Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Naturschutz und Energiewende - der KNE-Podcast Archiv

49 Episoden
23 Minuten
Daten bilden eine wichtige Grundlage für den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien, um Windenergiegebiete auszuweisen und Vermeidungs- und Schutzmaßnahmen für Arten festzulegen. Welche Daten liegen uns vor? Wer darf sie nutzen, und wer nicht?
22 Minuten
Bewirtschaftungsabschaltungen sind eine Maßnahme, die Vögel vor Kollisionen mit Wind-energieanlagen schützen kann. Was ist unter Bewirtschaftungsabschaltungen zu verstehen und wie sind sie gesetzlich geregelt? Wie kann der technische Fortschritt den Ausbau von Windenergie naturverträglicher machen?
42 Minuten
Deutschlands 18 UNESCO-Biosphärenreservate sind Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung. Wie kann es dort gelingen, sich für den Naturschutz einzusetzen und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende zu leisten? Über Erfahrungen und Herausforderungen spricht Dr. Gerhard Mörsch, der Geschäftsführer des Biosphärenreservates Bliesgau in unserer neuen Episode. Mehr in Folge 32!
15 Minuten
Im Zuge der Energiewende müssen auch Flächen aus der Landwirtschaft für Photovoltaikanlagen freigegeben werden. Das wirft Fragen zur sog. Folgenutzung auf: Ob und unter welchen Voraussetzungen können diese Flächen nach der PV-Nutzung wieder landwirtschaftlich genutzt werden? Wie kann möglichen Problemen bei der Wiederaufnahme vorgebeugt werden? Und was passiert, wenn sich während der PV-Nutzung neue Arten ansiedeln?
22 Minuten
Eine Delegation des KNE war auf Tour bei einem Projekt der Wattmanufactur GmbH in Schleswig-Holstein, dem Solarpark Lottorf, in dem Wiedervernässung des ehemals intensiv genutzten Moorbodens und Stromproduktion seit zwei Jahren Hand in Hand gehen. Auch die Besich-tigung des naturverträglich gestalteten Solarparks Klein Rheide und eines Wiedervernässungspro-jekts der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein standen auf dem Programm. Im Gespräch mit Dr. Torsten Raynal-Ehrke berichtet Tina Bär, Dialoggestalterin im KNE, über den Besuch der Projekte in Schleswig-Holstein und über weitere Touren des KNE sowie über die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den „KNE-Touren“: Was bedeutet es, Erneuerbare-Energien-Projekte in der Praxis umzusetzen? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort? Welche Interessen stoßen aufeinander? Und was können wir aus den Besuchen lernen? Jetzt in Folge 30!
24 Minuten
Satellitengestütztes Monitoring von Solarparks kann wertvolle Informationen über den Zustand der umliegenden Natur und Arten liefern. Welche Daten müssen dafür erhoben werden? Welche Technik ermöglicht dies jetzt und in Zukunft? Und welche Kosten sind damit verbunden? Jetzt in Folge 29!
22 Minuten
Welche Konflikte kann es mit dem Baumschutz bei der Umsetzung von Dach-PV geben? Welche „Rechte“ hat der Baum und wann darf er gefällt werden? Wie können Behörden und Kommunen mit Konflikten umgehen? Und wie kann der Gesetzgeber den Ausbau von Dach-PV wirtschaftlich erleichtern und gleichzeitig den Schutz des Baumbestandes im städtischen Bereich zu gewährleisten? Die Antworten darauf in Folge 28 vom Podcast Naturschutz und Energiewende
23 Minuten
Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien, findet die Frage, ob Fledermäuse durch Windenergieanlagen gefährdet sind, wenig Beachtung. Wir erläutern den Kenntnisstand über Artenbestand und die Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Fledermäuse. Welche Maßnahmen können Fledermäuse schützen und was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?
22 Minuten
Um den Ausbau von Photovoltaik zu beschleunigen, gelten seit Anfang des Jahres rechtliche Erleichterungen – die sogenannte Teilprivilegierung – für die Errichtung von PV-Freiflächenanlagen entlang von bestimmten Straßen und Bahngleisen. Was bedeutet diese Teilprivilegierung? Welche Auswirkungen hat sie auf den Naturschutz?
26 Minuten
Floating Photovoltaik (kurz Floating-PV) bezeichnet Photovoltaikanlagen, die auf Seen und anderen Wasserkörpern schwimmen. Nach jetzigen Regularien dürfen diese nur auf künstlichen Gewässern platziert werden und dabei maximal 15 Prozent der Wasserfläche bedecken. Aufgrund dieser Auflagen ist Floating-PV in Deutschland bisher nur wenig verbreitet. Aber welche Argumente sprechen für einen erhöhten Einsatz dieser Technik? Welche planerischen Besonderheiten sind zu beachten? Und welche Herausforderungen bringt die Umsetzung für den Naturschutz mit sich? Im Gespräch mit Moderator Dr. Torsten Raynal-Ehrke erläutert Dr. Julia Wiehe, Referentin naturverträgliche Solarenergie am KNE, welche Chancen ein stärkerer Einsatz von Floating-PV bietet und warum mehr Forschung dazu durchgeführt werden sollte. Besonders im Fokus stehen Gewässer und wie sie geschützt werden müssen. Da ein großer Anteil der Seen in Deutschland in einem schlechten Zustand ist, sollte weitere Belastung vermieden werden. Was ist bisher aus Studien über die Auswirkungen von Floating-PV auf Gewässer bekannt? Gibt es positive Auswirkungen? Und wie geht es für das Thema weiter?
