Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
1 Stunde 14 Minuten
Ökoaktivisten gegen Jäger, Weltoffenheit gegen Tradition, zwei unversöhnliche Lager und eine große Liebe. Die 16-jährige Marie kämpft mit einer Gruppe von Freunden für den Tierschutz und gegen den Klimawandel. Sie will etwas verändern. Bei einem Konzert ihrer Lieblingsband trifft sie ausgerechnet auf Ludwig von Brockdorff, einen leidenschaftlichen Jäger. Obwohl beide vom ersten Moment an eine starke Verbindung zueinander spüren, prallen zwei gegensätzliche Welten frontal aufeinander. Können eine selbstbestimmte Umweltaktivistin und ein traditionsbewusster junger Jäger zusammen sein, trotz aller Vorurteile und der Hindernisse, die die gegnerischen Familien und das Umfeld bedeuten?

Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.

Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.

Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.

www.katrinbongard.com

Instagram: @kabongard_writing

Clubhouse: @kabongard
23 Minuten
Gabriele Leucht und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.

In der vierten Episode der Rubrik “Literatur wird Oper” geht es um einen Roman des Schriftstellers Waleri Brjussow. “Der feurige Engel” vereinigt phantastische, historische und realistische Elemente und gilt als Hauptwerk des russischen Symbolismus. Im europäischen Ausland eher unbekannt, inspirierte dieser Roman den Komponisten Sergei Prokofjew zu einer seiner bedeutendsten Kompositionen. Auf kongeniale Weise erfasste er den Symbolgehalt der literarischen Vorlage und schuf ein düsteres Mysterienspiel das durch seine einzigartige, faszinierende Atmosphäre besticht. Wir beschäftigen uns mit dem Leben dieses bedeutenden, russischen Komponisten. In unruhigen Zeiten verbrachte er viele Jahre in der Emigration. Zurück in der Heimat schrieb er in kurzer Folge seine bedeutendsten Werke, sah sich aber auch mit wachsender Repression durch das stalinistische  Regime konfrontiert. Die Aufführungsgeschichte des “feurigen Engels” zeigt dies geradezu exemplarisch: in der Sowjetunion über Jahrzehnte zensiert, begann sich diese Oper im Westen seit den Fünfziger Jahren rasch durchzusetzen und erlebte in den Neunzigern einen zweiten großen Durchbruch.

Prokofjew (1891 – 1953), schon früh erkannten die Eltern, Gutsverwalter in Rußland, dass in Ihrem Sohn ein herausragendes Musiktalent steckt. Die ersten Kompositionen verfasste Sergei Prokofjew, als er noch nicht einmal die Schrift beherrschte. Später studierte er am Petersburger Konservatorium, unter anderem bei Rimski – Korsakow, und machte sich einen Namen als glänzender Pianist. Er schrieb Ballettklassiker wie „Romeo und Julia“ und Opern, darunter „Die Liebe zu den drei Orangen“ und „Der feurige Engel“. Prokofjews musikalisches Werk ist außerordentlich vielseitig: es umfasst Sinfonien, Konzerte, Kammermusik, Klavierwerke und Lieder. Kompositionen wie „Peter und der Wolf“ sowie die „Klassische Symphonie“ wurden weltberühmt. Sergei Prokofjew gilt als führender Vertreter der musikalischen Moderne und zählt zu den bedeutendsten Komponisten des Zwanzigsten Jahrhunderts.

