Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
11 Minuten
Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
10 Minuten
Der C.H. Beck Verlag hat seine auf zwölf Bände angelegte Geschichte der deutschsprachigen Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart fortgesetzt – mit Band VIII, der den Zeitraum von der Juli-Revolution 1830 bis zur Gründung des Deutschen Reiches 1870/71 beleuchtet. Im Zentrum der von scharfen Gegensätzen geprägten Epoche steht die gescheiterte Revolution von 1848/49 als Höhepunkt der gesellschaftlichen Politisierung. Die Ära vor 1848 (meist ab 1815) wird seit dem frühen 20. Jahrhundert als „Vormärz“ bezeichnet. Mit dieser politischen Zäsur enden meist andere mehrbändige Literaturgeschichten und die Autoren lassen dann einen neuen Band beginnen. Peter Sprengel, der bis zu seiner Emeritierung 2016 als ordentlicher Professor an der Freien Universität Berlin lehrte, hatte zunächst auch eine herkömmliche Zweiteilung des Aufbaus – vor und nach der Märzrevolution – erwogen, doch schließlich darauf verzichtet, was manche Kontinuitäten und Diskontinuitäten besser sichtbar werden lässt. Außerdem gestattet der Verzicht eine stärkere Berücksichtigung des sogenannten „Frührealismus“ vor 1848. Durch Fokussierung auf den nachmärzlichen Realismus ist in Vergessenheit geraten, dass sich bestimmte realistische Schreibweisen und Darstellungen schon in den 1830er und 1840er Jahren ausprägten oder zumindest vorbereiteten. …
Eine Rezension von Manfred Orlick
Eine Rezension von Manfred Orlick
1 Stunde
Wie unsichtbar schreiten, schlurfen, schlafen sie zwischen uns sauberen, eilenden, reichen Menschen. Mitten in unserer Stadt: Menschen, die kein Haus, keine Wohnung, nicht einmal ein Zimmer haben. Sie leben im Müll, im Dreck, in dunklen Ecken.
Mit Bleistift und Skizzenbuch unterwegs in der Stadt porträtiert Sabine Roidl obdachlose Menschen und lässt sie aus ihrem Leben berichten. Vom täglichen Kampf um eine warme Mahlzeit, einen sicheren Schlafplatz. Von der Gefahr, in aggressive Situationen zu geraten, aber auch vom Zusammenhalt untereinander, von Freundschaften, die entstehen. Und den großen Träumen, von denen, die nichts mehr haben.
Tausend Obdachlose gibt es Schätzungen zufolge in München. Jeder hat seine Geschichte, hier werden sie erzählt: sensibel und unsentimental.
Die Moderation hat Uwe Kullnick
Sabine Roidl, geboren 1973 in Amberg, absolvierte eine Lehre als Druckvorlagenherstellerin. Anschließend war sie einige Jahre als Verlagsgrafikerin angestellt. Sie arbeitete als Buchbindergehilfin und Siebdruckerin, bevor sie ein Studium der Malerei und Grafik an der Schwanthaler Kunstschule in München absolvierte.
Geschichten erzählen ist das Größte. Meine sind poetisch und verträumt. Es geht um große Lebensfragen, gebettet in beschauliche Szenerien. Ich bin Illustratorin und Autorin für Verlage und Agenturen. Ich zeichne analog und liefere digital. Ich mag Pünktlichkeit, Teamgeist und Qualität – vom Scribble bis zur Druckfreigabe.
Die Veranstaltung fand ohne Publikum statt
Das Märchen von der Turmuhrdame
Eine zauberhafte Geschichte über Schuld, wenn zwei, die sich lieben, nicht zueinander finden. Wenn es nun keinen Schuldigen gibt, gibt es dann auch keinen Unschuldigen?
