DBZ, der Podcast: Wir zeigen, wie gebaut wird und womit! Archiv
167 Episoden
27 Minuten
Der Bau-Turbo ist Thema dieses Podcasts. Der entsprechende Paragraf 246e im Baugesetzbuch wurde bereits unter der Vorgängerregierung verhandelt, Ende Oktober 2025 ist er in Kraft getreten. Im Kern geht es darum, Baugenehmigungen zu beschleunigen. Außerdem soll es leichter werden, nachzuverdichten und Gewerbeflächen zu Wohnzwecken umzunutzen. Ob das gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob Verwaltung und Planer das Instrument richtig zu nutzen wissen. Und sie müssen schnell lernen, denn die Sonderregelung ist nur vorläufig und endet am 30. Dezember 2030. Multiplikatoren wie Berufsverbände spielen eine zentrale Rolle dabei, Möglichkeiten und Fallstricke zu analysieren und darüber zu informieren. Deshalb ist Martin Wittjen zu Gast. Er ist Hauptgeschäftsführer des Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure BDB. Für die DBZ sitzt Jan Ahrenberg am Mikro.
29 Minuten
Wohin geht die Gebäudeenergiereise in schwierigen Zeiten? Zum Thema „Heizungsgesetz“ oder richtiger „Gebäudemodernisierungsgesetz“ sind wir diesmal zu Gast bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Aktueller Anlass des Gesprächs ist das Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz, das mit Verspätung seitens der Bundeskoalitionäre im Februar bekannt gemacht wurde und auf das die DUH reagierte mit dem Statement: „Herzstück der Gebäudepolitik ausgehöhlt und Absage an Klimaschutz in Gebäuden“. Verantwortlich dafür zeichnet DUH-Geschäftsführerin Barbara Metz, die sich für diesen Podcast den Fragen von DBZ-Redakteur Benedikt Kraft stellt. Im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD war die Abschaffung des „Heizungsgesetzes“ (das es ja niemals gab) prominent angekündigt. Nun liegt das Eckpunktepapier vor, das tatsächlich etwas abschafft. Was sagt die DUH dazu? Und was rät sie Planerinnen und Planern, die die Verbraucher beraten, bei der Sanierung, dem Umbau oder Neubau? Auch darum geht es in dieser Folge.
32 Minuten
Was sind die besonderen Herausforderungen bei Forschungsbauten? Wie können Planerinnen und Planer bei all der Funktionalität, die bei Forschungsbauten üblich ist, gestalterische Elemente mit einbringen? Und wie flexibel müssen Forschungsbauten sein, um sich gegebenenfalls künftigen Forschungsfeldern oder Funktionen anpassen zu können? Für Antworten auf diese und weitere Fragen haben wir mit Burckhardt Architektur gesprochen. Das Architekturbüro ist in vielen Typologien unterwegs, darunter Infrastruktur, Wohnen, Gesundheit, Verwaltung etc. und natürlich im Bereich Forschung und Bildung. Zum Thema Forschungsbauten in der DBZ 3 I 2026 sind Burckhardt Architektur deshalb unsere Heftpartner.
21 Minuten
Das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) in Berlin Moabit hat vieles, was auf den ersten Blick für eine Sanierung unorthodox erscheint. Im Januar wurde das Projekt von Peter Grundmann Architektur mit dem diesjährigem DAM-Preis ausgezeichnet. Seit 2017 wird der DAM-Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt ausgelobt und ist ein – wenn nicht DER – wichtigste Architekturpreis in Deutschland. Bereits bevor die DBZ-Redaktion davon wusste, hatten wir das Projekt für unser April-Heft zum Thema Material vorgesehen. Gründe genüg, um sich für den aktuellen Podcast mit Peter Grundmann in Berlin zu treffen. Für die DBZ am Mikro sitzt Amina Ghisu. Wir wollten von Peter Grundmann wissen, inwiefern das Gebäude die „Grenzen des Möglichen“ austestet und ob der diesjährige DAM-Preis einen Paradigmenwechsel in Sachen Architekturverständnis darstellt.
