Kasia trifft… Archiv
201 Episoden
50 Minuten
Oft sitzt sie auf dem roten Sofa – diesmal sitzt sie in Kasia Küche. Hier erzählt Moderatorin Inka Schneider von ihrem Karriereweg, guter Interviewführung und spannenden Begegnungen.
Inka Schneider kommt aus einer Reisefamilie, alle waren Pilot oder Flugbegleiterin. Das Symbol ihrer Kindheit: offene Koffer. „Das Reisen hat mich ganz früh schon bewegt, ich wollte die Welt sehen.“
Das Reisen und Schreiben wollte sie kombinieren. Man empfahl ihr: irgendwas studieren – egal was – und dann anfangen zu schreiben. Das tat sie, studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin, jobbte beim Hörfunk und landete nach ihrem Volontariat beim WDR zufällig vor der Kamera.
Mittlerweile hat sie zahlreiche Sendungen nominiert und ist seit 16 Jahren eines der Gesichter beim NDR-Format DAS!, das für sie fast zum Wohnzimmer geworden ist. „Es ist ein intimes Format, das Freude macht. Ich habe die Chance, jeden Tag fantastische Menschen kennenzulernen. Das ist für mich ein großes Privileg.“
Mit Leidenschaft erzählt sie von Begegnungen mit ihren Talkshow-Gästen, wie man die Zwiebel schälen muss, um den echten Menschen kennenzulernen, und verrät, ob sie immer noch Lampenfieber hat.
Was man für ihren Job mitbringen sollte? Interesse, Engagement, das Brennen für eine Sache, die Lust, den extra Meter zu gehen, Vorbereitung und Handwerkszeug. „Und man sollte ein bisschen Terrier sein.“
Sie erzählt von der Ungleichheit in der Fernsehbranche und der traurigen Tatsache, dass sie fast nur männliche Vorbilder hatte: „Wir haben unglaublich viele Chefredakteure, aber wenige Chefredakteurinnen. Wir haben noch lange nicht genug erreicht.“
Und, Inka, wie sieht die Fernsehbranche heute aus? „Die großen Polit-Talks werden von Frauen gemacht. Die Männer haben sich auf Kochen und Quiz-Shows konzentriert.“
Sie wird auch sehr privat und spricht über ihren Mann Sven Kuntze, ihre anfangs geheime Beziehung und ihre spontane Hochzeit in New York, erzählt von ihren Netzwerken und appelliert, dass wir Komplimente auch annehmen sollen.
Inka Schneider kommt aus einer Reisefamilie, alle waren Pilot oder Flugbegleiterin. Das Symbol ihrer Kindheit: offene Koffer. „Das Reisen hat mich ganz früh schon bewegt, ich wollte die Welt sehen.“
Das Reisen und Schreiben wollte sie kombinieren. Man empfahl ihr: irgendwas studieren – egal was – und dann anfangen zu schreiben. Das tat sie, studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin, jobbte beim Hörfunk und landete nach ihrem Volontariat beim WDR zufällig vor der Kamera.
Mittlerweile hat sie zahlreiche Sendungen nominiert und ist seit 16 Jahren eines der Gesichter beim NDR-Format DAS!, das für sie fast zum Wohnzimmer geworden ist. „Es ist ein intimes Format, das Freude macht. Ich habe die Chance, jeden Tag fantastische Menschen kennenzulernen. Das ist für mich ein großes Privileg.“
Mit Leidenschaft erzählt sie von Begegnungen mit ihren Talkshow-Gästen, wie man die Zwiebel schälen muss, um den echten Menschen kennenzulernen, und verrät, ob sie immer noch Lampenfieber hat.
Was man für ihren Job mitbringen sollte? Interesse, Engagement, das Brennen für eine Sache, die Lust, den extra Meter zu gehen, Vorbereitung und Handwerkszeug. „Und man sollte ein bisschen Terrier sein.“
Sie erzählt von der Ungleichheit in der Fernsehbranche und der traurigen Tatsache, dass sie fast nur männliche Vorbilder hatte: „Wir haben unglaublich viele Chefredakteure, aber wenige Chefredakteurinnen. Wir haben noch lange nicht genug erreicht.“
Und, Inka, wie sieht die Fernsehbranche heute aus? „Die großen Polit-Talks werden von Frauen gemacht. Die Männer haben sich auf Kochen und Quiz-Shows konzentriert.“
Sie wird auch sehr privat und spricht über ihren Mann Sven Kuntze, ihre anfangs geheime Beziehung und ihre spontane Hochzeit in New York, erzählt von ihren Netzwerken und appelliert, dass wir Komplimente auch annehmen sollen.
42 Minuten
Seit fast 30 Jahren ist Susann Atwell als TV-Moderatorin tätig. Im Gespräch mit Kasia verrät sie ihre Höhen und Tiefen aus dieser Zeit und wie wichtig es ist, nach einem Sturz wieder aufzustehen.
"Der Job im Fernsehen ist mir zugefallen", sagt Susann Atwell. Das Privatfernsehen war ganz neu und nachdem sie "ein bisschen gemodelt, ein bisschen studiert, ein bisschen als Krankenschwester" gearbeitet hatte, waren es Freunde, die sie ins kalte Wasser der Fernsehwelt stießen.
"Ich hatte mir gar nicht zugetraut, zum Fernsehen zu gehen, aber es war genau der Beruf, der zu mir passt. Ich liebe ihn bis heute."
Sie begann bei Musiknachrichten als Moderatorin und arbeitet seit nunmehr zehn Jahren beim Hessischen Rundfunk. Seitdem hat sich die Branche stark verändert und es war nicht immer leicht, sich darin durchzusetzen: "Ich hatte damals nur männliche Vorgesetzte. Mein Beruf war mir aber so viel wert, dass ich mich durchgebissen habe."
In Kasia Mol-Wolfs Buch "Du hast die Power!" schrieb Susann Atwell bereits ganz offen über ihre Privatinsolvenz. Auch in dieser Folge spricht sie ehrlich über diese Phase ihres Lebens, wer ihr damals geholfen hat, was sich seitdem für sie verändert hat und was sie Menschen rät, die in einer ähnlichen Situation sind.
Sie appelliert: "Schämt euch nicht! Holt euch Hilfe!" Heute könne sie sparsamer und bewusster leben, doch die Erlebnisse beeinflussten ihr Leben nach wie vor.
Sie spricht auch darüber, wie schwer es in einer solchen Situation ist, einen Partner zu finden. "Geld scheint einen anderen Wert für Männer zu haben. Sie definieren sich vielleicht mehr über Geld und Standing."
2017 gründete sie mit ihrem langjährigen Freund Carsten Geyer die Agentur Atwell Geyer PR. Sie betreut Kunden aus dem Lifestyle-Bereich und hat damit eine Chance bekommen, in einen ganz neuen Bereich einzutauchen.
Ein weiteres Projekt ist ihr im vergangenen Dezember gestarteter Podcast "Out of the closet" mit Sue Giers, ihrer langjährigen Freundin und ehemaligen Kollegin. Regelmäßig gibt es Video-Podcasts – genannt "Vodcasts" – aus Sues Kleiderschrank. Die Themen: Lifestyle, Mode, Teenager, Ex-Männer, Wechseljahre und vieles mehr.
Warum Susann Atwell gerade diese Projekte verwirklicht hat? Das verrät sie im Podcast. Zudem spricht sie über Zukunftspläne, die Bedeutung von Erfolg, ihren Alltag, ihr Familienleben mit Pendelmodell zwischen zwei Städten und die Liebe, die sie für Frankfurt entdeckt hat.
"Der Job im Fernsehen ist mir zugefallen", sagt Susann Atwell. Das Privatfernsehen war ganz neu und nachdem sie "ein bisschen gemodelt, ein bisschen studiert, ein bisschen als Krankenschwester" gearbeitet hatte, waren es Freunde, die sie ins kalte Wasser der Fernsehwelt stießen.
