Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll Archiv
415 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll nehmen Alex, Michael und Jonas den Kryptostandort Deutschland unter die Lupe. Zuletzt hat Deutschland in einem Ranking von Coincub Singapur als Krypto-Weltmeister abgelöst und wird als krypto-freundlichstes Land der Welt aufgeführt. Wie kommt Coincub zu dieser Einschätzung und wie realistisch ist diese? Was spricht für Deutschland als Krypto-Weltmeister? Was dagegen? All das beleuchten wir im Deep-Dive dieser Episode. Was erwartet euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: Update zum digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (EZB): In den letzten Wochen gab es zahlreiche Neuigkeiten rund um den digitalen Euro der EZB. So hat die EZB eine Präsentation zu möglichen Use Cases des digitalen Euros veröffentlicht. Sind nun die Anwendungsmöglichkeiten klar oder besteht noch Aufklärungsbedarf? Zudem hat sich die EZB in einer weiteren Publikation der Privatsphäre des digitalen Euros gewidmet. Wie lässt sich diese Einschätzung der EZB zu privaten bzw. anonymen CBDC-Zahlungen einordnen? Darüber sprechen wir in der Episode Circle gibt weiter Gas: Neben einer 400 Million US-Dollar Finanzierungsrunde u.a. mit Investoren wie Black oder Fidelity hat Circle bekanntgeben, dass die US-Großbank BNY Mellon ab sofort die Verwahrung der USDC-Stablecoin-Reserve übernehmen wird. Zudem hat Circle eine US-Banklizenz beantragt. Warum sind diese Meilensteine für den Crypto-Space wichtig und wie sind diese einzuordnen? Strafverfolgung und Hacks: Das Bundeskriminalamt hat den Drogenmarkt Hydra abgeschalten. Die seit 2011 laufenden Ermittlungen kamen nur zum Durchbruch, da es den Behörden gelungen ist, die verschleierten Bitcoin-Transaktionen zurückzuverfolgen. Sollte Bitcoins Pseudonymität deshalb als Feature angesehen werden? Zudem: Welche Rolle spielt Nordkorea beim millionenschweren Ronin-Hack? Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!
15 Minuten
Digitale Währungen befinden sich immer weiter auf dem Vormarsch. Neben Kryptowährungen wie Bitcoin ist vor allem eine hohe Dynamik rund um Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) zu beobachten. Der Stablecoin-Markt ist, gemessen am Handelsvolumen und an der Marktkapitalisierung, in 2021 um mehr als 100% gewachsen – Tendenz stark steigend. Was bedeuten diese dynamischen Entwicklungen rund um Stablecoins und CBDCs für den globalen Währungswettbewerb? Derzeit ist der US-Dollar die am weitesten verbreitete Währung weltweit, sodass laut Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) mehr als 50% der Schulden und Kredit in US-Dollar notieren. An zweiter Stelle folgt der Euro. Der Yuan spielt heute global lediglich eine untergeordnete Rolle. Die Geschichte hat allerdings gezeigt, dass sich die Bedeutung von Währungen über die Zeit ändert, sodass in der Vergangenheit u.a. bereits Währungen aus Frankreich, Portugal oder Großbritannien die „Weltreservewährung“ waren. Jonas argumentiert, dass sich digitale Währungen durch die geringeren Transaktionskosten, d.h. schnellere und günstigere Transaktionen, auf den Währungswettbewerb und die Währungsdominanz des US-Dollars auswirken werden. Während die hohe Dynamik v.a. rund um US-Dollar-basierte Stablecoins den US-Dollar stärken dürfte, könnte der digitale Yuan in China für Aufwind der chinesischen Währung sorgen. Grundbedingung hierfür ist allerdings, dass der digitale Yuan auch Ausländer*innen zur Verfügung stehen wird, was bislang noch nicht final entschieden ist. Welche Dynamiken sind für den Euro zu erwarten? Wie steht es rund um Euro-Stablecoins bzw. eine Euro-CBDC? Verliert der Euro nun global gesehen an Bedeutung? Mehr dazu erfahrt ihr in der neuen CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘Roll. Viel Spaß beim Hören!
