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There is a crack in everything - Wünsche, Ziele, Wendepunkte! Menschen mit Herz, Hirn & Haltung Archiv

94 Episoden
45 Minuten
Der Traum vom Leben eines reisenden Reporters a´la Hunter S.Thompson war Markus Impuls, um nach dem Abi den damals klassischen Weg des Journalistik Studiums einzuschlagen. Der Journalist, Autor und Unternehmer (Rethink) hat sich schon lange vor dem „new work“ Hype mit dem neuen Arbeiten beschäftigt. "Lassen sich Aspekte des Freelancer Daseins auch auf die Festanstellung übertragen“ war die zentrale Frage, die Markus zu Beginn des neuen Jahrtausends (nicht nur in seinen Büchern) umtrieb. Von Markus Weg können wir nicht nur über Zeitmanagement tools mit makers und manager shedule lernen, sondern auch über die Frage „stehe ich auf und habe ich richtig Bock drauf?“ Sein Appell an sein jüngeres Ich: "Glaub daran, dass das schon funktionieren wird, hab weniger Zweifel!"
32 Minuten
Durchsetzungsstark, emphatisch und direkt - so beschreibt sich Natalya auf meine Frage nach den obligatorischen "drei Schlagworten". Natalya ist Sozialunternehmerin und hat neben ihrer Vollzeitbeschäftigung das "Netzwerk Chancen" gegründet. Ihr Engagement für sozial Schwächere ist beeindruckend. Doch vor allem Natalyas Fokus, ihr Ehrgeiz und Lösungen zu finden, wo es zunächst vermeintlich keine gibt, lässt innehalten und von ihrem Weg lernen wollen. Natalyas Appell an ihr jüngeres Ich? "Geh Deinen Weg, glaub an Dich und höre nicht auf die, die Dich klein machen wollen." Wer das Netzwerk Chancen unterstützen möchte, unabhängig ob mit Zeit, Know-how oder Euros, hier gibt es mehr Informationen: https://www.netzwerk-chancen.de
51 Minuten
Mit "kindness" - der Mischung aus Höflichkeit und Respekt; "prosperity" - der Kombination aus gesundem Wohlstand und Perspektive UND der Drauf- und Dreingabe von "emotion", die uns dabei helfen alles auch zu (er)spüren…beschreibt Max seine persönlichen drei Schlagworte. Ein zweiter Udo Jürgens (sein Idol aus Kindertagen) ist aus ihm nicht geworden. Dafür ein mannigfaltig aufgestellter Profi im Bereich der Zukunftsforschung in Kombination mit Philosophie. Die Personalunion des "Futurologen" hat Max Thinius selbst erschaffen. Schaffen, Machen, Tun - in die Tat bringen sind zudem klar seine Treiber. Eine spannende Karriere mit Startpunkt "warten vor dem Body Shop Büro in London" bis hin zum gefragten Moderator, Unternehmenssprecher, Entrepreneur, Speaker, Entertainer und Lobbyist. "Vergiß Konzepte" und "....kannst Zukunft machen"..."hör auf zur Schule zu gehen und mach was anständiges" sind wertvolle Erkenntnisse und Appell des Futurologen. Wer Max seine Vision und Szenario der Zukunft mitteilen will schreibt ihm eine Mail an: welcome@maxthinius.de
49 Minuten
Herzlich, kreativ und inspiriert - das sind die drei Worte, mit denen sich Jonas auf meine Frage hin selbst beschreibt. Der Sänger von "Pockets full of change" und Co-Gründer von Biobbob - DEM Obstlieferservice fürs Büro" blickt auf eine bunte Vita zurück. Doch egal in welcher Position oder zu welcher Episode seines Lebens: Tiefgang mit Leichtigkeit, Freude, Reflexion, Spaß mit Demut - Jonas Puschke-Rui strahlt pure und egolose Empathie aus. In seiner burn-out bedingten Auszeit erkennt Jonas, dass er trotz aller Freude und Spaß mit und bei Biobbob, seiner Ur-Leidenschaft endlich mehr Raum geben muss: der Musik! Live vor Publikum zu spielen ist für ihn der größte Glücks- und Freudenquell. An Ängsten und Selbstzweifeln hat sich Jonas über die Jahre vollumfänglich "abgearbeitet" und ganz aktuell steht er an neuen Schwelle und erkennt gleichzeitig die Parallelen zwischen Biobob Gründung und dem Durchstarten als Sänger. Die Erkenntnis: jeder einzelne Schritt einer neuen Unternehmung ist mit Freude verbunden und das alleine reicht für die eigene Definition von "erfolgreich sein". Was kann letztlich passieren? Lieber etwas ausprobieren, das vielleicht nicht klappt, als es nicht versucht zu haben! Jonas Impuls: "reingehen und fleissig sein". Mit kleinen, demütigen, fleissigen und bescheidenen Schritten loszulaufen und mit Liebe und Herz DAS zu tun, was wir wirklich wollen! Wer Pockets full of change live erleben will kommt am 05. Oktober 2019 in den "Rieckhof" nach Harburg. Und welche Firma noch kein leckeres Bioobst hat, bestellt einfach bei Biobob! Viel Spaß beim Zuhören!
