Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll Archiv
415 Episoden
1 Stunde
Nach 175 Episoden Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll ist es endlich soweit und es gibt eine Episode mit dem Schwerpunkt Decentralized Finance (DeFi), die sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene interessant ist. Alexander Bechtel hat sich hierfür niemand geringeren als Prof. Fabian Schär eingeladen. Fabian Schär ist Professor für Distributed Ledger Technology und FinTech an der Uni Basel. Er hat zum Thema Kryptoassets und Blockchain Economics promoviert und ein Buch geschrieben namens «Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets». Fabian publiziert regelmäßig wissenschaftliche Papier, u.a. auch ein Papier zu DeFi, welches in der Review der Federal Reserve Bank von St. Louis veröffentlicht wurde. Er ist nicht nur bei Zentralbanken, sondern auch in Arbeitsgruppen beim World Economic Forum oder der OECD ein gern gesehener Ratgeber und Diskussionspartner. Fabian und Alexander hangeln sich entlang Fabians Definition von Decentralized Finance: «Decentralized Finance nutzt Public Blockchains und Smart Contracts, um Protokolle für Finanzapplikationen zu bauen, die folgende Eigenschaften haben: sie sind offen, transparent, kombinierbar und non-custodial». So schaffen es die beiden einen umfänglichen Einblick in das Thema zu geben, ohne die aktuellen Schwächen und Nachteile aus den Augen zu verlieren. Am Ende erweitern Fabian und Alexander die Diskussion und sprechen über interessante Forschungsergebnisse zum Thema Grundstückspreise im Metaverse, denn Fabian hat zu diesem Thema ein spannendes Forschungspapier mit interessanten Ergebnisse geschrieben. Falls ihr euch schon immer gefragt habt, was genau es mit Decentralized Finance auf sich hat und warum Menschen so viel Geld für Grundstücke im Metaverse ausgeben, dann hört unbedingt in die aktuelle Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
31 Minuten
In der zweiten Runde des Crypto Fridays mit Technologie-Fokus sprechen Alexander Bechtel und sein Gast Johannes Sedlmeir über Blockchain und Privatsphäre. Der Irrglaube, dass alle Transaktionen auf einer Blockchain anonym und verschlüsselt sind, hält sich seit vielen Jahren hartnäckig. Alexander und Johannes rücken in dieser Episode das ein oder andere Vorurteil gerade und erklären welche Möglichkeiten es gibt, um tatsächlich Privatsphäre auf der Blockchain zu schaffen. Dabei sprechen die beiden unter anderem über ein Konzept, das bereits im ersten Tech-Talk zum Thema Skalierbarkeit diskutiert wurde: Zero-Knowledge Proofs (ZKPs). Dass ZKPs Alleskönner sind zeigt sich daran, dass sie nicht nur für Skalierbarkeit, sondern auch für eine erhöhte Privatsphäre eine wichtige Rolle spielen, nicht zuletzt bei einem der bekanntesten Privacy Coins: ZCash. Desweiteren sprechen Alexander und Johannes über Ringsignaturen bei Monero, Rollups, Mixer und die Privatsphäre im Bitcoin Lightning Netzwerk. Abgerundet wird die Diskussion mit einigen Kommentaren zum Trade-off zwischen Privatsphäre und Comliance, d.h. dem berechtigten Interesse von Regulierungsbehörden Zahlungen teilweise nachverfolgen zu können. Wenn ihr euch für die technischen Aspekte von Privatsphäre auf Blockchains interessiert, dann hört unbedingt in die aktuelle Episode rein. Viel Spass!
