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Citymaking – So wollen wir in Städten leben Archiv

75 Episoden
37 Minuten
Podcast mit Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein. Sie ist Professorin für Marketing & Handel an der Universität in Siegen und eine anerkannte und gefragte Expertin für die innerstädtische Handelsentwicklung.

Ihre Promotion erfolgte am Institut für Handel und internationales Marketing von Prof. Dr. Joachim Zentes in Saarbrücken, wo der Fokus auf praxisorientierten Ansätzen lag. Sie stellt die Mehrdimensionalität des Handels in den Vordergrund und die damit einhergehenden Einflüsse auf die Gesellschaft und den Stadtraum.

Künstliche Intelligenz, Big Data und Plattformökonomie sieht sie als wichtigste Treiber der Veränderung für Händler und Kunden. Ein Fokus liegt in der Frage, wo der Handel in Zukunft liegt und getätigt wird und welche Konsequenzen dies für die Städte hat.

„Wir haben einen riesigen Flächenüberhang in den Städten“, so die Expertin. Daran anschließend stellt sie die Frage zur Funktionalität einer Stadt und deren Selbstverständnis. Sie stellt dabei auf die Frage ab, was eine Stadt kann, ob jede Stadt eine Shopping- und Erlebniskomponente Inne haben muss. „Manches wird auf diesem Weg weh tun, denn nicht alles passt dann in eine Stadt.“ „Nur auf Gastronomie zu setzen, wird nicht reichen.“ Erreichbarkeit und Konnektivität sind wichtige Faktoren für die Zukunft des Handels in den Innenstädten. Dabei geht es um Logistikfunktionen, die getätigten Einkäufe möglichst komfortabel abzutransportieren.

Prof. Schramm-Klein schafft einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen der Innenstädte in Bezug auf den Handel und eröffnet Lösungsansätze wie einen digitalen Marktplatz oder den Mut zum begrenzten Angebotssortiment. In der Folge 14 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ setzt sie kritisch mit einem ganzheitlichen Stadtmanagement auseinander.
45 Minuten
Podcast mit Prof. Johannes Busmann. Er ist Professor für Mediendesign und Didaktik an der Universität in Wuppertal und Begründer des Unternehmens „Polis“, das sich mit einer gleichnamigen Urban-Development-Messe und weiteren Plattformen zu einem wichtigen Akteur im Diskurs über die Stadtentwicklung gemacht hat.

Seine Studieninhalte Kunst, Musik und Philosophie hatten ursprünglich nichts mit dem Thema Stadt zu tun. Erst im Laufe der Zeit stellte sich für ihn heraus, dass es im Kern um die Perspektive des Gestaltens und des Sozialen ging. Dabei stand für ihn die Frage nach der Gestalt der Stadt im Mittelpunkt.

„Als Exot aus der Philosophie und Kunst steigt man nicht mit den Techniken eines Stadtplaners und -entwicklers ein. Diese Kompetenzen hatte ich nicht.“ Polis hat von Anfang an einen Orientierungspunkt angeboten, die eigene Tätigkeit in einen Kontext umfänglicher Zusammenhänge zu stellen. Somit werden die verschiedenen Kulturen aus Stadtplanung/-entwicklung und Immobilienökonomie zusammengebracht. Im Fokus steht für ihn die Identität, die sich aus der Perspektive des Lebens der Gemeinschaft in Stadt dem Thema nähert.

Aus seiner Sicht ist es an der Zeit, die Rolle des Eigentums neu zu bewerten. Es handelt sich für ihn um eine Aneignung, eine Annäherung mit dem Raum, des Bekennens zu einem Ort. Damit plädiert er für eine verbindliche Auseinandersetzung der Bürgerschaft mit der Gestaltung des Raums.

