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Morgenimpuls Archiv

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Wir hatten ja wettertechnisch gesehen ein wunderschönes Wochenende. Sonne pur fast im ganzen Land, nachts noch kalt, aber am Tag selbst bei uns im Sauerland fast 10 Grad plus. Und da war natürlich die Lust in den Garten zugehen nicht mehr zu bezähmen. Auch wenn wir wussten, dass es bis in den April immer noch Fröste geben kann, so wollten wir doch unbedingt ein bisschen im Garten machen. Und das war auch nicht wenig: die ganzen trockenen und abgestorbenen Zweige und Dolden und Gräser abschneiden und zusammenharken, die von den Stürmen der letzten Wochen verstreut herumliegenden Zweige und kleinen Äste aufsammeln, den Rasen von Blättern und hereingeweihtem Müll befreien. Und tatsächlich schon viel Unkraut oder halt Kraut, dass man nicht im Garten haben will, heraushacken, nach den Wurzeln suchen und sie mit ausziehen und alles aus dem Garten entfernen. Uns war dieser Gartenarbeitssamstag auch ein Beispiel für das, wozu die Fastenzeit, die österliche Bußzeit da ist: Wenn gutes Neues in den Beziehungen zu mir selbst, zu den Mitmenschen und zu Gott wachsen und zu Blüte und Früchten kommen soll, muss das Alte, das Verdorrte, das Verblühte abgetragen, abgeschnitten und weggeräumt werden. Da, wo sich schon wieder Unkräuter einschleichen wollen, muss man energisch dranbleiben, damit im Sommer und Herbst Blüten, Früchte, Schönheit, Duft und guter Geschmack kommen können. Wir sind in der zweiten Fastenwoche und vielleicht ist es nicht verkehrt, mal zu schauen, wie Ihre Fastenvorsätze, ihr Ideen für diese besondere Zeit noch greifen. Ist es gelungen, diese Pläne in den Alltag einzubauen und Zeit für Gott, für das eigene zur Ruhe kommen, für die Mitmenschen fest ein zu planen? Wenn nicht so richtig, weil das Leben halt vielfältig und gerade auch nicht besonders leicht ist, ist es nicht schlimm. Die Fastenzeit ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf, oder im Bezug auf die Arbeit im Garten, die Grundlage für das ertragreiche Jahr und kann immer noch jeden Tag neu begonnen werden.  
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Das Coronavirus greift um sich und immer mehr im Bekannten- und Freundeskreis sind infiziert und müssen in Quarantäne. Bisher Gott sei Dank, wegen des hohen Impfstatus hier in der Gegend, ist niemand ernstlich krank. Aber man muss meist länger zuhause bleiben. Eine Studentin, die wir schon kennen, seit sie zu Veranstaltungen in Mädchengruppen zu uns gekommen ist, ist nun auch betroffen. Und eine Mitschwester meinte: „Schickt ihr doch ein Päckchen mit Corona-Medikamenten“ Ich fand die Idee so gut, dass wir also ein Päckchen gepackt haben. Mit lauter Sachen gegen Corona. Also ein Exitpuzzle, dass nach dem fertigstellen auch noch Rätsel zu lösen aufgibt, eine leckere Brotbackmischung, für den Hunger nach frischem Brot, eine kleine Bibel auf Kölsch, für den Hunger nach Gottes Wort und Spaß an der so ganz speziellen Sprache, bunte Gummibärchen vielerlei Sorten gegen Langeweile und bei Lust auf Süßes, Hustenbonbons, falls sie doch Husten bekommen sollte, Knusperkekse gegen eine eventuelle Depri-Phase und ganz kleine Lakritzbonbons, wenn einem gar nichts mehr einfällt, was man tun könnte, weil man damit wunderbare Muster legen kann.   Auf das Päckchen kam dann eine Serviette mit einem Frühlingslied und die Garantie, dass alle, von uns ausgewählten Medikamente garantiert bei Corona-Quarantäne helfen. Falls Sie das jetzt vielleicht albern finden, haben Sie bestimmt recht. Aber wir selbst und erst noch die Beschenkte hatten ein solches Vergnügen an dieser Idee und der Umsetzung, dass wir das tatsächlich eher göttlich und himmlisch schön finden. Manchmal braucht man einen Tipp von jemandem anderen, damit man in die Gänge kommt und macht und tut und hilft. Und selbst diese kleine Sache hat mir deutlich gemacht, dass man beim helfen und Dinge für andere tun, selbst mindestens ebenso beschenkt wird. Ob man nun selbst Hand anlegt oder spendet oder betet oder bei einer Aktion für Flüchtlinge oder Nachbarn oder Alte oder Kranke mitmacht. Probieren Sie es einfach aus. Sie werden merken, dass es stimmt.