38 Minuten
Monika Kraus-Wildegger: eine neugierige "hands on"-Macherin, die Potenziale erkennt! Auf Reisen nach Fernost kommt Monika schon früh mit einem ihrem Herzensthemen in Kontakt: Nachhaltigkeit. Viele Jahre arbeitet sie in Fernost und kümmert sich darum für einen Konzern "soziale Standards in der Lieferkette" zu gewährleisten. Zurück in Deutschland, mit Kind und Kegel, steht sie vor der beruflichen Herausforderung das Familienleben mit ihrem Wunsch nach sinnhafter und intrinsisch motivierter Arbeit zu verbinden. Sie lernt in Hamburg die ersten Unternehmen kennen, die "anders" arbeiten. Nicht nur, weil hier Feelgood Manger/innen für eine wertschätzende Unternehmenskultur sorgen. Das Thema lässt Monika nicht mehr los.... Erfahrt über Monikas Aufbau von GOODplace, ihren Feelgood Manager/innen Ausbildungen und warum es so wichtig ist eine Feedback-, Lob- und Wertschätzungskultur an jedem Ort zu etablieren. Wie können wir auch ohne Feelgood Manager/in für ein wertschätzendes Miteinander sorgen, was macht für Monika selbst einen "GOODplace" aus und warum rät Monika ihrem Teenager Ich zu "befeuere und bewahre Dir Deine Neugierde"? Alles rund um sinnhaftes Arbeiten, Herzensangelegenheiten, wie Kulturarbeit gelingen kann und Monikas GOODplace Camp und ihr Buch!
37 Minuten
Stefanie Stahl - authentisch, frech und wohlwollend - so beschreibt sie sich selbst auf meine Frage nach den „drei Schlagworten“. Eigentlich wollte sie Schauspielerin werden - um nicht schlimmstenfalls als „mittelmässige Künstlerin“ zu enden, entschied sie sich nach dem Abitur zunächst für ein Jura Studium. Doch von klein auf galt Steffis Interesse der Psychologie. Diese Leidenschaft war jedoch weniger aus eigener Betroffenheit geboren, sondern vielmehr der Begeisterung für „rote Fäden“ bei Menschen und herausfinden zu wollen wie diese ticken, ihre Strukturen erkennen. Jura wurde Steffi trotz ihrer Begabung für Sprachlogik schnell zu langweilig und in einem „Niedrigwasser“ NC Jahr wechselte sie zur Psychologie. Bedingt durch ihr Talent und Liebe zur Sprache gekoppelt mit einer Abneigung dem verquasten wissenschaftlichen Schreiben gegenüber bringt sie ihre Bestseller wie „Das Kind in dir muss Heimat finden“ oder „Jeder ist beziehungsfähig“ in die Welt. Als Freigeist hat sie im wissenschaftlichen Arbeiten zu sehr an den Vorschriften, Hierarchien und Grenzen gerieben. Ihre Bücher, die nicht nur millionenfach über die Ladentische gehen, sind auch im „Kollegenkreis“ geschätzt, zitiert gelesen und weiterempfohlen. Steffis Anspruch: eine Art Therapie zum Selbermachen für „normal Gestörte“ zu liefern. Doch ihre Werke sind nicht nur „erfahrungsbasiert“, sondern vor allem auch psychologisch „bewertet, haben Hand und Fuß und laden ein zum reflektieren. Reflexion ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben und kann mitunter auch so manche Therapie ersetzen. Der