33 Minuten
In der heutigen KryptoFriday Episode spricht Manuel mit Dr. Anika Patz über das elektronische Wertpapiergesetz (eWPG). Deutschland gilt als Vorreiter in der Regulierung von Kryptowerten – Teil der definierten Kryptowerte sind nach dem eWPG auch Kryptowertpapiere. In der Episode diskutieren Anika und Manuel die Gründe für das eWPG und die unterschiedlichen Arten der definierten elektronischen Wertpapiere und wie diese verwahrt werden müssen. Weitere Punkte, die besprochen werden sind: Welche Arten der elektronsichen Wertpapiere sind zum Handel zugelassen? Was sind die Aufgaben von Kryptowertpapierregisterführern und warum braucht es diese neue lizenzpflichtige Dienstleistung überhaupt? Wenn Du dich schon immer gefragt hast, wie Kryptowertpapiere und die Dienstleistungen rund um Kryptowerte in Deutschland reguliert sind, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
1 Stunde 9 Minuten
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll nehmen Jonas Groß, Michael Blaschke und Sarah Palurovic den aktuellen Krypto-Crash unter die Lupe. In den letzten Wochen sind vor allem Kryptowerte wie Bitcoin und Ether in einem sehr schwachen Gesamtmarkt erheblich unter die Räder gekommen. Bitcoin ist zeitweise unter die Marke von 20.000 USD gefallen – ein Rückgang vom Allzeithoch von mehr als 65%. Was sind die Gründe für den starken Preisrückgang im Kryptomarkt? Welche Rolle spielt die Inflation und die Europäische Zentralbank? Droht ein weiterer Preisverfall? Sind wir auf dem Weg in einen länger anhaltenden Kryptowinter? All das beleuchten wir im Deep Dive dieser Episode. Was erwartet euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: - Digitale Zentralbankwährung (CBDC) in China: In China wurde e-CNY, die eigene CBDC, dafür verwendet, Hilfszahlungen als Reaktion auf die wirtschaftlichen Schäden der Covid-Krise auszuschütten. Warum CBDCs ein effizientes Zahlungsmittel für Unterstützungszahlungen sein können und wie diese Neuigkeit einzuordnen ist, erfahrt ihr in der Episode. - PayPal unterstützt externe Wallets: Seit November 2021 können Kunden zwischen PayPal-Kryptokonten Kryptowährungen handeln. Nun ist es in den USA auch möglich, diese Kryptos auf externe Wallets außerhalb des PayPal-Ökosystem auszahlen zu lassen. - Ethereum kommt der Umstellung auf Proof-of-Stake (PoS) näher: Am 08. Juni wurde Ethereums Ropsten-Netzwerk auf PoS umgestellt und erfolgreich mit der PoS-Beacon-Chain zusammengeführt - ein wichtiger Meilenstein. Der gesamte Umstellungsprozess von Ethereum könnte bereits im August abgeschlossen sein. - Bundesfinanzministerium (BMF) sendet erfreuliches Kryptosignal: In einem Brief hat sich das BMF öffentlich gegen die vom EU-Parlament geforderten Meldefristen rund um Self-Hosted Wallets gestellt und diese kritisiert. Was verbirgt sich dahinter? Wir sagen es euch! Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!