"Ich hatte mir gar nicht zugetraut, zum Fernsehen zu gehen, aber es war genau der Beruf, der zu mir passt. Ich liebe ihn bis heute."
Sie begann bei Musiknachrichten als Moderatorin und arbeitet seit nunmehr zehn Jahren beim Hessischen Rundfunk. Seitdem hat sich die Branche stark verändert und es war nicht immer leicht, sich darin durchzusetzen: "Ich hatte damals nur männliche Vorgesetzte. Mein Beruf war mir aber so viel wert, dass ich mich durchgebissen habe."
In Kasia Mol-Wolfs Buch "Du hast die Power!" schrieb Susann Atwell bereits ganz offen über ihre Privatinsolvenz. Auch in dieser Folge spricht sie ehrlich über diese Phase ihres Lebens, wer ihr damals geholfen hat, was sich seitdem für sie verändert hat und was sie Menschen rät, die in einer ähnlichen Situation sind.
Sie appelliert: "Schämt euch nicht! Holt euch Hilfe!" Heute könne sie sparsamer und bewusster leben, doch die Erlebnisse beeinflussten ihr Leben nach wie vor.
Sie spricht auch darüber, wie schwer es in einer solchen Situation ist, einen Partner zu finden. "Geld scheint einen anderen Wert für Männer zu haben. Sie definieren sich vielleicht mehr über Geld und Standing."
2017 gründete sie mit ihrem langjährigen Freund Carsten Geyer die Agentur Atwell Geyer PR. Sie betreut Kunden aus dem Lifestyle-Bereich und hat damit eine Chance bekommen, in einen ganz neuen Bereich einzutauchen.
Ein weiteres Projekt ist ihr im vergangenen Dezember gestarteter Podcast "Out of the closet" mit Sue Giers, ihrer langjährigen Freundin und ehemaligen Kollegin. Regelmäßig gibt es Video-Podcasts – genannt "Vodcasts" – aus Sues Kleiderschrank. Die Themen: Lifestyle, Mode, Teenager, Ex-Männer, Wechseljahre und vieles mehr.
Warum Susann Atwell gerade diese Projekte verwirklicht hat? Das verrät sie im Podcast. Zudem spricht sie über Zukunftspläne, die Bedeutung von Erfolg, ihren Alltag, ihr Familienleben mit Pendelmodell zwischen zwei Städten und die Liebe, die sie für Frankfurt entdeckt hat.
1 Stunde 5 Minuten
"Mit dir wird Tim niemals einen Stern bekommen", wurde Marie-Anne Raue mal gesagt. Heute ist sie der Kopf hinter dem Sternerestaurant Tim Raue. Hier spricht sie über ihre Leidenschaft für die feine Gastronomie, geheime Restauranttester und Geschmack, der sie zum Weinen bringt.
Früher liebäugelte Marie-Anne Raue damit, Opernsängerin zu werden. Doch dann lernte sie ihren späteren Mann Tim Raue mit 18 in einer Disco kennen und gemeinsam stürzten sie sich in das Abenteuer Gastronomie: „Die Leidenschaft für die Gastronomie, die er schon in sich trug, steckte mich an.“
Heute hat das Restaurant Tim Raue zwei Michelin-Sterne und ist das einzige deutsche Restaurant aus der Weltbestenliste. „Ich bin stolz, aber auch ein bisschen verschämt. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass das auch so bleibt. Wir ruhen uns nicht darauf aus.“
Was ist also ihr Erfolgsrezept? Es ist ein Nischenkonzept, etwas Außergewöhnliches, man muss es absolut leben, sein ganzes Leben dafür opfern, absolute Qualitätsvernarrtheit zeigen, wahnsinnig detailverliebt sein und eine kreative Ader haben.
Was also braucht man, um ihren Job zu machen? Gute Nerven und Selbstreflexion – man dürfe nicht stehenbleiben, müsse immer wieder reflektieren und die eigenen Regeln hinterfragen. Denn: „Die Regeln haben wir selbst erfunden, wir können sie auch ändern.“
Im Gespräch mit Kasia erzählt sie auch von ihrer modernen Art, Gastronomie und Service zu leben, mit mehr Offenheit, Individualität und Familienfreundlichkeit. Sie verrät, was ihre Zukunftspläne sind und warum trotz Genderrollen die meistens Starköche Männer sind.
Früher liebäugelte Marie-Anne Raue damit, Opernsängerin zu werden. Doch dann lernte sie ihren späteren Mann Tim Raue mit 18 in einer Disco kennen und gemeinsam stürzten sie sich in das Abenteuer Gastronomie: „Die Leidenschaft für die Gastronomie, die er schon in sich trug, steckte mich an.“
Heute hat das Restaurant Tim Raue zwei Michelin-Sterne und ist das einzige deutsche Restaurant aus der Weltbestenliste. „Ich bin stolz, aber auch ein bisschen verschämt. Wir arbeiten jeden Tag daran, dass das auch so bleibt. Wir ruhen uns nicht darauf aus.“
Was ist also ihr Erfolgsrezept? Es ist ein Nischenkonzept, etwas Außergewöhnliches, man muss es absolut leben, sein ganzes Leben dafür opfern, absolute Qualitätsvernarrtheit zeigen, wahnsinnig detailverliebt sein und eine kreative Ader haben.
Was also braucht man, um ihren Job zu machen? Gute Nerven und Selbstreflexion – man dürfe nicht stehenbleiben, müsse immer wieder reflektieren und die eigenen Regeln hinterfragen. Denn: „Die Regeln haben wir selbst erfunden, wir können sie auch ändern.“
Im Gespräch mit Kasia erzählt sie auch von ihrer modernen Art, Gastronomie und Service zu leben, mit mehr Offenheit, Individualität und Familienfreundlichkeit. Sie verrät, was ihre Zukunftspläne sind und warum trotz Genderrollen die meistens Starköche Männer sind.
1 Stunde 1 Minute
Mit She’s Mercedes unterstützt sie EMOTION und den Einsatz für Gleichstellung schon lange. Im Podcast spricht Katja Ohly-Nauber über Karriere als Mama, den Sprung ins Ungewisse und über Männer, die Frauen nicht ausreden lassen.
Katja Ohly-Nauber ist Leiterin Marketing-Kommunikation bei Mercedes Benz Cars – und setzt sich mit She's Mercedes für Gleichstellung ein.
Für die neue Podcast-Folge hat Kasia sie getroffen und mit ihr über ihre Karriere, Wachstumschancen, Vereinbarkeit und die Mobilität der Zukunft gesprochen.
Mercedes sei schon weit mit der Gleichstellung, sagt Katja Ohly-Nauber, die Automobilbranche allgemein jedoch nicht: "Über hundert Männer sind in den Vorständen. Und fünf Frauen."
Hier erzählt sie, was man tun könne, um das zu ändern, was für eine Führungskraft sie selbst ist und wie man auch als Chefin dazu beitragen kann, dass mehr Frauen Karriere machen. Man solle keinen Makel aus der Minderheit machen und, ganz wichtig: sich nicht so häufig unterbrechen lassen.
Sie spricht über ihren eigenen Karriereweg mit Kindern und wie wichtig es sei, dass man als Mutter auch auf sich selbst achtet. Deshalb hat sie neben ihrer Arbeit bei Mercedes Benz LAUFMAMALAUF gegründet, eine Plattform für Outdoor-Fitness, eine "active healthy community" von Müttern für Mütter.
Sie habe den Wunsch gehabt, etwas zurückzugeben und etwas Gutes in die Welt zu bringen, Frauen körperliches und mentales Selbstbewusstsein geben. Als Mutter vergesse man so oft, erst einmal gut zu sich selbst zu sein.
Auch mit der Initiative She’s Mercedes möchte sie für Frauen da sein, für Austausch und Inspiration. "Es geht nicht nur darum, Autos zu verkaufen, sondern auch gesellschaftspolitisch Stellung zu nehmen."
