angesichts der gegenwärtigen Lage haben wir eine Mischform mit Live-Veranstaltungen, Streamings und Filmen entwickelt, Live-Beiträge werden zusätzlich per Stream zugänglich sein. Einzelne Beiträge werden im Vorfeld und das Gesamtprogramm im Nachgang online präsentiert.
Wir bedanken uns bei über 30 Kultur- und Literaturinstitutionen aus sechzehn Ländern, die uns in unserem Vorhaben ideell und finanziell unterstützen. Dabei danken wir an erster Stelle dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das den Salon und das Festival von Beginn an gefördert hat.
Feiern Sie mit uns zusammen, wenn auch im derzeit gebotenen Abstand, ein glanzvolles Dichtfest, die Kraft der Poesie, Poetry for Future
1 Stunde 16 Minuten
Natürlich stimmen die Klischees, die man sich über Bayern erzählt. Und Ludwig Ganghofer hat völlig recht, wenn er einem 1142 verstorbenen Propst von Berchtesgaden den Satz in den Mund legt: „Herr, wen Du lieb hast, den lässest du fallen in dieses Land“. Trotzdem ist der Ausspruch „Mia san mia“ schon immer ein ausgemachter Schmarrn. Denn in Wirklichkeit weiß niemand, wer die Bayern tatsächlich sind und woher sie kommen. Aus Bayern jedenfalls nicht. Selbst die Muttergottes, seit 1916 offizielle Patronin des Landes, ist eine „Zuagroaste“, nämlich eine Hausfrau aus Galiläa. Dass Bayern sehr viel bunter und widersprüchlicher ist, als man gemeinhin denkt, und dass das Land in der Mitte Europas seine Identität seit Jahrhunderten daraus schöpft, dass es Menschen, Kulturtechniken und Kulturtraditionen aus anderen Weltgegenden höchst erfolgreich integriert und vereinnahmt – das erzählt Klaus Reichold auf ebenso amüsante wie kenntnisreiche Weise. …
Reichold M.A., gebürtiger Münchner, ist Kulturhistoriker, Mitbegründer der Histonauten und Programmleiter der Akademie für Kulturgeschichte “bavaricum@histonauten”. Er hat kulturhistorische Dokumentationen für das “Bayerische Fernsehen” gedreht, Hörfunk-Features geschrieben und bei Verlagen wie “Hoffmann und Campe”, “Prestel” und “Pustet” publiziert.
Immer wieder beschäftigt er sich mit der Geschichte der Wittelsbacher und insbesondere mit König Ludwig II. Seine Publikation “Keinen Kuß mehr! Reinheit! Königtum!” gilt als Standardwerk.
Reichold M.A., gebürtiger Münchner, ist Kulturhistoriker, Mitbegründer der Histonauten und Programmleiter der Akademie für Kulturgeschichte “bavaricum@histonauten”. Er hat kulturhistorische Dokumentationen für das “Bayerische Fernsehen” gedreht, Hörfunk-Features geschrieben und bei Verlagen wie “Hoffmann und Campe”, “Prestel” und “Pustet” publiziert.
Immer wieder beschäftigt er sich mit der Geschichte der Wittelsbacher und insbesondere mit König Ludwig II. Seine Publikation “Keinen Kuß mehr! Reinheit! Königtum!” gilt als Standardwerk.
14 Minuten
Der „Siddhartha“ ist eines der bekanntesten Werke Hermann Hesses. In seiner „indischen Dichtung“ schafft er neben dem historischen Buddha einen weiteren Menschen, der auf seinen ganz eigenen Weg Erleuchtung erlangt hat.
Sprecher ist Gerhard Luhofer
Sprecher ist Gerhard Luhofer
26 Minuten
Der ungarische Autor Sandor Marai wurde 1900 in einen kleinen Provinzstadt geboren. Im Alter von 34 Jahren veröffentlichte er dieses Buch, in dem er seine bisheriges Leben festhielt. In der Ausführlichkeit der Darstellung ergibt sich ein plastisches Bild der damaligen ungarischen Gesellschaft an der Schwelle zur Neuzeit, sie ermöglicht aber auch tiefe Einblicke in die Seelenwelt eines Literaten, der anscheinend sein ganzes Leben lang am Leben litt.
