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299 Episoden
5 Minuten
Der CDU-Wirtschaftsflügel will das Recht auf Teilzeit einschränken, um etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun. Er fordert, dass nur noch die Menschen ihre Arbeitszeit reduzieren dürfen, die dafür eine gute Begründung haben, etwa Kinder oder pflegebedürftige Eltern. So genannte "Lifestyle-Teilzeit" soll nicht mehr erlaubt sein. Darüber wird in vielen deutschen Medien diskutiert - und die meisten sehen den Vorschlag ziemlich kritisch.
6 Minuten
Es gilt als eine Art Barometer des Weltgeschehens und ist jedes Jahr ein "Who is who" der internationalen Politik - das Weltwirtschaftsforum in Davos. In diesem Jahr allerdings hat US-Präsident Trump das Treffen in der Schweiz dominiert, vor allem mit seinen Ansprüchen auf Grönland. Dafür gab es im Nachgang Kritik, unter anderem vom Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Ischinger - der nannte die Debatte um Grönland einen Zirkus, der vom wirklichen Brennpunkt Ukraine abgelenkt habe. Das ist Thema in vielen Kommentaren. Das Agieren der EU sei eine starke Leistung, die Mut mache, findet etwa Moritz Küpper vom Deutschlandfunk. Für die "Nürnberger Zeitung" hingegen hat die eindrucksvollste Rede auf dem Weltwirtschaftsgipfel kein Europäer, sondern der kanadische Premierminister Carney gehalten.
6 Minuten
Am Rande des Weltwirtschaftforums in Davos scheint es gelungen zu sein, den Konflikt über Grönland - zwischen den USA auf der einen und der EU und der NATO auf der anderen Seite - erst einmal zu entschärfen. Präsident Trump hat seine handelspolitischen und militärischen Drohungen zurückgenommen. Das Thema beschäftigt viele Medien weiter. Gastautor Ulrich Schönborn von der Nordwest Mediengruppe in Oldenburg fordert von der EU mehr Realitätssinn und Selbstbewusstsein.
5 Minuten
Erst die Rede von US-Präsident Trump, dann Bewegung in der Grönland-Frage: Am Rande des Weltwirtschaftsforums in der Schweiz hat sich eine Wende im Streit der USA mit mehreren europäischen Ländern über die Arktisinsel abgezeichnet. Die Auseinandersetzung ist Thema in vielen Kommentaren.
5 Minuten
Das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos wird wegen des Grönland-Streits zum Krisentreffen: EU-Kommissionschefin von der Leyen und andere europäische Politiker stellten sich gegen die Gebietsansprüche und Zolldrohungen von US-Präsident Trump. Die Antwort der EU werde unerschrocken, geschlossen und angemessen sein. Das ist Thema in vielen Kommentaren.
6 Minuten
Heute vor genau einem Jahr wurde Donald Trump zum zweiten Mal als US-Präsident ins Amt eingeführt. Seitdem sorgt er fast täglich für Schlagzeilen und löst in vielen Teilen der Welt Unmut und Besorgnis aus - auch bei befreundeten Ländern und Verbündeten. Aktuell verursacht der Streit um Grönland massive Unruhe in der Europäischen Union, bisher ohne eine praktikable Lösung. Das ist Thema in vielen Kommentaren. Unser Gastautor Chistoph Schwennicke, Politikchef von t-online, meint etwa in seinem Kommentar, die Welt habe Trumps erste Amtszeit einigermaßen unbeschadet überstanden. Die Frage sei aber, ob sie drei weitere Jahre schaffe. Und für die "taz" aus Berlin ist die Europäische Union in puncto Trump noch immer nicht aufgewacht. EU-Politiker hätten bisher keine Antwort auf die imperiale Politik des US-Präsidenten gefunden.
6 Minuten
Der US-Präsident will Zölle gegen acht europäische Staaten verhängen, die sich gegen seine Grönland-Pläne stellen - darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Eine Entscheidung über mögliche Gegenmaßnahmen gibt es noch nicht. Die EU organisiert einen Sondergipfel. Medien haben unterschiedliche Meinungen, wie mit Trumps Drohung umgegangen werden sollte. Gastautorin Kaja Klapsa, Politikredakteurin bei der "Zeit", fordert eine starke Reaktion Europas.
6 Minuten
Tatenlos zusehen, wie US-Präsident Trump seinen Phantasien über Grönland freien Lauf lässt? Nein, sagen mehrere europäische Nato-Staaten. Sie schicken Soldaten zu einer "Erkundungsmission" auf die Arktis-Insel. Auch aus Deutschland kommen 15 Bundeswehr-Soldaten. Eine dezente, aber klare Botschaft an Washington.
