Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
32 Minuten
Temporär oder endgültig, freiwillig oder gezwungen: Migration hat viele Facetten.
Namhafte Illustratoren und Illustratorinnen aus aller Welt sind der Anregung des International Centre for the Picture Book in Society (ICPBS) der University of Worcester/GB gefolgt: Sie haben Postkarten zum Thema Flucht und Vertreibung entworfen, nachdenkliche, hoffnungsvolle, symbolträchtige und kreative Beiträge zu einer der drängendsten Menschheitsfragen. Sie erzählen von Aufbrüchen, Unsicherheiten und Odysseen sowie von der Zuversicht, Grenzen zu überwinden.
Zehn der teilnehmenden Illustratorinnen und Illustratoren können Sie hier kennenlernen, außerdem gibt es auf der interaktiven Migrations-Pinnwand noch mehr zu entdecken.
Zur Ausstellung wurde eine Mitmachaktion entwickelt! Ein Online-Schreibworkshop (für Schulklassen) kann in Kürze gebucht werden.
Die Ausstellung Migrations. Postkarten von Künstlern aus aller Welt ist bis zum 26. September 2021 in unserer Wehrgang-Galerie installiert.
Namhafte Illustratoren und Illustratorinnen aus aller Welt sind der Anregung des International Centre for the Picture Book in Society (ICPBS) der University of Worcester/GB gefolgt: Sie haben Postkarten zum Thema Flucht und Vertreibung entworfen, nachdenkliche, hoffnungsvolle, symbolträchtige und kreative Beiträge zu einer der drängendsten Menschheitsfragen. Sie erzählen von Aufbrüchen, Unsicherheiten und Odysseen sowie von der Zuversicht, Grenzen zu überwinden.
Zehn der teilnehmenden Illustratorinnen und Illustratoren können Sie hier kennenlernen, außerdem gibt es auf der interaktiven Migrations-Pinnwand noch mehr zu entdecken.
Zur Ausstellung wurde eine Mitmachaktion entwickelt! Ein Online-Schreibworkshop (für Schulklassen) kann in Kürze gebucht werden.
Die Ausstellung Migrations. Postkarten von Künstlern aus aller Welt ist bis zum 26. September 2021 in unserer Wehrgang-Galerie installiert.
14 Minuten
Dies ist ein wichtiges Buch. Christina Lamb, Journalistin und Reporterin der Sunday Times, bereiste die halbe Welt, um jenen Frauen eine Stimme zu geben, die Opfer männlicher Kriegsgewalt wurden. Dabei seien ihre Berichte nicht vollständig, sie konzentriere sich auf Orte, wo sexuelle Gewalt „gegen eine bestimmte Gemeinschaft und von oben gesteuert als Kriegswaffe eingesetzt wurde“, überdies behandele sie nicht Vergewaltigungen von Männern (über die noch weniger bekannt ist als über Vergewaltigungen von Frauen).
26 Minuten
Sylvia Plath und Ted Hughes waren eines der Traumpaare der neueren Literatur. Nachdem sich Sylvia Plath 1963 aber suizidierte, haftete an Ted Hughes der Vorwurf, an diesem Suizid seiner Frau Schuld zu haben. In diesem Roman, einer fiktiven Autobiographie des Mannes über die gemeinsame Zeit mit Sylvia Plath, verleiht die niederländische Autorin dem 1998 verstorbenen Hughes ihre Stimme und schildert die Innenzustände der Beziehung aus der Sicht des Mannes.
26 Minuten
Gabriele Leucht und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
Der Zuhörer darf gespannt sein!
In dieser Episode des Podcasts “Literatur wird Oper” geht es um eine der ältesten und geheimnisvollsten Erzählungen des Alten Testaments. Die mythische Figur der Königin von Saba ist seit Jahrtausenden Gegenstand unzähliger Werke aus allen Kunstgattungen. Wir sprechen über den einstmals sehr berühmten Komponisten Karl Goldmark und seine musikdramaturgische Umsetzung dieses außergewöhnlichen Stoffes. Schließlich behandeln wird das Genre der “Bibel- bzw. Kolonialopern” die im 19. Jahrhundert in Europa größte Popularität genossen.
