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Wir arbeiten dran – der Working Women Podcast Archiv

39 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Michelle Euzet weiß, woran es häufig scheitert, wo der Kulturwandel weh tut und warum Diversity in Unternehmen einfach zu kurz gedacht wird. Deshalb weiß sie auch, wie nachhaltiger Kulturwandel gelingen kann. Sie weiß auch um die Notwendigkeit für Transformation – denn ohne Kulturwandel ist der viel diskutierte und überlebensnotwendige digitale Wandel in Deutschland nicht effektiv umsetzbar. So entscheiden die Themen Kultur und Diversität schlicht und einfach über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.


Michelle Euzet ist Speakerin, Beraterin, alleinerziehende Mutter, Schwarze und hat 20 Jahre Erfahrung als Führungsperson in deutschen Traditionsunternehmen. Erst vor kurzem hat sie sich selbstständig gemacht und berät nun Firmen in ihrer Herzensangelegenheit: der kulturellen Transformation. Sie ist außerdem Associate Partner bei Hunting Her und setzt sich aktiv für die Förderung von Frauen in Unternehmen ein.


Wir haben Michelle Euzet gleich zwei Mal verpflichtet. Erst für diesen Podcast, dann für eine Masterclass auf den EMOTION Women’s Day im Oktober. Ein Gespräch mit einer Expertin,  die keine Lippenbekenntnisse zulässt und die neben vielen guten Aussagen auch einfach e gute Fragen stellt. Etwa: „Wieviel reicher wären wir, wenn jeder all seine Facetten in ein Unternehmen einbringen dürfte?“
59 Minuten
Mental Load. Schon mal gehört? Der Begriff steht für weit mehr als die Belastung von Frauen durch Care-Arbeit. Er umfasst mehr als To-Do-Listen und Präsenzzeit. Er beschreibt die geistige Belastung, die mit der Verantwortung für Partner Job und Familie einhergeht. Und damit ist Mental Load ein überwiegend weibliches Problem, das man aber keinesfalls unterschätzen sollte. Patricia Cammaratas Buch „Raus aus der Mental Load Falle“ (Beltz) schoss in der Amazon Kategorie „Karriereratgeber“ auf Platz 1. Nur ein Indkator dafür, dass Mental Load kein persönliches, sondern ein wirtschaftliches Problem ist.


Patricia Cammarata ist Diplom-Psychologin und – zumindest in Deutschland – echte Pionierin auf dem Gebiet Mental Load. Sie arbeitet seit über 10 Jahren im IT-Bereich, ist preisgekrönte Bloggerin (@dasnuf) und hat in diesem Jahr nicht nur das eine, sondern tatsächlich zwei Bücher veröffentlicht. Neben „Raus aus der Mental Load Falle“ schrieb sie über ihr anderes, großes Kompetenzfeld der Mediennutzung von Kindern. Das Buch trägt den hinreißenden Titel: “Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss”. Cammaratas Bücher sind aus dem Leben gegriffen. Ihre Lösungsansätze kommen häufig aus ihrer Arbeitswelt – so machen Patricia und ihr Partner die Wochenplanung für die Familie zum Beispiel über Trello. Klingt verrückt?


Hören sie rein: Wir sprechen über Arbeitsteilung, über Planung und Organisation, über Partnerschaft und was Gleichberechtigung im Bezug auf Mental Load wirklich bedeutet.
55 Minuten
Wirtschafts-Expert*innen befürchten, dass die Wirtschaftskrise eine Krise der Frauen wird: 20 Prozent der Frauen haben Corona-bedingt ihre Arbeitszeit reduzieren müssen, so eine Untersuchung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). In der Hälfte der Familien kümmert sich allein die Frau um die Versorgung der Kinder, zeigt die Corona-Studie der Uni Mannheim.


Und weil die besonders gefährdeten Branchen - Tourismus, Dienstleistung, Handel - Branchen mit einem hohen Frauenanteil unter den Beschäftigten sind, kann diese Rezession zu einer “Shecession” werden. 