In diesem Jahr ist Katja Ohly-Nauber zum ersten Mal Jurymitglied beim EMOTION.award. Hier erzählt sie, warum ihr das so wichtig ist: "Vorbilder halte ich immer noch für total wichtig. Wir müssen aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt."
Katja Ohly-Nauber ist Leiterin Marketing-Kommunikation bei Mercedes Benz Cars – und setzt sich mit She's Mercedes für Gleichstellung ein.
Für die neue Podcast-Folge hat Kasia sie getroffen und mit ihr über ihre Karriere, Wachstumschancen, Vereinbarkeit und die Mobilität der Zukunft gesprochen.
Mercedes sei schon weit mit der Gleichstellung, sagt Katja Ohly-Nauber, die Automobilbranche allgemein jedoch nicht: "Über hundert Männer sind in den Vorständen. Und fünf Frauen."
Hier erzählt sie, was man tun könne, um das zu ändern, was für eine Führungskraft sie selbst ist und wie man auch als Chefin dazu beitragen kann, dass mehr Frauen Karriere machen. Man solle keinen Makel aus der Minderheit machen und, ganz wichtig: sich nicht so häufig unterbrechen lassen.
Sie spricht über ihren eigenen Karriereweg mit Kindern und wie wichtig es sei, dass man als Mutter auch auf sich selbst achtet. Deshalb hat sie neben ihrer Arbeit bei Mercedes Benz LAUFMAMALAUF gegründet, eine Plattform für Outdoor-Fitness, eine "active healthy community" von Müttern für Mütter.
Sie habe den Wunsch gehabt, etwas zurückzugeben und etwas Gutes in die Welt zu bringen, Frauen körperliches und mentales Selbstbewusstsein geben. Als Mutter vergesse man so oft, erst einmal gut zu sich selbst zu sein.
Auch mit der Initiative She’s Mercedes möchte sie für Frauen da sein, für Austausch und Inspiration. "Es geht nicht nur darum, Autos zu verkaufen, sondern auch gesellschaftspolitisch Stellung zu nehmen."
In diesem Jahr ist Katja Ohly-Nauber zum ersten Mal Jurymitglied beim EMOTION.award. Hier erzählt sie, warum ihr das so wichtig ist: "Vorbilder halte ich immer noch für total wichtig. Wir müssen aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt."
39 Minuten
"Bärbel trifft" ist seit vielen Jahren eine Rubrik in unserem Heft. Diesmal heißt es: Kasia trifft Bärbel Schäfer. Im Interview erzählt von ihren Leidenschaften und der Kunst der Begegnung.
Die Neugier auf Menschen und Lust an spannenden Lebensgeschichten treibt sie. Dabei geriet die Fernseh- und Radiomoderatorin, Produzentin und Autorin Bärbel Schäfer eigentlich nur durch Zufall in die Medienbranche.
Als Austauschschülerin in den USA bekam sie von einem lokalen Fernsehsender das Angebot, für sie als Reporterin zu arbeiten, "unwissend, dass man damit auch sein Geld verdienen kann". Nach dem Abitur in Deutschland, absolvierte sie zunächst eine kaufmännische Ausbildung im Hotel, bevor sie Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte und wieder in Kontakt zu den Medien kam.
Heute ist sie auch langjährige Wegbegleiterin von EMOTION und bringt in der Rubrik "Bärbel trifft" seit vielen Jahren Männer in unser Frauenmagazin. Wer und was sie dabei besonders beeindruckt hat und was sie gelernt hat, erzählt sie hier.
Mit Kasia spricht sie über das Format Talkshow, ihr Erfolgsrezept und ihre Leidenschaft, Menschen zum Reden zu bringen. Ob EMOTION, Sonntagstalk bei HR3 oder WESERStrand in Bremen (was ein bisschen ist, wie nach Hause zu kommen): Sie liebt es, Menschen zum Reden zu bringen. Und dabei hat sie extrem viel gelernt. Sie sagt, wie wichtig es ist, aus den eigenen Schubladen rauszukommen und sich von Vorurteilen zu befreien. "Ich muss bereit sein, mich auch immer wieder neu überraschen zu lassen."
Sie erzählt auch von Selbstzweifeln, ihrer Familie, der Gleichberechtigung in der Medienbranche und warum wir uns so leicht unterschätzen.
Wie setze ich mich als Frau und mit eigenen Projekten in der Medienwelt durch? "Mit Erfahrung, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit."
Die Neugier auf Menschen und Lust an spannenden Lebensgeschichten treibt sie. Dabei geriet die Fernseh- und Radiomoderatorin, Produzentin und Autorin Bärbel Schäfer eigentlich nur durch Zufall in die Medienbranche.
Als Austauschschülerin in den USA bekam sie von einem lokalen Fernsehsender das Angebot, für sie als Reporterin zu arbeiten, "unwissend, dass man damit auch sein Geld verdienen kann". Nach dem Abitur in Deutschland, absolvierte sie zunächst eine kaufmännische Ausbildung im Hotel, bevor sie Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte und wieder in Kontakt zu den Medien kam.
Heute ist sie auch langjährige Wegbegleiterin von EMOTION und bringt in der Rubrik "Bärbel trifft" seit vielen Jahren Männer in unser Frauenmagazin. Wer und was sie dabei besonders beeindruckt hat und was sie gelernt hat, erzählt sie hier.
Mit Kasia spricht sie über das Format Talkshow, ihr Erfolgsrezept und ihre Leidenschaft, Menschen zum Reden zu bringen. Ob EMOTION, Sonntagstalk bei HR3 oder WESERStrand in Bremen (was ein bisschen ist, wie nach Hause zu kommen): Sie liebt es, Menschen zum Reden zu bringen. Und dabei hat sie extrem viel gelernt. Sie sagt, wie wichtig es ist, aus den eigenen Schubladen rauszukommen und sich von Vorurteilen zu befreien. "Ich muss bereit sein, mich auch immer wieder neu überraschen zu lassen."
Sie erzählt auch von Selbstzweifeln, ihrer Familie, der Gleichberechtigung in der Medienbranche und warum wir uns so leicht unterschätzen.
Wie setze ich mich als Frau und mit eigenen Projekten in der Medienwelt durch? "Mit Erfahrung, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit."
56 Minuten
Mia Florentine Weiss hat in Hamburg Mode und Journalistik studiert, ist um die Welt gereist und nach New York gezogen, bevor sie ihren Weg in die Kunst fand. Heute ist sie erfolgreiche Konzept- und Performance-Künstlerin.
Den Ausschlag gab ein Erlebnis in Namibia. Sie war Mitte 20, gerade mit dem Studium fertig, als sie mit dem Stamm der Himba eine von der Natur inspirierte Performance machte. „Ich bin als anderer Mensch zurückgeflogen“, sagt sie, die schließlich versuchte, zwischen Multimedia und Performance ihren Weg zu finden.
Was Performance genau ist, wie sie sich vom Theater und von anderen Künsten unterscheidet, das erzählt Mia Florentine Weiss Kasia in der neuen Podcast-Folge. Sie sei körperlich, politisch, eng verbunden mit der Natur und bedeute auch immer, sich auf etwas einzulassen, dessen Ausgang man nicht kennt.
Für ihre Arbeit hat sie sich bereits nackt gezeigt oder auf dem Hollywood Sign sitzend, hat für ihre Pegasus-Ausstellung Pferde ausgenommen und gehäutet und lief mit LED-Schild und Schwert in indischen Slums herum. Ihr Kunst ist oft etwas Schmerzhaftes, mehr oder weniger Schockierendes, sie provoziert und polarisiert – „ein Spiel mit Grenzen“.
Die Geburt ihres Sohnes hat ihre Arbeit etwas verändert, sie begebe sich nicht mehr in so viele gewagte, lebensgefährliche Situationen. „Ich bin ein richtiges Muttertier.“
Sie plädiert dafür, dass das Muttersein mehr in die Kunst einfließen und viel mehr zur Entlastung von Eltern getan werden muss. Mit Kasia spricht sie auch über Vereinbarkeit, Großfamilie, Planungsaufwand und Schlafmangel, über Gesellschaft und Zerrissenheit. Es geht auch um Gleichberechtigung in Deutschland „Wir müssen immer weiter kämpfen, dürfen uns nicht ausruhen“, appelliert sie und plädiert für Netzwerke und Zusammenhalt. Sie wünscht sich, jede Frau würde viel mehr an sich glauben und sich weniger verunsichern lassen.