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In der diesjährigen Fastenzeit gibt es für die Laudes einen sehr treffenden Hymnus. Und immer, wenn wir ihn beten oder singen, bin ich sehr angetan von der Fülle seiner Bilder und Worte, die scheinbar für mich und uns heute geschrieben sind. Die erste Strophe lautet: „Du Sonne der Gerechtigkeit, Christus, vertreib in uns die Nacht, dass mit dem Licht des neuen Tags auch unser Herz sich neu erhellt.“ Wenn also jemand unsere innere Nacht, unsere Ängste und Sorgen vertreiben kann, dann ist es der Auferstandene, der uns jeden Morgen zum neuen Leben leiten und unser Herz hell und froh machen will. Danach singen wir: „Du schenkst uns diese Gnadenzeit, gib auch ein reuevolles Herz und führe auf den Weg zurück, die deine Langmut irren sah.“ Mit der Gnadenzeit ist diese österliche Bußzeit gemeint, in der wir gerade leben und darin die Bitte an ihn: uns doch zu helfen, damit wir den richtigen Weg zu unserem Gott wiederfinden, wenn wir ihn verloren haben. Gott selber will uns suchen und finden und auf den guten Weg bringen. Eine wunderbare Zusage für heute. Der dritte Vers heißt: „Es kommt der Tag, dein Tag erscheint, da alles neu in Blüte steht; der Tag, der unsre Freude ist, der Tag, der uns mit dir versöhnt.“ In diesen fast hochsommerlichen Tagen mit blauem Himmel und neun Sonnenstunden fast überall, gefällt uns dieser Vers natürlich besonders gut. Mit Blüte ist hier auch gemeint, dass das Leben aus dem Glauben an den Auferstandenen zu neuer Blüte kommen wird und wir dann in großer Freude die Versöhnung mit unserem himmlischen Vater erleben werden. Und der Schlussvers dann lädt selbst die ganze Schöpfung zu Lobgesang ein, wenn er singt: „Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit, lobsinge alles, was da lebt. Lass uns durch deine Gnade neu, dich preisen durch ein neues Lied.“ Diese Einladung an alle in den Lobpreis Gottes einzustimmen, ist auch die Aufforderung an mich, jeden Morgen neu, im Vertrauen auf den dreifaltigen Gott, das Leben neu zu beginnen und im Lob Gottes nie nach zu lassen.
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Ich weiß ja nicht, wie es bei Ihnen ist. Aber bei mir läuft langsam der Kalender wieder voll. Nachdem, außer im vergangenen Sommer, kaum Veranstaltungen, Exerzitien, Tagungen, Wandertage, Mädchentreffen oder Jugendangebote stattfinden konnten, wagen sich viel jetzt langsam wieder aus dem verordneten Dornröschenschlaf. Und da ganz vieles wirklich Spaß macht, ist es kein Wunder, dass wir endlich wieder anfangen, Treffen zu organisieren, Vorträge, Elternabende, Konferenzen live und in Farbe und so weiter. Und da ist ja die Frage: Wollen wir unsere Terminkalender wirklich wieder so übervoll laden wie vor der Pandemie? Viele haben in den ersten Lockdowns plötzlich gemerkt, dass bei aller Problematik für Familien und junge Leute, plötzlich wieder mehr persönliche Zeit und mehr Ruhe zu haben für Hobbys, um Bücher zu lesen, für Spielnachmittage mit den Kindern und vieles mehr, eigentlich nicht so verkehrt war. Nicht von Termin zu Termin hetzen zu müssen, die Kinder zu ihren Nachmittagsveranstaltungen zu fahren, mehrere Abendtermine in der Woche zu haben, bei allem, was daran gut war: Es war plötzlich anders. Und nicht wenige von Ihnen haben neu nachgedacht, was Ihnen und ihren Lieben eigentlich wirklich wichtig ist im Leben. Und manche fielen wegen dieser Überlegungen in ein Tief, weil sie plötzlich gemerkt haben, wie inhaltsleer ihr rasend ablaufender Alltag eigentlich geworden ist. Eine unserer sehr betagten Mitschwestern im Altenheim hat mich dieser Tage sehr überrascht: Sie hatte sehr penibel aufgeschrieben, was sie und wie lange sie etwas den ganzen Tag über so tut. „Ja, ich will mal genauer schauen, wofür ich die mir geschenkte Zeit so nutze und vielleicht muss ich ja auch etwas ändern.“ Die Schwester ist 90 Jahre alt und dieser Tipp kann uns heute vielleicht helfen. Schauen sie doch mal, was sie so über den Tag tun und wie viel Zeit sie nutzen für Gebet und Arbeit, für Haushalt und Hobby, für ihr Engagement für die Mitmenschen und für Stille und Muße. Und wenn Sie ein bisschen Zeit finden für Stille, für ein Sonnenbad in der Gegenwart Gottes, für einen genussvollen Kaffee oder einen Spaziergang unter dem offenen Himmel, dann nehmen Sie sich diese Momente und Leib und Seele, Herz und Gemüt werden es Ihnen sehr danken.  
