Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
12 Minuten
Die Historiker Dietmar Süß und Cornelius Torp skizzieren eine Geschichte der „Solidarität“ vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise
– eine Rezension von Kai Sammet
Hoch die internationale Solidarität! Das konnte man dieser Tage, im Juni 2022, wieder auf einem Parteitag riechen, auch wenn sich hinter dieser hohlen Phrase viele Putinversteher versteck(t)en (und sich eingedenk alter Proletarier-aller-Länder-vereinigt-euch-Seligkeit echt klasse fühlen durften).
Hier kommt ein Buch (das „nur“ bis zur Corona-Krise geht) gerade recht, das dem Begriff der Solidarität doppelt „schärfere Konturen verleihen“ möchte. Zum einen geht es um eine Begriffsumkreisung, -bestimmung. Das, finde ich, ist nicht immer ganz gelungen, die Konturen verschwimmen mir da manchmal etwas. …
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es sprach Matthias Pöhlmann
– eine Rezension von Kai Sammet
Hoch die internationale Solidarität! Das konnte man dieser Tage, im Juni 2022, wieder auf einem Parteitag riechen, auch wenn sich hinter dieser hohlen Phrase viele Putinversteher versteck(t)en (und sich eingedenk alter Proletarier-aller-Länder-vereinigt-euch-Seligkeit echt klasse fühlen durften).
Hier kommt ein Buch (das „nur“ bis zur Corona-Krise geht) gerade recht, das dem Begriff der Solidarität doppelt „schärfere Konturen verleihen“ möchte. Zum einen geht es um eine Begriffsumkreisung, -bestimmung. Das, finde ich, ist nicht immer ganz gelungen, die Konturen verschwimmen mir da manchmal etwas. …
Den Text der Rezension finden Sie hier.
Es sprach Matthias Pöhlmann
12 Minuten
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.
15 Minuten
Es gab zahlreiche Vorkommnisse, Gefahren und Erlebnisse auf meinen viele Reisen. Menschen und Tiere begegneten mir in Afrika, Asien, USA, Kanada, Süd- und Mittelamerika, Arabien, Alaska, Japan und Europa. Die vielen Geschichten zu erzählen, wird den Rest meines Lebens dauern und ich freue mich sehr darauf. Hier ist eine Geschichte aus China. Mensch und Tier und Mensch und Mensch begegneten sich ohne Sprache dafür aber mit viel Empathie.
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Als Gründer und Betreiber des Literatur Radio Hörbahn produzierte er in den vergangenen Jahren rund 1100 Sendungen und erreichte damit hunderttausende Hörer.
Als Neurophysiologe und selbst Betroffener hat er ein vielbeachtetes Buch über das Restless Legs Syndrom geschrieben: Restless Legs – Pest in den Beinen
Es ist seit seinem Erscheinen ein Bestseller und hat schon vielen Menschen bei dieser verwirrenden Krankheit helfen können.
Facebook: http://facebook.com/uwe.kullnick
Twitter: @Ukullnick
Uwe Kullnick ist Naturwissenschaftler. Neben seiner biologischen Forschung, arbeitete er in der strategischen Unternehmensleitung und war Senior Manager eines internationalen Konzerns und zuständig für 150 Länder. Seine akademischen Schwerpunkte als Dr. rer. nat. sind Biologie (Zoologie), Neurophysiologie und Sexualpsychologie. Manchmal ist er ein kompromissloser Biologist, wenn ihm jemand erzählen will, wie essenziell der Erhalt einer bestimmten Froschart ist, oder er ist analytisch bis zum Bersten seiner Diskussionspartner und ihm ist obendrein nichts Sexuelles zu fremd, um ihn noch staunen zu lassen. Heute ist er freier Autor und publiziert, Bücher, Hörbücher, Essays, Erzählungen, Kurzgeschichten, Podcasts. Als Gründer und Betreiber des Literatur Radio Hörbahn produzierte er in den vergangenen Jahren rund 1100 Sendungen und erreichte damit hunderttausende Hörer.
Als Neurophysiologe und selbst Betroffener hat er ein vielbeachtetes Buch über das Restless Legs Syndrom geschrieben: Restless Legs – Pest in den Beinen
Es ist seit seinem Erscheinen ein Bestseller und hat schon vielen Menschen bei dieser verwirrenden Krankheit helfen können.