32 Minuten
Beschreibung In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll diskutieren Relai-CEO Julian Liniger und Michael Blaschke das Ob und Wie des Investierens in Kryptowährungen. Dabei gilt wie immer, dass du dich bitte selbst genau informierst, bevor du Kryptowährungen kaufst. Julian und Michael motivieren eine Investition in Bitcoin damit, dass der Wert von Bitcoin sich aus seiner Einführung als Wertaufbewahrungsmittel und Zahlungssystem sowie aus seinem begrenzten Angebot und der abnehmenden Inflation ergibt. Ein Investieren in Kryptowährung an sich kann für Neulinge wiederum kompliziert erscheinen. Julian erklärt, dass es viel einfacher ist, wenn es in Schritte unterteilt wird. Es gibt mehrere Dinge, die angehende Krypto-Investoren brauchen. Dazu zählen etwa eine Anwendung für den Austausch von Kryptowährungen, eine sichere Verbindung zum Internet und eine Zahlungsmethode. Es wird auch empfohlen, eine eigene Wallet zu Hause zu haben. Denn obwohl es für Bitcoin zum Beispiel fast unmöglich ist, gehackt zu werden, ist es möglich, dass eine mit fremdbetriebene Wallet kompromittiert werden kann. Aus diesem Grund sind ordnungsgemäße Aufbewahrungs- und Sicherheitsmaßnahmen unerlässlich. Wenn ihr euch für das Investieren in Kryptowährungen interessiert, dann hört unbedingt rein in die heutige #CryptoFriday-Episode. Viel Spaß!
1 Stunde 12 Minuten
In der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll haben wir Prof. Dr. Jan Greitens von der DHBW Mosbach zu Gast. Jan hat sich auf die Geschichte der Geldtheorien spezialisiert und stellt im Gespräch mit Alexander und Manuel dar, welche Geldtheoretiker wichtige Grundlagen und Theorien für das Verständnis für unser Fiat-Geldsystem und Bitcoin erstellt haben. Jan beginnt mit einer kurzen Darstellung des Universalwissenschaftlers Nikolaus Kopernikus und seiner geldtheoretischen Schriften, welche die Grundlage für die bis heute tief in volkswirtschaftlichen Modellen verankerte Quantitätstheorie schafften. Kopernikus (16. Jahrhundert) sieht Geld als exogene Größe, dessen Ausweitung zu Konsequenzen in der Wirtschaft führt. Weiter geht es mit Ferdinando Galiani (18. Jahrhundert), der Geld als endogene Größe sieht und die Idee eines „Public Ledgers“ darstellt. In diesem öffentlichen (aber zentralen) Hauptbuch wird die Geldausweitung durch die Hinterlegung von Gütern durch die Bevölkerung ermöglicht. Jan beschreibt daraufhin die Arbeit und Schriften von Georg Friedrich Knapp (20. Jahrhundert), die einen starken Fokus auf die Kreditgeldmengenausweitung legen und Geld als Geschöpf der Rechtsordnung beschreiben. Die Schriften von Knapp werden häufig als Grundstein der Modern Monetary Theory gesehen. Zum Schluss der Episode diskutieren wir die Schriften von Alfred Lansburgh (20. Jahrhundert), der unter dem Pseudonym Argentarius in der Bitcoin Community häufig rezitiert wird – insbesondere die Briefserie „Vom Gelde“.
Wenn ihr euch für Geldtheorien und die unterschiede zwischen Bitcoin und Fiat-Geld interessiert, solltet ihr unbedingt die heutige Episode hören. Viel Spaß!
Bücher von Jan Greitens:
Geld-Theorie-Geschichte, Marburg: Metropolis Verlag, 2019 (https://www.metropolis-verlag.de/Geld-Theorie-Geschichte/1380/book.do) Geld-Theorie-Geschichte, Ausgewählte Texte 1361 bis 1918, Marburg: Metropolis Verlag, 2019 (https://www.metropolis-verlag.de/Geld-Theorie-Geschichte/1408/book.do)
30 Minuten
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll diskutieren Patrick Hansen und Michael Blaschke die anstehende Neufassung der EU-Geldtransferverordnung und stellen sich der Frage, ob diese Verordnung das Ende der Eigenverwahrung von Kryptowerten in der EU darstellt. Gerade erst hat die europäische Kryptobranche den Angriff der Fraktionen von Grünen, Sozialdemokraten und Linken auf den PoW-Konsensmechanismus mit knapper Mehrheit abgewendet. Jetzt droht schon der nächste Regulatorik-Krimi: eine Neufassung der EU-Geldtransferverordnung. Der Regulierungsvorschlag soll anonyme Transaktionen mit Kryptowerten in der EU im regulierten Finanzsystem verhindern. Insbesondere soll Geldwäschern, Terrorismusfinanzierern und sonstigen unredlichen Marktteilnehmern die Möglichkeit genommen werden, Vermögenswerte in Kryptowerten zu verschieben und anschließend in das regulierte Finanzsystem überführen zu können. Wenn ihr euch für zu erwartende Konsequenzen der neu verfassten EU-Geldtransferverordnung interessiert, dann hört unbedingt rein in die heutige #CryptoFriday-Episode. Viel Spaß!