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Über den Krieg brauchen wir nicht zu reden. Er macht sprachlos, weil er so unsinnig, so schrecklich, so unlogisch, so verachtend, so entsetzlich ist. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass es seit Jahren Krieg im Jemen und Krieg in Syrien gibt. Aber der ist irgendwie weit weg. Sind wir ehrlich: dieser Überfall Russlands auf die Ukraine macht uns so sprachlos und entsetzt, weil er so nahe ist. Er rückt uns Europäern auf die Haut, weil es nur 1000 Kilometer sind. Und unser Entsetzen ist so groß, weil unsere Angst so groß ist, dass der Krieg auch auf unser Land zurollen könnte. Und kann. Und es gibt eine weitere Seite: die ungebrochene Hilfsbereitschaft der Menschen in den Nachbarländern, besonders in Polen, die sich in den letzten Jahren in der Sorge um Flüchtlinge nicht gerade positiv hervorgetan haben und in unserem eigenen Land. Es ist, als seien wir ja jetzt schon geübt darin, Spendenaufrufe, LKW-Transporte, Sachspenden und Hilfsgelder. Und dann die unendlichen Aufrufe zu Demos und Friedensgebeten. Und mitten darin, von gläubigen Menschen ausgesprochen: ein atemloser Zweifel: Warum hilft dieser Gott, der doch ein Gott des Friedens ist, warum hilft er nicht? Ich glaube, hoffe und bete, dass er hilft und bete deshalb mit ihnen das ökumenische Friedensgebet dieser Tage, das alles ausdrückt und alles sagt und trotzdem hofft: „Gütiger Gott, wir sehnen uns danach, miteinander in Frieden zu leben. Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen, wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht, wenn Versöhnung nicht möglich erscheint, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt. Wenn Unterschiede in Sprache, Kultur oder Glauben uns vergessen lassen, dass wir deine Geschöpfe sind und dass du uns die Schöpfung als gemeinsame Heimat anvertraut hast, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt. Wenn Menschen gegen Menschen ausgespielt werden, wenn Macht ausgenutzt wird, um andere auszubeuten, wenn Tatsachen verdreht werden, um andere zu täuschen, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt. Lehre uns, gerecht und fürsorglich miteinander umzugehen und der Korruption zu widerstehen. Schenke uns mutige Frauen und Männer, die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt an Leib und Seele hinterlassen. Lass uns die richtigen Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu fördern. In welcher Sprache wir dich auch als „Fürst des Friedens“ bekennen, lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein gegen Gewalt und gegen Unrecht. Amen.“  
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Heute ist der Internationale Frauentag. Als DDR-Kind war und ist mir dieser Tag ziemlich präsent. Wir haben als Kinder dann morgens den Tisch gedeckt, die Küche gefegt und nach Blumen gesucht. Und in den vielen Betrieben, in denen die Frauen den Hauptanteil der Belegschaft ausgemacht hat, gab es ebenso Blumen, Ehrungen und kleine Präsente. 1975 haben die Vereinten Nationen den 8. März zum Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden gemacht. Und in 27 Ländern ist dieser Tag ein staatlicher Feiertag. Ein paar Zitate von großen Frauen gefallen mir für heute ziemlich gut. Zum Beispiel: "Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität", das sagt Marie Curie, die Nobelpreisträgerin und Physikerin. Und Ella Fitzgerald, die begnadete Musikerin und Sängerin, gibt den Tipp: "Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falschliegen." Oder: "Wir können nicht erfolgreich sein, wenn die Hälfte von uns zurückgehalten wird", sagt Malala Yousafzai, Friedensnobelpreisträgerin und Kinderrechtsaktivistin aus Pakistan und meint ihren Staat und ihre Gesellschaft. Und Nancy Pelosi, die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, stellt fest: "Ich will, dass Frauen ihre Macht erkennen und wertschätzen. Sie müssen verstehen, dass nichts der Politik so gutgetan hat wie mehr weiblicher Einfluss". Und Teresa von Ávila, die große Reformerin der Orden in Spanien, gab Frauen vor 500 Jahren den Tipp: "Bete nicht um leichtere Last, sondern um einen stärkeren Rücken." Das gefällt mir echt gut. Alle diese Zitate und Tipps tun uns auch als Frauen in der Kirche gut und es ist gut, darüber nachzudenken und in die Zukunft zu tragen, damit die Frauen nicht weiter die Kirche in Scharen verlassen, sondern teilhaben werden an allen Diensten und Ämtern in unserer Kirche.
