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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
7 Minuten
Die schönsten Stunden im Leben liegen häufig ein wenig außerhalb der Legalität, sagte Alain Delon. Das gilt auch für den pensionierten Notar Bruno Ziegler, der während eines Arbeitsaufenthaltes im Grand Hotel Garibaldi in den idyllischen Allgäuer Bergen wie zufällig in die Kreise der Mafia gerät. Was ihn mehr und mehr fasziniert, wird ihm schließlich zum Verhängnis. Er wird Zeuge, wie sich eine neue geräuschlose Generation der Ehrenwerten Gesellschaft ausbreitet, die nicht mehr wild um sich schießt und Staatsanwälte in die Luft jagt, sondern diskret und klammheimlich wächst und gedeiht, auch weil ihre Existenz von der offiziellen Politik geleugnet wird. Während einer Zugfahrt schreibt er seine Beobachtungen über die Verschiebung der Palmengrenze ins Allgäu nieder. Er tut dies nicht zuletzt in Hinblick auf seinen neuen Mandanten, einen Mann, den alle nur den Commendatore nennen. Außerdem ist da noch die rätselhafte attraktive Witwe des Hoteliers, die ein Auge auf den Notar geworfen hat: privat, aber auch geschäftlich.

Hübner, Publizist, Literaturkritiker und Redakteur. Geboren 1953 in Landshut. Lebt in München.Studium der Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaft in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil., 1981–1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984–2016 Redakteur der monatlich erscheinenden Zeitschrift

Fachdienst Germanistik. Lektorats- und PR-Tätigkeit beim iudicium verlag, Lehrbeauftragter für Neuere Deutsche Literatur und Deutsch als Fremdsprache an der Universität München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen, Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an zahlreichen Zeitungen, Zeitschriften und Online-Publikationen. Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (2003–2017). Redaktionsmitglied der Zeitschrift Literatur in Bayern (seit 2012). Arbeitet seit 2017 am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Universität München in der Redaktion der Zeitschrift Spiegelungen; Koordinator des Spiegelungen-Preises 2017, Jurymitglied beim Spiegelungen-Preis 2020.
11 Minuten
Ich erzähle mit Bildern. Mein Medium ist der Comic; er birgt unzählige Möglichkeiten der vielschichtigen Verflechtung von Zeichnung, Dialog, Erzähltext und dem magischen Rhythmus der Panels. Mein Zeichenstift ist das Werkzeug und die entstehende Skizze die Landkarte, um Fragen zu entdecken, Leerstellen zu erforschen und Geschichten aufzuspüren.

Barbara Yelin, geboren 1977 in München, studierte Illustration an der HAW Hamburg. Ihre ersten beiden Bücher, das Bildermärchen Le Visiteur und der Comic Le Retard, wurden in Frankreich bei Actes Sud/L’An 2 verlegt. Die Graphic Novel Gift mit Autor Peer Meter über den historischen Kriminalfall der Gesche Gottfried erschien 2010 bei Reprodukt, Berlin. 2014 legte Barbara Yelin dann ihren vielfach ausgezeichneten Comicroman Irmina vor: Basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt Yelin in atmosphärisch dichten Bildern einen Werdegang voller Brüche und fokussiert darin auf Mitläufertum und Wegsehen im Nationalsozialismus.

Gemeinsam mit dem Autor Thomas von Steinaecker gestaltete sie 2015 den mehrteiligen Webcomic Der Sommer ihres Lebens, und im Herbst 2016 erschien, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Israel, die Comic-Biographie Vor allem eins: Dir selbst sei treu – die Schauspielerin Channa Maron. 

Yelin zeichnete Comicstrips für die Frankfurter Rundschau (2012) und aktuell für den Tagesspiegel (2016). Sie reiste als Workshopleiterin und Reportage-Zeichnerin an Orte wie Kairo, Bali, New Delhi, Tel Aviv und Pristina.

2015 erhielt sie den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur und 2016 den renommierten Max-und-Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin.

Barbara Yelin lebt und arbeitet – nach knapp 20 Jahren in Hamburg und Berlin – heute wieder in München.
12 Minuten
Ingo Cesaro, lebt als Schriftsteller, Herausgeber, Handpressendrucker und Galerist in Kronach.