Mit Bleistift und Skizzenbuch unterwegs in der Stadt porträtiert Sabine Roidl obdachlose Menschen und lässt sie aus ihrem Leben berichten. Vom täglichen Kampf um eine warme Mahlzeit, einen sicheren Schlafplatz. Von der Gefahr, in aggressive Situationen zu geraten, aber auch vom Zusammenhalt untereinander, von Freundschaften, die entstehen. Und den großen Träumen, von denen, die nichts mehr haben.
Tausend Obdachlose gibt es Schätzungen zufolge in München. Jeder hat seine Geschichte, hier werden sie erzählt: sensibel und unsentimental.
Die Moderation hat Uwe Kullnick
Sabine Roidl, geboren 1973 in Amberg, absolvierte eine Lehre als Druckvorlagenherstellerin. Anschließend war sie einige Jahre als Verlagsgrafikerin angestellt. Sie arbeitete als Buchbindergehilfin und Siebdruckerin, bevor sie ein Studium der Malerei und Grafik an der Schwanthaler Kunstschule in München absolvierte.
Geschichten erzählen ist das Größte. Meine sind poetisch und verträumt. Es geht um große Lebensfragen, gebettet in beschauliche Szenerien. Ich bin Illustratorin und Autorin für Verlage und Agenturen. Ich zeichne analog und liefere digital. Ich mag Pünktlichkeit, Teamgeist und Qualität – vom Scribble bis zur Druckfreigabe.
Die Veranstaltung fand ohne Publikum statt
Das Märchen von der Turmuhrdame
Eine zauberhafte Geschichte über Schuld, wenn zwei, die sich lieben, nicht zueinander finden. Wenn es nun keinen Schuldigen gibt, gibt es dann auch keinen Unschuldigen?
17 Minuten
Menschen eingezimmert und abgestellte Gespräche in abbruchreifen Hallen. Und doch …
Jürgen Sanders, Lehrer und Lyriker, lebt in Bergkamen. Rentner, zuletzt tätig als Lehrer für benachteiligte Jugendliche bei einem privaten Bildungsträger in Bergkamen. “Überwiegend weiter”, Norderstedt 2018. Diese sehr verdichteten Sprachschmuckstücke bezaubern durch ungewöhnliche Wortabsprünge und die Abgründe, die sich durch Umbrüche auftun.Hier speziell sind es quasi Trepverter, kaum ist das kurze Gedicht vorbei, klingelt das Verständnis des tiefgründigen Sprachspiels.
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
Jürgen Sanders, Lehrer und Lyriker, lebt in Bergkamen. Rentner, zuletzt tätig als Lehrer für benachteiligte Jugendliche bei einem privaten Bildungsträger in Bergkamen. “Überwiegend weiter”, Norderstedt 2018. Diese sehr verdichteten Sprachschmuckstücke bezaubern durch ungewöhnliche Wortabsprünge und die Abgründe, die sich durch Umbrüche auftun.Hier speziell sind es quasi Trepverter, kaum ist das kurze Gedicht vorbei, klingelt das Verständnis des tiefgründigen Sprachspiels.
Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland
7 Minuten
Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
51 Minuten
Die Premiere – Eine Buchhändlerin, ein Blogger und ein Autor im Gespräch…
Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München
Die Runde: Petra Schulz (Buchhändlerin), Arndt Stroscher (AstroLibrium) und Hans Pleschinski (Autor)
Der Roman: Am Götterbaum – C.H. Beck Verlag
Ein Stadtspaziergang durch München. Der Versuch, den vergessenen deutschen Literaturnobelpreisträger Paul Heyse in besonderer Weise zu ehren. Ein Kulturzentrum statt der Paul-Heyse-Unterführung als Ort des Erinnerns und der literarischen Begegnung. Eine Kontroverse, die nicht ohne Spuren bleibt. Ein München, das seine Spuren hinterlässt. Ein flanierender Literatursalon.