31 Minuten
In dieser #CryptoFriday-Episode spricht Michael Blaschke mit Johannes Kaske, dem Global Head of Presales bei METACO. Johannes leitet global den technischen Vertrieb und die Lösungsentwicklung für institutionelle Kunden wie z.B. Banken. Er verfügt über jahrelange akademische und professionelle Erfahrung im Blockchain-Bereich. Michael und Johannes sprechen darüber, wie institutionelle Kunden wie Banken oder Börsen die Verwahrung digitaler Assets umsetzen. METACO bietet Infrastrukturtechnologie für die Verwahrung (Custody) digitaler Assets an. Verwahrung im Krypto-Kontext bedeutet die Sicherung des privaten Schlüssels, der beweist, dass man Eigentümer der in einer Krypto-Wallet befindlichen Coins und Tokens ist. Im traditionellen Bankwesen sind alle Verwahrer Finanzinstitute, wie es das Gesetz vorschreibt. Bei Kryptowährungen haben die Inhaber jedoch die Möglichkeit, ihre eigenen Verwahrer zu werden oder auf Verwahrer zurückzugreifen, die z.B. METACOs Infrastrukturtechnologie einsetzen. Neben der Verwahrung digitaler Assets gehen Johannes und Michael auch darauf ein, warum institutionelle Kunden wie Banken, Börsen und weitere Anbieter aus dem traditionellen und Krypto-nativen Finanzmarkt besonders an Sicherheit, Compliance und Regulatorik interessiert sind. Falls es dich interessiert, was Custody-Infrastrukturtechnologie ausmacht und warum und wie Kryptowährungen verwahrt werden, dann höre gerne rein in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
27 Minuten
In dieser #CryptoFriday-Episode spricht Michael Blaschke mit Rayissa Armata, Head of Regulatory Affairs bei IDnow, über Sicherheit und Identität im Metaverse. Rund um das Metaverse entstehen neue Angriffsvektoren, zu deren Vermeidung eine effektiv gestaltete Identität beitragen kann. Die meisten Cyberkriminellen im Metaverse sind finanziell motiviert. Das Metaverse bietet diesen Cyberkriminellen eine eher unregulierte Spielwiese, auf der sie unbedarften Nutzer:innen deren Tokens entwenden können, die im Falle eines Diebstahls nahezu unmöglich wiederzuerlangen sind. Ein typisches Identitätsrisiko im Metaverse ist z.B. der sogenannte Ethereum Name Service (ENS). Wenn man dort einen schlechten Namen wählt, kann man ungewollt die eigene Identität und damit die virtuelle Wallet-Adresse preisgeben. Häufig sieht man z.B. ENS-Namen wie «DebbieSmith.eth» oder findet sie auf Twitter-Profilen, wodurch das Guthaben dieser Person ermittelt werden kann und Cyberkriminelle angelockt werden. Darüber hinaus gibt es Social-Engineering-Angriffe, bösartige Smart Contracts, und aktive Angriffe auf Seed Phrases. Neben Identitätsrisiken im Metaverse und deren Vermeidung gehen Rayissa und Michael darauf ein, wie Identitätstechnologie mit dem eigentlich anonymen Krypto-Space überhaupt zusammenpasst – und welche Form der Identitätstechnologie für den Krypto-Space erstrebenswert sein kann. Falls es dich interessiert, wie man dezentralisierte Umgebungen wie das Metaverse und Web 3.0 sicher(er) macht, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
55 Minuten
In der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll sprechen CBDC-Stratege Ousmène Mandeng, Michael Blaschke und Jonas Gross über Interoperabilität im internationalen Zahlungsverkehr. Die drei diskutieren dabei, wie die Interoperabilität digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) sichergestellt werden kann. Im Zentrum steht die Idee einer globalen Drehscheibe für CBDCs, auf der möglichst viele CBDCs „miteinander sprechen“ können. Als Vordenker zu den Auswirkungen der digitalen Transformation im Zahlungsverkehr ist Ousmène Senior Advisor und Lead of Economic and Financial Strategy bei Accenture’s Blockchain and Multiparty Systems Practice. Er ist zudem Ko-Leiter der weltweiten Kampagne von Accenture für die Verbreitung digitaler Zentralbankwährungen. Ousmène war und ist an CBDC-Projekten beteiligt – darunter die Wholesale CBDC-Projekte Jura und Khokha 2 (Südafrika), sowie das Retail CBDC-Projekt E-Krona (Schweden). Ousmène ist zudem Visiting Fellow an der School of Public Policy der London School of Economics and Political Science. Auf Basis seiner reichen Projekterfahrungen rund um CBDCs erläutert Ousmène in dieser Episode, was Interoperabilität im Kontext CBDC bedeutet und warum die Interoperabilität von CBDCs relevant ist. Zudem thematisieren Ousmène, Michael und Jonas, inwieweit Zentralbanken CBDC-Interoperabilität bereits aktiv mitdenken, in aktuellen Projekten umsetzen und wie einer potenziellen Fragmentierung („Balkanisierung“) von CBDCs entgegengewirkt werden kann. Darüber hinaus schildert Ousmène die wichtigsten Erkenntnisse aus den CBDC-Praxis-Projekten, an denen er beteiligt war, beispielsweise hinsichtlich Ausgestaltung und Anwendungsfällen. Wenn ihr euch für die Zukunft internationaler Zahlungen interessiert, dann hört unbedingt rein in die heutige Episode. Viel Spaß!