Prof. Busmann setzt sich kritisch mit der aktuellen Form der Bürgerbeteiligung auseinander und sieht die Notwendigkeit zum Ausgleich von Interessen seitens der Stadt und ihren handelnden Initiativen. Hinzu kommt die strategische Auseinandersetzung der Politik, die richtigen Eckpunkte zu setzen. In der Folge 13 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ zeichnet er ein vielschichtiges Bild über die Veränderungen der Gesellschaft und deren Bedürfnisse in Städten.
39 Minuten
12# Podcast mit Senator Dr. Carsten Brosda. Er ist Präses der Kulturbehörde Hamburg, die auch für die Medien verantwortlich ist. Parteiübergreifend wird er als anerkannter Vordenker von Gesellschaft und Stadt geschätzt. Er stammt aus dem Ruhrgebiet und ist über die Bundes-SPD in Berlin nach Hamburg gekommen. Hier wirkt er seit 2011 in verschiedenen Rollen.

Er findet urbane Räume in Städten eine der spannendsten Felder, mit denen man sich befassen kann. Stadt ist für ihn ein Brennglas, da Menschen in ihrer Vielfältigkeit auf engem Raum zusammenkommen und Lösungen für die gesamte Gesellschaft entwickeln, um das Zusammenleben zu ermöglichen.

Kultur sind für ihn Orte, in denen über Sinn und Zusammenhang einer Gesellschaft gesprochen wird. Sein Kulturbegriff ist ein Anthropologischer: „Was Menschen in einer Gesellschaft sich selber erschaffen.“ Diese sehr weitreichende Interpretation des Kulturbegriffs ermöglicht es ihm, sich in jegliche Form von politischen Diskussionen einzubringen.

Der Gedanke, Kultur organisiert den Kit der Gesellschaft, entspricht nicht seiner Überzeugung. Kultur kann das aus seiner Sicht schaffen, jedoch ist es nicht planbar und würde Kultur auch missverständlich einsetzen. Die Herausforderung für ihn in der Politik ist es, die Freiheit zuzulassen, nicht zu wissen, wo man am Ende landet. Daher steht für ihn fest, Räume für kulturelle Nutzung in Stadtentwicklungsprozessen und -projekten von vornherein mitzudenken.

Carsten Brosda sieht die Notwendigkeit, kulturelle Räume in der Stadtentwicklung bewusst frei und sich entwickeln zu lassen und schafft damit ein Bild der Zukunft der Städte. In Folge 12 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ zeichnet er somit ein spannendes Bild über den Diskurs der Nutzung von Räumen in Städten.
47 Minuten
11# Podcast mit Prof. Dr. Henning Vöpel. Er ist Ökonom und Direktor des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Er setzt sich viel mit den Anforderungen an Städte auseinander, um zukunftsfähig zu bleiben. Als Mitbegründer von HAMMERBROOKLYN, einem Digital Campus für die Herausforderungen und Chancen der Digitalen Transformation in Städten, hat er selbst ein „Versuchslabor“ geschaffen.

Stadtökonomie hat er zwar nie „gelernt“, das Zusammenleben von Menschen auf engstem Raum hat ihn jedoch immer fasziniert. Die Stadt ist aus seiner Perspektive ein Katalysator für Probleme, die es zu lösen gilt. Somit ist sie auch stets Vorreiter, um gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen und zu bewegen. Stadt kann daher nie fertig sein.

„Lust auf Veränderungen“ motivieren ihn in vielfältiger Hinsicht. Der Struktur-/Kulturwandel, der sich durch Digitalisierung und Individualisierung vollzieht, hat weitreichende Auswirkungen. Auch für das Leben in Städten bieten sich nach seiner Überzeugung konkrete Chancen. Für ihn erhält die Identität einer Stadt eine stetig wachsende Bedeutung, die DNA als Potenzial begreifend. Diese zu aktivieren ist aus seiner Sicht ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Aus seiner Sicht gibt es keine besonderen Unterschiede zwischen kleinen und großen Städten. Für ihn liegt der entscheidende Unterschied in der Herangehensweise an die Chancen der Digitalisierung. Somit kommt es für ihn zur Differenzierung in etabliert und nicht etablierte Städte und Länder. „Es ist die Zeit des Aufholens“

Henning Vöpel verknüpft gesellschaftliche Trends mit deren Konsequenzen für die individuellen Bedürfnisse und schafft Perspektiven nach vorne. In Folge 11 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ zeichnet er ein spannendes Bild über die Chancen der Digitalisierung für das Leben und Bewegen in Städten.
43 Minuten
#10 Podcast mit Nicole Srock-Stanley, geschäftsführende Gesellschafterin der Kreativagentur Dan Pearlman. Sie macht Customer Journey zu einem durchgängigen Markenerlebnis und verändert durch ihre Ansätze die Erlebniswelten in Städten.

