Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

PSYCHO & DOC Archiv

133 Episoden
37 Minuten
www.psychounddoc.de
44 Minuten
www.psychounddoc.de
47 Minuten
#energietanken #gedankentanken

www.psychounddoc.de
57 Minuten
Genetik oder Umwelt 2/2.

Früher dachten wir, wir sind Produkt unserer Gene und nicht mehr. Danach brach die Zeit des Behaviorismus an und wir dachten jeder kommt als unbeschriebenes Blatt auf die Welt: die Umwelt ist das einzige, was uns prägt. Beides ist nicht ganz richtig. Heute gehen wir davon aus, dass sich Umwelt und Genetik wechselseitig beeinflussen. Das heißt z.B. von der Anlage her eher offene, neugierige Menschen, suchen sich spannende und abwechslungsreichere Umwelten (z.B. viele Hobbys oder einen abwechslungsreichen Job). Unser Verhalten und unsere Umwelteinflüsse haben aber auch eine Auswirkung auf die Aktivierung oder Deaktivierung unserer Gene. Stichwort: Epigenetik! Was das genau bedeutet und wie man das Ganze methodisch überhaupt messen kann, erfahrt ihr in dieser Folge.

_Angeberwissen:

*Transaktionales Modell der Entwicklung = Auf uns wirkt nicht nur Genetik und Umwelt, sondern es gibt Wechselwirkungen!

*aktive Anlagewirkung= Individuum sucht sich aktiv Umwelt, die zur Anlage passt

*passive Anlagewirkung= Eltern schaffen Umwelt die zu Genen des Kindes passt

*evozierende Anlagewirkungen= Mensch ruft durch sein Verhalten Umweltbedingungen (z.B. in sozialer Umwelt) hervor, die zur Anlage passen (z.B. ein aktives Kind führt dazu, dass Eltern auch eher aktivierende Spiele durchführen)

*Epigenetik = beschäftigt sich mit der erblichen genetischen Modifikation mit Wirkung auf den Phänotyp ohne Änderung der DNA-Sequenz. Die Veränderung betrifft beispielsweise die Aktivität des Gens.
47 Minuten
Genetik oder Umwelt 1/2.

Disney hat uns mal wieder inspiriert: Im Film Soul hat jede Seele eine eigene Persönlichkeit, noch bevor sie auf sie Mensch geboren wird. Was sagt die Wissenschaft dazu? Kommen wir wirklich mit einer bestimmten Persönlichkeit auf die Welt? Sind wir also nur Produkt unserer Gene?

Diese Frage zu beantworten ist natürlich nicht ganz leicht. Bei Neugeborenen und Kleinkindern sprechen wir in der Entwicklungspsychologie außerdem noch nicht von Persönlichkeit, sondern von „Temperament“. Damit ist aber nicht eine lebendige, impulsive Wesensart gemeint, sondern Verhaltensmuster, die schon im frühen Kindesalter zu erkennen sind: Babys, die viel oder wenig schreien, die viel, wenig oder unregelmäßig schlafen, die Neuem gegenüber eher ängstlich oder neugierig reagieren und vieles mehr.

_Quellen und Infos für Streber: Lohaus, A., & Vierhaus, M. (2019). Entwicklungspsychologie des Kindes-und Jugendalters für Bachelor. 4., überarbeitete Auflage.
38 Minuten
Soul 2/2.

"Ich bin nicht gut genug", "Ich muss alles unter Kontrolle haben", "Damit werde ich mich nur blamieren" - jede*r von uns trägt negative Glaubenssätze über uns und andere mit sich herum. Diese bestimmen häufig unser Handeln und damit unser Leben. 

Was also dagegen tun? 

1) Glaubenssätze erkennen

2) hinterfragen 

3) Neue positive Sätze formulieren 

Wie das genau geht könnt ihr in unserer kleinen Coaching-Folge erfahren.

www.psychounddoc.de
59 Minuten
Teil 1

Disney-Episode! 