Den Ausschlag gab ein Erlebnis in Namibia. Sie war Mitte 20, gerade mit dem Studium fertig, als sie mit dem Stamm der Himba eine von der Natur inspirierte Performance machte. „Ich bin als anderer Mensch zurückgeflogen“, sagt sie, die schließlich versuchte, zwischen Multimedia und Performance ihren Weg zu finden.
Was Performance genau ist, wie sie sich vom Theater und von anderen Künsten unterscheidet, das erzählt Mia Florentine Weiss Kasia in der neuen Podcast-Folge. Sie sei körperlich, politisch, eng verbunden mit der Natur und bedeute auch immer, sich auf etwas einzulassen, dessen Ausgang man nicht kennt.
Für ihre Arbeit hat sie sich bereits nackt gezeigt oder auf dem Hollywood Sign sitzend, hat für ihre Pegasus-Ausstellung Pferde ausgenommen und gehäutet und lief mit LED-Schild und Schwert in indischen Slums herum. Ihr Kunst ist oft etwas Schmerzhaftes, mehr oder weniger Schockierendes, sie provoziert und polarisiert – „ein Spiel mit Grenzen“.
Die Geburt ihres Sohnes hat ihre Arbeit etwas verändert, sie begebe sich nicht mehr in so viele gewagte, lebensgefährliche Situationen. „Ich bin ein richtiges Muttertier.“
Sie plädiert dafür, dass das Muttersein mehr in die Kunst einfließen und viel mehr zur Entlastung von Eltern getan werden muss. Mit Kasia spricht sie auch über Vereinbarkeit, Großfamilie, Planungsaufwand und Schlafmangel, über Gesellschaft und Zerrissenheit. Es geht auch um Gleichberechtigung in Deutschland „Wir müssen immer weiter kämpfen, dürfen uns nicht ausruhen“, appelliert sie und plädiert für Netzwerke und Zusammenhalt. Sie wünscht sich, jede Frau würde viel mehr an sich glauben und sich weniger verunsichern lassen.
45 Minuten
Die Immobilienbranche neu denken – das will Daria Saharova, die als Partnerin bei Vito One in Start-ups investiert. Warum die Branche dringend mehr Frauen braucht, hat sie Kasia erzählt.
Daria Saharova ist Partnerin beim Venture-Capital-Unternehmen Vito One. Sie finanziert Start-ups mit Fokus auf Immobilien-, Bau- und Energiebranche. Die gebürtige Lettin kommt aus einer Künstlerfamilie und bezeichnet sich aufgrund ihrer Vorliebe für die MINT-Fächer als "schwarzes Schaf der Familie".
Sie zog von Riga nach München und studierte dort BWL. In die Selbstständigkeit ging sie, um sich das Studium zu finanzieren. Durch eine Studierendeninitiative kam sie zum Thema Venture Capital: "Ich fand den Vibe, den die Gruppe hatte, sehr cool. Das hat mich nachhaltig begeistert."
Mit Vito One sucht sie neue Start-ups, investiert in sie. Das Investment in neue Start-ups bezeichnet sie als "Ehe auf Zeit".
Sie sind der erste Deutsche Venture Capital Fonds, der sich auf diese Branche spezialisiert hat. Sie agieren als eine Mischung aus Sparringpartner, Soundingboard und unterstützendes Netzwerk.
Im Gespräch mit Kasia erklärt sie, wie ihr Job genau funktioniert und warum ihre Branche dringend mehr Frauen braucht. Es geht um Erziehung, Business-Verhalten und Netzwerke. Sie sagt: „Die Regeln sind anders für uns Frauen.“ Und: „Man darf nicht unterschätzen, wie sehr die Erziehung unser Verhalten im Job beeinflusst.“
Und auch über das Gründen spricht sie mit Kasia. Daria Saharova hat bereits zwei Unternehmen gegründet: 2011 Bellegs, ein E-Commerce für Feinstrumpfware, und nun die 1E9, eine Medienplattform mit der Vision, gemeinsam optimistische Zukunftsbilder zu kreieren.
Hört diese neue Folge und erfahrt von Daria Saharova
· wie das Venture Capital Business funktioniert
· wie der Alltag einer Investorin aussieht
· wie es als Frau in der Branche ist
· worauf sie schaut, wenn sie in ein Unternehmen investiert
· wie Deutschland technologisch aufgestellt ist
· wie wir mehr Frauen zum Gründen bringen
· was ihr neues Unternehmen 1E9 macht
· was sie in den vergangenen Jahren gelernt hat und was sie uns mit auf den Weg gibt
Daria Saharova ist Partnerin beim Venture-Capital-Unternehmen Vito One. Sie finanziert Start-ups mit Fokus auf Immobilien-, Bau- und Energiebranche. Die gebürtige Lettin kommt aus einer Künstlerfamilie und bezeichnet sich aufgrund ihrer Vorliebe für die MINT-Fächer als "schwarzes Schaf der Familie".
Sie zog von Riga nach München und studierte dort BWL. In die Selbstständigkeit ging sie, um sich das Studium zu finanzieren. Durch eine Studierendeninitiative kam sie zum Thema Venture Capital: "Ich fand den Vibe, den die Gruppe hatte, sehr cool. Das hat mich nachhaltig begeistert."
Mit Vito One sucht sie neue Start-ups, investiert in sie. Das Investment in neue Start-ups bezeichnet sie als "Ehe auf Zeit".
Sie sind der erste Deutsche Venture Capital Fonds, der sich auf diese Branche spezialisiert hat. Sie agieren als eine Mischung aus Sparringpartner, Soundingboard und unterstützendes Netzwerk.
Im Gespräch mit Kasia erklärt sie, wie ihr Job genau funktioniert und warum ihre Branche dringend mehr Frauen braucht. Es geht um Erziehung, Business-Verhalten und Netzwerke. Sie sagt: „Die Regeln sind anders für uns Frauen.“ Und: „Man darf nicht unterschätzen, wie sehr die Erziehung unser Verhalten im Job beeinflusst.“
Und auch über das Gründen spricht sie mit Kasia. Daria Saharova hat bereits zwei Unternehmen gegründet: 2011 Bellegs, ein E-Commerce für Feinstrumpfware, und nun die 1E9, eine Medienplattform mit der Vision, gemeinsam optimistische Zukunftsbilder zu kreieren.
Hört diese neue Folge und erfahrt von Daria Saharova
· wie das Venture Capital Business funktioniert
· wie der Alltag einer Investorin aussieht
· wie es als Frau in der Branche ist
· worauf sie schaut, wenn sie in ein Unternehmen investiert
· wie Deutschland technologisch aufgestellt ist
· wie wir mehr Frauen zum Gründen bringen
· was ihr neues Unternehmen 1E9 macht
· was sie in den vergangenen Jahren gelernt hat und was sie uns mit auf den Weg gibt
59 Minuten
Sonja Lechners große Leidenschaft ist die Kunst – und die Frauenförderung. Mit Kasia spricht die Kunstberaterin über Networking, Gleichberechtigung und inwiefern die Kunst die Gesellschaft widerspiegelt.
Geschichte, Kulturen und Sprache waren immer Sonja Lechners Leidenschaften. Als Tochter einer Finnin und eines Deutschen ist sie mit zwei Kulturen aufgewachsen, die sie sowohl privat als auch in ihrem Dasein als Kunstberaterin stark geprägt haben.