13 Minuten
Bei der Ausgestaltung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) spielt der Datenschutz bzw. die Privatsphäre von sensiblen Zahlungsdaten eine sehr wichtige Rolle. Spätestens die Konsultation zum digitalen Euro hat gezeigt, dass Privatsphäre rund um CBDCs auch den Bürgern der Eurozone am Herzen liegt. Auf der einen Seite könnte eine CBDC so ausgestaltet sein, dass sie komplett anonyme Zahlungen ermöglicht und einen hohen Grad an Datenschutz bietet. Folglich würden weder die Zentralbank noch involvierte Zahlungsdienstleister wissen, wer eine bestimmte Zahlung durchführt. Auf der anderen Seite ist es allerdings ebenfalls möglich, Zahlungsdaten der Bürger zu sammeln und entsprechende Zahlungsströme zu überwachen. Neben diesen beiden Extremen sind auch verschiedene Zwischenformen möglich. Im Rahmen der aktuellen CryptoFriday-Episode nimmt Jonas aktuelle CBDC-Vorreiter-Projekte hinsichtlich der Privatsphäre und des Datenschutzes unter die Lupe. Welchen Weg gehen aktuelle CBDC-Vorreiter-Projekte beim Datenschutz? Wird hier ein hoher Datenschutz für sensible Transaktionsdaten gewährleistet? Wie ist die entsprechende Ausgestaltung zu bewerten? Jonas kommt zu dem Schluss, dass die CBDC-Vorreiter-Projekte auf den Bahamas, in China, in der Ostkaribik und in Nigeria ein ähnliches Modell verfolgen: Es gibt eine Zahlungsmöglichkeit, bei der weniger persönliche Daten Preis gegeben werden müssen, und eine, bei der mehr Daten angegeben werden müssen. Je höher die Bereitschaft zum Teilen von persönlichen Daten desto mehr Zahlungen können mit der CBDC durchgeführt würden. Doch wie anonym ist diese Zahlungsmöglichkeit wirklich? Warum ist hier Vorsicht geboten? Und welche Privatsphäre ist für den digitalen Euro erstrebenswert? Ihr erfahrt es in der Episode. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 3 Minuten
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll beschäftigen sich Alex, Michael, Jonas und Manuel ausführlich mit der Bedeutung von Kryptowährungen im Russland-/Ukraine-Konflikt. Dabei steht sowohl die Rolle von Kryptowährungen für die ukrainische Seite als auch für die russische Seite im Fokus. Sind Kryptowährungen ein geeignetes Werkzeug, um internationale Spenden zu erhalten? Werden Kryptos zur Umgehung von Sanktionen genutzt? Und welche Bedeutung hat die Rolle von Kryptowährungen in Krisenzeiten für die globale Währungshoheit? All das beleuchten wir in der ersten Hälfte dieser Episode. Was erwartet euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: Regulierungsupdate zum möglichen Verbot von Kryptodienstleistungen in der EU: Nach dem Hin- und Her der letzten Wochen im EU-Parlament rund um die Markets-in-Crypto-Assets.Regulation (MiCA) geben wir euch ein Update zum aktuellen Stand des Gesetzesvorhabens. Hier hat eine Abstimmung rund um das zuletzt ins Spiel gebrachte Verbot von Dienstleistungen für Kryptowährungen, die auf „nicht nachhaltigen Konsensmechanismen“ basieren, für Klarheit gesorgt. Goldman Sachs startet Krypto-Kooperation: Goldman Sachs kooperiert mit Galaxy Digital und möchte Kund*innen Zugang zum Ethereum-Fonds von Galaxy Digital ermöglichen. Wie ist dieser Schrift zu bewerten? Wie sind Goldmans Krypto-Bemühungen insgesamt einzuordnen? NFT-Marktupdate: Der Markt rund um Non-Fungible Tokens (NFTs) hat sich inzwischen etwas abgekühlt. Handelt es sich hierbei um eine Trendwende oder eine gesunde Erholung? Und was plant Meta rund um NFTs? Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!