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"Höre meine Worte, Herr, * achte auf mein Seufzen! Vernimm mein lautes Schreien, mein König und mein Gott,  * denn ich flehe zu dir. Herr, am Morgen hörst du mein Rufen,  * am Morgen rüst’ ich das Opfer zu, halte Ausschau nach dir. Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt;  * der Frevler darf nicht bei dir weilen. Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen;  * denn dein Hass trifft alle, die Böses tun. Du lässt die Lügner zugrunde gehn,  * Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Greuel." Dieser flehentliche Ruf kann aus dem Erleben dieser Tage kommen. Aus der Erfahrung, dass Putin und seine Getreuen eine Welt aus Lügen und Gewalt gezimmert haben, aus der heraus sie den Krieg führen. Aus dem Mund einer Mutter, die in Kiew mit ihren Kindern im Keller sitzt und vor Angst und Not nicht weiß, was sie tun soll. Er kann aus dem Mund eines wehrpflichtigen russischen Soldaten kommen, der vielleicht ahnt, dass das, was er tun soll grundfalsch ist und allen seinen Überzeugungen widerspricht. Dieser Ruf kann aus dem Mund eines Kindes im Jemen kommen, dessen Vater im Stellvertreterkrieg umgekommen und dessen Mutter verhungert ist. Dieser Psalm ist aber schon 3000 Jahre alt und wird König David zugeschrieben in der drängenden Not seines Volkes. Wir wissen nicht genau, um was es sich damals handelt.  Aber ganz offensichtlich hatten Gottlosigkeit und Bosheit im Volk Israel, dem irdischen Volk Gottes, Raum gewonnen. David ist davon überzeugt, dass allein Gott diesen Zuständen ein Ende bereiten kann und dass Er das auch tun wird. Denn David kennt "seinen Gott" und weiß, dass Gottlosigkeit und Böses dem Charakter Gottes vollkommen entgegenstehen. David vertraut der Güte Gottes und den Verheißungen, die Gott ihm und seinem Haus gegeben hat. Diese demütige Haltung des Königs findet ihren Ausdruck in der Anbetung Gottes und der Heiligung Seines Namens. Diese Demut und die Ehrfurcht vor Gott unterscheiden den gottesfürchtigen Menschen von jenen Menschen, deren Leben von Lüge, Betrug und Gewalttat gekennzeichnet sind. Die Lügen und die Gottlosigkeit und die Gewalt an den Menschen sind seit Jahrtausenden da, aber auch das Vertrauen in die Verheißungen Gottes und seine Hilfe für die Menschen, die schreiend und weinend zu ihm rufen.
