ICH WIR ALLE. Selbst + Team + Organisations-Entwicklung Archiv
299 Episoden
1 Stunde 14 Minuten
Wie soll Wirtschaft eigentlich funktionieren - und für wen? Diese Frage treibt unsere drei Gäste Thomas Schmidt, Michael Reinhardt und Michi Schnitzlein seit vielen Jahren um. Sie engagieren sich in der Augsburger Regionalgruppe der Gemeinwohlökonomie-Bewegung. Drei Generationen, drei Berufsbiografien und ein gemeinsames Thema: Wie lässt sich Wirtschaft so gestalten, dass sie tatsächlich den Menschen dient? Im Gespräch mit Martin Permantier wird schnell klar, warum die Gemeinwohlökonomie für alle drei kein akademisches Randthema ist, sondern ein konkretes Werkzeug für die Praxis. Thomas, Michael und Michi sprechen aus echten Erfahrungen, als Berater, Lehrende an der Hochschule und aktive Netzwerker in der Praxis. In dieser Folge geht es nicht um Appelle, sondern um konkrete Fragen: Wie steige ich als Unternehmen ein? Was kostet ein Bilanzierungsprozess wirklich an Zeit? Und wie geht diese Bewegung mit der politischen Polarisierung um, die gerade alles, was nach Nachhaltigkeit klingt, unter Generalverdacht stellt? Diese Antworten gibt es in der Folge.
21 Minuten
German Barona erklärt im Gespräch mit Martin Permantier, was Wholeness Work ist und woher sie kommt. Dabei geht es vor allem um die Frage, aus welcher inneren Quelle wir handeln: aus einem abgetrennt empfundenen Ich oder aus einem weiteren, verbundenen Bewusstsein, das mehr Gelassenheit und Wirksamkeit ermöglicht. Wholeness Work ist eine Einladung, das eigene innere Erleben neugierig zu erkunden. Hierbei ist Germáns Erfahrung: Die Kraft zur Transformation braucht zusätzlich zum analytischen Denken auch den Zugang zu und die Erweiterung der eigenen Wahrnehmung.
25 Minuten
Anne-Dorte Nielsen, Gewandmeisterin und Palliativpatientin, teilt in dieser Folge etwas Unerwartetes: Angesichts des Todes hat sie mehr innere Freiheit und Kontalt zu ihrem Wesenskern gefunden als je zuvor in ihrem Leben. Diese Folge ist ein stilles, ehrliches Gespräch über das, was zählt. Anne-Dorte teilt, was viele von uns ahnen, aber selten so klar erleben: dass echtes Ankommen bei sich selbst möglich ist – und dass es manchmal eines großen Umwegs bedarf, um den Weg nach innen zu finden. Es ist zum einen ein Gespräch über das Sterben, aber viel mehr noch über das Sein und die innere Freiheit, die in uns auch in entstehen kann. Ein Blick in eine Welt, in der sich die vermeintlichen Paradoxe von Tod und Leben zu einem neuen Erkenntnisraum formieren können. *Anne Dorthe ist am 04.01.2022 verstorben
18 Minuten
In dieser Podcastfolge teilt die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel inspirierende Gedanken darüber, wie wir unsere Gesellschaft und Wirtschaft menschengerechter gestalten können. Es ist eine Einladung, den Blick von dem, was uns angeblich fehlt, auf das zu lenken, was bereits gut ist.
23 Minuten
In dieser Kompaktfolge spricht Martin Permantier mit Klaus Eidenschink über das oft missverstandene Zusammenspiel von Emotionen, Gefühlen und Verstand. Warum reagieren wir in Meetings manchmal wie gelähmt oder gehen sofort in den Widerstand? Die Antwort liegt tiefer, als wir meist vermuten. Wirkliche Veränderung und zukunftsfähige Führung beginnen nicht im Kopf, sondern bei der Bereitschaft, sich den eigenen, oft unbewussten Gefühlsmustern zu stellen. Nur wer versteht, welche „alten Geschichten“ sein heutiges Handeln leiten, diese Gefühle aktiviert und seinem Nervensystem eine neue Erfahrung ermöglicht, gewinnt die Freiheit, in der Gegenwart wirklich neu oder anders zu reagieren und zu handeln.