Folgen Sie diesem Link zum Startartikel der GlockenbachWelle…
Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München
Die Runde: Petra Schulz (Buchhändlerin), Arndt Stroscher (AstroLibrium) und Hans Pleschinski (Autor)
Der Roman: Am Götterbaum – C.H. Beck Verlag
Ein Stadtspaziergang durch München. Der Versuch, den vergessenen deutschen Literaturnobelpreisträger Paul Heyse in besonderer Weise zu ehren. Ein Kulturzentrum statt der Paul-Heyse-Unterführung als Ort des Erinnerns und der literarischen Begegnung. Eine Kontroverse, die nicht ohne Spuren bleibt. Ein München, das seine Spuren hinterlässt. Ein flanierender Literatursalon.
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12 Minuten
Gabriele Radecke und Robert Rauh berichten über „Fontanes Kriegsgefangenschaft“. Eine Rezension von Thorsten Paprotny
Mitten im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 geriet der Berliner Theaterkritiker Theodor Fontane auf einer Exkursion als Journalist in Kriegsgefangenschaft. Anschließend präsentierte er in Kriegsgefangen stilisierte, literarisch verdichtete Momentaufnahmen, in denen Dichtung und Wahrheit eng verwoben sind. Anders aber als auf seinen Streifzügen durch die Mark Brandenburg oder bei seinen Reisen nach Großbritannien sammelte Fontane hier, auch jenseits von Havel und Spree unterwegs, bedrückende Erfahrungen in Kriegszeiten. Das Abenteuer endete glücklich: „Nach einer wochenlangen Odyssee durch Frankreichs Gefängnisse – von Lothringen bis zum Atlantik – kehrte der Dichter im Dezember 1870 als freier Mann nach Preußen zurück.“ Der Spionage verdächtigt, wurde er verhaftet und vor ein Kriegsgericht gestellt. Gabriele Radecke und Robert Rauh berichten von ihrer Spurensuche und von den Stationen seiner Gefangenschaft.
Mitten im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 geriet der Berliner Theaterkritiker Theodor Fontane auf einer Exkursion als Journalist in Kriegsgefangenschaft. Anschließend präsentierte er in Kriegsgefangen stilisierte, literarisch verdichtete Momentaufnahmen, in denen Dichtung und Wahrheit eng verwoben sind. Anders aber als auf seinen Streifzügen durch die Mark Brandenburg oder bei seinen Reisen nach Großbritannien sammelte Fontane hier, auch jenseits von Havel und Spree unterwegs, bedrückende Erfahrungen in Kriegszeiten. Das Abenteuer endete glücklich: „Nach einer wochenlangen Odyssee durch Frankreichs Gefängnisse – von Lothringen bis zum Atlantik – kehrte der Dichter im Dezember 1870 als freier Mann nach Preußen zurück.“ Der Spionage verdächtigt, wurde er verhaftet und vor ein Kriegsgericht gestellt. Gabriele Radecke und Robert Rauh berichten von ihrer Spurensuche und von den Stationen seiner Gefangenschaft.
14 Minuten
Herta Müller malt auf der Grundlage von Aufzeichnungen, die Oskar Pastior bei seiner Internierung in einem sibirischen Lager für Zivildeportierte gemacht hat, ein beklemmendes Bild eines vom Hunger geprägten Über-Lebens. Sie schafft dabei Sprachbilder von großer Schönheit und Eindringlichkeit, die der Lektüre dieses Buches zu großer Intensität verhelfen.
27 Minuten
Gabriele Leucht und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
In dieser Episode des Podcasts “Literatur wird Oper” geht es um “Dornröschen”. Das berühmte europäische Märchen hat neben Peter Tschaikowsky und Ottorino Respighi auch Engelbert Humperdinck zur Komposition einer Oper inspiriert. Wir beschäftigen uns mit der Vita dieses deutschen “Märchenkomponisten”, einer einstmals bekannten Kinderbuch – Autorin und der Wiederentdeckung einer ganz besonderen Oper. Diese war – wie ihre namengebende Heldin – in hundertjährigen Schlaf gefallen und wurde 2011 durch eine Platten – Einspielung des Dirigenten Ulf Schirmer wieder wachgeküßt.