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Vorgestern hat sich die Praktikantin einer Zeitung bei mir gemeldet und bat um ein Interview. Sie wollte gern über die beginnende Fastenzeit mit mir reden und den religiösen Hintergrund und über die heutige, vielleicht moderner gewordene Umsetzung in der katholischen Kirche. Ich habe ihr mit einem Schmunzeln gern zugesagt. Und das Telefonat mit ihr war echt schön. Ich mag es sehr mit Menschen zu reden, die sich interessieren und wenig Vorwissen haben. Das ist oft sehr viel offener und interessanter als mit binnenkirchlich tradierten Mitmenschen. Für sie war völlig klar, dass es beim Fasten um Verzicht und Gewichtsabnahme geht und man ansonsten sich also Sachen vornimmt, um des Verzichtes willen. Vielleicht noch um seinen eigenen Willen zu stärken. Im Laufe des Gesprächs, als ich ihr eher den Hintergrund erklärt hatte: die 40 Tage als Vorbereitungszeit auf Ostern hin, nach dem Vorbild Jesu, der nach seiner Taufe im Jordan, vor dem Beginn seines öffentlichen Wirkens genau diese 40 Tage gefastet hatte. Und dass diese Fastenzeit eigentlich österliche Bußzeit heißt und Buße bedeutet, mal zu schauen, ob ich in vielerlei Hinsicht noch auf dem richtigen Weg bin und wenn nicht, neue und bessere Wege zu suchen. In der Beziehung zu mir selber mit Körper, Geist und Seele, in der Beziehung zu den Mitmenschen und für Christen, in ihrer Beziehung zu Gott. Und dass bei dieser Besinnung und Neuorientierung vieles helfen kann, was dazu hilft: Zeit anders einteilen, Stille ausprobieren, den Konsum ganz vielfältigster Dinge einschränken, mehr lesen, einen Gottesdienst besuchen usw. Das Telefonat dauerte immer länger, weil meine Anruferin so überrascht war, dass die Fastenzeit so ganz andere Hintergründe hat, als sie in gängigen Zeitungen und Zeitschriften gefunden hatte. Und nach Fragen über die Hintergründe von Aschenkreuz und anderen Bräuchen haben wir uns verabschiedet. Ich bin gespannt auf ihren Artikel und freue mich selbst über das sehr ausführliche, tiefgründige Gespräch, das meinen Start in die österliche Bußzeit noch mal beflügelt hat.
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Am Aschermittwoch, also heute, beginnt die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern. Seit Ende des 11. Jahrhunderts gibt es die Tradition, sich an diesem Tag in Gottesdiensten ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen oder Asche aufs Haupt streuen zu lassen. Die aus gesegneten Palmzweigen vom Vorjahr gewonnene Asche gilt als Symbol der Trauer und Buße. Das Aschenkreuz steht für den Beginn der Bußzeit und zugleich für die Hoffnung der Christen auf Auferstehung. Im vergangenen Pandemiejahr wurde kein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet, sondern Asche auf den Kopf gestreut. Das ist die viel frühere und ursprünglichere Form dieses Startsignals in die Fastenzeit. Manche kennen vielleicht noch die Formulierung: „Oh, Asche auf mein Haupt,“ oder „in Sack und Asche gehen“ wenn man einen Fehler zugibt und sich entschuldigen möchte. Ich habe mal nachgesehen, warum die Asche so das normale Mittel für den Beginn der Fastenzeit ist: Asche ist seit Jahrhunderten ein vielfältig verwendetes Putz- und Scheuermittel. Man kann damit Silber reinigen, Zähne putzen, Fußböden wischen, Wäsche waschen, Geschirrspülen. Aber man kann Asche auch als Dünger und Schädlingsbekämpfer und Unkrautvernichter einsetzen. Und so ein bisschen in unser religiöses Leben übersetzt ist das auch notwendig: Wir müssen schon manches in unserem Leben mal ein bisschen abstauben und reinigen und putzen, damit wieder deutlich wird, wozu wir als Christen so da sind: Wir sollen und wollen Jesus Christus nachfolgen und versuchen, nach seinem Evangelium zu leben. Und da ist die Asche als Dünger auch nicht so verkehrt, damit Neues und Gutes wachsen kann und der Auftrag: „Kehr um und glaub an das Evangelium“ durch uns und unser Tun und Handeln und Beten Hand und Fuß bekommt und das Reich Gottes unter uns Wachsen und Gedeihen kann. Und die Asche als Unkrautvernichter kann mir schon ein Sinnbild dafür sein, dass mancher Wildwuchs im Reden und Tun doch mal beseitigt werden könnte. Wir können es ja versuchen. Sieben Wochen gute Zeit ist dafür eingeplant.
