Bergfreundinnen Archiv
307 Episoden
46 Minuten
Warum reden die Bergfreundinnen über Kinder? Klar, weil wir der Podcast für dein Leben mit den Bergen sind - und da gehören für die meisten von uns Kinder einfach irgendwann dazu. Nur wann, und wie gehören sie dann dazu? Wann ist der richtige Zeitpunkt für Kinder, wer der*die richtige Partner*in und was machen Kinder mit unserem Bergleben - als Familie, als Einzelperson, als Bergfrau? Und was, wenn wir aus der gesellschaftlichen "Reihe" fallen, und keine Kinder bekommen wollen oder bekommen können? Wie haben wir selbst als Kind die Berge erlebt und was davon würden wir gerne an eigene Kinder weiter geben? All das treibt die Bergfreundinnen in ihrer aktuellen Folge um.
41 Minuten
Berge, Reisen, Sport und Kinder, so hat sich Julia aus der Munich Mountain Girls Community ihr Leben vorgestellt. Dass sie mal Mutter sein wird, daran hatte sie als Familienmensch nie einen Zweifel. Doch dann, als sie und ihr Mann Jakob bereit waren Berge, Reisen und Sport erst einmal für eine Weile hinten anzustellen, kam alles ganz anders. Schwanger wurde Julia zwar, aber dann gingen die Probleme erst los. Bergfreundinnen Host Kaddi trifft Julia am Barmsee, einem Ort, der auf Julias Reise zum eigenen Kind eine besondere Rolle spielt. Die beiden sprechen darüber, woher Julias Kinderwunsch kommt, wie ihr die Berge geholfen haben, Krisen im Leben zu meistern, wie sie mit Bergverzicht während der Schwangerschaft zurecht kommt und wie sie sich ihr Bergleben mit Kind vorstellt.
37 Minuten
Früher musste man als Profisportler*in schnell und gut sein, möglichst häufig auf dem Stockerl stehen und ab und zu ein Interview geben. Heute gehört viel mehr zum Marktwert eines*r Profisportler*in: Die Selbstdarstellung und Vermarktung der eigenen Person und der Sponsoren über die Sozialen Medien. Mountainbikerin Ines Thoma hat beide Phasen miterlebt: In der Disziplin Cross Country war sie in Vor-Smartphone-Zeiten im Nationalteam, heute startet sie bei der Enduro World Series und ist eine der wenigen Frauen weltweit, die von dem Sport leben können. Wie sich der Profisport durch die Sozialen Medien verändert, welche Chancen das bietet, wie viel Persönliches Ines preis gibt und ob sie Influencer*innen als Konkurrenz versteht, erzählt sie im Interview.
30 Minuten
"Wir müssen uns selbst darstellen - fast schon, um zu überleben!" so spricht die Medienpsychologin Dr. Astrid Carolus. Dass Selbstdarstellung am Berg nicht neu ist, wissen wir dank schwarz-weißer Gipfelfotografie aus dem 19. Jahrhundert und oft auch aus dem eigenen Familien-Fotoalbum. Welchen psychologischen Nutzen eben diese Dokumentation unserer Unternehmungen hat - egal ob Pioniersleistung oder schnelle Runde nach der Arbeit - erklärt sie im Interview und rechnet nebenbei mit dem schnellen Vorwurf des Narzissmus ab.
43 Minuten
Unser liebster Spielplatz sind die Berge - und der zweitliebste wahrscheinlich Instagram. Schauen wir auf die Auswertung unserer Bildschirmzeit, liegt diese Vermutung jedenfalls nahe. Die Bergfreundinnen sprechen darüber, was sie in den Sozialen Medien eigentlich tun: Welche Absichten sie verfolgen, worin sie ihre Verantwortung sehen und wie es ihnen am Ende eines Tages damit geht. Zwischen klassischen, überfälligen Körperbildern und den buntesten Werbeversprechen bietet eben dieser Spielplatz nämlich auch ganz schön viel Platz für Inspiration und ja, die Möglichkeit uns selbst so darzustellen, wie wir uns selbst nun mal am liebsten sehen.
