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DBZ, der Podcast: Wir zeigen, wie gebaut wird und womit! Archiv

167 Episoden
32 Minuten
In Deutschland ist alles geregelt, manchmal vielleicht auch zu viel, aber wenn es ums Wasser geht, ist das ganz gut so. Für die Abdichtung von Innenräumen gibt es die DIN 18534, bei der in vier Wassereinwirkungsklassen (W0-I bis W3-I) unterschieden wird. In einer der Klassen gab es eine Neuerung bzw. eine Präzisierung. Welche Bedeutung hat die Veränderung für die Praxis? Was sind erfahrungsgemäß die größten Hürden bei der Montage eines Punktablaufs und welche Lösungen gibt es dafür? Für Antworten auf diese Fragen sind wir für diesen Podcast nach Arnsberg gefahren. Dort hat der inhabergeführte Entwässerungsspezialist Dallmer seinen Sitz. Gegründet 1913 wurde 50 Jahre später die Sanitärtechnik zum zentralen Geschäftsbereich. Inzwischen beschäftigt Dallmer rund 230 Mitarbeiter und hat sich zum erfolgreichen Entwässerungsspezialisten entwickelt. Mit DBZ-Chefredakteur Michael Schuster sitzt Walter Wölfl, Vertriebsmitarbeiter bei Dallmer am Mikro. Transparenzhinweis: Diese Folge entstand in Kooperation mit der Firma Dallmer.

167: Wohnen

38 Minuten
Wir alle wohnen. Anders als beim Bauen für die Kunst, Verwaltung oder Gewerbe ist das Bauen von Wohnraum eine zentrale, vielleicht die Bauaufgabe schlechthin. Das zeigt sich schon in der Tagespresse, in der der Wohnungsbau ein Dauerthema ist, dessen soziale und politische, aber auch ökonomische Relevanz bewusst oder unbewusst jede Debatte bestimmt. Wie aber für das Wohnen bauen? Immer so weiter, nur besser? Oder ganz anders? Digitaler? Komprimierter? Modular, hybrid, flexibel, generationenübergreifend, generationengerecht oder am Ende so schlagwortartig wie zurzeit geübt: bezahlbar? Wohnen ist ein altes Thema, die Frage sind auch immer noch die alten. Aber stimmt das? Um hier etwas mehr Übersicht zu gewinnen, sind wir heute bei Meier Unger Architekten in Leipzig. Mit am Mikro sitzen Lena Unger und Jan Meier, die beiden Büroinhaber, über deren Arbeiten wir schon in der Vergangenheit berichtet haben. Beide hatten sich bereiterklärt, für unser Themenheft „Wohnen“ im Oktober die Heftpartnerschaft zu übernehmen. Mit den beiden sprechen Hartmut Raendchen und Benedikt Kraft, DBZ.
41 Minuten
Das Unternehmen Kalzip ist einer der führenden Anbieter von Dächern, Fassaden und Gebäudehüllen aus Aluminium und Metall. Bisher wurden weltweit insgesamt über 110 Mio. Quadratmeter Kalzip-Profiltafeln aus Aluminium installiert. Bereits seit 1968 liefert Kalzip Dach- und Fassadensysteme aus modernsten Rollformanlagen. Beim ersten deutschen Großprojekt mit Kalzip-Aluminiumdach handelt es sich um die Kongresshalle in Nürnberg, die bis heute existiert. Bereits 1972 zog das Unternehmen an den heutigen Hauptsitz nach Koblenz. Kalzip wurde im März 2026 durch das Institut Deutsche Standards in die Publikation „Marken des Jahrhunderts“ aufgenommen. Wir wollten wissen: Was ist für Kalzip das Besondere am Material Aluminium? Wie ist es um die Recyclingquote von Aluminium bestellt? Und woher kommt eigentlich der Firmenname? Für das DBZ-Team am Mikro sitzt Chefredakteur Michael Schuster. Weitere Informationen: www.kalzip.com Transparency-Hinweis: Diese Folge entstand in Kooperation mit dem Unternehmen Kalzip.