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Am Sonntagabend war hier in Olpe, wie an unzähligen Orten in Deutschland und Europa, eine Mahnwache gegen den Krieg und aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. Viele hundert Menschen sind gekommen, hatten Kerzen in den Händen und haben den kurzen Statements zugehört. Mich hat ein kurzer Bericht sehr gepackt: Eine Frau hat erzählt, dass ihr Großvater, aus der Ukraine stammend, ein redseliger alter Herr, bei den Nachrichten über den Kriegsbeginn quasi erstarrt ist. Seither sitzt er in der Küche auf seinem Stuhl und spricht nicht mehr. Wie kann man auch sagen, was so unsagbar ist: dass die Menschen, die als Kinder Krieg und Grauen mühsam überlebt haben, jetzt, auf ihre alten Tage, wieder Krieg erleben müssen und alles wiederkommt, was sie erlebt haben? Und dann haben wir alle dort zusammen gesungen und ein Gebet zusammen gesprochen in der Bitte an Gott, den Verantwortlichen Herz und Verstand zu öffnen, um Frieden möglich zu machen. Und ein Zweites hat die Menschen hier in der Gegend sehr beeindruckt: Die seit Wochen gesperrte Ramedetalbrücke der A45 bei Lüdenscheid wurde in der Nacht zum Sonntag mit einem riesigen 300 Meter langen Schriftzug versehen: „Lasst uns Brücken bauen“ Und da ging es um verschiedene Anliegen: den realen Brückenbau auf der A45, damit die Region nicht wirtschaftlich abgehängt wird, den Brückenbau zwischen den Menschen, die nach mehr als zwei Jahren Pandemie unter Entfremdung, Einsamkeit und Depressionen leiden, und - hochaktuell und sehr drängend - den Brückenbau zum Frieden in der Ukraine. Früher, seit kurz vor Christi Geburt, hießen die Kaiser in Rom Pontifex maximus. Oberster Brückenbauer. Sie sollten sich verstehen als die, die zwischen den Völkern und Mächten verbindend sind und Bündnisse schließen. Aber vielleicht könnte dieser Gedanke des Brückenbauers, der Brückenbauerin mit in den heutigen Tag gehen: Brücken bauen zwischen den einsamen und verzweifelten Mitmenschen der Coronapandemie, Brücken bauen, damit Geflüchtete ein sicheres Land und eine sichere Bleibe bekommen können, Brücken des Gebetes bauen zu Gott und zu denen, die ihre Hoffnung nicht mehr in Worte fassen können und verstummt sind vor Leid und Trauer. Damit wir alle die Hoffnung nicht verlieren.
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Heute ist Rosenmontag, der Tag, an dem der Straßenkarneval im Rheinland auf seinem Höhepunkt tobt und Millionen von Menschen in den Hochburgen lachen, tanzen, feiern und die Hoffnung auf die Zeit nach Corona einläuten – wollten. Corona ist im Moment nicht die Gefahr. Putin ist die Gefahr und der Krieg, den er angezettelt hat, in dem er die Ukraine überfallen ließ. Schon 1991 ist der Zug abgesagt worden, wegen des drohenden und dann auch beginnenden zweiten Golfkrieges. Und für heute wieder. Wegen des ganz schrecklich realen Ukrainekrieges. Stattdessen gibt es seit Tagen in ganz Deutschland und in vielen Städten und Ländern Europas Friedensdemonstrationen und Friedensgebete in unzähligen Kirchen und allen Religionsgemeinschaften. Es geschieht etwas, was in der größten Not geschieht: zusammenstehen, zusammengehen, zusammen helfen und zusammen beten. Sich vor Gott verbünden, tragende und tröstende Gemeinschaft erleben, sich dessen zu vergewissern, der größer ist als alle scheinbaren Weltbeherrscher – und auch anbeten und ansingen gegen die eigene Angst und in Solidarität mit den Überfallenen. Und dann doch etwas typisch Kölsches: Es wird eine Friedensdemonstration geben. Dabei sollen die Karnevalswagen auf verschiedenen Plätzen gezeigt werden - insbesondere jene, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin und die Situation in Osteuropa zum Thema haben. „Die Persiflagen sind das Ausdrucksmittel der Karnevalisten, um auf Missstände hinzuweisen. Und der schrecklichste Missstand derzeit sind die Kampfhandlungen in der Ukraine. Da gilt es, Flagge für ein friedliches Miteinander zu zeigen. Die Kölner werden damit auch nach draußen ein deutliches Signal setzen und zeigen, dass sie nicht nur feiern können, sondern auch solidarisch mit Menschen in Not sind.“ Sagt der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. Und wie ich die Kölner kenne, wird es ein ernsthaft fröhliches Beides geben: Demonstration gegen den Krieg und Rosenmontagszug zum Zusammenhalten und gegen die Angst.  
