Seelenfutter Archiv
312 Episoden
33 Minuten
Es ist Zeit, über Väter zu sprechen. Emotionale Vater-Gedichte sind eine Seltenheit. Dagegen wird die Mutter und das Mütterliche oft und innig besungen. Susanne Garsoffky und Friedemann haben für den Seelenfutter-Podcast zwei Raritäten aufgetan: "In Vaters Armen" von Uwe Merz und das "Lied eines jungen Vaters" (1894) von Otto Doepkemeyer. Dazu stellen sie Bibelworte aus Jeremia und dem Markusevangelium und verbinden das Ganze mit der Jahreslosung 2021: "Seid Barmherzig, wie auch Euer Vater Barmherzig ist" (Lukas 6,36).
34 Minuten
Zum Jahreswechsel braucht es gute Seelenkost. Annemarie Schnitts "Sylvester" und "Zum Neuen Jahr" von Eduard Mörike handeln von einem guten Vertrauen ins Leben, ins Neue und in Gott. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard bringen zum ganz jungen 2021 Jahreswechsel-Lyrik mit Bibelworten von Jesaja und Weiheit zusammen. Statt Böller lieber: Seelenfutter
56 Minuten
Max Richard Lessmann leibhaftig ist Gast zur Stillen Nacht (in diesem Jahr besonders still!) beim Seelenfutter-Podcast-Duo Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard. Große Ehre! Die drei machen sich zu dritt weihnachtliche Gedanken. Bert Brechts "Maria" bedenken die Podcaster sowie "Das Große im Kleinen" von Angelus Silesius sowie Erich Kästners bitterböses "Weihnachtslied - chemisch gereinigt". Zu diesen drei Weihnachtskostbarkeiten legen die Seelenfütterer Bibelworte aus Lukas, Jesaja und dem Prediger Salomo. Ein Festmenü, keine Frage! Zum Dessert gibt es dann noch einen Original-Lessmann! Danke, Max!!
33 Minuten
Von innerer Unruhe sind die beiden Gedichte des 39. Seelenfutters, heimatlos, in steter Bewegung. Zur gleichen Zeit geboren, dichten Erich Mühsam ("Ich bin ein Pilger") und Hermann Hesse ("Stufen") unterschiedlicher, wie es kaum sein könnte. Aber ob schmerzlich oder hoffnungsvoll: die Transformation öffnet Sehnsuchtsräume, um am Ende könnten wir einmal ankommen, irgendwann, irgendwo. Im Lyrikpodcast Seelenfutter stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard Gedichte zu Bibelworten. Hier kommen Verse aus dem 1. Buch der Könige und aus Jesaja ins Spiel. Lassen Sie sich beunruhigen...!
34 Minuten
"Ex oriente lux", könnte man meinen: Oriental geht es zu in der 38. Folge des Seelenfutter-Podcast zu lyrischen und biblischen Texten. Zwei echte Entdeckungen an der Schnittsteller öst-westlicher Lyrik: Fuad Rifka, syrisch-libanesischer Dichter mit "Wie viele Sterne", dazu Else Lasker-Schüler, die sich gern auch mal als arabische Prinzessin inszenierte, mit "Meinlingchen - dem Prinzen Aldibiades de Rouan". Dazu Verse aus der Genesis und dem Epheserbrief. Und neben allem interkulturellen Schillern geht es im Podcast-Gespräch mit Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard doch um zutiefst Existentielles, um Mütter, Kinder und die Liebe. Fremd und sehr nah. Seelenfutter, vom Feinsten.
34 Minuten
Es passt so in die Jahreszeit: Der "Weg am Winterstrand" von Betty Paoli und "Verkündigung" von Konrad Weiß. Zwei nahezu vergessene Lyrik-Meister, deren Verse so treffend von dem "kahlen Astwerk der Bäume" (Paoli) und dem "Baum im Reif" erzählen, dass es eine wahre Winterfreude ist, insofern man sich den dicken Schal nochmal um den Hals werfen kann. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard setzen zu den unentdeckten Kostbarkeiten Bibelworte aus dem Prophetenbuch Jesaja und dem Kolosserbrief.
