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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
16 Minuten
Als Literatur Radio Hörbahn haben wir uns vorgenommen Literatur auch abseits des Mainstreams zu senden. Wir wollen Autorinnenstimmen hörbar machen, die es oft nicht so leicht in die Medien schaffen. In diesem Zusammenhang sind Schreibgruppen und -Initiativen an uns mit der Bitte herangetreten, sie dabei zu berücksichtigen. Wir geben ihnen nun die Gelegenheit unter ihrem Namen selbst produzierte Beiträge zu präsentieren. In einigen Fällen leihen wir Autorinnen unsere Stimmen, ansonsten lassen wir die produzierten Beiträge (fast) unbearbeitet. Die Beiträge entsprechen daher den technischen Möglichkeiten der einzelnen Autoren und erheben keinen Anspruch auf Perfektion.

2. überarbeitete Auflage!

Wien ist anders. Voller Neugier und gespannter Erwartung stürzt sich die Autorin in das Abenteuer Großstadt. Der Gegensatz zur ihrem früheren Leben auf dem Land könnte nicht größer sein. Fasziniert erforscht sie ihre neue Umgebung und hält ihre Beobachtungen in heiteren Notizen fest. Sie schildert Städter und ihre Gewohnheiten, wundert sich über Traditionen und Bürokratie, kommentiert Kunst und Kultur ebenso originell wie ihren eigenen Alltag.

Ein Buch, das Laune macht, einen schmunzeln lässt und dank seiner Episoden auch häppchenweise Lesegenuss verspricht! Mit zahlreichen heiteren Illustrationen, Fotomontagen und Fotos.

Margit Heumann, geboren und aufgewachsen in Vorarlberg, lebte mehrere Jahre in England und der Schweiz, danach lange in Deutschland Sie arbeitete als Sekretärin, im Buchhandel, als Islandpferdetrainerin und Autorin. Seit 2009 wohnt sie in Wien und Mittelfranken. Neben ihrer literarischen Tätigkeit gehört sie zum Redaktionsteam einer Literaturzeitschrift. Sie schreibt außerdem unter diversen Pseudonymen Kurzkrimis und Kurzromane für große deutsche Illustriertenverlage.
17 Minuten
Uwe Kullnick macht sich spontan Gedanken über das Buch von Ingo Cesaro und seine Kurzgedichte zum Thema “Weiße Rose – Sophie Scholl”

Ingo Cesaro, lebt als Schriftsteller, Herausgeber, Handpressendrucker und Galerist in Kronach.

Über 300 Einzelveröffentlichungen und Mitarbeit an unzähligen Anthologien und Sammelbänden. Ich habe 180 Editionen, teilweise mit Originalgrafik herausgegeben. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Küsntlerbüchern, bibliophilen Editionen, Pop up poetry art, Buch- Objekten und Einzelblattdrucken und Ausstellungen “Buch an der Wand” niederschlug. Enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingeln mit “Japp & Texte”; “Saxophon und Lyrik”; “Vertanzte Gedichte” und Minimalmusik & Dreiezeiler. Als Galerist fast 30 Ausstellungen mit Grafiken von Günter Grass, bis nach Süd-Ungarn, organisiert. Dazu auch Ausstellungen von Gottfried Wiegand, Christoph Meckel, Eberhard  Schlotter, Wilhelm Schramm und Brother in Art und vielen anderen. Gründet den Verein “Regionale Kunstförderung Kronach e. V. und deren 1. Vorsitzende. Z. B. im moment “Cesaros temporäre Galerie im Impfzentrum Kronach” mit über 140 Arbeiten von über dreißige Künstlerinnen und Künstler. Startet die “Cranach City ART Galerie. Organisiert internationale Kunst-Projekte, z. B. Intern. Lucas-Cranach- Preis; Intern. Vogelscheuchen-Wettbewerb; intern. Kunstprojekt “HolzART”, bisher 22 x; Mitwitzer-Künstler-Markt 15 x; Kunstmesse “ARTkronach” 37 x Intern. mail-art-Projekte(selbst als mail-art-artist intern. mit typografischen Arbeiten unterwegs). Organisiert intern. Literatur-Projekte z. B. ” Kronach/Bayern – Hauptstadt der Poesie – tausend Gedichte für eine Stadt”, “900 Jahre Schwabach – und kein bisschen alt”. Organisiert nachhaltige Literatur-Projekte immer verbunden mit einer Setz- und Druckwerkstatt “wie zu Gutenbergs Zeiten” (mit der einzigen “mobilen” Handpresse im deutschsprachigen Raum) an Schulen und Universitäten im In- und Ausland. Mitglied: VS (ver.di); die KOGGE, Deutschschweizer P.E.N.; Deutsche Haiku-Gesellschaft; regensburger Schriftsteller Gruppe Intern. RSGI (deren Vize seit 1998); Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik GZL.