23 Minuten
Was soll eine Gebäudehülle leisten können? Stahl und Glas waren gerade bei Büro- und Geschäftsbauten lange Zeit das Maß der Dinge in der Fassadenplanung. Welche Materialien herrschen heute vor, und wo geht die Entwicklungen hin? Hinter welcher Fassade werden wir in Zukunft leben? Für all diese Fragen sind wir heute zu Gast bei Jutta Christoulakis und Thomas Lepper, beide Geschäftsführer von AplusF (Frankfurt am Main). AplusF wurde von den beiden im Jahr 2016 gegründet, das Unternehmen ging aus a+f Fassadenplanung hervor und ist heute sowohl in der Fassadensanierung zu Hause als auch im Neubau. Für die DBZ-Redaktion am Mikro sind Jan Ahrenberg und Michael Schuster.
35 Minuten
Konversion statt Neubau dazu die Konkurrenz von Serviced Apartments sowie die fortschreitende Digitalisierung - wohin entwickelt sich die Hospitality Architektur? Was bedeutet dies für Innenarchitektur-Büros mit diesem Schwerpunkt? Und welche „Trends“ gibt es in der Hotelbaubranche? Für Antworten auf diese Fragen bin ich nach Hamburg zum Innenarchitektur-Büro JOI-Design gefahren. Vor mir sitzen Heinrich Böhm, Experte für Serviced Apartments, sowie seine Kollegin Sabrina Voecks. Letztere bildet seit 2024 gemeinsam mit Barbara Wiethoff und Thomas Scholz das Führungsteam des Hamburger Büros. Der Fokus von JOI-Design liegt auf Konzepten für Hotels, Restaurants, Bars, Büro-Umgebungen, Kreuzfahrtschiffe und für Extended Stay. Das Gespräch gibt einen Ausblick auf unser Sonderheft Hotel, das Anfang Oktober erscheint. Alle Podcast-Folgen auf DBZ.de und überall, wo es Podcasts gibt. Teilt diesen Podcast gern!
35 Minuten
In der neuen Folge von „DBZ, der Podcast" trafen wir uns mit dem Kunstsammler Wilhelm Schürmann im westfälischen Herford. Genauer gesagt im Marta. Dort wird gerade unter dem Titel „Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School“ der Zusammenhang von Architektur und Kunst vorgestellt, ein vielfach gewünschter, behaupteter wie auch tatsächlich ganz ursächlicher. Ob es in dem Gespräch, in dem es auch um Marktmacht und Liebhaberei, Anfangen und Aufhören auch um Frank Gehry geht? Mit "Mindset Los Angeles – Werke aus der Sammlung Schürmann" scheint eine Verknüpfung zu bestehen. Und vielleicht haben wir auch eine Antwort auf die Frage gefunden, ob Kunst Architektinnen glücklich machen kann.
49 Minuten
Den Klimawandel und seine Folgen leugnen heute nur noch Populisten, die Politik, die Wissenschaft, Forschung und auch Unternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, wenn nicht schon die Auslöser der dramatischen Klimaveränderung so doch wenigstens die Folgen mit angemessenen und (hoffentlich) wirksamen Maßnahmen zu mildern. Im Fokus der Planerinnen stehen dabei an erster Stelle die Städte, die von Hitzeperioden beispielsweise besonders betroffen sind, heute schon sind Hitzetote ein immer stärker in den Fokus rückendes Phänomen, das sich direkt auf die Klimaveränderung zurückführen lässt. Sonnenschutz ist also mehr, als nur Blendschutz oder schickes Beiwerk einer Fassadengestaltung, Sonnenschutz ist - radikal gedacht - auch Überlebensstrategie. Wie hier Forschung und Unternehmen reagieren, das möchten wir in die DBZ, der Podcast zeigen. Dass es dabei auch um Licht, Wahrnehmung von Licht, Wirkung von Licht etc. geht, ist fast selbstverständlich ... Jedenfalls dann, wenn man derart tief im Thema ist, wie unsere Gesprächspartner! Transparency-Hinweis: Diese Folge entstand in Kooperation mit dem Unternehmen ROMA.