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”

Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge
9 Minuten
Erich Mühsam, geboren 1878 als Sohn eines Apothekers in Berlin. Übersiedlung der Familie nach Lübeck, dort Apothekerlehre. 1898 erste literarische Veröffentlichung. Als kämpferischer Anarchist beteiligte er sich aktiv an der sozialen Bewegung. Wegen seiner Beteiligung an der bayerischen Räterepublik Verurteilung zu fünfzehn Jahren Festung und nach der Begnadigung 1924 Ausweisung aus Bayern. Mühsam wird nach dem Reichstagsbrand verhaftet und im Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS ermordet.
9 Minuten
»Taubenblut« von Lutz Kreutzer ist ein gekonnt inszenierter Krimi, der sauber recherchiert wurde und das Absurde am Alltag betont.»Taubenblut« führt den Sonderermittler des bayerischen Landeskriminalamtes Fritz Sperber über das Voralpenland hinaus bis nach Wien. Er kommt der organisierten Kriminalität rund um den internationalen Rubinschmuggel auf die Spur. Taubenblutrubine sind wertvoller als Diamanten, sie bringen ihn mit einer seiner alten Wirkungsstätte in Verbindung: Birma, dem heutigen Myanmar. Zwischen skurril, spannend und skandalös ist alles darin, was ein furioser Krimi braucht.

Lutz Kreutzer, 1959 geboren, stammt zwar aus dem Rheinland, doch als Bergsportler hegt er eine große Liebe zum Alpenraum. Am Forschungsministerium in Wien hat der promovierte Naturwissenschaftler ein Büro für Öffentlichkeitsarbeit gegründet, weshalb im Hörfunk und TV zahlreiche Beiträge über seine Arbeit gesendet worden sind. Seine beruflichen Reisen und die damit verbundenen Abenteuer verwandelt er gern in spannende Romane und Geschichten. Er berät eines der größen deutschen Medienhäuser, gibt Bände mit spannenden Kurzgeschichten bei einem Publikumsverlag heraus und veranstaltet den größten deutschen Kongress für unabhängige Autoren. Er lebt und arbeitet in München.
1 Stunde 2 Minuten
applaudissement  ist ein seit 1986 bestehender lockerer Zusammenschluss von Kunstschaffenden und –interessierten, Menschen, die etwas auszudrücken haben. Eine Plattform für den künstlerischen Austausch untereinander und mit anderen.

Diese Seiten verstehen sich weder als primäre Publikationsplattform noch als Datengrab. Es sollen hier in regelmäßigen Abständen einzelne Texte und Bilder veröffentlicht werden. Die dann aber nach einiger Zeit auch wieder verschwinden.

Unsere eigentlichen Publikationsorte sind: Die Internetseiten des jeweiligen Verfassers. Verlage für Printmedien; auch der eigene. applaudissement ist keine Partei, kein Verein. Man kann daher auch nicht beitreten. Wir freuen uns aber über jede Kontaktaufnahme. Und wir freuen uns auch über Beiträge für die vorübergehende Veröffentlichung hier oder die Aufnahme in unsere jährlich erscheinende Zeitschrift.

Bernhard Rusch wurde 1967 in München geboren, Jugend in Regensburg (1977-86), Zivildienst in Wernfels (1986-88), Ausbildung zum Industriekaufmann in München, Regensburg, Berlin und Osnabrück (1988-90), seit 1990 als Industriekaufmann in München mit einem Auslandsjahr in Paris (1993-94).

Verheiratet, drei Kinder (17-21 Jahre).

Herausgeber der Zeitschrift “applaudissement” 1988-97 (Nummern 1-16; “Kunst, Literatur, Politik”) und ab 2013 (Nummern 17 bis 24; “Zeitschrift für Kunst und Literatur”).

Seit 2015 regelmäßiger Mitarbeiter für den Hugo Ball Almanach. Studien und Texte zu Dada. Weitere Veröffentlichungen zu Dada in: Journal für Kunstgeschichte, Aschaffenburger Jahrbuch, Literatur in Bayern, Jahrbuch zur Literatur der Weimarer Republik (für 2022), Abendzeitung (Graphik), Münchner Merkur (Graphik).

2016 Auftakt-Vortrag zu “Dada und München” im Stadtarchiv München zur Reihe “Gäh weida dada” von Monacensia, Lyrik Kabinett, Valentin Musäum und Stadtarchiv zu Dadas 100. Geburtstag.