Carl Goldmark (Carl, Károly)Carl Goldmark wurde als Károly Goldmark im Jahre 1830 in Keszthely, Ungarn, geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Der Vater der Familie war jüdischer Kantor, und so war der kleine Károly bereits von Musik umgeben als er auf die Welt kam. Mit 11 Jahren erhielt er den ersten Geigenunterricht. Als Theatergeiger verdiente er sich später seinen ersten -kärglichen-Lohn. Mit 27 Jahren begann Goldmark eigene Stücke zu komponieren; er erhielt 1863 mit 33 Jahren ein Staatsstipendium, welches ihm den Rücken frei hielt, um seine erste große Komposition die „Sakuntala-Ouvertüre“ zu schreiben. Seinen Durchbruch feierte er im Jahre 1875 mit der Uraufführung der „Königin von Saba“, welche ihm ein nachhaltiges und gutes Einkommen ermöglichte. Weitere Opern folgten, darunter Merlin, Heimchen am Herd (nach Charles Dickens The Cricket on the Hearth) u.v.a. Gestorben ist er 1915 in Wien.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge
Der Zuhörer darf gespannt sein!
In dieser Episode des Podcasts “Literatur wird Oper” geht es um eine der ältesten und geheimnisvollsten Erzählungen des Alten Testaments. Die mythische Figur der Königin von Saba ist seit Jahrtausenden Gegenstand unzähliger Werke aus allen Kunstgattungen. Wir sprechen über den einstmals sehr berühmten Komponisten Karl Goldmark und seine musikdramaturgische Umsetzung dieses außergewöhnlichen Stoffes. Schließlich behandeln wird das Genre der “Bibel- bzw. Kolonialopern” die im 19. Jahrhundert in Europa größte Popularität genossen.
Carl Goldmark (Carl, Károly)Carl Goldmark wurde als Károly Goldmark im Jahre 1830 in Keszthely, Ungarn, geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Der Vater der Familie war jüdischer Kantor, und so war der kleine Károly bereits von Musik umgeben als er auf die Welt kam. Mit 11 Jahren erhielt er den ersten Geigenunterricht. Als Theatergeiger verdiente er sich später seinen ersten -kärglichen-Lohn. Mit 27 Jahren begann Goldmark eigene Stücke zu komponieren; er erhielt 1863 mit 33 Jahren ein Staatsstipendium, welches ihm den Rücken frei hielt, um seine erste große Komposition die „Sakuntala-Ouvertüre“ zu schreiben. Seinen Durchbruch feierte er im Jahre 1875 mit der Uraufführung der „Königin von Saba“, welche ihm ein nachhaltiges und gutes Einkommen ermöglichte. Weitere Opern folgten, darunter Merlin, Heimchen am Herd (nach Charles Dickens The Cricket on the Hearth) u.v.a. Gestorben ist er 1915 in Wien.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge
10 Minuten
„Elefantengeschichte ist Menschheitsgeschichte“, behauptet Rüdiger Schaper in seinem neuen Buch Elefanten, das zugleich liebevolles Rüsseltier-Portrait und eindringliche Mahnung ist. Schaper mahnt, wir Menschen arbeiteten „mit Hochdruck“ daran, Elefanten „aus der Wildbahn verschwinden zu lassen“. Er lässt Verhaltensforscher zu Wort kommen, gewährt Einblicke in seine Elefantenpräsenzbibliothek, zitiert aus Rilkes Versen, George Orwells Erzählung Einen Elefanten erschießen und dem Physiologus aus dem 2. Jahrhundert („Geschichte von Adam Elefant und Eva Elefant“, meint Schaper). Er blickt auf japanische und europäische Elefantengeschichten, auf Hannibals Kriegselefanten ebenso wie in die indische Mythologie. …
Von Thorsten Schulte
Von Thorsten Schulte
20 Minuten
Die erfolgshungrige Molekularbiologin Johanna Mawet versucht, das Geheimnis der „Unsterblichkeit“ zu enträtseln. Sie ist in die USA gegangen ist, um den hiesigen Forschungsauflagen zu entgehen, und hat dort eine bizarre Begegnung: sie trifft einen Mann, der behauptet, Johann Wilhelm Ritter zu sein, ein Physiker, der allerdings schon 1810 in München verstorben ist. Zwar glaubt sie ihm natürlich nicht, aber einiges ist doch so seltsam, daß sie sich langsam aber sicher auf seine Behauptung einlässt….. bis sie zum Schluss bereit ist, im wahrsten Sinn des Wortes dem Teufel ihre Seele für die Auflösung dieses Geheimnisses zu verraten. …
Sprecher ist Gerhard Luhofer
Sprecher ist Gerhard Luhofer
25 Minuten
Unsere Reihe “Historische Lyrik des Ostens” zeigt eine außerordentliche Auswahl von Gedichten und poetischen Erzählungen aus dem nahen und fernen Osten, Sie beginnt mit den ägyptischen Hymnen vor aus heutiger Sicht 4000 Jahren, im Vorderen Orient, in Ägypten, geht über Hebräer, Araber, Perser und Türken nach Indien um nach Asien zu gehen. Wir hören Tamildichtungen genauso wie Lyrik aus China und schließlich noch aus Japan.