34 Minuten
Ob es die überdachte Tribüne des lokalen Fußballvereins oder die Radrennbahn für Profis ist - Sportbauten zeichnen sich häufig durch ein Tragwerk aus, das Dynamik vermitteln, die Wettkampfstimmung fördern und vor allem die stützenfreie Sicht von allen Plätzen ermöglichen soll. Tragwerke in Sportbauten scheinen eine besondere Herausforderung dazustellen. Damit sind sie auch ein Arbeitsfeld, auf dem sich Ingenieurinnen und Ingenieure auszeichnen können. Mit uns am Mikro sitzen vom Frankfurter Büro Arup die Ingenieurin Myriam Braun, Assoziierte Partnerin, sowie Rudi Scheuermann, Direktor und Arup-Fellow mit Schreibtisch in Berlin. Das DBZ-Team heute besteht aus Michael Schuster und Benedikt Kraft. „Tragwerk Sportbauten“ ist auch Thema unserer aktuellen DBZ-Ausgabe, bei der Arup Heftpartner war. Arup ist mit weltweit knapp 18.000 Mitarbeiterinnen ein großes Planungsbüro mit einem allerdings überraschenden Eigentümermodell: Das Unternehmen befindet sich im Besitz von Stiftungen (Trust-owned), deren Begünstigte die Mitarbeitenden selbst sind.
35 Minuten
Wie sieht gute Kommunikation zwischen Bauprodukteherstellern und Architekturbüros aus? Was zeichnet hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aus? Und warum ist diese wichtig? Auch darum geht es in dieser Podcast-Folge. Heute sind wir zu Gast im Architekturbüro .pg1 bei Michael Burghaus in Kaiserslautern. Das Büro wurde 2006 gegründet und realisiert private sowie öffentliche Projekte. Am Mikro sitzen außerdem Harri Wagner, Architektenberater bei ROMA, und DBZ-Chefredakteur Michael Schuster. ROMA entwickelt, produziert und vertreibt Rollladen, Raffstoren und Textilscreens, alle Produkte werden "Made in Germany" gefertigt. Der Name ROMA steht dabei für Rollladen und Markisen. Das Unternehmen wurde 1980 im bayerischen Kleinkötz gegründet, sein Hauptsitz ist in Burgau in Bayerisch-Schwaben. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt aktuell ca. 1.500 Mitarbeitende. Gesellschafter ist die Thoma Familie mit Roland Thoma an der Spitze. Transparency-Hinweis: Diese Folge entstand in Kooperation mit dem Unternehmen ROMA.
44 Minuten
Spielplätze sind besondere soziale Räume, die Quartiere prägen und wichtiger Teil der Stadtentwicklung sind. So heißt es in der Ankündigung des Symposiums „Spiel macht Stadt“, das am Dienstag, 16. Juni 2026 in der Wissenswerkstadt Bielefeld stattfindet. Organisiert hat es das Landschaftsarchitektur-Büro „Die Planergruppe“ zusammen mit Baukultur NRW. Aus diesem Grund sind wir im Vorfeld nach Hannover gefahren, um uns mit zwei der Organisatorinnen zu unterhalten. Wir, das sind Heide Teschner und Benedikt Kraft von der DBZ.
32 Minuten
Transformation ist seit jeher Bestandteil architektonischer Praxis. Die Wertschöpfung von Bausubstanzen für das Bauen anderer oder größerer Gebäude war in der Antike schon bekannt. Lange Zeit haben sich alte Gebäude neuen Nutzungen angepasst. Heute hat die Debatte über Transformation wieder Schwung aufgenommen - auf ganz neue Weise und mit ganz anderen Zielen und Praktiken. In unserem aktuellen Heft präsentieren wir Ihnen Projekte, die Transformation nicht nur im Sinne einer Aufwertung des Vorhandenen verstehen, sondern auch als Aufgabe für künftige Nutzungen. Zu diesem Thema sind wir heute nach Köln gereist zu kister scheithauer gross Architekten und Stadtplaner, kurz ksg. Mit am Mikro sitzen die beiden assoziierten ksg-Partnerinnen Ruth Hofmann-Richert und Kathrin Winterhagen sowie für die DBZ Amina Ghisu und Jan Ahrenberg. Mit dem Quelle-Areal in Nürnberg bearbeitet das Büro ksg architekten derzeit ein Projekt, dessen Maßstab gewaltig ist. Wie sehr spielt dabei das Detail eine Rolle? Und wie lesbar muss die Transformation bleiben, um Verständnis für den Prozess zu erzeugen? Das und vieles mehr hören Sie in dieser Folge.