In ihrem Geschichtsstudium stolperte sie in einer Vorlesung über Caravaggio – und es war um sie geschehen. Sie wechselte ihr Hauptfach zu Kunstgeschichte und promovierte schließlich mit einer Arbeit über den Maler. Ihre Doktorarbeit schrieb sie, als sie ihre Tochter geboren wurde, und sie wünschte sich einen Beruf, den sie nebenbei ausüben konnte. Ihre Passion für Kunst lebte sie zunächst privat aus, bevor sie sie zu ihrem Job und sich selbstständig machte.
Vor einigen Jahren gründete Sonja Lechner Kunstkonnex Art Consulting, mit der sie Kunstsammler*innen berät, Ausstellungen organisiert und kuratiert und Künstler*innen fördert. Heute ist sie Kunsthistorikerin, Kunstberaterin und Frauennetzwerkerin und organisiert den Ladies Art Lunch.
Wenn Sonja Lechner über Kunst redet, gerät sie ins Schwärmen. Sie selbst sammelt auch, von jungen Künstler*innen von der Kunstakademie bis zu Jahrhunderte alten.
Die Kunst nutzt sie, um Wichtiges und Politisches sichtbar zu machen: „Wir können über Ausstellungen Themen, die uns alle angehen, aufs Tablett bringen – Kunst ist für alle da, sie kann Menschen verbinden." Sie solle zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung anregen und biete ein großes Spektrum: "Es gibt in der Kunst kein richtig und kein falsch und das ist etwas sehr Schönes."
Mit Kasia spricht Sonja Lechner auch über ihre aktuellen Projekte und wo sie die Zukunft ihrer Firma sieht. Bei der Sichtbarkeit weiblicher Künstlerinnen müsse sich noch sehr viel tun, genau wie bei der Gleichberechtigung allgemein: "Die Kunst ist ein Seismograph für alles, was sonst so in der Gesellschaft abläuft."
Sie fragt sich: "Wie kann es sein, dass Kunstgeschichte ein frauendominiertes Studium ist, und wenn du dich umblickst, vor allem in den Museen, die Spitzenpositionen alle mit Männern besetzt sind? Es ist ein Missverhältnis, das ich mir nicht erklären kann."
Sie spricht auch darüber, wie wichtig es ist, dass wir netzwerken, dass wir das Bild der Frauen verändern, vor allem auch in den Medien.
Hört diese tolle Folge und erfahrt von Sonja Lechner: wie man starten sollte, wenn man in die Kunstbranche möchtefür welche Kunstepoche ihr Herz höher schlägtwelche aktuellen Projekte sie hatwie modern das Arbeiten in der Kunst sein ka
Geschichte, Kulturen und Sprache waren immer Sonja Lechners Leidenschaften. Als Tochter einer Finnin und eines Deutschen ist sie mit zwei Kulturen aufgewachsen, die sie sowohl privat als auch in ihrem Dasein als Kunstberaterin stark geprägt haben.
In ihrem Geschichtsstudium stolperte sie in einer Vorlesung über Caravaggio – und es war um sie geschehen. Sie wechselte ihr Hauptfach zu Kunstgeschichte und promovierte schließlich mit einer Arbeit über den Maler. Ihre Doktorarbeit schrieb sie, als sie ihre Tochter geboren wurde, und sie wünschte sich einen Beruf, den sie nebenbei ausüben konnte. Ihre Passion für Kunst lebte sie zunächst privat aus, bevor sie sie zu ihrem Job und sich selbstständig machte.
Vor einigen Jahren gründete Sonja Lechner Kunstkonnex Art Consulting, mit der sie Kunstsammler*innen berät, Ausstellungen organisiert und kuratiert und Künstler*innen fördert. Heute ist sie Kunsthistorikerin, Kunstberaterin und Frauennetzwerkerin und organisiert den Ladies Art Lunch.
Wenn Sonja Lechner über Kunst redet, gerät sie ins Schwärmen. Sie selbst sammelt auch, von jungen Künstler*innen von der Kunstakademie bis zu Jahrhunderte alten.
Die Kunst nutzt sie, um Wichtiges und Politisches sichtbar zu machen: „Wir können über Ausstellungen Themen, die uns alle angehen, aufs Tablett bringen – Kunst ist für alle da, sie kann Menschen verbinden." Sie solle zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung anregen und biete ein großes Spektrum: "Es gibt in der Kunst kein richtig und kein falsch und das ist etwas sehr Schönes."
Mit Kasia spricht Sonja Lechner auch über ihre aktuellen Projekte und wo sie die Zukunft ihrer Firma sieht. Bei der Sichtbarkeit weiblicher Künstlerinnen müsse sich noch sehr viel tun, genau wie bei der Gleichberechtigung allgemein: "Die Kunst ist ein Seismograph für alles, was sonst so in der Gesellschaft abläuft."
Sie fragt sich: "Wie kann es sein, dass Kunstgeschichte ein frauendominiertes Studium ist, und wenn du dich umblickst, vor allem in den Museen, die Spitzenpositionen alle mit Männern besetzt sind? Es ist ein Missverhältnis, das ich mir nicht erklären kann."
Sie spricht auch darüber, wie wichtig es ist, dass wir netzwerken, dass wir das Bild der Frauen verändern, vor allem auch in den Medien.
Hört diese tolle Folge und erfahrt von Sonja Lechner: wie man starten sollte, wenn man in die Kunstbranche möchtefür welche Kunstepoche ihr Herz höher schlägtwelche aktuellen Projekte sie hatwie modern das Arbeiten in der Kunst sein ka
56 Minuten
Mit fair produziertem und recyceltem Gold initiierte sie eine Revolution – mit Kasia spricht Schmuckunternehmerin Guya Merkle über Nachhaltigkeit, Familie und die politische Seite des Schmucks.
In der Goldstadt Deutschlands, Pforzheim, wuchs Guya Merkle in einer klassischen Schmuckfamilie auf. Sie selbst wollte eigentlich nie etwas mit Gold machen – bis ihr Vater überraschend verstarb und ihr das Unternehmen vererbte. Guya war 21 und besaß plötzlich eine kleine Firma mit Ladengeschäft in der Schweiz.
Das Unternehmen hatte sich auf Haute Jewelry spezialisiert, die Ware war teuer, die Kundschaft zu klein, Guya sehr unglücklich. Doch aufgeben wollte sie auch nicht einfach: „Ich wollte meinem Vater gerecht werden. Es ist eine Eigenschaft von mir, dass ich mich so durchbeiße.“
Um mehr über das Thema zu lernen, ging sie an eine Londoner Schule und besichtigte schließlich eine Goldmine in Peru – ein Wendepunkt. "Das hat etwas mit mir gemacht. Von da an hat das Thema Rohstoffe mich nicht mehr losgelassen."
Sie sagte sich: "Okay, dann revolutioniere ich jetzt die Goldindustrie!" – und ist heute sehr froh über ihre damalige "Naivität".
Nach der ursprünglichen Idee, das Unternehmen zu transformieren, schloss sie es und gründete ihre eigene Firma Vieri. Heute vereint ihre Marke Luxus und Nachhaltigkeit. "Gold ist faszinierend und kann zum Leitbild von Nachhaltigkeit werden, weil es immer da ist und man es immer weiterträgt."
Im Gespräch mit Kasia erklärt sie den Weg des Goldes aus der Mine zum Kunden. Sie zeigt auch, wie politisch Gold ist. Das Goldgeschäft sei „moderne Sklaverei“ und vor allem in Bezug auf Klima sei es so wichtig, über Gold zu reden. Außerdem spricht sie von der Zielgruppenfindung, ihren Visionen mit Vieri und ihrer Stiftung Earthbeat Foundation.
In der Goldstadt Deutschlands, Pforzheim, wuchs Guya Merkle in einer klassischen Schmuckfamilie auf. Sie selbst wollte eigentlich nie etwas mit Gold machen – bis ihr Vater überraschend verstarb und ihr das Unternehmen vererbte. Guya war 21 und besaß plötzlich eine kleine Firma mit Ladengeschäft in der Schweiz.