reflektierte Mensch handelt besonnener, fairer, mit höheren Werten. Steffi glaubt, dass viel Unglück auf unserer Welt durch einen Mangel an Reflexion bedingt ist. Mit ihren Büchern - und somit auch ihrem persönlichen „wozu“ im Leben, trägt sie ihren Teil dazu bei, dass wir alle reflektierter werden können! Letztich kreisen wir immer um die Pole „Bindung“ und „Autonomie“ mit dem Epizentrum „Selbstwertgefühl. Die Balance zwischen diesen drei Ankern zu halten ist lebensentscheidend, egal, ob es sich um Beziehungen im partnerschaftlichen oder freundschaftlichen Bereich handelt, egal um im Miteinander im Job oder gar zwischen Staaten. Steffi selbst hat auch zunächst Beziehungen mit „vermeintlich coolen Typen“ geführt, bis sie mittels Innenschau und sich öffnen in ihrem langjährigen guten Freund Holger den Mann fürs Leben gefunden hat. Ein Partner mit sehr ähnlichen Wertvorstellungen, Freizeitvorlieben - gleich und gleich, die sich gern gesellen, sind letztlich doch das viel mehr Erfolg versprechende „Couple“. Steffi ist dankbar für Ihr Aufwachsen mit liebevollen Eltern, die ihr ein gesundes Selbstwertgefühl mit auf den Weg gegeben. Außerdem für die Tatsache in Deutschland leben zu dürfen. Akkus lädt die „Beziehungsministerin“ (laut ihrem Persönlichkeitstest) gern im Miteinander auf. Ganz aktuell sogar mit eignen „Matching Parties“. Steffis Rat an ihr jüngeres Ich? „Wer keine Fehler macht, hat nicht gelebt.“ Aber auch der Appell bei der Sache zu bleiben und sich genauer auszusuchen, mit wem man sich einlässt. Wer Steffis Bücher noch nicht gelesen haben sollte, schaut am besten auf ihrer Webseite (und dann im Buchladen) vorbei und nimmt vielleicht ihren Idee und Anstoß mit in Kopf und Herz sich mal selbst zu reflektieren, wo wir alle vielleicht noch nicht immer ein so guter Mensch sind! Chapeau für Stefanie Stahls Wirken!
38 Minuten
Ehrgeizig, dickköpfig, engagiert und voller Tatendrang - Worte, mit denen sich Marcella selbst umschreibt. Ihr unglaubliches Schaffen, Wirken und Engagement für die Befreiung der Meere von Plastik ist mehr als enorm beeindruckend. Was mit einem Schlüsselerlebnis beim Schwimmen im Meer begann und über ihre Abschlussarbeit im Architektur Studium Gestalt annahm, ist heut mit "Pacific Garbage Screening" Unternehmung und Bewegung. Lauscht Marcellas Gedanken und Erfahrungen, welcher innerer Impuls sie selbst an düsteren Tagen in die Tat bringt, was Gegenwind mit ihr macht und inwiefern sie sich täglich neues und "anderes" denken aneignet. Ihr Rat ans Teenager Ich? "Glaube an das, was du tust". Diesem Appell ist sie mehr als gefolgt...und neben der Tatsache, dass wir alle unseren Plastik Konsum kritisch unter die Lupe nehmen sollten: Pacific Garbage Screening könnt ihr selbst mit kleinem Geld unterstützen! Alle Links hier in der Folgenbeschreibung. Viel Spaß beim Zuhören und maximaler Respekt für Marcellas Tun!