Engelbert Humperdinck wurde im Jahre 1854 in Siegburg, einer kleinen Gemeinde zwischen Köln undBonn geboren.Er wuchs in einem Bildungshaushalt auf, und es wurde bereits als Kind festgestellt, dass er eine überragende musikalische Begabung hatte. Er studierte Musik zunächst in Köln, und ging mit fast 23 Jahren nach München. Dort kam er mit Richard Wagners Musik in Berührung und wurde zu einem glühenden „Wagnerianer“. Später dann, als die beiden sich persönlich kennenlernten, arbeitete Humperdinck mehrere Jahre für Wagner, im Besonderen an dessen letzter Oper „Parsifal“.Seine eigenen Kompositionen sind insgesamt geprägt von Märchengeschichten, besondere Berühmtheit erlangte aber nur „Hänsel und Gretel“.
In dieser Episode des Podcasts “Literatur wird Oper” geht es um “Dornröschen”. Das berühmte europäische Märchen hat neben Peter Tschaikowsky und Ottorino Respighi auch Engelbert Humperdinck zur Komposition einer Oper inspiriert. Wir beschäftigen uns mit der Vita dieses deutschen “Märchenkomponisten”, einer einstmals bekannten Kinderbuch – Autorin und der Wiederentdeckung einer ganz besonderen Oper. Diese war – wie ihre namengebende Heldin – in hundertjährigen Schlaf gefallen und wurde 2011 durch eine Platten – Einspielung des Dirigenten Ulf Schirmer wieder wachgeküßt.
Engelbert Humperdinck wurde im Jahre 1854 in Siegburg, einer kleinen Gemeinde zwischen Köln undBonn geboren.Er wuchs in einem Bildungshaushalt auf, und es wurde bereits als Kind festgestellt, dass er eine überragende musikalische Begabung hatte. Er studierte Musik zunächst in Köln, und ging mit fast 23 Jahren nach München. Dort kam er mit Richard Wagners Musik in Berührung und wurde zu einem glühenden „Wagnerianer“. Später dann, als die beiden sich persönlich kennenlernten, arbeitete Humperdinck mehrere Jahre für Wagner, im Besonderen an dessen letzter Oper „Parsifal“.Seine eigenen Kompositionen sind insgesamt geprägt von Märchengeschichten, besondere Berühmtheit erlangte aber nur „Hänsel und Gretel“.
15 Minuten
Ein Tagebuch in Versen? Lyrik für den Seelenfrieden? Quarantänenquatsch? Von allem ein bisschen. Der Band des Münchner Autors Bernhard Blöchl bündelt 86 Gedichte, die während der ersten Corona-Welle unter dem Titel “Verse versus Virus” entstanden sind. Neu überarbeitet im Schwung der zweiten Welle. Die Gedichte, mal schelmisch, mal ernst, teils autobiografisch, teils fiktiv, spiegeln subjektive Stimmungen wider, all die Schwankungen und emotionalen Sprünge in der irren Zeit einer Pandemie. “Wochen fliegen, ach, schon Mai? Pläne biegen, vielerlei. Zeit wie Gummi, Gefühle zäh, Quarantänenflummi, Ende jäh. Träume ruckeln, Streaming mau, Hoffnung nuckeln, Magen flau. Tage treiben, Sommer, fast, Angst in Scheiben Dauergast.”
Bernhard Blöchl ist Autor und Journalist. Als Redakteur der Süddeutschen Zeitung befasst er sich mit Kultur in München und Bayern, seine Lieblingsthemen sind Film, Literatur, Pop und Menschen. Blöchl schreibt Ü-Literatur, also Romane im Grenzgebiet zwischen sogenannter U- und E-Literatur. Er liebt das Spiel mit Wörtern und Erzählperspektiven.