Grundlage war ein Architekturstudium mit anschließendem Eintauchen in führende Design-Agenturen. Dabei haben sie die Automobilmarken besonders fasziniert, da diese extrem ausdifferenziert und definiert waren. Ihr Ansatz basiert auf der Tatsache, dass Menschen durch und durch archaische Wesen sind. Über Jahrmillionenjahren war es aus ihrer Sicht für die Menschen überlebenswichtig, über Materialien und Texturen die Umwelt zu dechiffrieren. Ihr folgend, hat sich dies im Unterbewusstsein manifestiert und beeinflusst noch heute die Wahrnehmung von Räumen.

Konsumentenzentrisches Denken zeichnet sie aus, die Bedürfnisse eines Menschen nach Erlebnissen bilden ihren Ansatzpunkt. Daher resultiert die besondere Faszination in der Inszenierung von Räumen? „Man muss ein Narrativ lesen und erleben können“, ist ihre feste Überzeugung. Gleiches gilt für sie in Städten. Auch hier ist es wichtig, die DNA des Ortes und die Möglichkeit, dies offenzulegen, in den Fokus zu nehmen. Die Authentizität in der Inszenierung und Erzählung einer Stadtgeschichte ist für sie gesetzt.

Ihr Blick auf Markeninszenierungen in Bezug auf die Zukunft von Stadträumen ist vielschichtig und zeichnet in Folge 10 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ ein spannendes Bild.
40 Minuten
9# Podcast mit Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn und bundesweit anerkannter Experte für Fragen der Mobilität, speziell in Städten. Er ist von der Ausbildung Maschinenbauer, hat Jura studiert und wechselte von einer Anwaltskanzlei die Seite zu den Berliner Verkehrsbetrieben, wo er vor seinem Wechsel nach Hamburg im Vorstand für Finanzen auch für das Thema IT/Digitalisierung verantwortlich war.

Sein Grundverständnis basiert auf dem Ansatz der Gesamtmobilität und der Frage, wie wollen wir in Zukunft in Städten leben, welche Lebensqualität wollen wir haben. „Wenn man die Wahl hätte, würde man sich beamen. Am liebsten würde man keine Zeit mit Mobilität verbringen. Daher ist die Mobilitätskette kein Selbstzweck.“ Von diesem Ansatz aus heißt es, sich viel stärker an den Bedürfnissen der Kunden zu orientieren. Technik ist aus seiner Sicht dabei Mittel zum Zweck.

Es hilft nicht, sich als Mobilitätsanbieter in einer Stadt in den eigenen Grenzen zu bewegen, es bedarf eines Gesamtblicks für diese Aufgabenstellung. Dabei ist Digitalisierung aus siner Sicht eine Chance, die eigene Mobilität optimal organisieren zu können. Für ihn müsste ein Masterplan Mobilität den differenzierten Bedarf in Stadtteilen ermitteln und die Angebote steuern, ohne an der hohen Komplexität zu scheitern.

Die gesellschaftlichen Trends, deren Konsequenzen für die individuellen Bedürfnisse und das Zusammenspiel der Anbieter nimmt er unter die Lupe. Seine kritischen Perspektiven zeichnen in der Folge 9 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ ein spannendes Bild über das Leben und Bewegen in Städten.
30 Minuten
#8 Podcast mit Christina Block, Gesellschafterin und Mitglied des Aufsichtsrates der Eugen Block Holding. Zu den 16 Unternehmen der Holding gehören u.a. bekannte Marken wie die Block Häuser, Jim Block sowie das Grand Elysee Hotel, dessen Gesicht sie ist. Somit ist sie Vollblutgastronomin und eine versierte Ansprechpartnerin für die veränderten Ernährungsgewohnheiten der Menschen und deren Bedürfnisse für die Aufenthaltsqualität. Sie ist sozial engagiert und bringt sich aktuell politisch in die Wahlen zur Hamburgische Bürgerschaft ein, als Wirtschaftsexpertin an der Seite von Marcus Weinberg (CDU).