39 Minuten
Fast drei Millionen Bilder gibt es zum Hashtag "Berge" auf Instagram. Diese Zahl zeigt: Die Berge sind ein beliebtes Motiv in den Sozialen Medien und viele Menschen zeigen sich gerne darin. Eine davon ist auch Marlene. Sie lebt als Bloggerin von ihrer Bergliebe und nimmt ihre Follower*innen jede Woche auf YouTube, Instagram und Co. mit auf eine neue Tour. Aber wie ist es, wenn Selbstdarstellung in den Bergen dein Job ist? Toni begleitet Marlene einen Arbeitstag lang und stellt ihr, aber auch sich selbst viele Fragen: Warum inszenieren wir uns so gern in den Bergen? Wie viel Arbeit steckt eigentlich hinter Marlenes traumhaften Fotos und Videos auf Social Media? Und was hat das alles eigentlich für Folgen - für uns selbst und unsere Umwelt.
30 Minuten
Die Outdoorindustrie und Nachhaltigkeit passen nicht zusammen? Die Antwort ist ganz klar "Jein", wenn man sich den Weg von Antje von Dewitz anguckt, den sie mit ihrem Unternehmen geht. Seit 2009 ist sie die Geschäftsführerin des Familien-Outdoor-Unternehmens Vaude und setzt sich mit Hirn und ganz viel Herz für nachhaltigere Produktion und bewussteren Konsum ein. Dabei kehrt sie nicht nur vor ihrer eigenen Haustür, sondern versucht auch mit Optimismus und Visionen, die gesamte Outdoor-Branche zum Umdenken zu bewegen. Wie Konsum und Nachhaltigkeit zusammenpassen können, wer in ihren Augen die Verantwortung trägt und worauf sie selbst noch nicht verzichten kann, erzählt sie im Interview.
33 Minuten
Wintersport ist nicht nachhaltig. Egal wie man es dreht und wendet, egal auf welchen Teilaspekt man schaut, von der Anreise über die Skigebiete bis zur Ausrüstung: Komplett nachhaltiges Skifahren, Snowboarden oder Tourengehen ist nicht hinzukriegen. Dabei müssen gerade Wintersportler:innen daran interessiert sein nachhaltig zu leben, um dem Klimawandel und der Erderwärmung Einhalt zu gebieten. Das ist auch der Gedanke hinter der Klimaschutzorganisation POW: "Protect Our Winters". Die wurde vom amerikanischen Profi-Snowboarder Jeremey Jones gegründet und setzt sich weltweit für die Reduzierung des CO2-Ausstosses ein. Rachel Pechholz von POW Germany darüber, wie sich Wintersport und Klimaschutz vereinen lassen.
45 Minuten
Überraschung: Der Klimawandel ist real und betrifft uns alle. Nur, was sind wir bereit zu ändern? Und was können wir überhaupt ändern? Diese Frage stellt sich in unserem Leben allgemein, und in der Art, wie wir unser Bergleben gestalten sowieso. Im Talk sprechen Kaddi, Toni und Anna darüber, wie sie ins Gebirge kommen, wie viel Ausrüstung es wirklich braucht und wie wir am umweltfreundlichsten unsere Notdurft am Berg verrichten. Die drei fragen sich, wer eigentlich welche Verantwortung hat und hören, worauf die Bergfreund*innen aus der Community ihren Fokus legen, und was die im Sinne der Nachhaltigkeit radikal verändert haben.