Sein Debüt, die Komödie “Für immer Juli” erschien 2013 im Maro-Verlag. Der Protagonist der Geschichte veröffentlichte ein Jahr später bei Rowohlt den satirischen Ratgeber “Schluss mit luschig! Anleitung zum Mannsein”. 2017 kam bei Piper die tragikomische Schottland-Roadnovel “Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint” heraus. 2021 ist sein erster Gedichtband erschienen: “Die Wochen wehen im zähen Takt” bündelt Lockdown-Lyrik aus dem Jahr der Pandemie.
Blöchl bloggt und betreibt unter lieblingssaetze.de ein Museum der schönen Sätze.
Mehr unter bernhardbloechl.de
Es liest der Autor
Bernhard Blöchl ist Autor und Journalist. Als Redakteur der Süddeutschen Zeitung befasst er sich mit Kultur in München und Bayern, seine Lieblingsthemen sind Film, Literatur, Pop und Menschen. Blöchl schreibt Ü-Literatur, also Romane im Grenzgebiet zwischen sogenannter U- und E-Literatur. Er liebt das Spiel mit Wörtern und Erzählperspektiven.
Sein Debüt, die Komödie “Für immer Juli” erschien 2013 im Maro-Verlag. Der Protagonist der Geschichte veröffentlichte ein Jahr später bei Rowohlt den satirischen Ratgeber “Schluss mit luschig! Anleitung zum Mannsein”. 2017 kam bei Piper die tragikomische Schottland-Roadnovel “Im Regen erwartet niemand, dass dir die Sonne aus dem Hintern scheint” heraus. 2021 ist sein erster Gedichtband erschienen: “Die Wochen wehen im zähen Takt” bündelt Lockdown-Lyrik aus dem Jahr der Pandemie.
Blöchl bloggt und betreibt unter lieblingssaetze.de ein Museum der schönen Sätze.
Mehr unter bernhardbloechl.de
Es liest der Autor
10 Minuten
Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
11 Minuten
Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.
Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.
Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München
Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.
Es spricht die Autorin
21 Minuten
Mit ‚Meine geniale Freundin‘ publiziert der Suhrkamp-Verlag den ersten Teil der ‚Neapolitanischen Saga‘, der hierzulande (noch) recht unbekannten italienischen Autorin Elena Ferrante. Das Geheimnis jedoch, wer hinter diesem Pseudonym steckt, ist unbekannt. Wer immer es auch sei, anhand der Geschichte der beiden Mädchen Elena Greco und Raffaella Cerullo, die 1944 in Neapel in einem Armenviertel geboren werden, zeichnet Ferrante ein wunderschönes Bild vom Leben und von den Sitten in dieser Stadt: von Armut geprägt, von Bildungsferne müssen die Mädchen ihren jeweils eigenen Weg finden, der – trotz gleicher Ausgangslage – unterschiedlicher kaum sein könnte.
22 Minuten
Gabriele Leucht und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
In dieser Episode der Rubrik “Literatur wird Oper” geht es um einen Roman, der zu seiner Zeit weltberühmt war, heute aber nahezu vergessen ist. Der französische Schriftsteller Henri Murger (1822 – 1861) schilderte in „Scènes de lavie de bohème“ die schönen, aber auch die entbehrungsreichen Seiten des Pariser Künstlerlebens. Das Werk traf den Nerv der Zeit und avancierte zum Welterfolg. Auch zwei berühmte italienische Komponisten, Giacomo Puccini und Ruggero Leoncavallo, entdeckten die Vorlage. Es kam zu einem erbitterten künstlerischen Duell, dessen Folge die Uraufführung zweier Opern mit dem Namen “La Bohème“ war. Puccini gewann den Wettstreit und seine „Bohème“ entwickelte sich zu einem der berühmtesten Werke der Musikgeschichte. Dagegen fiel Leoncavallos gleichnamige Oper rasch in Vergessenheit. Zu Unrecht, wie wir finden! Die „unbekannte Bohème“ überzeugt nicht nur durch ihre große musikalische Schönheit. Sie zeichnet sich auch durch Textnähe zu Murgers Roman und treffende Charakterisierung des dort beschriebenen Milieus aus. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung eines zu Unrecht vergessenen Meisterwerks.