Facebook: http://facebook.com/uwe.kullnick
Twitter: @Ukullnick
Hörbahn on Stage: Lena Raubaum stellt ihr preisgekröntes Buch “Mit Worten will ich dich umarmen” vor
58 Minuten
Eine Umarmung in Buchform: Mit schelmischem Witz, herzlicher Wärme und der tiefen Überzeugung, dass manchmal ein einfaches Wort schon helfen kann, sind hier Gedichte, Gedanken, kurze Sprüche, Aufzählungen und einzelne „Wort-Schätze“ versammelt, die mal ein Schmunzeln, mal ein überraschtes Auflachen oder das wunderbare Gefühl, endlich verstanden zu werden, hervorrufen können: Worte, die einfach guttun, Gedanken, die die Seele erhellen, überraschende Wendungen, die einen Blickwechsel anregen. Wohlwollendes, Heilendes und Tröstendes hat sich hier zusammengefunden. Leicht und klar, ebenso herzerwärmend und tief-berührend wird hier mit Worten umarmt, Freude und Zeit geschenkt, auf das Wesentliche verwiesen und immer wieder das Leben in all seinen Facetten und anhand jeder noch so kleinen Winzigkeit gefeiert.
Eine Wohltat von einem Buch – wahrlich nicht nur für Kinder.
Tipps:
erster Lyrikband der wunderbaren Künstlerin
Wohltuendes für fordernde Zeiten
das ideale Geschenkbuch
Auszeichnungen:
2022: Mit Worten will ich dich umarmen, hat „LESERstimmen – Der Preis der jungen Leser:innen“ gewonnen. Tausende Kinder in ganz Österreich haben abgestimmt und entschieden. Insgesamt waren 4 Bücher von Tyrolia für diese Aktion des Büchereiverbands Österreichs nominiert. Hier geht es zu den Fotos der Preisverleihung mit vielen bekannten Gesichtern: https://www.leserstimmen.at/galerie-preisverleihung
Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2022
“Österr. Kinder- und Jugendbuchpreis 2022” Preisbuch!
2021: Nominiert für LESERstimmen – der Preis der jungen Leserinnen (Leseförderungsaktion Bücherverband Österreich)
LENA RAUBAUM, geb. 1984 in Wien als Lena Wiesbauer, ist wort- und sprachbegeistert als Autorin, Sprecherin, Schauspielerin, Leiterin von Schreib- und Lesewerkstätten tätig. 2016 erhielt sie den DIXI Kinderliteraturpreis (Kategorie „Kinderlyrik“). http://www.lenaraubaum.com
KATJA SEIFERT lebt mit ihrer Familie in Linz, entdeckte mit dem Abschluss des Architekturstudiums ihre Liebe zum Zeichnen und arbeitet nun als freie Illustration für Bücher, Magazine, Animationen und Websites. http://www.katuuschka.com
Eine Wohltat von einem Buch – wahrlich nicht nur für Kinder.
Tipps:
erster Lyrikband der wunderbaren Künstlerin
Wohltuendes für fordernde Zeiten
das ideale Geschenkbuch
Auszeichnungen:
2022: Mit Worten will ich dich umarmen, hat „LESERstimmen – Der Preis der jungen Leser:innen“ gewonnen. Tausende Kinder in ganz Österreich haben abgestimmt und entschieden. Insgesamt waren 4 Bücher von Tyrolia für diese Aktion des Büchereiverbands Österreichs nominiert. Hier geht es zu den Fotos der Preisverleihung mit vielen bekannten Gesichtern: https://www.leserstimmen.at/galerie-preisverleihung
Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2022
“Österr. Kinder- und Jugendbuchpreis 2022” Preisbuch!
2021: Nominiert für LESERstimmen – der Preis der jungen Leserinnen (Leseförderungsaktion Bücherverband Österreich)
LENA RAUBAUM, geb. 1984 in Wien als Lena Wiesbauer, ist wort- und sprachbegeistert als Autorin, Sprecherin, Schauspielerin, Leiterin von Schreib- und Lesewerkstätten tätig. 2016 erhielt sie den DIXI Kinderliteraturpreis (Kategorie „Kinderlyrik“). http://www.lenaraubaum.com
KATJA SEIFERT lebt mit ihrer Familie in Linz, entdeckte mit dem Abschluss des Architekturstudiums ihre Liebe zum Zeichnen und arbeitet nun als freie Illustration für Bücher, Magazine, Animationen und Websites. http://www.katuuschka.com
14 Minuten
“Rausgefischt & Vorgestellt”. Zu den wenigen Vorzügen von Corona gehört, dass man endlich Zeit findet seine heimische Bibliothek zu entstauben und neu zu ordnen. Wir besprechen in loser Reihenfolge Bücher, die wir beim Entrümpeln unserer Regale entdeckt, wieder gefunden oder erneut gelesen haben.