Familiär geprägt wurde sie frühzeitig durch die starke Unternehmerpersönlichkeit ihres Vaters, Eugen Block, der die Block Häuser und viele weitere gastronomische Betriebe und Marken entwickelt hat. Sie hat über 10 Jahre ein eigenes Gastronomie-Unternehmen mit drei Standorten aufgebaut und stieg anschließend auf Wunsch des Vaters in die Eugen Block Holding ein. Für sie ist Essen ein Mittel, um möglichst viel Zeit im Gespräch miteinander führen zu können.

Sie beschreibt die Veränderungen im Essverhalten und den damit verbundenen Qualitätsansprüchen der Menschen für eine nachhaltige Ernährung. Auch die Regionalität spielt in der Holding eine wichtige Rolle und sichert die Qualität der Produkte, ob im Handel oder in den eigenen gastronomischen Betrieben. Aus Ihrer Sicht sind schöne Erlebnisse, Zeit mit Familie und Freunden zu genießen, von besonderer Bedeutung für die eigene Lebensqualität.

Ihre Expertise auf die Rolle der Gastronomie in der Aktivierung von Flächen und Räumen ist spannend und vielschichtig. Ein Ort ist wie ein Hotel. Es geht um Begegnungen, den Austausch von Menschen unterschiedlichsten Ausrichtung an Plätzen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Ihr geht es um das Zusammenwachsen einer Stadt wie Hamburg, eine Stadt für die Menschen zu machen.

Die praktischen Beispiele und vielschichtigen Perspektiven zeichnen in der Folge 8 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ ein spannendes Bild über die Bedeutung von Ernährung und Gastronomie für das Leben in Städten.
45 Minuten
Podcast mit Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Er war in verschiedenen politischen Funktionen in der Landes- und Kommunalpolitik in Niedersachsen und Hamburg mit der Entwicklung von Städten befasst und hat die Herausforderungen einer integrierten Stadtentwicklung erlebt und Lösungen entwickelt.

Familiär geprägt befasste er sich frühzeitig mit der Architektur in Städten. Als Landrat befasste er sich mit der Attraktivität und Funktionalität einer Stadt. Dabei setzte er auf seinem Verständnis auf, wonach „Stadtentwicklung ein Thema ohne Grenzen ist, irgendwie gehört alles dazu“. Seiner Überzeugung nach ist es wichtig, sich über einen „Common Sense“ in einer Stadt zu verständigen. Daraus erwachsen starke Kräfte, die einen Standort fortentwickeln lassen. Er spricht über die Herausforderungen des Managements von Ansprüchen in Städten und die teilweise gegensätzlichen Zielsetzungen, die Politik zu moderieren hat. Hierbei kommt der Stadtentwicklung mit einem ganzheitlichen Ansatz eine zentrale Rolle zu.

Sein Blick auf die gesellschaftlichen Trends und deren Konsequenzen für die Anforderungen an Städte zeigt, wie komplex und vielschichtig mögliche Lösungen aussehen. „In Städten wird es immer enger und die Enge wird von vielen nicht mehr akzeptiert.“ Nach seiner Auffassung gibt es ziemliche Unterschiede zwischen den Herausforderungen für kleine und große Städte und spannende Ansätze in Form von Anreizmodellen und aktiven Rollen von Stadtverantwortlichen. Auch die Bedeutung der Quartiere wird von ihm hervorgehoben und bietet Lösungsmöglichkeiten für gesellschaftliche Herausforderungen.