Wir sprechen über den Disneyfilm Soul: Sind Seele und Körper tatsächlich voneinander trennbar - so wie Psychologie und Medizin? Gibt es Ich-Seminare auch im echten Leben? Und wie können wir unseren Flow und unseren Funken finden?  

Taucht mit uns ein in die wunderbare Welt von Disney und werdet mit uns psychologisch, medizinisch und philosophisch!
33 Minuten
Entscheidungen (3/3).

In dieser Reihe beschäftigen wir uns mit dem Thema Entscheidungen. Wann fällt es uns leichter oder schwerer uns zu entscheiden? Wie treffen wir die richtigen Entscheidungen – mit dem Verstand oder dem Gefühl? Wann sind viele Auswahlmöglichkeiten gut und wann überfordern sie uns?

_Quellen und Infos für Streber:

*Studie zu Entscheidungen und kognitiver Dissonanz: Brehm, J. W. (1956). Postdecision changes in the desirability of alternatives. The Journal of Abnormal and Social Psychology, 52(3), 384.
41 Minuten
Entscheidungen (2/3).

Wie treffen wir eigentlich Entscheidungen? Aus dem Bauch heraus oder mit dem Verstand? Und was passiert, wenn wir die Fähigkeit Emotionen zu fühlen verlieren? Tja, dann können wir die kleinsten Alltagsentscheidungen nicht mehr fällen. Warum das so ist und ob eure Pro und Contraliste überhaupt etwas bringt, wenn unsere Gefühle so eine wichtige Rolle spielen, verraten wir euch in dieser Folge.

In dieser Reihe beschäftigen wir uns mit dem Thema Entscheidungen. Wann fällt es uns leichter oder schwerer uns zu entscheiden? Wie treffen wir die richtigen Entscheidungen – mit dem Verstand oder dem Gefühl? Wann sind viele Auswahlmöglichkeiten gut und wann überfordern sie uns?
45 Minuten
Entscheidungen (1/3).

Jeder kennt`s: Abends auf die Couch, Netflix an….und dann geht erst einmal die Sucherei los: Lieber ein Film oder eine Serie? Etwas Lustiges oder Spannendes? Und plötzlich suchst du 10 Minuten nach einer guten Entscheidung und bist total gefrustet.

Dann hast du den sogenannten Choice- Overload Effekt gespürt! Dabei klingt ein Angebot aus schier unendlich Möglichkeiten doch so reizvoll. Das ist schließlich Freiheit, oder?

Wir beschäftigen uns in den nächsten 3 Folgen mit dem Thema Entscheidungen. Wann fällt es uns leichter oder schwerer uns zu entscheiden? Wie treffen wir die richtigen Entscheidungen – mit dem Verstand oder dem Gefühl?

_Angeberwissen:

*Paradox of Choice = Choice-Overload Effekt vs. The more the better – Effekt.

* Choice Overload Effekt = negative Auswirkungen, die mit steigenden Entscheidungsmöglichkeiten einhergehen: z.B. negative Emotionen, weniger Motivation sich zu entscheiden, Angst sich falsch zu entscheiden oder die Entscheidung zu bereuen.

*More is better Effekt = die Zufriedenheit steigt, je mehr Auswahl angeboten wird.

* Entscheidungsparalyse = wenn wir uns am liebsten gar nicht entscheiden wollen oder stur bei der ersten Entscheidung bleiben

_Quellen und Infos für Streber:

*Marmelade-Studie: Iyengar, S. S., & Lepper, M. R. (2000). When choice is demotivating: Can one desire too much of a good thing?. Journal of personality and social psychology, 79(6), 995.

* Meta Studie: Scheibehenne, B., Greifeneder, R., & Todd, P. M. (2010). Can there ever be too many options? A meta-analytic review of choice overload. Journal of Consumer Research, 37(3), 409-425.
43 Minuten
Sternzeichen und Horoskope (2/2).

Wir haben für euch die psychologisch-medizinischen Sterne gedeutet und haben tolle Neuigkeiten: dieses Jahr wird es noch viele weitere Psycho und Doc Folgen geben!