40 Minuten
Nein, auch im Oktober backen wir wieder keine kleinen Brötchen. Wie versprochen geht es hier um die großen Themen am Berg. Und sagen wir es, wie es ist: es ist nicht nur ein großes, es ist ein fettes Thema - die Nachhaltigkeit. Damit einher geht bei uns Bergfreundinnen natürlich die Frage, wie nachhaltig das eigentlich ist, was wir im Gebirge tun. Anna versucht den Durchblick im Großen zu gewinnen, indem sie den Blick aufs Kleine wirft. Und beschäftigt sich dafür bis ins letzte Detail mit einem Bergfreund, der irgendwie immer dabei ist, egal wo und in welcher Saison. Welche Einsichten sie für ihr Bergleben und auch ihr sonstiges Tun mitnimmt, erfahrt ihr in der Story.
26 Minuten
Tamara Lunger ist neben wilden Expeditionen und ambitionierten Bergzielen auch bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Im Interview spricht die professionelle Bergsteigerin ganz konkret über den Umgang mit ihrer Periode auf den höchsten Bergen der Welt, in Gurt und Daunenanzug. Außerdem verrät sie, weshalb sie aufgehört hat, sich für irgendwas zu schämen, und wie sich ihr Begriff von Weiblichkeit im Laufe ihrer alpinistischen Karriere gewandelt hat
31 Minuten
Menschen, die gerne in die Berge gehen und menstruieren, kennen es vielleicht: Eine lang geplante Tour steht an und auf einmal steht da das rote Perioden-Kreuz im Kalender. Aber: Das ist noch lange kein Grund, den Rucksack nicht zu packen und loszuziehen. Denn wir sind unserem Zyklus nicht immer ausgeliefert und können uns auf die Tage mit unseren Tagen vorbereiten oder diese sogar z.B. mit Ernährung beeinflussen. Dr. Mandy Mangler ist Gynäkologin und Podcasterin und weiß, worauf man achten sollte, welche Lebensmittel positive Wirkung haben und was man machen kann, wenn sich mitten am Berg auf einmal der Unterleib schmerzhaft verkrampft.
34 Minuten
Periode, Menstruation, Tage - jede nennt den "Höhepunkt" des Zyklus anders und jede erlebt ihn anders. Eine Sache ist aber bei allen menstruierenden Menschen gleich: der Zyklus wirkt sich auf den Körper und damit auch auf ihre Tourenplanung aus. Aber wie macht man das eigentlich am geschicktesten mit der Periode am Berg? Zieht man trotz Regelblutung los, oder lässt man es lieber bleiben? Und klappt's auf Wanderwegen oder der Kletterwand mit Tampons oder der Menstruationstasse besser? Im Talk erzählen Toni, Anna und Kaddi und Bergfreundinnen aus der Community, wie sie am besten mit Tage und Tourenplanung zurecht kommen.
38 Minuten
3 Tage, 385 Kilometer, knapp 5.000 Höhenmeter und 7 Tampons. Das ist die Bilanz von Kaddis Rennrad-Reise von München an den Wörthersee über die Großglockner Hochalpenstraße. Für Kaddi war der Trip sowieso eine sportliche Herausforderung - und als sie in ihrem Kalender die Ankündigung "Regel" an Tag zwei, dem anstrengendsten Tag der Tour, entdeckte, wollte sie kurz alles hinwerfen. Doch dann hat sie die Challenge angenommen, trotz PMS und Krämpfen im Unterleib. Wie es war und ob sie's geschafft hat, erzählt sie uns und euch in der Story - obendrauf jede Menge (sport-)wissenschaftliche und medizinische Facts zum Thema Menstruation & Zyklus.
36 Minuten
Couples who ride together stay together. Paare, die miteinander Skifahren, Mountainbiken, Windsurfen, Klettern und Segeln bleiben zusammen. Dieses Konzept geht in Sandra Lahnsteiners Beziehung seit fast 20 Jahren auf. Kennen gelernt hat sie ihren Partner Gernot Wagner im Sportstudium. Im Interview spricht das Sportlerpaar darüber, wie man Tipps vom Partner nicht in den falschen Hals bekommt, wie die beiden ihr internationales Profileben und ihre engen Terminkalender aufeinander abstimmen, wie wichtig es ihnen ist, gleichzeitig auch beste Freunde zu sein - und über guten Sex. ;)