in Kronach: Botschafter, Stiftungsrat der Bürgerstiftung “Historisches Kronach”; Mitglied im Gremium “Kronacher Sommer” und “Kreiskulturring” Mitglied im Arbeitskreis “Lucas Cranach”.

Dr. Uwe Kullnick studierte Biologie, Anthropologie und Sexualpsychologie. Nach langer Forschung war er für Siemens neben anderen medizinischen Themen für internationale Pandemie-Vorbereitung, Troubleshooting verantwortlich. Der Diplom- Bio- und Neurophysiologe beriet 20 Jahre lang global Regierungen und Organisationen. Seit 2012 ist er freier Schriftsteller, Journalist und Blogger. Er schreibt Erzählungen Jugendbücher, medizinische Fachbücher sowie Hörspiele. Er war Herausgeber und Produzent literarischer Magazine, Anthologien und Hörbücher. Heute ist er Redakteur bei „Literatur in Bayern“ und beim “Bayernspiegel”. Seit 2015 ist er Gründer und Intendant des „Literatur Radio Hörbahn“ (zunächst „Literatur Radio Bayern“). Er war Präsident des Freien Deutschen Autorenverbandes (FDA) Bundesverbandes (2015-2017 und Vorsitzender des FDA Bayern (2013-2018).
1 Stunde 7 Minuten
Hedvig aus ‘Die Wildente’, Hedda Gabler, Nora, Hilde aus ‘Baumeister Solness’, Helene aus ‘Gespenster’ – Henrik Ibsens Frauengestalten beeindrucken. Dabei gab Ibsen an, er wisse nicht, was die Sache der Frau sei; für ihn sei es vielmehr eine Sache des Menschen. Worauf also gründeten sich sein Interesse an Frauenbiografien und dieses Einfühlungsvermögen, was soziale Zwänge und Gesellschaftslügen angeht? Gunna Wendt nähert sich Henrik Ibsen (1828–1906) von der weiblichen Seite, verfolgt in ihrer literarischen Biografie die Spuren der Frauen, die Ibsen prägten – seine Mutter, seine Schwester Hedvig, seine Jugendliebe, seine Ehefrau, seine Musen –, und breitet sein Leben von der Apothekerlehre über literarische Anfänge bis zu beginnendem Ruhm und freiwilligem Exil in Italien und Deutschland aus. Schon zu Lebzeiten faszinierte Henrik Ibsen die Ibsen-Jugend, in der sich Lou Andreas-Salomé und Franziska zu Reventlow wiederfanden, und er vermag bis heute in seinen Bann zu ziehen …