26 Minuten
In dieser #CryptoFriday-Episode spricht Michael Blaschke mit Martin Fröhler, dem Gründer und CEO von Morpher. Hinter Morpher steckt eine „Peer-to-Contract“-Handelsplattform auf der Ethereum-Blockchain. Somit richtet sich Morpher insbesondere an aktive Trader. Morpher ermöglicht virtuellen Handeln mit unterschiedlichen Vermögenswerten, wie Aktien, Rohstoffen, und Kryptowährungen. Michael und Martin sprechen über Morpher – und auch darüber, warum und wie man Kryptowährungen handelt. „Peer-to-Contract“-Handel ist ein Instrument, um Ineffizienzen des traditionellen Finanzwesens zu verringern. Dies gelingt Morpher mittels eines eigenen Protokolls, das auf Ethereum läuft, um Broker und Börsen durch einen Smart Contract zu ersetzen. Nutzer:innen bekommen für ihre Trades den sogenannten MPH-Token, der zum Zeitpunkt der Aufzeichnung auf 1,7 €-Cent notierte. Morpher selbst hat diesen Token als Haupteinnahmequelle. Ihr erfahrt, warum Morpher einen eigenen Token ausgibt und warum MPH an Ether gebunden ist – und (noch) nicht an eine Fiat-Währung, um zum Beispiel Preisschwankungen zu mildern. Neben Morpher gehen Martin und Michael darauf ein, warum man Kryptowährungen überhaupt handeln sollte und worauf man gut achten sollte beim Handeln von Kryptowährungen. Martin schildert, auf welche Arten man eine Kryptowährung handeln kann. Falls es dich interessiert, was Morpher ausmacht und warum und wie man Kryptowährungen handelt, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
39 Minuten
Blockchains sind langsam und ineffizient. Die Bitcoin Blockchain schafft maximal 7 Transkationen pro Sekunde und die Ethereum Blockchain 14 Transaktionen pro Sekunde. Doch warum ist dies so? Ist diese Ineffizienz ein Bug oder ein Feature? Und: Welche Möglichkeiten gibt es Blockchains zu skalieren? Diesen und weiteren Fragen widmet sich Alexander Bechtel gemeinsam mit seinem Gast Johannes Sedlmeir in dieser CryptoFriday Episode. Die Skalierung von Blockchains ist essentiell, nicht zuletzt, um die ursprüngliche Vision eines peer-to-peer Zahlungsnetzwerkes, wie bspw. im Fall von Bitcoin, zu verwirklichen. Alexander und Johannes stellen unterschiedliche Skalierungsmöglichkeiten vor. Es geht um das Bitcoin Lightning-Netzwerk, Sharding, Sidechains, Optimistic Rollups und ZK-Rollups. Obwohl das Thema heute etwas technischer ist, schaffen es Alexander und Johannes das Ganze verständlich und leicht verdaulich aufzubereiten. Falls du also schon immer mal verstehen wolltest, was genau es mit den unterschiedlichen Skalierungsansätzen auf sich hat und wie diese funktionieren, dann ist diese CryptoFriday Episode genau das Richtige für dich. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 6 Minuten
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll nehmen Alex, Michael und Manuel den Zusammenbruch des Terra-Ökosystems unter die Lupe. Der Luna Coin, der Anfang April noch fast 120 USD kostete, wird aktuell aufgrund einer hyperinflationären Todesspirale zu einem Bruchteil eines Cents gehandelt. Die ausstehende Menge ist von 377 Mio am 11. Mai auf 653.000 Mio am 14. Mai gestiegen. Der algorithmische Stablecoin UST ist nur noch Cents wert. Wie konnte es so weit kommen? Wieso fand kurzzeitig auch ein “De-Pegging” des größten Stablecoins Tether Dollar (USDT) statt? Warum leidet im Zuge der Terra-Implosion die gesamte Krypto-Industrie unter einem starken Preiseinbruch? All das beleuchten wir im Deep Dive dieser Episode. Was erwartet euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: Regulierung in der EU und Deutschland: Die EU iteriert im sogenannten Trilog-Verfahren ihre Transfer of Funds Regulation. Während eine Verifizierungspflicht für sogenannte unhosted wallets offenbar fällt, soll die Meldepflicht für Krypto-Exchanges sogar verschärft werden. In Deutschland publiziert das Bundesfinanzministerium (BMF) ein Schreiben zu Krypto-Besteuerung. Das Dokument enthält rechtliche Definitionen und steuerliche Einordnungen für virtuelle Währungen und Token. Die Verlängerung der Spekulationsfrist von einem