Hedrik Gröttrup: „Wilhelm Wassmuss – Der deutsche Lawrence“ beschäftigt sich mit einem deutschen Konsul der im Persien des ersten Weltkrieges Aufstände gegen die britische Besatzung organisierte. In England und Iran bis heute sehr bekannt, hier in Deutschland nahezu vergessen.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
Hedrik Gröttrup: „Wilhelm Wassmuss – Der deutsche Lawrence“ beschäftigt sich mit einem deutschen Konsul der im Persien des ersten Weltkrieges Aufstände gegen die britische Besatzung organisierte. In England und Iran bis heute sehr bekannt, hier in Deutschland nahezu vergessen.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
5 Minuten
Eine Rezension von Hannes Macherl
München war und ist seit vielen Jahrzehnten ein Magnet für Menschen aus den benachbarten böhmischen Ländern. Die Spuren, die diese Verbindungen in der Isarmetropole hinterlassen haben, sind dementsprechend vielfältig, wobei die große Nähe auch ihre Tücken hat: Das Nebeneinander von bayerischer und böhmischer Kultur wird häufig als selbstverständlich betrachtet und kaum noch wahrgenommen. Es lohnt sich daher umso mehr, den gegenseitigen Einflüssen nachzuspüren und sich auch in abgelegenen Winkeln der Stadt auf Spurensuche zu begeben. In 16 Beiträgen kommen Geschichte und Gegenwart gleichermaßen zu ihrem Recht: Ereignisse wie das Münchner Abkommen, Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Alfred Kubin, Max Mannheimer oder Jaromir Konecny, Institutionen wie das Sudetendeutsche Haus oder die Ackermann-Gemeinde werden ebenso in den Fokus genommen wie die Wechselwirkungen in Literatur, Kunst, Musik, Architektur oder die zahlreichen Straßennamen, die an die ganz besondere bayerisch-böhmische Beziehung erinnern.
München war und ist seit vielen Jahrzehnten ein Magnet für Menschen aus den benachbarten böhmischen Ländern. Die Spuren, die diese Verbindungen in der Isarmetropole hinterlassen haben, sind dementsprechend vielfältig, wobei die große Nähe auch ihre Tücken hat: Das Nebeneinander von bayerischer und böhmischer Kultur wird häufig als selbstverständlich betrachtet und kaum noch wahrgenommen. Es lohnt sich daher umso mehr, den gegenseitigen Einflüssen nachzuspüren und sich auch in abgelegenen Winkeln der Stadt auf Spurensuche zu begeben. In 16 Beiträgen kommen Geschichte und Gegenwart gleichermaßen zu ihrem Recht: Ereignisse wie das Münchner Abkommen, Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Alfred Kubin, Max Mannheimer oder Jaromir Konecny, Institutionen wie das Sudetendeutsche Haus oder die Ackermann-Gemeinde werden ebenso in den Fokus genommen wie die Wechselwirkungen in Literatur, Kunst, Musik, Architektur oder die zahlreichen Straßennamen, die an die ganz besondere bayerisch-böhmische Beziehung erinnern.
1 Stunde 1 Minute
Armin Strohmeyr stellt sein Buch “Ferdinandea” vor. – Anschließend erfährt Uwe Kullnick in einem ausführlichen Gespräch mehr über den Autor und sein weiteres Schaffen.
Tim Feldtmann steckt in einer Sinnkrise: Er fühlt sich mittelmäßig und verbraucht, die Beziehung zu seiner Freundin geht in die Brüche, das Projekt, das er im sächsischen Wermsdorf vorantreiben soll, scheitert. Durch Zufall gelangt Tim an Briefe des bereits verstorbenen Karl Janke und gerät in den Bann des genialen, aber schizophrenen Erfinders. Tim ist zunehmend fasziniert von Jankes ungebrochenem Willen, seinen Ideen zum Wohle der Menschheit – und von Jankes unerfüllter Liebe zu Evelyn. Ob Evelyn noch lebt?