Das Unternehmen hatte sich auf Haute Jewelry spezialisiert, die Ware war teuer, die Kundschaft zu klein, Guya sehr unglücklich. Doch aufgeben wollte sie auch nicht einfach: „Ich wollte meinem Vater gerecht werden. Es ist eine Eigenschaft von mir, dass ich mich so durchbeiße.“
Um mehr über das Thema zu lernen, ging sie an eine Londoner Schule und besichtigte schließlich eine Goldmine in Peru – ein Wendepunkt. "Das hat etwas mit mir gemacht. Von da an hat das Thema Rohstoffe mich nicht mehr losgelassen."
Sie sagte sich: "Okay, dann revolutioniere ich jetzt die Goldindustrie!" – und ist heute sehr froh über ihre damalige "Naivität".
Nach der ursprünglichen Idee, das Unternehmen zu transformieren, schloss sie es und gründete ihre eigene Firma Vieri. Heute vereint ihre Marke Luxus und Nachhaltigkeit. "Gold ist faszinierend und kann zum Leitbild von Nachhaltigkeit werden, weil es immer da ist und man es immer weiterträgt."
Im Gespräch mit Kasia erklärt sie den Weg des Goldes aus der Mine zum Kunden. Sie zeigt auch, wie politisch Gold ist. Das Goldgeschäft sei „moderne Sklaverei“ und vor allem in Bezug auf Klima sei es so wichtig, über Gold zu reden. Außerdem spricht sie von der Zielgruppenfindung, ihren Visionen mit Vieri und ihrer Stiftung Earthbeat Foundation.
47 Minuten
Coolar stellt Kühlschränke her, die durch Wärme Kälte erzeugen. Wie das geht? Das erklärt Gründerin Julia Römer in der neusten Podcastfolge.
Schon immer hatte unsere Award-Gewinnerin Julia Römer ein Faible für die MINT-Studiengänge – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie wusste schon früh, dass sie einmal etwas machen wollte, das der Umwelt und dem Naturschutz zugute kommt.
Während des Studiums im Wirtschaftsingenieurwesen mit der Richtung Technische Chemieverfahrenstechnik an der TU Berlin kam sie mit dem Thema Energie in Berührung und schrieb ihre Masterarbeit über eine Klimainnovation: einen grünen, alternativen Kühlschrank.
An dem Projekt blieb sie hängen: "Aus meiner Faszination wurde eine Obsession – die typische Ingenieurskrankheit hat mich getrieben."
Sie wollte Technik und den Umweltgedanken kombinieren und etwas machen, hinter dem sie zu 100 Prozent steht.
2016 entstand aus ihrem Studienprojekt dann eine richtige Firma. Coolar hat sie vor allem als Lösung für Länder entwickelt, in denen es keinen Strom gibt, für Impfstoff- und Medikamentkühlung, vor allem mit Solarwärme. Es ist ein einfaches und robustes System, das ohne Elektronik und nur mit heißem Wasser funktioniert.
Dass das so leicht ist, war aber nicht immer allen klar, und sie ist auf ihrem Weg auf viel Widerstand gestoßen. Dabei hat sie gelernt: "Wenn du selbst nicht daran glaubst, wird es auch niemand anders tun."
Heute befinden sich die Kühlschränke von Coolar in der Prototypenphase und werden intensiv getestet.
Mit Kasia spricht Julia Römer auch über die Finanzierung, über Schwierigkeiten auf dem Weg und über Zukunftspläne.
Vor allem in Sachen Gleichstellung soll sich noch einiges verändern: "Wir sind jetzt acht Leute im Team, noch bin ich die einzige Frau. Es ist total schwer, Ingenieurinnen zu finden." Frauen dürften sich nicht abschrecken lassen und sollten sich viel zutrauen. "Mir war immer klar, dass Männer und Frauen Ingenieure sein können – das habe ich nie infrage gestellt. Was wir brauchen sind neue Vorbilder."
Schon immer hatte unsere Award-Gewinnerin Julia Römer ein Faible für die MINT-Studiengänge – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie wusste schon früh, dass sie einmal etwas machen wollte, das der Umwelt und dem Naturschutz zugute kommt.
Während des Studiums im Wirtschaftsingenieurwesen mit der Richtung Technische Chemieverfahrenstechnik an der TU Berlin kam sie mit dem Thema Energie in Berührung und schrieb ihre Masterarbeit über eine Klimainnovation: einen grünen, alternativen Kühlschrank.
An dem Projekt blieb sie hängen: "Aus meiner Faszination wurde eine Obsession – die typische Ingenieurskrankheit hat mich getrieben."
Sie wollte Technik und den Umweltgedanken kombinieren und etwas machen, hinter dem sie zu 100 Prozent steht.
2016 entstand aus ihrem Studienprojekt dann eine richtige Firma. Coolar hat sie vor allem als Lösung für Länder entwickelt, in denen es keinen Strom gibt, für Impfstoff- und Medikamentkühlung, vor allem mit Solarwärme. Es ist ein einfaches und robustes System, das ohne Elektronik und nur mit heißem Wasser funktioniert.
Dass das so leicht ist, war aber nicht immer allen klar, und sie ist auf ihrem Weg auf viel Widerstand gestoßen. Dabei hat sie gelernt: "Wenn du selbst nicht daran glaubst, wird es auch niemand anders tun."
Heute befinden sich die Kühlschränke von Coolar in der Prototypenphase und werden intensiv getestet.
Mit Kasia spricht Julia Römer auch über die Finanzierung, über Schwierigkeiten auf dem Weg und über Zukunftspläne.
Vor allem in Sachen Gleichstellung soll sich noch einiges verändern: "Wir sind jetzt acht Leute im Team, noch bin ich die einzige Frau. Es ist total schwer, Ingenieurinnen zu finden." Frauen dürften sich nicht abschrecken lassen und sollten sich viel zutrauen. "Mir war immer klar, dass Männer und Frauen Ingenieure sein können – das habe ich nie infrage gestellt. Was wir brauchen sind neue Vorbilder."
56 Minuten
Am Tag des Buches geboren, konnte Karla Paul eigentlich nichts anderes werden als DIE Instanz für Literatur in Deutschland. Mit Kasia spricht sie über ihren Einsatz für Gleichberechtigung in der Branche, das Leben im Netz und natürlich Bücher, Bücher, Bücher.
Als Karla Paul 1983 zur Welt kam, war der 23. April noch Tag des Bieres. Heute ist es der Welttag des Buches und Bücher sind Karlas Lebensinhalt. Das kann kein Zufall sein!
Die Autorin, Bloggerin und Podcasterin, die sich selbst als Literatur-Lobbyistin bezeichnet, liest fünf bis zehn Bücher pro Woche. Ihr erster eigener Podcast „Buchkolumne“ entstand 2006 aus einem Studienprojekt. Sie sammelte Erfahrungen im Journalismus und Medienbereich, studierte BWL und später Mediendesign und betreibt heute ihre Seite buchkolumne.de.
Fünf Jahre lang arbeitete sie bei lovelybooks.de, später übernahm sie die Verlagsleitung bei Hoffmann und Campe sowie Edel. Seit zwei Jahren arbeitet sie selbstständig, gestaltet ihre eigenen Inhalte und ist DIE Instanz für Bücher in Deutschland.
Sie schreibt für diverse Magazine, gibt Buchtipps, berät Autor*innen und Verlage für eine spannende Aufbereitung im Netz und arbeitet nebenbei auch an eigenen Buchprojekten.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Günter Keil betreibt sie den Literaturpodcast „Long Story Short“ und die Literaturshow „SeitenSpringer“. Darin sprechen die beiden leidenschaftlich über Bücher und bieten ihren Gästen viel Interaktion.
Dass sie eines Tages eine der Literaturexpertinnen des Landes werden würde, war ihr nicht immer klar, obwohl sie bereits als Kind Bücher „verschlungen“ hat. „Ich war als Kind allein in der Bibliothek und habe gemerkt, wie spannend die Welt sein kann – ich habe gelesen, was mir in die Finger kam", sagt Karla Paul.