Sporadische Veröffentlichungen von Lyrik (letzte eigenständige Veröffentlichung: August Fünfzehn. Finnische Verdichtung. Gedichte. Schrägverlag 2016) und gelegentliche Ausstellungen (u. a. Paris, Nürnberg, München und Starnberg).

Die Veranstaltung fand ohne Publikum statt
10 Minuten
Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein war die Romantik eine Gegenbewegung zu zwei anderen Epochen: Aufklärung und Weimarer Klassik. Als Reaktion auf die vernunftbetonte Philosophie der Aufklärung wandten sich die Vertreter der Romantik gegen die Rationalität und die Strenge des Klassizismus. Sie sehnten sich nach einer idealen Vergangenheit zurück – meist im verklärten Mittelalter. Mit dieser Rückbesinnung wurde die Romantik als Flucht aus der Wirklichkeit und als Kritik an der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Situation gedeutet. …

Eine Rezension von Robert Steffani
24 Minuten
Dieser Band ist voller kurzer Geschichten, voller Kürzestgeschichten. Der Reiz der Kürzestgeschichte liegt in ihrer Zeitgemäßheit: Kurz, kürzer, Kürzestgeschichte. Follíen – Kürzestgeschichten die sich wie toll um ein Thema, ein Wirrwort, eine Redensart drehen und drehen und … so weiter und so fort. ProsaFatrasien – endgereimte Gedichte aus genau elf Versen, vollgestopft mit oft derben, auf jeden Fall widersinnigen Absurditäten.

Es ist eine Mischung aus lyrischen Gedichten und Prosagedichten. Die Thematik reich vom Liebesgedicht über Historisch-Philosophisches bis zum poetologischen Gedicht; der Ton reicht von ernst über heiter bis witzig und scherzohaft.

Die (meisten)* der gelesenen Gedichte stammen aus den beiden folgenden Bänden:

1) Die Bewohnbarkeit des Mondlichts (Königshausen & Neumann, 2019),

2) Im Auge lacht der Augenblick (Weiß Verlag, Bamberg 2020) die im Buchhandel erhältlich sind.

* einige wenige Gedichte werden erst Ende des Jahres in dem Band “Die Gärten, die Nacht und du” erscheinen.

In seinen Gedichten spürt Amadé Esperer dem Geheimnis des Alltäglichen nach. Er entdeckt dabei die Magie scheinbar unwichtiger Details und kann in dem unscheinbarsten En-passant-Ereignis so etwas wie eine existenzielle Epiphanie finden. Andererseits verliert er nie den Problemhorizont unserer Zeit aus den Augen, versucht die Schatten der Vergangenheit in neuem Licht zu deuten und ein Bollwerk gegen das in die Sprache hineinlärmende Hintergrundrauschen der durchtechnisierten Welt zu errichten. Dabei kommt der Bewohnbarkeit des Mondlichts eine poetische Schlüsselrolle zu. Stilistisch beherrscht der Dichter ein breites Spektrum lyrischer Formen, das von altgriechischen Oden über Sonett, Terza-rima- und Liedformen bis hin zur zeitgenössischen freirhythmischen Verskunst reicht.