Sprecher ist Gerhard Luhofer
Sprecher ist Gerhard Luhofer
8 Minuten
Zärtlich und zupackend erzählt Baldwin von Liebe, Begehren und Verletzlichkeit.
Im Paris der Fünfziger lernt David den reizend überheblichen, löwenhaften Giovanni kennen. Die beiden beginnen eine Affäre – Verlangen und auch Scham brechen in David los wie ein Sturm. Als plötzlich seine Verlobte zurückkehrt, bringt David nicht den Mut auf, sich zu outen. Im Glauben, sich durch Verleugnung selbst retten zu können, stürzt er Giovanni in ein Unglück, das tödlich endet.
Mit “Giovannis Zimmer” brach Baldwin gleich zwei Tabus: Als schwarzer Schriftsteller schrieb er über die Liebe zwischen zwei weißen Männern. Sein amerikanischer Verlag trennte sich daraufhin von ihm, seine Agentin riet ihm, er solle das Manuskript verbrennen. Heute gilt “Giovannis Zimmer” als Baldwins berühmtester Roman.
Übersetzung von Miriam Mandelkow
James Baldwin (1924-1987), in New York geboren, war und ist vieles: ein verehrter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und eine Ikone der Gleichberechtigung aller Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Herkunftsmilieus. Er war der erste schwarze Künstler auf einem Cover des ›Time Magazine‹. Baldwin starb 1987 in Südfrankreich.
Rezension, Lesung und Schnitt Katharina Glück
Im Paris der Fünfziger lernt David den reizend überheblichen, löwenhaften Giovanni kennen. Die beiden beginnen eine Affäre – Verlangen und auch Scham brechen in David los wie ein Sturm. Als plötzlich seine Verlobte zurückkehrt, bringt David nicht den Mut auf, sich zu outen. Im Glauben, sich durch Verleugnung selbst retten zu können, stürzt er Giovanni in ein Unglück, das tödlich endet.
Mit “Giovannis Zimmer” brach Baldwin gleich zwei Tabus: Als schwarzer Schriftsteller schrieb er über die Liebe zwischen zwei weißen Männern. Sein amerikanischer Verlag trennte sich daraufhin von ihm, seine Agentin riet ihm, er solle das Manuskript verbrennen. Heute gilt “Giovannis Zimmer” als Baldwins berühmtester Roman.
Übersetzung von Miriam Mandelkow
James Baldwin (1924-1987), in New York geboren, war und ist vieles: ein verehrter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und eine Ikone der Gleichberechtigung aller Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Herkunftsmilieus. Er war der erste schwarze Künstler auf einem Cover des ›Time Magazine‹. Baldwin starb 1987 in Südfrankreich.
Rezension, Lesung und Schnitt Katharina Glück
12 Minuten
„Sie gehören zum literarischen Familien-Phänomen Mann dazu“: Der Briefwechsel zwischen Viktor Mann und seinem Verleger. Ein literarisches Zeitdokument zur Entstehung der Familienbiografie der Manns
Die Geschichte der Familie Mann: Der Entstehungsprozess von Viktor Manns Autobiografie im Briefwechsel mit seinem Verleger
Viktor Mann, jüngster Bruder von Heinrich und Thomas Mann, sah sich selbst als literarischen Quereinsteiger. Seine Autobiografie „Wir waren fünf“ erzählt gleichzeitig die Familiengeschichte der Familie Mann und gibt Einblick in die Literatur- und Zeitgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ein geistreicher Briefwechsel zwischen dem Autor Viktor Mann und seinem Verleger Johannes Weyl begleitete die Entstehung des Werks über zwei Jahre:
– Bislang unveröffentlichte Korrespondenz von 1947 bis zum plötzlichen Tod von Viktor Mann im April 1949
– Zweifel und Ermutigungen: Persönliche Briefe geben Einblick in die Entstehungsgeschichte der Familienbiografie
– Die Manns und ihr Niederschlag in den „Buddenbrooks“ sowie die Rezeption des „Doktor Faustus“: reger Austausch über die Romane des berühmten Bruders Thomas Mann, genannt „Tommy“
– Ein Briefwechsel voll launiger Fantasie und Sprachwitz: mit ausführlichem Kommentar des Herausgebers Manfred Bosch, vielen Hintergrundinformationen und Abbildungen
– Die Anfänge des Südverlags: ein Stück Verlagsgeschichte.