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Was soll man sagen, an diesem neuen Morgen, mit dem Wissen, dass da ein Irrer einen Krieg beginnt, um sich noch mehr Land einzuverleiben, obwohl das Land, in dem er herrscht schon so riesig ist, obwohl es schon dort keine Gerechtigkeit, viel Armut und Not gibt, keine Freiheit und absolute Willkür. Man versteht es nicht und glaubt es auch nicht. Viele Jahre Diplomatie scheinen umsonst, da er und alle seine Vasallen alles gut geplant und hinterhältig ausgeführt haben. Der Rest der Welt ist entsetzt und gleichzeitig ratlos. Wir wollen uns nicht in einen Krieg hineinziehen lassen, den niemand gewinnen kann und in dem es nur Verlierer geben wird. Und alle Appelle, alle Friedenssehnsucht, alle Friedensbewegungen scheinen sinnlos. Jetzt kommt wieder die Frage nach dem starken Mann oder der starken Frau, die dem Despoten entgegentreten und ihm Einhalt gebieten kann. Und trotzdem: nicht aufhören an das Gute im Menschen zu glauben, nicht aufhören auf Gerechtigkeit und Frieden zu hoffen, nicht aufhören die Liebe zu den Mitmenschen zu leben und nicht aufhören zum Gott des Friedens zu beten, von dem all unser Glaube unsere Hoffnung und unsere Liebe kommt. Beten wir mit den Worten des Friedensgebetes, dass im ersten Weltkrieg 1917 entstanden ist und sich mit dem Bild des hl. Franziskus von Assisi auf der ganzen Welt verbreitet hat: "Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe übe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt; dass ich verbinde, wo Streit ist; dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht; dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt; dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt. Herr, lass mich trachten: nicht nur, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste; nicht nur, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe; nicht nur, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt; wer sich selbst vergisst, der findet; wer verzeiht, dem wird verziehen, und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen."  
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Heute ist Weiberfastnacht und im Rheinland und sonst noch an vielen anderen Orten geht der Straßenkarneval los. Und die wichtigsten Leute sind dann in Köln: Prinz, Bauer und Jungfrau. Bis die drei es bis dahin geschafft haben, gibt es einen langen Bewerbungsmarathon zu bestehen und sie müssen sich gegen viele Mitbewerber durchsetzen. Dann müssen sie von der Bürgermeisterin abgenickt werden und dann Presse und Medientraining machen, ihr Auftrittsprogramm vorstellen, Fotos machen lassen und Autogrammkarten, die Ornate schneidern lassen und ein halbes Jahr lang jede Woche Planungssitzungen abhalten. Vor knapp 2000 Jahren gab es auch einen Platz neu zu besetzen: Judas Iskarioth hatte sich erst durch seinen Verrat aus der Gruppe der Apostel disqualifiziert und sich dann das Leben genommen. Jetzt wurde jemand gesucht, der dessen Stelle im zwölfköpfigen Team Jesu einnehmen könnte. Wie war da das Bewerbungsverfahren? Was musste eingereicht werden, um genommen zu werden? Es steht relativ lapidar in der Apostelgeschichte: Einer von den Männern, die mit uns zusammen waren in der Zeit, als der Herr Jesus bei uns ein und ausging – einer von diesen muss mit uns Zeuge für seine Auferstehung sein. Und dann stellten sie zwei Männer auf, beteten zum Heiligen Geist und ließen Sie ein Los ziehen. Und das Los fiel auf Matthias und er wurde den Aposteln zugerechnet. Klingt easy und ziemlich relaxt. Und es trifft eigentlich, nein, nicht eigentlich, sondern wirklich auf alle Christen zu: Sie sollen mit allen, die Jesus nachfolgen wollen, Zeugen der Auferstehung sein. Niemand von uns muss, um Christ zu sein, Bewerbungsschreiben verfassen, Medientraining machen und Autogrammkarten drucken. Sie und er müssen nur Zeugen für Jesu Auferstehung sein. Glaubwürdig und echt.