52 Minuten
Direkt, neugierig und ohne jedwedem Interesse an "Umkreisungsenergie" - Marius Kursawe! Nach dem Studium landet Marius eher "zufällig" beim heissumschwärmten Arbeitgeber BMW in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er ist einzige Aspirant seit 10 Jahren, der der weiteren Konzernkarriere mit einem Nein begegnet. Auch die Jahre in der Düsseldorfer Unternehmensberatung mit der klassischen Hamsterrad Karriere haben einen Verfallsdatum. Für Marius war die Zeit mehr als reif etwas ganz eigenes zu starten, damit "aus klagen etwas sinnvolles" wird. Lauscht Marius beeindruckendem Weg aus und mit seiner ganz persönlichen "Work Life Romance", was mutig sein und "Nein sagen" mit ihm gemacht haben und vor allem wie wir alle aus dem wirklich wollen ins machen und dranbleiben kommen können. Unabhängig vom Ziel. Marius ist der Pro, wenn es ums Berge oder vielleicht auch erst mal nur Hügel schieben geht. Lass Euch mitreissen und erfahrt, wie ihr loslegen könnt! Und Marius freut sich über jedwede Post: was war Eure Hürde, wo habt ihr Berge versetzt? Meldet Euch gern unter kontakt@workliferomance.de
48 Minuten
Lubi Barre, open - curios - caring! Sie ist in Paris geboren und nach vielen Jahren in den USA hat es die Weltbürgerin nach Deutschland verschlagen. Als Mutter von zwei kleinen Söhnen, Autorin, Co-Veranstalterin und Friendsfactory Managerin in Hamburg kennt sie das Leben mit all seinen Facetten. Erfahrt über Lubis Studienzeit an der UCLA, über ihr Aufwachsen mit sechs Geschwistern, was sie an der Arbeit mit Startups liebt, warum und worüber sie schreibt und was Schreiben und Leben in ganz unterschiedlichen Kulturen mit ihr macht. Eine faszinierende „knowledge-seekerin“ mit Herz, Verstand und der Passion für die Verbindung, den Kontakt, Austausch mit anderen Menschen. „Freedom is your connection to other people“.
47 Minuten
Besser hätte es nicht kommen können: ungeplant startet Marie nach dem Abitur ihren Weg in der Hotellerie. Doch bei Upstalsboom geht es um viel mehr als Gäste zu beherbergen. Es geht darum gemeinsam den Sinn der Unternehmung zu leben- Wozu bin ich hier und wie können wir besser zusammenarbeiten, damit es allen Mitarbeitern und Gästen ganzheitlich gut geht? Und diese "Fragen" werden auch mit "Taten" beantwortet, auch Potenzialentfaltung und aneinander zu glauben wird bei Upstalsboom gelebt. Somit war Marie eine der acht Auszubildenden, die 2016 mit Bodo Janssen den Kilimandscharo bestiegen. Erfahrt von Marie wie sie mit Ruhe und Trubel umgeht. Warum Bodo und Mirko für Marie wichtig Wegbegeleiter sind und waren und wie Marie mit dem "Sinnfragen" Druck umgegangen ist und geht. Was für Marie Erfolg bedeutet, wofür sie dankbar ist und warum wir unser Umfeld niemals unterschätzen sollten... Viel Spaß und Inspiration!
35 Minuten
Sina Gritzuhn - leidenschaftliche Netzwerkerin, "Startup- & Content-Frau" mit Drive! Erfahrt über Sinas Ausbildung zur Europasekretärin und Stelle bei der "Financial times", dem Journalistikstudium, PR Jobs und warum sie letztlich - zusammen mit Sanja Stankovic - die Plattform "Hamburg Startups" gegründet hat. Außerdem: wie läuft es als Führungs-Duo und warum werden die beiden gern "Sinja" genannt? Was schätzt Sina am meisten am Unternehmerinnen Dasein und was sind ihre learnings? Wofür ist sie dankbar und wie entspannt Sina nach langen Arbeitstagen? ...und vor allem: was ist ihr heutiger Rat ans eigene Teenager-ICH? Viel Spaß beim Zuhören!
48 Minuten
Unternehmerkind Eva war schon als kleines Mädchen sehr umtriebig. Tobte draussen in der Natur, wollte Ideen umsetzen und „ihr eigenes Ding machen“. Unternehmungslustig lebte sie auch durch ihre Leistungssportlerinnen Karriere im Tennis. Schon immer hat Eva gerne Sport getrieben. Mit dem Training geben Geld dazuverdient und nicht zuletzt auch viel Reisen können. Der Profi Sport hat ihr auch ihr Stipendium in den USA ermöglicht. Beim Studieren in den Staaten probiert sie im ersten Jahr des „Studium generelle“ und lässt sich von der BWL anfixen, da sie verspürt hiermit den größten "impact" zu erreichen.... Erfahrt alles weitere über Evas Weg und Karriere in der Folge. Über ihr Dreamteam Duo mit Mitgründerin Jule, über Evas schonungslose Offen- und Direktheit und vor allem über ihr "wozu", ihre Leidenschaft, die Frischepost DNA und warum eigentlich Lebensmittel? Viel Freude mit einer unglaublich energetisch-charismatischen und dankbaren Macherin!