Briefe als Zeugnis einer Freundschaft und zeitgeschichtliche Dokumente der Nachkriegszeit
„Wir waren fünf“ gilt bis heute als Standardwerk über die berühmte deutsche Schriftstellerfamilie Mann. Der Briefwechsel zwischen Viktor Mann und seinem Verleger lässt uns nicht nur die Persönlichkeit des Autors und den Schreibprozess besser verstehen. Die Korrespondenz wirft auch ein Schlaglicht auf die Situation der Buchverlage in Deutschland in der Nachkriegszeit und die Frage nach „Innerer Emigration“ oder Exil.
Dieser Briefwechsel spiegelt eine besondere Autor-Verleger-Beziehung wider, die von Kreativität, Vertrauen und Freundschaft geprägt war. Tauchen auch Sie in die Gedankenwelt von Viktor Mann ein und genießen Sie eine unterhaltsame wie kurzweilige Lektüre!
Manfred Bosch, Jahrgang 1947, ist vielfach ausgezeichneter Publizist, Literaturhistoriker und freier Autor und lebt in Konstanz. Mit dem Bodensee, dem deutschen Südwesten und dem alemannischen Sprachraum hat er sich in zahlreichen zeit- und literaturgeschichtlichen Darstellungen befasst sowie entsprechende Ausstellungen kuratiert. Von Martin Walser anerkennend als „literarischer Sekretär der Region“ bezeichnet, hat sich Bosch einen Namen v.a. als Entdecker vergessener wie verfolgter Autoren gemacht und durch seine Herausgaben wesentlich dazu beigetragen, eben diese Autoren und ihre Texte im literarischen Gedächtnis zu bewahren.
Holger Pils ist Literaturwissenschaftler und Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Lyrik Kabinett in München
Die Geschichte der Familie Mann: Der Entstehungsprozess von Viktor Manns Autobiografie im Briefwechsel mit seinem Verleger
Viktor Mann, jüngster Bruder von Heinrich und Thomas Mann, sah sich selbst als literarischen Quereinsteiger. Seine Autobiografie „Wir waren fünf“ erzählt gleichzeitig die Familiengeschichte der Familie Mann und gibt Einblick in die Literatur- und Zeitgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ein geistreicher Briefwechsel zwischen dem Autor Viktor Mann und seinem Verleger Johannes Weyl begleitete die Entstehung des Werks über zwei Jahre:
– Bislang unveröffentlichte Korrespondenz von 1947 bis zum plötzlichen Tod von Viktor Mann im April 1949
– Zweifel und Ermutigungen: Persönliche Briefe geben Einblick in die Entstehungsgeschichte der Familienbiografie
– Die Manns und ihr Niederschlag in den „Buddenbrooks“ sowie die Rezeption des „Doktor Faustus“: reger Austausch über die Romane des berühmten Bruders Thomas Mann, genannt „Tommy“
– Ein Briefwechsel voll launiger Fantasie und Sprachwitz: mit ausführlichem Kommentar des Herausgebers Manfred Bosch, vielen Hintergrundinformationen und Abbildungen
– Die Anfänge des Südverlags: ein Stück Verlagsgeschichte.
Briefe als Zeugnis einer Freundschaft und zeitgeschichtliche Dokumente der Nachkriegszeit
„Wir waren fünf“ gilt bis heute als Standardwerk über die berühmte deutsche Schriftstellerfamilie Mann. Der Briefwechsel zwischen Viktor Mann und seinem Verleger lässt uns nicht nur die Persönlichkeit des Autors und den Schreibprozess besser verstehen. Die Korrespondenz wirft auch ein Schlaglicht auf die Situation der Buchverlage in Deutschland in der Nachkriegszeit und die Frage nach „Innerer Emigration“ oder Exil.