36 Minuten
Zeitschrift, Social Media, Website, Newsletter, Moderation und Jurorentätigkeit, Vorträge, Events und Hintergrundgespräche - das sind nur einige Aufgaben der DBZ-Redaktion. Und oft missverstanden: unsere Zusammenarbeit mit Heftpartnern, die keineswegs das Heft kuratieren. All das erklären wir in unserem aktuellen Podcast. Wer steckt hinter der Redaktion? Wie entstehen die Themen? Und wozu haben wir die Heftpartner? In der 150. Podcast-Folge sprechen wir über das Planen und Bauen, Menschen und Häuser, geben aber vor allem einen Einblick in unsere tägliche Arbeit. Im Selbstgespräch diskutiert die DBZ-Redaktion über denkwürdige Interviews, gute Eisbrecher, gelungenes Layout sowie ... einiges mehr. Am Mikro: Benedikt Kraft (l. v.), Lina-Marie Meier (v. r.) und Amina Ghisu (Mitte r.) Hören Sie doch mal rein!
45 Minuten
Viele Architektur-Studierende sind nach ihrem Studium nicht in Architekturbüros tätig – woran liegt das? Was muss sich ändern in der Ausbildung? Und wie gelingt der Einstieg in den Beruf? Über Mut, ein gewisse Portion Naivität und vieles mehr haben wir mit Fabian P. Dahinten gesprochen. Er ist Vorstandsmitglied bei nexture+ und Mitglied der Geschäftsführung beim Darmstädter Architekturbüro Lengfeld & Wilisch Architekten BDA. Laut dem Nachwuchs-Report des Netzwerks nexture+, den wir in der DBZ 1-2 | 2026 in Auszügen vorstellen (erscheint am 2.2.2026), würden nur 58 Prozent der Befragten erneut Architektur studieren. Welche Gründe gibt es für diese Lücke zwischen Studium und Praxis? Auch das haben wir Fabian Dahinten gefragt. Er selbst schloss 2020 seinen Master of Engineering an der Hochschule Darmstadt ab. Seitdem hat er dort im Fachbereich Architektur einen Lehrauftrag für Entwerfen. Gleichzeitig begann seine Mitarbeit bei Lengfeld & Wilisch, wo er seit 2024 Partner ist. Von 2020 bis 2024 war er außerdem Präsident von nexture+, dem Nachwuchsnetzwerk für die Planungsdisziplinen. Inzwischen ist er dort im Vorstand Ansprechpartner für die Berufspraxis. Letztere soll im Kontext „Zukunft der Hochschule“ Thema dieses Podcast sein. Mit Fabian Dahinten sitzt DBZ-Redakteur Michael Schuster am Mikro.
21 Minuten
Die Zukunft der Lehre in den Planungsdisziplinen – das ist Thema der aktuellen Folge von „DBZ, der Podcast“. Am Mikro: Amina Ghisu für die DBZ, ihr gegenüber sitzen Teresa Immler und Lorenz Hahnheiser vom Netzwerk nexture+. Die Beiden studieren Architektur in Berlin und sind seit 2023 (Teresa), bzw. 2024 (Lorenz) im Präsidium der Nachwuchsorganisation. Beide sind Gründungsmitglieder von nexture+, das es seit 2021 gibt. Das dezentrale Netzwerk vereint Studierende, Absolventinnen und Berufseinsteiger aller Planungsdisziplinen mit dem Ziel, den Nachwuchs in die Entscheidungen und künftige Gestaltung der Baubranche einzubeziehen und ihre Belange zu repräsentieren. In unserem aktuellen Heft zur „Zukunft der Hochschule“, das im Februar erscheint, präsentieren wir die wichtigsten Aussagen des Nachwuchs-Reports von nexture+.
27 Minuten
Der Bau-Turbo ist Thema unseres aktuellen Podcasts. Der entsprechende neue Paragraf 246e im Baugesetzbuch wurde bereits unter der Vorgängerregierung verhandelt, Ende Oktober dieses Jahres ist er in Kraft getreten. Im Kern geht es darum, Baugenehmigungen zu beschleunigen. Außerdem soll es leichter werden, nachzuverdichten und Gewerbeflächen zu Wohnzwecken umzunutzen. Ob das gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob Verwaltung und Planer das Instrument richtig zu nutzen wissen. Und sie müssen schnell lernen, denn die Sonderregelung ist nur vorläufig und endet am 30. Dezember 2030. Multiplikatoren wie Berufsverbände spielen eine zentrale Rolle dabei, Möglichkeiten und Fallstricke zu analysieren und darüber zu informieren. Deshalb ist heute Martin Wittjen zu Gast. Er ist Hauptgeschäftsführer des Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure BDB. Für die DBZ sitzt Jan Ahrenberg am Mikro.