Gunna Wendt: Geschichte trifft Literatur und Kunst: Die deutsche Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin Gunna Wendt wurde 1953 in Jeinsen, Hannover geboren. Nach ihrem Soziologie- und Psychologie Studium in Hannover entschloss sie sich dazu Biographien zu schreiben, die sie immer in den historischen Kontext stellt. Sie hat außerdem als Regieassistentin und Dramaturgin in Theaterproduktionen gearbeitet. Zudem war sie Kuratorin sowie Publizistin und war im Rundfunk tätig. Gunna Wendt lebt seit 1981 in München.
6 Minuten
Der Mensch zerstört die Welt. Der Mensch zerstört sich selbst. Was dagegen tun? Wie weit kann man gehen? Wo ist die Grenze? Ein Freundeskreis radikalisiert sich. Erst fallen Bäume \- dann Schüsse. München lebt in Angst. Und die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Jeder muss sich entscheiden. Es bleibt keine Zeit.…

Hannes S. Macher, 1943 in München geboren, ist Studiendirektor a.D. und Publizist. Von 1973 bis 2008 war er Gymnasiallehrer für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Ethik in München. 1985 war er Mitbegründer der “Literatur in Bayern” und ist nun seit 30 Jahren Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift. für einige Zeitungen verfasst er seit vier Jahrzehnten Münchner Kulturberichte und ist als Rezensent hauptsächlich von Bavarica-Novitäten für den BR und Fachzeitschriften tätig. Autorenporträts sind von ihm u.a. im “Handbuch der Literatur in Bayern” (Regensburg 1987), im “Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur” (München 1997) und in “Autoren und Autorinnen in Bayern” (Dachau 2004) ebenso enthalten wie Beiträge zur bayerischen Geschichte in Zeitschriften und Sammelbänden (u.a. in “Die Chronik Bayerns”). Als Herausgeber von bisher knapp einem Dutzend Anthologien (u.a. “Föhn – Ein literarischer Trostspender für Wetterfühlige”, “Zum Christkindl” und “Liebeserklärung an München” in zwei Bänden) hat er (zusammen mit Alfons Schweiggert) “Unsere Heimat München”, Benedikt Hirschbolds Grundschulklassiker, mit dem alle Münchner Kindl seit 1949 groß geworden sind, in der 22. Auflage erweitert und aktualisiert.
9 Minuten
Ingo Cesaro, lebt als Schriftsteller, Herausgeber, Handpressendrucker und Galerist in Kronach.

Über 300 Einzelveröffentlichungen und Mitarbeit an unzähligen Anthologien und Sammelbänden. Ich habe 180 Editionen, teilweise mit Originalgrafik herausgegeben. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Küsntlerbüchern, bibliophilen Editionen, Pop up poetry art, Buch- Objekten und Einzelblattdrucken und Ausstellungen “Buch an der Wand” niederschlug. Enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingeln mit “Japp & Texte”; “Saxophon und Lyrik”; “Vertanzte Gedichte” und Minimalmusik & Dreiezeiler. Als Galerist fast 30 Ausstellungen mit Grafiken von Günter Grass, bis nach Süd-Ungarn, organisiert. Dazu auch Ausstellungen von Gottfried Wiegand, Christoph Meckel, Eberhard  Schlotter, Wilhelm Schramm und Brother in Art und vielen anderen. Gründet den Verein “Regionale Kunstförderung Kronach e. V. und deren 1. Vorsitzende. Z. B. im moment “Cesaros temporäre Galerie im Impfzentrum Kronach” mit über 140 Arbeiten von über dreißige Künstlerinnen und Künstler. Startet die “Cranach City ART Galerie. Organisiert internationale Kunst-Projekte, z. B. Intern. Lucas-Cranach- Preis; Intern. Vogelscheuchen-Wettbewerb; intern. Kunstprojekt “HolzART”, bisher 22 x; Mitwitzer-Künstler-Markt 15 x; Kunstmesse “ARTkronach” 37 x Intern. mail-art-Projekte(selbst als mail-art-artist intern. mit typografischen Arbeiten unterwegs). Organisiert intern. Literatur-Projekte z. B. ” Kronach/Bayern – Hauptstadt der Poesie – tausend Gedichte für eine Stadt”, “900 Jahre Schwabach – und kein bisschen alt”. Organisiert nachhaltige Literatur-Projekte immer verbunden mit einer Setz- und Druckwerkstatt “wie zu Gutenbergs Zeiten” (mit der einzigen “mobilen” Handpresse im deutschsprachigen Raum) an Schulen und Universistäten im In- und Ausland. Mitglied: VS (ver.di); die KOGGE, Deutschschweizer P.E.N.; Deutsche Haiku-Gesellschaft; regensburger Schriftsteller Gruppe Intern. RSGI (deren Vize seit 1998); Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik GZL.