Dieser Briefwechsel spiegelt eine besondere Autor-Verleger-Beziehung wider, die von Kreativität, Vertrauen und Freundschaft geprägt war. Tauchen auch Sie in die Gedankenwelt von Viktor Mann ein und genießen Sie eine unterhaltsame wie kurzweilige Lektüre!
Manfred Bosch, Jahrgang 1947, ist vielfach ausgezeichneter Publizist, Literaturhistoriker und freier Autor und lebt in Konstanz. Mit dem Bodensee, dem deutschen Südwesten und dem alemannischen Sprachraum hat er sich in zahlreichen zeit- und literaturgeschichtlichen Darstellungen befasst sowie entsprechende Ausstellungen kuratiert. Von Martin Walser anerkennend als „literarischer Sekretär der Region“ bezeichnet, hat sich Bosch einen Namen v.a. als Entdecker vergessener wie verfolgter Autoren gemacht und durch seine Herausgaben wesentlich dazu beigetragen, eben diese Autoren und ihre Texte im literarischen Gedächtnis zu bewahren.
Holger Pils ist Literaturwissenschaftler und Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Lyrik Kabinett in München
7 Minuten
Ein Essay von Renée Rauchalles
Von zahlreichen Gelehrten und Geistesgrößen ihrer Zeit wurde die hochgebildete Caritas Pirckheimer, Äbtissin des Nürnberger Klaraklosters, als Gesprächs-partnerin geschätzt. Vielen galt sie als weibliches Idealbild des humanistischen Menschen. Als die Reformation in Nürnberg Einzug hielt, geriet sie durch ihr unerschütterliches Festhalten an der klösterlichen Lebensform in ungewollte Gegnerschaft mit den Stadtvätern. Ihr unerschrockenes Eintreten für die eigene Position und ihre Gabe zum Dialog mit Andersdenkenden machen Caritas Pirckheimer zu einer bis heute faszinierenden Persönlichkeit. Die Biografie bietet interessante und spannende Einblicke in die Zeit des religiösen und gesellschaftlichen Umbruchs des 16. Jahrhunderts.
Anne Bezzel, Diplomtheologin, geb. 1976, promoviert in evangelischer Kirchengeschichte. Sie ist als Vikarin und freiberufliche Autorin tätig. Quelle: Verlag / vlb
Renée Rauchalles ist Autorin, Künstlerin und Dozentin und lebt in ihrer Geburtsstadt München, wo sie Grafik, Malerei, Operngesang und Schauspiel studierte und u.a. am Residentheater München tätig war. 17 Jahre stellte sie in ihrer ZEITfürKunst-GALERIE in selbstkonzipierten zahlreichen Lesungen vorwiegend Lyrikerinnen vor, die teilweise auch Eingang fanden in ihre Lyrik- und Prosa-Anthologie “Mir träumte meine Mutter wieder Autorinnen und Autoren über ihre Mütter”. Sie veröffentlicht eigene Lyrik, Prosa, Essays sowie Sachliteratur. Seit 2012 Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Literatur in Bayern«. Ihr bildnerisches Werk ist regelmäßig in Ausstellungen zu sehen.
Den Text des Essays finden Sie in diesem Heft
Von zahlreichen Gelehrten und Geistesgrößen ihrer Zeit wurde die hochgebildete Caritas Pirckheimer, Äbtissin des Nürnberger Klaraklosters, als Gesprächs-partnerin geschätzt. Vielen galt sie als weibliches Idealbild des humanistischen Menschen. Als die Reformation in Nürnberg Einzug hielt, geriet sie durch ihr unerschütterliches Festhalten an der klösterlichen Lebensform in ungewollte Gegnerschaft mit den Stadtvätern. Ihr unerschrockenes Eintreten für die eigene Position und ihre Gabe zum Dialog mit Andersdenkenden machen Caritas Pirckheimer zu einer bis heute faszinierenden Persönlichkeit. Die Biografie bietet interessante und spannende Einblicke in die Zeit des religiösen und gesellschaftlichen Umbruchs des 16. Jahrhunderts.