34 Minuten
Wohnungen müssen verschiedenen Lebensentwürfen in verschiedenen Lebensphasen gerecht werden. Das betrifft Junge und Alte ebenso, wie Menschen mit Einschränkungen oder speziellen Bedürfnissen. Wohnen sollte also ein flexibles System für das Zusammenleben bereitstellen - wie begegnen Architekturbüros diesen diversen Ansprüchen, und welche Erfahrungen haben sie in diesem Feld gesammelt? In letzter Zeit gibt es immer wieder Versuche, Mittel und Wege zu finden, dem Problem Wohnungsmangel pragmatisch entgegenzuwirken. Da geht es um Modulbauten, Umnutzungen, Nachverdichtungen, aber auch um Neu- und Weiterbauen. Was funktioniert besser, was schlechter? Und wie läuft es eigentlich bei unseren Nachbarn in der Schweiz? Für Antworten sind wir zu EMI Architekt*innen nach Zürich gereist. Die drei Buchstaben gehen auf die Büropartner*innen Ron Edelaar, Elli Mosayebi und Christian Inderbitzin zurück, die seit 2004 als Büro gemeinsam arbeiten und sich neben großen und kleinen Architekturen mit städtebaulichen Entwürfen und immer wieder mit Wohnungsbau befassen. Dabei ging es u.a. um die „kleinen“ Dinge, die das Wohnen prägen, wie Oberflächen und Details. Aber auch um den Prozess, der zu einem Wohngrundriss führt und inwiefern EMI dabei die Lehre als Labor einbindet. Wer sich mit dem Werk von EMI befasst, stellt fest, dass das Büro eine konstante Auseinandersetzung mit der architektonischen Idee außerhalb der Konvention anstrebt, wobei das Wohnen als eine essenzielle Aufgabe begriffen wird. Wie sich das in der Konstruktion niederschlägt und was es mit der „Wohnbiografie“ auf sich hat, besprechen wir in diese Podcast-Folge. Am Mikro sitzen für die DBZ die Redakteure Michael Schuster und Hartmut Raendchen.
37 Minuten
Designfreiheit im Bad – zwischen technischer Präzision, Abdichtung und Barrierefreiheit, darum soll es in diesem Podcast mit dem Entwässerungsspezialisten Dallmer aus Arnsberg gehen. Gegründet wurde das Unternehmen 1913 von Graveurmeister Johannes Dallmer sen. 1963 wurde die Sanitärtechnik zum zentralen Geschäftsbereich. Inzwischen wird das Unternehmen von den Geschäftsführern Johannes Dallmer, Harry Bauermeister und Geschäftsführerin Yvonne Dallmer in 4. Generation geleitet. Aktuell beschäftigt Dallmer rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Duschrinnen- und Bodenablaufsysteme, Rückstauverschlüsse, Dach-, Balkonabläufe und vieles mehr werden in Arnsberg entwickelt, designed und gefertigt. Mit dem DallFlex-System hat Dallmer ein modulares Ablaufsystem geschaffen, das mit DallFlex 2.0 ein neues Upgrade erhalten hat und das Planern maximale Freiheit bietet. Design und Technik gehen dabei Hand in Hand, wie zahlreiche Auszeichnungen belegen. Ob Luxusprojekt, Klinik oder Wohnbau – Produkte von Dallmer kommen in Hotels zum Einsatz wie dem The Fontenay in Hamburg und dem 25hours Hotel in Zürich, aber auch in Kliniken, wie den Waldkliniken in Eisenberg oder dem Mutter-Kind-Zentrum im Klinikum Worms. Ein weiteres Betätigungsfeld ist der Bereich Wohnen, vom Wochenendhaus im Nordschwarzwald über den Omniturm in Frankfurt am Main bis zum Palais Oppenheim in Köln sind hier als Beispiele zu nennen. Für das DBZ-Team sitzt Chefredakteur Michael Schuster am Mikro. Transparency-Hinweis: Diese Folge entstand in Kooperation mit dem Unternehmen Dallmer.
