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Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde Archiv

84 Episoden
7 Minuten
In dieser Folge von „Lieder zwischen HImmel und Erde" nimmt uns Monika Drasch mit auf eine musikalische Reise zu den Wurzeln eines besonderen Marienliedes: „Wie schön glänzt die Sonne“. Gemeinsam mit Martin Danes erweckt sie dieses traditionelle Lied mit historischer Tiefe und spiritueller Schönheit zum Leben. Das Lied stammt aus dem süddeutschen Raum und ist auch im Gotteslob für das Erzbistum München undFreising zu finden. Monika erzählt von ihrem Musiklehrer Konrad Ruland, der sie vor über 40 Jahren mit dieser Musik vertraut machte, und analysiert die schlichte, aber kraftvolle Melodie sowie die Bedeutung der letzten Strophe – ein Trost für das Lebensende. Gesungen wird esauch beim MItsingkonzert am 23. Oktober um 18:30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche. Ein musikalischer Hochgenuss voller Glauben, Geschichte und Gefühl.
8 Minuten
Der Podcast taucht tief in die Geschichte des Liedes „Roter Mohn“ ein, das 1947 in einem Internierungslager entstand. Die Sängerin Monika Drasch beleuchtet die bewegte Biografie der Komponistin Landa Rupprecht, ihre NS-Vergangenheit und die ambivalente Bedeutung des Liedes, das zugleich von Sehnsucht, Schmerz und Hoffnung erzählt. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Kann man ein Kunstwerk genießen, dessen Schöpfer belastet sind? Der Podcast verbindet musikalische Tradition, historische Aufarbeitung und persönliche Reflexion – ein bewegender Beitrag zu Erinnerungskultur und politischer Wachsamkeit. Lauscht einer Episode, die musikalisch berührt und zum Nachdenken zwingt.
7 Minuten
In dieser besonderen Podcast-Folge widmet sich Monika Drasch dem Lied „Das Jahr steht auf der Höhe“ – einem ergreifenden Sonnenwendlied voller symbolischer Tiefe. Inspiriert vom Text des evangelischen Theologen Detlef Block (1978) und der Melodie des fränkischen Komponisten Johann Steuerlein (1581), erzählt Drasch von ihrer ersten Begegnung mit dem Lied in der Augsburger Kirche St. Thaddäus. Sie beleuchtet die historische Entstehungsgeschichte der Kirche im Zweiten Weltkrieg ebenso wie die musikalischen Wurzeln des Liedes. Die Folge verwebt spirituelle Gedanken zu Angst, Vertrauen und der göttlichen Liebe mit persönlichen Eindrücken und poetischen Reflexionen. Drasch spricht über Mut, Vergänglichkeit und die Bedeutung innerer Ruhe in einer zunehmend unruhigen Zeit. Eine kraftvolle Einladung, innezuhalten – mitten im Jahr, mitten im Leben.
11 Minuten
In dieser besonderen Podcast-Folge nimmt uns Monika mit auf eine musikalische Reise in die Zeit der Bauernkriege von 1525. Gemeinsam mit Martin Danes singt sie zentrale Passagen der „Memminger Artikel“, die als eines der ersten europäischen Zeugnisse für Menschen- und Freiheitsrechte gelten. Die zwölf Artikel, die heuer ihren 500. Geburtstag feiern, entstanden in Memmingen als Manifest oberschwäbischer Bauern gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Die Folge erzählt nicht nur die bewegende Geschichte dieses Aufstands, sondern reflektiert auch, wie aktuell die Forderungen nach Freiheit und Gleichheit bis heute geblieben sind. Begleitet wird das Ganze von mehrstimmigen Psalmtönen und dem bekannten Lied „Ein feste Burg“. Ein Podcast voller Geschichte, Musik und Inspiration.
7 Minuten
In dieser Podcastfolge widmet sich Monika Drasch dem Lied „Mein Vater wird gesucht“ – einem erschütternden Zeugnis politischer Verfolgung aus der NS-Zeit. Ursprünglich 1935 im Exil entstanden, wurde es von Peter Roland bekannt gemacht. Drasch erzählt bewegend die Geschichte des Texters Hans Drach, der in der Sowjetunion Zuflucht suchte, aber später verhaftet und nach Deutschland ausgeliefert wurde. Seine Todesumstände bleiben bis heute ungeklärt. Die Folge verwebt Liedgeschichte, persönliche Erinnerungen und historische Hintergründe zu einem eindringlichen Statement gegen Ungerechtigkeit – musikalisch eingerahmt und tief berührend. Auch aktuelle Bezüge zu Flucht und Menschlichkeit werden eindrucksvoll gezogen.
7 Minuten
Hans Berger, über 80 Jahre alt, ist ein Meister der Zither und ein herausragender Komponist. In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um das Josefslied, das er für die Josefskirche in Oberaudorf geschrieben hat. Warum der Hl. Josef für ihn eine so große Rolle spielt, welche Verbindung er zu den Bergbauern hat und wie der Hymnus Akathistos Josef in einem neuen Licht zeigt, erfahrt ihr hier. Außerdem: Eine humorvolle, aber tiefsinnige Geschichte über Josef als stillen Vorreiter der feministischen Bewegung. Ein Podcast über Musik, Glauben und den Wert des Schweigens.