Die praktischen Beispiele und kritischen Perspektiven zeichnen in der Folge 7 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ ein spannendes Bild über das Leben in Städten.
39 Minuten
#06 CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“ Die Ausgabe mit Axel Ohm, Geschäftsführer der Überquell Brauwerkstätten, einer Micro-Brauerei am Hamburger Hafenrand auf St. Pauli, ist online. Er versteht es wie kaum ein anderer Gastronom, Räume – lost places – zu entwickeln und damit Impulse für die Stadt- bzw. Quartiersentwicklung zu setzen.

Sein Leben führte ihn über 10 Jahre als Profi-Surfer durch die Welt, über Umwege nach Südafrika und von dort zurück nach Deutschland. Dabei lernte er viel über die Aktivierung von Identitäten, speziell durch Township-Projekte. Aber auch das Thema „Food/Speisen“ als Grund für Begegnungen faszinierte ihn. „Die besten Plätze auf Parties sind bekanntlich in der Küche, Essen führt zusammen.“ Dies ist bis heute für ihn wichtig,

Dort lernte er die Bedeutung an der Herstellung von Speisen kennen. Daraus ergaben sich Wochenmärkte in Kapstadt, öffentliche Räume, aus denen der heute sehr bekannte Neighborhood-Market entstand. Nach seiner Erfahrung muss man die DNA eines Raumes verstehen, um die erforderliche Akzeptanz für Projekte im Umfeld zu generieren. „Wir wollten etwas für Menschen machen, und niemanden im Stadtteil vergrätzen.“

Vor allem, weit bevor das Thema Craft-Bier aufkam, haben sie sich auf das kulturelle Getränk Zentraleuropas konzentriert. Die Überzeugung lautete: „Wir kommen auf ein Bier zusammen,“ und diesen Ansatz haben sie in vielfältiger Form durchdekliniert.

Seine Erfahrungen im Umgang mit verlorenen Orten einer Stadt und der Aktivierung von Lost-Places, zeichnen ein spannendes Bild über Potenziale in Städten. All das hören Sie bzw. hört Ihr in Folge 6 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“.
48 Minuten
#5 Podcast mit Mirko Bass, verantwortlich für den Bereich Innovation & Customer Experience bei CISCO. Das Unternehmen schreibt sich auf die Fahne, mit Technik Brücken zwischen Menschen zu bauen und damit einen Beitrag zur verbesserten Lebenssituation zu leisten. Mirko Bass ist seit über zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle zwischen Technik und Leben (in Städten) tätig und ein in der Smart-City-Branche geschätzter und anerkannter Experte.

Ihn zeichnet aus, dass er Technik als Hilfsmittel für Kommunikation – für ein besseres Verständnis – versteht. Sein Ziel ist es, Silos aufzulösen und sich mit den Themen des Anderen zu befassen.

Daraus ergibt sich vieles Neues. Er selbst denkt in Ökosystemen und in der Verbindung von Menschen. „Es kommt auf einen selbst an, wie man Technik für sich nutzen kann“.

Intensiv befasst er sich mit den Herausforderungen der Städte und möglichen Smart-City-Lösungen. Städte werden aus seiner Sicht von dem veränderten Kommunikationsverhalten, den Erwartungshaltungen der BürgerInnen und Bürger, stark beeinflusst. Er definiert Smart-City als „neue Möglichkeiten der Technologie, die zum Wohle der Menschen und der Stadt eingesetzt wird.“ „Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung ist ein wichtiges Anliegen. Es muss verhindert werden, dass durch unterschiedlich digitale Ausstattungen von Orten, Regionen oder Quartieren eine Segmentierung der Gesellschaft erfolgt.“

In seinem kürzlich erschienenen Buch „Die digitalen Macher“ setzt er sich kritisch mit dem fehlenden Wissen über die Chancen der Digitalisierung“ auseinander und beleuchtet das Thema durch Beiträge verschiedenster Experten auf diesem Gebiet.

Seine Perspektiven auf die technischen Möglichkeiten und Herausforderungen an ein Leben in Städten zeichnen ein spannendes Bild. All das hören Sie bzw. hört Ihr in Folge 5 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“.
45 Minuten
#4 Podcast mit Dirk Hünerbein, Direktor Entwicklung in Deutschland bei Unibail-Rodamco-Westfield, einem der größten Projektentwicklungsgesellschaften Europas. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Design, Projektentwicklung und -management in führenden deutschen und internationalen Unternehmen.