In dieser Episode der Rubrik “Literatur wird Oper” geht es um einen Roman, der zu seiner Zeit weltberühmt war, heute aber nahezu vergessen ist. Der französische Schriftsteller Henri Murger (1822 – 1861) schilderte in „Scènes de lavie de bohème“ die schönen, aber auch die entbehrungsreichen Seiten des Pariser Künstlerlebens. Das Werk traf den Nerv der Zeit und avancierte zum Welterfolg. Auch zwei berühmte italienische Komponisten, Giacomo Puccini und Ruggero Leoncavallo, entdeckten die Vorlage. Es kam zu einem erbitterten künstlerischen Duell, dessen Folge die Uraufführung zweier Opern mit dem Namen “La Bohème“ war. Puccini gewann den Wettstreit und seine „Bohème“ entwickelte sich zu einem der berühmtesten Werke der Musikgeschichte. Dagegen fiel Leoncavallos gleichnamige Oper rasch in Vergessenheit. Zu Unrecht, wie wir finden! Die „unbekannte Bohème“ überzeugt nicht nur durch ihre große musikalische Schönheit. Sie zeichnet sich auch durch Textnähe zu Murgers Roman und treffende Charakterisierung des dort beschriebenen Milieus aus. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung eines zu Unrecht vergessenen Meisterwerks.
26 Minuten
Hier findet ihr auch eine Einschätzung meiner Person von Freunden und Kennern. Ich würde mich freuen, ihr könntet das noch ergänzen. Ein paar vermisse ich schon, besonders die meiner Frau. Es war ungewöhnlich, aber wer dürfte denn über sich schreiben
„Ein im sehr eigenen Kopf reisender, der nie ankommt und dabei liebevoll nervt. Ein Erzähler – kein Erfinder!“
„Ein immer jung Gebliebener mit einem wachen Geist, ein Dichter, ein Denker und ein Träumer.“
„Ein großes Herz, barock, ein Erfahrener zwischen Leben und Tod, große Bandbreite, Sehnsucht nach dem Unfassbaren, auch ein Schalk, ein Klarblickender, ein Sarkast ab und an, ein Zyniker, Blick in die Weite. Ein Erzählender mit Tiefe. Nichts zwischen Himmel und Erde ist ihm fremd.“
„Ein gebildeter Bär aus 1001 Nacht.“
„mitm Glaeschen Rotwein in Ungarn vorm Haeuschen sitzen“
„Glücklicher alter Mann mit junger schöner Frau.“
„Ein Suchender, der seine Suche grandios beschreibt“
„Typisch Lehrer.“
„Ein kluger Kopf und Denker. Ein Mensch, der die Öffentlichkeit sucht und liebt.“
„Ein im sehr eigenen Kopf reisender, der nie ankommt und dabei liebevoll nervt. Ein Erzähler – kein Erfinder!“
„Ein immer jung Gebliebener mit einem wachen Geist, ein Dichter, ein Denker und ein Träumer.“
„Ein großes Herz, barock, ein Erfahrener zwischen Leben und Tod, große Bandbreite, Sehnsucht nach dem Unfassbaren, auch ein Schalk, ein Klarblickender, ein Sarkast ab und an, ein Zyniker, Blick in die Weite. Ein Erzählender mit Tiefe. Nichts zwischen Himmel und Erde ist ihm fremd.“
„Ein gebildeter Bär aus 1001 Nacht.“
„mitm Glaeschen Rotwein in Ungarn vorm Haeuschen sitzen“
„Glücklicher alter Mann mit junger schöner Frau.“
„Ein Suchender, der seine Suche grandios beschreibt“
„Typisch Lehrer.“
„Ein kluger Kopf und Denker. Ein Mensch, der die Öffentlichkeit sucht und liebt.“