Gemeinsam mit der Krankenschwester Sivi, dem halbwüchsigen Sunny und dem Alt-Hippie Pierre macht sich Tim auf die Suche nach ihr. Er findet die inzwischen alte Frau mit dem rätselhaften Charme tatsächlich, erfährt von ihrem abstrusen Vorhaben, nach Afrika zum Nil zu reisen, um dort ein Versprechen einzulösen. Tim lässt sich auf einen abenteuerlichen Trip ein – mit dem Auto, zu Fuß, per Schiff durch die ostdeutsche Provinz und Berlin. Immer scheint dabei Janke die Fäden in der Hand zu halten. Tim, Evelyn und ihre Freunde erleben viel Aberwitziges, kommen sich näher, verlieren einander, finden sich wieder, begegnen vor allem sich selbst. Am Ende gelangt Tim doch noch zum Nil, mitten im Spreewald, und gewinnt dank Janke und Evelyn eine neue Perspektive für sein Leben.
Tim Feldtmann steckt in einer Sinnkrise: Er fühlt sich mittelmäßig und verbraucht, die Beziehung zu seiner Freundin geht in die Brüche, das Projekt, das er im sächsischen Wermsdorf vorantreiben soll, scheitert. Durch Zufall gelangt Tim an Briefe des bereits verstorbenen Karl Janke und gerät in den Bann des genialen, aber schizophrenen Erfinders. Tim ist zunehmend fasziniert von Jankes ungebrochenem Willen, seinen Ideen zum Wohle der Menschheit – und von Jankes unerfüllter Liebe zu Evelyn. Ob Evelyn noch lebt?
Gemeinsam mit der Krankenschwester Sivi, dem halbwüchsigen Sunny und dem Alt-Hippie Pierre macht sich Tim auf die Suche nach ihr. Er findet die inzwischen alte Frau mit dem rätselhaften Charme tatsächlich, erfährt von ihrem abstrusen Vorhaben, nach Afrika zum Nil zu reisen, um dort ein Versprechen einzulösen. Tim lässt sich auf einen abenteuerlichen Trip ein – mit dem Auto, zu Fuß, per Schiff durch die ostdeutsche Provinz und Berlin. Immer scheint dabei Janke die Fäden in der Hand zu halten. Tim, Evelyn und ihre Freunde erleben viel Aberwitziges, kommen sich näher, verlieren einander, finden sich wieder, begegnen vor allem sich selbst. Am Ende gelangt Tim doch noch zum Nil, mitten im Spreewald, und gewinnt dank Janke und Evelyn eine neue Perspektive für sein Leben.
7 Minuten
1968 – ein Jahr, das mit Ereignissen und Entwicklungen Geschichte geschrieben und den Lauf der Zeit maßgeblich geprägt hat. Ein politisches wie gesellschaftliches Rumoren, das auch Oslo erreicht, in dem die Jugend gegen den Vietnam-Krieg protestiert. Im Sommer 1968 steht Agathe vor ihrem letzten Schuljahr. In ihrem Drang nach Freiheit wechselt sie die Schule, verlässt die vertraute Umgebung, um sich der Gemeinschaft der neu gegründeten reformpädagogischen Summerhill-Schule anzuschließen. Doch ein Anruf sorgt bei Agathe und ihrem jüngeren Bruder Morten für Aufregung. In ihrem doppelbödigen Roman „Ein rostiger Klang von Freiheit“ erzählt die norwegische Schriftstellerin Toril Brekke von einer besonderen Zeit und einer Familie, deren Leben von mehreren Geheimnissen überschattet wird. …
Toril Brekke ist die Tochter des Dichters Paal Brekke (1923-1993). In Oslo geboren und in den dortigen Künstlerkreisen aufgewachsen, arbeitete sie nach einer Ausbildung zur Typografin als Lehrerin und Journalistin. 1976 debütierte sie mit dem Roman „Jenny har fått sparken“, folgend erschienen zahlreiche Romane sowie Kinder- und Jugendbücher. Von 1987 bis 1991 war Brekke Vorsitzende des norwegischen Schriftstellerverbandes. In den 90er-Jahren gehörte sie der Jury für die Vergabe des Literaturpreises des Nordischen Rates an, später stand sie der Jury für die Vergabe des Literaturpreises der Riksmål-Gesellschaft vor, den sie im Jahr 2000 selbst erhielt. 2004 bekam sie den Amalie-Skram-Preis verliehen. Ihre Bücher werden bereits seit einigen Jahren ins Deutsche übersetzt.