Mit seinen Lehrmeistern bei gmp & Hadi Therani wurde der studierte Stadtplaner und Architekt von Anfang an auf den Blick über den Tellerrand sensibilisiert und konnte viel aus den Ideenschmieden mitnehmen. „Jeder Strich, den Du zeichnest, kostet Geld“ und „Keine Angst vor großen Zahlen“ – zwei Grundsätze, die ihn bis heute prägen, Städte ganzheitlich im Sinne von Ökologie und Ökonomie zu verstehen und zu gestalten.

„Stadt ist viel viel mehr als nur der Zwischenraum guter Architektur“. Es geht ihm um die Beantwortung der Frage, wie der Raum gestaltet und belebt wird. Er setzt sich mit den Herausforderungen auseinander, die durch die Anspruchsgruppen auf die Räume entstehen und zeigt die Veränderungen der letzten Jahre auf. Er bezieht dabei Trends mit ein und analysiert kritisch die monothematischen Entwicklungen von Innenstädten. Es fehlt ihm der gesunde Nutzungs-Mix. „Stadtentwicklung kann nicht demokratisch sein“ und trotzdem bedarf es aus seiner Sicht einer sinnvollen Beteiligung von Bürgern.

Seine Perspektiven auf die Anforderungen an ein Leben in Städten zeichnen ein spannendes Bild über die Konflikte, die auf den Raum in einer Stadt wirken. All das hören Sie bzw. hört Ihr in Folge 4 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“.
50 Minuten
#3 Podcast mit Professor Dr. Gesa Ziemer, Professorin für Kulturtheorie & Vizepräsidentin Forschung an der HafenCity Universität Hamburg. Sie leitet das City Science Lab, eine Kooperation mit dem MIT Media Lab in Cambrigde/USA, das über die Zukunft der Städte (mit dem Schwerpunkt Digitalisierung) forscht.#3 Podcast mit Professor Dr. Gesa Ziemer, Professorin für Kulturtheorie & Vizepräsidentin Forschung an der HafenCity Universität Hamburg. Sie leitet das City Science Lab, eine Kooperation mit dem MIT Media Lab in Cambrigde/USA, das über die Zukunft der Städte (mit dem Schwerpunkt Digitalisierung) forscht.#3 Podcast mit Professor Dr. Gesa Ziemer, Professorin für Kulturtheorie & Vizepräsidentin Forschung an der HafenCity Universität Hamburg. Sie leitet das City Science Lab, eine Kooperation mit dem MIT Media Lab in Cambrigde/USA, das über die Zukunft der Städte (mit dem Schwerpunkt Digitalisierung) forscht.#3 Podcast mit Professor Dr. Gesa Ziemer, Professorin für Kulturtheorie & Vizepräsidentin Forschung an der HafenCity Universität Hamburg. Sie leitet das City Science Lab, eine Kooperation mit dem MIT Media Lab in Cambrigde/USA, das über die Zukunft der Städte (mit dem Schwerpunkt Digitalisierung) forscht.

„Öffentliche Räume in Städten sind wichtig und grds. durch Privatisierung bedroht. Sie haben die Funktion politischer und gesellschaftlicher Räume für den Austausch von Meinungen und bieten die Plattform für Begegnungen. Daher existieren mehrere Interessen der verschiedenen Nutzer,“ so Gesa Ziemer.

Gesa Ziemer, selbst Philosophin, reizt die Frage, wie sich Menschen beteiligen und wie Settings geschaffen werden, in denen Menschen über die Nutzung des öffentlichen Raums streiten können. Mit dem MIT befasst sie sich mit der Digitalisierung von Städten und geht der Frage nach, wie diese das Leben in Städten verändert. Wichtige Themen dabei sind Nachhaltigkeit, Mobilität und Wohnungsbau. Dabei geht es ihr um neue Modelle der Nutzung, konkret innovativer Lösungen. Basis sind Daten, die visualisiert und interaktiv in Szenarien ausgespielt werden. Sie beschreibt Trends, die auf das Miteinander in Städten wirken, z.B. die Arbeitsformen, die Konnektivität. Ihr Ansatz ist, eine vielfältige Stadt zu schaffen und Wege möglichst kurz zu halten; auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Als gebürtige Schweizerin sind ihr partizipative Elemente bestens bekannt, gleichzeitig geht sie kritisch mit der Frage um, worüber abzustimmen ist und worüber besser gewählte Volksvertreter zu entscheiden haben.