Anne Bezzel, Diplomtheologin, geb. 1976, promoviert in evangelischer Kirchengeschichte. Sie ist als Vikarin und freiberufliche Autorin tätig. Quelle: Verlag / vlb
Renée Rauchalles ist Autorin, Künstlerin und Dozentin und lebt in ihrer Geburtsstadt München, wo sie Grafik, Malerei, Operngesang und Schauspiel studierte und u.a. am Residentheater München tätig war. 17 Jahre stellte sie in ihrer ZEITfürKunst-GALERIE in selbstkonzipierten zahlreichen Lesungen vorwiegend Lyrikerinnen vor, die teilweise auch Eingang fanden in ihre Lyrik- und Prosa-Anthologie “Mir träumte meine Mutter wieder Autorinnen und Autoren über ihre Mütter”. Sie veröffentlicht eigene Lyrik, Prosa, Essays sowie Sachliteratur. Seit 2012 Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Literatur in Bayern«. Ihr bildnerisches Werk ist regelmäßig in Ausstellungen zu sehen.
Den Text des Essays finden Sie in diesem Heft
12 Minuten
Ein Essay von Gernot Eschrich
Geboren 1938 in Neuburg/Donau, Abitur am Humanistischen Gymnasium in Landshut, Studium der Alten Sprachen und der Germanistik in München und Freiburg, Gymnasiallehrer in Tegernsee und Gilching. Wohnhaft in Breitbrunn am Ammersee.
Es sprach Uwe Kullnick
Geboren 1938 in Neuburg/Donau, Abitur am Humanistischen Gymnasium in Landshut, Studium der Alten Sprachen und der Germanistik in München und Freiburg, Gymnasiallehrer in Tegernsee und Gilching. Wohnhaft in Breitbrunn am Ammersee.
Es sprach Uwe Kullnick
16 Minuten
Erich Mühsam, geboren 1878 als Sohn eines Apothekers in Berlin. Übersiedlung der Familie nach Lübeck, dort Apothekerlehre. 1898 erste literarische Veröffentlichung. Als kämpferischer Anarchist beteiligte er sich aktiv an der sozialen Bewegung. Wegen seiner Beteiligung an der bayerischen Räterepublik Verurteilung zu fünfzehn Jahren Festung und nach der Begnadigung 1924 Ausweisung aus Bayern. Mühsam wird nach dem Reichstagsbrand verhaftet und im Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS ermordet.
13 Minuten
Ein Essay von Michael Stephan
Dr. Michael Stephan, 1954 in Stuttgart geboren, aufgewachsen in München und hierlebend; Studium der Germanistik und Geschichte in München; Stadtdirektor a.D.;Leiter des Stadtarchivs München (2008-2020); viele stadtgeschichtliche Vorträge undPublikationen, einer der Schwerpunkte ist die literarische Szene Münchens (u.a.Henrik Ibsen, Thomas Mann, Max Halbe und Josef Ruederer). – Herausgeber derWerke des bayerischen Journalisten, Schriftstellers und Volkskundlers Georg Queri:Lesebuch (München Verlag, 2002), Werkausgabe in acht Einzelbänden in der Reihe”edition monacensia” (Allitera Verlag, 2003–2019), vierteilige Hör-CD-Edition (zusam-men mit Bernhard Butz, Verlag Dölling & Galitz, 2006–2009). – Mitarbeit an derFranz-von-Pocci-Werkausgabe im Allitera-Verlag: Der Staatshämorrhoidarius (2007).– Vorsitzender des Historischen Vereins von Oberbayern; Vorstandsmitglied des Kul-turforums der Sozialdemokratie in München und der Franz-Graf-von-Pocci-Gesell-schaft; Mitglied der Deutschen Schillergesellschaft und der „Saubande“, dem Freun-deskreis des Valentin-Karlstadt-Musäums; Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Literatur in Bayern“.