33 Minuten
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll stellt Manuel Klein die Funktionsweise von zentralen und dezentralen Stablecoins dar und stellt die aktuelle Kontroverse um den algorithmischen Stablecoin UST dar. Manuel beginnt mit einem Marktüberblick über Stablecoins und stellt dar, dass zentrale Stablecoins bislang am meisten genutzt werden. Anschließend stellt Manuel die zwei größten Stablecoins USDT und USDC dar und zeigt auf, welche Schwachstellen diese im Vergleich zu dezentralen Stablecoins haben. Danach begibt sich Manuel in eine Analyse von dezentralen Stablecoins: Es werden die unterschiedlichen Arten von dezentralen Stablecoins dargestellt und charakterisiert und die aktuell kontrovers geführte Debatte um den bislang erfolgreichsten dezentralen Stablecoin UST diskutiert. Wenn ihr euch für die Funktionsweise von Stablecoins interessiert, dann hört unbedingt rein in den Deep Dive der heutigen #CryptoFriday Episode. Viel Spaß!
11 Minuten
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im letzten Jahr ein Projekt zum digitalen Euro gestartet. Aller Voraussicht nach wird die EZB in vier bis fünf Jahren eine eigene digitale Währung, nämlich den digitalen Euro, einführen. Wie geht es danach mit anderen digitalen Währungen, beispielsweise Kryptowährungen wie dem Bitcoin, weiter? Welche digitale Währung wird sich durchsetzen? Wird der digitale Euro dafür sorgen, dass der Bitcoin vom Markt verschwindet? Im Rahmen der CryptoFriday-Episode spricht Jonas über die Zukunft digitaler Währungen. Dabei bewertet er die teilweise verbreitete Vorstellung, dass der digitale Euro den Bitcoin verdrängen wird. Jonas kommt zu dem Schluss, dass der Bitcoin und der digitale Euro koexistieren werden, da sie unterschiedliche Anwendungsfälle adressieren. Der digitale Euro wird gesetzliches Zahlungsmittel werden, d.h. für Händler wird Annahmezwang bestehen. Eine Nutzung des digitalen Euros als Wertaufbewahrungsmittel ist nicht vorgesehen. Derzeit hat die EZB nämlich Maximalbeträge auf Zahlungen mit dem digitalen Euro oder negative Zinsen ab einem bestimmten Geldbetrag im Kopf, um den Finanzsektor zu schützen, und eine breite Nutzung als Wertaufbewahrungsmittel zu verhindern. Bitcoin hingegeben wird (vorerst) nicht als Zahlungsmittel genutzt werden, allerdings eher als fiat-unabhängiges Wertaufbewahrungsmittel, also als eine Art „digitales Gold“. Ihr würdet gerne mehr über den Vergleich von Bitcoin und digitalem Euro erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein. Viel Spaß beim Hören!
55 Minuten
In der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘Roll spricht Jonas Groß mit Prof. Dr. Aleksander Berentsen, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Basel. Herr Berentsen hat im Laufe seiner akademischen Laufbahn in zahlreichen namhaften wissenschaftlichen Journalen publiziert und beschäftigt sich in seinen Forschungsvorhaben bereits seit vielen Jahren mit digitalen Währungen. Im ersten Teil der Episode spricht Jonas mit Herrn Berentsen über Bitcoin. Dabei diskutieren die beiden v.a. über die Wertversprechen von Bitcoin und dessen wichtigste Eigenschaften. Welche Eigenschaften geben Bitcoin seinen Wert? Welche Use Cases hat Bitcoin? Warum ist Bitcoin ein Game-Changer? Und sollten Regierungen Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel einführen bzw. Zentralbanken in Bitcoin investieren? Mehr dazu erfahrt ihr in der Episode. Im zweiten Teil der Episode steht Ethereum im Fokus. Herr Berentsen vergleicht dabei Bitcoin mit Ethereum und argumentiert, dass hinsichtlich der Dezentralität beide Infrastrukturen ähnlich gut abschneiden. Ethereum biete allerdings durch seine Smart-Contract-Fähigkeit eine größere Anwendungsvielfalt als Bitcoin, beispielsweise rund um Decentralized Finance (DeFi)-Anwendungsfälle, wodurch sich quasi alle Anwendungen des traditionellen Finanzsystems in dezentraler Form abbilden lassen. Diese DeFi-Anwendungen seien vor allem hinsichtlich Effizienz und Kosten überlegen, so Herr Berentsen. In der Diskussion sprechen die beiden zudem über das Zusammenspiel zwischen Decentralized und Centralized Finance und warum sich Ethereum nach Ansicht von Herrn Berentsen gegen seine Konkurrenten durchsetzen wird. Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Ausblick. Welche Rolle werden Bitcoin und Ethereum in 10 Jahren spielen? Mehr dazu in der Episode. Viel Spaß beim Hören!