Jahr auf zehn Jahre wird bei der Nutzung von Kryptowährungen zum Staking und Lending nicht umgesetzt. Run auf NFT-Drop löst Ethereum-Gaskrieg aus: Ein Run auf den neusten NFT-Drop des Bored Ape Yacht Club (BAYC) hat die Ethereum-Blockchain mit exorbitanten Gas Fees unter Druck gesetzt. Die BAYC-Erfolgswelle wird mit dem Metaverse Otherside in Zusammenhang gebracht, für das der BAYC gratis Grundstücke für BAYC-Sammler versprochen hatte. Der Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin reagiert auf Otherside-Gaskrieg und fordert, dass Etherum-Layer-2-Skalierungslösungen ihre Transaktionsgebühren auf unter 0,05 US-Dollar pro Transaktion senken sollten. Instagram unterstützt jetzt NFTs von Ethereum, Polygon, Solana und Flow: Instagram wird keine Gebühren für das Posten und Teilen von NFTs berechnen, wie es Twitter im Januar für seine sechseckigen NFT-Profilbilder tat. Meta-CEO Zuckerberg hatte im März auf der SXSW angekündigt, dass NFTs auf Instagram Einzug halten würden. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!
15 Minuten
UST, einer der größten globalen Stablecoins, ist diese Woche implodiert und hat das Luna-Ökosystem mit in den Abgrund gerissen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sicher Stablecoins eigentlich sind und ob wir unser globales Finanzsystem in Zukunft tatsächlich auf kaum regulierten und von Nicht-Finanzinstitutionen ausgegebenen Tokens aufbauen sollten? In dieser CryptoFriday Episode widmet sich Alexander Bechtel daher dem Thema Stablecoin-Alternativen. Welche Möglichkeiten gibt es, Fiatgeld zu tokenisieren und somit im Blockchain-Ökosystem handelbar und transferierbar zu machen? Alexander stellt v.a. zwei Alternativen zu Stablecoins vor: Digitale Zentralbankwährungen (CBDC) und Giralgeldtokens. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn es euch interessiert, welche Form des tokenisierten Fiatgeldes sich laut Alexander in Zukunft durchsetzen könnte und warum, dann hört gerne in die aktuelle CryptoFriday Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
26 Minuten
In der heutigen KryptoFriday Episode spricht Manuel mit Dr. Anika Patz, Rechtsanwältin bei Ypog über die Kryptoregulierung in Deutschland. Deutschland gilt als Vorreiter in der Regulierung von Kryptowährungen. Der deutsche Gesetzgeber hat einen neuen Begriff der Kryptowerte geschaffen und Dienstleistungen rund um die neue Asset-Klasse reguliert. Doch was sind überhaupt Kryptowerte? Welche Gesetzbücher sind für Regulierungen der Dienstleistungen rund um Kryptowerte relevant? Welche Dienstleistungen sind überhaupt reguliert und welche Lizenzen gibt es? Und was ist bezüglich der Geldwäscheanforderungen zu beachten? Wenn Du dich schon immer gefragt hast, wie Kryptowerte und die Dienstleistungen rund um Kryptowerte in Deutschland reguliert sind, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
52 Minuten
Stablecoins have seen tremendous growth over the last 1-2 years. One person, who has not only been at the center of this development but has played an important role in supporting the rise of stablecoins is Dante Disparte. Dante is Chief Strategy Officer and Head of Global Policy for Circle, the company behind the second biggest stablecoin USDC. Prior to joining Circle, Dante served as a founding executive of the Diem Association, responsible among others for public policy and communications. Moreover, he has a long history as an entrepreneur, business leader, and global risk expert. In this episode, Alexander talks with Dante about stablecoins and their role in the future of money and payments. Dante also answers questions about the plans of Circle and their stablecoin USDC. After having received USD 400 million in funding from Blackrock and Fidelity, Circle has some exciting plans. If you are interested in what’s next for Circle, USDC, and the stablecoin market in general and if you want to know whether Circle also plans to launch a euro stablecoin, then make sure to listen into this episode of Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll.