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
Toril Brekke ist die Tochter des Dichters Paal Brekke (1923-1993). In Oslo geboren und in den dortigen Künstlerkreisen aufgewachsen, arbeitete sie nach einer Ausbildung zur Typografin als Lehrerin und Journalistin. 1976 debütierte sie mit dem Roman „Jenny har fått sparken“, folgend erschienen zahlreiche Romane sowie Kinder- und Jugendbücher. Von 1987 bis 1991 war Brekke Vorsitzende des norwegischen Schriftstellerverbandes. In den 90er-Jahren gehörte sie der Jury für die Vergabe des Literaturpreises des Nordischen Rates an, später stand sie der Jury für die Vergabe des Literaturpreises der Riksmål-Gesellschaft vor, den sie im Jahr 2000 selbst erhielt. 2004 bekam sie den Amalie-Skram-Preis verliehen. Ihre Bücher werden bereits seit einigen Jahren ins Deutsche übersetzt.
Constanze Matthes, ich bin Journalistin und leidenschaftliche Leserin. Die Liebe zu den Büchern begann im zarten Alter von vier, fünf Jahren, als meine Mutter mich zum ersten Mal in die kleine Bücherei unseres Dorfes mitnahm. Wenige Jahre später schleppte ich die Bücher dann stapelweise allein nach Hause. In der Schule las ich stets die Pflichtlektüre und war meinen Mitschülern ein gern gesehener Gesprächspartner, um den Inhalt des zu lesenden Buches in der Pause vor der Deutschstunde zu erzählen. Sollte man an dieser Stelle „verraten“ sagen?
Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Norwegen studierte ich im Hauptfach Germanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Allerdings las ich dann nicht immer die Pflichtlektüre der mehrseitigen Lektüreliste und besuchte viel eher die wunderbare Bibliothek des Deutschen Literaturinstituts. Vor allem dann, wenn meine Mitbewohnerin den Koffer-Fernseher über das Wochenende wieder nach Hause mitnahm. Noch heute bin ich „fernseherlos“ und investiere vielmehr meine Zeit in große und kleine Geschichten, dicke und dünne Bücher.
1 Stunde 47 Minuten
Steven Lundström und Birgit Christiansen sprechen mit der Autorin über das Buch, über das Schreiben und Illustrieren.
Die kleine Stockente Kvakja hat den Nachtschreck und im sagenumwobenen “Dom der Vögel” will sie diese Angst vor der Dunkelheit endlich loswerden. Doch wo liegt der eigentlich?
Kvakja und ihre Hummelfreundin Bromma kennen nur einen Teil des Vogelliedes über den geheimnisvollen Ort. Trotzdem fliegen sie gemeinsam auf eine lange Suche, erleben unterwegs spannende Abenteuer und finden neue Freunde. Das Entenmärchen ist liebevoll illustriert und geeignet zum Lesen und Vorlesen.
Britt Älling ist mein Pseudonym und ich schreibe und illustriere Märchen und Geschichten für Kinder und Erwachsene. 1971 wurde ich am Tegernsee geboren und lebe heute mit meinen Lieben im oberbayerischen Fünfseenland. Aufgewachsen bin ich mit deutscher und schwedischer Staatsbürgerschaft sowohl in Bayern als auch in Mittelschweden.
Das Schreiben begleitet mich schon ein Leben lang, doch meine Geschichten werden erst seit 2021 veröffentlicht und das in Eigenregie. Davor habe ich mit meinen zwei Studiengängen Jura und Biologie als Hintergrund im Vertrieb gearbeitet und viel Zeit auf Reisen verbracht. 2015 bin ich an ME/CFS erkrankt und seitdem hat sich in meinem Leben viel verändert. Doch ein Leben mit chronischen Schmerzen stärkt die Sinne für die Schönheiten der Natur und die Liebe, die doch das Wichtigste im Leben ist! Davon werde ich nicht müde zu erzählen.
Im Handel erhältlich sind die Entenmärchen “Der Dom der Vögel”, “Arvid und die Zaubergeige” und “Kükenlatein”. Seit Mai 2022 ist die Stachelrochengeschichte “Mari vom bunten Riff” dazugekommen.