in Kronach: Botschafter, Stiftungsrat der Bürgerstiftung “Historisches Kronach”; Mitglied im Gremium “Kronacher Sommer” und “Kreiskulturring” Mitglied im Arbeitskreis “Lucas Cranach”.
1 Stunde 14 Minuten
“Gefühle halten sich nicht an Regeln!” – Katrin Bongard über die Liebe zur Natur und zwei Jugendliche, die gesellschaftliche Spaltung überwinden

Ökoaktivisten gegen Jäger, Weltoffenheit gegen Tradition, zwei unversöhnliche Lager und eine große Liebe. Die 16-jährige Marie kämpft mit einer Gruppe von Freunden für den Tierschutz und gegen den Klimawandel. Sie will etwas verändern. Bei einem Konzert ihrer Lieblingsband trifft sie ausgerechnet auf Ludwig von Brockdorff, einen leidenschaftlichen Jäger. Obwohl beide vom ersten Moment an eine starke Verbindung zueinander spüren, prallen zwei gegensätzliche Welten frontal aufeinander. Können eine selbstbestimmte Umweltaktivistin und ein traditionsbewusster junger Jäger zusammen sein, trotz aller Vorurteile und der Hindernisse, die die gegnerischen Familien und das Umfeld bedeuten?

Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.

Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.

Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.

www.katrinbongard.com

Instagram: @kabongard_writing

Clubhouse: @kabongard
8 Minuten
Wie war das damals, während des Holocaust? Was bekam man mit? Was wusste man damals? Diese und andere Fragen über die Zeit des Nationalsozialismus erwecken auch heute noch breites Interesse – nicht nur in der Wissenschaft. Zeitgenossen gibt es immer weniger. Einer davon ist der Dachauer Lyriker und Erzähler Michael Groißmeier. Seine Kindheit wurde durch die Bilder und Geschehnisse rund um das Konzentrationslager Dachau mit geprägt. Vereinzelte Bilder erhielten in zahlreichen Lyrikwerken Einzug – nun sollen sie als ein Gesamtwerk erscheinen. Auf dass die Geschichte der Aschenstadt nicht vergessen wird …

Michael Groißmeier, geboren 1935 in München, lebt in Dachau. Lyriker und Erzähler. Zahlreiche Buchpublikationen: Lyrik, deutsches Haiku, Kurzprosa, autobiografischer Roman »Der Zögling«. Bürgermedaille der Großen Kreisstadt Dachau, Ehrengabe zur Förderung des Schrifttums, Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Bayerischer Poetentaler, Ehrengast der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Der literarische Vorlass befindet sich beim Literaturarchiv Monacensia der Landeshauptstadt München und im Stadtarchiv der Großen Kreisstadt Dachau.at an der Ludwig-Maximilians-Universität München Philosophie, Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur, Romanistik und Psychologie studiert. Von 2013 bis 2019 war sie in München, Zürich und Konstanz lehrbeauftragt. Seit 2013 ist sie freie Lektorin und Wissenschaftsautorin.