Wie schaffen wir es, dass Frauen weiter ihre beruflichen Ziele erreichen können? Wie nutzen wir die Chancen des forcierten Digitalisierungsschubs? Was können Unternehmen jetzt für Frauen tun? Wir sprechen über Risiken und Chancen der Zeit mit drei Expertinnen, die im engen Austausch mit Unternehmen und mit Frauen stehen. * Die Finanzexpertin und Wirtschafts-Informatikerin Henrike von Platen hat 2017 das Fair Pay Innovation Lab gegründet. Ihr Unternehmen sammelt Best Practice Beispiele, leitet Fair Pay Management Circles, damit Unternehmen nicht immer wieder dieselben Fehler machen, und leistet Aufklärungsarbeit.  * Die Münchner Managerin Barbara Lutz hat 2012 den Frauen-Karriere-Index gegründet und analysiert und berät seitdem - unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums - Unternehmen zu Diversity. * Karoline Iwersen ist bei der Krefelder Unternehmensberatung “brands for talents” zuständig für Vertrieb und Beratung. Die vierfache Mutter hilft Frauen ihre persönliche Rolle im Kontext Familie und Beruf zu finden.
1 Stunde 18 Minuten
Seit vier Wochen ist Deutschland on Lockdown, seit vier Wochen sehen sich Menschen und Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt. Die einen haben mehr Zeit als ihnen lieb ist, andere arbeiten mehr, als sie es sich je vorstellen konnten. Plötzlich sind wir alle auf uns alleine gestellt. Wie wir als Individuen mit Corona, mit Ungewissheit und Stress umgehen, wie wir die aktuelle Krise erleben und sie hinter uns bringen, entscheiden wir zu einem großen Teil selbst. „Was sind meine Superkräfte?“ „Was bringt mich zum Strahlen?“ und „Was bricht mein Herz?“ Das sind die Fragen, die wir mit Beraterin und Trainerin Mounira Latrache in dieser Folge untersuchen. Darüber hinaus lassen wir uns natürlich erklären, was diese Dinge mit moderner Führung zu tun haben.


Selbstführung ist ein Herzensthema von Latrache. Eines, das sie als Trainerin und Mitgründerin der Agentur „Connected Business“ in Berlin seit über drei Jahren lehrt. Wenn wir mit alten Paradigmen, alten Prozessen und tradierten Rollen brechen wollen, muss man im Sinne von New Work neue, individualisierte Lösungen schaffen, die dann zum Gemeinwohl beitragen.


Selbstführung ist auch das Thema ihres aktuellen Buches „Connected Business – Wie ich gelernt habe, mich selbst und andere zu führen“ (Ariston, EVT 27. April 2020). Ihre These: Nur wenn ich mich selbst gut kenne und führe, kann ich auch andere führen.  


Wie sieht das aus? Es ist vor allem mit viel Arbeit verbunden, mit Selbstreflexion und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen. Wir sprechen mit Mounira Latrache über Emotionen am Arbeitsplatz, über persönlichen Antrieb und wie man es schafft, wirklich Halt in sich selbst zu finden. Latrache hat „Connected Business“ bereits vor Corona geschrieben. Aber es hätte wohl zu keiner günstigeren Zeit erscheinen können. Denn wenn das Außen keine klare Richtung weisen kann, ist der innere Kompass unerlässlich.
1 Stunde 13 Minuten
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland nur auf Platz 24 von 34 – Frauen erreichen hier viel seltener in Führungspositionen als in anderen Ländern. Die Beraterin Barbara Lutz hat 2012 den Frauen-Karriere-Index (FKI) gegründet, mit dem Unternehmen messen können, ob ihre Strukturen, Werte und Karrierewege Frauen fördern oder stoppen. Ihre wichtigsten Botschaften:  Unternehmen müssen dranbleiben, sonst schwingt das Pendel sofort zurück. Wenn es gelingt, Frauen in Führung zu bringen, wird die Organisation insgesamt durchlässiger und diverser, z.B. in Hinblick auf das Alter,  die sexuelle Orientierung, den sozialen und kulturellen Hintergrund. Und: Frauen müssen andere Frauen fördern – „Wer sollte es sonst tun?“ 
1 Stunde 9 Minuten
Bis zu fünf Generationen arbeiten derzeit in deutschen Unternehmen (zusammen). Zwischen den jüngsten und ältesten Mitarbeiter*innen können bis zu 50 Jahre Altersunterschied liegen. Kann das funktionieren? 


In unserer vierten Folge von “Wir arbeiten dran - der Working Women Podcast” sprechen wir mit Dr. Isabell Lütkehaus. Als Mediatorin, Supervisorin und Executive Coach erlebt sie häufig Konflikte, die sich auch auf Generationenfragen zurückführen lassen. Ihre Expertise hat sie nun als Co-Autorin in ihrem Buch “Cross Generational Intelligence” niedergeschrieben, das im Frühjahr 2020 im Haufe Verlag erscheint. 


Wo machen sich die Unterschiede zwischen den Generationen am häufigsten bemerkbar? Wie kann man eine gute Zusammenarbeit unterstützen? Und warum müssen Unternehmen und Führungskräfte sich überhaupt mit diesem Thema auseinandersetzen? 


Eine der Antworten ist klar: weil Arbeitgeber sich dem demographischen Wandel anpassen müssen. Wollen Organisationen ihr Potenzial ausschöpfen, müssen sie auch für junge Talente und ältere, oft weibliche Rückkehrer ein attraktives Arbeitsumfeld bieten. 