Außerdem gibt es noch den Taschencoach “leben lieben lagom.” Das Buch ist für Erwachsene, die ein bisschen entschleunigter leben möchten. Darin sind viele Übungen eingearbeitet, die ich selbst oft mache. Sie helfen mir besser mit meinen chronischen Beschwerden zu leben.
Die kleine Stockente Kvakja hat den Nachtschreck und im sagenumwobenen “Dom der Vögel” will sie diese Angst vor der Dunkelheit endlich loswerden. Doch wo liegt der eigentlich?
Kvakja und ihre Hummelfreundin Bromma kennen nur einen Teil des Vogelliedes über den geheimnisvollen Ort. Trotzdem fliegen sie gemeinsam auf eine lange Suche, erleben unterwegs spannende Abenteuer und finden neue Freunde. Das Entenmärchen ist liebevoll illustriert und geeignet zum Lesen und Vorlesen.
Britt Älling ist mein Pseudonym und ich schreibe und illustriere Märchen und Geschichten für Kinder und Erwachsene. 1971 wurde ich am Tegernsee geboren und lebe heute mit meinen Lieben im oberbayerischen Fünfseenland. Aufgewachsen bin ich mit deutscher und schwedischer Staatsbürgerschaft sowohl in Bayern als auch in Mittelschweden.
Das Schreiben begleitet mich schon ein Leben lang, doch meine Geschichten werden erst seit 2021 veröffentlicht und das in Eigenregie. Davor habe ich mit meinen zwei Studiengängen Jura und Biologie als Hintergrund im Vertrieb gearbeitet und viel Zeit auf Reisen verbracht. 2015 bin ich an ME/CFS erkrankt und seitdem hat sich in meinem Leben viel verändert. Doch ein Leben mit chronischen Schmerzen stärkt die Sinne für die Schönheiten der Natur und die Liebe, die doch das Wichtigste im Leben ist! Davon werde ich nicht müde zu erzählen.
Im Handel erhältlich sind die Entenmärchen “Der Dom der Vögel”, “Arvid und die Zaubergeige” und “Kükenlatein”. Seit Mai 2022 ist die Stachelrochengeschichte “Mari vom bunten Riff” dazugekommen.
Außerdem gibt es noch den Taschencoach “leben lieben lagom.” Das Buch ist für Erwachsene, die ein bisschen entschleunigter leben möchten. Darin sind viele Übungen eingearbeitet, die ich selbst oft mache. Sie helfen mir besser mit meinen chronischen Beschwerden zu leben.
10 Minuten
»Armin Strohmeyrs Gedichte bestechen nicht nur durch ihre formale Virtuosität. […] Es sind poetische Levitationsakte, die für die Aufhebung der Schwerkraft des Alltäglichen sorgen. «Albert von Schirnding» Armin Strohmeyr ist ein Wortschöpfer und Wortbewahrer, ein gelehrter Poet ohne germanistische Allüren. […] Die Gedichte sind Gespinste aus bestem poetischen Garn: Zaubersprüche, Lebensformeln, Liebesorakel. Die Verse sind dicht und weit zugleich. Ihre märchenhaften Verweise und Zeichen reichen von Hölderlin bis Sarah Kirsch und haben doch eine ganz eigene Stimme. «Kerstin Hensel» Armin Strohmeyr macht seine Aufnahmen von der Natur in jenen Momenten, da die Schwingungen des sozialen Netzes, in das er fest vertäut ist, groß genug sind, Berührungen zuzulassen mit Wolken, Bäumen, Flüssen und Seen, die dann gar nicht mehr anders können als für den Moment der Berührung sich herzuschenken, […] und für einen Augenblick an einem winzigen kosmischen Punkt das entstehen lassen, was wir Dichtung nennen. «Kathrin Schmidt» Armin Strohmeyr, geboren 1966 in Augsburg, lebt als Autor in Berlin. Schrieb Biografien u.a. über Klaus und Erika Mann, Annette Kolb und die Frauen der Brentanos. Herausgeber mehrerer Lyrikanthologien und Werkausgaben. 2005 Kulturpreis der Stadt Königsbrunn.
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.