22 Minuten
Ende Dezember 2022 erließ die Europäische Union die „Verordnung zur Festlegung eines Rahmens für den beschleunigten Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien“, bekannt als EU-Notfallverordnung. Wie kam es zu dieser Verordnung und was sind ihre Inhalte? Welche Ziele werden mit der Verordnung verfolgt und wie wird sich dies auf den Natur- und Artenschutz im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien auswirken? In dieser Folge von „Naturschutz und Energiewende“ ist Moderator Dr. Torsten Raynal-Ehrke im Gespräch mit Dr. Silke Christiansen, Leiterin der Rechtsabteilung des KNE. Dabei gehen sie nicht nur auf die obigen Fragen ein, sondern auch auf die rechtliche Umsetzung in Deutschland und die Bedeutung der Verordnung für die verschiedenen Akteure der Windenergie-Nutzung vor Ort. Auch die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes wird thematisiert, insbesondere in welchen Konstellationen die neuen Regelungen nun noch eine Rolle spielen.
14 Minuten
Seit dem 1. Februar können Landschaftsschutzgebiete (LSG) für Windenergieanlagen in Betracht gezogen werden. Wie lässt sich diese Gesetzesänderung rechtlich einordnen? Wie sind LSG ei-gentlich definiert und wie unterscheiden sie sich von anderen Schutzgebieten? Und wie sieht es hier mit dem Natur- und Artenschutz aus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in der neuen Episode. Eine rechtliche Einordnung zu diesen Fragen gibt Peer Michaelis, Rechtsreferent im KNE.
20 Minuten
Moore sind ungemein wichtig – sowohl für den Klima- als auch für den Artenschutz. Und jetzt sollen sie auch zur Erzeugung erneuerbarer Energie beitragen. Laut der jüngsten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist nun die Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf entwässerten und landwirtschaftlich genutzten Moorböden förderfähig, sofern diese Flächen dauerhaft wiedervernässt werden. Im Gespräch mit Moderatorin Elke Thiele erläutert Dr. Julia Wiehe, Referentin naturverträgliche Solarenergie am KNE, warum das Thema gerade jetzt an Bedeutung zunimmt, wie viele Flächen landesweit zur Verfügung stünden und geht auf Fragen der Umsetzung ein. Ist das Errichten von Photovoltaik-Anlagen auf wiedervernässten Moorböden (Moor-PV) sinnvoll? Was ist dabei alles zu bedenken? Lohnt sich das für Umwelt, Energieproduktion und Landwirtschaft? Und wie kann das technisch funktionieren?
17 Minuten
Wie können gestaltete Dialogprozesse die Energiewende voranbringen? Was macht einen guten Dialog aus und wie unterscheidet er sich von der Mediation? Sind Online-Events die neue Normalität und analoge Dialogveranstaltungen Schnee von gestern? Diese und weitere Fragen beantwortet diese Folge von “Naturschutz und Energiewende”.
20 Minuten
Mit dem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien nimmt der Druck auf die Flächen immer weiter zu. Die Agri-Photovoltaik (Agri-PV) hat den Vorteil, dass Flächen doppelt genutzt werden können: für die Erzeugung erneuerbarer Energie und für die landwirtschaftliche Produktion. Nur können Agri-PV-Anlagen auch zum Schutz der Biodiversität beitragen? In der aktuellen Folge von „Naturschutz und Energiewende“ steht Sandra Dullau, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung der Hochschule Anhalt, unserer Moderatorin Elke Thiele dazu Rede und Antwort. Sandra Dullau – als Spezialistin für Botanik, Vegetationskunde und Landschaftsökologie – erläutert, was ihr Forschungsteam unter AgriPVplus versteht, warum eine gute Planung bei der Errichtung von Agri-PV-Anlagen so wichtig ist und welche Standards sie sich generell für Solarparks wünscht. Sie berichtet über ihre Forschungen und spezifiziert, wann aus ihrer Sicht Agri-PV auf (Dauer-)Grünland möglich wäre. Ebenso beantwortet sie praktische Fragen, beispielsweise, warum Wildpflanzenmischungen für jeden Standort neu zusammengestellt werden sollten und wie auch lichthungrige Grünlandarten eine Chance unter Solarmodulen haben können.