Sie hören im Teil 11/30 Lyrik aus Indien
Quelle der Lesung (Auszüge) ist:
“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,
Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.
Sie hören im Teil 11/30 Lyrik aus Indien
Quelle der Lesung (Auszüge) ist:
“Lyrik des Ostens” Carl Hanser Verlag, Herausgegeben von Wilhelm Gundet, Annemarie Schimmel, Walter Schubring, 3. Auflage 1953,
Danke an Susanna Bummel-Vohland für die freundliche Leihgabe des Buches.
12 Minuten
Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
12 Minuten
Der Linguist Bernd-Jürgen Fischer hat in den Jahren 2013 bis 2016 die Suche nach der verlorenen Zeit neu übersetzt – eine wahre Mammutaufgabe und Sisyphusarbeit, die vor ihm im deutschsprachigen Raum nur Eva Rechel-Mertens stemmte (inzwischen revidiert durch Luzius Keller). Erschienen ist die Neuübersetzung bei Reclam inklusive eines umfangreichen Handbuches. Nun ist, ebenfalls bei Reclam, ein von Proust-Kenner Fischer herausgegebenes 246-seitiges Album mit Bildern und Texten erschienen, welches sich an interessierte Liebhaberinnen und Liebhaber richtet, die einen Einblick in die Literatur, Familie, Freund- und Bekanntschaften des Meisters Marcel Proust erhalten möchten. …
Von Florian Birnmeyer
Von Florian Birnmeyer
19 Minuten
Der Manesse-Verlag hat mit ‚Faber oder die verlorenen Jahre‘ einen fast vergessenen Roman eines fast vergessenen deutschen Schriftstellers, Jakob Wassermann, neu herausgebracht. ‚Faber…‘ ist ein Heimkehrerroman, der uns in die Zeit direkt nach dem 1. Weltkrieg führt. Nach langer Gefangenschaft wieder nach Hause heimgekehrt, hat sich alles verändert, nichts ist mehr so, wie es war und die Fliehkräfte einer unruhigen Zeit reissen an Faber …
Sprecher ist Gerhard Luhofer
Sprecher ist Gerhard Luhofer
20 Minuten
Jürgen Sanders, Lehrer und Lyriker, lebt in Bergkamen. Rentner, zuletzt tätig als Lehrer für benachteiligte Jugendliche bei einem privaten Bildungsträger in Bergkamen. “Überwiegend weiter”, Norderstedt 2018. Diese sehr verdichteten Sprachschmuckstücke bezaubern durch ungewöhnliche Wortabsprünge und die Abgründe, die sich durch Umbrüche auftun.Hier speziell sind es quasi Trepverter, kaum ist das kurze Gedicht vorbei, klingelt das Verständnis des tiefgründigen Sprachspiels.