Über 300 Einzelveröffentlichungen und Mitarbeit an unzähligen Anthologien und Sammelbänden. Ich habe 180 Editionen, teilweise mit Originalgrafik herausgegeben. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Küsntlerbüchern, bibliophilen Editionen, Pop up poetry art, Buch- Objekten und Einzelblattdrucken und Ausstellungen “Buch an der Wand” niederschlug. Enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingeln mit “Japp & Texte”; “Saxophon und Lyrik”; “Vertanzte Gedichte” und Minimalmusik & Dreiezeiler. Als Galerist fast 30 Ausstellungen mit Grafiken von Günter Grass, bis nach Süd-Ungarn, organisiert. Dazu auch Ausstellungen von Gottfried Wiegand, Christoph Meckel, Eberhard  Schlotter, Wilhelm Schramm und Brother in Art und vielen anderen. Gründet den Verein “Regionale Kunstförderung Kronach e. V. und deren 1. Vorsitzende. Z. B. im moment “Cesaros temporäre Galerie im Impfzentrum Kronach” mit über 140 Arbeiten von über dreißige Künstlerinnen und Künstler. Startet die “Cranach City ART Galerie. Organisiert internationale Kunst-Projekte, z. B. Intern. Lucas-Cranach- Preis; Intern. Vogelscheuchen-Wettbewerb; intern. Kunstprojekt “HolzART”, bisher 22 x; Mitwitzer-Künstler-Markt 15 x; Kunstmesse “ARTkronach” 37 x Intern. mail-art-Projekte(selbst als mail-art-artist intern. mit typografischen Arbeiten unterwegs). Organisiert intern. Literatur-Projekte z. B. ” Kronach/Bayern – Hauptstadt der Poesie – tausend Gedichte für eine Stadt”, “900 Jahre Schwabach – und kein bisschen alt”. Organisiert nachhaltige Literatur-Projekte immer verbunden mit einer Setz- und Druckwerkstatt “wie zu Gutenbergs Zeiten” (mit der einzigen “mobilen” Handpresse im deutschsprachigen Raum) an Schulen und Universistäten im In- und Ausland. Mitglied: VS (ver.di); die KOGGE, Deutschschweizer P.E.N.; Deutsche Haiku-Gesellschaft; regensburger Schriftsteller Gruppe Intern. RSGI (deren Vize seit 1998); Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik GZL.

in Kronach: Botschafter, Stiftungsrat der Bürgerstiftung “Historisches Kronach”; Mitglied im Gremium “Kronacher Sommer” und “Kreiskulturring” Mitglied im Arbeitskreis “Lucas Cranach”.
21 Minuten
„Ich hätte das Dorf nicht verlassen dürfen, ich hätte niemals fortgehen sollen.“ Mit diesen Worten beginnt die Geschichte von Martha, die, als junge Frau vom Dorf verstoßen, mittlerweile in der Stadt lebt und sich noch immer zurücksehnt.

Anna Neder von der Goltz erzählt in ihrem Debütroman von Entfremdung und Ausgrenzung in einem deutschen Dorf der Nachkriegszeit und von der Suche nach Freiheit.

„Martha schweigt“ stand auf der Longlist des Blogbuster Preises 2018 und ist eine Hommage an eine starke, unvergessene Frau, die aufbegehrt gegen alte traditionelle Rollenbilder, still und trotzig zugleich.

Martha, Paul und Edwin, alle drei jung und begabt, wollen aus der Enge ihres Dorfes ausbrechen. Paul und Edwin lieben Martha, doch sie liebt Paul. Als sie vergewaltigt und schwanger wird, wendet sie sich an Paul. Er bietet ihr an, sie zu heiraten, wenn sie ihm sagt, wer der Täter war – doch Martha schweigt.

Anna Neder von der Goltz, Dr. phil., *1957, in einem Dorf in Unterfranken aufgewachsen, lebt in Nürnberg und ist Mitglied der Autorengruppe Wortkünstler Mittelfranken.