Amadé Esperer ist ein vielfach ausgezeichneter, vielsprachiger Autor; er studierte Sprachen, Linguistik, Philosophie und Humanmedizin. Er war lange Jahre als Hochschullehrer u.a. in den USA (Harvard-MIT) tätig. Seit einiger Zeit lebt er in Würzburg als Lyriker, Lyrikübersetzer, Herausgeber und Moderator der offenen Textwerkstatt des AKWürzburg. 2018 rief er die Jehuda Amichai gewidmete „Würzburger Amichai-Lesung“ ins Leben, die seither unter seiner Leitung unter dem Patronat der Stadt Würzburg stattfindet. 2019 gründete er die multilinguale Literatur- und Kunstzeitschrift ARIEL und das e_zineARIEL-ART (www.ariel-art.com, www.instagram.com/arielart2020/). Sein veröffentlichtes Oeuvre umfasst Lyrik, avantgardistische Prosa (Mikro- u. Flash-Fiction), literarische Essays und Lyrikübersetzungen aus dem Englischen, Hebräischen, Italienischen und Französischen. Zuletzt erschienen von ihm die Lyrikbände Die Bewohnbarkeit des Mondlichts (K&N, Würzburg 2019) und Still. Leben. Liebesgedichte für Maria (Kranach Freipresse, 2020) und der Flash Fiction-Band Im Auge lacht der Augenblick (Weiß Verlag,2020). Außerdem erschienen als Lyrik-Übersetzungen die Anthologien Jehuda Amichai. Gedichte (Königshausen & Neumann, 2018), Zwischen Würzburg und Jerusalem (Echter, 2018) sowie das Dossier Jehuda Amichai und die zeitgenössische Lyrik Israels (Poetin 27, Poetenladen, Leipzig 2019) und der Band Es sei denn regenbogenwärts mit den kommentierten Gedichten von Max Mohr (Spurbuch Verlag, 2020). Zurzeit arbeitet er an einem, vom DÜF mit einem Arbeitsstipendium geförderten, hebräischen Lyrikprojekt.
9 Minuten
Deutschland 1938: Liselotte, Leon, Minna und Hildegard sind eng befreundet. Nichts kann die Verknöpften, die mit Freundschafts-Armbändern verbunden sind, trennen. Doch in der Zeit vor dem Krieg ist nichts, wie es war. Von Woche zu Woche verändert sich das Leben von Liselotte und den anderen immer mehr. Hildegard, die als Einzige nicht die jüdische Schule besucht, darf ihre beiden Freundinnen und ihren Freund nicht mehr treffen. Nach einer dunklen Novembernacht ist sogar die Schule geschlossen. Und Liselotte hört von einem Schiff, mit dem Minna und ihre Eltern wegfahren … Nur die beliebte und engagierte Lehrerin Fräulein Hirschberg ist ein Anker in diesen dunklen Zeiten.

Was hält Freundschaft aus? Wie viel kann das Freundschafts-Armband mit dem schönen Knopf zusammenhalten?

Eine berührende Geschichte aus der Vergangenheit.

Mit zarten Illustrationen der israelischen Künstlerin Inbal Leitner, die die Geschichte einfühlsam begleiten.

Andrea Behnke hat Politikwissenschaft, Anglistik und Publizistik studiert und unter anderem als Journalistin und Redakteurin gearbeitet. Heute lebt sie als freie Autorin und Schriftstellerin in Bochum. Sie schreibt Geschichten – wahre und erfundene, beson- ders gerne für Kinder. Ihre Bilderbücher, Vorlesegeschichten und Romane sind in verschiedenen Verlagen erschienen. Etliche ihrer Geschichten wurden für den Hörfunk vertont.

Inbal Leitner ist in Israel geboren und aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in Cambridge, Großbritannien. Sie hat an der Cambridge School of Art Kinderbuchillustration studiert und arbeitet als Illustratorin. Für ihre Werke, die auf der ganzen Welt veröffentlicht und ausgestellt werden, arbeitet sie mit traditionellen Materialien, Mixed Media und Drucktechniken. 2020 erschien beim Londoner Verlag Scallywag Press ihr erstes eigenes Kinderbuch.
1 Stunde 15 Minuten
Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München – diesmal via SKYPE

Die Runde: Pamela Scholz (Buchhändlerin), Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner), Arndt Stroscher (AstroLibrium) mit Henriette Kuhrt und Sarah Paulsen

Unterstützt von der Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung Petra Schulz und mit Dank an Tom Dulovits für das digitale Remastern des Skype-Meetings.

Das Buch: „Im Dschungel des menschlichen Miteinanders“ von Henriette Kuhrt und Sarah Paulsen. Ein Knigge für das 21. Jahrhundert erschienen im Goldmann Verlag.