Dr. Michael Stephan, 1954 in Stuttgart geboren, aufgewachsen in München und hierlebend; Studium der Germanistik und Geschichte in München; Stadtdirektor a.D.;Leiter des Stadtarchivs München (2008-2020); viele stadtgeschichtliche Vorträge undPublikationen, einer der Schwerpunkte ist die literarische Szene Münchens (u.a.Henrik Ibsen, Thomas Mann, Max Halbe und Josef Ruederer). – Herausgeber derWerke des bayerischen Journalisten, Schriftstellers und Volkskundlers Georg Queri:Lesebuch (München Verlag, 2002), Werkausgabe in acht Einzelbänden in der Reihe”edition monacensia” (Allitera Verlag, 2003–2019), vierteilige Hör-CD-Edition (zusam-men mit Bernhard Butz, Verlag Dölling & Galitz, 2006–2009). – Mitarbeit an derFranz-von-Pocci-Werkausgabe im Allitera-Verlag: Der Staatshämorrhoidarius (2007).– Vorsitzender des Historischen Vereins von Oberbayern; Vorstandsmitglied des Kul-turforums der Sozialdemokratie in München und der Franz-Graf-von-Pocci-Gesell-schaft; Mitglied der Deutschen Schillergesellschaft und der „Saubande“, dem Freun-deskreis des Valentin-Karlstadt-Musäums; Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Literatur in Bayern“.
1 Stunde 36 Minuten
Wie kaum eine Frau ihrer Zeit steht Virginia Woolf für das Ringen um Eigenständigkeit, um Raum für sich, um eine unverkennbare Stimme. Ihr Leben war überreich an allem – auch an Düsternissen. Michael Kumpfmüller hat einen sprachmächtigen, kühnen Roman über die letzten zehn Tage ihres Lebens geschrieben. Im März 1941 gerät die berühmte Schriftstellerin in ihre letzte große Krise: Sie hat soeben ein neues Buch beendet, über das kleine Cottage im Süden Englands, das sie mit ihrem Mann Leonard bewohnt, fliegen deutsche Bomber. Sie führt das Leben einer Gefangenen, die nicht weiß, wie und wohin sie ausbrechen soll – und am Ende entscheidet sie sich für den Fluss. Diese letzten Tage Virginia Woolfs beschwört Michael Kumpfmüller in seinem neuen Roman eindrücklich herauf. Er zeichnet das Bild einer Person, die in Auflösung begriffen scheint und sich auf die Reise in den Innenraum macht, der eine Welt voller Schrecken und eben auch Wunder ist. »Ach, Virginia« ist ein literarisches Porträt auf kleinstem Raum, aber es ist noch mehr – ein leidenschaftliches Plädoyer für das Leben, ein Versuch der Annäherung, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass man nicht alles billigen muss, was man nachvollziehen kann.
Michael Kumpfmüller, Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. Im Jahr 2000 erschien mit dem gefeierten Roman »Hampels Fluchten« seine erste literarische Veröffentlichung, 2003 sein zweiter Roman »Durst« und 2008 »Nachricht an alle«, für den er vor dem Erscheinen mit dem Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2011 wurde der Roman »Die Herrlichkeit des Lebens« zum Bestseller und von der literarischen Kritik hochgelobt. Mittlerweile ist »Die Herrlichkeit des Lebens« in 23 Sprachen übersetzt worden. Zuletzt erschienen seine Romane »Die Erziehung des Mannes« (2016) und »Tage mit Ora« (2018).
Eberhard Falcke, Jahrgang 1949, arbeitet als freier Literaturkritiker und Journalist für Presse und Hörfunk, unter anderem für die “ZEIT”, das Deutschlandradio und den Bayerischen Rundfunk. Er lebt in München.
Michael Kumpfmüller, Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. Im Jahr 2000 erschien mit dem gefeierten Roman »Hampels Fluchten« seine erste literarische Veröffentlichung, 2003 sein zweiter Roman »Durst« und 2008 »Nachricht an alle«, für den er vor dem Erscheinen mit dem Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2011 wurde der Roman »Die Herrlichkeit des Lebens« zum Bestseller und von der literarischen Kritik hochgelobt. Mittlerweile ist »Die Herrlichkeit des Lebens« in 23 Sprachen übersetzt worden. Zuletzt erschienen seine Romane »Die Erziehung des Mannes« (2016) und »Tage mit Ora« (2018).
Eberhard Falcke, Jahrgang 1949, arbeitet als freier Literaturkritiker und Journalist für Presse und Hörfunk, unter anderem für die “ZEIT”, das Deutschlandradio und den Bayerischen Rundfunk. Er lebt in München.