Mit Kasia spricht sie auch über Personal Branding über Social Media, ihre Projekte, ihren Alltag und ihren Einsatz für Gleichberechtigung in der Literaturbranche.
Noch immer besprechen und empfehlen Männer überwiegend Bücher von Männern – das spiegelt sich in Bestsellerlisten wider und diese Strukturen gilt es aufzubrechen.
Als Karla Paul 1983 zur Welt kam, war der 23. April noch Tag des Bieres. Heute ist es der Welttag des Buches und Bücher sind Karlas Lebensinhalt. Das kann kein Zufall sein!
Die Autorin, Bloggerin und Podcasterin, die sich selbst als Literatur-Lobbyistin bezeichnet, liest fünf bis zehn Bücher pro Woche. Ihr erster eigener Podcast „Buchkolumne“ entstand 2006 aus einem Studienprojekt. Sie sammelte Erfahrungen im Journalismus und Medienbereich, studierte BWL und später Mediendesign und betreibt heute ihre Seite buchkolumne.de.
Fünf Jahre lang arbeitete sie bei lovelybooks.de, später übernahm sie die Verlagsleitung bei Hoffmann und Campe sowie Edel. Seit zwei Jahren arbeitet sie selbstständig, gestaltet ihre eigenen Inhalte und ist DIE Instanz für Bücher in Deutschland.
Sie schreibt für diverse Magazine, gibt Buchtipps, berät Autor*innen und Verlage für eine spannende Aufbereitung im Netz und arbeitet nebenbei auch an eigenen Buchprojekten.
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Günter Keil betreibt sie den Literaturpodcast „Long Story Short“ und die Literaturshow „SeitenSpringer“. Darin sprechen die beiden leidenschaftlich über Bücher und bieten ihren Gästen viel Interaktion.
Dass sie eines Tages eine der Literaturexpertinnen des Landes werden würde, war ihr nicht immer klar, obwohl sie bereits als Kind Bücher „verschlungen“ hat. „Ich war als Kind allein in der Bibliothek und habe gemerkt, wie spannend die Welt sein kann – ich habe gelesen, was mir in die Finger kam", sagt Karla Paul.
Mit Kasia spricht sie auch über Personal Branding über Social Media, ihre Projekte, ihren Alltag und ihren Einsatz für Gleichberechtigung in der Literaturbranche.
Noch immer besprechen und empfehlen Männer überwiegend Bücher von Männern – das spiegelt sich in Bestsellerlisten wider und diese Strukturen gilt es aufzubrechen.
58 Minuten
Papas, Partys, Podcasts – für die neue Folge hat Kasia Matze Hielscher getroffen, Mitbegründer von "Mit Vergnügen" und Host von "Hotel Matze".
Dass es ihn in die Medien ziehen würde, war schon früh klar – seine Laufbahn begann in der zweiten Klasse. Nach einer Abzweigung in die Musik mit seiner früheren Band Virginia Jetzt! gründete er 2010 mit seinem Freund Pierre Türkowsky das Stadt- und Veranstaltungsmagazin „Mit Vergnügen“, das sie bis heute zusammen führen.
„Es gab Stadtmagazine und Plakatflächen, niemand wusste so richtig, was man mit dem Überangebot machen sollte. Wir haben gemerkt, da wurde etwas gebraucht!“ Heute bezeichnen sie die Plattform als "Freund in der Großstadt".
Mit Kasia verbindet ihn aber nicht nur das Gründen, sondern auch die gemeinsame Leidenschaft für Podcasts.
"Hotel Matze" ist Matze Hielschers Herzensprojekt und einer der erfolgreichsten Podcasts in Deutschland. Das Podcasten hat er beim Laufen für sich entdeckt; den Namen "Hotel Matze" fand er unter der Dusche.
Mit Kasia spricht er auch darüber, was er von seinen vielen Gästen gelernt hat und wer ihn besonders inspiriert hat. Außerdem erzählt er von seinem Lebensmodell und Familienfreundlichkeit bei "Mit Vergnügen". "Gleichberechtigung ist ein total sensibles Thema und viele Männer haben echt Schwierigkeiten, dazu was zu sagen."
Dass es ihn in die Medien ziehen würde, war schon früh klar – seine Laufbahn begann in der zweiten Klasse. Nach einer Abzweigung in die Musik mit seiner früheren Band Virginia Jetzt! gründete er 2010 mit seinem Freund Pierre Türkowsky das Stadt- und Veranstaltungsmagazin „Mit Vergnügen“, das sie bis heute zusammen führen.
„Es gab Stadtmagazine und Plakatflächen, niemand wusste so richtig, was man mit dem Überangebot machen sollte. Wir haben gemerkt, da wurde etwas gebraucht!“ Heute bezeichnen sie die Plattform als "Freund in der Großstadt".
Mit Kasia verbindet ihn aber nicht nur das Gründen, sondern auch die gemeinsame Leidenschaft für Podcasts.
"Hotel Matze" ist Matze Hielschers Herzensprojekt und einer der erfolgreichsten Podcasts in Deutschland. Das Podcasten hat er beim Laufen für sich entdeckt; den Namen "Hotel Matze" fand er unter der Dusche.
Mit Kasia spricht er auch darüber, was er von seinen vielen Gästen gelernt hat und wer ihn besonders inspiriert hat. Außerdem erzählt er von seinem Lebensmodell und Familienfreundlichkeit bei "Mit Vergnügen". "Gleichberechtigung ist ein total sensibles Thema und viele Männer haben echt Schwierigkeiten, dazu was zu sagen."
42 Minuten
Katrin Seegers ist Geschäftsführerin der Berliner Agentur RETHINK. Mit Kasia spricht sie über Frauen in Führung, Vielfalt und Vereinbarkeit in Unternehmen.
Eigentlich wollte Katrin Seegers mal Lektorin werden. Doch dann "stolperte" sie über das Thema Werbung, machte ein Praktikum in einer Agentur, studierte Medienwissenschaften, baute mit Freunden eine Agentur auf. Heute ist sie – nach elf Jahren in der Werbeagentur Scholz & Friends – Geschäftsführerin der Berliner Agentur RETHINK, die sich dem Thema transformierende Kommunikation gewidmet hat.
Wie sie das geschafft hat? "Ich hatte immer einen starken Willen und habe mich getraut, meine Verbindungen zu nutzen."
Was Katrin Seegers dabei am meisten Spaß macht: die Freiheit als Unternehmerin, Dinge bewirken zu können, anderen Menschen Chancen zu eröffnen.
In dieser Folge erzählt sie, was uns im Job erfolgreich macht, und auch, wie wir besser darin werden, erzielte Erfolge zu genießen und stolz darauf zu sein
Mit RETHINK ist Katrin Seegers nicht nur in der Digitalisierung erfolgreich, sondern auch, was Gleichberechtigung betrifft: "Wir wollten von Anfang an einen Raum zu schaffen, in dem es kein Widerspruch ist, seine Kinder mal von der Kita abzuholen und trotzdem einen guten Job zu machen und etwas zu bewegen."
Die strukturelle Chancenungleichheit und der Gender Pay Gap machen sie traurig und wütend. Es ist klar: Wir müssen etwas tun!
Laut Seegers stehen wir in unserer Gesellschaft zurzeit an einem Punkt, an dem wir eine große Chance haben, uns zu positionieren, neue Fragen zu stellen und politisch mitzumischen.
Eigentlich wollte Katrin Seegers mal Lektorin werden. Doch dann "stolperte" sie über das Thema Werbung, machte ein Praktikum in einer Agentur, studierte Medienwissenschaften, baute mit Freunden eine Agentur auf. Heute ist sie – nach elf Jahren in der Werbeagentur Scholz & Friends – Geschäftsführerin der Berliner Agentur RETHINK, die sich dem Thema transformierende Kommunikation gewidmet hat.
Wie sie das geschafft hat? "Ich hatte immer einen starken Willen und habe mich getraut, meine Verbindungen zu nutzen."