Nach dem Studium der Sonderpädagogik und Theaterwissenschaft promovierte sie in Philosophie zum Thema Jugend und Tod und unterrichtete viele Jahre an Schulen und Hochschulen. Ihre jahrelange Arbeit als Sonderpädagogin inspirierte sie, über Menschen zu schreiben, die oft nicht wahrgenommen werden von der Welt. Ihre Geschichten erzählen von stillen Ereignissen und unscheinbaren Menschen. Seit 2014 veröffentlichte sie Erzählungen in zahlreichen Anthologien und zwei Erzählbände.

2020 wurde sie Preisträgerin des StadtLesen Literaturwettbewerbs. Ihr Roman “Martha schweigt”, Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg 2020, stand auf der Longlist des Blogbuster Preises 2018.
9 Minuten
Amadé Esperer ist ein vielfach ausgezeichneter, vielsprachiger Autor; er studierte Sprachen, Linguistik, Philosophie und Humanmedizin. Er war lange Jahre als Hochschullehrer u.a. in den USA (Harvard-MIT) tätig. Seit einiger Zeit lebt er in Würzburg als Lyriker, Lyrikübersetzer, Herausgeber und Moderator der offenen Textwerkstatt des AKWürzburg. 2018 rief er die Jehuda Amichai gewidmete „Würzburger Amichai-Lesung“ ins Leben, die seither unter seiner Leitung unter dem Patronat der Stadt Würzburg stattfindet. 2019 gründete er die multilinguale Literatur- und Kunstzeitschrift ARIEL und das e_zineARIEL-ART (www.ariel-art.com, www.instagram.com/arielart2020/). Sein veröffentlichtes Oeuvre umfasst Lyrik, avantgardistische Prosa (Mikro- u. Flash-Fiction), literarische Essays und Lyrikübersetzungen aus dem Englischen, Hebräischen, Italienischen und Französischen. Zuletzt erschienen von ihm die Lyrikbände Die Bewohnbarkeit des Mondlichts (K&N, Würzburg 2019) und Still. Leben. Liebesgedichte für Maria (Kranach Freipresse, 2020) und der Flash Fiction-Band Im Auge lacht der Augenblick (Weiß Verlag,2020). Außerdem erschienen als Lyrik-Übersetzungen die Anthologien Jehuda Amichai. Gedichte (Königshausen & Neumann, 2018), Zwischen Würzburg und Jerusalem (Echter, 2018) sowie das Dossier Jehuda Amichai und die zeitgenössische Lyrik Israels (Poetin 27, Poetenladen, Leipzig 2019) und der Band Es sei denn regenbogenwärts mit den kommentierten Gedichten von Max Mohr (Spurbuch Verlag, 2020). Zurzeit arbeitet er an einem, vom DÜF mit einem Arbeitsstipendium geförderten, hebräischen Lyrikprojekt.
6 Minuten
Thomas Mann erkannte im Kriminellen vielfach Künstlerisch-Eigenstes wieder. Sein Werk »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« fußt auf den Memoiren von Georges Manolescu, der als »Fürst Lahovary« ein ebenso abwechslungsreiches wie abenteuerliches Leben als Hochstapler führte. Diese Memoiren aus dem Jahr 1905 liegen jetzt wieder vor.

Fürst Lahovary (1871–1908) kam als Georgiu Mercadente Manulescu in der Walachischen Tiefebene am Fuß der Karpaten zur Welt. Mit vierzehn floh er als blinder Passagier nach Konstantinopel, betörte in Athen die griechische Königin und brach mit dreiundzwanzig nach Halifax, Chicago, San Francisco, Honolulu und Yokohama auf. Zurück in Europa, beklaute er die Hautevolee von Paris, London und Nizza, heiratete als «Fürst» von eigenen Gnaden eine deutsche Gräfin und renommierte als Boxer, Segler und Motorbootfahrer, vor allem aber als Tartüff der mondänen Welt. 1905 erschienen seine Hochstapler-Memoiren und wurden ein Sensationserfolg. Als er mit nur siebenunddreißig Jahren in Mailand starb, hinterließ er zwölf Anzüge, vierzig Seidenhemden, zehn Paar Lackschuhe und einen gefälschten Adelsbrief.
27 Minuten
“Die 40 als kulturprägende Kraft” – Christian Röther spricht über politische Ämter, Sintflut, Fastenzeit und Quarantäne im Zusammenhang mit der Zahl 40
9 Minuten
Ein Mann Anfang dreißig versucht Fakten über die Zeit seiner frühesten Kindheit zu erhalten: der namenlose Protagonist und Ich-Erzähler hat zwischen dem zweiten und dem vierten Lebensjahr einundzwanzig Monate allein mit seiner Mutter verbracht, bDie englische Schriftstellerin Dorothy Whipple war in den 1930er Jahren und noch eine Weile danach eine sehr erfolgreiche Autorin. Ihr letzter, 1953 erschienener Roman Someone at a Distance ist jetzt in Übersetzung erschienen. Es ist zugleich die erste deutsche Übersetzung eines ihrer Werke überhaupt. Wie mag es wohl zu dieser Ausgrabung gekommen sein? Eine editorische Notiz, die uns diese Frage beantwortet oder zumindest eine Spur verrät, hielt der Verlag offenbar für entbehrlich. Also sollen wir wohl die Antwort im Werk selbst suchen und finden. Aber gerade in solchen Fällen wünschte ich mir als Leserin dann doch, wenigstens zu erfahren, warum wir so lange auf genau dieses Buch warten mussten. …