In dieser Folge sprechen Kristina Appel und Julia Möhn mit der Expertin über Bedürfnisse, Barrieren und darüber, wie man ganz leicht mit anderen Generationen ins Gespräch kommt.
1 Stunde 17 Minuten
Warum hat sich der Gender Pay Gap in Deutschland in zehn Jahren nur um zwei Prozent verringert? Warum, und vor allem wie, können wir den Gender Pay Gap von 21 Prozent kontinuierlich verringern und so Entgeltgleichheit schaffen? 


Damit beschäftigen sich Henrike von Platen und Christine Gräbe vom Fair Pay Innovation Lab täglich. Das Berliner Team recherchiert und informiert und berät, damit Entgeltgleichheit endlich zur Norm wird.


Und das – wir haben es schon geahnt –  ist ein langer Weg. Der Gender Pay Gap beginnt schon im Kinderzimmer, wo Mädchen sechs bis zwölf Prozent weniger Taschengeld bekommen, als ihre männlichen Altersgenossen. Er zieht sich durch das Berufsleben – meist legt schon der erste Job den Grundstein für ein geringeres Entgelt. Absolventinnen verlangen häufig weniger Gehalt als ihre männlichen Kommilitonen. Und dabei steht berufstätigen Frauen die finanziell brenzligste Phase noch bevor: die Elternzeit, in der sich der Pay Gap meist unwiderruflich manifestiert.





In dieser dritten Folge von „Wir arbeiten dran“ sprechen wir mit den beiden über Unconscious Bias, die Wirkung des Entgelttransparenzgesetzes und konkrete Maßnahmen, die Unternehmen strukturell, aber auch Frauen ganz persönlich einen Schritt näher an Equal Pay heranführen können. Die gute Nachricht aus dem Talk: Fair Pay ist – das beweisen andere Länder und einzelne Unternehmen bereits – umsetzbar.
1 Stunde 12 Minuten
Gibt es einen Weg, wie die Rückkehr in den Job für Mütter nicht zu einem Hindernislauf mit ungewissem Ausgang wird? Das Duo der Unternehmensberatung „Brands for Talents“ ist sicher, einen solchen Weg – zusammen mit den Frauen – zu finden. Ina Claßen arbeitete über zwei Jahrzehnte in leitenden Positionen in Personalabteilungen von großen Konzernen, Karoline Iwersen, Diplom-Biologin und vierfache Mutter, suchte als Sales-Managerin nach einem Produkt, das ihr wirklich wichtig ist. Zusammen konzipierten sie das „Rollenentdecker-Coaching“, das sie in dieser Folge von „Wir arbeiten dran“ genauer vorstellen. Im Kern des Programms stehen zwei Überzeugungen: Jede Frau sollte in einem geschützten Raum für sich herausfinden, was sie im Job erreichen will – unabhängig von der Meinung und der Vorstellung anderer. Und sie braucht Unterstützung bei der Umsetzung dieser Vorstellungen – privat wie beruflich. „Unternehmen müssen lernen, die Job-Rückkehr wie andere Personalinstrumente der Talententwicklung zu sehen“, sagt Ina Claßen. Im Podcast sprechen die beiden mit Kristina Appel und Julia Möhn darüber, warum sie lieber von Addition als von Vereinbarkeit von Familie und Beruf sprechen, wie sie Betreuung auf dem Land organisieren und eingefleischte Vollzeit-Fans von Führung in Teilzeit überzeugen.
26 Minuten
„Wir arbeiten dran“ – der Working Women Podcast: In dieser ersten Folge stellen sich die beiden Autorinnen vor.


 


Unser neuester EMOTION-Podcast beschäftigt sich mit Arbeit. Die, die wir haben und die, die wir wollen. Ausgedacht haben sich das Format die Journalistinnen Kristina Appel und Julia Möhn. Sie arbeiten seit fünf Jahren bei EMOTION zusammen, u.a. für das Magazin Working Women, den EMOTION.award und seit 2019 auch für den EMOTION Women’s Day, für den sie Themen und Speaker suchen.  


 


In dieser ersten Folge von „Wir arbeiten dran“ stellen sich Julia Möhn und Kristina Appel vor:


Wer sind sie, welchen Karriereweg sind sie bis heute gegangen?


Warum war es Zeit für einen Working Women Podcast, und was wollen sie damit erreichen? 


Die Folge bietet einen kurzen Einblick in die das Leben und die Arbeit der beiden Frauen, von denen eine als berufstätige Mutter in Teilzeit und die andere als Alleinstehende, ohne Kind, in Vollzeit arbeitet.


Welche Themen treiben die beiden Frauen um?


Worum drehen sich aktuelle Recherchen, welche Situationen beobachten sie in ihrem Umfeld?


Genau diese Themen wollen sie in „Wir arbeiten dran“ besprechen. Jeden Monat werden sie mit Expert*innen, Coaches, Wissenschaftleri*innen und Unternehmer*innen sprechen und mit ihren die größten Herausforderungen von Working Women diskutieren.







Wir arbeiten dran – der Working Women Podcast

Wir arbeiten dran – der Working Women Podcast

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