Ludwig Zehetner, geboren 1939 in Freising/Oberbayern

Dozent für Deutsch als Fremdsprache in den U.S.A. (an der University of Kansas in Lawrence sowie am General Staff and Command College in Fort Leavenworth, Kansas)

von 1968 bis 2002 Gymnasiallehrer für die Fächer Deutsch und Englisch am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, ab 1988 als Studiendirektor und Stellvertreter des Schulleiters

1977 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Regensburg

ab 1979 Lehrbeauftragter für Dialektologie des Bairischen an der Universität Regensburg

seit 1999 Honorarprofessor*) für diesen Fachbereich.
9 Minuten
Judith Fantos Debütroman „Viktor“ ist ein ergreifendes und zugleich erhellendes Familienportrait, das die schwierigsten Jahre europäischer Zeitgeschichte und deren Nachhall generationenübergreifend behandelt. Ebenso obduziert Fanto den Begriff Identität und reflektiert kritisch die Arten von Spuren jüdischer Geschichte, die in den Erben der zerstörten Generation neu definiert zur Geltung kommen.

Dieser Roman ist eine gelungene Kombination von Empathie und Scharfsinn – nicht nur auf der Figurenebene. Analytisch hat genau diese Auseinandersetzung einer jungen Frau mit ihren Wurzeln dem zeitgenössischen Diskurs zur Schoah und jüdischer Identität aus einer belletristischen Sicht gefehlt.

Der Roman basiert auf einer echten Familienhistorie und folgt zeitgleich zwei Lebenslinien der Familie Fanto. Im Jahr 1914 wächst der unkonventionelle, individualistische Viktor in Wien als schwarzes Schaf seiner Familie auf. 1994 befindet sich Geertje, die Enkelin seines Bruders, in Nimwegen auf der Suche nach den Spuren ihrer Wurzeln, um ihre eigene Identität zu definieren. …

Judith Fanto, geboren 1969, ist Juristin im Bereich Medizinrecht und Mutter von drei Kindern. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit setzt sie sich als Gründerin mehrerer Stiftungen für kulturelle Aktivitäten und Bildungsangebote vor allem für jüdische Mitmenschen sowie für Kinder mit psychiatrischen Problemen ein. Ihr Debütroman ›Viktor‹ erzählt vom Schicksal ihrer Familie und avancierte schon nach wenigen Wochen zum Bestseller.

Sandra Falke studierte Germanistik und Religionswissenschaften an der Universität Tartu in Estland und neuere deutsche Literatur an der Philipps-Universität in Marburg an der Lahn. Auf literarische Abenteuer begab Falke sich bereits im sechsten Lebensjahr in ihrem ersten Lesetagebuch. Aus kurzgefassten handschriftlichen Notizen im linierten Schulheft sind parallel zum Bachelor-, Master- und Promotionsstudium diverse Online-Formate erwachsen. Seit 2019 werden auf sandrafalke.com wöchentlich Rezensionen und Essays zu Klassikern, Sachbüchern und Neuerscheinungen der Weltliteratur veröffentlicht. Derzeit lebt Falke in Brandenburg, schreibt Kurzgeschichten und setzt sich für die kritische Reflexion literarischer Inhalte auf diversen virtuellen Plattformen ein.
9 Minuten
Aus dem Jubiläumsjahr 2018 sind zahlreiche wissenschaftliche Beiträge hervorgegangen, die aus der Distanz von 50 Jahren eine Sichtung der 68er-Bewegung vornehmen.

Die Rede von 1968 referiert auf ein heterogenes Phänomen: Die politische Dimension der Studentenrevolte gegen das Unrechtssystem des Establishments läuft vielerorts der hedonistischen Lebensideologie der Hippie-Generation entgegen. Während erstere die politischen Zustände verändern will, sucht letztere alternative Lebenskonzepte zu etablieren und ihre Individualität zu entfalten. Gemeinsam sind beiden der radikale Bruch mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit und die gegenkulturelle Befreiung aus zementierten Normen.