Viel unkonkreter sind dabei die zahlreichen Horoskope, die wir in Zeitschriften und Co finden. Warum trotzdem so viele Menschen das eigene Horoskop lesen, erklären wir in dieser Folge.

Erklärungen dafür sind z.B. die selbsterfüllende Prophezeiung, selektive Aufmerksamkeit oder der sogenannte Recall-Bias.
36 Minuten
Horoskope und Sternzeichen (1/2)

Was verrät dein Sternzeichen über dich? - nicht viel, es tut uns leid!

Eine Erklärung, warum sich trotzdem so viele von uns in ihrem Sternzeichen wiederfinden: Wir fallen auf den sogenannten Barnum-Effekt rein! Wir alle neigen nämlich dazu, allgemeingültige Aussagen oder Persönlichkeitsbeschreibungen auf uns zu beziehen.

In dieser klären wir auf: Was sagt die Forschung zum Thema Sternzeichen und Co?

Du bist ein riesen Fan der Astrologie und möchtest weiter daran glauben? Dann hör dir diese Woche doch lieber eine andere Folge von uns an ;-)

_Angeberwissen:

*Barnum Effekt (auch: Forer-Effekt) = Die Tendenz einer vagen allgemeingültigen Persönlichkeitsbeschreibung so zu interpretieren, dass man sie als zutreffend empfindet.

_Infos und Quellen für Streber:

*Groß angelegte Studie (doch nicht von 2002): Hartmann, P., Reuter, M., & Nyborg, H. (2006). The relationship between date of birth and individual differences in personality and general intelligence: A large-scale study. Personality and Individual Differences, 40(7), 1349-1362.

*Experiment zu angeblich personalisierten Persönlichkeitstests: Forer, B. R. (1949). The fallacy of personal validation: a classroom demonstration of gullibility. The Journal of Abnormal and Social Psychology, 44(1), 118.
52 Minuten
Ziele erreichen (Teil 2/2).

Im zweiten Teil zum Thema „Ziele und (Neujahrs-)Vorsätze erreichen“ sprechen wir darüber, was du mit einer einfachen Neuformlierung deines Ziels schon alles erreichen kannst. Dazu stellen wir dir eine brandneue Studie vor und erklären, warum smarte Ziele manchmal gar nicht so smart sind und warum pinke Elefanten der Grund für unser Scheitern sind.

_Angeberwissen:

*SMART = Akronym, Hilfestellung zur Formulierung für Ziele; S=Spezifisch, M=Messbar, A=Attraktiv, R=Realistisch, T=Terminierbar

*Nudging = durch Veränderung der Umwelt (z.B. durch bestimmte Reize/Stimuli) wird versucht das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei jedoch auf Verbote, Gebote oder ökonomische Anreize zurückzugreifen (Beispiel: Fliege im Pissoir: https://www.mdr.de/wissen/nudging-entscheidungen-einfluss-100.html )

_Quellen und Infos für Streber

*Neue Studie zu Neujahrsvorsätzen aus Schweden: Oscarsson, M., Carlbring, P., Andersson, G., & Rozental, A. (2020). A large-scale experiment on New Year’s resolutions: Approach-oriented goals are more successful than avoidance-oriented goals. Plos one, 15(12), e0234097.
32 Minuten
Ziele erreichen (Teil 1/2).

Frohes Neues, liebe Psychos! Wir starten mit euren Träumen in das neue Jahr, und geben euch PsychAdvices, wie ihr eure Ziele und Vorsätze dieses Jahr erreichen könnt! Egal ob ihr Millionär werden wollt, klimafreundlicher leben, Stress abbauen oder endlich wieder regelmäßig laufen gehen möchtet. Wir stellen euch in zwei knackigen Folgen sowohl unsere persönlichen Tipps, als auch die Erkenntnisse aus der Wissenschaft zusammen. Wem das nicht reicht, dem empfehlen wir unsere Folgen-Reihe zum Thema Neujahrsvorsätze aus dem letzten Jahr (Folgen 25-28).
1 Stunde 13 Minuten
www.psychounddoc.de
PSYCHO & DOC

PSYCHO & DOC