13 Minuten
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll stellt sich Michael Blaschke den Fragen, was das Web3 ist und wofür wir es brauchen. Web3 bezieht sich im Zusammenhang mit Ethereum auf dezentralisierte Apps, die auf der Blockchain laufen. Dies sind Apps, die es jedem ermöglichen, teilzunehmen, ohne seine persönlichen Daten monetarisieren lassen zu müssen. In einem wirklich dezentralen Internet würden das System selbst und Dienste nicht von einigen wenigen Organisationen betrieben. Stattdessen würden alle Nutzer und ein Netzwerk unabhängiger Rechner und Server das Netzwerk betreiben. Der potenzielle Übergang von einem plattformgetriebenen Internet – dem Web 2.0 – einem dezentralen Internet – dem Web3 – wird nach Michaels Einschätzung nicht radikal sein, sondern sich evolutionär Schritt für Schritt vollziehen. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass das Internet irgendwann komplett dezentral sein wird, denn auch zentralisierte Systeme haben Vorteile, auf die Nutzer nicht verzichten wollen. Sie sind zwar anfälliger für Ausfälle und Angriffe als dezentrale Architekturen, aber gleichzeitig sind sie schlicht schneller und einfacher zu bedienen. Ob die Möglichkeiten des Web3 die wirklich spannendsten Aspekte der Blockchain-Technologie sind und ob sie eventuell sogar weitreichender sind als die potentielle Disruption des Finanzsektors durch Kryptowährungen, erfahrt ihr in dieser #CryptoFriday-Episode. Viel Spaß beim Hören!
20 Minuten
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘ Roll spricht Jonas Groß mit Frank Schäffler, Mitglied des Deutschen Bundestags für die FDP, über ein mögliches Bitcoin-Verbot in Europa. In den letzten Wochen wurde über ein solches Verbot, v.a., in Deutschland, sehr intensiv diskutiert. Grund hierfür war ein entsprechender nach außen gedrungenem Vorschlag vom Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlamentes, nach dem ab 2025 das Anbieten von Kryptodienstleistungen rund um „nicht nachhaltige Konsensmechanismen“ nicht mehr erlaubt gewesen wäre. Im Rahmen der Episode sprechen Jonas und Herr Schäffler über die Sinnhaftigkeit eines Verbots von Dienstleistungen rund um „nicht nachhaltige Konsensmechanismen“ sowie den Nutzen von Kryptowährungen und des Proof-of-Works, welcher die Sicherheit des Systems maßgeblich beeinflusst. Welche Zukunft haben Kryptowährungen wie Bitcoin in der Eurozone? Wie sind entsprechende Vorschläge für ein Verbot von Krypto-Dienstleistungen zu beurteilen? Lässt sich der Bitcoin überhaupt verbieten? Mehr dazu erfahrt ihr in der Episode. Zudem wird auch darüber diskutiert, ob der Gesetzesvorschlag der „Markets in Crypto Assets-Regulierung“, wozu der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments die beschriebenen Änderungsvorschläge unterbreitet hat, als gelungen bezeichnet werden kann. Außerdem äußert sich Herr Schäffler über die Zukunft von Stablecoins in der Eurozone und die Bedeutung von Rechtssicherheit für die EU. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 3 Minuten
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll beschäftigen sich Alex, Michael, Jonas und Manuel ausführlich mit zwei Krypto-Hacks, die beide 2016 stattgefunden haben und zu denen es kürzlich brisante Neuigkeiten gab. Wer steckt hinter dem Bitfinex Hack in dem rund 120.000 Bitcoin gestohlen wurden? Und wie kam es nun zur Aufdeckung der beteiligten Personen? Und was hat TenX, das Unternehmen vom schillernden Deutschen Krypto-Unternehmer Julian Hosp, mit dem größten Ethereum-Hack aller Zeiten zu tun, der sogar zu einer Aufspaltung der Ethereum-Blockchain und der Entstehung von Bitcoin Classic zu tun? All das stellen wir im Krypto-Hack