Der vorliegende Band knüpft an diese Bilanz an und verfolgt, in welchem Umfang der Geist der Revolte aus heutiger Perspektive in die Kulturproduktion der 60er- und 70er-Jahre eingegangen ist. Die aus verschiedenen kulturgeschichtlichen Disziplinen stammenden Beiträge widmen sich der Produktion und Rezeption gesellschaftspolitischer Positionen der 68er, ihren lebenskulturellen Entwürfen sowie ihrem Welt- und Menschenbild innerhalb des Spektrums von Bildender Kunst, Literatur, Film und Medien.

Dr. Peter Czoik ist Literaturwissenschaftler, Redaktionsleiter sowie Koordinator des Literaturportals Bayern an der Bayerischen Staatsbibliothek und Verfasser zahlreicher Artikel zur bayerischen Literatur. Seit 2018 ist er operativer Leiter des bavarikon-Projekts „Bayerische Schriftstellerinnen vom Barock bis ins 20. Jahrhundert“.

Dr. Nastasja S. Dresler hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Philosophie, Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur, Romanistik und Psychologie studiert. Von 2013 bis 2019 war sie in München, Zürich und Konstanz lehrbeauftragt. Seit 2013 ist sie freie Lektorin und Wissenschaftsautorin.
10 Minuten
Dr. Ingold Zeisberger,

Magisterstudium (Germanistik, Didaktik der deutschen Sprache und Literatur,

Geschichte) an der Universität Passau, dort auch Promotion in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft (NDL), Lehraufträge und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Passau, 2013-2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin /Lehrkraft für besondere Aufgaben mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur/-medien und deren Didaktik sowie NDL an der TU Dortmund.

Derzeit Fachreferentin für Neuere Philologien, Film und Medien an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zu Ihren Forschungsschwerpunkten zählen Semiotik, populäre Kulturen und Phantastik.
1 Stunde 14 Minuten
Max Reinhardt in Schloss Leopoldskron. Die “Schloss-Inszenierung” – einsamer Höhepunkt seiner Regieträume. Von Dagmar Saval

Dagmar Saval, In Wien geboren, Studium der Romanischen Sprachen, Kunstgeschichte, Philosophie. In Wien, Genf, Paris. Promotion. Private musikalische Ausbildung (Klavier, Cello). Bibliothekarsausbildung an der ÖNB, dann in der Theatersammlung der ÖNB /heute Theatermuseum, Wien.

Nach der Heirat mit dem Maler Ralph Wünsche, Westberlin/Berlin. Lektorin im Propyläen Verlag/Ullstein, Dramaturgie in der Abteilung Fernsehspiel SFB/RBB, Akademie der Künste, Archiv Abteilung Darstellende Kunst, Berlin.

Zahlreiche Publikationen, Briefeditionen, meist Erstveröffentlichungen über Musik, Theater mit Schwerpunkt Exil 1933 -1945.

Szenisch – musikalische Lesungen in Berlin, Wien u.a. Städten
42 Minuten
ZONTA ist ein internationales, überparteiliches, überkonfessionelles und weltanschaulich neutrales Netzwerk, in dem sich berufstätige Frauen in leitender oder freiberuflicher Position zusammengeschlossen haben. Im Jahr 2019 feierte Zonta International 100. Geburtstag!

Vorrangiges Ziel von ZONTA ist es, die rechtliche, politische, wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Stellung der Frauen zu fördern, ihren Bildungsstand zu verbessern und Bedürftigen zu helfen. ZONTA setzt sich ein für die Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde und bezieht Position gegen Gewalt und Diskriminierung. ZONTA initiiert und fördert weitgreifende Aktions- und Hilfsprogramme. Mit einem eigenständigen Service-Projekt bekämpft ZONTA weltweit Gewalt gegen Frauen und Kinder.

Durch den Namen ZONTA, der Symbolsprache der Sioux-Indianer entnommen, fühlen sich die Mitglieder diesem Zeichen gegenüber verpflichtet: Es bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig, integer sein.