Braucht es ein neues Regelwerk, um im Dschungel des menschlichen Miteinanders überleben zu können? Ist es an der Zeit, den „alten Knigge“ vom Sockel zu stoßen und den neuen Rollenbildern, Normen und Medien der Interaktion Rechnung zu tragen? Ist es nicht genau jetzt an der Zeit, sich ins „Trainingslager der untrainierten Tugenden“ zu begeben und miteinander nach Wegen zu suchen, die Fallstricke zu umgehen, die uns zum Opfer zahlloser Fettnäpfchen machen? Henriette Kuhrt und Sarah Paulsen sind sich einig. Wenn nicht jetzt, wann dann. So entstand das Gemeinschaftswerk, das sich als „Stabile Seitenlage für Krisen“ lesen lässt, aber auch geeignet ist, die Standards zu definieren, ohne die wir uns in unserer modernen Gesellschaft im Dschungel verirren.

Mehr Informationen finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #GlockenbachWelle und auf den Projektseiten der Wellenreiter:innen…
7 Minuten
Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.

Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.

Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.

Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München

Einige Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband “Ich will hier raus” zusammengefasst.

Es spricht die Autorin
10 Minuten
Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein war die Romantik eine Gegenbewegung zu zwei anderen Epochen: Aufklärung und Weimarer Klassik. Als Reaktion auf die vernunftbetonte Philosophie der Aufklärung wandten sich die Vertreter der Romantik gegen die Rationalität und die Strenge des Klassizismus. Sie sehnten sich nach einer idealen Vergangenheit zurück – meist im verklärten Mittelalter. Mit dieser Rückbesinnung wurde die Romantik als Flucht aus der Wirklichkeit und als Kritik an der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Situation gedeutet. …

Eine Rezension von Manfred Orlick

Den Text der Rezension finden Sie hier.

Es sprach Uwe Kullnick
20 Minuten
Anlässlich des 100. Todestages von Ludwig Ganghofer erschien Dezember 2020 eine Sonderausgabe der Literatur in Bayern. Die ursprünglich von Klaus Wolf und Ulrich Hohoff geplante Tagung am Tegernsee vom 24. Juli musste wegen Corona entfallen, so dass dieses Heft als eine Sammlung aller vorbereitenden Vorträge veröffentlicht wurde.

Das Sonderheft zur Tagung ist eine Zusammenarbeit der Literatur in Bayern mit TELITO, den „Tegernseer LiteraTouren“. TELITO ist ein Modell- und Demonstrationsvorhaben im Rahmen des „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)“ und der Bekanntmachung „LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen“. Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert.

Ludwig Ganghofer (1855-1920) feierte mit seinen Heimatromanen große Erfolge. Nicht umsonst zählte er eine Zeit lang zu den beliebtesten und meistgelesenen Schriftstellern in Deutschland. Trotzdem ist er in der aktuellen Forschung immer mehr in Vergessenheit geraten. Die Referent*innen, die ihre Vorträge für diese Sonderausgabe der Literatur in Bayern abgefasst haben, thematisieren inhaltlich sowohl den Stand der bisherigen Forschung als auch neue Perspektiven.