6 Minuten
Das bekannte Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ hat eine jahrhundertealte Tradition und berührt Menschen weltweit. Doch Loben geht über Musik hinaus – es stärkt, motiviert und kann sogar gesellschaftlich etwas bewegen. Warum fällt es uns oft schwer, andere zu loben, sei es in der Politik oder im persönlichen Umfeld? Und wie können wir Lob als positive Kraft für uns selbst nutzen? Diese Episode widmet sich der Bedeutung des Lobes, seiner spirituellen und sozialen Wirkung und gibt Impulse für einen bewussteren, wertschätzenden Umgang im Alltag
6 Minuten
Ein Sternsingerlied gibt´s in dieser Folge, im fein gesetzten dreisimmigen Satz von Dr. Erich Sepp, den viele unter anderem als Jodellehrer kennen und schätzen. Außerdem geht´s darum, wer die Heiligen drei Könige wirklich waren und um die Tradition, in der sich Ministranten als die Weisen aus dem Morgenland verkleiden und Geld für Kinder in Not sammeln.
8 Minuten
"Krumpahax" - das Wort hört man heute nicht mehr. Wenn man Mundartsprecher oder geübter Hörer ist, ahnt man, dass es sich um jemanden mit einem krummen Bein handelt. Die Beschreibung des körperlichen Gebrechens hat dem Hirtenbuben seinen Namen gegeben. Monika Drasch möchte sich vorstellen, dass der Martin ein besonders guter Hirte war, grad wegen seines Gebrechens.Feinfühlig mit den ihm anvertrauten Tieren und ein guter und zuverlässiger Kamerad, der auch als erster angesprochen wird in dieser Situation. Den Hirten erscheint ein unerklärliches Licht, Lärm kommt aus der Stadt Betlehem. Und einer erinnert sich an die Prophezeihungen der Alten. Weiter geht es mit seltenen bayerischen Wörtern: Sprozlate Krapfn und a hölzernes Glachter. Da musste selbst die Monika nachschauen. Buchtipp: [Ludwig Zehetner, Basst scho!](https://www.michaelsbund.de/product/9783939112570-basst-scho.html)
5 Minuten
harmloses, nettes Stück, dass Monika Drasch gerne mal vor sich her trällert. Aber darf man das in Zeiten wie diesen? Man muss sogar. Außerdem lädt die Sängerin zum nächsten [Mitsingkonzert am 24.10. in die Herz-Jesu-Kirche](https://monikadrasch.de/termin/duo-drasch-danes-2/) ein. Mit einem Jodler, den ihr daheim schon mal üben könnt.
7 Minuten
Das Wort "Altweibersommer" gehört zu denen, die so nach und nach aus der Sprache verschwinden. Monika Drasch fällt dazu ein Zwiefacher ein, in dem es um die "Oide Kat" geht. Da wird sich lustig gemacht über eine alte Frau, die noch einen Mann möchte. Der Text ist aus vielen Gründen unverschämt und so erinnert sich die Sängerin daran, wie sie einst Emerenz Meiers Stoßseufzer draufgesungen hat: "was ich liebte, bekam ich nicht, was ich kriegte, das nahm ich nicht. So werd ich, Freundchen verdamm mich nicht, eine alte Jungfer und scham mich nicht." - und zwar in einer Techno-Version. Die gibt´s aber erst auf der nächsten CD zu hören. In dieser Folge erzählt die Sängerin außerdem, wie sie mit der Schauspielerin Ilse Neubauer übers Altwerden gesprochen hat. Lob und Kritik: info@monikadrasch.de Infos zu Monika Drasch und Termine: [https://monikadrasch.de/](https://monikadrasch.de/)
7 Minuten
Ein Marienlied begleitet Monika Drasch schon viele Jahre: "Wir stehn o Gott". Ein Lied aus der Textsammlung von Josef Gabler. Die Melodie hat Josef Zachmeier dazugesucht. Und dabei die des Liedes „Aus dreien schönen Blümelein“ verwendet. Die Sängerin erzählt, wie anrührend es ist, wenn Menschen zur Muttergottes beten und um etwas bitten. Sogar, wenn es ein 17-jähriger Teenager ist, der im Vollrausch ins Krankenhaus eingeliefert wird - und die Heilige Maria darum bittet, ihm beizustehen. Da werden auch ganz irdische Mütter besänftigt. Dass diese Folge eine Woche später erscheint als gewohnt, liegt übrigens an einem bösen Ammerseehusten, der die Musikerin einige Zeit lahmgelegt hatte. Lob und Kritik: info@monikadrasch.de Infos zu Monika Drasch und Termine: [https://monikadrasch.de/](https://monikadrasch.de/)
6 Minuten
Ein Abstecher in die Liedermacherbewegung der 60er Jahre. Nach dem zweiten Weltkrieg war es fast undenkbar, deutsche Volkslieder zu singen. Ein Festival auf der Burg Waldeck hat das 1964 geändert, als dort Lieder deutscher Demokraten, Lieder über Vagabunden, jiddische Songs und Melodien der 1848-er Revolution gespielt wurden, initiiert vom Sänger und Liedsammler Peter Rohland. Einer seiner Mitstreiter war der Liedermacher Werner Helwig, der den Text und die Melodie zum Lied dieser Folge geschrieben hat. "Ich schaukle meine Müdigkeit" begleitet die Sängerin Monika Drasch schon seit vielen Jahren. Heuer wird sie das Lied auf einem ganz besonderen Konzert singen. [Infos zum Konzert](https://monikadrasch.de/termin/monika-drasch-mit-ulrike-zoeller-martin-danes-und-norbert-nagel/)
7 Minuten
Als zu viel, zu schnell, zu unwichtig oder zu beängstigend empfand Monika Drasch die Nachrichtenlage. Deshalb verzichtet sie darauf. Und fühlt sich befreit. Ähnlich wie beim Jodeln. Und auch da braucht´s keine Worte um viel zu sagen. Deshalb gibt´s in dieser Folge einen Jodler aus Österreich. Und einen [Buchtipp ](https://www.michaelsbund.de/product/9783492316965-die-kunst-des-digitalen-lebens.html) [Und hier geht´s zu den Terminen von Monika Drasch](https://monikadrasch.de/termine/)