22 Minuten
Das Metaversum ist eines der heißen Krypto-Themen derzeit. Im April 2021 zum Beispiel hat Epic Games offiziell die Pläne für ein Metaversums-Projekt bestätigt. Im Juli 2021 kündigte Mark Zuckerberg an, sich mit seinem umbenannten Unternehmen Meta Platforms auf die Entwicklung eines Metaversums konzentrieren zu wollen. An der wichtigen Technologiemesse Consumer Electronics Show 2022 wurde das Metaversum als einer der wichtigsten Zukunftstrends bezeichnet. Und schließlich: Niemand weniger als der Qualcomm-CEO prognostiziert, dass jeder von uns langfristig einen digitalen Zwilling – häufig auch Avatar genannt – erhalten würde. Michael stellt sich heute der Frage, ob das Metaversum ein substanzloses Märchen ist, das sich wieder in Luft auflösen wird, oder ob es sich um einen globalen Zukunfstrend handelt, der signifikant zur Wertschöpfung beitragen wird. Um diese Frage zu beantworten, stellt Michael zunächst sein aktuelles Verständnis des Konzepts vor. Anschließend nimmt er bewusst zwei sich kontrastierende Extremperspektiven ein – nämlich eine eher kritische und eine eher optimistische. Abschließend ordnet Michael seine persönliche Prognose über die Zukunft des Metaversums zwischen den zwei Extremperspektiven ein. Falls es dich interessiert, was das Metaversum genau sein könnte und was daraus werden wird, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!
13 Minuten
Bei vielen der heutigen Blockchain-Projekte ist es fraglich, ob die Anwendung der Blockchain-Technologie wirklich nötig ist, um das vorhandene Problem zu lösen oder das vorgegebene Ziel zu erreichen. Doch, in welchen Situationen ergibt es eigentlich Sinn Blockchain-Technologie zu nutzen? Dieser Frage widmet sich Alexander Bechtel in der heutigen #CryptoFriday Episode und gibt allen Interessierten einen Leitfaden an die Hand, der bei der Beantwortung der Frage Blockchain Ja oder Nein Hilfe leisten kann. Die Blockchain-Technologie ist deutlich ineffizienter als zentrale Datenbanken. Deswegen ist die Frage ob Blockchain oder nicht weit mehr als eine theoretische Frage. Blockchain sollte nur genutzt werden, wenn es einen echten Bedarf dafür gibt, denn es müssen Abstriche hinsichtlich Effizienz und Skalierbarkeit in Kauf genommen werden. Gibt es beispielsweise nur eine Institution, die in die Datenbank schreiben kann, dann wird keine Blockchain benötigt. Ähnliches gilt für den Fall, in dem sich alle Teilnehmer an der Datenbank auf eine vertrauenswürdige Drittpartei einigen, die alle Einträge in die Datenbank validiert. Falls es dich interessiert, welche weiteren Fragen man sich stellen muss, um zu entscheiden, ob Blockchain die richtige Wahl ist oder nicht, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!