22 Minuten
„Fühlen ist Ursprung und führt uns in eine für uns stimmige Zukunft!“ Philip Stadelmann (* 1971). Was passiert, wenn unser „mentales Betriebssystem“ - unsere Thoughtware - an seine Grenzen stößt? In dieser Folge erkunden Martin Permantier und Tanja Gerold, wie wir durch einen bewussteren Umgang mit unseren Gefühlen nicht nur neue Informationsquellen erschließen, sondern auch neue Handlungsmöglichkeiten entdecken und stärken können. Indem wir lernen, emotionale Energie als wertvolle Information zu nutzen, gewinnen wir an Klarheit und Wirksamkeit im beruflichen wie privaten Alltag. Es geht darum, die Lücke zwischen Reiz und Reaktion zu vergrößern, um wieder bewusster agieren zu können, statt nur auf alte Muster zu reagieren.
24 Minuten
Stell dir vor, Menschen folgen dir nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es wollen. Nicht aus Zwang, sondern aus einer tiefen, freiwilligen Anerkennung heraus. In dieser Kompaktfolge beleuchten Martin Permantier und der Autoritätsforscher Frank Baumann-Habersack, wie transformative Autorität als „dritter Weg“ eine neue Kultur der Gleichwertigkeit und Wirksamkeit schafft. Es wird deutlich: Transformative Autorität ist weit mehr als ein theoretisches Konzept; sie ist eine praktische Einladung zur Erneuerung unserer Führungskultur. Indem wir Führung als Beziehungsarbeit auf Augenhöhe begreifen, schaffen wir Organisationen, in denen Macht nicht mehr trennt, sondern als verbindende Kraft für das gemeinsame Ganze wirkt.
22 Minuten
In unserer modernen Arbeits- und Lebenswelt sind einige etwas "kopflastig" unterwegs. Dann treffen wir Entscheidungen oft auf Basis von Pro-und-Kontra-Listen oder rationalen Fakten. Dabei merken wir manchmal gar nicht, dass wir uns von unserem körperlichen Erleben und damit einer zentralen Wissensquelle abschneiden oder diese zumindest nicht bewusst hinzuziehen. In dieser Folge erläutert Dr. Christiane Henkel, Expertin für Focusing und meditatives Schreiben, wie wir durch die Methode des Focusing wieder in einen tiefen Dialog mit unserem Körper treten können. Dabei geht es nicht um bloßes körperliches Empfinden, sondern darum, den Körper als „Erfahrungsinstrument“ und Weisheitsquelle wiederzuentdecken.
17 Minuten
„Ich habe keine Zeit“ - Ein Phänomen unserer Gesellschaft. Warum ist Zeitknappheit in unserer Kultur so allgegenwärtig und „Keine Zeit“ eine so weit verbreitete Antwort? In diesem 15-minütigen Ausschnitt betrachten Martin Permanier und Zeitraumgestalter Jonas Geißler unser Verhältnis zur Zeit aus einer systemischen Perspektive. Die Schwerpunkte dieser Folge: - Die Geschichte der Zeitmessung: Wie sich unser Verständnis von der Naturzeit hin zur messbaren Größe „Zeit ist Geld“ entwickelt hat. - Takt vs. Rhythmus: Über die Herausforderung, natürliche Lebensrhythmen mit den starren Zeitvorgaben der modernen Arbeitswelt in Einklang zu bringen. - Die soziale Funktion von Zeit: Warum Zeitknappheit oft als Signal für Zugehörigkeit genutzt wird und wie wir sie zur persönlichen Abgrenzung im Alltag einsetzen. Ein Reflexionsangebot über den Unterschied zwischen materieller Effizienz und persönlichem Wohlbefinden – und die Erinnerung daran, dass Zeit im Grunde Lebenszeit ist.