16 Minuten
Als Autor von Romanen und Erzählungen wird Eduard von Keyserling seit Jahren wiederentdeckt, jetzt weitet sich der Blick auf sein feuilletonistisches und essayistisches Werk. Die von Klaus Gräbner und Horst Lauinger (unter Mitarbeit von Reinhard Oestreich und Jochen Reichel) besorgte Edition im Manesse-Verlag darf nicht nur wegen ihrer Dickleibigkeit (900 Seiten) den Charakter einer umfassenden, ultimativen Sammlung behaupten. Sie schließt tatsächlich eine editorische Lücke, bündelt sie doch Keyserlings Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften und macht damit klassisch ephemere und disperse Texte erstmalig einer vergleichenden Lektüre zugänglich. Keyserlings Publizistik kann fortan als eigenständiger, vollgültiger Teil seines Werkes wahrgenommen werden. Das hat auch deshalb Relevanz, weil uns hier ein (mit den Worten der Herausgeber) „vielseitig interessierter, ungemein aufnahme- und vermittlungsfreudiger Protagonist des deutschen Kulturlebens um 1900“ als Zeitzeuge seiner Epoche entgegentritt. …
Den Text der Rezension finden Sie hier
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13 Minuten
Eine Rezension von Hermann Rumschöttel
München war und ist seit vielen Jahrzehnten ein Magnet für Menschen aus den benachbarten böhmischen Ländern. Die Spuren, die diese Verbindungen in der Isarmetropole hinterlassen haben, sind dementsprechend vielfältig, wobei die große Nähe auch ihre Tücken hat: Das Nebeneinander von bayerischer und böhmischer Kultur wird häufig als selbstverständlich betrachtet und kaum noch wahrgenommen. Es lohnt sich daher umso mehr, den gegenseitigen Einflüssen nachzuspüren und sich auch in abgelegenen Winkeln der Stadt auf Spurensuche zu begeben. In 16 Beiträgen kommen Geschichte und Gegenwart gleichermaßen zu ihrem Recht: Ereignisse wie das Münchner Abkommen, Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Alfred Kubin, Max Mannheimer oder Jaromir Konecny, Institutionen wie das Sudetendeutsche Haus oder die Ackermann-Gemeinde werden ebenso in den Fokus genommen wie die Wechselwirkungen in Literatur, Kunst, Musik, Architektur oder die zahlreichen Straßennamen, die an die ganz besondere bayerisch-böhmische Beziehung erinnern.
Manfred Treml, Dr. phil., geb. 1943, war 1985–2001 stellv. Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte und 2001–2010 Leiter des Museumspädagogischen Zentrums München.
München war und ist seit vielen Jahrzehnten ein Magnet für Menschen aus den benachbarten böhmischen Ländern. Die Spuren, die diese Verbindungen in der Isarmetropole hinterlassen haben, sind dementsprechend vielfältig, wobei die große Nähe auch ihre Tücken hat: Das Nebeneinander von bayerischer und böhmischer Kultur wird häufig als selbstverständlich betrachtet und kaum noch wahrgenommen. Es lohnt sich daher umso mehr, den gegenseitigen Einflüssen nachzuspüren und sich auch in abgelegenen Winkeln der Stadt auf Spurensuche zu begeben. In 16 Beiträgen kommen Geschichte und Gegenwart gleichermaßen zu ihrem Recht: Ereignisse wie das Münchner Abkommen, Persönlichkeiten wie Franz Kafka, Alfred Kubin, Max Mannheimer oder Jaromir Konecny, Institutionen wie das Sudetendeutsche Haus oder die Ackermann-Gemeinde werden ebenso in den Fokus genommen wie die Wechselwirkungen in Literatur, Kunst, Musik, Architektur oder die zahlreichen Straßennamen, die an die ganz besondere bayerisch-böhmische Beziehung erinnern.
Manfred Treml, Dr. phil., geb. 1943, war 1985–2001 stellv. Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte und 2001–2010 Leiter des Museumspädagogischen Zentrums München.
1 Stunde 2 Minuten
Seit August 2022 übernimmt Literatur Radio Hörbahn Auszüge aus den Sendungen von DICHTUNGSRING – DIE LESEBÜHNE. Wir danken dem Alex-Berlin und dem Dichtungsring – die Lesebühne für die Kooperation und die Erlaubnis Ton und Texte der Sendung in dieser Sendung auszugsweise zu verwenden.
In dieser Sendung lesen Arno Wilhelm, Theresa Rath und Matthias Niklas live aus dem Studio von ALEX-Berlin (www.alex-berlin.de) ihre Texte. Es gibt viel Unfug, Spaß und Nachdenklichkeit, nur keine Langeweile.