Von Nora Eckert
13 Minuten
Renée Rauchalles ist Autorin, Künstlerin und Dozentin und lebt in ihrer Geburtsstadt München, wo sie Grafik, Malerei, Operngesang und Schauspiel studierte und u.a. am Residentheater München tätig war. 17 Jahre stellte sie in ihrer ZEITfürKunst-GALERIE in selbstkonzipierten zahlreichen Lesungen vorwiegend Lyrikerinnen vor, die teilweise auch Eingang fanden in ihre Lyrik- und Prosa-Anthologie “Mir träumte meine Mutter wieder ­ Autorinnen und Autoren über ihre Mütter”. Sie veröffentlicht eigene Lyrik, Prosa, Essays sowie Sachliteratur. Seit 2012 Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Literatur in Bayern«. Ihr bildnerisches Werk ist regelmäßig in Ausstellungen zu sehen.
41 Minuten
Silvio Talamo ist ein Dichter und Musiker aus Neapel, der nun in Berlin lebt, wo er sich intensiv mit Kunst beschäftigt. Er studierte Philosophie an der Universität Federico II in Neapel mit Diplomarbeit über die mittelalterliche „Narrenliteratur“. Er interessiert sich auch für die mündliche Überlieferung der Poesie. Dieses Werk ist seine erste Gedichtsammlung. Zweisprachige Ausgabe mit deutscher Übersetzung von Milena Rampoldi.
10 Minuten
In der langen Reihe der Klöster in Bayern gehört das Priorat der Dominikanerinnen von Pettendorf (Landkreis Regensburg) zu denen, über die am wenigsten bekannt ist. Infolge der frühen Aufhebung in der Reformationszeit 1542 hat es kaum Spuren hinterlassen. Zur Vervollständigung des Bildes der bayerischen Klosterlandschaft muss unbedingt auch diesen weniger bedeutsamen Häusern Beachtung entgegengebracht werden. Auch sie leisteten einen – freilich völlig unspektakulären – Beitrag zur kirchlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Landes. Dies möchte am Beispiel des Klosters Pettendorf dessen erste umfassende Gesamtdarstellung seiner Geschichte aufzeigen. An mehreren Einzelpunkten erbringt sie bemerkenswerte Ergänzungen zur Geschichte Bayerns. Dazu wird das Kloster im Rahmen der Entwicklung des Landes und besonders des wechselvollen Geschehens um die alte Hauptstadt Regensburg betrachtet.
1 Stunde 10 Minuten
Ehefrau, Mutter dreier erwachsener Kinder, eine gutbürgerliche Umgebung… damit hat Ilse sich arrangiert. Glücklich ist sie mit ihrem Leben schon längst nicht mehr. Ein Autounfall am Valentinstag ändert alles. Ilse lernt Lara kennen. Doch so einfach ist das mit der Liebe nicht, denn Lara ist nicht nur viel jünger als sie – sondern auch noch eine Frau! Für Ilse ist von da an die Angst vor Entdeckung ihr täglicher Begleiter, aber auch Laras Umfeld beäugt die Beziehung kritisch. Hat die Liebe zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Frauen eine Chance?