34 Minuten
Ums Glück geht es in der neuen Folge, um Äußerliches und innere Wege. "Fehler im System" vom Dichter und Songwriter Max Richard Lessmann klingt neben "Das Glück" von Jakob Haringer - beide sind Glücksfunde, finden Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard, und verbinden die beiden Gedichte mit Bibelworten aus Hiob und dem Prediger Salomo. Ein glückliches Einstiegstor in die Adventszeit, die eher gräulich beginnt.
33 Minuten
Abschiedlich geht es zu beim 35. Seelenfutter. Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard stellen in ihrem Lyrik-Podcast zu dem Gedicht "Abschied" von Hugo Ball das Poem von Matthias Claudius mit dem Titel "Der Tod und das Mädchen". Abschiedlich im allgemeinen Sinne und auch ganz konkret. Abschied auf Zeit und auch für immer. Oder doch nicht für immer? Dazu gibt es Bibelverse aus Psalm 139 und dem Lukasevangelium.
32 Minuten
Zeit und Ewigkeit, so könnte man das geheime Thema der beiden Gedichte benennen, die Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard für die 34. Podcast-Folge ausgewählt haben. Und dann wird es doch sehr persönlich. Zu Friedrich Rückerts "Mit vierzig Jahren" stellt das Seelenfutter "Betrachtung der Zeit" von Andreas Gryphius. Dazu gibt es Bibelworte vom Psalm und vom Prediger Salomo.
33 Minuten
"Ecce homo" Zwei Gedichte mit identischem Titel. Der unfromme Provakateur Nietzsche und die jüdische Dichterin Hilde Domin schreiben jeweils über das Pilatus-Wort an Jesus: "Seht, welch ein Mensch!" Susanne Garsoffky und Friedemann setzen zu den Gedichten Bibelworte aus dem Johannesbrief und der Genesis. Feurig und zerbrechlich, das aktuelle Seelenfutter.
34 Minuten
Poesie zur Zeit stellen Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard in der 32. Podcastfolge des Seelenfutter vor. Nicht nur meterologisch-kalendarisch passend "Der Oktober" von Erich Kästner und Sarah Kirsch's "Der Rest des Fadens". Die Gedichte nehmen auch die Stimmung dieser Tage auf und bieten verschiedene Deutungsweisen an. Dazu legen die beiden Podcaster Bibelworte aus Hiob und dem Römerbrief.
31 Minuten
Wenn das nicht nahrhaft ist: Sinnlich-lecker und mit Liebe zu Schöpfung und Schöpfer. Zudem fliegen Amseln und Sperlinge durchs Bild: Wie schön! Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard präsentieren "Heimweh" von Ricarda Huch und "Schwanzmeisen" von Cola Beaucamp. Dazu gibt's Worte aus Psalm und Prediger. Honig für die Seele!
33 Minuten
Zwei starke Frauen aus längst vergangener Zeit - sie bringen die Zutaten für das 30. Seelenfutter-Podcast . Vertrauensworte. Jornalistin Susanne Garsoffky und Pastor Friedemann Magaard stellen zu dem "Gesang wider den Neid" der Sibylla Schwarz das Gedicht "Ich trau auf deine Hand" von Annette von Droste-Hülshoff, dazu Psalmworte. Umrühren. Fertig. Auf dass es der Seele gut bekommt.
31 Minuten
Um die zerstörende Macht und um die Zerbrechlichkeit der Wörter geht es wieder im Seelenfutter, Folge 29. Eine Art Kerngeschäft beim Podcast von Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard, der Lyrik und Bibelworte zueinander stellt. "Falscher Verdacht" von Eugen Roth besingt die Gefahr, sich in Unterstellungen zu verlieren, ein wunderbares Stück aus "Ein Mensch". Harald Grill's "Sorge" zeichnet die Sorgfalt, mit der Wörter zu halten und bewahren sind, damit sie nicht zerspringen wie Glas. Dazu Worte aus Psalm und Bergpredigt. Viel Freude dabei!
40 Minuten
Zum Jubiläum "30 Jahre Deutsche Einheit" präsentieren Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard zwei Lyriker mit DDR-Geschichte. "Vor einem Winter" schrieb die wunderbare Eva Strittmatter, das knarzige "Hölderlin-Lied" der rauhe Wort- und Ton-Barde Wolf Biermann - zwei besondere Menschen und zwei sehr besondere Gedichte! Dazu legen sich Worte aus Psalm 31 und dem Galaterbrief des Paulus. Ein deutsch-deutsches Innehalten.