Dr. Charlotte von Bodelschwingh, Präsidentin des Zonta Club Fünf-Seen-Land (links im Bild), und Dr. Li Binder-Wehberg, Organisatorin des Medienpreises (rechts im Bild), übergeben den Preis an Dr. Ingvild Richardsen (Mitte)| Foto: Zonta Club Fünf-Seen-Land

Frau Dr. Ingvild Richardsen erhält den Medienpreis 2020, weil sie durch ihr Wirken und in ihren Werken auf wichtige Frauen der bayerischen Geschichte aufmerksam gemacht hat, was ihre Aktivitäten insbesondere in den letzten drei Jahren eindrucksvoll bestätigen:

– „Evas Töchter“, Ausstellung in der Monacensia, 2018,

– “1896: Die Münchner Frauenbewegung und der Jugendstil”– Kap. 9 aus “Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen” von Ingvild Richardsen

– „Bavarias Töchter“, Kalender 2019,

– „Frei und gleich und würdig“, Buch 2019,

– „Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen“, Buch 2019,  Buchpremiere – Lesung 

– „Wir schaffen uns selber unser Recht“, Seminar 2020.  Frauen in Bewegung

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41 Minuten
Politische Gedichte

Ingo Cesaro, lebt als Schriftsteller, Herausgeber, Handpressendrucker und Galerist in Kronach.

Über 300 Einzelveröffentlichungen und Mitarbeit an unzähligen Anthologien und Sammelbänden. Ich habe 180 Editionen, teilweise mit Originalgrafik herausgegeben. Enge Zusammenarbeit mit Malern und Grafikern, die sich in Küsntlerbüchern, bibliophilen Editionen, Pop up poetry art, Buch- Objekten und Einzelblattdrucken und Ausstellungen “Buch an der Wand” niederschlug. Enge Zusammenarbeit mit Komponisten und Musikern. Tingeln mit “Japp & Texte”; “Saxophon und Lyrik”; “Vertanzte Gedichte” und Minimalmusik & Dreiezeiler. Als Galerist fast 30 Ausstellungen mit Grafiken von Günter Grass, bis nach Süd-Ungarn, organisiert. Dazu auch Ausstellungen von Gottfried Wiegand, Christoph Meckel, Eberhard  Schlotter, Wilhelm Schramm und Brother in Art und vielen anderen. Gründet den Verein “Regionale Kunstförderung Kronach e. V. und deren 1. Vorsitzende. Z. B. im moment “Cesaros temporäre Galerie im Impfzentrum Kronach” mit über 140 Arbeiten von über dreißige Künstlerinnen und Künstler. Startet die “Cranach City ART Galerie. Organisiert internationale Kunst-Projekte, z. B. Intern. Lucas-Cranach- Preis; Intern. Vogelscheuchen-Wettbewerb; intern. Kunstprojekt “HolzART”, bisher 22 x; Mitwitzer-Künstler-Markt 15 x; Kunstmesse “ARTkronach” 37 x Intern. mail-art-Projekte(selbst als mail-art-artist intern. mit typografischen Arbeiten unterwegs). Organisiert intern. Literatur-Projekte z. B. ” Kronach/Bayern – Hauptstadt der Poesie – tausend Gedichte für eine Stadt”, “900 Jahre Schwabach – und kein bisschen alt”. Organisiert nachhaltige Literatur-Projekte immer verbunden mit einer Setz- und Druckwerkstatt “wie zu Gutenbergs Zeiten” (mit der einzigen “mobilen” Handpresse im deutschsprachigen Raum) an Schulen und Universistäten im In- und Ausland. Mitglied: VS (ver.di); die KOGGE, Deutschschweizer P.E.N.; Deutsche Haiku-Gesellschaft; regensburger Schriftsteller Gruppe Intern. RSGI (deren Vize seit 1998); Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik GZL.