30 Minuten
Im Kontext des Klimawandels und all seiner Unterthemen wie CO2-Reduktion, Materialeffizienz oder Flächenverbrauch erscheint das Bauen im Bestand fast ideal zu sein. Scheint, denn immer noch wird das Bauen im Bestand als zu wenig attraktiv für Investoren und Planerinnen angesehen. Der „Bau-Turbo“ zielt auf den Neubau. Wie kann das Bauen im Bestand attraktiver gemacht werden? Ist Bauen im Bestand nur eine Verpflichtung im Sinne des Klimaschutzes oder auch eine Chance für architektonische Innovation? Für Antworten auf diese und weitere Fragen sind wir zu gmp Architekten nach Berlin gereist, unserem Heftpartner für die November-Ausgabe der DBZ mit eben dem Titelthema „Bauen im Bestand“. Mit am Mikro sitzen Stephan Schütz, Executive Partner bei gmp und dort mit dem Bauen im Bestand befasst, sowie sein Kollege Christian Hellmund, ebenso Partner, die uns auch verraten haben, welches Gebäude sie persönlich noch gern umbauen würden und warum. Das DBZ-Team sind Heide Teschner und Benedikt Kraft.
34 Minuten
Ob Westside in Bonn oder Apeiron Zentrale – bei beiden Projekten von Oezen-Reimer + Partner kamen Systemlösungen vom Verler Bauproduktehersteller heroal zum Einsatz, darunter Fenster, Türen, Fassadenelemente, Schiebetüren und Brandschutzlösungen. Für ein Büro ist es wichtig, ein Unternehmen an der Seite zu haben, das bei der Gebäudehülle geprüfte Qualität aus einer Hand anbietet. Wie wichtig sind objektspezifische Lösungen? Welche Produkte können dazu beitragen, eine bessere Aufenthaltsqualität für die Bewohner zu schaffen? In diesem Podcast soll es um das integrale, partnerschaftliche Planen gehen. Am Mikro sitzen heute Manuel Thiesen vom Objektvertrieb bei heroal, Michael Schuster, Chefredakteur der DBZ – Deutsche BauZeitschrift sowie Albert Leorato, Partner bei Oezen-Reimer Architekten - Ingenieure. Das in Bonn ansässige Architekturbüro bearbeitet verschiedene Gebäudetypologien – von Büro- und Sonderbauten bis hin zum Wohnungsbau – und beschäftigt sich zudem intensiv mit dem Städtebau. Transparency-Hinweis: Diese Folge entstand in Kooperation mit dem Unternehmen heroal.
25 Minuten
Was unterscheidet Corporate Design und Corporate Architecture von anderen Bauaufgaben? Und warum ist es für Architektinnen und Architekten in diesem Aufgabenfeld so wichtig, mit Designern, Grafikern, Innenarchitekten und Soziologen zusammenzuarbeiten, um gemeinsam den Kern eines Unternehmens herauszuarbeiten und als gebauten und gestalteten Raum erlebbar zu machen? Darüber sprechen die DBZ-Redakteure Michael Schuster und Jan Ahrenberg diesmal mit Philipp Beck vom atelier522, unserem Heftpartner für die DBZ 11, die sich ebenfalls schwerpunktmäßig dem Thema Markenarchitektur widmet.
33 Minuten
Der von der Politik beschlossene Bau-Turbo führt derzeit in der Baubranche zu vielen Diskussionen. Deshalb unterhalten wir uns in diesem Podcast mit Tim Rieniets, Professor für Stadt- und Raumentwicklung in einer diversifizierten Gesellschaft und Studiendekan der Fakultät für Architektur und Landschaft an der Leibniz Universität Hannover über die Themen Neubau, Belegungsdichte und vor allem Umbau des Vorhandenen. Rieniets hatte vor kurzem einen Vortrag im Rahmen der Osnabrücker Baukulturgespräche gehalten, der Anlass dieses Podcasts war; sein Vortragsthema: „Umbaukultur – Neuer Wohnraum in alten Häusern“.
29 Minuten
Fassade oder doch lieber Gebäudehülle? Was können Fassadenplaner mit Ingenieurshintergrund mehr als bloße Architekten? Und sind gebrauchte Materialien eigentlich ein Thema für die Fassade? Dies und vieles mehr haben wir unsere heutigen Podcast-Partner gefragt. Dazu sind wir nach Mainz zu Verrotec gereist, einem Ingenieurbüro für Konstruktiven Glas-, Fassaden- und Stahlbau, unserem Heftpartner der September-Ausgabe der DBZ. Mit uns am Tisch sitzen Projektingenieur Marius Goos und Dr. Holger Strauß, Teamleiter Fassadenplanung. Mit ihnen wollen wir über aktuelle Entwicklungen bei der Gebäudehülle sprechen, welche Zukunftsperspektiven Fassadenplanungen haben, welche Hindernisse vorhanden sind und welche Entwicklungen anstehen. Für die DBZ-Redaktion am Mikro sitzen Heide Teschner und Benedikt Kraft.