50 Minuten
Prof. Dr. Gerald Hüthers Liebe zum „Lebendigen“ entfachte früh: schon als 12jähriger war sein Wunsch sich später auch beruflich mit der Tier- und Pflanzenwelt zu beschäftigen. Diese Leidenschaft wurde nicht zuletzt auch durch einen „Wandernden“ im Heimatdorf geweckt, der ihn zufällig viel tiefer mit Fauna und Flora in Kontakt brachte, als der Nutztier- und Unkraut-Haltung, die er vom elterlichen Hof her kannte. Hüthers Verständnis vom „Grundprinzip des Lebendigen“ ist, dass wir uns zunächst vorab „ent-wickeln“ müssen, um uns anschließend ent-falten zu können! Entwicklung ist seiner Meinung nach nicht etwas, was per se „nach vorne geht“, sondern zunächst müssen wir uns aus „Verstrickungen" befreien (von Erwartungen, Erziehung, Ansprüchen und Vorschriften anderer), danach ginge es von alle vorwärts und wir können uns eint-falten. Aber auch zum Entfalten bedarf es anderer - eine These, die unterstrichen wird, dass Prof.Dr. Gerald Hüther skizziert, dass es uns "als Einzelwesen eigentlich gar nicht gibt." Wir müssen jemand haben, der „da" schon ist, der etwas kann —dem ich nacheifere, dann entwickelt sich Wunsch das auch zu erlernen, intriniische Motivation. Steckenpferd „Potenzialentwicklung: in uns ist viel mehr, was wir auf die Strecke bringen können. Unsere Fähigkeiten sind „realisiertes Potenzial“. Mit seiner Akademie für Potenzialentfaltung unterstützt Hüther Menschen, Teams, um als Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Es gehe darum sich gegenseitig zu helfen, nicht sich auf Kosten anderer zu bereichern. Auf die Frage nach seinem „purpose“, dem übergeordneten „wozu“ im Leben erörtert er die Begrenzung der englischen Sprache, die mit „purpose“ einen „Zweck“ bezeichnet. Passender wäre jedoch ein „Anliegen“, dem ich fortlaufend folge. Einen Zweck könne man erfüllen, ein Ziel erreichen - und dann? Ein Anliegen, ein innerer Kompass bezeichnet unseren Weg als das Ziel. Auch eine Gesellschaft braucht ein gemeinsames Anliegen - etwas was uns am Herzen liegt. Eine Kombination aus Denken, Fühlen und Handeln…. In der Arbeitswelt müssen Unternehmen Bedingungen schaffen, sodass die Mitarbeiter etwas „schenken“ und geben wollen, was man ohnehin nicht mit Geld bezahlen kann: Identifikation, Freundlichkeit, Verantwortungsbewusstsein. Heutzutage lassen sich die wenigsten Berufsstarter mit extrensischen "Motivations-Mohrrüben" einfangen. Selbst in einer Arbeitsumgebung mit - vermeintlich! - wenig Gestaltungsspielraum kann ein „verwickelter Pflichterfüller“ wieder zum Gestalter seines Lebens werden. Im Kontakt mit anderen! Im Gespräch aufzeigen, dass auch in weniger flexiblen Umgebungen durch das Verhalten (vielleicht selbst ein (An)Lächeln als Gestaltungsakt zu begreifen!) und den Austausch mit anderen wieder „Gestaltungsräume“ entstehen. Und wenn einzelne Gestaltungsräume miteinander verschmelzen ist ohnehin keine Gruppe, kein Team mehr an möglicher Schaffenskraft und Gestaltung mehr zu stoppen. Hüthers Erkenntnis in der Rückschau mit „Rat“ an den Teenager Gerald (denn er kann nur sich selbst einen Rat geben, da er andere nicht zum Objekt machen würde!)? Wir sind alle Menschen, die auch Fehler machen, deshalb brauchen wir auch keine Angst zu haben, dass wir erst im Nachhinein merken, wo wir etwas falsch gemachte haben. Das ist ja die einzige Möglichkeit um zu sehen, "das will ich nicht wieder". Und er hätte ja nicht aus seinen Fehlern lernen können! Was für eine wunderbare Haltung! Wer Zeit und Lust hat unterstützt sein aktuelles Projekt und Experiment am 17. Mai in Hannover und schaut sich die Akademie für Potenzialentfaltung im Netz an. Ich bin unglaublich dankbar mit so einem klugen, tiefgründigen und leben- und entwicklungsbejahenden Menschen gesprochen haben zu dürfen und seine Gedanken mit Euch teilen zu dürfen. Auf gegenseitige Potenzialentfaltung!