in Kronach: Botschafter, Stiftungsrat der Bürgerstiftung “Historisches Kronach”; Mitglied im Gremium “Kronacher Sommer” und “Kreiskulturring” Mitglied im Arbeitskreis “Lucas Cranach”.
7 Minuten
Dies ist ein Reiseführer ganz besonderer Art: Er bietet nicht nur Routen quer durch Bayern, von Nord nach Süd, von West nach Ost. Hier findet der Leser außerdem ungewöhnliche Reiseempfehlungen quer durch die Jahrhunderte der Geschichte Bayerns. Anhand von 23 Beiträgen kann man sich zuerst ins frühe Mittelalter und anschließend ins 19. Jahrhundert entführen lassen, geboten werden Stippvisiten in die Frühe Neuzeit, aber genauso in die Zeitgeschichte. Das Themenspektrum der angebotenen Zeitreisen reicht von der politischen über die Wirtschafts- und Kulturgeschichte bis hin zu Fragen der Bildungs- sowie der Erinnerungspolitik. Es geht um Ränkespiele zwischen Bayern und Salzburg und um den Glanz der Dürerzeit, wir besuchen die Residenz der Markgräfin Wilhelmine ebenso wie die Geburtsstadt des Prinzregenten Luitpold, auf der Route stehen eine Universität der Jesuiten, eine Reichsstadt, die bayerisch wurde, ein Vorort der bayerischen Industrialisierung usw. Mitreisen lohnt sich!

Hübner, Publizist, Literaturkritiker und Redakteur. Geboren 1953 in Landshut. Lebt in München.Studium der Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaft in Erlangen und München. 1980 Promotion zum Dr. phil., 1981–1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984–2016 Redakteur der monatlich erscheinenden Zeitschrift

Fachdienst Germanistik. Lektorats- und PR-Tätigkeit beim iudicium verlag, Lehrbeauftragter für Neuere Deutsche Literatur und Deutsch als Fremdsprache an der Universität München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen, Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an zahlreichen Zeitungen, Zeitschriften und Online-Publikationen. Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (2003–2017). Redaktionsmitglied der Zeitschrift Literatur in Bayern (seit 2012). Arbeitet seit 2017 am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Universität München in der Redaktion der Zeitschrift Spiegelungen; Koordinator des Spiegelungen-Preises 2017, Jurymitglied beim Spiegelungen-Preis 2020.
13 Minuten
Die Blogreihe #33Frauen (mehr dazu) handelt von 33 Frauen, die mich in der Frage wie man Kunst, Kinder, Karriere und eine gute Beziehung harmonisch und glücklich in sein Leben integrieren kann, inspiriert haben. Und ich beginne – mit meiner Mutter, Ilse-Charlotte Kaufmann.

Ich bin ein wenig aufgeregt, da mir klar geworden ist, dass ich vor dieser Blogreihe noch nie so offen, persönlich und öffentlich über mich oder meine Einstellung zum Leben, zu Kunst, Politik und Gesellschaft gesprochen habe. Aber – darum geht es wohl in dieser Blogreihe und ganz allgemein beim Schreiben. Und, dass ich mit meiner Mutter beginne, macht es nicht unbedingt leichter …

Katrin Bongard schreibt Drehbücher, Serienkonzepte und Coming of Age Novels für Jugendliche und Erwachsene. Unter ihrem E-Book-Label Red Bug Books verlegt sie Jugendliteratur und Graphic Novels.

Sie schreibt Geschichten, die in einer sehr realen Welt spielen, aber meist etwas bigger als life sind. Über Künstler:innen, über aktive, engagierte und offene Held:innen, die bereit sind, zu wachsen, das Leben und sich selbst zu verändern und über die große Liebe, die immer dann kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet.

Sie setzt sich für Gleichberechtigung, Diversität und ein bewusstes Miteinander ein, ist aktiv bei den Writers4Future und findet, dass diese Welt der beste Platz im Universum ist und daher unbedingt sorgsam behandelt werden muss.