40 Minuten
Es gibt kein Leben ohne Widersprüche. Hast du dich heute schon über einen inneren Widerspruch geärgert? Oder darüber, dass jemand im Meeting mal wieder das genaue Gegenteil von dir will? Herzlichen Glückwunsch: Du bist mitten im dialektischen Prozess! In dieser Folge räumt die Philosophin und Kulturanthropologen Susanne Maria Zaninelli mit dem Vorurteil auf, Dialektik sei nur etwas für Hegel-Experten. Tatsächlich ist sie der Motor von allem, was wächst. Wer diese Dialektik integrieren kann, wird nicht abgestumpft oder gleichgültig, sondern handlungsfähig. Man erkennt die Welt in ihrer ganzen paradoxen Vielfalt und kann klarere Entscheidungen treffen – ohne den Druck, das Leben sofort "reparieren" zu müssen. Ein Gespräch darüber, dass Widersprüche keine Fehler im System sind. Sie sind das System. Wenn es das nächste Mal knirscht: Atme tief durch und schau, welche "Pflanze" gerade aus deinem Konflikt wachsen will.
1 Stunde 4 Minuten
In diesem Gespräch beleuchtet Martin Permantier mit unserm Gast Nadja Zeschmann, wie die bewusste Reduktion in der Wüste als kraftvoller Raum für persönliche Entwicklung und Führung dienen kann. Abseits des gewohnten Alltags und seiner Rollenbilder ermöglicht die Erfahrung von Stille, Einfachheit und existenzieller Gemeinschaft einen Perspektivwechsel, bei dem oberflächliche Muster einer tiefen Selbsterkenntnis und gänzlich neuen Erfahrungsräumen weichen. Die Wüste ist ein Ort der radikalen Reduktion, der am Ende zu einer inneren Fülle führen kann. Wie ein alter Nomaden-Spruch sagt: „Gott gab uns das Land zum Leben und die Wüste, um unserer Seele zu begegnen.“
26 Minuten
Impulsfolge 22. In diesem Format beantworten wir Fragen, die von Hörer*innen und in unserer Community gestellt wurden.
50 Minuten
Kann eine knappe Stunde, in der du vorwiegend zuhörst und, wenn du sprichst, dann nur über dich selbst, deine innere Haltung spürbar verändern und die Demokratie stärken? Unser Gast Josef Merk ist freiberuflicher Coach und Mitglied im Bundesvorstand von Mehr Demokratie e. V. Maike Schäbitz tauscht sich in dieser Folge mit ihm über ein Dialogformat aus, das von mehr Demokratie eV organisiert wird, das Sprechen & Zuhören. Es geht in diesem Format darum, die Basis einer funktionierenden Demokratie zu erleben: Von sich zu sprechen, in Kontakt bleiben, einander zuzuhören, auch wenn andere Positionen manchmal schwer auszuhalten sind und darüber Vertrauen, Verbindung und Verständnis zu stärken.
1 Stunde 1 Minute
Wie kannst du am effektivsten spenden? Darüber spricht Anne Schulze, Mitgründerin und Geschäftsführerin von effektiv-spenden.org, in dieser Folge. Anne thematisiert in diesem Gespräch die Komplexität von Spendenentscheidungen, die oftmals emotional geprägt sind. Sie ermutigt dazu, an dieser Stelle evidenzbasierte Überlegungen anzustellen, und thematisiert die Bedeutung von Spenden als Akt der Verbindung und sozialen Verantwortung. Auf der Webseite effektiv-spenden.org finden Interessierte Informationen zu verschiedenen Themenbereichen, in denen wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen werden. Außerdem hat jede:r Interessierte:r die Möglichkeit, sich mit Anne und dem Team darüber auszutauschen, wie eine individuell stimmige Spendenentscheidung getroffen werden kann.
1 Stunde 13 Minuten
Grundsätzlich sind wir Menschen immer veränderungsfähig und wandelbar. Gleichzeitig erleben viele von uns in einer Zeit, die sich oftmals so dicht und überladen anfühlt und durch hohe Parallelitäten und Gleichzeitigkeiten gekennzeichnet ist, eine Veränderungsmüdigkeit. In diesem Gespräch beleuchtet unser Gast Benjamin Rolff gemeinsam mit Martin Permantier, wie Wandel und Veränderungsfähigkeit in Unternehmen gerade jetzt nachhaltig gestärkt und eine Veränderungsmüdigkeit begegnet werden kann. Benjamin ist Experte für gesundes Führen und resiliente Teams. Als Leadership-Coach und Organisationsberater begleitet er seit mehr als zehn Jahren Unternehmen und ihre Führungskräfte auf dem Weg in eine gesunde, wirksame Arbeitswelt – darunter Unternehmen wie IBM und die Otto Group.
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