Über sechzig Mal kam die Dichtungsring – die Lesebühne bisher zustande. Nach über zehn Jahren wurde auch diese Ausgabe wieder vollgestopft mit neuen und alten Texten, Unfug, Ernsthaftigkeit und Unsinn Unfug. Live im Studio, lesen Matthias Niklas, Arno Wilhelm und Theresa Rath.
In dieser Sendung lesen Arno Wilhelm, Theresa Rath und Matthias Niklas live aus dem Studio von ALEX-Berlin (www.alex-berlin.de) ihre Texte. Es gibt viel Unfug, Spaß und Nachdenklichkeit, nur keine Langeweile.
Über sechzig Mal kam die Dichtungsring – die Lesebühne bisher zustande. Nach über zehn Jahren wurde auch diese Ausgabe wieder vollgestopft mit neuen und alten Texten, Unfug, Ernsthaftigkeit und Unsinn Unfug. Live im Studio, lesen Matthias Niklas, Arno Wilhelm und Theresa Rath.
14 Minuten
“Rausgefischt & Vorgestellt”. Zu den wenigen Vorzügen von Corona gehört, dass man endlich Zeit findet seine heimische Bibliothek zu entstauben und neu zu ordnen. Wir besprechen in loser Reihenfolge Bücher, die wir beim Entrümpeln unserer Regale entdeckt, wieder gefunden oder erneut gelesen haben.
Nach dem Ersten Weltkrieg sah der Versailler Vertrag die Besetzung des Rheinlandes durch alliierte Truppen vor. Dies wurde in Deutschland als politische Demütigung empfunden und ein Propagandakrieg brach aus. Die “Schwarze Schmach” – Kampagne war rassistisch motiviert und entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen. Peter Collar promovierte in deutscher Geschichte an der University of London. Er beschäftigt sich mit einer Episode deutscher Zeitgeschichte, die sich vor gut 100 Jahren ereignete, im historischen Diskurs jedoch viele Jahrzehnte nahezu unerwähnt blieb.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
Nach dem Ersten Weltkrieg sah der Versailler Vertrag die Besetzung des Rheinlandes durch alliierte Truppen vor. Dies wurde in Deutschland als politische Demütigung empfunden und ein Propagandakrieg brach aus. Die “Schwarze Schmach” – Kampagne war rassistisch motiviert und entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen. Peter Collar promovierte in deutscher Geschichte an der University of London. Er beschäftigt sich mit einer Episode deutscher Zeitgeschichte, die sich vor gut 100 Jahren ereignete, im historischen Diskurs jedoch viele Jahrzehnte nahezu unerwähnt blieb.
Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”
Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
26 Minuten
»Armin Strohmeyrs Gedichte bestechen nicht nur durch ihre formale Virtuosität. […] Es sind poetische Levitationsakte, die für die Aufhebung der Schwerkraft des Alltäglichen sorgen. «Albert von Schirnding» Armin Strohmeyr ist ein Wortschöpfer und Wortbewahrer, ein gelehrter Poet ohne germanistische Allüren. […] Die Gedichte sind Gespinste aus bestem poetischen Garn: Zaubersprüche, Lebensformeln, Liebesorakel. Die Verse sind dicht und weit zugleich. Ihre märchenhaften Verweise und Zeichen reichen von Hölderlin bis Sarah Kirsch und haben doch eine ganz eigene Stimme. «Kerstin Hensel» Armin Strohmeyr macht seine Aufnahmen von der Natur in jenen Momenten, da die Schwingungen des sozialen Netzes, in das er fest vertäut ist, groß genug sind, Berührungen zuzulassen mit Wolken, Bäumen, Flüssen und Seen, die dann gar nicht mehr anders können als für den Moment der Berührung sich herzuschenken, […] und für einen Augenblick an einem winzigen kosmischen Punkt das entstehen lassen, was wir Dichtung nennen. «Kathrin Schmidt» Armin Strohmeyr, geboren 1966 in Augsburg, lebt als Autor in Berlin. Schrieb Biografien u.a. über Klaus und Erika Mann, Annette Kolb und die Frauen der Brentanos. Herausgeber mehrerer Lyrikanthologien und Werkausgaben. 2005 Kulturpreis der Stadt Königsbrunn.
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.