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Ich denke, Ihnen geht es wie mir: Wir sind erschrocken über die Kaltblütigkeit des russischen Präsidenten, der so tut, als sei in einem demokratischen Prozess die Entscheidung gefallen, die Separatistengebiete anzuerkennen, damit er mit Truppen dort einmarschieren kann. Dieses Bild der dort im goldenen Saal sitzenden Marionetten, die staatstragend gefragt werden, welche Entscheidung sie getroffen haben, fand ich so furchtbar. Und dann der eine, der aus Versehen das ausgesprochen hat, was alle denken: dass jetzt der Angriff beginnt. Und Putin ihn maßregelt und ihm in den Mund legt, was er eigentlich sagen soll, damit es richtig ist. Wir Deutschen reagieren allergisch auf dieses Gebaren eines starken Mannes, aber wir müssen verstehen, dass viele Menschen in Russland anders ticken. Sie sehen in ihm den, der ihr Land wieder stark und groß macht. Und das wollen sie sein. Man könnte das auch mit einer starken und modernen Wirtschaft machen, aber Putin setzt aufs Militär und die Bedrohung der anderen ehemaligen Sowjetrepubliken. Und wir Christen, was können wir tun? Niemand will einen Krieg und die bisherige Taktik, dass verhandeln immer besser ist als schießen, scheint bei Putin nicht zu funktionieren. Vielleicht funktioniert gegen ihn tatsächlich nur Abschreckung und Härte und Einigkeit seiner Gegner. Das geht ja schon mal: Plötzlich sind sich NATO und die EU und die USA wieder einig in ihrem Kampf gegen den Krieg und die Annexion von immer neuen Teilen eines anderen Landes. Und wir Christen, was können wir tun, ist da immer noch die gleiche Frage? Es bleibt wieder das, was viele kaum noch für erfolgsfähig halten und andere für eine von vielen gemeinsamen Lösungen: das Gebet um den Frieden, Gottesdienste im Anliegen des Friedens, die Unterstützung der demokratischen Kräfte in den Nachbarländern und derer, die sich um die Menschen kümmern, die immer als erste Opfer in Kriegen sind. Trauen wir Gott einfach mehr zu als den Machthabern und Kriegstreibern und unterstützen wir die, die sich solchen Leuten in den Weg stellen.  
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Das heutige Fest "Kathedra Petri" fällt ziemlich aus dem Rahmen und irritiert manchen, wenn man die Hintergründe nicht mehr so weiß und bedenkt. Aus dem leer gehaltenen Platz beim Totenmahl in den Katakomben der frühen Christen, die immer im Februar stattfanden, über den extra bereitgestellten Stuhl für den ersten Bischof von Rom, den heiligen Petrus bis zum gedeuteten Thron dessen, der die Autorität ausübt. Wörtlich bei Kaisern und Königen, im übertragenen Sinn zum Beispiel bei den lehrenden Professoren an der Universität. Im Lauf der nächsten christlichen Jahrhunderte wurde er zum Zeremonialsitz des Bischofs in seiner Kirche, die dann noch eigens benannt wurde: Kathedrale. Der Ort, wo der Bischof die ihm anvertraute christliche Gemeinde im Namen Christi selber zu stützen, zu lehren und zu lenken hat. Vom Beginn des Christentums an, als noch die Erinnerungsfeier für den verstorbenen Gründer des römischen Bischofssitzes im Vordergrund stand, bis zur heutigen Zeit, in der mit der Amtseinführung eines neuen Papstes auch die aktuelle Bedeutung des christlichen Glaubens und seiner prinzipiell grenzenlosen Zukunftsperspektive neu zu Bewusstsein kommt. Quer über all diese theologischen und historischen Aspekte hinweg veranschaulicht die Rede von der "Kathedra Petri" jene unerschütterliche Glaubensfestigkeit der Kirche, die ihren unmittelbaren Rückhalt im römischen Papsttum sieht. Ihre grundlegende Basis aber in der Einsetzung des päpstlichen Petrusamtes durch Jesus Christus selber besitzt. Auch der gegenwärtige Papst Franziskus versteht sich in gleicher Weise wie alle seine Vorgänger als Diener der christlichen Wahrheit. Eingebunden in eine Tradition, die schon zweitausend Jahre überdauert hat und sich weiter entfalten wird bis zum Ende aller irdischen Geschichte. Wenn man das so bedenkt, ist es schon erstaunlich, dass wir uns nicht am Ende eines solchen Weges finden, sondern mittendrin in einer Geschichte, die schon über zweitausend Jahre währt und die aber Zukunft hat. Durch ihren Gründer, durch Jesus Christus.
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