6 Minuten
Grönland soll ein Teil der USA werden. Das wünscht sich Präsident Trump und deshalb hat es am Abend ein hochrangiges Spitzentreffen in Washington gegeben zwischen den USA, Dänemark und Grönland. Dieses Gespräch hat aber keine Einigung gebracht. Der dänische Außenminister Rasmussen spricht von weiter grundlegenden Meinungsverschiedenheiten. Ein großes Thema in den Medien-Kommentaren. Wir haben für Euch Kommentare gesammelt, von Harald Likus von der Braunschweiger Zeitung, von der Frankfurter Rundschau, der WELT und Focus Online und von Diana Zimmermann vom ZDF.
6 Minuten
Der Begriff "Sondervermögen" ist zum Unwort des Jahres 2025 gekürt worden. Laut Jury ist er irreführend und verdeckt seine wahre Bedeutung: die Aufnahme neuer Staatsschulden. Viele Medien beschäftigen sich darüberhinaus mit dem SPD-Konzept zur Reform der Erbschaftssteuer. Demnach soll jeder in seinem Leben eine Million Euro steuerfrei erben können. Für sehr große Vermögen soll eine deutlich höhere Steuer fällig werden.
7 Minuten
Es ist sein erster Besuch in Asien seit seinem Amtsantritt im Mai - und dafür hat sich Bundeskanzler Merz Indien ausgesucht. Kein Zufall, sagen Beobachter, denn Deutschland und das südasiatische Land wollen die Zusammenarbeit in vielen Bereichen vertiefen. Auch der Umgang mit Russland dürfte dabei eine größere Rolle spielen - besonders vor dem Hintergrund einer Weltordnung, die gerade neu justiert wird. Deutschland braucht neue Partner in Asien und Indien wurde viel zu lange übersehen, meinen viele Kommentare. Deswegen ist der Indien-Besuch von Bundeskanzler Merz eine Chance für Deutschland und Europa, meint unser Gastautor Maik Koltermann, Chefredakteur der "Hamburger Morgenpost". Und wir schauen noch auf ein weiteres Thema: Der Bundeskanzler hat das Vorgehen der Einsatzkräfte im Iran als brutal und unverhältnismäßig verurteilt. Dass Menschen friedlich für Freiheit und ein besseres Leben demonstrieren, sei ihr gutes Recht, sagte Merz während seiner Indien-Reise. Die Bundesregierung müsse den Worten jetzt aber auch Taten folgen lassen, kritisieren viele Kommentare.
6 Minuten
Die Proteste gegen das Regime im Iran halten an, die Regierenden kontern mit zunehmender Härte. Wie soll sich der Westen verhalten? Sollte er die Demonstranten unterstützen? Steht die Regierung bereits vor dem Ende? Journalisten beschäftigen sich mit diesen und weiteren Fragen zum Thema.
6 Minuten
Die mehrheitliche Zustimmung der EU-Länder zum Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten ist in den unterschiedlichen Medien umstritten. Manche Autoren sprechen von einem Erfolg, andere sehen Schönheitsfehler mit Blick auf die Agrarbranche.
5 Minuten
Die deutsche Asyl- und die Außenpolitik vor dem Hintergrund der Gefechte in Syrien und der Proteste im Iran sind umstritten. Die SPD spricht über ein Bleiberecht für Migranten, die einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung haben. Die CSU-Landesgruppe setzt auf Abschiebungen syrischer Geflüchteter. Die freie Autorin Daniela Sepehri fordert stattdessen eine deutliche Reaktion der Bundesregierung auf die Gewalt gegen Kurden in Syrien und im Iran. Außerdem geht es in dem Podcast um die Debatte über Berlins Regierenden Bürgermeister Wegner nach Beginn des großen Stromausfalls. Mehrere Zeitungen kritisieren nicht, dass er Tennis gespielt hat, sondern dass er vorgegeben hat, im Büro zu sitzen und sich um die Lage zu kümmern.
5 Minuten
Die so genannte Koalition der Willigen hat getagt - und Großbritannien und Frankreich haben angekündigt, eine mögliche Waffenruhe in der Ukraine mit eigenen Soldaten abzusichern. Deutschland will sich auch beteiligen. Allerdings nicht in der Ukraine selbst sondern nur in angrenzenden Nato-Ländern. Darüber wird in vielen deutschen Medien diskutiert.
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