47 Minuten
Optimist, Lebe-Mensch und selbsternannter „Connector“! Jan erinnert keinen Berufswunsch aus Kindertagen. Doch sein Netzwerker Gen erblühte schon in jungen Jahren, wenn er kontaktfreudig anderen Kinder die Freundschaft anbot. Nach einer Tischlerlehre sattelt er den „Holztechniker“ drauf und schlägt anschließend eine ganz andere Richtung ein und wird „technischer Assistent für Informatik“. Viele Jahre in der IT einer Unternehmensberatung und weitere Firmenabstecher folgen. Vor drei Jahren nimmt sich Jan dann eine bewusste Auszeit vom Job. Er widmet seine Zeit ganzheitlich der Suche nach seiner wahren Berufung. In dieser Phase, Anfang 40 und somit midlife - aber ohne wirkliche „Krise“, verbringt er seine Auszeit mit Reisen, intensiviert seine Meditationspraxis und beschäftigt sich noch mehr Persönlichkeitsentwicklung. Seine Erkenntnisse: sein „wozu“ liegt im Netzwerken, im Kümmern und Helfen, in der Organisation - gern alles rund um Events und im Miteinander. Aktuell arbeitet er daher auch wieder treffenderweise als Projektmanager und verbindet und vermittelt. Woher er seine Neigung und Talent zum Netzwerken habe? Vielleicht aus der Mischung „Einzelkind“ und Mutters Orga Gen? Letztlich, so Jan, lerne man vom Leben, wie man mit Menschen umgehe. Sein ganz eigenes „learning“: vielleicht mitunter weniger „neutrale Schweiz“ zu sein, sondern mehr „klare Kante“ an den Tag zu legen. Für Jan bedeutet netzwerken zu helfen, zuzuhören, geduldig zu sein, zu geben ohne etwas dafür zurückzuverlangen. Ein großer Wunsch von ihm wäre es, sich selbst schon heut mal in 30 Jahren zu begegnen - hoffentlich als lebensfrohen Familienmensch, der weiterhin die Dinge tut, die er liebt. Doch auch schon heute ist Jan sehr dankbar für seine Gesundheit, Familie, in Deutschland leben zu können und lässt schöne Momente des Tages in Form seines Abendrituals auch immer nochmal Revue passieren. Seine Fixsterne im Leben: Ehrlichkeit, Begeisterung und Freiheit! Für dieses Jahr wünscht sich Jan noch einen schönen Urlaub und begeistert sich im Team in der Orga der großen 12min.me Konferenz im Sommer! Neben aller Umtriebigkeit lädt er seine Akkus am liebsten mit Musik, Mediation und „in der Natur sein“ auf - oder in Gesprächen - gern beim Spazierengehen - mit Freunden. Sein Rat in der Rückschau an sein Teenager Ich? - "achte mehr auf Dein Umfeld, trau Dir mehr Zu, hab weniger Angst und fang mit dem meditieren an!“ Sein Schlüssel , um mehr zu rRuhe zu kommen und somit der inneren Stimme Gehör zu verschaffen. Ein schöner Appel für uns alle!