30 Minuten
Willkommen zu unserer neuen Folge von „DBZ, der Podcast“. Das Thema heute: Bauen. Bauen?! Vor anderthalb Jahren unterhielt ich mich schon einmal mit Simon Waigand, Geschäftsführender Partner bei ACMS, Wuppertal, hier im Freilichtmuseum Detmold. Damals lag der Fokus des Gesprächs auf dem Lehmbau, der hier in Detmold Europa-Rekorde aufgestellt hat. Das Gespräch ist in der September-Ausgabe der DBZ 2024 nachzulesen. Ganzheitlich nachhaltig sei der Bau, der neben allem Baulich-Konstruktiv-Planerisch-Materiellem zuallerst ein Empfangs- und Ausstellungsgebäude darstellt, in dem auch die Museumspädagogik endlich die ihr zustehende Rolle spielen kann. Heute möchte ich mich mit Simon Waigand weniger über die Lehmwand unterhalten, eher darüber, wie ein solches Projekt entwickelt und dann gebaut wird. Bauen eben! Das DBZ-Team heute bin ich, Benedikt Kraft, ich freue mich auf das Gespräch hier im Neubau, in dem immer noch fleißig gewerkelt wird, hallo Simon!
28 Minuten
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Was wie eine Binsenweisheit klingt, ist doch prägend für die Typologie, der wir uns heute widmen: dem Bauen von Kindertagesstätten. Sie bedürfen eines besonderen Verständnisses für die Lebenswelten von Kindern. Wenn wir auf die soziale Entwicklung, die Identitätsbildung blicken - welche Verantwortung trägt Architektur im frühkindlichen Bildungsbereich über die reine Funktionalität hinaus? Soll die Gestaltung der Räume möglichst wenig vorgeben, um der kindlichen Fantasie ihren Freiraum zu lassen? Oder sollten Planerinnen und Planer durch eine gezielte Gestaltung die Nutzung der Räume mitprägen, gar vorgeben? Und welche Rolle spielt bei all dem die Sicherheit der Kleinsten? Über all das haben wir mit Michael Schoener und Nadja Chawaf von Schoener und Panzer Architekten aus Leipzig gesprochen. Mit am Mikro sitzen die DBZ-Redakteure Hartmut Raendchen und Heide Teschner.
24 Minuten
Wenn Architektinnen und Architekten von Raum sprechen, dann ist damit meist etwas ganz Wesentliches im Raum: das Innere oder das Äußere, das Architektur als Raum und im besten Fall als Ort definiert. Künstler, hier vor allem Skulpteure, Bildhauer oder Plastiker, machen ebenfalls Räume. Entweder solche, die wir betreten können, oder andere, die Raum beschreiben, andeuten, versprechen, die wir allerdings eher als eine Erzählung denn als einen dreidimensional erfahrbaren Ort wahrnehmen. Das Gespräch fand mit dem Bildhauer Simon Schubert im sogenannten „Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik“ auf dem Kirkeby-Feld statt, nahe der Museumsinsel Hombroich im Neusser Stadtteil Holzheim. Das Feldhaus ist ein Sparten-Museum mit dem Schwerpunkt Papier. Simon Schuberts Einzelausstellung „Untiefen des Raums“ endete nach einem Jahr Laufzeit am 19. April, DBZ-Redakteur Benedikt Kraft hat den Bildhauer kurz zuvor zum abschließenden Künstlergespräch getroffen.
42 Minuten
Wenn „Material“ ein Begriff ist, ist dieser schnell Programm – oft ein schwieriges. Aber ohne Material gibt es keine analoge Architektur. Wohin führt uns die Debatte über Material heute? Zur Renaissance traditioneller Materialien im neuen Gewand? Oder zu innovativen High-Tech-Kompositen, die unsere Welt nachhaltiger machen? Oder geht es beim Einsatz von Materialien weniger darum, sie der Aufgabe anzupassen, als vielmehr darum, das passende, angemessene Material für die jeweilige Bauaufgabe zu wählen? Diese Angemessenheit ist ein schwieriger Begriff, der subjektiver Wahrnehmung unterliegt. Was also heißt Materialangemessenheit? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir das April-Heft ganz unter dieses Thema gestellt. Für diesen Podcast sind wir zu AFF Architekten nach Berlin gefahren, die unsere Heftpartner für die aktuelle DBZ-Ausgabe sind. Am Mikro sitzen zwei der PartnerInnen, Ulrike Dix und Martin Fröhlich, sowie für die DBZ Amina Ghisu und Benedikt Kraft.