Was Katrin Seegers dabei am meisten Spaß macht: die Freiheit als Unternehmerin, Dinge bewirken zu können, anderen Menschen Chancen zu eröffnen.
In dieser Folge erzählt sie, was uns im Job erfolgreich macht, und auch, wie wir besser darin werden, erzielte Erfolge zu genießen und stolz darauf zu sein
Mit RETHINK ist Katrin Seegers nicht nur in der Digitalisierung erfolgreich, sondern auch, was Gleichberechtigung betrifft: "Wir wollten von Anfang an einen Raum zu schaffen, in dem es kein Widerspruch ist, seine Kinder mal von der Kita abzuholen und trotzdem einen guten Job zu machen und etwas zu bewegen."
Die strukturelle Chancenungleichheit und der Gender Pay Gap machen sie traurig und wütend. Es ist klar: Wir müssen etwas tun!
Laut Seegers stehen wir in unserer Gesellschaft zurzeit an einem Punkt, an dem wir eine große Chance haben, uns zu positionieren, neue Fragen zu stellen und politisch mitzumischen.
58 Minuten
Amani Abuzahra - die Herzensthemen der österreichischen Philosophin, Autorin und Erwachsenen-Trainerin sind Feminismus, Toleranz und das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft. Kasia hat sie für die neue Podcast-Folge zum Gespräch getroffen.
Wie funktioniert das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft? Wie können wir Toleranz erlernen und miteinander in einen zukunftsfähigen Dialog treten? Das sind Fragen, die die Österreicherin Amani Abuzahra beschäftigen. Sie ist Philosophin, Autorin und Trainerin in der Erwachsenenbildung.
Sie studierte zunächst Medizin und dann Intercultural Studies, heute ist sie in der Erwachsenenbildung und als Speakerin tätig und arbeitet zu den Themen Inter- und Transkulturalität, hybride Identität, Diversität, Rassismus und muslimische Lebenswelten. Ihren Beruf beschreibt sie so: Menschen an die Hand nehmen und zum Reflektieren einladen.
Mit Kasia spricht sie über Empowerment, über Selbst- und Fremdbild, Verortung von Kulturen, die kulturelle und religiöse Vielfalt in Europa und die Funktion des Kopftuchs in Gesellschaft und Politik.
Zwei Bücher hat Amani Abuzahra bereits veröffentlicht, „Kulturelle Identität in einer multikulturellen Gesellschaft“ und „Mehr Kopf als Tuch. Muslimische Frauen am Wort“
In den vergangenen Jahren hat sie sich zu einem Vorbild vor allem für muslimische Frauen und Mädchen entwickelt, weil sie zeigt: Sie können gehört werden in der Gesellschaft.
Amani Abuzahra betont, wie wichtig es ist, dass sich Politiker und Politikerinnen klar dazu positionieren, wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen. Und auch, wie wichtig es ist, in unserem Empowerment auch die Männer, alle Religionen und Kulturen mitzunehmen.
Wie funktioniert das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft? Wie können wir Toleranz erlernen und miteinander in einen zukunftsfähigen Dialog treten? Das sind Fragen, die die Österreicherin Amani Abuzahra beschäftigen. Sie ist Philosophin, Autorin und Trainerin in der Erwachsenenbildung.
Sie studierte zunächst Medizin und dann Intercultural Studies, heute ist sie in der Erwachsenenbildung und als Speakerin tätig und arbeitet zu den Themen Inter- und Transkulturalität, hybride Identität, Diversität, Rassismus und muslimische Lebenswelten. Ihren Beruf beschreibt sie so: Menschen an die Hand nehmen und zum Reflektieren einladen.
Mit Kasia spricht sie über Empowerment, über Selbst- und Fremdbild, Verortung von Kulturen, die kulturelle und religiöse Vielfalt in Europa und die Funktion des Kopftuchs in Gesellschaft und Politik.
Zwei Bücher hat Amani Abuzahra bereits veröffentlicht, „Kulturelle Identität in einer multikulturellen Gesellschaft“ und „Mehr Kopf als Tuch. Muslimische Frauen am Wort“
In den vergangenen Jahren hat sie sich zu einem Vorbild vor allem für muslimische Frauen und Mädchen entwickelt, weil sie zeigt: Sie können gehört werden in der Gesellschaft.
Amani Abuzahra betont, wie wichtig es ist, dass sich Politiker und Politikerinnen klar dazu positionieren, wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen. Und auch, wie wichtig es ist, in unserem Empowerment auch die Männer, alle Religionen und Kulturen mitzunehmen.
55 Minuten
Christina Burkhardt überwand eine Depression und krempelte ihr Leben um. Heute führt die Dreifach-Mama eine Akademie für Digitalisierung. Mit Kasia spricht sie über das Gründen, ihre Krankheit und die Vereinbarkeit von Familie und Job.
Im Alter von 15 Jahren platzte Christina Burkhardts Traum von einer Karriere als Profisportlerin. Sie begann ein Studium, ging ins Ausland, lief vor sich selbst weg. Sie tat alles um sich abzulenken, verarbeitete die Enttäuschung jedoch nie. Mit 20 war ihre Depression so weit fortgeschritten, dass sie sich das Leben nehmen wollte. "Ich habe beschlossen: Ich kann und will so nicht mehr leben." Ein Hilferuf an ihre Mutter, die selbst an Depressionen litt, war ihre Rettung und sie machte eine Therapie.
Heute rät sie: "Seid nicht so hart zu euch selbst. Man zeigt auch Stärke, indem man schwach ist, darf auch um Hilfe fragen!" Und sie hat gelernt, dass man die Dinge nicht ändern kann, nur die eigene Einstellung dazu.
Die unerwartete Schwangerschaft mit ihrer Tochter veränderte ihr Leben erneut. Als alleinerziehende Mutter schloss sie ihr Studium in International Business ab und stieg bei einem befreundeten Unternehmer ins Marketing ein. Sie sagte wieder „Ja“ zum Leben. Sie lernte ihren heutigen Mann und Mitgründer Tobias kennen, bekam ihr zweites Kind und beschäftigte sich viel mit Fragen zum Thema Vereinbarkeit.
2015 beschloss sie, etwas Eigenes zu machen und gründete mit ihrem Mann SHIFTSCHOOL, eine Akademie für Digitalisierung. Heute machen die Patchwork-Eltern gemeinsam Unternehmen fit für die Digitalisierung.
Im Alter von 15 Jahren platzte Christina Burkhardts Traum von einer Karriere als Profisportlerin. Sie begann ein Studium, ging ins Ausland, lief vor sich selbst weg. Sie tat alles um sich abzulenken, verarbeitete die Enttäuschung jedoch nie. Mit 20 war ihre Depression so weit fortgeschritten, dass sie sich das Leben nehmen wollte. "Ich habe beschlossen: Ich kann und will so nicht mehr leben." Ein Hilferuf an ihre Mutter, die selbst an Depressionen litt, war ihre Rettung und sie machte eine Therapie.
Heute rät sie: "Seid nicht so hart zu euch selbst. Man zeigt auch Stärke, indem man schwach ist, darf auch um Hilfe fragen!" Und sie hat gelernt, dass man die Dinge nicht ändern kann, nur die eigene Einstellung dazu.
Die unerwartete Schwangerschaft mit ihrer Tochter veränderte ihr Leben erneut. Als alleinerziehende Mutter schloss sie ihr Studium in International Business ab und stieg bei einem befreundeten Unternehmer ins Marketing ein. Sie sagte wieder „Ja“ zum Leben. Sie lernte ihren heutigen Mann und Mitgründer Tobias kennen, bekam ihr zweites Kind und beschäftigte sich viel mit Fragen zum Thema Vereinbarkeit.
2015 beschloss sie, etwas Eigenes zu machen und gründete mit ihrem Mann SHIFTSCHOOL, eine Akademie für Digitalisierung. Heute machen die Patchwork-Eltern gemeinsam Unternehmen fit für die Digitalisierung.