Corinna Behrens wuchs im Norden Deutschlands auf, die Nordsee vor der Haustür. Mit einundzwanzig zog es sie beruflich in den Süden und seitdem lebt sie in ihrer Traumstadt München. Sie liebt die Berge, vermisst jedoch manchmal auch die raue Seeluft. Lange Zeit hat die Autorin erfolgreich Fußball gespielt, später trainierte sie Frauen- und Juniorinnenteams. Die ersten drei Romane der Autorin spielen im Umfeld des Frauenfußballs. In dem Buche „Imke-Abseitsfalle“ geht es auch um das Thema Coming-out und Homophobie im Fußball. Die Autorin möchte mit ihren Büchern nicht nur unterhalten, sondern auch Menschen ermuntern, zu sich, zur eigenen geschlechtlichen Identität und sexueller Orientierung zu stehen, sichtbar zu sein.

Neben dem Schreiben sind Fotografieren, wandern, Fahrradfahren und Reisen (mit dem VW-Camper – oder es darf auch mal Kanada sein) ihre große Leidenschaft.

Autoren-Website: www.Corinnabehrens.de

Fanseite auf Facebook: https://www.facebook.com/corinna.behrens/
8 Minuten
“Jüdische Geschichte sichtbar und erfahrbar machen” – Carl H. Engleitner spricht im Bayernspiegel über Erinnerungen an jahrhundetelange Tradition im Rheinland und in Bayern
52 Minuten
Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe unserer GlockenbachWelle. Bilderbücher stehen heute im Mittelpunkt unseres Podcasts und was liegt da näher, als einen ganzen Bilderbuchverlag einzuladen?

Was macht die Bedeutung von Bilderbüchern aus, wie gehen wir mit Altersempfehlungen um, wie findet man in Coronazeiten neue Talente und Illustrator:innen und nicht zuletzt, welche Rolle nehmen wir Erwachsenen als Lesebegleiter ein?

Diese Fragen beantworten wir im Gespräch mit Sabine Ginster, der Social-Media-Leiterin und Lektorin des Münchner Mixtvision Verlages.

Am Mikrofon: Die Glockenbachbuchhandlung in München, vertreten durch Pamela Scholz, Steffi Sack vom Blog Nur Lesen ist schöner, Arndt Stroscher vom Blog AstroLibrium und unsere Bilderbuch-Wellentreiterin Sabine Ginster. Dank an TomDulovits für das digitale Remastern des Skype-Meetings.

Worauf Sie sich freuen dürfen:

Drei ausgewählte Bilderbücher aus dem Mixtvision-Programm näher betrachtet. Die große Wörterfabrik, Als die Schweine ins Weltall flogen und Seesucht.

Buchempfehlungen und Persönliches aus dem Leben einer Lektorin.

Ein Bilderbuch-Schaufenster von Steffi und ein besonderer Malwettbewerb, dessen Gewinner:in heute gekürt wird.

Bilderbuchtipps aus dem Leben einer Buchhändlerin von Pamela Scholz

Ein Kreuzverhör zu den wichtigen Fragen rund ums Bilderbuch und natürlich die Vorschau auf unsere nächste Welle…

Weitere Informationen und die Rezensionen zu den vorgestellten Werken finden Sie auf unseren Projektseiten:

Glockenbachbuchhandlung,

Nur Lesen ist schöner

AstroLibrium und natürlich beim

Mixtvision Verlag
7 Minuten
Ein Mann Anfang dreißig versucht Fakten über die Zeit seiner frühesten Kindheit zu erhalten: der namenlose Protagonist und Ich-Erzähler hat zwischen dem zweiten und dem vierten Lebensjahr einundzwanzig Monate allein mit seiner Mutter verbracht, bevor diese wegen einer schweren Psychose und aufgrund behördlichen Eingreifens das Kind dem getrennt lebenden Vater zur alleinigen Betreuung überlassen musste.

In dieser Zeit, so wähnt der Betroffene unterschwellig, müssen sich für ihn entscheidende, vielleicht verstörende Dinge zugetragen haben, die seinen merkwürdigen Schwebezustand zwischen unauffälliger Angepasstheit und haltlosem Tagtraum, seine starke Introversion erklären könnten …