19 Minuten
Wer als Autor im Dritten Reich publizieren wollte, musste sich offiziell registrieren lassen als Mitglied der Reichsschrifttumskammer. Aber was bedeutete das? Wieviel Anpassung wurde verlangt? Wie war das Verhältnis zum Staat und wie das Selbstverständnis als Repräsentant des deutschen Geisteslebens? Hielt man Kontakt zu emigrierten Kollegen? Und wie stellte man sich zur Verfolgung und Deportation der Juden? Anatol Regnier hat für dieses Buch Schriftstellernachlässe und Verlagskorrespondenz gesichtet und lässt die Protagonisten ausführlich selbst zu Wort kommen. Überzeugte Nazis sind darunter, andere glaubten, das Richtige zu tun und taten das Falsche. War man als Dagebliebener, wie man sich auch drehte und wendete, Teil des Systems? Oder war es möglich, als Schriftsteller im nationalsozialistischen Deutschland integer zu bleiben? Die Befunde sind oft überraschend ambivalent und sehr viel differenzierter, als die Schwarz-Weiß-Logik Nazi/Antinazi vermuten lässt.
Dieses Buch handelt von Schriftstellern im nationalsozialistischen Deutschland, ihrem Spagat zwischen Anpassung und künstlerischer Integrität unter den Bedingungen der Diktatur. Opportunisten und Konjunkturritter sind dabei, aber auch Autoren, die nur ihrer Arbeit nachgehen wollten und versuchten, moralisch sauber zu bleiben. Mit leichter Hand verknüpft Anatol Regnier die Biografien von Hans Fallada und Erich Kästner, Agnes Miegel und Ina Seidel, Gottfried Benn, Hanns Johst und Will Vesper. Es sind Geschichten von überraschender Widersprüchlichkeit, die das gesamte Spektrum menschlichen Verhaltens im Dritten Reich abbilden.
Dieses Buch handelt von Schriftstellern im nationalsozialistischen Deutschland, ihrem Spagat zwischen Anpassung und künstlerischer Integrität unter den Bedingungen der Diktatur. Opportunisten und Konjunkturritter sind dabei, aber auch Autoren, die nur ihrer Arbeit nachgehen wollten und versuchten, moralisch sauber zu bleiben. Mit leichter Hand verknüpft Anatol Regnier die Biografien von Hans Fallada und Erich Kästner, Agnes Miegel und Ina Seidel, Gottfried Benn, Hanns Johst und Will Vesper. Es sind Geschichten von überraschender Widersprüchlichkeit, die das gesamte Spektrum menschlichen Verhaltens im Dritten Reich abbilden.
9 Minuten
Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München.
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München.
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
29 Minuten
Protokoll eines gescheiterten Überredungsversuches von Peter Kock und Björn Ziegert
Hallo B*,
seit geraumer Zeit liege ich Dir ja in den Ohren damit, es mal mit Arno Schmidt zu versuchen, der der prägende Autor meiner jungen Jahre war. 1968 habe ich ihn, als Unterprimaner, entdeckt und in rascher Folge alles von ihm gelesen, was bis dahin erschienen war. So bestellte ich mir mit Kaff (1960), das noch nicht als Taschenbuch erschienen war, mein erstes Hardcover; das war acht Jahre später (!) noch als Erstausgabe lieferbar, lag also offenbar wie Blei in den Regalen der Buchläden. Arno Schmidt notierte später grimmig, dass es ja auch keine geringe Leistung sei, Jahr für Jahr den Worstseller zu liefern. …
Hallo B*,
seit geraumer Zeit liege ich Dir ja in den Ohren damit, es mal mit Arno Schmidt zu versuchen, der der prägende Autor meiner jungen Jahre war. 1968 habe ich ihn, als Unterprimaner, entdeckt und in rascher Folge alles von ihm gelesen, was bis dahin erschienen war. So bestellte ich mir mit Kaff (1960), das noch nicht als Taschenbuch erschienen war, mein erstes Hardcover; das war acht Jahre später (!) noch als Erstausgabe lieferbar, lag also offenbar wie Blei in den Regalen der Buchläden. Arno Schmidt notierte später grimmig, dass es ja auch keine geringe Leistung sei, Jahr für Jahr den Worstseller zu liefern. …
18 Minuten
Stefanssons Roman, der vor ungefähr einem Jahrhundert in Island spielt, widmet sich neben der Darstellung des Lebens in der damaligen Zeit auch der Frage nach dem Sinn des Lebens…. es ist „der Junge“, der sich diese Frage stellt, nachdem sein Freund draußen auf den Polarmeer bei der Jagd nach dem Dorsch erfroren ist…. und gleichzeitig ist der Roman eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher. …
Sprecher ist Gerhard Luhofer
Sprecher ist Gerhard Luhofer