Ihre klaren Perspektiven auf die Herausforderungen von Städten und die Bedeutung der Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung hören Sie bzw. hört Ihr ihr in der Folge 3 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“
42 Minuten
#2 Podcast mit Christoph Thoma, Inhaber von CulturLab, langjähriger Geschäftsführer der Bregenz Tourismus & Stadtmarketing GmbH in Österreich und Gesellschafter der Stadtmanufaktur.

„Kultur muss, kann und ist Treiber der Stadtentwicklung. Kultur ist ein weiter Begriff, speziell im Kontext mit Stadtentwicklung, jedoch nicht zu verwechseln mit der Kunst, die in den verschiedenen Kunstformen existiert. Es geht um Erlebnisse, Emotionen, Berührungspunkte der Stadt an der Schnittstelle zur Kultur, welche Nutzungen gibt es und welche Kraft kann ein Raum entwickeln. Dabei muss Stadtentwicklung auch weh tun.“

Christoph Thoma, selbst studierter Trompeter und Intendant, geht es um Inszenierungen und Stories. Dabei steht für ihn die Identität der Räume im Zentrum der Betrachtung. Hier verbindet sich seine eigene kulturelle Herkunft mit seiner beruflichen Spezifikation als Kulturmanager, Stadtvermarkter und Regional- bzw. Landespolitiker. Er schafft die Brücke zwischen Kultur- und Stadtmarketing für eine erfolgreiche Stadtentwicklung. Stets steht die Story einer Stadt im Zentrum seiner Betrachtung. Kunst als Ansatzpunkt für die Aufarbeitung von Themen einer Stadt, dies schafft Potenziale und Chancen. Dabei braucht Stadt aus seiner Perspektive auch die Auseinandersetzung mit sich selbst.

Seine Perspektiven auf die Herausforderungen von Städten und die Bedeutung der Kultur für diese Prozesse hört ihr in der Folge 2 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Städten leben“
26 Minuten
#1 Podcast mit Robert Heinemann, Managing Director der ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG und Vorstand der Stiftung Lebendige Stadt.

„Politik befasst sich häufig mit Fragen der Stadtentwicklung. Dabei geht es darum, wie wir heute leben und in Zukunft leben wollen. Es bedarf einer Vision über den Tag hinaus.“

Robert Heinemann, selbst langjähriger Landespolitiker und Fachmann für Immobilien- und Projektentwicklungen gibt Einblicke in die Veränderungsnotwendigkeiten von Städten und der Bedeutung der Identität. Dabei geht er auf das Zusammenspiel der baulichen Veränderungen mit deren Bespielung ein; für Gäste und Bewohner. Plätze stehen dabei im Fokus, da viele Anspruchsgruppen „ihre“ Vorstellungen dazu haben. Hier erfordert die „Aufenthaltsqualtität“ auf öffentlichen Plätzen aber auch in (ECE-)Shoppingcentern eine besondere Aufmerksamkeit.

Seine Gedanken in der Doppelfunktion sich einerseits mit konkreten Projekten befassend und gleichzeitig über die Entwicklungen von Städten diskutierend, hört ihr in der Folge 1 von „#CITYMAKING – So wollen wir in Zukunft in Städten leben“
4 Minuten
#CITYMAKING – So wollen wir in Städten in Zukunft leben

Dies ist die Ankündigung zum neuen Podcast "#Citymaking" mit Thorsten Kausch und seinen vielen spannenden Gästen, die durch ihr Tun das Leben in Städten gestalten.

Sit back and enjoy!