Deep-Dive dieser Episode dar. Was erwartet Euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: Mehrere Initiativen von „institutionalisierten“ Stablecoins von Banken: Die größte japanische Bank plant einen Stablecoin als Settlement Asset für Ihre Digital Asset Börse zu erzeugen, Fnality führt mit Santander und Natwest einen PoC für ein Cross-Chain Delivery vs. Payment Prozess durch, Kooperation der Fntechs SETL und Digital Asset um Tokenisierung, Übertragung und Settlement von Bankverbindlichkeiten zu entwickeln. Binance platziert sich auf dem deutschen Markt: Binance, die größte Krypto-Börse der Welt, verstärkt seine Präsenz in Deutschland. Zudem strebt Binance eine Kryptoverwahrlizenz in Deutschland an und hat zuletzt einen neuen Europa-Direktor eingestellt, der sich im Kern um den deutschen Markt kümmern soll. e-CNY bei den Olympischen Winterspielen erfolgreich getestet: Die Chinesische CBDC stand den Athleten während der Spiele als Zahlungsalternative neben Bargeld und Visa-Zahlungen zur Verfügung. Von technischen Problemen von e-CNY-Zahlungen war nichts zu hören. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!
17 Minuten
In der heutigen #CryptoFriday Episode spricht Manuel Klein über tokenisiertes Geschäftsbankengeld – den sogenannten Giralgeldtoken. In den letzten Wochen sind einige Reports und Paper zu Banken-Stablecoins erschienen, die sich zur Publikation der Deutschen Kreditwirtschaft vom Juni 2021 einreihen aber nicht so tief das Konzept von tokenisiertem Geschäftsbankengeld darstellen wie der Report der Deutschen Kreditwirtschaft.
Manuel gibt zuerst einen kurzen Überblick über die neu erschienenen Studien und zeigt auf, welchen Teil die Reports nicht betrachten: Die Sicherstellung der Fungibilität zwischen den individuellen Banken-Stablecoins in einer Multi-Banken-Lösung. Er erläutert, was der Begriff „Fungibilität“ darstellt und beschreibt, dass im heutigen Geldsystem die Fungibilität von Zahlungen in Giralgeld durch Settlement in sicherem Zentralbankgeld sichergestellt wird. Manuel erklärt, welche Möglichkeiten er sieht, wie man die Fungibilität zwischen tokenisiertem Geschäftsbankengeld sicherstellen könnte und welche Modelle bereits in der Praxis in ersten PoCs und Konzepten Anwendung finden. Welche Methoden das sind und wie genau erste Projekte die Fungibilität sicherstellen erfährst du in der heutigen #CryptoFriday Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
15 Minuten
In der heutigen #CryptoFriday Episode spricht Alexander Bechtel über den Einfluss der Blockchain-Technologie auf die Art und Weise wie wir in Zukunft Zahlungen tätigen und Handel betreiben. Die Blockchain ermöglicht es uns Geld und Güter als digitale Token auf einer verteilten Datenbank zu repräsentieren. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Welche Implikationen ergeben sich daraus? Um eine Intuition für das Potenzial der Blockchain und der Tokenökonomie zu geben, vergleicht Alexander drei fundamentale Möglichkeiten Werte zu übertragen. Zuerst geht er auf den physischen Tausch von Werten ein. Auf diese Art und Weise tauschen wir seit Jahrtausenden Geld gegen Güter. Der zweite Evolutionsschritt ist die Digitalisierung dieses Tauschprozesses basierend auf Intermediären, wie Banken, Börsen und Zentralverwahrern. So wickeln wir den Grossteil unserer wirtschaftlichen Tauschgeschäfte heutzutage ab. Der dritte und finale Evolutionsschritt ist die Tokenisierung von Geld und Gütern, die es uns erlaubt peer-to-peer Werte zu übertragen. Wie genau das funktioniert und welche Rolle die Blockchain in all dem spielt, das erfährst du in der heutigen #CryptoFriday Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!