44 Minuten
Michaels Berufswahl erfolgt nach dem Ausschlussprinzip: Sportarzt, „irgendwas mit Werbung“ oder Pilot bei der Lufthansa. Auf die allerletzten Meter im Vollsimulator erübrigt sich der Piloten Wunsch. Nach zwei Jahren beim Bund, hier hat Michael auch als Sanitäter gearbeitet, entscheidet er sich in Anbetracht des Mediziner Tests und 3er Abi letztlich für die Werbung. Im BWL Studium mit Marketing Fokus legt er unglaublichen Ehrgeiz an den Tag, nach dem Grundstudium beginnt er in der Agentur Grey in Düsseldorf ein erstes halbjähriges Praktikum. In Augsburg absolviert er sein Diplom und entscheidet sich im Anschluss der Liebe wegen für eine Promotion am dortigen Marketing Lehrstuhl. Seine damalige Freundin (und seit 25 Jahren Ehefrau!) wollte er in der jungen Beziehung nich wieder gleich alleine lassen. Eine in jedweder Hinsicht gute Entscheidung. Mit dem Titel in der Tasche startet Michael jedoch zunächst für drei Jahre mit starkem Karrierefokus in der Unternehmensberatung durch. Eine Zeit, die er nicht missen möchte und ihm viel Rüstzeug und Basis für sein heutiges Wirken mitgab. Vor allem die Freude sich mit Menschen beschäftigen zu dürfen, er wirkte dort damals in einer Nebenfunktion als Recruitinng Director mit und half Talente auszuwählen. mitgewirkt zu haben. Seinem fulminanten Start folgten zwei berufliche Fehlentscheidungen bis Michael ein guter Freund mit Reinhard Springer in Kontakt bringt, der damals eine neue Agentur in London gründen wollte. Die beiden vereinbaren einen Termin und just in London gelandet holt Reinhard Michael mit der Propeller Maschine zum Weiterflug nach Dänemark ab. Ein Termin bei Lego wartet- die Agentur Idee ist ad acta gelegt, doch Reinhard schlägt eine Zusammenarbeit vor in der unschlagbaren Kombi aus Michaels Personalunion als Unternehmensberater und Reinhards Werber Expertise. Michael schreibt die Angebote, mitunter preislich bewusst satt überzogen - schließlich wussten die beiden nicht, ob sie den Auftrag wirklich wollten. Reinhard und Michael kamen von unterschiedlichen Planten und verband immer eine große Zuneigung. Nach den ersten gemeinsamen Jobs bietet er Michael an, in seiner Hamburger Agentur „Springer & Jacoby“ als Quereinsteiger in der Position des Chefberaters den wichtigsten Etat, Mercedes, zu betreuen. Ein unglaublicher Vertrauensvorschuss und Ehre für Michael, der bis dato überschaubare Werbung Erfahrung hatte - die Praktikum Zeit bei Grey und seine Dozenten Zeit an der Uni. Doch der Kunde Mercedes war zudem - wie sein Vorgänger - an einem promovierten Berater interessiert, Automobil Branchen Know-how brachte Michael ohnehin durch seine Beraterzeit für Porsche mit. Dankbar blickt Michael auf diesen mega Einstieg Ende der 90er Jahre in Hamburg zurück. In der Rückschau die unbeschwertesten Berufsjahre. Reinhard Springer - ein echter „milestone Mensch“ für Michael, der zudem aktuell mit einem kongenialen ETF rund um „Proud at work“ sein Lebenswerk in einem (Finanz)Produkt verwirklichen konnte. Michaels Begeisterungsfähigkeit für das meta Thema „new work“ verleitet ihn zur Buch Idee. Er kommt mit Christoph Magnussen in Kontakt, der in seiner Rolle als externer Berater Michael auch schon Agentur Projekten unterstütze. Die Chemie stimmt - Michael fand diesen energetischen, strukturierten Christoph, der zudem im selben Unternehmer Netzwerk wie Michael ist, von Anfang an richtig gut. Wohl eher Wink des Schicksals, dass Michaels Frau früher als Babysitter bei den Magnussens jobbte! Auch Christoph plant ein Buch über die new work Thematik und sucht zudem Michaels Rat für einen großen Kunden Pitch. Mangels freier Besprechungs-Termine bucht sich Christoph bei Michaels nächstem New York Trip wenige Tage später einfach Flugzeugsitz und Hotelzimmer direkt nebenan. ----vollständiger Text in den Shownotes-------