Gerd Holzheimer, Dr. phil., geboren 1950, ist Autor und literarischer Landvermesser, Leiter literarischer Exkursionen zwischen Würm, Amazonas, Mandovi-River und Ammer oder Amper. Er wirkte an dem Film »Trüffeljagd im Fünfseenland« mit, verfasste Buch und Drehbuch dafür. Holzheimer ist künstlerischer Leiter der Veranstaltung »Literarischer Herbst« im Landkreis Starnberg und Herausgeber der Zeitschrift »Literatur in Bayern«.
11 Minuten
Erich Mühsam, geboren 1878 als Sohn eines Apothekers in Berlin. Übersiedlung der Familie nach Lübeck, dort Apothekerlehre. 1898 erste literarische Veröffentlichung. Als kämpferischer Anarchist beteiligte er sich aktiv an der sozialen Bewegung. Wegen seiner Beteiligung an der bayerischen Räterepublik Verurteilung zu fünfzehn Jahren Festung und nach der Begnadigung 1924 Ausweisung aus Bayern. Mühsam wird nach dem Reichstagsbrand verhaftet und im Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS ermordet.
9 Minuten
Anlässlich des 100. Todestages von Ludwig Ganghofer erschien Dezember 2020 eine Sonderausgabe der Literatur in Bayern. Die ursprünglich von Klaus Wolf und Ulrich Hohoff geplante Tagung am Tegernsee vom 24. Juli musste wegen Corona entfallen, so dass dieses Heft als eine Sammlung aller vorbereitenden Vorträge veröffentlicht wurde.

Das Sonderheft zur Tagung ist eine Zusammenarbeit der Literatur in Bayern mit TELITO, den „Tegernseer LiteraTouren“. TELITO ist ein Modell- und Demonstrationsvorhaben im Rahmen des „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)“ und der Bekanntmachung „LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen“. Es wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert.

Ludwig Ganghofer (1855-1920) feierte mit seinen Heimatromanen große Erfolge. Nicht umsonst zählte er eine Zeit lang zu den beliebtesten und meistgelesenen Schriftstellern in Deutschland. Trotzdem ist er in der aktuellen Forschung immer mehr in Vergessenheit geraten. Die Referent*innen, die ihre Vorträge für diese Sonderausgabe der Literatur in Bayern abgefasst haben, thematisieren inhaltlich sowohl den Stand der bisherigen Forschung als auch neue Perspektiven.
24 Minuten
Kay Wolfinger ist wissenschaftlicher Assistent an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Studium der Literatur-, Medienwissenschaft und Kunstgeschichte in München und Zürich. Promotionsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung, Promotion 2014. 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Ausgewählte Veröffentlichungen: „Verstehen Sie den Zusammenhang?“ Robert Walser im Kontext (2015), Ein abgebrochenes Journal. Interpretationen zu Robert Walsers Tagebuchfragment (2011); Aufsätze u. a. zu Christian Kracht, Ilse Schneider-Lengyel, W. G. Sebald, Harry Graf Kessler und Hans Pleschinski.

Kay Wolfinger (Hrsg.): “Mystisches Schwabing – Die Münchner Kosmiker im Kontext”

Wer waren die Teilnehmer an der Kosmischen Runde, die um 1900 Schwabing zu einem magischen Ort machten? Und was haben die Kosmiker uns heute noch zu sagen? Diesen Fragen sind die Beitragenden des vorliegenden Tagungsbandes nachgegangen. Ziel ist es, die Forschung zu den mystischen Tendenzen in der literarischen Topographie Münchens zur Zeit der Jahrhundertwende neu zu beleben. Der Bogen der Untersuchungen spannt sich dabei von Karl Wolfskehls Dichtungen und dem Kreis um Stefan George bis hin zu Ludwig Derleths geheimem Schreibsystem, den Themen Ludwig Klages’ und den Überlegungen zu Gruppendispositiven im Umfeld der Münchner Bohème. Die Kontexte des mystischen Schwabing, wo die Kosmik geboren wurde, Stefan George dem Gott Maximin begegnete, Albert von Schrenck-Notzing seine Séance-Experimente vollzog und die Gräfin von Reventlow ihre Gäste empfing, sind Anrufungen eines literarisch und künstlerisch verschränkten Okkultismus, eines Feldes, das in diesem Sammelband noch einmal durchmessen wird – nicht zuletzt um die Beschäftigung damit wieder neu zu aktivieren. Mit Beiträgen von Alina Boy, Marco Castellari, Gloria Colombo, Peter Czoik, Nastasja Dresler, Richard Faber, Jonas Meurer, Heinz-Peter Preußer, Gabriele von Bassermann, Viktoria Walter und Kay Wolfinger